ADAC Luftrettung fliegt erneut 54.000 Einsätze Bilanz bleibt auf Rekordniveau

Meiste Rettungseinsätze in Bayern, Rheinland-Pfalz und NRW – Mehr Spezialeinsätze – Auftakt “50 Jahre Christoph”

Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, Dr. Andrea David, Vorstand der ADAC Stiftung und Pilot Walter Missenhardt (von links) vor Christoph 1 /Quellenangabe: “obs/ADAC SE/ADAC Luftrettung/ G. Muschalla”

München (ots) (ADAC Luftrettung gGmbH) Die Zahl der Rettungseinsätze der fliegenden Gelben Engel bleibt stabil auf Rekordniveau: Wie aus der Einsatzstatistik der gemeinnützigen ADAC Luftrettung hervorgeht, mussten die ADAC Rettungshubschrauber im Jahr 2019 zum fünften Mal in Folge rund 54.000 Mal ausrücken (53.967, minus 389). Das entspricht abermals rund 150 Notfällen täglich. “So eine hohe Einsatzdichte in einem hochkomplexen und risikobehafteten Umfeld ist nur durch die hohe Professionalität und das große Engagement der Crews möglich”, betonte Frédéric Bruder, der Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, bei der Vorstellung der Bilanz an der München Klinik Harlaching. Dort wurde im Beisein des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann auch der neue Jubiläumshubschrauber “50 Jahre Christoph” präsentiert.

Unter den versorgten Patienten waren 2019 mit 58 Prozent wieder etwas mehr Männer als Frauen. Neun Prozent der Patienten waren Kinder oder Jugendliche. Einsatzgrund Nummer eins waren bei den oft lebensrettenden Einsätzen mit 32 Prozent Verletzungen nach Unfällen. Dazu gehören Freizeit-, Sport-, Schul- und Verkehrsunfälle. Dahinter folgen mit 29 Prozent Notfälle des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkte und Herzrhythmusstörungen. In 15 Prozent der Fälle diagnostizierten die Lebensretter aus der Luft neurologische Notfälle wie zum Beispiel einen Schlaganfall. Bei acht Prozent war ein Notfall des Atmungssystems wie akute Atemnot oder Asthma die Ursache.

Die Liste der Einsatzorte in den Bundesländern führt Bayern mit 12.557 Einsätzen an, hier befinden sich auch die meisten der 37 Stationen der fliegenden Gelben Engel. Dahinter folgen Rheinland-Pfalz mit 7951, Nordrhein-Westfalen mit 5958 und Niedersachsen mit 5606 Einsätzen. Bei den Städten liegt weiterhin die Station in Berlin vorne. “Christoph 31” flog in und um die Hauptstadt zu 2467 Notfällen. Dahinter platzieren sich im bundesweiten Ranking die Stationen Wittlich (2186) und Koblenz (2088) in Rheinland-Pfalz sowie Ochsenfurt (1968) in Bayern.

Weiter erhöht hat sich die Zahl der Spezialeinsätze. Die vier Windenstationen in München, Murnau, Straubing (alle Bayern) und Sande (Niedersachsen) verzeichneten mit 306 Windeneinsätzen ein Plus von vier Prozent. Leicht zugenommen haben mit 2815 Einsätzen auch Rettungsflüge in der Dämmerung und bei Dunkelheit. Solche Einsätze fliegen die Crews der Stationen in Senftenberg in Brandenburg, Greven in Westfalen, Sanderbusch in Niedersachsen und Mainz in Rheinland-Pfalz. Möglich sind solche hochanspruchsvollen Rettungseinsätze unter anderen durch spezielle Nachtsichtbrillen. Sie sind Teil eines hochmodernen “Night-Vision-Imaging-Systems”, kurz NVIS genannt.

Bei ihrer Arbeit können die Crews auf die modernsten Rettungshubschrauber des Typs H145 und H135 von Airbus Helicopters zurückgreifen. Mit ihnen wurden 2019 rund 3,45 Millionen Kilometer zurückgelegt. Das sind rund 150.000 Kilometer mehr als ein Jahr zuvor. Die durchschnittliche Flugzeit bei einem Einsatz betrug rund 30 Minuten.

