Contrepartie – Ein Porträt der Gitarrenwelt des 17. Jahrhunderts

Sonntag, 2. Februar 2020, 11 Uhr, Händel-Haus, Bohlenstube

Werke von M. Cazzati, F. Corbetta, G. P. Foscarini, J. H. Kapsberger – Domenico Cerasani (Chitarrone, Barockgitarre), Johannes Ötzbrugger (Chitarrone, Barockgitarre)

Am Sonntag, dem 2. Februar entführen uns die beiden Musiker Domenico Cerasani und Johannes Ötzbrugger in der historischen Bohlenstube des Händel-Hauses um 11 Uhr in die Gitarrenwelt des 17. Jahrhunderts.

Contrepartie, oder auch die Kunst zu zweit zu spielen, ist ein Porträt der wunderschönen Lauten- und Gitarrenwelt aus dem Italien des 17. Jahrhunderts. Das Wechselspiel zwischen der Theorbe mit ihren tiefen Bordunsaiten und der perkussiven Barockgitarre erzeugt eine enorme Vielfalt an Klängen, ausgezeichnet, wunderbar leichtfüßig und einfühlsam von dem aus Österreich stammenden Johannes Ötzbrugger und dem aus Italien stammenden Domenico Cerasani dargeboten. Große Meister wie F. Corbetta und J. H. Kapsberger gewähren uns einen Einblick in eine musikalische Kultur, die sich auch in heutiger Zeit erfrischend und lebendig anhören lässt.

Anschließend können Konzertbesucher mit ihrer Eintrittskarte die Ausstellungen des Händel-Hauses erkunden.

Tickets für 15 Euro gibt es an der Museumkasse des Händel-Hauses, unter 0345 / 500 90 103 und ticket@haendelhaus.de

Stiftung Händel-Haus
Große Nikolaistraße 5
06108 Halle (Saale)

Tel. +49 (0) 345 / 500 90 126
Fax: +49 (0) 345 / 500 90 416

www.Haendelhaus.de

Hingucker fürs Schraube-Museum – Historische Kirchen Halberstadt in Miniatur

Was lange währt wird gut, so auch in diesem Fall. Schon seit einigen Jahren kooperieren das Städtische Museum und die AFU Privates Bildungsinstitut GmbH. Vor fast zwei Jahren gab es die Idee, die zahlreichen Kirchen unserer Stadt für das Museum in Holz nachzugestalten.

Das Projekt wurde bei der Kommunalen Beschäftigungsagentur Harz eingereicht, bewilligt und gefördert. Die Teilnehmer in der Holzwerkstatt im Bildungsinstitut beschäftigten sich nun mit den zahlreichen Kirchen und Klöstern, die unserer Stadt ein besonderes Ambiente verleihen. Auch untergegangene, nicht mehr vorhandene Kirchen und Klöster wurden in das Projekt mit einbezogen. Nun war es endlich soweit. Bei der Übergabe ließ es sich auch der ehemalige Leiter der AFU Reinhard Theml, der das Projekt mit initiiert hatte, nicht nehmen zu kommen.

Insgesamt 13 Modell von Halberstädter Kirchen und Klöstern, wie der Moritzkirche oder der Dom, aber auch der Laurentiuskirche oder der nicht mehr vorhandenen Paulskirche sind entstanden. Gedacht sind diese wunderschönen Nachbildungen als Tischdekoration bei Veranstaltungen im Städtischen Museum und im Schraube-Museum. Hans-Werner Klein stellte aus dünnen Sperrholzplatten in akribischer Kleinarbeit die Modelle her. Veronika Kutzner übernahm die Sisyphusarbeit der künstlerischen Farbgestaltung. Diese Modelle werden das Auge der Besucher auf sich richten und den Gästen gleichzeitig ein Stück Stadtgeschichte zeigen.

http://www.museum-halberstadt.de

Band 17 der Nationalpark-Schriftenreihe erschienen

Heile Welt Nationalpark?“ ist als Druckversion und Download erhältlich.

Der 17. Band der Nationalpark-Schriftenreihe „Heile Welt Nationalpark?“ ist druckfrisch für 5 Euro + Versand beim Nationalpark oder in den Nationalparkhäusern erhältlich, ebenso wie zahlreiche frühere Bände. Er steht auch – wem es digital genügt – als kostenloser PDF-Download auf der Nationalpark-Webseite zum Herunterladen zur Verfügung.

Nationalparke mit ihrer Prämisse „Natur Natur sein lassen“ sind besonders wirkungsvolle Instrumente des Naturschutzes. Dennoch stellen diese Gebiete keine „Käseglocken“ dar – auch sie sind von äußeren Einflüssen betroffen, wie z.B. Klimaveränderungen, atmosphärischen Stoffeinträgen, Einwandern von teilweise invasiven Arten inklusive pathogener Organismen. Besonders der Klimawandel ist inzwischen auch im Harz mit aller Deutlichkeit angekommen und äußert sich in einer geradezu dramatischen Waldentwicklung, die sich zunächst in den Wäldern des Nationalparks, seit dem Dürrejahr 2018 aber auch in allen Wirtschaftswälder im gesamten Mittelgebirge zeigt.

Im Nationalpark gelten dabei eigene gesetzliche Regelungen, aber das Schutzgebiet ist darüber hinaus in übergeordnete rechtliche Rahmenbedingungen eingebunden. Dies kann u.a. zu Zielkonflikten zwischen dem Zulassen der natürlichen Dynamik und dem Schutz nutzungsabhängiger Biotope oder Arten führen.

Download: Band 17: Heile Welt Nationalpark?
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Der Mensch stellt die unterschiedlichsten Anforderungen an den Wald und damit auch an einen Waldnationalpark: Während lange Zeit ruhige Erholung in schöner Natur im Vordergrund stand, verstärkt sich der Wunsch nach Events und Spaß, zunehmender Individualverkehr verlärmt die Natur. Gleichzeitig besteht Dissens in der Frage, wie die Natur rechts und links der Wege aussehen sollte – wild wie ein Nationalpark oder aufgeräumt wie die Kulturlandschaft, an die sich die Menschen gewöhnt haben?

Die Tagung „Heile Welt Nationalpark?“ widmete sich im Tagungszentrum Kloster Drübeck 2018 diesen drei Themenfeldern. So analysiert die naturwissenschaftliche Forschung die Auswirkungen äußerer Einflüsse auf ausgewählte Biotope und Arten und zeigt die Grenzen der Schutzmöglichkeiten von Nationalparken auf. Ein zweiter Vortragsblock behandelte die rechtlichen Rahmenbedingungen und stellte an praktischen Beispielen die Frage, ob diese immer nur hilfreich sind oder auch problematisch sein können. Die etwas provokante Frage „Mensch und Nationalpark – ein Widerspruch in sich?“ stand hinter den Vorträgen des dritten Blocks.

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Heidi Klum: “Ich suche nicht nach einem gewissen Typen.

Alles ist offen und alle Mädchen haben die gleiche Chance.”
“Germany’s next Topmodel – by Heidi Klum” startet am Donnerstag auf ProSieben

Unterföhring (ots) Julia, 20 Jahre, hat eine hüftlange, wallende Mähne und trägt auf dem Laufsteg ein enges, schwarzes Schlauchkleid mit passenden schwarzen High-Heels. Sie kommt aus Schweinfurt: “Schon als ich klein war, habe ich “Germany’s next Topmodel” im Fernsehen geschaut.

