Abendvortrag: Klöster am Harzer Klosterwanderweg.

Die Benediktinerabtei Ilsenburg und das Benediktiner Nonnenkloster Drübeck.

Weit sichtbar ist sie, die Silhouette der Halberstädter Kirchtürme. Zahlreiche Kirchen, nicht zuletzt durch die einstige Bedeutung Halberstadts als Bischofssitz entstanden, bestimmen auch heute noch das Stadtbild. Doch auch vor den Toren unserer Stadt ist die Anzahl der noch vorhandenen Kirchen und Klöster erstaunlich groß.

Wer sich auf ihre Spuren begibt, kann dem Harzer Klosterwanderweg folgen. Immerhin hat er eine Länge von 94 km und verbindet auf naturbelassenen Wegen zwischen dem Kloster St. Marien in Quedlinburg zum Kloster Wendhusen bei Thale bis nach Kloster Grauhof bei Goslar insgesamt zwölf Anlagen.

Aus diesem Grund wird Heinz A. Behrens am 18. März bei seinem Vortrag zwei heute noch vorhandene und kulturgeschichtlich und kunstgeschichtlich bedeutende und in ihrer Schönheit hervorstechende Klöster in den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellen.

Es geht um zwei überaus interessante Klosteranlagen, die Benediktinerabtei Ilsenburg und das Benediktiner Nonnenkloster Drübeck.
Dabei wird deren Entstehungsgeschichte, die eng mit dem Bistum Halberstadt verbunden war, behandelt. Schwerpunkt seiner Ausführungen ist jedoch deren Baugeschichte auf der Grundlage neuerer Erkenntnisse und eigener
archäologischer Untersuchungen. So konnten beispielsweise in Ilsenburg mehrere Warmluftheizungen entdeckt und dokumentiert werden. Weiterhin ist hier die konzeptionelle Entschlüsselung des Refektoriums gelungen.
Das benachbarte Benediktiner Nonnenkloster Drübeck beinhaltet in seiner Kirche wertvolle Bauplastik, die sich in einem nunmehr korrigierten Baualterplan
gut einfügen lässt. Geschichtlich ist diese Institution mit dem frühen Kanonissenstift in Thale/Wendhusen vergleichbar. Genealogische Verbindungen hierhin erhellen die vorromanische Epoche im Harzgebiet.

Folgen sie Herrn Behrens und begeben sich mit ihm auf eine Zeitreise in die Vergangenheit und Gegenwart dieser beiden sehenswerten Klosteranlagen im Harzgebiet.
Der Vortrag beginnt am 18. März um 19 Uhr im Städtischen Museum Halberstadt, Domplatz 36. Der Eintritt kostet 3 Euro. Voranmeldungen werden bereits unter Tel. 03941/551474 oder aufsicht@halberstadt.de entgegengenommen.

http://www.museum-halberstadt.de