DeutschlandScout.com – Hexentanzplatz bei Thale im Harz

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Hallo ich bin Ben, Ihr DeutschlandScout. Ich werde Sie, an viele schöne und historische Orte in Deutschland führen.

Ich stehe hier auf dem Hexentanzplatz bei Thale hoch über dem schönen Bodetal. Natürlich muss ich im Harz den Hexentanzplatz vorstellen, diese Aussichtsplattform ist sicher Pflicht bei einem Besuch im Harz. Erreichbar ist er zu Fuß, per Seilbahn, Bus und Auto. Belohnt wird der „Aufstieg“ dann durch einen sagenhaften Ausblick in das Bodetal. Der Hexentanzplatz ist durch Überlieferung angeblich auch ein altsächsischer Kultort, an dem in der Nacht zum 1. Mai zur Verehrung der sogenannten Hagedisen (Wald- und Berggöttinnen) Feste abgehalten wurden. Der Ort wurde erst nach dem Verbot des Kultes durch die zugewanderten christlichen Franken zum Hexentanzplatz. Dieses malerische Bodetal ist magische Inspiration pur. Ob nun Maler, Fotografen, Dichter und Touristen, jeder Besucher hält inne und bestaunt diesen Ausblick bis nach Thale und in das Harzvorland. Von hier aus sprang die fliehende, verfolgte Königstochter Brunhilde, mit Ihrem Ross über das Bodetal. Hinüber zur Rosstrappe und konnte ihren Verfolger Bodo abschütteln, welcher in tiefen Abgrund der Bode stürzte. Also auf zum Hexentanzplatz im Harz.
Ihr DeutschlandScout.

Christi Himmelfahrt – Herrentag

Christi Himmelfahrt (altgriechisch ἡ Ἀνάληψις τοῦ Κυρίου „Análēpsis tou kyríou“ ‚die Aufnahme des Herrn‘, lateinisch Ascensio Domini ‚Aufstieg des Herrn‘), in der Schweiz und in Liechtenstein Auffahrt (alemannisch Uuffert) genannt, bezeichnet im christlichen Glauben die Rückkehr Jesu Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel.

Christi Himmelfahrt wird am 40. Tag der Osterzeit, also 39 Tage nach dem Ostersonntag gefeiert. Deshalb fällt das Fest immer auf einen Donnerstag.

Das Verhältnis von Auferstehung und Himmelfahrt Christi war und ist Gegenstand theologischer Debatte. In traditioneller Theologie gibt es eine deutliche Abgrenzung zum Osterfest, an dem die Auferstehung Jesu Christi am dritten Tag nach seinem Tode gefeiert wird. Jesus stieg nach seinem Kreuzestod zunächst in ein „in der Tiefe“ lokalisiertes Jenseits hinab („hinabgestiegen in das Reich des Todes“, siehe auch Höllenfahrt Jesu), aus dem er am dritten Tage wieder zu den Lebenden auferstand. Die Himmelfahrt Jesu bezeichnet demgegenüber das später folgende Ereignis, dass Jesus leiblich ins Jenseits gelangte, ohne (nochmals) zu sterben und ohne einen Leichnam zurückzulassen. Bei dieser Himmelfahrt stieg er in ein „in der Höhe“ gelegenes Jenseits auf.

Der Vatertag (regional auch Herrentag oder Männertag) ist ein in verschiedenen Teilen der Welt begangenes Brauchtum zu Ehren der Väter. Je nach Land und Region wird er an unterschiedlichen Tagen gefeiert. Es gibt jedoch auch Bestrebungen zur Einrichtung eines Internationalen Männertags.

Der volkstümliche Vatertag wird in Deutschland an Christi Himmelfahrt begangen, dem 40. Tag des Osterfestkreises. Er wird vor allem im stärker atheistisch geprägten Ostdeutschland auch als Herrentag bezeichnet, wobei im Brauchtum statt religiöser Inhalte oft die „Herrentagspartie“ im Vordergrund steht. In Sachsen, Thüringen und Teilen Brandenburgs wird auch die Bezeichnung „Männertag“ verwendet.