Heidi Klum: ,,Ich suche nicht nach einem gewissen Typen. Quellenangabe: “obs/ProSieben”

Heute bin ich endlich hier.” Selbstbewusst läuft die junge Frau über den Catwalk auf Heidi Klum und Gastjuror Julien Macdonald zu. Am Ende des Catwalks bleibt sie stehen, nimmt ihre Hand an die Stirn und zieht sich mit einer schwungvollen Bewegung die Haare vom Kopf. Heidi Klum: “Oh, hi, wer bist du?” “Ich bin Julia und ich habe Alopecia, eine Autoimmunerkrankung, bei der der Körper alle Haare am Köper abstößt. Es hat lange gebraucht, bis ich mich so zeigen konnte, wie ich bin.” Heidi Klum: “Ich finde, du siehst super aus. Und ich fand es toll, wie selbstbewusst du deine Perücke weggezogen hast.” In diesem Jahr beginnt die Suche nach dem 15. “Germany’s next Topmodel” am Donnerstag, 30. Januar, 20:15 Uhr, auf ProSieben. Heidi Klum zu dem großen Casting in München: “Ich suche nicht nach einem gewissen Typen. Alles ist offen und alle Mädchen haben die gleiche Chance. Allerdings sollte mir die Eine besonders ins Auge springen – durch etwas, was sie von den anderen unterscheidet. Ich freue mich, dieses Mädchen zu finden.” Am nächsten Tag dürfen die Kandidatinnen in den Kleidern von Julien Macdonald ihre erste Modenschau laufen. Heidi Klum: “Was für eine Ehre! Julien Macdonald ist der Modedesigner, der von Taylor Swift, Bella und Gigi Hadid, Jennifer Lopez, Shakira und vielen anderen großen Stars geliebt wird. Gemeinsam entscheiden wir, wer bei der großen Fashion-Show laufen darf.” Ob Julia eine von ihnen sein wird? Supermodels, Schauspieler, Starfotografen, Designer – das sind die Gastjuroren in der 15. Staffel / Milla Jovovich unterstützt Heidi Klum in Folge 1 Internationale Topmodels wie Alessandra Ambrosio, Stella Maxwell und Joan Smalls. Die amerikanischen Modedesigner “The Blonds” und Star-Fotograf Rankin. Bei der High Fashion Show von Julien Macdonald flankiert ein weiterer Star Heidis Seite: Model und Schauspielerin Milla Jovovich.

GNTM.de

Winterfest in Hahnenklee vom 1. bis 4 Februar

Egal ob auf zwei Kufen, auf zwei Brettern oder – für die ganz Mutigen – auf einem Board, der Winter in Hahnenklee ist vielseitig.

Lernen Sie unsere schönen Ski- und Rodelabfahrten kennen und erleben Sie ein Festprogramm, das für jeden etwas zu bieten hat. Nutzen Sie die Möglichkeit an der stimmungsvollen Fackelabfahrt teilzunehmen und machen Sie die Nacht zum Tage bei der Open Air Ski Party. Für kleine Winterfreunde bieten wir eine Winterolympiade an.

Für den kleinen Hunger haben Sie beim Wintermarkt in der Rathausstraße die Wahl zwischen kalten & warmen, sowie süßen & herzhaften Speisen. Der Markt hat täglich von 11.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.

Wichtiger Hinweis: Je nach Wetterlage kann es zu Programmänderungen kommen.

Samstag, 1. Februar 2020

  • 09.00 – 16.00 Uhr: Eishockey und Eisstockschießen auf dem Kranicher Teich (je nach Wetterlage)
  • 11.00 – 16.00 Uhr: Setzbügeleisenschießen auf dem Kranicher Teich, alternativ in der Rathausstraße
  • 11.00 – 17.00 Uhr: „Schätze vom Dachboden“, Flohmarkt im Heimatmuseum, Rathausstraße 12
  • 14.30 – 15.30 Uhr: Musikalische Unterhaltung in der Rathausstraße
  • 16.30 Uhr: „Zwerg Nase“ Theater in der Stabkirche, Spende von 5,00 Euro pro Person gebeten, Karten erhalten Sie in der Stabkirche, Veranstaltung der Stiftung Hahnenklee, Theater der Nacht (Northeim)
  • 17.30 Uhr: Fackelabfahrt mit Ski Party im Auslauf der Familienabfahrt (Treff für interessierte Teilnehmer: 17.00 Uhr, Bergstation Kabinenbahn) Fackeln kostenfrei, zzgl. Liftgebühren
  • 19.30 Uhr: Fackelwanderung mit Glühweineinkehr
    Treffpunkt: Paul-Lincke-Platz
  • bis 21.30 Uhr: Nachtrodeln und Après Ski Party auf der Bocksberghütte (wetterabhängig)

Sonntag, 2. Februar 2020

  • 09.00 – 16.00 Uhr: Eishockey und Eisstockschießen auf dem Kranicher Teich (je nach Wetterlage)
  • 10.00 – 12.00 Uhr: „Der Schatz im Winterwald“ – Kinderschatzsuche mit Heidi
    Treffpunkt: Paul-Lincke-Platz, Preis: Kinder (5–15 Jahre): 3,00 €, Karten in der Tourist-Information
  • 14.00 – 16.00 Uhr: Familien-Erlebnistour „Spuren im Winterwald“
    Treffpunkt: Paul-Lincke-Platz, ab 5 Jahren, Erwachsene ohne Kurkarte: 4,00 €, mit Kurkarte & Kinder (5–15 Jahre): 3,00 €, Karten & Anmeldung bis 31. Januar, 15.00 Uhr in der Tourist-Information
  • 11.00 – 16.00 Uhr: Setzbügeleisenschießen auf dem Kranicher Teich, alternativ in der Rathausstraße
  • 17.30 Uhr: Fackelabfahrt mit Ski Party im Auslauf der Familienabfahrt
    Treff für interessierte Teilnehmer: 17.00 Uhr, Bergstation Kabinenbahn, Fackeln kostenfrei, zzgl. Liftgebühren
  • 18.45 Uhr: Feuershow in der Rathausstraße
  • bis 21.30 Uhr: Nachtrodeln und Après Ski Party auf der Bocksberghütte (wetterabhängig)


Montag, 3. Februar 2020

  • 09.00 – 16.00 Uhr: Eishockey und Eisstockschießen auf dem Kranicher Teich (je nach Wetterlage)
  • 10.00 – 12.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung,
    Treffpunkt: Kurhaus, begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung bis 30. Januar, 15.00 Uhr in der Tourist-Information, Erwachsene: 29,00 €, Kinder bis 14 Jahren: 15,00 € (je nach Wetterlage)
  • 19.00 Uhr: Familien-Erlebnistour „Nachts im Wald“,
    Treffpunkt: Paul-Lincke-Platz, ab 5 Jahren, Erwachsene ohne Kurkarte: 4,00 €, mit Kurkarte & Kinder (5–15 Jahre): 3,00 €, Karten und Anmeldung bis 31. Januar, 15.00 Uhr in der Tourist-Information
  • bis 21.30 Uhr: Nachtrodeln am Erlebnisbocksberg

Dienstag, 4. Februar 2020

  • 09.00 – 16.00 Uhr: Eishockey und Eisstockschießen auf dem Kranicher Teich (je nach Wetterlage)
  • 10.00 – 12.00 Uhr: Familien-Erlebnistour „Was ist los im Winterwald“
    Treffpunkt: Paul-Lincke-Platz, ab 5 Jahren, Erwachsene ohne Kurkarte: 4,00 €, mit Kurkarte & Kinder (5–15 Jahre): 3,00 €, Karten & Anmeldung bis 2. Februar, 12.00 Uhr in der Tourist-Information

Weitere Informationen:

Tourist-Information Hahnenklee
Kurhausweg 7, 38644 Goslar-Hahnenklee
Tel.: 05325 5104-0, Fax: 05325 5104-17
E-Mail: info@hahnenklee.de
www.hahnenklee.de

Halberstadt, Hasenpflug und Laschkewitz-Brehm Reiselust, Entdeckerfreude und Sinn für schöne Dinge

Ein Ausblick auf eine Sammlung ethnografischer Zeugnisse aus aller Welt

Carl Georg Adolf Hasenpflug gehört zu den großen deutschen Malern seiner Generation. Heute zählt er wieder zu einem der bedeutendsten deutschen Maler in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Die Stadt Halberstadt ehrte Carl Hasenpflug 2002 mit einer ersten, tatsächlich umfassenden Ausstellung seines Werkes aus Anlass seines 200. Geburtstages.

