Wieso verzichten Minister und Kanzlerin nicht auf Gehaltserhöhung während Corona-Krise?

Im Zuge der Corona-Krise haben Millionen arbeitende Menschen, massive Gehaltseinbußen zu beklagen. Auch in Deutschland. Doch während etwa die österreichische Regierung als Zeichen der Solidarität einen Monatslohn spendet, will man davon in der Bundesregierung nichts wissen.

Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/ Im März, also zu einem Zeitpunkt, als die Corona-Krise Deutschland schon erfasst hatte, erhöhten sich turnusgemäß die Gehälter aller Bundesminister und der Kanzlerin: Die monatlichen Amtsbezüge der Bundeskanzlerin um 308 Euro, die der Bundesminister um 248,38 Euro und die der Parlamentarischen Staatssekretäre um 189 Euro. Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit nach Angaben des Bund der Steuerzahler rund 20.165 Euro monatliches Amtsgehalt. Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro. Die Bundesminister verdienen durchschnittlich 16.426 Euro pro Monat. Auch ihnen steht eine jährliche steuerfreie Pauschale zu in Höhe von etwa 3.681 Euro zu. Während in Deutschland also Millionen Arbeitnehmer im Zuge der Corona-Maßnahmen massive Gehaltseinbußen zu verzeichnen haben und Hunderttausende ganz um ihre Arbeitsstelle bangen, akzeptieren die Kanzlerin, ihre 15 Minister sowie die 35 Parlamentarischen Staatssekretäre die nicht unbedeutende Gehaltserhöhung. Dass es auch anders geht, zeigt etwa die neuseeländische Regierungschefin Jacinda Ardern, die freiwillig auf 20 Prozent ihres bisherigen Gehalts verzichtet. Die Regierungsmitglieder in Österreich entschieden sich, einen Monatslohn zu spenden, die Regierung in Bulgarien verzichten auf eine Gehaltserhöhung. Auch die Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben sich entschieden, auf die nächste Diätenerhöhung zu verzichten. Auf der Bundespressekonferenz wurde Regierungssprecher Steffen Seibert mit Verweis auf die Gesten der österreichischen und neuseeländischen Regierung gefragt, ob die Bundesregierung ähnliche solidarische Gesten plane. Dies wurde verneint. Auf die Frage von RT-Redakteur Florian Warweg, ob die Bundesregierung im Sinne der Corona-Ansprache des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier bereit sei, auch persönlich Verzicht zu üben, erklärte der Regierungssprecher: “Die Bundesregierung hat in einem Umfang, den es vorher noch nie gegeben hat, Hilfen für Wirtschaft und für Bürger beschlossen. Das ist die Arbeit, die eine Bundesregierung typischerweise tut. Die ist nicht symbolisch, die ist praktisch.” Steinmeier hatte in seiner Rede am 22. April anlässlich der Corona-Krise die Bundesbürger auf Entbehrungen eingestellt und erklärt: “Wahr ist, die Zeit wird nicht spurlos an uns vorbeigehen. Wir werden einiges von dem gemeinsam erarbeiteten Wohlstand preisgeben. Aber wir sind und wir bleiben eine starke Volkswirtschaft – mit Millionen Menschen, die weiter anpacken oder wieder loslegen wollen. So wie wir das Virus gemeinsam besiegen werden, so werden wir uns mit Fleiß und Klugheit auch aus dem wirtschaftlichen Tal gemeinsam wieder herausarbeiten.” Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtdeutsch Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/RT_Deutsch Folge uns auf Instagram: https://www.instagram.com/rt_deutsch/ RT Deutsch nimmt die Herausforderung an, die etablierte deutsche Medienlandschaft aufzurütteln und mit einer alternativen Berichterstattung etablierte Meinungen zu hinterfragen. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder weggeschnitten wird. RT — Der fehlende Part. #Gehaltserhöhung#Bundesregierung#CoronaKrise

Schmerzlicher Verlust der Braunbärin Mascha im Tierpark Hexentanzplatz

Nach Krankheit Publikumsmagnet verstorben.

Am Montagmorgen vergangener Woche stellte der zuständige Tierpfleger eine deutliche Veränderung im Verhalten der alten Bärin fest, auch eingesetzte Schmerzmittel brachten keine wesentliche Besserung.

Tierparkleiter Uwe Köhler verständigte daraufhin ein international arbeitendes spezialisiertes Team von Tierärzten des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) am Leibnitz-Institut in Berlin. Diese nahmen sich umgehend der Bärin direkt in Thale an und konnte anhand von Videomaterial leider keine positive Prognose abgeben. Wegen ihres für Bären sehr hohen Alters von immerhin fast 35 Jahren wurde Mascha daraufhin in den frühen Morgenstunden des 10.06.2020 durch die Experten von ihren Qualen erlöst.

Zu wissenschaftlichen Zwecken, für Lehre und Forschung wurde sie danach am IZW mittels Computertomografie untersucht.
Geboren wurde die bei allen Besuchern des Tierparks sehr beliebte Bärin 1986 im Bergzoo Halle. Mit Braunbär Jonas lebte Mascha bis 2005 auf der alten Bärenanlage. Am 07.07.2005 konnten sie dann in die neue 5.300 m² große Anlage umziehen. Auf dem naturbelassenen Areal fühlte sie sich bis zuletzt sehr wohl.

