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Deutschland im Corona-Homeoffice: Was ist erlaubt, was nicht?

Viele Arbeitnehmer arbeiten wegen des Coronavirus aktuell aus den eigenen vier Wänden. Nach dem oft sehr kurzfristigen Umzug von Rechner und Büroausstattung starten viele zum ersten Mal in einen Berufsalltag von Zuhause aus. Dabei stellen sich so manche Fragen: Wann muss ich erreichbar sein, gibt es eine Dokumentationspflicht und wie strikt muss die Arbeit vom Privaten getrennt werden? Prof. Dr. Simon A. Fischer, Professor für Wirtschaftsrecht an der SRH Fernhochschule, hat Antworten auf die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit der Telearbeit.

Bildunterschrift: Was im Corona-Homeoffice erlaubt ist und was nichtQuelle (©Alberto Grosescu / AdobeStock) zum Abdruck freigegeben

Arbeiten Sie zurzeit durch das Coronavirus bedingt aus dem Homeoffice? Dann haben Sie sich bestimmt schon gefragt, was bei der Arbeit zuhause erlaubt ist und was nicht. Unser Experte für Arbeitsrecht Prof. Dr. Simon A. Fischer hat die Antworten auf die wichtigsten Fragen kompakt für Sie zusammengestellt.

Mein Arbeitgeber ordnet Homeoffice an: Darf er das?

Eigentlich darf der Arbeitgeber nicht einseitig Arbeit im Homeoffice anordnen. Allerdings haben das die Gerichte bisher nur für „normale“ Umstände entschieden und es vor allem damit begründet, dass der Arbeitnehmer den sozialen Kontakt zu seinen Kollegen verlieren könnte. In der jetzigen Situation muss man das allerdings anders bewerten, denn der direkte und persönliche Kontakt zwischen Kollegen sollte aktuell ohnehin nur dort stattfinden, wo er wirklich notwendig ist, also z.B. in Krankenhäusern und Supermärkten. Hinzu kommt, dass die Zeit im Homeoffice auf wenige Wochen begrenzt sein dürfte. Somit gehe ich davon aus, dass der Arbeitgeber das aktuell darf.

Laptopmangel: Kann der Arbeitgeber die Verwendung des privaten PCs fordern?

Grundsätzlich hat der Arbeitgeber die Arbeitsmittel zu stellen und damit auch den dienstlichen Computer. Es gibt allerdings viele Mitarbeiter, die gerne mit ihren eigenen Geräten arbeiten, da ihnen diese vertrauter sind. Das nennt man BYOD (bring your own device). So zu arbeiten ist möglich, datenschutzrechtlich allerdings kritisch zu sehen und verlangen kann es der Arbeitgeber nicht.

Anforderungen an den Arbeitsplatz zuhause

Auch zuhause sollten, sobald ein Computer bzw. Laptop verwendet wird, die Vorschriften der Arbeitsstättenverordnung zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen eingehalten werden. So müssen die Bildschirme leicht dreh- und neigbar sein, es muss eine vom Laptop getrennte Tastatur eingesetzt werden und so weiter. Eine pragmatische Lösung wäre, die Mitarbeiter zu bitten ihren Desktop PC am Arbeitsplatz abzubauen und mit nach Hause zu nehmen. Viele Arbeitgeber werden ihre Mitarbeiter aber Hals über Kopf und mit einem Laptop unter dem Arm nach Hause geschickt haben. Hier sollte jedenfalls dann nachgebessert werden, wenn die Mitarbeiter nicht sehr bald in das Büro zurückkehren können.

Erreichbarkeit im Homeoffice

Man sollte während der auch sonst üblichen Arbeitszeiten erreichbar sein. Auch wenn der Arbeitnehmer nun von zuhause arbeitet, unterliegt er dem Weisungsrecht des Arbeitgebers. Geht das nicht durchgängig, weil z.B. aufgrund der KITA- und Schulschließungen Kinder zu betreuen sind, sollte man sich bemühen, eine Absprache mit dem Arbeitgeber zu treffen, zu welchen Zeiten man verlässlich erreichbar ist.

Wieviel Dokumentation muss sein?

Es gibt, auch für Arbeitnehmer, (noch) keine gesetzliche Pflicht, die Arbeitszeit ab der ersten Minute zu dokumentieren. Allerdings ist es sicherlich ratsam, das im Homeoffice selbst zu tun, z.B. um später eine Argumentationsgrundlage zu haben, falls der Arbeitgeber anzweifelt, dass ich auf meine Stunden gekommen bin.

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser

Generell gilt sicherlich: Wenn mein Arbeitgeber mir nicht vertraut, hätte er mich kaum ins Homeoffice geschickt. Wo Vertrauen gut, Kontrolle aber besser ist, hat der Arbeitgeber ein Problem. Er darf ohne das Einverständnis des Arbeitnehmers dessen Wohnung nicht betreten. Auch dürfte eine Arbeitszeitüberwachung, wie sie z.B. durch das Auslesen gewisser Verkehrsdaten möglich sein könnte, nicht zulässig sein. Ich werde jedoch nicht verhindern können, dass mein Vorgesetzter sich hin und wieder einmal telefonisch bei mir meldet und auch meinen Arbeitsstand einer Plausibilitätsprüfung unterzieht.

Schnell die Wäsche aufhängen – oder doch nicht?

Während der Arbeitszeit sind private Tätigkeiten tabu, denn Arbeitszeitbetrug ist ein Kündigungsgrund und sogar strafbar. Allerdings hat man genauso wie im Büro auch zuhause das Recht, die Arbeit im Rahmen von Pausen zu unterbrechen. Da sollte das Aufhängen der Wäsche eigentlich drin sein. Und derjenige, der flexible Arbeitszeiten hat, kann, falls das mit den Socken wieder länger dauert, die Zeit auch einfach hinten dranhängen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie über dieses Thema berichten. Für Interviewanfragen steht Ihnen unser Experte gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Homeoffice

Lea-Anna Hurler

Ansprechpartnerin:

Lea-Anna Hurler
Marketing
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: + 49 (0) 7371 9315-232
E-Mail: lea.hurler@mobile-university.de
Internet: https://www.mobile-university.de

Bauzinsen leicht angestiegen: Corona-Krise bewirkt Volatilität

München (ots) Die Corona-Krise hat zu Schwankungen bei den Zinsen für Immobiliendarlehen geführt, berichtet Interhyp, Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen.