Durch die Ausstellung kam ein Kontakt zur Familie Laschkewitz-Brehm aus Süddeutschland zustande. Sie sind unmittelbare Nachfahren von Carl Hasenpflug.

Sie unterstützten zahlreiche Publikationen des Städtischen Museums zu Hasenpflug und sie verliebten sich in Halberstadt. Eine enge Verbindung entstand.
Seit Frühjahr 2007 suchte Familie Laschkewitz-Brehm nach einer Möglichkeit, ihre auf vielen Reisen zusammengetragenen Sammlungsstücke in einer Ausstellung zu präsentieren.
Es gab eine Idee – den Ausbau der alten Scheune am Schraube-Museum. Das Konzept sah einen Ausstellungsraum für die Sammlung der Familie vor.
Durch die großzügige finanzielle Unterstützung des Ehepaars Laschkewitz-Brehm war eine finanzielle Beteiligung der Stadt nicht notwendig.
Nun wird erstmalig eine Werkschau aus den zahlreichen Schätzen der Familie Laschkewitz-Brehm in der Ausstellungsscheune gezeigt.

http://www.museum-halberstadt.de

Besucherleitsystem auf dem Brocken

Falls noch mal wer fragt, warum man das braucht …

Im Herbst 2019 wurden neben der neuen Ausstellung im Nationalpark-Besucherzentrum Brockenhaus und den Infotafeln am Brocken-Rundweg auch zahlreiche neue Wegweiser und Übersichtskarten auf der Brockenkuppe installiert.

Warum so ein Besucherleitsystem auf dem Brocken benötigt wird, zeigt unser Vergleichsfoto von zwei aufeinander folgenden Tagen eindrucksvoll.

https://www.nationalpark-harz.de

Vorläufiges Fazit: Grüne Woche 2020 – Starke Impulse für eine nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft

Berlin (ots) Die Auswirkungen des Klimawandels sowie die intensive Diskussion um nachhaltige, ressourcenschonende und umweltfreundliche Produktionsverfahren prägten den agrarpolitischen Messeverlauf .

Die über 400.000 Besucher der Grünen Woche zeigten sich konsumfreudig und gaben mehr als 52 Millionen Euro aus. Quellenangabe: “obs/Messe Berlin GmbH”

Ein intensiv geführter agrarpolitischer Dialog, eine globale Übersicht der nationalen und internationalen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie ein überaus hoher Erlebniswert für das Publikum: Die Internationale Grüne Woche Berlin hat auch 2020 ihren Stellenwert als globale Leitmesse für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau unterstrichen. Bis Sonntagabend werden wie im Vorjahr über 400.000 Messe- und Kongressbesucher in den Messehallen am Berliner Funkturm erwartet, darunter etwa 90.000 Fachbesucher (2019: 85.000) aus 75 Ländern. Im Zentrum der Diskussionen standen die Herausforderungen des Klimawandels für die Land- und Ernährungswirtschaft sowie Lösungsansätze für nachhaltige, ressourcenschonende und umweltfreundliche Produktions-verfahren. Die Qualität und Sicherheit von Nahrungsmitteln, das Tierwohl und die Sicherung der Welternährung waren viel diskutierte Themen der Messe. Erstmals beteiligte sich auch die Bewegung “Fridays for Future” an der Grünen Woche. Großen Anklang fand auch der neue Gemeinschaftsstand mit Produzenten aus 14 afrikanischen Ländern, die exportfähige Waren auf dem europäischen Markt vorstellten.

Länder und Bundesländer berichten von einer starken Ordertätigkeit und guten Kontakten zum Lebensmitteleinzelhandel. Das schließt auch bilaterale Geschäftsanbahnungen zwischen einzelnen Ländern mit ein.

Das Publikum zeigte sich konsumfreudig und gab mehr als 52 Millionen Euro (2019: 51 Mio. EUR) für den Verzehr vor Ort beziehungsweise für den Kauf von Waren aus. Die 85. Grüne Woche fand vom 17. bis 26. Januar 2020 mit der Rekordbeteiligung von 1.810 Ausstellern (2019: 1.751) aus 72 Ländern (2019: 61) auf 129.000 Quadratmetern Hallenfläche (2019 125.000 qm) statt.

Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH: “Die Grüne Woche 2020 hat mehr denn je ihre Funktion als wichtigste Dialogplattform für die Herausforderungen der Land- und Ernährungswirtschaft unterstrichen. Sie vereint alle Marktteilnehmer und bietet allen gesellschaftlichen Gruppen eine Bühne, um lösungsorientiert die Zukunftsfragen der Land- und Ernährungswirtschaft im nationalen und globalen Kontext zu erörtern. So war die Grüne Woche ein Spiegelbild der aktuell geführten gesellschaftlichen Auseinander-setzung um Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz. Dieser Dialog wurde nicht nur intensiv auf dem Messegelände, sondern auch landesweit bei zahlreichen Kundgebungen geführt. Dies belegt die besondere gesellschaftspolitische und mediale Ausstrahlung der Grünen Woche. Für tausende Vertreter des Lebensmittelhandels war die Grüne Woche Kontakt- und Geschäftsbörse, für die Aussteller Testmarkt für Produkte und Marketingkonzepte mit hunderttausenden Verbrauchern, für Trendsetter und Startups medienwirksame Präsentationsbühne. Und den Konsumenten – das sind die Entscheider an der Ladentheke – bot die Grüne Woche hohen Informationswert und Erlebnischarakter. Für die Messe Berlin war die Grüne Woche 2020 ein Traumstart ins neue Messejahr.”

Partnerland Kroatien erwartet Exportschub

Das diesjährige Partnerland Kroatien präsentierte die Spitzenprodukte seiner Land- und Ernährungswirtschaft aus den Regionen Istrien, Slawonien, Dalmatien und Zentralkroatien unter dem Slogan “Die Kultur der Agrikultur”. Der Premierminister des Landes, Andrej Plenković, nannte die Partnerschaft mit der Grünen Woche “die Krone unserer Teilnahme”. Da sich Kroatien und Deutschland 2020 die EU-Ratspräsidentschaft teilten, setzten sie sich auch gemeinsam für die Verabschiedung der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik gemäß den Wünschen der Landwirtschaft ein. Europäische Lebensmittel müssten den globalen Standard setzen, forderte er. Die kroatische Landwirtschaftsministerin Marija Vučković gab sich sicher, dass die Partnerschaft mit der Grünen Woche zu einem Schub bei den kroatischen Lebensmittelexporten führe. Das letztjährige Partnerland Finnland verzeichnete in den ersten fünf Monaten nach der Grünen Woche 2019 nach Aussagen der finnischen Botschafterin in Berlin einen Anstieg von 48 Prozent.

