Cloud-Verbindung sorgt dafür, dass Software des neuen Ford Mustang Mach-E stets aktualisiert wird

Köln (ots) Digitale Technologien entwickeln sich in rasantem Tempo weiter. Doch Eigentümer des neuen Ford Mustang Mach-E* müssen nicht befürchten, softwaremäßig von der Entwicklung abgehängt zu werden. Denn mobile, kabellos aufspielbare Software-Updates, sogenannte “over-the-air”-Updates, sorgen dafür, dass die Software des voll-elektrischen SUV stets auf dem neuesten Stand bleibt.

Digitale Technologien entwickeln sich in rasantem Tempo weiter. Doch Eigentümer des neuen Ford Mustang Mach-E müssen nicht befürchten, softwaremäßig von der Entwicklung abgehängt zu werden.Quellenangabe: “obs/Ford-Werke GmbH”

Ob sprachgesteuertes Kommunikations- und Entertainment-System SYNC, die Fahreigenschaften oder allgemeine Komfort-Features: Fast alle Computer-Module des Mustang Mach-E können kabellos – und buchstäblich von überall aus, also auch von zu Hause aus – aktualisiert werden. Unter dem Strich bedeutet dies, dass Ford etwaige Verbesserungen und auch neue Funktionen für den Mustang Mach-E künftig bereitstellen kann, die es möglicherweise noch gar nicht gab, als das Fahrzeug dem Kunden übergeben wurde.

Ford rechnet damit, erste Updates innerhalb von sechs Monaten nach dem Verkauf der ersten Exemplare des voll-elektrischen SUV anbieten zu können. Kunden erhalten zum jeweiligen Zeitpunkt der Verfügbarkeit eine Benachrichtigung über neue Software-Updates und können diese dann, je nach Art des Updates, entweder per Wi-Fi oder Mobilfunkverbindung aufspielen.

Etliche der Updates werden sozusagen im Hintergrund und zudem in weniger als zwei Minuten geladen und aktiviert. Bei komplexeren Software-Updates, deren Übertragung etwas länger dauert und/oder bei denen das Fahrzeug geparkt sein muss, kann der Kunde Wunschzeiten für die Updates vorgeben – zum Beispiel nachts, wenn der Mustang Mach-E in der Garage steht. Ein Großteil der Updates aktiviert sich sofort nach dem Start des Fahrzeugs selbst und der Fahrzeughalter wird im Auto darüber informiert, welche Verbesserungen zwischenzeitlich aufgespielt wurden. Ford hat in diesem Zusammenhang eine innovative, Cloud-basierte Plattform entwickelt, auf der die Updates sicher heruntergeladen werden können. Diese Plattform hält die aktuelle Software so lange am Laufen, bis eine neue Version verfügbar ist.

“Das Schöne am neuen Ford Mustang Mach-E ist nicht nur sein hohes technologisches Niveau bereits zum Zeitpunkt des Kaufs, sondern auch seine Fähigkeit, sich durch unsere cleveren over-the-air-software-updates kontinuierlich weiterzuentwickeln und dadurch immer besser zu werden – und das auch nachts, wenn der Kunde schläft”, sagt John Vangelov, Connected Services Manager, Ford Motor Company.

Neue Wege des digitalen Arbeitens

Um sicherzustellen, dass der neue Ford Mustang Mach-E wie geplant in Produktion gehen kann, hat das Engineering-Team von Ford trotz der Corona-Pandemie neue Wege gefunden, um die over-the-air updates zu entwickeln und zu testen. Bislang mussten die Teams physisch im selben Raum zusammenkommen, um auf zugehörige Module des Fahrzeugs zuzugreifen – aber aufgrund von pandemiebedingten Sicherheitsanforderungen und dem notwendig gewordenen Home-Office mussten sich die Spezialisten schnell etwas Neues überlegen, um mit ihrer Arbeit voranzukommen: Das Team richtete einen Fernzugriff auf digital angebundene Fahrzeugmodule ein und schaffte eine Entwicklungsumgebung, die das Software-Programmieren von zu Hause aus ermöglicht. Teilweise führten die neu entworfenen Prozesse sogar zu einer Steigerung der Arbeitseffizienz: Einige Programmierschritte, für die vormals fünf Stunden benötigt wurden, lassen sich nun in weniger als zehn Minuten erledigen.