Bauzinsentwicklung im April 2020 über die letzten zehn Jahre. Grafik frei zur redaktionellen Verwendung unter Nennung der Quelle Interhyp. Quellenangabe: “obs/Interhyp AG”

Grund dafür sind gegenläufige Impulse an den Märkten. “Einerseits haben die nun erwarteten Kosten durch die Hilfsprogramme zu leicht ansteigenden Renditen bei Staatsanleihen geführt, welche als ein Maß für die Refinanzierungsbedingungen der Banken gelten. Andererseits setzen die Notenbanken ihre Niedrigzinspolitik fort und setzen auf Anleihekäufe”, sagt Mirjam Mohr, Vorständin für das Privatkundengeschäft bei Interhyp. Nach dem Allzeittief im März habe sich das Zinsniveau beim Baugeld leicht erhöht. Einen starken Zinsanstieg erwartet Interhyp aber nicht. Mirjam Mohr: “Wir sehen auf Halbjahres- oder Jahressicht weiterhin leistbare Finanzierungen.” Gestützt wird diese Einschätzung von einer aktuellen Umfrage von Interhyp unter zehn deutschen Kreditinstituten. Nach einem leichten Zinsanstieg erwarten die monatlich im Rahmen des Interhyp Bauzins-Trendbarometers befragten Experten in den nächsten Wochen und auf Jahressicht mehrheitlich eine Seitwärtsbewegung, einige sehen auch eine leichte Steigerung bis Jahresende. Sinkende Zinsen auf Jahressicht prognostiziert keines der befragten Kreditinstitute.

Laut einer Auswertung von Interhyp kann die Mehrheit der Kreditnehmer Anfang April Darlehen mit einer zehnjährigen Zinsbindung zu Konditionen um 0,8 Prozent aufnehmen. Damit liegen die Zinssätze aktuell gut 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte über dem Allzeittief von Anfang März. “Vorerst sehen wir uns vielen Unsicherheiten gegenüber. Auf die Baufinanzierung bezogen bedeutet das, dass Schwankungen bei den Zinsen zugenommen haben und zuletzt ein Anstieg zu verzeichnen war. Die Volatilität wird uns wohl auch weiter begleiten”, sagt Mirjam Mohr.

Die Expertenantworten in der Umfrage von Interhyp stehen sämtlich unter dem Eindruck der Corona-Krise. Viele Analysten gehen von Einbrüchen der Konjunktur und wirtschaftlichen Rezessionen aus. Durch die Hilfsprogramme sei ein enormer Finanzierungsbedarf für die Staaten entstanden. Das habe die Renditen zunächst etwas ansteigen lassen, so auch die Einschätzung einiger Experten. Gleichzeitig setzten die Notenbanken mit erhöhten Anleihekäufen alles daran, die Wirtschaft zu stützen. Die Mehrheit der Experten schlussfolgert, dass die Geldpolitik die Kapitalmarktrenditen letztendlich auf einem im Vergleich mit der Historie immer noch niedrigen Niveau halten wird.

Mirjam Mohr von der Interhyp AG rät Immobilieninteressenten mit Finanzierungsbedarf, die Entscheidung für den Kauf nicht von den tagesaktuellen Wirtschaftsnachrichten abhängig zu machen: “Eine Immobilienfinanzierung dauert oftmals zwei Jahrzehnte oder länger. Wir raten zur Besonnenheit bei einer so weitreichenden Investitionsentscheidung. Je extremer kurz- und mittelfristige Schwankungen an den Märkten sind, desto bedeutungsvoller wird der langfristige Blick.”

Weitere Informationen zur Zinsentwicklung, der aktueller Zinsbericht von Mirjam Mohr und die Einschätzung der Experten finden sich in den Zins-Charts von Interhyp unter https://www.interhyp.de/zins-charts/.

Kaufe eine Maske für Dich und spende eine Soli-Maske für einen Bedürftigen

Mannheim (ots) Das Modelabel von Jungfeld produziert jetzt Mund-Nasen-Schutz aus 100 % Baumwolle und ist mit einem Solidarkonzept auf dem Weg von der Kurzarbeit zurück zur Vollbeschäftigung

Lucas Pulkert (Mitgründer und Geschäftsführer von Jungfeld), Maria Pentschev (Mitgründerin und Geschäftsführerin von Jungfeld), Henrik Roth (Mitgründer und Geschäftsführer BeWooden) / Quellenangabe: “obs/von Jungfeld/(c) von Jungfeld”

“Wir hatten schon so gut wie zugeschlossen, dann wurden uns die Türen eingerannt”, bringt Lucas Pulkert, Mitgründer und Geschäftsführer des durch seine bunten Socken bekannt gewordenen Mannheimer Premium-Modelabels von Jungfeld dieses dreifach positiv wirkende Konzept auf den Punkt:

1 – Anpacken und sich selbst aus der Krise ziehen. Gemeinsam mit der deutsch-tschechischen Manufaktur BeWooden hat sich von Jungfeld entschlossen, die Produktion eigener Produkte zu depriorisieren und stattdessen dringend benötigten Mund-Nasen-Schutz (kurz: MNS) aus 100 % Baumwolle zu fertigen.

2 – Initiative ergreifen und COVID-19 die Stirn bieten, indem Mund und Nase bedeckt werden. Eine sinnvolle Maßnahme, um andere nicht zu gefährden und damit langfristig auch sich selbst zu schützen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Profimasken somit den Profis bleiben.