Starkes Engagement der Bundesregierung

Besonders hervorzuheben war in diesem Jahr das Engagement der Bundesregierung. Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, resümierte: “Mit unserem Hallenmotto ‘Du entscheidest’ haben wir den Besuchern einen Perspektivenwechsel ermöglicht. Sie konnten bei uns erfahren, was sie als Verbraucher im Alltag mitbestimmen und entscheiden können – und damit Einfluss ausüben, was auf Dauer produziert wird. Die Grüne Woche war zudem Startpunkt für unsere Dialogreihe. Landwirte und Verbraucher fühlen sich häufig missverstanden, den Bauern fehlt es an Wertschätzung. Deshalb werden wir ab dem Frühjahr bundesweit einladen, alle gemeinsam an einen Tisch – Umweltverbände, Politik, Medien, Verbraucher und natürlich unsere Bauern. Wir müssen offen sein für die Position, die Haltung des anderen.” Neben dem Bundes-landwirtschaftsministerium präsentierten sich das Bundesentwicklungs-, Bundesumwelt- und Bundesforschungs-ministerium in eigenen Sonderschauen. Insgesamt sieben Bundesministerinnen und Bundesminister informierten sich mit eigenen Rundgängen auf der Grünen Woche 2020: Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesministerin der Verteidigung, sowie Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung. Zahlreiche Ministerpräsidenten der Bundesländer sowie Spitzenvertreter der im Bundestag vertretenen Parteien informierten sich auf gesonderten Rundgängen. Zu den hochrangigen Gästen zählten außerdem Janusz Wojciechowski, EU-Kommissar für Landwirtschaft, und Stella Kyriakides, EU-Kommissarin für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

www.gruenewoche.de

Dreharbeiten am Grünen Band im Harz

Filmteam aus Südkorea besuchte den Nationalpark Harz

30 Jahre Grünes Band – damit gingen 2019 die Erfolgsgeschichten des größten zusammenhängenden Naturschutzprojekts durch die Medienlandschaft. Das ehemalige militärische Sperrgebiet der deutschen und europäischen Teilung zieht sich heute als Grünes Band mitten durch Europa und Deutschland und bewahrt heute eine reiche Artenvielfalt. Das einstige Grenzgebiet zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen wurde 2019 zum Nationalen Naturmonument – ein Teil davon verläuft mitten durch den Nationalpark Harz. Das Interesse am Grünen Band ist so groß, dass es auch bis nach Korea reicht – dem ebenfalls zweigeteilten Land, das noch auf seine Wiedervereinigung wartet.  Und so war nach einer Delegation Südkoreas im November bereits im Dezember 2019 erneut Besuch im Nationalpark Harz – ein vierköpfiges Filmteam des südkoreanischen Senders SBS.

Zwei volle Tage war das Filmteam allein im Harz unterwegs, um Eindrücke der vielfältigen Natur am Grünen Band zu sammeln und Akteure entlang des Grünen Bandes zu interviewen. Auf Interesse stießen dabei – neben der Harzer Schmalspurbahn – auch die Aktivitäten des vom BUND betriebenen Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus und des ebensfalls als Nationalpark-Besucherzentrum ausgewiesenen Brockenhauses.

Dr. Friedhart Knolle, Pressesprecher des Nationalparks Harz, führte die Delegationen und Teams durch das Schutzgebiet. „Der Nationalpark Harz bekommt mehrfach im Jahr Besuch aus Südkorea und wenn es die Zeit erlaubt, ist das Besucherzentrum TorfHaus immer ein Ziel, weil es das Grüne Band schwerpunktmäßig thematisiert und der BUND schließlich auch das Projekt aus der Taufe gehoben hat.“

Erstaunt zeigten sich die Gäste, wie schnell sich die Natur aus dem Grünen Band heraus auch auf dem eigentlichen Grenzstreifen erholt hat. „An manchen Stellen würde man gar nicht mehr erkennen, wo einst die Grenze verlief“, so der Diplom-Biologe Dr. Hermann Martens, der im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus tätig ist. Möge es auch in Korea eines Tages so kommen!

Aber auch Gefährdungen wurden während des Besuchs angesprochen. So ist es nach wie vor notwendig, die bestehenden Lücken am Grünen Band zu schließen oder den Status als Nationales Naturmonument auf die noch fehlenden Bundesländer zu übertragen. Der BUND wird sich also weiter am Grünen Band engagieren.

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Tradition und Innovation: Ford elektrifiziert im 70. Rosenmontagszug die gesamte Bagagewagen-Flotte

Köln (ots) Die diesjährige Karnevalssession ist für die Ford-Werke eine ganz Besondere. Denn es stehen gleich zwei Jubiläen an: Zum einen geht Ford in seine 70. Session als Mobilitätspartner des Kölner Karnevals und stellt zum 70. Mal in Folge die Bagagewagen beim Rosenmontagszug. Doch Ford stellt nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch die Fahrer – womit wir beim zweiten Jubiläum wären. Seit dem Jahr 2000, also seit 20 Jahren, übernehmen Ford-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter beim ‘Zoch’ die ehrenamtlichen Chauffeur-Dienste und fahren die Bagagewagen.

Bei der traditionellen Wagenübergabe im Kölner Karnevalsmuseum zeigt Ford-Werke-Chef Gunnar Herrmann (links) dem Kölner Dreigestirn Prinz Christian II. (Mitte), Bauer Frank und Jungfrau Griet sowie dem Kinderdreigestirn Kinderprinz Vincent I., Kinderbauer Emil und Kinderjungfrau Darleen den neuen Ford Transit Custom Plug-in-Hybrid, der beim diesjährigen Rosenmontagszug als einer von 55 Bagagewagen die Kamelle transportiert. Quellenangabe: “obs/Ford-Werke GmbH/Friedrich Stark”

Auf dieses doppelte Jubiläum verwies Ford-Werke-Chef Gunnar Herrmann auch bei der traditionellen Wagenübergabe an das Festkomitee des Kölner Karnevals im Karnevalsmuseum. “Zwei Jubiläen in einem Jahr erlebt man nur selten, selbst im Karneval”, sagte Herrmann. “Unsere treue Partnerschaft mit dem Festkomitee des Kölner Karnevals belegt, wie eng wir als Unternehmen mit dem Karneval verbunden, und wie tief wir in der Stadt Köln und ihrem Brauchtum verwurzelt sind.”

Ford sorgt schon seit 1951 dafür, dass ‘d’r Zoch’ auch wirklich ‘kütt’ und die Jecken am Straßenrand mit Kamelle und Strüßjer versorgt werden. In den Genuss in den Top-Modellen von Ford chauffiert zu werden, kam das Dreigestirn allerdings erst mehr als ein Jahrzehnt später. 1965, als Ford als offizieller Fahrzeugsponsor für das Festkomitee des Kölner Karnevals einstieg, waren die Tollitäten noch in einem Ford Taunus 20M Cabrio unterwegs. Bei der diesjährigen Wagenübergabe freuten sich Prinz Christian II., Bauer Frank und Jungfrau Griet über die Schlüssel zu ihren drei Ford Galaxy.

Bei den Bagagewagen fällt die Wahl hingegen seit mehr als 50 Jahren auf das gleiche Erfolgsmodell, den Ford Transit. Doch in diesem Jahr setzt Ford dabei auf alternative Antriebssysteme und elektrifiziert die komplette Flotte im Rosenmontagszug. Von den 55 eingesetzten Bagagewagen fahren 25 Transit Custom Plug-in-Hybride im ‘Zoch’ ausschließlich elektrisch. Die restlichen 30 sind Mild-Hybrid-Varianten. Damit führt Ford die Elektrifizierung des Rosenmontagszugs fort, die der Kölner Autohersteller im vergangenen Jahr mit dem Einsatz von drei von Ford in Köln-Niehl produzierten StreetScooter WORK XL begonnen hatte.

Emissionsfreie Mobilität in der Innenstadt

“Wir verbinden beim Rosenmontagszug Tradition mit Innovation und zeigen mit unserer elektrisierten Flotte, wie wir uns emissionsfreie Mobilität in der Innenstadt – auch im Lieferverkehr – vorstellen”, sagte Gunnar Herrmann. “Und wenn dabei noch Kamelle und Strüßjer transportiert werden, ist das doch umso schöner.”