Für das Team um den Tierparkleiter Uwe Köhler ist dieser Verlust sehr schmerzlich und schwer zu verkraften. „Sie ist nach all den Jahren wie zu einem festen Familienmitglied geworden.“ Derzeit tummeln sich noch 3 Polarfüchse auf der Anlage und können dort entdeckt werden.

„Das „Wann?“ können wir noch nicht beantworten. Dennoch sind wir uns mit dem Geschäftsführer der Bodetal Tourismus GmbH, Ronny Große einig, dass wir neue Bären für unsere Besucherinnen und Besucher brauchen.“ sagt Uwe Köhler.

Die Bären im Tierpark hat schon lange Tradition: seit dem 25.09.1975 gab es Braunbären (damals Jenny und Mischka).

Im Tierpark Hexentanzplatz gibt es über 60 Tierarten, welche im Harz heimisch sind oder waren, zu entdecken. Bewusst kann man hier auf Entdeckungsreise in einem naturbelassenen Landschaftspark mit unvergleichlichem, über 200 Jahre alten Buchenbestand, am Rande des Naturschutzgebietes Bodetal, gehen.

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Bodetal Tourismus GmbH  

Ronny Große
Geschäftsführer
Intendant Harzer Bergtheater & Waldbühne Altenbrak

Walpurgisstraße 37

D- 06502 Thale

Tel.:   +49 (0) 39 47 / 77 68 0 – 31
Fax:   +49 (0) 39 47 / 77 68 0 – 49

E- Mail:  grosse@bodetal.de

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Neuer Wald für Schleswig-Holstein

Tankstellenunternehmen Anton Willer schafft pro Kubikmeter Kraftstoffabsatz einen Quadratmeter Wald – Ministerpräsident Daniel Günther übernimmt Schirmherrschaft.

Kiel (ots) Das 1934 gegründete schleswig-holsteinische Familienunternehmen Anton Willer GmbH & Co. KG, greift die Initiative der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung auf, für mehr Wald im Land zu sorgen.

Neuer Wald für Schleswig-Holstein/ Tankstellenunternehmen Anton Willer schafft pro Kubikmeter Kraftstoffabsatz einen Quadratmeter Wald – Ministerpräsident Daniel Günther übernimmt Schirmherrschaft Quellenangabe: “obs/Anton Willer GmbH & Co. KG/Lars Wehrmann”

Bereits im Sommer 2019 hat das Tankstellenunternehmen begonnen, in Schleswig-Holstein Flächen zu erwerben, auf denen ab 2020 neuer Wald entstehen soll. Zunächst wurden 23 ha erworben. Dabei bezieht das Unternehmen seine Kunden ein: Pro Kubikmeter Kraftstoffabsatz an seinen knapp 30 bft Willer Tankstellen schafft Willer ab Mitte Juni einen Quadratmeter neuen Wald in Schleswig-Holstein – im ersten Jahr werden das voraussichtlich über 70 000 m² sein. Der Wald entstehe dauerhaft, mit regionaltypischen Baumarten und diene nicht wirtschaftlichen Zwecken, so der geschäftsführende Gesellschafter Georg Willer. Die ersten Waldflächen werden im Umfeld der Gemeinde Lunden, rund 15 Kilometer von Heide entfernt, angelegt – dort, wo Schleswig-Holstein am waldärmsten ist, in Dithmarschen.

Erfreulich sei die Aktion des Familienunternehmens Willer, das Land beim Waldprojekt zu unterstützen – und das sei gleich in großem Maße und so vorbildlich, dass Ministerpräsident Daniel Günther die Schirmherrschaft übernommen habe: “Die Unternehmerfamilie Willer bzw. die Anton Willer GmbH & Co. KG nimmt hier eine beispielhafte Vorreiterrolle ein, der hoffentlich noch viele folgen werden”, so Günther, denn auch wenn Schleswig-Holstein als Land zwischen den Meeren über ein gutes Klima verfüge, brauche es mittelfristig mehr Wald. “Gerade wir als Tankstellenbetreiber sind uns unserer besonderen Verantwortung bewusst, für einen klimatischen Ausgleich zu sorgen”, erklärt Georg Willer, der garantiert, dass das Unternehmen die laufenden Kosten für das Projekt, für das jährlich ein fünfstelliger Betrag veranschlagt ist, nicht auf seine Kunden umlegen werde. “Das Projekt ist auf Dauer angelegt und läuft so lange, wie wir Sprit verkaufen” ergänzt Axel Niesing, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens. Anlässlich des Projektstart am Unternehmenssitz in Kiel, kamen zum Wochenende neben dem Ministerpräsidenten auch zahlreiche Abgeordnete des Landtages, unter anderem auch der neue Justizminister Claus Christian Claussen. “Wir denken und wir handeln gemeinsam hier in Schleswig-Holstein, es ist unsere Heimat und dafür sind wir gerne bereit uns stark zu machen.” erklärte Axel Niesing abschließend, bevor er mit Ministerpräsident Daniel Günther und Georg Willer das Schleswig-Holstein Band als symbolischen Startschuss durchtrennte. Weitere Informationen: www.schlautanken.sh