3 – Verbundenheit zeigen und solidarisch handeln, indem Bedürftigen “Soli-Masken” gespendet werden: Kaufe einen Mund-Nasen-Schutz für Dich und kaufe damit zusätzlich einen Mund-Nasen-Schutz für jemanden in Not. Jeder, der eine Mund-Nasen-Maske benötigt, sollte auch eine bekommen. “Wir bei von Jungfeld sind tief beeindruckt von der Solidarität der Menschen”, so Maria Pentschev, Mitgründerin und Geschäftsführerin, “fast zwei Drittel bestellen die Soli-Maske mit!”

Die Welt ist im Ausnahmezustand. Jetzt gilt es, zusammenzustehen und der Situation statt mit Resignation mit größtmöglicher Kreativität und Kraft zu begegnen. Auch bei von Jungfeld hatte man bereits in erster Not Kurzarbeitergeld beantragt, jetzt wird 16 Stunden pro Tag, 7 Tage die Woche gearbeitet, um die Nachfrage zu bedienen.

Eine erste Bilanz…

– In nur fünf Tagen ist bei von Jungfeld der Weg dazu geebnet, von 30 % Kurzarbeit in die Vollbeschäftigung zurückzukehren.

– Seit dem 23. März werden pro Tag 1.000 Mund-Nasen-Masken aus 100 % Baumwolle mit Gummizug oder Kopfband gefertigt. In einer Woche werden 50.000 Stück produziert sein, weitere 120.000 sind bereits beauftragt.

– 20 Mitarbeiter*innen bei von Jungfeld und 150 bis 200 Näher*innen in 18 Nähereien in ganz Europa hängen nun an der Produktion der Masken. Viele der kleinen Handwerksbetriebe liefen ebenso Gefahr, in Notlage zu geraten. Jetzt arbeiten alle gemeinsam gegen Corona und für die Existenzsicherung.

– In der kurzen Zeit wurden bereits 13.000 Meter Stoff in Mund-Nasen-Masken verwandelt.

Profimasken den Profis. Die Community-Maske für die Community!

Auch wenn das Maskentragen vielfach kontrovers diskutiert wird und der Mund-Nasen-Schutz aus Baumwolle nicht FFP2- oder FFP3-zertifiziert und für den intensivmedizinischen Bereich geeignet ist, steht fest: Eine Maske ist besser als keine Maske! Im Supermarkt, am Arbeitsplatz oder im – wie der Name schon sagt – öffentlichen Personennahverkehr können Sicherheitsabstände nicht immer optimal gewahrt werden. Vor allem bei feuchter Aussprache, aber auch bei Niesen und Husten kann der Mund-Nasen-Schutz helfen, dass Tröpfchen das Gegenüber nicht erreichen. Darüber hinaus trägt er auch dazu bei, unser Bewusstsein für die gegenwärtige Ausnahmesituation zu schärfen und uns immer wieder daran zu erinnern, die Regeln für ein gesundheitsbewusstes Verhalten zu berücksichtigen, wie in den Ellbogen zu niesen und den Mindestabstand zu wahren. Einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen wird zum Zeichen einer verantwortungsbewussten Gesellschaft. Letzten Endes ermahnt die Maske uns auch, uns nicht ständig unbewusst ins Gesicht zu fassen.

Die von Jungfeld Mund-Nasen-Masken sind bei 90 Grad waschbar und können deshalb mehrfach verwendet werden. Um die schnelle Verfügbarkeit zu gewährleisten, werden zurzeit größtenteils Stoffe aus Restbeständen verwendet. Im Moment geht es von Jungfeld darum, den rasant steigenden Bedarf zu decken. Aber von Jungfeld wäre nicht von Jungfeld, würde man nicht schon jetzt daran denken, den Stil, für den die Marke steht, bald auch bei den Masken wiederzufinden.

Gemeinsam gegen Corona: Das von Jungfeld-Solidarprinzip

Großunternehmen, kleine Betriebe, gemeinnützige Organisationen, Privatpersonen – vor dem Virus sind alle gleich. Es ist den Partnern von Jungfeld und BeWooden wichtig, Know-how, Koordination der Nähereien und Logistik nicht nur dazu einzusetzen, Masken zu produzieren und zu vertreiben. Es war von Anfang an klar, dass man ein Konzept finden wollte, auch bedürftigen Menschen Zugang zu einem kostenlosen Mund-Nasen-Schutz zu ermöglichen. Deshalb können Kunden neben dem MNS für sich gegen Aufpreis auch eine Soli-Maske mitkaufen. Mit dem Aufpreis wird eine Maske zum Selbstkostenpreis produziert, die über die Website an mittellose Menschen abgegeben wird. Die Kosten für Handling und Logistik tragen die Unternehmen.

Der Mund-Nasen-Schutz ist in den Onlineshops von von Jungfeld und BeWooden erhältlich. Gemeinnützige Organisationen können sich für größere Anfragen unter svenja@jungfeld.com melden.

http://jungfeld.com/masken

http://bewooden.de/masken

Kleine Teile gegen Langeweile: Mit Pixum Fotopuzzlen zuhause kreativ werden

Köln (ots) Langeweile fördert häufig die Kreativität. Damit diese nicht einfach verpufft und sich spielerisch nutzen lässt, wird es gerade jetzt Zeit für ein neues Kreativprojekt – ein Pixum Fotopuzzle. An die schönsten Fotos, fertig, los!

Kleine Teile gegen Langeweile: Mit Pixum Fotopuzzlen zuhause kreativ werden / Das Pixum Fotopuzzle sorgt garantiert für Spiel und Spaß daheim. Quellenangabe: “obs/Pixum”

Tolle Erinnerungen an den letzten Urlaub oder die gemeinsamen Familienfeste lassen die eigenen Glückshormone geradezu tanzen. Umso schöner, wenn sich diese Glücksmomente spielerisch leicht auf einem Pixum Fotopuzzle verewigen lassen – und das mit bis zu 1.500 Teilen.

