Straßenrand-Erkennung: Neue Technologie hilft beim Fahren auf unzureichend markierten Landstraßen

Köln (ots) Das Fahren in ländlichen Gebieten kann sich mitunter als schwierig erweisen, wenn Straßenränder unzureichend oder gar nicht markiert sind oder einen unregelmäßigen Verlauf haben. Auch matschige und unebene Wegesränder oder Straßengräben können Autofahrer verunsichern, insbesondere nachts in unbeleuchteten Gebieten.

Jetzt hat Ford eine neue Funktion eingeführt, um das Fahren auf dem Land zu erleichtern. Die “Straßenrand-Erkennung”, ein Bestandteil des Fahrspurhalte-Assistenten, überwacht die voraus liegende Straße einschließlich der Fahrbahnränder. Bei Bedarf assistiert das System mittels eines Lenkeingriffs, zum Beispiel wenn sich das Fahrzeug einem Straßengraben nähert*. Die Straßenrand-Erkennung ist in Europa für die Ford-Baureihen neuer Puma, Ford Focus, neuer Kuga und Explorer verfügbar – sowie künftig auch für neu auf den Markt kommende Baureihen.

So funktioniert die Straßenrand-Erkennung

Das Fahren in ländlichen Gebieten kann sich mitunter als schwierig erweisen, wenn Straßenränder unzureichend oder gar nicht markiert sind oder einen unregelmäßigen Verlauf haben. Quellenangabe: “obs/Ford-Werke GmbH”

Entwickelt wurde die Straßenrand-Erkennungs-Funktion speziell für den Einsatz auf Landstraßen bei Geschwindigkeiten von 70 bis 110 km/h. Die unterhalb des Rückspiegels positionierte Frontkamera überwacht die Straßenränder bis zu 50 Meter vor dem Fahrzeug sowie bis zu sieben Meter links und rechts vom Fahrzeug. Droht das Fahrzeug mit einem Vorderreifen den Asphalt zu verlassen, greift das System mit einer sanften Gegenlenkunterstützung ein und hilft dadurch, ein Verlassen der Fahrbahn zu verhindern. Die Straßenrand-Erkennung funktioniert selbst dann, wenn die Spurmarkierung durch Schnee, Laub oder Regenpfützen verdeckt ist oder es gar keine Markierung gibt. Basis der Straßenrand-Erkennungs-Funktion ist ein zusätzlicher Algorithmus in der Kamera, wodurch diese Straßenränder selbst ohne Fahrbahnmarkierung erkennen kann.

Dies ist der Link auf ein entsprechendes Video: https://youtu.be/NiJ-Jf4YBOI

Befindet sich das Fahrzeug nach der ersten Lenkunterstützung noch immer in der Nähe der Straßenkante, wird der Fahrer durch Lenkrad-Vibrationen zusätzlich gewarnt, damit er das Fahrzeug manuell auf die korrekte Spur bringen kann. Nachts nutzt das System außerdem die Beleuchtung der Scheinwerfer und funktioniert daher so effektiv wie tagsüber.

Die meisten Verkehrsteilnehmer in Europa kommen auf Landstraßen ums Leben, und im Gegensatz zu städtischen Gebieten handelt es sich beim größten Teil dieser Todesfälle um Fahrzeuginsassen. Mit der Straßenrand-Erkennung hat Ford daher eine weitere Fahrer-Assistenzfunktion ins Programm genommen, die die Fahrzeuginsassen unterwegs sinnvoll unterstützt und entlastet.

“Ländliche Straßen können für Autofahrer genauso herausfordernd sein wie der Stadtverkehr, besonders für diejenigen, die eine gewählte Route vielleicht noch nie zuvor gefahren sind. Die Straßenrand-Erkennung hilft dabei, das Fahren komfortabler und einfacher zu machen”, sagt Rüdiger Kieneke, Ingenieur, Driver Assistance and Safety Electronics, Ford of Europe.

* Das System analysiert die strukturellen Unterschiede zwischen der Straße und der Straßenkante. Gepflasterte Gräben oder betonierte Sonderflächen können nicht erkannt werden. Fahrer-Assistenzfunktionen sind ergänzend und ersetzen weder die Aufmerksamkeit des Fahrers noch sein Urteilsvermögen beim Steuern eines Fahrzeugs.

www.Ford.com

DIE LINKE: Das Gesundheitssystem aus der Profitlogik befreien

Zu den Meldungen über die Schwierigkeit von Krankenhäusern, den Herausforderungen der Corona-Epidemie wirtschaftlich zu begegnen, sagt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:

Eine Reihe von Meldungen über Probleme und Engpässe in Krankenhäusern illustrieren, dass ein profitorientiertes Gesundheitssystem nicht im Interesse der Patientinnen und Patienten ist. Die Privatisierung von Krankenhäusern und die privatwirtschaftliche Organisation öffentlicher Krankenhäuser war schon vor Corona ein Fehler. Im Kontext von Corona werden die Schwachpunkte aber besonders deutlich.

Die wirtschaftlichen Zwänge und Anreizsysteme stehen einer effektiven Epidemiebekämpfung entgegen.