Ford stellt dem Festkomitee, der Interessenvertretung der 110 Kölner Karnevalsgesellschaften, in diesem Jahr insgesamt 70 Fahrzeuge zur Verfügung: sieben Ford Galaxy für das Dreigestirn und Vertreter des Festkomitees, fünf Ford Tourneo als Shuttlefahrzeuge sowie die 55 Ford Transit Custom als Bagagewagen für den Rosenmontagszug. Und auch in dieser Session sind wieder 70 Ford-Beschäftigte beim Rosenmontagszug im ehrenamtlichen Einsatz. Sie fahren nicht nur die Bagagewagen, sondern kümmern sich als Mechatroniker auch um etwaige Pannen.

Diese großzügige und engagierte Unterstützung von Ford weiß Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees, natürlich sehr zu schätzen: „Ford ist ein fester und wichtiger Bestandteil von unserem Fastelovend und macht den Kölner Zoch erst möglich. Ich freue mich, dass wir auch in dieser Session eine so große Zahl an ehrenamtlichen Helfern im Zoch dabei haben. Als Ausdruck unserer Wertschätzung für diese Partnerschaft möchte ich Ford heute die Fördermitgliedschaft im Festkomitee Kölner Karneval anbieten. Ford und das immaterielle Kulturerbe Kölner Karneval gehören fest zusammen, auch in der Zukunft.“

Bei der Wagenübergabe im Kölner Karnevalsmuseum nahmen außer Mitgliedern des Festkomitees auch das Kölner Kinderdreigestirn 2020 und Bürgermeister Hans-Werner Bartsch als Vertreter der Stadt teil. Der Bürgermeister betonte, wie sehr die Stadt Köln die Partnerschaft von Ford und Festkomitee begrüßt. “Ford und der Karneval sind wahre Aushängeschilder unserer Stadt, für die Köln weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist”, sagte Bartsch. “Wir sind sehr froh, dass Ford als echt kölsche Institution den Karneval so engagiert unterstützt. Und, dass der Rosenmontagszug dabei zunehmend auf alternative Antriebskonzepte setzt, freut uns natürlich umso mehr.”

www.Ford.com

Sahra Wagenknecht zu “Oma die Umweltsau” und “alte weiße Männer”: Das ist eine Lügendebatte

Bekannte Vertreter der Linke sind am Sonntag im Großraumkino “Kosmos” in Berlin zusammengekommen, um den Jahresauftakt 2020 ihrer Partei einzuläuten. Es wurden grundsätzliche politische Themen, Probleme und Richtungen thematisiert.

Als Sahra Wagenknecht auf die Bühne kam, schilderte sie, was sie von der aktuellen Klima-Diskussion halte. Nichts, denn diese sei eine einzige Lügendebatte, die auf Kosten der Armen ausgeführt werde, während die größten Umweltverschmutzer unangetastet blieben. Bei der Veranstaltung, die den Titel “Für einen starken Sozialstaat und konsequente Abrüstung” trug, fragte sie Parteikollege Dieter Dehm: Wir haben ja so was, wie die Inszenierung eines Kriegs der kleinen Leute. Erst sind es die ‘alten weißen Männer’, die an allem Schuld sind, dann ist die ‘Oma die Umweltsau’. Wie kann man denn wieder etwas Vernunft in diese Diskussion bringen? Wie Wagenknecht dann schildert, werde diese Debatte ganz bewusst so geführt und das Thema der sozialen Frage gezielt ignoriert und bewusst eine Lügendebatte geführt. Ich muss sagen, ich finde das Lied überhaupt nicht gut und ich finde es auch nicht lustig. Das werfe ich nicht den Kindern vor, sondern denen, die dafür politisch verantwortlich sind. Da gibt es zum Beispiel eine wirklich böse Zeile, wo die Oma ja dann auch noch dafür angegriffen wird, dass sie das Kotelett aus dem Discounter kauft. Das ist ja keine Generationenfrage, wer sich Koteletts im Discounter kauft, sondern eine soziale Frage Und weiter: Ich habe mir jetzt noch mal angeguckt, was die durchschnittliche Rente ist, die heute ein neuer Rentner bekommt, also der neu in die Rente geht. Da ist die Durchschnittsrente heute 830 Euro, und so zu tun, als ob diese Rentner jetzt die Hauptumweltverschmutzer sind, das ist eine so perfide Lügendebatte, während die Oberschicht im Privatjet um den Globus fliegt, während die Konzerne ihre Öl-Dampfschiffe überall hin schaffen, während Wegwerfproduktion an der Tagesordnung steht. Darüber müssen wir reden! Sie verstehe deshalb all jene Leute, die diese Debatte ablehnen und ihr den Rücken zuwenden. Das Problem ist, dass es immer wieder solche Debatten gibt und dass das die Leute ganz bewusst aufbringt. Und ich bin überzeugt, dass man so natürlich nicht den Klimawandel voranbringen kann. Im Gegenteil: So schafft man eine Stimmung, wo das Thema Umweltschutz bei Teilen der Bevölkerung inzwischen Aversionen erzeugt, weil sie das genaue Gefühl haben, da geht es gar nicht ums Klima, da geht es immer nur darum, ihnen schon wieder in die Tasche zu greifen, und dass die Klimadebatte im Grunde nur die Ablenkungsdebatte sei. Nutzungsrechte Video: Die Linke Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

Wieder Sonntagsführungen auf der Wasserburg Egeln im Salzlandkreis

Ab Februar beginnen wieder die monatlichen Sonntagsführungen auf der Egelner Wasserburg
Am Sonntag den 2. Februar können Besucher bei einer Führung um 14:00 Uhr mehr über Geschichte der Burg, die ab der Mitte des 13. Jahrhundert Wohnsitz der Edlen von Hadmersleben war, erfahren.

Fast 200 Jahre bestimmten sie über die Geschicke der Stadt Egeln. Am 14, März 1259 gründeten sie in Egeln ihr Hauskloster Marienstuhl.

Danach wurde die Burg Sommerresidenz der Magdeburger Erzbischöfe oder im 30jährigen Krieg auch Wohnsitz eines schwedischen Generalfeldmarschall. Natürlich kann man im Museum der Stadt Egeln auch in die Frühgeschichte der Region um Egeln eintauchen oder dieses vom  „Burgverlies bis zum Bergfried“ erkunden.

In der kleinen Galerie ist letztmalig die aktuelle Sonderausstellung „Weihnachtspyramiden“ zu sehen. Aber die Egelner Wasserburg hat noch viel mehr zu bieten. Im alten Palas der Burg hat heute der Maler und Grafiker Klaus Gumpert seine „Residenz“.  Historische Möbel, Musikinstrumente und viele seiner Bilder laden die Besucher zu einem einzigartigen Kunstgenuß ein. 

Im Anschluß besteht die Möglichkeit die gewonnenen Eindrücke im historischen Café im Palas der Burg bei Kaffee und Kuchen auch kulinarisch auswerten.

Weitere Informationen zu Burg und Veranstaltungen unter www.wasserburg-egeln.de

Wasserburg Egeln,
Wasserburg 6, 39435 Egeln,
Uwe Lachmuth 
Tel. 039268- 30 861 -Fax -30861
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Zahl armutsgefährdeter Rentner stark gestiegen

Anhalt-Bitterfeld/Salzlandkreis. Altersarmut breitet sich in Deutschland immer weiter aus. Die Zahl der Rentner und Pensionäre, die als armutsgefährdet gelten, sind innerhalb eines Jahres um 215.000 auf insgesamt 3,2 Millionen Personen gestiegen. Als armutsgefährdet gilt, wer als Alleinstehender über ein Einkommen von maximal 13.628 Euro im Jahr verfügt.

Jan Korte (* 5. April 1977 in Osnabrück) ist ein deutscher Politiker und Mitglied des Bundestags für Die Linke.

Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer und anhaltische LINKE-Bundestagsabgeordnete Jan Korte sieht sich angesichts dieser Negativentwicklung in seiner Kritik an der Rentenpolitik der bisherigen Bundesregierungen bestätigt.