So kommt der große Puzzle-Spaß garantiert auch bei den ganz Kleinen in der Familie auf und die gemeinsamen Stunden zu Hause verfliegen wie im Nu.

Genau jetzt ist die richtige Zeit, um mit den Liebsten kreativ zu werden.

Über die Pixum Website oder die kostenlose Pixum Fotowelt Software für den PC lassen sich kinderleicht Pixum Fotopuzzle gestalten, ebenso viele weitere tolle Geschenke wie Fotomagnete oder -tassen.

Natürlich ist die Gestaltung auch mit dem Smartphone oder Tablet über die Pixum App möglich. Auf diese Weise lässt sich nebenbei und fast unbemerkt eine Fotoüberraschung für den Liebsten oder die Liebste vom heimischen Sofa aus kreieren und bestellen. Die unerwartete Überraschung sorgt garantiert für absolutes Herzklopfen.

Wer mag, kann seinen Freunden oder Verwandten, die woanders wohnen, auch einfach ein Pixum Fotoprodukt nach Hause senden lassen. So kann man seinen Liebsten, trotz Entfernung, ganz nah sein.

Weitere Ideen und Inspirationen rund um die Pixum Fotoprodukte unter pixum.de/fotogeschenke .

Hotel- Burgas aus Staßfurt im Salzlandkreis bietet zu Ostern Bestellservice für zu Hause!

“Aufgrund der Corona-Virus Situation werden wir unser Angebot außer Haus über Ostern für unsere Gäste anbieten.”
so Daniel Shetschkow Geschäftsführer Hotel Burgas.

Bitte hier bestellen:

Web: Hotel-Burgas.de

E-Mail: burgas@t-online.de

Hohenerxlebener Str. 100
39418 Staßfurt

Telefon: +49(0)3925 – 38 17 78 o. 79
Fax: +49(0)3925 – 38 18 79

Contorion spendet ca. 8.000 Schutzmasken an Berliner Sozialeinrichtungen

Berlin (ots) Der Onlinehändler Contorion spendet rund 8.000 Atemschutzmasken (FFP3) an Berliner Wohlfahrtsverbände und Krankenhäuser, um sie im Kampf gegen das Corona-Virus zu unterstützen. Jeweils ein Teil der Spende geht an den DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e.V., den Caritasverband für das Erzbistum Berlin, das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg, die Charité Universitätsmedizin Berlin und das Gesundheitsunternehmen Vivantes.

Contorion spendet ca. 8.000 Schutzmasken an Berliner Sozialeinrichtungen / Dr. Frederick Roehder, Geschäftsführer von Contorion, setzt sich für den Kampf gegen das Corona-Virus ein Quellenangabe: “obs/Contorion GmbH/Tiemo Dams”

“Wir bedanken uns für die wertvolle Spende, die dazu beiträgt, unsere medizinischenMitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Behandlung von Covid-19-Patienten zu schützen”, teilt Manuela Zingl, Unternehmenssprecherin der Berliner Charité, mit. Barbara Eschen, Direktorin Diakonie Landesverband, nimmt die Spende dankend an: “Diese gespendeten Masken werden wir an Pflegeeinrichtungen und an Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe weiterleiten, da hier besonders verletzliche Personen durch unsere Dienste versorgt werden. Deshalb: ganz herzlichen Dank für diese großartige Spende an die Firma Contorion. Zugleich aber auch der dringende Appell an die Bundesregierung: Besorgen Sie Schutzausrüstung!”

Gudrun Sturm, Vorstandsvorsitzende des DRK Landesverbands Berliner RotesKreuz e.V., findet ebenfalls dankende Worte: “Ich freue mich sehr über die wichtige Spende. Die Atemschutzmasken werden allen Gliederungen des Berliner Roten Kreuzes zur Verfügung gestellt, darunter natürlich auch unsere besonders geforderten Einsatz- und Rettungsdienste.”

Contorion vertreibt als Onlinehändler für Handwerks- und Industriebetriebe eine breite Produktpalette an Werkzeug, Werkstatt- und Baustellenbedarf – unter anderem Schutzkleidung. Dr. Frederick Roehder, Geschäftsführer von Contorion, sah das Unternehmen in der Verantwortung, einen Beitrag zum Kampf gegen das Corona-Virus zu leisten: “Seit mehreren Wochen arbeiten alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Homeoffice. Das ist ein wichtiger Beitrag,um die Ansteckungsrate einzudämmen. Doch wir wollten noch mehr tun!” Er führt aus: “Täglich erfahren wir in den Medien von den ungeheuren Anstrengungen, die das Personal in Kliniken, Pflegeheimen und anderen Einrichtungen täglich leistet.Angesichts der steigenden Infektionszahlen wurde uns klar: Schutzkleidung wird dringend gebraucht.”

Bei den gespendeten Masken handelt es sich um professionelle FFP3-Atemschutzmasken von STIER, der Eigenmarke von Contorion.

Web: contorion.de

Mit Wirkung durch die Krise führen

PRECIRE stellt kurzfristig Kommunikationstool für einen Monat kostenfrei bereit.

Aachen (ots) “Stay at home” und “Flatten the curve”! Nie war es wichtiger als in diesen Tagen, Menschen über Kommunikation zu einer gemeinschaftlichen Aktion mit nur einem gemeinsamen Ziel zu bewegen.

Mit Wirkung durch die Krise führen / PRECIRE stellt kurzfristig Kommunikationstool für einen Monat kostenfrei bereit Quellenangabe: “obs/PRECIRE Technologies GmbH”

In Krisenzeiten braucht es Führung. Das gilt für die Politik genauso wie für die Wirtschaft. Wirkungsvolle Kommunikation ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor, um Menschen zu erreichen und zu mobilisieren. Die PRECIRE Technologies GmbH stellt kurzfristig ein Unterstützungsangebot zur Verfügung: das für einen Monat kostenfreie Tool PRECIRE engage hilft Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen, ihre Kommunikation wirkungsvoll und zielführend zu gestalten. Unternehmen, Mitarbeiter und Helfer aus dem Gesundheitswesen können PRECIRE engage sogar ein halbes Jahr ohne zusätzliche Kosten nutzen.