Die Luftrettung in Deutschland wird in diesem Jahr 50 Jahre alt – und mit ihr die ADAC Luftrettung. Die Erfolgsgeschichte der zivilen Luftrettung in Deutschland ist untrennbar verbunden mit der Erfolgsgeschichte der ADAC Luftrettung, die im November 1970 mit der Indienststellung des ersten permanent eingesetzten Rettungshubschraubers “Christoph 1” in München durch den ADAC e.V. ihren Lauf nahm. “Mit dem ADAC e.V. als treibende Kraft und Initiator sowie weiteren starken Partnern konnte ein weltweit einmaliges und nahezu flächendeckendes Netz von Rettungshubschrauber-Stationen in ganz Deutschland aufgebaut werden. Dem Engagement der ADAC Luftrettung in den vergangenen 50 Jahren verdanken viele tausend Menschen ihr Leben”, so Dr. Andrea David, Vorstand der ADAC Stiftung, zu der die ADAC Luftrettung seit 2017 gehört.

Geschäftsführer Frédéric Bruder bedankte sich beim Auftakt der Feierlichkeiten zum Jubiläumsjahr für die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Leitstellen, Kliniken, Rettungsdiensten, den Aufgabenträgern im Land und in den Kommunen sowie der Polizei und Feuerwehr. Die notfallmedizinische Versorgung der Menschen aus der Luft stehe in Deutschland vor großen Herausforderungen. “Klinikschließungen, Notarzt- und Pilotenmangel, Einsatzbeschränkungen für ältere Piloten, die Ausdehnung der Flugzeiten in die Abend- und Nachtstunden und die mangelnde medizinische Versorgung im ländlichen Raum wirken sich erheblich auf unser Arbeitsumfeld aus”, erklärte Bruder. “Auch die Möglichkeit, dank hochmoderner Navigationstechnik bei schlechter Sicht zu fliegen, Telemedizin und die Einsatzmöglichkeiten von bemannten Drohnen werden den Rettungsdienst in den kommenden Jahren vor Veränderungen stellen”. Dabei warnte Bruder vor noch mehr Kostendruck bei Ausschreibungen von Luftrettungsstationen: “Luftrettung ist Daseinsvorsorge. Bei der Rettung von Menschenleben darf es keinen ruinösen Preiskampf geben. Nicht das billigste Angebot, sondern die bestmögliche Versorgung der Patienten muss im Vordergrund stehen.”

Bundesweit arbeiten für die ADAC Luftrettung fast 1100 Menschen – darunter rund 160 Piloten, etwa 250 Notfallsanitäter (TC HEMS) und rund 600 Notärzte. In der Regel besteht das Team einer Station aus drei Piloten, fünf Notfallsanitätern und 15 Notärzten.

Das goldene Jubiläum wird das ganze Jahr über von Veranstaltungen auf ADAC Luftrettungsstationen begleitet. Unter anderem auch mit einem Tag der offenen Tür am 17. Oktober 2020 an der München Klinik Harlaching, der Heimatstation von “Christoph 1”, sowie mit einem Festakt am 30. November 2020 in München.

www.ADAC.de

Informationen der Stadt Halle (Saale) zum Corona-Virus

10. März 2020 (2): Mit der Feststellung der ersten beiden bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus erweitert die Stadt Halle (Saale) ihre Maßnahmen für alle in der Stadt geplanten Veranstaltungen.

Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand und die Leiterin des Fachbereiches Gesundheit, Dr. Christine Gröger, erläutern die Maßnahmen in einem Videoclip. Der Beitrag kann auf der Internetseite www.halle.de unterAktuelle Clips abgerufen werden.

  • Alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern sind untersagt.
  • Für alle Veranstaltungen ab 200 Besuchern, die unter die Versammlungsstättenverordnung fallen, gelten zudem folgende Auflagen:
                – Es gilt eine namentliche Dokumentationspflicht für alle Teilnehmer über ihren Gesundheitszustand,
                  mögliche Aufenthalte in Risikogebieten und Kontakte mit bereits Infizierten.
                – Dieses Dokument ist im Vorfeld der Veranstaltung auszufüllen.
                – Ein Musterformular des Gesundheitsamtes zur Dokumentation können Sie hier herunterladen.
  • Gesundheitsfragebogen Veranstaltungen (PDF | 54 KB)
  • Veranstaltungsteilnehmer, die eine der Fragen mit „Ja“ beantworten, werden aufgefordert, eine Teilnahme an der Veranstaltung zu überdenken.
  • Bei zwei „Ja“-Antworten wird von einer Teilnahme an der Veranstaltung dringend abgeraten. Grundlage hierfür sind die Richtlinien des Robert-Koch-Instituts.
  • Das Gesundheitsamt der Stadt Halle (Saale) empfiehlt zudem, bei allen Veranstaltungen erhöhte Hygienemaßnahmen, z.B. Desinfektionsmöglichkeiten, vorzuhalten.