“Wir haben es geschafft, dass unsere Software-Spezialisten trotz der aktuellen Probleme, die durch das Corona-Virus entstanden sind, ihre Arbeit erfolgreich aus dem sicheren home office heraus fortsetzen können”, so Vangelov.

Eine Online-Reservierung des neuen Ford Mustang Mach-E ist bereits möglich: https://www.ford.de/kaufberatung/kaufen/reservieren/konfigurieren#/intro

Tachobetrug: Vorsicht beim Gebrauchtwagenkauf

Jeder dritte Gebrauchte manipuliert
Genauer Check nötig
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München (ots) Die Corona-Beschränkungen lockern sich allmählich, die Mobilität nimmt zu und auch der Pkw-Markt kommt langsam wieder in Fahrt. Wer jetzt vorhat, einen Gebrauchtwagen zu kaufen, sollte den Tacho genau unter die Lupe nehmen: Manipulationen am Kilometerzähler können den Preis kräftig in die Höhe treiben.

Den Tacho zu manipulieren kann den Preis für den Gebrauchtwagen kräftig in die Höhe treiben/ Jeder dritte Gebrauchte manipuliert. Quellenangabe: “obs/ADAC/ADAC/Theo Klein”

Laut Polizei wird an jedem dritten in Deutschland verkauften Gebrauchtwagen der Tacho manipuliert. Der falsche Kilometerstand führt pro Fahrzeug im Durchschnitt zu einer illegalen Wertsteigerung von 3000 Euro. ADAC Tests haben ergeben: So gut wie keiner der aktuellen Gebrauchtwagen ist manipulationssicher. Bei der Mehrzahl der Autos kann der Kilometerstand mit Hilfe einer Software beliebig verstellt werden – durch Anschluss eines Manipulationsgerätes an die Diagnose-Schnittstelle, die seit etwa dem Baujahr 2000 Vorschrift ist.

Der ADAC hat Tipps, wie man sich vor Tachobetrug schützen kann:

Reparatur-Rechnungen, AU- und TÜV-Berichte, Tankbelege (bei Verwendung einer Tankkarte steht dort der Kilometerstand), Einträge im Inspektionsheft und Ölwechsel-Aufkleber bzw. -Anhänger auf Plausibilität überprüfen. Z.B. wird ein Ölwechsel spätestens alle 30.000 Kilometer fällig. – Bei Gebrauchtwagenhändlern: Kontakt mit dem Vorbesitzer aufnehmen (Zulassungsbescheinigung Teil II). Mit welchem Kilometerstand wurde das Fahrzeug verkauft? Weitere Vorbesitzer stehen zum Teil im Serviceheft. – Gebrauchtwagen-Check durchführen lassen in einem ADAC Prüfzentrum oder bei einem ADAC Vertragssachverständigen.

Nicht nur auf den Kilometerstand, sondern auch auf den Pflegezustand und die Betriebsbedingungen bei den Vorbesitzern achten. Ein Pkw mit wenigen Kilometern, die auf Verschleiß fördernden Kurzstrecken-Fahrten absolviert wurden, kann stärker strapaziert worden sein als ein Fahrzeug mit vielen Kilometern, die vor allem schonend auf Langstrecken gefahren wurden. – Sich nicht auf Verkäuferangaben wie “Kilometerstand abgelesen” oder “laut Tacho” verlassen, sondern auf der schriftlichen Angabe der “tatsächlichen Laufleistung” im Kaufvertrag bestehen. ADAC Kaufvertrag