Führen im digitalen Raum

Kommunikation in Unternehmen findet aktuell fast ausschließlich digital statt. Neben Gesprächen in Videokonferenzen und Telefonaten spielt die schriftliche Kommunikation via E-Mail eine Hauptrolle. Ganze Unternehmen und Teams werden in diesen Tagen so gelenkt und informiert. Für Führungskräfte bedeutet diese Einseitigkeit in der Kommunikation eine extreme Herausforderung. Es ist eine Grenzsituation, die weder in den besten Seminaren und Trainings simuliert wurde noch mit jahrelanger Führungserfahrung zu kompensieren ist. Und dennoch wird von allen, die in Führung sind, erwartet, dass sie sich in ihrem Home-Office schnell in die neue Situation hineinfinden. Sie sind verantwortlich für die Aufrechterhaltung des Betriebs, die Kommunikation von einschneidenden Veränderungen, die Motivation der Mitarbeiter und die Erhaltung des Vertrauens von Kunden und Dienstleistern. Das tägliche Meistern der Corona-Krise tangiert nahezu alle Unternehmensbereiche.

Die unterschätzte Wechselwirkung schriftlicher Kommunikation

Wenn Kommunikation plötzlich zu einem wesentlich größeren Teil schriftlich stattfindet, steigt das Risiko, dass Absender und Empfänger nicht das gleiche Verständnis von den Inhalten in ihrer Interaktion haben. Mit E-Mails, Pressemitteilungen und Informationen im Intranet oder Internet können Botschaften in kurzer Zeit einer breiten Empfängerschaft zugänglich gemacht werden. Jederzeit kann darauf über digitale Kommunikationskanäle schnell reagiert werden. Nicht zu unterschätzen ist dabei die Grundstimmung des Schreibers beim Verfassen eines Textes. Allzu oft passiert das unter Zeitdruck oder im Stress. Das hat Auswirkungen auf Wortwahl und Formulierungen, und es kommt zwischen Sender und Empfänger schneller zu Missverständnissen. Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, dass eine Führungskraft und jeder der kommuniziert, eine positive Grundhaltung ausstrahlt und mit dem für Krisenzeiten notwendigen Kommunikationsstil das Team motiviert, steuert und unterstützt. Das gilt für die mündliche wie die schriftliche und für die analoge wie die digitale Kommunikation.

Mit dem richtigen Kommunikationsstil durch die Krise führen

Je länger eine Krise andauert, umso wichtiger ist die nachhaltige Verstärkung der Wirkungskraft einer Person. “Auf vielen Führungskräften lastet in diesen Tagen eine enorme Verantwortung im Krisenmanagement und in der Aufrechterhaltung von Unternehmen. Sie müssen fast ausschließlich auf dem digitalen Wege ihre Mitarbeiter zum erforderlichen Tun bewegen. Die richtige Ansprache zu jeder Zeit ist erfolgskritisch”, so Thomas Belker, CEO von PRECIRE.

Das vor dem Hintergrund der Krise entwickelte Tool PRECIRE engage unterstützt Unternehmen, Organisationen und Individuen in ihrer schriftlichen Kommunikation, unabhängig ob E-Mails, Vorlagen für Reden und Ansprachen oder andere schriftliche Korrespondenzen. “Binnen einer Woche haben wir mit unserem Expertenteam aus Psychologen und Informatikern PRECIRE engage als kurzfristige Maßnahme herausgebracht, um ein schnelles Angebot zu schaffen, das in Deutsch und Englisch verfügbar ist. Es ist uns ein Anliegen, mit unserer Kompetenz einen solidarischen Beitrag zu leisten. Wir stellen gerne das Herzstück unserer Sprachanalyse zur Verfügung, damit Führungskräfte in Unternehmen entlastet werden und in dieser Hochphase der Krise sicher und zielführend ihren Aufgaben nachkommen können. Besonders unterstützen wollen wir mit PRECIRE engage auch den Gesundheitssektor, in dem jetzt ein äußerst hohes Kommunikationsvolumen mit kritischen und sensiblen Inhalten zu verzeichnen ist “, erläutert Thomas Belker.

PRECIRE bietet Sprachanalyse zur Unterstützung von Krisenkommunikation an

Mit der weltweit größten Studie zur Verbindung von Psychologie und KI hat PRECIRE eine Technologie geschaffen, die kommunikative Wirkung objektiv misst. PRECIRE engage fokussiert auf Wirkungsfaktoren, die laut Studien für eine optimale Kommunikation in unsicheren Situationen hilfreich sind: motivierend, unterstützend und zielorientiert.

Das Tool hilft, den richtigen Ton in schriftlicher Kommunikation während der Krise zu treffen. Dafür kopiert der Verfasser den Text aus dem Ursprungsdokument direkt in PRECIRE engage. Entlang der drei Wirkungsfaktoren wird dieser ausgewertet und optimierungsbedürftige Formulierungen und Wörter werden zur Bearbeitung angezeigt.

Zur Nutzung von PRECIRE engage melden sich Interessierte auf der Website https://precire.com/engage/ einmalig an. PRECIRE engage kann dann kostenfrei für einen Monat genutzt werden. Ohne Kündigung verlängert sich die Nutzung um weitere 5 Monate für insgesamt 29,20 Euro. Für Unternehmen aus dem Gesundheits- und Pflegesektor verlängert sich die Nutzung von PRECIRE engage mit einem Gutschein kostenfrei. Die Anmeldung ist bis zum 30. April 2020 möglich.

Weitere Informationen unter www.precire.com

Trotz Corona-Krise keine Zeit für Lethargie: Mank startet erfolgreich die Produktion von Einwegmasken

Erste Auslieferungen erfolgt – In Kürze auch FFP2 Masken verfügbar

Dernbach/WW. (ots) Mit einem Ausbau und der Steigerung seiner Produktionskapazitäten im Converting-Bereich reagiert das mittelständische Familienunternehmen Mank aus Dernbach im Westerwald auf die besonderen Anforderungen in Zeiten von COVID-19.