Korte stellt fest: „Jeder zweite Rentner bekommt eine monatliche Rente von unter 900 Euro. Weniger als 1.000 Euro erhalten fast 60 Prozent der Deutschen. Die Daten beziehen sich auf den Rentenbetrag nach dem Abzug von Sozialbeiträgen, aber vor Steuern. Die steigende Altersarmut ist Ergebnis einer verfehlten Rentenkürzungspolitik und einer Deregulierung auf dem Arbeitsmarkt, die zu millionenfachen Niedriglohnjobs geführt hat.

Vor allem die Menschen in Sachsen-Anhalt und in meinem Wahlkreis, der Anhalt-Bitterfeld und den Salzlandkreis umfasst, sind durch unterbrochene Erwerbsbiografien, langjährige Arbeitslosigkeit, Teilzeit und Niedriglohnjobs von dieser Entwicklung im besonderen Maße betroffen“, kritisiert Korte, der einen grundlegenden Wechsel in der Rentenpolitik, deutlich höhere Mindestlöhne und eine insgesamt höhere Tarifbindung im Kampf gegen Altersarmut fordert.   

„Die gesetzliche Rente muss wieder zur tragenden Säule der Alterssicherung werden und den Lebensstandard im Alter sichern. Dazu muss das Sicherungsniveau der gesetzlichen Rente wieder auf 53 Prozent erhöht und die Ostrenten vollumfänglich dem Westniveau angeglichen werden. Für einen Ruhestand in Würde und für soziale Teilhabe im Alter für jede und jeden brauchen wir einen Mindeststandard in der gesetzlichen Rente. Deshalb will DIE LINKE eine Solidarische Mindestrente von 1.200 Euro einführen“, fordert der anhaltische Bundestagsabgeordnete mit Blick auf das zum Jahresbeginn vom Bundesvorstand der LINKEN veröffentlichten Zukunftskonzept für einen starken Sozialstaat.

Jörg Lemmert
Wahlkreismitarbeiter MdB Jan Korte

MdB Jan Korte
1.Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE
Bürgerbüro Bernburg
Kleine Wilhelmstraße 2b
06406 Bernburg

Tel./Fax.: 03471 /622947
jan.korte.wk@bundestag.de
www.jankorte.de

Klimaschutz an Schulen: Energiesparmeister 2020 gesucht

Preise im Wert von 50.000 Euro für 16 Landessieger und einen Sonderpreisträger
Bewerbung bis 31. März 2020 auf www.energiesparmeister.de

Berlin (ots) Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von 50.000 Euro – diese Belohnung winkt den besten Klimaschutzprojekten an deutschen Schulen. Ob verpackungsfreier Schulkiosk, Energie-Rallye durch das Schulhaus oder Upcycling-Projekt: Der Energiesparmeister-Wettbewerb prämiert das in Sachen Kreativität, Nachhaltigkeit und Kommunikation überzeugendste Projekt aus jedem Bundesland.

Klimaschutz an Schulen: Energiesparmeister 2020 gesucht. www.energiesparmeister.de. Quellenangabe: “obs/co2online gGmbH”

Bewerben können sich Lehrer und Schüler aller Schularten und Altersklassen bis zum 31. März 2020 auf www.energiesparmeister.de. Der Schulwettbewerb wird unterstützt durch die vom Bundesumweltministerium beauftragte Kampagne “Mein Klimaschutz” und ist eine Aktion der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online.

Energiesparmeister for Future – seit 12 Jahren für den Klimaschutz

“Was seit Fridays for Future die ganze Welt weiß, können wir schon seit zwölf Jahren beobachten”, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. “Tausende Schülerinnen und Schüler in Deutschland setzen sich mit großer Leidenschaft und kreativen Projekten für den Schutz des Klimas ein. Dieses Engagement belohnen wir mit dem Energiesparmeister-Wettbewerb – und machen Lust zum Nachahmen.”

Schulen sind in zweifacher Hinsicht der beste Ort, um sich im Klimaschutz zu üben: Durch ihren Strom- und Heizenergieverbrauch verursacht eine mittelgroße Schule rund 300 Tonnen CO2 jährlich – so viel CO2 binden etwa 24.000 Buchen im Jahr. Mit ihren Klimaschutzprojekten tragen junge Menschen dazu bei, die CO2-Bilanz von Schulen zu verbessern und erhalten gleichzeitig die Möglichkeit, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.

Jury wählt 16 Landessieger und einen Sonderpreisträger

Welches Projekt aus jedem Bundesland gewinnt, entscheidet Ende April eine Expertenjury aus Politik und Gesellschaft. Die sechzehn Landessieger erhalten je 2.500 Euro Preisgeld, eine Patenschaft mit einem Unternehmen oder einer Institution in ihrer Region sowie die Chance auf den mit weiteren 2.500 Euro dotierten Bundessieg. Der Bundessieger wird Ende Mai in einer Online-Abstimmung auf www.energiesparmeister.de bestimmt. Für alle Preisträger geht es am 19. Juni 2020 zur Preisverleihung ins Bundesumweltministerium in Berlin.

Auch ehemalige Preisträger erhalten wieder die Chance auf einen Gewinn. Sie können sich für den Sonderpreis “langfristiges Engagement” bewerben. Das Projekt mit der überzeugendsten Weiterentwicklung seit seiner Auszeichnung wird mit 1.000 Euro und der Reise zur Preisverleihung in Berlin belohnt.

Paten und Unterstützer des Wettbewerbs

Neben Geld- und Sachpreisen werden die Gewinner-Schulen mit einer Patenschaft eines Partners aus Wirtschaft und Gesellschaft belohnt. Die Paten unterstützen ihren Energiesparmeister bei der Öffentlichkeitsarbeit. Die diesjährigen Paten des Wettbewerbs sind: atmosfair gGmbH, Brandenburger Isoliertechnik GmbH & Co. KG, Bremer Energiehaus-Genossenschaft eG, eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, ENGIE Deutschland, Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH, Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH, Ostdeutscher Sparkassenverband, Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg, Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen, die Sparkassen in Niedersachsen und WEMAG AG.

Zusätzlich unterstützen den Wettbewerb a&o Hostels, Florida-Eis Manufaktur GmbH, MELAWEAR, memo AG, Spreeprint Textildruck e.K., Vaude GmbH & Co. KG und Zentralverband Sanitär Heizung Klima. Als Medienpartner agieren der auf pädagogisch-didaktische Fachzeitschriften spezialisierte Friedrich-Verlag, das Naturkostmagazin Schrot&Korn sowie das bundesweite Schülermagazin YAEZ. Unterstützt wird der Wettbewerb auch von Deutschlandfunk Kultur mit Berichterstattung in der Sendung “Kakadu”.

Über den Energiesparmeister-Wettbewerb

Der Energiesparmeister-Wettbewerb (https://www.energiesparmeister.de) wird durch die Kampagne “Mein Klimaschutz” im Auftrag des Bundesumweltministeriums unterstützt. Der Schulwettbewerb wird seit zwölf Jahren von co2online realisiert. Dabei werden jedes Jahr Preise im Wert von insgesamt 50.000 Euro an engagierte Schüler und Lehrer vergeben.

Über “Mein Klimaschutz” und co2online

“Mein Klimaschutz” (https://www.mein-klimaschutz.de) ist eine Mitmachkampagne von co2online im Auftrag des Bundesumweltministeriums. Sie motiviert Verbraucher, den eigenen CO2-Fußabdruck dauerhaft zu verkleinern.

Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online (https://www.co2online.de) setzt sich dafür ein, den klimaschädlichen CO2-Ausstoß zu senken. Seit 2003 helfen die Energie- und Kommunikationsexperten privaten Haushalten, ihren Strom- und Heizenergieverbrauch zu reduzieren. Unterstützt wird co2online von der Europäischen Kommission, dem Bundesumweltministerium sowie Partnern aus Medien, Wissenschaft und Wirtschaft.

