Smart Meter: Tipps für Verbraucher Vergleich von Kosten und Sparpotenzial

Smart Meter können beim Energiesparen helfen
Mieter mit freier Auswahl bis Ende 2020

Berlin (ots) Mieter und Eigentümer können mit Smart Metern ihren Energieverbrauch und ihre CO2-Emssionen deutlich senken. Darauf weist die Kampagne “Meine Heizung kann mehr” (www.meine-heizung.de) der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online hin.

www.co2online.de | Phil Dera / Quellenangabe: “obs/co2online gGmbH”

Beim Einsatz von Smart Metern ist allerdings einiges zu beachten. Wichtig ist vor allem, die laufenden und einmaligen Kosten für ein Smart Meter zu prüfen – und mit dem persönlichen Sparpotenzial zu vergleichen.

Sparpotenzial bei Strom übersteigt Kosten für Smart Meter häufig

Ein Strom-Smart-Meter für einen durchschnittlichen Haushalt mit vier Personen im Einfamilienhaus kostet pro Jahr in der Regel maximal 60 Euro. Das Sparpotenzial liegt laut Studien im Schnitt bei 60 bis 150 Euro. Pro Haushalt können zwischen 100 und 260 kg CO2 vermieden werden.

Das persönliche Sparpotenzial beim Stromverbrauch kann allerdings auch kleiner sein. Dann rechnet sich ein Smart Meter womöglich nicht. Prüfen können Mieter und Eigentümer ihr Stromsparpotenzial zum Beispiel auf https://www.co2online.de/smart-meter. Außerdem sind zusätzliche Kosten möglich: vor allem durch einen Umbau des Zählerkastens. Das ist laut Verbraucherzentrale bei etwa einem Viertel aller Haushalte nötig.

Mit flexiblen Stromtarifen ist das Sparpotenzial von Smart Metern noch größer – vor allem für Nutzer von Wärmepumpen, Elektroautos, Stromspeichern oder anderen Geräten, die viel Strom verbrauchen. Solche Tarife sind allerdings noch vergleichsweise selten und nicht alle Smart Meter dafür geeignet.

Mieter können Smart Meter bis Ende 2020 frei wählen

Wer Eigentümer oder Mieter einer Wohnung oder eines Hauses ist, kann auch freiwillig ein Smart Meter einbauen lassen. Mieter können das für Strom noch bis Ende des Jahres selbst entscheiden. Danach ist es Sache des Vermieters.

Für den freiwilligen Einbau eines Smart Meters gibt es zwei Ansprechpartner:

Messstellenbetreiber mit Smart-Meter-Angebot oder – Stromanbieter mit Tarifen inklusive Smart Meter.

Allerdings gelten bei einem solchen freiwilligen Wechsel keine gesetzlichen Preisobergrenzen für Smart Meter. Für Umbauten am Zählerkasten oder andere Zusatzleistungen gelten generell keine Preisobergrenzen.

Smart Meter: Schnittstellen wichtig – auch Option für Erdgas

Bei der Auswahl eines Messstellenbetreibers oder Stromtarifs mit Smart Meter sollten Eigentümer und Mieter auch auf Schnittstellen achten. Denn nur wenige Smart Meter lassen sich bisher mit anderen Geräten wie privaten Ladesäulen für Elektroautos, Wärmepumpen oder Smart-Home-Zentralen verbinden.

Möglich ist der Einsatz von Smart Metern auch für Erdgas. Die Kosten für deren Einbau sind höher, das durchschnittliche Sparpotenzial allerdings auch. Für Wasser und Fernwärme sind Smart-Meter-Angebote für Privathaushalte dagegen noch selten.

Smart Meter selber machen

Für mehr Überblick beim Strom- oder Gasverbrauch ist ein Smart Meter nicht unbedingt nötig. Die Daten können auch auf anderen Wegen erfasst und ausgewertet werden.

Am einfachsten ist das Ablesen per Hand. Voraussetzung dafür ist ein Zugang zum Stromzähler. Apps wie der EnergieCheck von co2online erleichtern das Ablesen, Speichern und Auswerten der Zählerstände.

Für das automatische Ablesen an einem herkömmlichen oder digitalen Stromzähler können Sensoren mit Übertragungseinheit angebracht werden.

Die Daten landen dann auf einem Display, in einem Speicher oder direkt in einer Online-Anwendung. Bei nach 2008 installierten Gaszählern gibt es eine entsprechende Schnittstelle.
Wer keinen Zugang zum Stromzähler hat, kann den Sicherungskasten nutzen:

Elektriker können darin manuelle oder automatische Lösungen installieren zum Beispiel Stromkabel-Sensoren oder Hutschienenzähler.

Für das Auswerten von Zählerständen bieten sich auch unabhängige Online-Portale wie das Energiesparkonto (https://www.energiesparkonto.de) an.

Dort lassen sich Daten importieren und Veränderungen beim Stromverbrauch sichtbar machen.