Mank Atemschutz Masken bestehen aus Vlies in verschiedenen Lagenzahlen für unterschiedliche Schutzanforderungen. Quellenangabe: “obs/Mank Designed Paper Products”

“Die Ausbreitung der Corona-Pandemie hat zu einer verstärkten Nachfrage von Institutionen, Gemeinden und dem Fachhandel nach Einweg-Hygieneprodukten geführt. Um diesen Bedarf zuverlässig decken zu können, haben wir in den letzten Wochen unseren Maschinenpark umgerüstet und sind jetzt in der Lage, die dringend benötigten Einweg-Schutzmasken in verschiedenen Ausführungen zu produzieren” berichtet Mank Geschäftsführer Lothar Hümmerich.

Anders als bei den derzeit häufig angebotenen genähten Stoffmasken bestehen die Mank Masken aus Vlies in verschiedenen Lagenzahlen für unterschiedliche Schutzanforderungen. Die künftige Produktpalette reicht dabei von der einfachen Mund-Nasen-Schutzmaske (Spuck- und Tröpfchenschutz) in verschiedenen Versionen über eine Variante, die der herkömmlichen OP-Maske gleicht, bis hin zur FFP2 Schutzmaske.

Man ist bei Mank Converting sowohl in punkto Mitarbeiter, als auch beim technischen Know-How sehr gut aufgestellt und hat kurzfristig die Möglichkeit, auch größere Anfragen schnell und zuverlässig zu bedienen. Mank hat sich nicht nur als Hersteller von Tischprodukten aller Art, sondern auch im Converting Segment seit vielen Jahren mit Reinigungs- und Hygieneprodukte für Industrie, Medizin und Handel weltweit einen Namen geschaffen. “Bereits in dieser Woche konnten die ersten Mundschutzmasken aus der Westerwälder Produktion an heimische Unternehmen, wie die Großbäckerei Scheffel und die REWE Märkte Müller ausgeliefert werden”, berichtet Geschäftsführer Lothar Hümmerich.

Um die erhöhte Nachfrage auch mittel- und langfristig decken zu können, wird derzeit der Maschinenpark des Unternehmens für die Produktion der dringend benötigten Einwegmasken weiter umgerüstet und ausgebaut. Der Bedarf an Einweg-Hilfsmitteln, wie Einweg-Handtüchern, Wisch- und Reinigungstüchern für Desinfektionssysteme und Einweg-Bettwäsche für Krankenhäuser, Altenheime und Notfallzentren wächst sprunghaft und kann bereits heute von Mank gedeckt werden. Flexibilität zahlt sich jetzt aus: Mit dem plötzlichen Einbrechen der Absatzzahlen im klassischen Gastronomiegeschäft bei TableTop-Produkten seit Beginn der Corona-Krise macht sich nun die sprichwörtliche Mank Flexibilität bezahlt: “Natürlich sind auch bei uns Kurzarbeit und Produktionsausfälle ein Thema” beschreibt Geschäftsführer Lothar Hümmerich die Situation, “aber durch das zweite stabile Standbein des Unternehmens im Converting-Segment sowie den ebenfalls laufenden Onlineshop Sovieshop.de für Privatkunden besteht eine solide Basis für das Unternehmen!

“Schon immer hat Mank seine Stärken ausgespielt, wenn es galt, besondere Lösungen in besonderen Situationen zu entwickeln. Diese Erfahrung kommt dem mittelständischen Unternehmen aus Dernbach im Westerwald heute erneut zugute.

www.mank.de

DIE LINKE: Mindestlohn gilt auch für Erntehelferinnen und Erntehelfer

Um die drohenden Ernteausfälle durch fehlende Saisonarbeitskräfte kompensieren zu können, unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ein Stellenportal zur Vermittlung von Arbeitskräften. Brisant hierbei ist, dass das Portal beim Stundenlohn auf individuelle Absprachen setzt. Der Wortlaut: Es gibt keinen pauschalen Stundenlohn. Der Verdienst richtet sich je nach Angebot und ist mit demjenigen, der die Anfrage einstellt, individuell zu vereinbaren. Der DGB warnt in diesem Zusammenhang die Bundeslandwirtschaftsministerin, Julia Klöckner, vor Rechtsbruch, da der gesetzliche Mindestlohn ausgehebelt werden könne.

Hierzu erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:

Ich finde es grob fahrlässig, dass das Bundeslandwirtschaftsministerium eine Vermittlungsplattform unterstützt, die davon spricht, dass es keinen pauschalen Stundenlohn gibt. Diesen gibt es, er heißt Mindestlohn. Diesen gilt es zu zahlen, unabhängig von individuellen Absprachen oder Angebot und Nachfrage. Individuelle Absprachen des Stundenlohnes können gern nach oben variieren, aber als Untergrenze gilt der Mindestlohn. Diesen zu unterlaufen, ist ein klarer Gesetzesverstoß.

Diese unklare Formulierung öffnet Raum für Missbrauch. Das Bundeslandwirtschaftsministerium und die Bundeslandwirtschaftsministerin, Julia Klöckner, müssen Klarheit schaffen, ob sie mit der Unterstützung dieser Vermittlungsplattform einen Beitrag zum potenziellen Missbrauch leisten möchten oder nicht.

Auch wenn der derzeitige Mindestlohn zu niedrig angesetzt ist, darf er nicht mit Ansage unterlaufen werden. Es braucht eine sofortige Erhöhung auf 12 Euro und perspektivisch auf 13 Euro. Die derzeitige Notsituation in der Landwirtschaft darf nicht zulasten der Arbeitskräfte ausgenutzt werden.

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Quelle: https://www.die-linke.de/?id=3665&tx_news_pi1%5Bnews%5D=78747

Die #Sommerzeit kommt:

Hoffentlich das letzte Mal die Umstellung auf Sommerzeit.