Die Auflagen der Stadt Halle (Saale) und des zuständigen Fachbereichs Gesundheit ergehen auf Basis des § 28 Abs. 1, S. 2 in Verbindung § 16 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz).
Mit der Untersagung soll die Weiterverbreitung des Virus Corona SARS-CoV-2 im Stadtgebiet von Halle (Saale) verhindert oder verringert werden. Infektionsketten sollen nach Möglichkeit unterbrochen werden. 

https://www.halle.de

Internationaler Klavierwettbewerb in Wernigerode

Der Internationale Klavierwettbewerb in Wernigerode sucht in Sachsen-Anhalt seines gleichen. Andere Wettbewerbe richten sich an Schüler und Musikstudenten, der Neue Sterne-Wettbewerb aber richtet sich an alle Pianisten frei von Altersbegrenzungen.

Dies drückt sich im hohen international gültigen Niveau der bisher teilnehmenden Künstler aus und stellt in der deutschen Wettbewerbslandschaft eine Besonderheit dar. Der Klavierwettbewerb findet alle 2 Jahre im Wechsel mit dem Johannes-Brahms-Chorwettbewerb statt.

SONNTAG, 29. MÄRZ 2020
ERÖFFNUNGSKONZERT MIT PAVEL KACHNOV UND DEM PKOW
17.00 Uhr Fürstlicher Marstall, Am Lustgarten 40, Wernigerode |
Einlass ab 16 Uhr | Pause mit Imbiss |
Eintritt 18 € / 10 €

MONTAG, 30. MÄRZ 2020 UND DIENSTAG, 31. MÄRZ 2020,
1. RUNDE
09:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 18:00 Uhr
Je Teilnehmer 15 Minuten freies Soloprogramm
| Kreismusikschule Harz, Bahnhofsplatz 3 | Eintritt frei

MITTWOCH, 1. APRIL 2020,
2. RUNDE
09:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 18:00 Uhr
Je Teilnehmer 15 Minuten freies Soloprogramm
| Kreismusikschule Harz, Bahnhofsplatz 3 | Eintritt frei

GENERATIONENKONZERT IM GYMNASIUM STADTFELD
13:30 Uhr Ernst-Pörner-Straße 15, Wernigerode | Eintritt 5 € | Schüler frei

FESTIVALKONZERT IM LYZEUM DES LANDESGYMNASIUMS FÜR MUSIK
18:00 Uhr Oberpfarrkirchhof, Wernigerode
Eintritt 5 € | Schüler frei

DONNERSTAG, 2. APRIL 2020
2. RUNDE
09:00 – 12:00 Uhr Je Teilnehmer 15 Minuten freies Soloprogramm |
14 Uhr Bekanntgabe der zehn Semi-Finalisten |
Kreismusikschule Harz, Bahnhofsplatz 3 | Eintritt frei

FESTIVALKONZERT IM GERHART-HAUPTMANN-GYMNASIUM
14:00 Uhr Aula, Westernstraße 29, Wernigerode| Eintritt 5 € | Schüler frei

SEMIFINALE – SOLOPROGRAMM DER BESTEN 10 TEILNEHMER
16:00 – 21:00 Uhr Je Teilnehmer 30 Minuten
freies Soloprogramm |
circa 22:00 Uhr Bekanntgabe der drei Finalisten |
Fürstlicher Marstall, Am Lustgarten 40 | Wernigerode | Eintritt 5 €

FREITAG, 3. APRIL 2020
ÜBERRASCHUNGSKONZERT MIT EINEM DER PUBLIKUMSLIEBLINGE
17:00 Uhr Kreismusikschule Harz, Bahnhofsplatz
3, Wernigerode | Eintritt frei

FESTIVALKONZERTE UNTERM STERNENHIMMEL
19 / 21/ 23 Uhr Harzplanetarium |
begrenzte Plätze | Walther -Rathenau-Straße 9, Wernigerode | Eintritt 8 €