Es ist ein Unding, dass Krankenhäuser die Kosten von Corona- Tests nicht vollständig erstattet bekommen. Es ist geradezu eine Perversion, dass Krankenhäuser zögern, lukrative Operationen zu verschieben, um Betten für Corona-Patientinnen und Patienten freizumachen, so lange nicht klar ist, ob die Krankenkassen für die Verdienstausfälle aufkommen. Es ist ein Offenbarungseid, dass Betten auf Intensivstationen nicht belegt werden können, weil das Personal fehlt. Es ist schon lange bekannt, aber gerade vor dem Hintergrund einer Epidemie einfach unglaublich, dass die Hygienevorschriften, und die Rede ist hier von schlichtem Händewaschen, nicht eingehalten werden können, weil dem Personal auf Grund zu knapper Besetzung die nötige Zeit fehlt.

Das sind nur Beispiele. Wenn wir derartiges abstellen und wirklich alles Nötige tun wollen, um die Gesundheit der Bevölkerung jetzt und künftig zu schützen, dann müssen wir endlich klarstellen, dass Geldmacherei im Gesundheitssystem nichts verloren hat. Daraus ergeben sich vor allem drei Ansatzpunkte:

Medizinische Einrichtungen müssen die tatsächlichen Kosten medizinisch sinnvoller Maßnahmen erstattet bekommen. Die Fallpauschalen müssen abgeschafft werden.

Krankenhäuser dürfen keine Profite an Investoren ausschütten. Sie müssen alle Gelder, die ihnen die Krankenkassen überweisen, auch tatsächlich für das Wohl der Patientinnen und Patienten einsetzen.

Die Bezahlung von Pflegekräften muss so weit angehoben werden, dass wir auch eine spürbare Bewegung auf dem Arbeitsmarkt sehen. Wenn der Beruf so attraktiv wird, dass die rund 100.000 Pflegekräfte, die den Beruf aus Überlastung aufgegeben haben, wieder in den Beruf zurückkommen, dann sinkt auch die Belastung für die Einzelnen. Bessere Bezahlung von Pflegekräften ist der wichtigste Baustein, um den Pflegenotstand zu beenden. Dazu sollten als ersten Schritt alle Pflegekräfte einen Aufschlag von 500 Euro auf ihr Gehalt bekommen.

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Quelle: https://www.die-linke.de/?id=3665&tx_news_pi1%5Bnews%5D=78596

COVID-19: Fallzahlen in Deutschland und weltweit

Fallzahlen weltweit

Regionen mit COVID-19-Fällen, weltweit (PDF, 140 KB, Datei ist nicht barrierefrei)
Stand: 13.03.2020 15:00 Uhr (online aktualisiert um 20:20 Uhr)

Die tagesaktuellen Fallzahlen in China nach Provinzen und Städten sowie weltweit sind auch auf den Internetseiten der Weltgesundheitsorganisation abrufbar.

Fallzahlen in Deutschland

Stand: 13.3.2020, 15:00 Uhr (online aktualisiert um 18:45 Uhr)

Bis zum 13.3.2020 sind in Deutschland 3.062 laborbestätigte COVID-19-Fälle bekannt geworden, das sind 693 Fälle mehr als am Vortag. Davon wurden 2.576 COVID-19-Fälle elektronisch an das RKI übermittelt.

Die Darstellung der übermittelten COVID-19-Fälle in Deutschland nach Landkreis und Bundesland ist im Situationsbericht zu finden.

BundeslandZahl be­stä­tig­ter Fälle
(darunter Todes­fälle)
davon elek­tro­nisch über­mittelt
(darunter Todes­fälle)
Beson­ders be­trof­fene Gebiete in Deutsch­land
Baden-Württemberg454 (1)401 (1)
Bayern558 (1)412
Berlin174174
Brandenburg4444
Bremen4242
Hamburg9999
Hessen14894
Mecklenburg-Vorpommern3321
Niedersachsen230134
Nordrhein-Westfalen936 (3)887 (3)Landkreis Heinsberg
Rheinland-Pfalz102102
Saarland4030
Sachsen8346
Sachsen-Anhalt4229
Schleswig-Holstein4845
Thüringen2916
Gesamt3.062 (5)2.576 (4)

Hinweis zur Tabelle: Bislang wurden hier die Fälle aufgelistet, die dem RKI übermittelt worden sind oder die von Bundesländern bzw. Kommunen öffentlich bestätigt waren (“Zahl bestätigter Fälle”, siehe 1. Spalte). Mit der steigenden Zahl der Fälle in Deutschland können diese Fallzahlen nicht mehr manuell aktualisiert und qualitätsgesichert berichtet werden. Daher werden voraussichtlich ab Kalenderwoche 12 ausschließlich die dem RKI von den Gesundheitsämtern übers Bundesland elektronisch übermittelten Fälle dargestellt. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das RKI kann es Abweichungen zu den z.B. von den Bundesländern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Die Meldedaten aktualisiert das RKI voraussichtlich täglich am frühen Abend.

Informationen zum COVID-19-Geschehen im Landkreis Heinsberg, NRW

Der Landkreis Heinsberg, NRW, berichtet aktuell mehrere Hundert bestätigte COVID-19-Fälle. Weitere Fälle mit wahrscheinlichem Infektionsort Heinsberg sind in anderen Landkreisen NRWs, weiteren Bundesländern und auch dem europäischen Ausland aufgetreten. Personen, die wissen oder vermuten, dass sie mit einer an COVID-19 erkrankten Personen einen ungeschützten, direkten Kontakt hatten, sollten sich an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Siehe auch: Grundsätzliche Optionen für Maßnahmen zur Kontaktreduzierung in Gebieten, in denen vermehrt COVID-19-Fälle bekannt wurden.

https://www.rki.de