Als #Sommerzeit wird die gegenüber der Zonenzeit meist um eine Stunde vorgestellte Uhrzeit bezeichnet, die während eines bestimmten Zeitraums im Sommerhalbjahr (und oft auch etwas darüber hinaus) als gesetzliche Zeit dient. Eine solche Regelung wird fast nur in Ländern der gemäßigten Zonen angewandt.

Die mitteleuropäische Sommerzeit beginnt am letzten Sonntag im März um 2:00 Uhr MEZ, indem die Stundenzählung um eine Stunde von 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr vorgestellt wird. Sie endet jeweils am letzten Sonntag im Oktober um 3:00 Uhr MESZ, indem die Stundenzählung um eine Stunde von 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurückgestellt wird.

Quelle: Wikipedia

Antwort der Bundesregierung auf Anfrage: Auswirkungen der Zeitumstellung infolge der Einführung der mitteleuropäischen Sommerzeit

Corona.KEX.net – Aktuelle Beschaffungsinitiative von Engpassartikeln zur Bekämpfung des Coronavirus

Aachen (ots) Aachener Konsortium stellt Hilfe bei der Beschaffung von Covid-19 Engpassartikeln zur Verfügung: digitale Plattform zur Bestellung und Lieferung für Krankenhäuser und Pflegestationen zur Behandlung des Coronavirus.

Corona.KEX.net – Aktuelle Beschaffungsinitiative von Engpassartikeln zur Bekämpfung des Coronavirus. Quellenangabe: “obs/KEX Knowledge Exchange AG”

Vor dem in Kürze zu erwartenden Höhepunkt der Covid-19 Pandemie und den damit verbundenen Herausforderungen für das Gesundheitssystem in Deutschland ist die koordinierte Beschaffung und Verteilung von Engpassartikeln wie Schutzkitteln, Desinfektionsmitteln, oder Masken von essentieller Bedeutung. Aktuell können die zuständigen Stellen diese Aufgabe aufgrund von Überlastung jedoch nicht bewältigen. Krankenhäuser etwa meiden Bestandsmeldungen, um einer möglichen Umverteilung solcher zuvorzukommen. Durch die Überlastung der Lieferketten treten mehr und mehr unseriöse Anbieter auf, die aus der aktuellen Krise Profit schlagen wollen. Dies führt zu Ungerechtigkeiten in der Verteilung, weil Waren nicht bedarfsgerecht und zu überhöhten Preisen zugeteilt werden.

Wichtig ist es daher, eine zentrale Koordination von wichtigen medizinischen Gütern, gestützt durch den Einsatz einer digitalen Plattform sicherzustellen, ein professionelles Beschaffungs- und Logistikmanagement aufzubauen und stabile lokale Lieferketten zu organisieren.

Das INC Invention Center mit Sitz auf dem RWTH Aachen Campus ist gerade in dieser schwierigen Zeit in der Lage, durch das Netzwerk von qualifizierten und innovativen Instituten, die Beschaffung wichtiger medizinischer Hilfsmittel, wie Masken und Kitteln aus dem asiatischen Raum kurzfristig zu organisieren. Gemeinsam mit der KEX AG initiierte das INC Invention aus diesem Grund die digitale Plattform Corona.KEX.net. Die digitale Plattform Corona.KEX.net, die die Beschaffung der medizinischen Versorgung digital abbildet, ist ab heute freigegeben. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen können sich ab sofort unter https://corona.kex.net/web/rescuesupply/registrierung/ akkreditieren und ihre Bedarfe anmelden. Die Logistik wird über das Partnernetzwerk Smart Logistik abgewickelt.

Der Bedarfskatalog wird unter Berücksichtigung der aktuellen Lage ständig ausgebaut und ist unter https://corona.kex.net/web/rescuesupply zu finden.

Verantwortlicher Leiter ist Toni Drescher, CEO der KEX Knowledge Exchange AG und Managing Director, INC Invention Center aus Aachen: “Zur Vermeidung von gefährlichen Engpässen in der Versorgung unserer Gesundheitseinrichtungen ist schnelles und entschlossenes Handeln erforderlich. Deshalb haben wir unsere Ressourcen auf dem RWTH Aachen Campus kurzfristig zusammengezogen, um durch Nutzung unseres Netzwerkes den Betroffenen schnelle und effektive Hilfe zukommen zu lassen.”

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen können sich anmelden unter: https://corona.kex.net/web/rescuesupply/registrierung/

Keller sanieren – Immobilienwert sichern Feuchteschäden professionell zu beseitigen lohnt sich

München/Köln/Kürten (ots) Feuchtigkeit und Schimmelpilz im Keller schränken nicht nur die Nutzung der Räume ein, sondern können auch gesundheitliche Probleme wie Allergien bei den Bewohnern auslösen.

Diese Erfahrung haben die Besitzer einer schönen Stadtvilla in der bayerischen Hauptstadt München machen müssen. Um ihre Gesundheit zu schützen und gleichzeitig den Wert der Immobilie zu erhalten, haben sie in eine professionelle Sanierung der Feuchteschäden investiert. Dank einer Horizontalsperre mit Spezialparaffin, einer mehrstufige Innenabdichtung und der Anbringung intelligenter Klimaplatten sind die vier Kellerräume der Stadtvilla vor erneuten Feuchteschäden und Schimmelpilz dauerhaft geschützt – und sogar als Fitnessbereich nutzbar.

Die Kelleraußenwände der Münchner Stadtvilla waren in den 1970-er Jahren komplett mit Holz vertäfelt worden. Das galt damals als “schick”. “Aber hinter den Holzvertäfelungen verbargen sich massive Feuchteschäden mit typischen Symptomen wie Putz- und Farbabplatzungen, Salzausblühungen und auch Schimmelpilzbefall”, ergab die Vor-Ort-Analyse von Steven Stapleton, Fachberater für Baufeuchteschäden bei ISOTEC München. “Hier musste schnell gehandelt werden, um die Ursachen an der Wurzel zu packen und dauerhaft zu beseitigen.”