SAMSTAG, 4. APRIL 2020
FINALE – KONZERTE DER BESTEN DREI TEILNEHMER MIT DEM PKOW
16:00 Uhr Je Teilnehmer 30 Minuten Klavierkonzert mit dem PKOW | Pausen mit Imbiss |
Fürstlicher Marstall, Am Lustgarten 40, Wernigerode | Eintritt 22 € /18 €

SONNTAG, 5. APRIL 2020
DREI PREISTRÄGERKONZERTE MIT DEN FINALISTEN
11:30 Uhr Zweites Preisträgerkonzert – Kloster Michaelstein |
16:00 Uhr Drittes Preisträgerkonzert – Kloster Ilsenburg |
18:00 Uhr Erstes Preisträgerkonzert – Ratssaal Halberstadt |
alle entrittspflichtig

https://www.wernigerode-tourismus.de

Drogerieprodukt, nicht Droge: Investor Frank Otto setzt auf Hanf

Hamburg/Düsseldorf (ots) Das Investment in Hanf hat sich gelohnt: Die CannaCare Health GmbH aus Düsseldorf, deren Mehrheitsgesellschafter der Hamburger Medienunternehmer Frank Otto ist, wird jetzt mit ihren CBD-Ölen in 2200 ROSSMANN-Drogeriemärkten gelistet.

Investor Frank Otto / CannaCare Health GmbH Quellenangabe: “obs/CannaCare Health GmbH/Andreas Laible”

Seit Februar 2020 steht das aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnene Cannabisöl unter der Handelsmarke CANOBO bundesweit in den Regalen der Filialen von ROSSMANN und die Nachfrage übertrifft deutlich die Erwartungen. Die Kunden haben die Wahl zwischen Produktvarianten mit einer Konzentration von 2,75 und 5 Prozent Cannabidiol (kurz CBD). (www.rossmann.de/de/marken/canobo/c/online-dachmarke_5954053)

CBD ist der nicht psychoaktive Bestandteil der Hanfpflanze. Es macht weder high noch abhängig und wird von der WHO als unbedenklich und gesundheitsfördernd eingestuft. Die unter dem Markennamen CANOBO vertriebenen Öle sind als Nahrungsergänzungsmittel klassifiziert, seine Nutzer schätzen die schnell einsetzenden wohltuenden Effekte. Die einen nehmen es zur Stressreduktion oder um besser einzuschlafen, andere um Jetlag abzumildern – so wie der viel reisende Unternehmer Frank Otto. Und auch eine unterstützende Wirkung auf das Immunsystem wird CBD-Ölen nachgesagt.

Die CannaCare Health GmbH ist einer der führenden deutschen Hersteller und Großhändler von hochwertigen Cannabidiol-Präparaten und wird in Kürze im Zuge ihrer derzeitigen Expansion den Firmensitz nach Hamburg verlegen. Seit 2018 beliefert das Unternehmen Apotheken mit seinen Produkten, darunter das CANOBO extra CBD-Öl mit einem natürlichen Wirkstoffgehalt von 10 Prozent. Für die gesamte Produktpalette gilt: Die von fachlich versierten Personen erteilte Bescheinigung der Verkehrsfähigkeit als Nahrungsergänzungsmittel steht dafür, dass eng gefasste gesetzliche Regeln eingehalten werden (www.canobo.de/pages/qualitaetsversprechen).

“Das hat ROSSMANN überzeugt”, so Investor Frank Otto. Und auch, dass die CannaCare Health GmbH nur auf Erzeuger vertraut, die CBD nach strengsten Maßstäben produzieren, um Qualitätssicherheit zu gewährleisten. “Denn das tun nicht alle Wettbewerber. Bei CannaCare wird jede Charge penibel auf Reinheit, CBD-Gehalt, THC- Gehalt, Pestizide und Schwermetalle geprüft.” Neben den CBD-Ölen vertreibt das Unternehmen bei ROSSMANN ebenfalls ein Muskelgel (CANOBO-AKTIV) mit dem wohltuenden Wirkstoff, das den Anwender optimal bei der Regeneration nach sportlichen Aktivitäten unterstützt. Weitere Produkte in den Bereichen Nahrungsergänzung, Kosmetik und Wellness sind in der Pipeline. Angesichts dieser Entwicklung kann Investor Otto ruhig schlafen. Und das sogar ohne CBD.

www.cannacare-health.de