Orkantief SABINE kommt Sonntag Verkehrsbehinderungen zum Wochenbeginn

Bonn (ots) Ein Orkantief rauscht Sonntag heran. Schäden sind zu befürchten. Der Sturm trifft am Nachmittag auf die Nordwesthälfte. In der Nacht zum Montag erreicht er die mittleren und südlichen Landesteile. Landesweit sind Böen um 120 km/h möglich, lokal sogar bis zu 140 km/h.

Die Karte zeigt in Rot, wo am Sonntagabend Sturmböen von mehr als 100 Stundenkilometern drohen. Quelle: WetterOnline Quellenangabe: “obs/WetterOnline Meteorologische Dienstleistungen GmbH”

Orkan zum Wochenbeginn

Vom Atlantik rauscht am Wochende Orkantief SABINE heran. Ab Sonntag brechen mit ihm turbulente Zeiten an. “Der Wind nimmt schon vormittags im Nordwesten und Westen spürbar zu. Rasch fegen erste Sturmböen übers Land. Am Nachmittag steigert sich der Sturm zum Orkan, dann drohen verbreitet Böen bis 120 km/h, schlimmstenfalls sogar bis zu 140 km/h.”, befürchtet Matthias Habel, Meteorologe von WetterOnline.

Gefahr durch Windbruch

“Ein großes Problem ist, dass der Sturm auf geschwächte Bäume trifft. Sie sind bundesweit durch die Dürre der letzten beiden Jahre massiv geschwächt oder bereits abgestorben. Orkanböen haben diese Bäume nichts mehr entgegenzusetzen. Es ist zu befürchten, dass sie reihenweise umfallen und verbreitet zu Verkehrsbehinderungen führen.”, sagt Matthias Habel.

Umherfliegende Gegenstände

Bei den zu erwartenden Windgeschwindigkeiten besteht erhebliche Gefahr durch umherfliegende Gegenstände. “Diese Bedrohung darf nicht unterschätzt werden! Bei Böen von 130 km/h sind selbst kleine und leichte Gegenstände gefährlich. Vor dem Sturm sind lose Gegenstände wie Gartenmöbel, Blumentöpfe, Mülltonnen oder auch Trampoline zwingend zu sichern!”, rät Wetterexperte Habel. “Rund um Baustellen droht Gefahr, da dort Bauzäune und sogar Kräne umstürzen oder Baumaterial und Teile von Gerüsten durch die Gegend fliegen könnten.”

Müssen Kinder zur Schule?

Ein heftiger Sturm wie SABINE kann als zwingender Grund für das Nichterscheinen in der Schule gelten. Insofern nicht seitens der Schulbehörden ein Schulausfall angekündigt wird, entscheiden die Erziehungsberechtigten individuell, ob sie ihrem Kind den Schulweg zumuten können. Ist dies nicht der Fall, so muss die Schule informiert werden. Das Fernbleiben von der Schule gilt dann als entschuldigt.

Begründete Arbeitsverhinderung

Jeder Arbeitnehmer ist verpflichtet, pünktlich auf der Arbeitsstelle zu erscheinen. Drohen Unwetter, so muss er für den Weg mehr Zeit einplanen. Bei einem Sturm, vor dem im Voraus gewarnt wird, kann eine begründete Arbeitsverhinderung vorliegen. Dann kann der Arbeitnehmer zu Hause bleiben, hat allerdings keinen Anspruch auf Vergütung. Der Arbeitgeber kann dann also den Lohn einbehalten oder aber von seinem Mitarbeiter verlangen, dass dieser die ausgefallene Arbeitszeit nachholt.

Den genauen Ablauf des Sturms erfährt man auf www.wetteronline.de, mit der WetterOnline App oder durch einen Blick auf die neue Wetterstation wetteronline home. Mit dem Alexa-Skill von WetterOnline sowie dem Skill für den Google Assistant können Wetterinfos auch über die digitalen Helfer abgefragt werden.

Matthias Habel
Diplom-Geograph

Leiter Unternehmenskommunikation
matthias.habel@wetteronline.de
+49 228 55 937-929

Neuwahlen in Thüringen?

MP Kemmerich wird sein Amt aufgeben.

Die FDP Fraktion hat beschlossen, zu diesem Zweck die Auflösung des Thüringer Landtag zu beantragen. Damit sollen Neuwahlen herbeigeführt werden. Kemmerich will damit den Makel der Unterstützung durch die AfD vom Amt des MP nehmen.

“Hiermit erkläre ich meinen Rücktritt als Ministerpräsident des Freistaats Thüringen mit sofortiger Wirkung. Sämtliche aus dem Amt des Ministerpräsidenten und des geschäftsführenden Ministerpräsidenten entstehenden Bezüge werde ich an die Staatskasse zurückgeben.”
so Thomas L.Kemmerich

FDP-Landesverband Thüringen