Rekordbesucherzahl im Tierpark Hexentanzplatz

Tiergehege setzt seinen Erfolgswert fort

Besucht man den legendären Hexentanzplatz erstmalig, wird man auf dem Parkplatz von einem riesigen Holztor mit Tierfiguren auf den angrenzenden Tierpark hingewiesen.

Der Weg zum tatsächlichen Eingang wird durch weitere Figuren und Rätsel über die Tierwelt versüßt. Und dann? Dann erlebt man die heimische Tierwelt eingebettet in einen teilweise 200 Jahre alten Buchenbestand. Das ist Idylle pur und lädt seit Jahren viele Besucherinnen und Besucher ein, um Wolf, Bär und Luchs mal aus der Nähe zu begegnen. Selbst im heißen Sommer ist der Tierpark Hexentanzplatz ein Ort für schattige und erfrischende Aufenthalte.

Davon konnten sich im vergangenen Jahr 136.205 Gäste überzeugen. So viele Besucherinnen und Besucher konnten noch nie im von der Bodetal Tourismus GmbH betriebenen Tierpark begrüßt werden. Damit stellt dieses Ergebnis einen neuen Besucherrekord dar. Damit wurde das Jahr 2018 nochmals mit fast 10.000 Mehrbesuchern getoppt.
Nicht nur Tiere und Pflanzen kann man im Tiergehege bewundern, sondern sich auch sportlich beim Minigolfen und auf dem erst kürzlich neu eröffneten Kinderspielplatz betätigen. Diese Einrichtungen inkl. gastronomischer Versorgung sind optimal in die Natur eingepasst. Auch ein Streichelzoo zum Kennenlernen der Tiere ist vorhanden. Der Tierpark hat das ganze Jahr geöffnet und bietet zudem Nachtwanderungen, einmal jährlich das Tierparkfest und Gruppenführungen an.  
Weitere Infos auf www.tierpark-thale.de

Bits und Bäume gehören zusammen

PIRATEN fordern smarte Parkbänke für Frankfurt

Frankfurt am Main (ots) Das neue Jahr hat erst begonnen, schon sind die Frankfurter PIRATEN wieder aktiv. Lothar Krauß, für die Piratenpartei im Ortsbeirat 2, bringt unsere Anregung für den Etat 2020 ein: Die Anschaffung von vier smarten Parkbänken im Stadtgebiet von Frankfurt.

Andere Städte wie Hamburg und Kaiserslautern haben es schon vorgemacht, neben Prag setzt auch die tschechische Kleinstadt Chodová Planá auf die innovativen öffentlichen Sitzmöglichkeiten. Anker Dem technikaffinen Frankfurt würde diese Innovation sicherlich gut zu Gesicht stehen. Ein erster geeigneter Standort ist der Grüneburgpark, da er nicht nur unmittelbar an den Uni Campus Westend grenzt, sondern auch zentral zwischen Bockenheim und Westend liegt.

Die so genannten smarten Parkbänke bieten neben Lademöglichkeiten für mobile Geräte, beispielsweise auch eine Beleuchtung und WLAN-Zugang. Sonnenkollektoren sorgen für einen klimafreundlichen Betrieb unabhängig von einem Stromanschluss. Da die Bänke über Messsensoren verfügen, sollen z.B. auch Regen- und Temperaturmesswerte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Stadt Frankfurt äußert über ihren offiziellen Twitter-Account Bedenken über Belastbarkeit bzw. Robustheit der neuen Technologie. Hier setzen die Frankfurter PIRATEN entgegen, dieses Vorhaben als ein Pilot-Projekt zu starten und in einen Dialog mit den Städten zu treten, die bereits smarte Parkbänke aufgestellt haben.[3] Von dem Erfahrungsschatz anderer zu profitieren, ist an dieser Stelle wichtig. Eine abschließende Beurteilung, ob eine Eignung für den großflächigen Einsatz im Stadtgebiet Frankfurt vorliegt, kann jedoch erst erfolgen, wenn es auch selbst ausprobiert worden ist.

“Frankfurt steht für moderne Technik und viele Grünflächen laden zum Verweilen ein. Mit smarten Parkbänken werden diese beiden positiven Aspekte miteinander verbunden, daher sollte die Stadt mit der Anschaffung und dem Betrieb von vier dieser Bänke Erfahrungen sammeln”, so Lothar Krauß.

www.piratenpartei-hessen.de

Neuer Revierleiter für das Nationalparkrevier Scharfenstein bei Ilsenburg

Lukas Wachsmann übernimmt Gebiet von Hans-Henning Scheithauer

Nachdem im Herbst letzten Jahres der langjährige Revierleiter Hans-Henning Scheithauer in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde, hat ein neuer Kollege zum Jahresbeginn das Revier Scharfenstein bei Ilsenburg übernommen. Die Flächen des Nationalparkreviers befinden sich zwischen der Eckertalsperre im Westen und Ilsenburg im Nordosten. Der neue Revierleiter heißt Lukas Wachsmann.

Er ist 25 Jahre alt, wurde in Braunschweig geboren und wuchs in Schöppenstedt auf. Für ihn ist das Thema Nationalpark Harz nicht unbekannt. Bereits während seines Forststudiums und im Rahmen seines Vorbereitungsdienstes in Göttingen war er öfter zu Lehrveranstaltungen und Exkursionen hier. Seine Bachelorarbeit befasste sich ebenfalls mit einem Nationalparkthema.

Bevor Lukas Wachsmann sich für die Tätigkeit im Nationalpark Harz beworben hatte, leitete er das Jugendwaldheim Loppin der Landesforsten Mecklenburg-Vorpommern. Er läutet sozusagen den Generationswechsel bei den Nationalparkförstern ein – wir wünschen ihm viel Erfolg bei dieser gerade in der jetzigen Zeit sehr spannenden Tätigkeit mitten im klimatisch beschleunigten Waldwandel und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

https://www.nationalpark-harz.de

Jan Korte lädt zum Alternativen Neujahrsempfang

Am 21. Januar können interessierte Bürgerinnen und Bürger ab 10 Uhr in Bernburg wieder mit dem Bundestagsabgeordneten Jan Korte (DIE LINKE) ins Gespräch kommen und sich über die Arbeit der LINKEN Bundestagsfraktion informieren.

Jan Korte (* 5. April 1977 in Osnabrück) ist ein deutscher Politiker und Mitglied des Bundestags für Die Linke.

Zusammen mit Mitstreitern des Ortsverbandes und der Stadtratsfraktion der Partei bietet der Abgeordnete einen Alternativen Neujahrsempfang auf dem Karlsplatz an.

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen bei einem kleinen Imbiss am Infostand der LINKEN Anregungen, Fragen und Kritik an den Abgeordneten heranzutragen. Außerdem besteht die Möglichkeit für das Volksbegehren für mehr Personal an den Schulen in Sachsen-Anhalt zu unterschreiben.

Jörg Lemmert
Wahlkreismitarbeiter MdB Jan Korte

MdB Jan Korte
1.Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE
Bürgerbüro Bernburg
Kleine Wilhelmstraße 2b
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jan.korte.wk@bundestag.de

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Fast 89.000 Besucher bei Händel in Halle (Saale) Stiftung Händel-Haus zieht positive Jahresbilanz 2019

Das Jahr 2019 war für die Stiftung Händel-Haus ein sehr erfolgreiches Jahr: Die Händel-Festspiele vom 31. Mai bis zum 16. Juni konnten mit rund 58.000 Besuchern den Besucherrekord von 2018 halten, und auch die Museumsangebote stießen auf großes Interesse.