Die heutige Form des „Vatertagfeierns“ kam Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin und Umgebung auf und erfreut sich seitdem bei Männern großer Beliebtheit. Seit 1934 ist Christi Himmelfahrt in Deutschland gesetzlicher Feiertag.

Quelle: Wikipedia

Zoll-Jahresbilanz 2019

Zoll setzt ausgezeichnete Arbeit auch in Krisenzeiten fort

Bonn (ots) Mit der Jahresbilanz 2019 legt der deutsche Zoll wieder ein beeindruckendes Zeugnis seiner Leistungsfähigkeit vor. Nicht nur bei der Schwarzarbeitsbekämpfung mit einer Steigerung von 10 Prozent bei festgestellten Verstößen gegen den gesetzlichen Mindestlohn, sondern auch bei der Abfertigung von Rekordmengen an Waren zeigt sich, dass der Zoll gut aufgestellt ist.

Kontrollen – Quellenangabe: “obs/Generalzolldirektion/HZA Duisburg”

Bundesfinanzminister Olaf Scholz: “Auf unseren Zoll ist Verlass! Das gilt auch und gerade unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Krise. Der Zoll hat die Unterstützungsleistungen der Bundesregierung in seinem Bereich zügig umgesetzt. Der Zoll unterstützt viele Unternehmen unbürokratisch und sorgt dafür, dass der internationale Warenverkehr auch unter den veränderten Gegebenheiten schnell abgefertigt wird. Dafür ein herzliches Dankeschön an alle Zöllnerinnen und Zöllner, die ihren Dienst auch jetzt zuverlässig und engagiert in allen Aufgabenbereichen leisten.”

Präsidentin Colette Hercher: “Die Ergebnisse des vergangenen Jahres sind erfreulich. Jetzt in der Krise gilt es jedoch, nach vorne zu schauen und alles Notwendige für das Funktionieren unseres Gemeinwesens beizutragen. Dessen ist sich die Zollverwaltung sehr bewusst. Wir alle arbeiten unter den in dieser Zeit geltenden besonderen Bedingungen weiterhin mit Hochdruck daran, die für unsere Unternehmen so wichtigen Lieferketten zuverlässig zu bedienen, die von der Bundesregierung beschlossenen Erleichterungen schnell und adressatengerecht umzusetzen, Zollkriminalität weiterhin zuverlässig zu bekämpfen und nicht zuletzt Steuern zuverlässig zu erheben.”

Die Schwerpunkte der Bilanz 2019 im Einzelnen:

Steuereinnahmen

Mit über 141 Milliarden Euro hat der Zoll 2019 fast 45 Prozent der Steuereinnahmen des Bundes eingenommen. Den größten Anteil an den Einnahmen hatten mit 65,8 Milliarden Euro die Verbrauchsteuern.

Bekämpfung des Rauschgiftschmuggels

Die Zollverwaltung bewegt sich bei der Überwachung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs regelmäßig in einem Spannungsfeld. Einerseits ist es das Ziel, mit einer zügigen Zollabfertigung den für unsere Wirtschaft wichtigen schnellen Warenfluss sicherzustellen. Gleichzeitig sollen die Kontrollen wirksam verhindern, dass zum Schutz der Bevölkerung Waren illegal ins Land gelangen. Nicht zuletzt gilt es, alle Formen der damit zusammenhängenden Kriminalität effektiv zu bekämpfen. Auch im vergangenen Jahr ist es dem Zoll wieder gut gelungen, dieser Stellung gerecht zu werden. Bei über 250 Millionen Zollabfertigungen im Warenverkehr mit Nicht-EU-Staaten im Gesamtwert von über einer Billion Euro stellten die Zöllnerinnen und Zöllner im vergangenen Jahr – neben vielen weiteren Schmuggelgütern – erneut Rekordmengen an Rauschgift sicher. So haben die Kokainsicherstellungen von über 10 Tonnen an den deutschen Häfen ein Rekordniveau erreicht und reihen sich in die Rekordaufgriffe in anderen europäischen Häfen ein. Auch die Sicherstellungen von Heroin, Marihuana, Methylamphetamin und Amphetamine haben sich im Vergleich zum Vorjahr teilweise erheblich erhöht. Bei der sichergestellten Menge Heroin (938 kg) ist eine nahezu fünffache Steigerung zu verzeichnen, die u.a. auf eine Großsicherstellung von 660 kg durch das Zollfahndungsamt Berlin Brandenburg zurückzuführen ist. Die Sicherstellungen bei Ecstasy – hier mit dem Schwerpunkt im Luftverkehr – haben sich mit über 1,6 Millionen Tabletten gegenüber 2018 fast verdreifacht. Auffällig ist, dass weiterhin vermehrt der Postverkehr für den Rauschgiftschmuggel genutzt wird.

Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) überprüfte im Jahr 2019 mehr als 55.000 Arbeitgeber und leitete rund 115.000 Strafverfahren ein. Knapp 116.000 Strafverfahren wurden erfolgreich abgeschlossen. Neben der kontinuierlich fortgesetzten personellen Verstärkung ist die Steigerung bei den Arbeitgeberprüfungen bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit und der illegalen

Beschäftigung auch auf einen zielorientierten Ressourceneinsatz in der FKS zurückzuführen. Dabei wurden rund 10 Prozent mehr Verstöße gegen den gesetzlichen Mindestlohn festgestellt als noch im Jahr 2018. Durch das am 18. Juli 2019 in Kraft getretene Gesetz gegen illegale Beschäftigung und Sozialleistungsmissbrauch hat die FKS zusätzliche Befugnisse erhalten, die sie in die Lage versetzen, noch besser für Ordnung und Fairness auf dem Arbeitsmarkt zu sorgen.

Bekämpfung der Marken- und Produktpiraterie Im vergangenen Jahr erhöhte sich der Wert der beschlagnahmten Waren auf knapp 225 Millionen Euro. Bei leicht rückläufiger Anzahl an festgestellten Fällen und nahezu gleicher Stückzahl an beschlagnahmten Waren, zeigt dies, dass gerade hochpreisige Markenwaren beliebte Fälschungsobjekte sind. Besonders Luxusuhren mit einem Originalwert von mindestens 12.000 Euro je Stück fielen 2019 auf. Mit einem Zuwachs von rund 54 % zum Vorjahr ist der Warenbereich des persönlichen Zubehörs, wie Uhren, Schmuck, Brillen oder Taschen, mit Abstand Spitzenreiter in Hinblick auf die Warenwerte. Betrachtet man allein die Menge beschlagnahmter Waren führen weiterhin Waren wie Maschinen und Werkzeuge, Fahrzeuge einschließlich Zubehör oder auch Verpackungsmaterialien die “Hitliste” an.

Erhalt der Artenvielfalt

Die illegale Ein-, Aus- und Durchfuhr von Tieren und Pflanzen, die dem Artenschutz unterliegen, ist verglichen mit dem Vorjahr leider erneut gestiegen. Bei 1.444 Aufgriffen des Zolls wurden insgesamt 469.520 Stück und 37.965 kg geschützte Tiere und Pflanzen sowie Teile und Erzeugnisse daraus sichergestellt. Im Postverkehr wurden 52% und im Flugverkehr 44 % der Aufgriffe festgestellt. Die hohen Sicherstellungsmengen sind u.a. auf die Großaufgriffe von lebenden Aalen (Glasaale) als auch Aalfleisch zurückzuführen. Der illegale Handel mit Aalen (Europäischer Aal) hat im Jahr 2019 weiter an Bedeutung gewonnen. Der (Ausfuhr-)Schmuggel der streng geschützten Glasaale ist für die Täter besonders lukrativ, weil sie in Asien als Delikatesse gelten und ihnen eine potenzsteigernde Wirkung nachgesagt wird. Die Gewinnmargen sind ähnlich hoch wie beim Drogenhandel.