Schatzgeschichten bei Wein: Was sind Rotarier?

10.1.2020, 19 Uhr im Museum – Halberstadt

Rotary, mittlerweile eine der bedeutendsten Service-Organisationen mit 12 Millionen Mitgliederin in 160 Ländern, wurde 1905 vom Anwalt Paul Harris in Chicago, USA, als „Reaktion auf die egoistische Kälte des Geld- und Machstrebens“ gegründet.

Gegenseitige Achtung und Anerkennung der indivudiellen Fähigkeiten jedes Mitmenschen sowie verbindende Freundschaft war und ist rotarisches Hauptanliegen.

Im Gebiet der ehemaligen DDR trat nach anfänglicher Euphorie 1990 ein Werteverlust ein, der einherging mit fehlender Lebensorientierung und sinkendem Selbstbewusstsein der Bevölkerung. Dem sollte mit der durch den Rotary Club Wolfsburg initiierten Gründung eines Pendants in der Partnerstadt Halberstadt entgegen gewirkt werden. Um potentielle Mitglieder dafür zu finden und diesen eine Orientierung im bundesdeutschen Neuland zu vermitteln, wurde eine Vortragsreihe zu politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen im Kolpinghaus mit hochkaratigen Referenten, bspw. den VW-Vorständen, vom RC Wolfsburg organisiert.

Nach fast zweijähriger Gründungsphase konnte am 19. Mai 1992 der Rotary Club Halberstadt mit 26 Mitgliedern gegründet werden. Dabei erhielten die Halberstädter Rotarier die hier gezeigte, vom RC Wolfsburg gestiftete Glocke, die seitdem bei jedem Meeting gemeinsam mit den Wimpeln der befreundeten RC zum Einsatz kommt. Sie gehört mit der hier ausgestellten Präsidentenkette zu den ältesten und zugleich wertvollsten, zeremoniellen Insignien des RC Halberstadt. Nicht jeder RC hat so eine Kette, die bei besonders offiziellen und festlichen Anlässen vom Präsidenten getragen wird. Die Halberstädter Kette ist ein Geschenk des über den RC Wolfsburg vermittelten Partner-Rotary Club Luton in England. Sie trägt die Namen aller bisherigen Präsidenten und einer Präsidentin des RC Halberstadt – ein Name für jedes rotarische Jahr.
Das „selbstlose Dienen“ ist das Leitprinzip der rotarischen Idee, daher begleitet und unterstützt der RC Halberstadt zahlreiche gemeinnützige Projekte vor Ort und weltweit. Zu den ersten großen karitativen Projekten der Halberstädter Rotarier gehörten u. a. die Unterstützung des Kreispflegeheims Huysburg in Dingelstedt (1991), der Jugendbegnungsstätte „Manna“ in Halberstadt (1993), der Kinder- und Jugendkantorei im Dom, der Errichtung der „Steine der Erinnerung“ (1992) sowie das Blindenrelief von Halberstadt auf dem Fischmarkt (1999).

Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte und mit Mitgliedern des Vereins ins Gespräch kommen möchte, laden wir herzlich am 10. Januar 2020 um 19 Uhr in das Städtische Museum, Domplatz 36 ein.

Voranmeldung ab sofort möglich unter: Tel. 03941/551474 oder über staedtischesmuseum@halberstadt.de.

http://www.museum-halberstadt.de

“Das Boot”: Free-TV-Premiere im ZDF

Mainz (ots) Das ZDF zeigt ab Freitag, 3. Januar 2020, 20.15 Uhr, die Free-TV-Premiere der Serie “Das Boot” an vier aufeinander folgenden Abenden in Doppelfolgen. Die weiteren Sendetermine sind Samstag, 4. Januar 2020, 22.00 Uhr, sowie Sonntag, 5., und Montag, 6. Januar 2020, jeweils 22.15 Uhr.

Zwischen dem unerfahrenen neuen Kommandanten des U-612, Kapitänleutnant Klaus Hoffmann (Rick Okon, r.) und seinem 1. Wachoffizier Oberleutnant zur See Tennstedt (August Wittgenstein) kommt es schon bald nach dem Auslaufen zu ersten Konflikten. / Quellenangabe: “obs/ZDF/Nik Konietzny”

Die Ausstrahlung der Event-Serie nach den Romanen “Das Boot” und “Die Festung” von Prof. Lothar-Günther Buchheim mit Vicky Krieps, Tom Wlaschiha, Rick Okon, August Wittgenstein, Thierry Frémont, Leonhard Scheicher, Franz Dinda, Stefan Konarske, Lizzy Caplan und anderen wird von der zweiteiligen Doku “Das Boot – Die Dokumentation” sowie der Sonderprogrammierung “Die lange Nacht der U-Boote” begleitet. Zeitgleich ist die Serie ab Freitag, 3. Januar 2020, in der ZDFmediathek zu sehen.

Regisseur Andreas Prochaska inszenierte die Geschichte der Drama-Serie, die im Herbst 1942 beginnt: Im U-Boot-Hafen von La Rochelle bereitet sich die Besatzung der U-612 auf ihre Jungfernfahrt vor. Vor den jungen Männern liegt eine unbekannte Mission in der erbarmungslos geführten Atlantikschlacht des Zweiten Weltkriegs. Als neuer Kapitän hat der wenig erfahrene Klaus Hoffmann (Rick Okon) das Kommando – zum Ärger des Ersten Wachoffiziers Karl Tennstedt (August Wittgenstein). Gleichzeitig kommt Simone Strasser (Vicky Krieps) auf der Basis an, um dort als Sekretärin zu arbeiten. Der dortige Gestapo-Chef Hagen Forster (Tom Wlaschiha) wirft ein Auge auf die junge Frau und erreicht, dass sie für ihn als Übersetzerin tätig ist. Simones Bruder Frank (Leonhard Scheicher) ist ebenfalls in La Rochelle stationiert. Als der Funker kurzfristig auf U-612 eingesetzt wird, bittet er seine Schwester kurz nach ihrem Wiedersehen um einen Gefallen, der Simones Leben verändert.

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