So besuchten fast 30.000 Gäste die Ausstellungen und Veranstaltungen im Händel-Haus und im Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus. Die Besucher kamen aus aller Welt, u. a. aus England, Irland, Frankreich, Malta, Portugal, Tschechien, Norwegen, Mexiko, den USA, Kanada, Indien, Japan, Korea, Indonesien und Australien, um die beiden Museen der Stiftung Händel-Haus aufzusuchen. Die Besucherzahl blieb gegenüber 2018 mit mehr als 30.500 Besuchern, 2017 mit mehr als 31.500 und 2016 mit 30.200 Gästen nahezu konstant. Die stärksten Besuchermonate sind zwar weiterhin die Sommermonate, allerdings nutzen im Vergleich zu vergangenen Jahren immer weniger Menschen diese Monate für den Museumsbesuch. Ein Grund hierfür sind heiße Sommer mit hohen Temperaturen auch in den Ausstellungsräumen, weil diese aufgrund des alten, denkmalgeschützten Hauses nur bedingt klimatisiert werden können. Insgesamt nutzten fast 89.000 Menschen die vielfältigen Angebote der Stiftung Händel-Haus, die von der Ausrichtung der beiden Festivals „HändelFestspiele“ und „Händel im Herbst“, Konzerten im Händel-Haus, offenen Besuchertagen über musikpädagogische Veranstaltungen bis hin zu populärwissenschaftlichen Vortragsreihen reichen.

Die Stiftung Händel-Haus zeigte 2019 neben den Dauerausstellungen „Händel – der Europäer“ und „Historische Musikinstrumente“ im Händel-Haus und der Ausstellung „Musikstadt Halle“ im Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus, auch die Jahresausstellung „Ladies first“. Besucherreiche Tage sind vor allem bekannte Spezialtage wie der Tag der offenen Tür im Herbst und die Museumsnacht Halle-Leipzig im Frühjahr. Am 11. Mai 2019 fanden über 1.100 Menschen die Wege in das Händel-Haus und in das Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus. Erstmalig öffnete das Händel-Haus auch zusätzlich an drei Tagen im Dezember seine Türen kostenfrei für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Halle (Saale). Diese Aktion wurde sehr gut und dankend angenommen.

Das Jahr 2019 war ebenso reich geprägt an Veranstaltungen. Wie die Jahre zuvor präsentierte die Stiftung Händel-Haus über 200 Veranstaltungen und zeigte damit erneut, welche Vielfalt Kultur für Jung und Alt bieten kann. Fast 1.500 Besucher kamen zu den eigenen, kleinen Konzertreihen „Musik im Händel-Haus“, „Focus Bohlenstube“ und dem „Jazz-Sommer“. Eine besonders beliebte Reihe unter den Gästen ist auch die populärwissenschaftliche Vortragsreihe „Musik hinterfragt“, die einmal monatlich mittwochs stattfindet. Aber auch das Seniorenkolleg von Frau Dr. Zauft und das jeden Mittwoch stattfindende musikpädagogische Projekt „Schallspiele“ für Kinder ab sechs Jahre sind, vor allem in den Ferien, sehr beliebt. Insgesamt besuchten über 1.700 Kinder die beiden Museen und ihre Veranstaltungen.

Auch Fremdveranstalter buchen zunehmend gern die historischen Räumlichkeiten im Geburtshaus von Georg Friedrich Händel für verschiedene Veranstaltungen und Events.

Wir danken im Namen der rund 89.000 Besucher unserer Stifterin, der Stadt Halle (Saale), dem Land Sachsen-Anhalt, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Lotto Sachsen-Anhalt und der Saalesparkasse gemeinsam mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung.

Informationen zum Händel-Haus

Stiftung Händel-Haus 0345 / 500 90 221 Große Nikolaistraße 5 stiftung@haendelhaus.de 06118 Halle (Saale) www.haendelhaus.de

Eröffnungsfeier Grüne Woche 2020: Landwirtschaft setzt auf Dialog

Politiker versprechen Einsatz für moderne Landwirtschaft und Handel auf Augenhöhe – Eröffnungsfeier der Grünen Woche

Rukwied: Wir setzen auf Dialog – Klöckner: Will keine rückwärtsgewandte Agrarwende – Plenkovic: Partnerschaft ist die Krone unserer Teilnahme

Das Bekenntnis zur Dialogbereitschaft hat die Reden von Politikern und Vertretern der  Land- und ernährungswirtschaft bei der Eröffnungsfeier der 85. Internationalen Grünen Woche in Berlin am Donnerstagabend bestimmt. Vor rund 3.600 Ehrengästen betonten sie, dass die Landwirtschaft der Zukunft einerseits moderne industrielle Methoden braucht, aber andererseits Anforderungen an Nachhaltigkeit und Umweltschutz gerecht werden müsse.

Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), Wolfgang Ingold, betonte in seinem Grußwort: „Wir folgen dem Verbraucher“, und erklärte, die Branche versuche, Lebensmittel verantwortungsvoll herzustellen und zu vertreiben, und das „verdient Respekt“. „Wir sind nicht das Problem, wir sind die Lösung“, meinte er.

Joachim Rukwied, der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, bat um Verständnis für die „Zukunftsängste“ der Bauern. Sowohl die Anforderungen an ihre Tätigkeit als auch der Wettbewerb im Markt stiegen immens. Die Demonstranten mit ihren Treckern in vielen europäischen Ländern brächten die Botschaft: „Wir sehen die Chance auf einen neuen und zukunftsgerichteten Dialog!“ Von der Politik erwarte die Landwirtschaft, dass sie den richtigen Rahmen setze zwischen Ökologie und Wettbewerb. Jene Verbraucher, „die es sich leisten könnten, sollen bereit sein, einen höheren Preis zu zahlen, wenn sie Lebensmittel haben wollen, die nach höheren Standards hergestellt worden sind“. Allerdings kündigte Rukwied Widerstand gegen das Freihandelsabkommen der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten an. „Das können wir so nicht akzeptieren.“

Janusz Wojciechowski, der neue EU-Landwirtschaftskommissar, versprach, sich in Brüssel für die Sicherheit der Verbraucher, „aber auch der Bauern“ einzusetzen. Unter Anspielung auf das Mercosur-Abkommen forderte er, die Standards, die europäische Landwirte bei ihren Produkten erfüllten, müssten auch für Importe gelten.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner erklärte: „Wir wollen keine rückwärtsgewandte Agrarwende.“ Vielmehr müsse die Landwirtschaft „Teil der Moderne“ sein. Dabei werde es Zielkonflikte geben, die ohne Notstandsrhetorik ausdiskutiert und gelöst werden müssten. „Ländliche Räume sind mehr als Kompensationsorte für städtische Wünsche“. Der Berliner Justizsenator Dirk Behrendt hatte zuvor „Massentierhaltung und Überdüngung“ kritisiert und betont: „Die Agrarwende ist noch nicht vorbei“.

Der Premierminister des Partnerlandes Kroatien, Andrej Plenkovic, nannte die Partnerschaft mit der Grünen Woche „die Krone unserer Teilnahme“ an der weltgrößten Agrarmesse. Da sich Kroatien und Deutschland 2020 die EU-Ratspräsidentschaft teilten, setzten sie sich auch gemeinsam für die Verabschiedung der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik gemäß den Wünschen der Landwirtschaft ein. Europäische Lebensmittel müssten den globalen Standard setzen, forderte er in seiner auf Deutsch gehaltenen Rede. Plenkovic gab sich sicher, dass die Patenschaft zu einem Schub in den kroatischen Lebensmittelexporten führe. Der CEO der Messe Berlin GmbH, Christian Göke, hatte in seiner Eröffnungsansprache darauf verwiesen, dass das vorjährige Partnerland Finnland einen Exportzuwachs bei Agrarprodukten von 48 Prozent verzeichnen konnte. Einen ähnlichen Erfolg wünschte er dem diesjährigen Partnerland Kroatien und verwies damit auf den überaus hohen Stellenwert Grünen Woche als Marketing Plattform.

www.gruenewoche.de