Typische Schäden für bis 1970 gebaute Häuser

Ein trockener Keller dank InnenabdichtungQuellenangabe: “obs/ISOTEC GmbH/Ferdinand Graf Luckner”

Diese Probleme sind nach Stapletons Erfahrung der Bauweise geschuldet und alles andere als ein Einzelfall. “Häuser vor 1970 wurden in der Regel auf Streifenfundamente gegründet und verfügen über keine durchgehende Betonbodenplatte.” So kann die Feuchtigkeit aus dem Untergrund ungehindert in den Außenmauern aufsteigen. Eine fehlende oder schadhafte Außenabdichtung verschlimmert die Lage noch: Denn so gelangt auch aus dem seitlich angrenzenden Erdreich weitere Feuchtigkeit ins Mauerwerk.

Zielgenaue Beseitigung der Schadensursachen

Steven Stapletons Sanierungskonzept sah deshalb neben der Schimmelpilzbeseitigung vor, die Kelleraußenwände durch eine Horizontalsperre mit Spezialparaffin vor der kapillar im Mauerwerk aufsteigenden Feuchte zu schützen. Mit einer mehrstufigen Innenabdichtung sollte dann auch die aus dem Erdreich seitlich in die Außenwände eindringende Feuchtigkeit von den Kellerräumen ferngehalten werden. Eine Außenabdichtung kam in diesem Fall wegen angrenzender Bebauung wie einem Hausanbau und einer Terrasse nicht in Frage. Das ganzheitliche Sanierungskonzept überzeugte die Bauherren, die Umsetzung der Sanierungsarbeiten gaben sie deshalb zügig in Auftrag.

Vom Ergebnis der ISOTEC-Sanierung sind die Hausherren überzeugt. Feuchteschäden und Schimmelpilzbefall, die bei ihnen sogar Allergien ausgelöst hatten, sind jetzt beseitigt. Vor allem aber freuen sich die Bewohner auf den neuen Hobby- und Sportraum, in dem sie sich jetzt bedenkenlos fithalten können. Nicht zuletzt weiß der in der Immobilienbranche tätige Hausbesitzer, dass das Haus durch die Sanierung seinen hohen Wert behält oder sogar noch eine Wertsteigerung erfährt.

isotec.de

Corona-Krise: Papierproduktion ist systemrelevant

Altpapierversorgung muss sichergestellt bleiben.

Bonn (ots) Die deutsche Papierindustrie begrüßt die von Bund und Ländern getroffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Krise.

Produktion von Wellpappenpapieren / Altpapierversorgung muss sichergestellt bleiben. Quellenangabe: “obs/Verband Deutscher Papierfabriken (VDP)/Werksfoto”

Die Unternehmen der Branche haben alle Maßnahmen ergriffen, um das innerbetriebliche Infektionsrisiko für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu minimieren und so auch die weitere Produktion von Papier, Karton, Pappe und Zellstoff sicherzustellen. Die Papierfabriken befürchten jedoch Produktionsbeschränkungen, falls es zu einschränkenden Maßnahmen der Behörden kommt. Daher hat die deutsche Papierindustrie die Politik in Bund, Ländern und Kommunen aufgefordert, die Herstellung von Papierprodukten, die für die Grundversorgung der Bevölkerung notwendig sind, als systemrelevant einzustufen. Entsprechende Produktionsanlagen müssten durchgehend in die Ausnahmekataloge zur kritischen Infrastruktur einbezogen werden, wie dies auch bei den aktuellen Produktionsbeschränkungen in Italien geschehen ist. Dies ist derzeit in Deutschland noch nicht überall erfolgt.

Auch warnt die Branche davor, dass bekannt gewordene Einschränkungen in der Altpapiersammlung der Kommunen zu Produktionsstörungen führen könnten. Gerade bei der für die Grundversorgung wichtigen Produktion von Verpackungen, aber auch bei der Herstellung von Hygienepapieren, werde in großem Umfang Altpapier eingesetzt. Dies gilt ebenfalls für die Herstellung von Publikationspapieren – insbesondere Zeitungsdruckpapier. Tageszeitungen sind in der gegenwärtigen Krise ein wichtiger Träger verlässlicher lokaler Informationen, auch und gerade für besonders gefährdete ältere Menschen.

www.vdp-online.de

Kita geschlossen, Schule zu: Diese Kinderbetreuungskosten können Sie absetzen

Neustadt a. d. W. (ots) Wegen des sich ausbreitenden Coronavirus sind für mehrere Wochen die Schulen und Kindertageseinrichtungen geschlossen.

Kita geschlossen, Schule zu: Diese Kinderbetreuungskosten können Sie absetzen. Quellenangabe: “obs/Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. – VLH/©Krakenimages.com”

Viele Arbeitnehmer wechseln ins Home-Office. Wer allerdings nicht von zuhause aus arbeiten kann und dessen Beruf auch nicht als systemrelevant gilt, muss eine alternative Betreuung organisieren und eventuell bezahlen. Immerhin: Bis zu 4.000 Euro pro Jahr und Kind können Sorgeberechtigte als Betreuungskosten von der Steuer absetzen. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) mit einem Überblick zum aktuell geltenden Steuerrecht in punkto Betreuungskosten.

Grundsätzlich: Diese Betreuungskosten sind absetzbar

Bis zum 14. Lebensjahres Ihres Kindes können Sie Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben von der Steuer absetzen, nämlich bis zu zwei Drittel der Kosten und maximal 4.000 Euro pro Kind und Jahr. Zu diesen Kosten zählen zum Beispiel der Platz in einem Kindergarten, einer Kindertagesstätte oder einem Kinderhort. Voraussetzung ist, dass das Kind im eigenen Haushalt lebt.

Wichtig ist: Die Kosten für beispielsweise Essensgeld oder Spielgeld dürfen Sie steuerlich nicht berücksichtigen. Die Konsequenz ist, dass Sie bei der Rechnung genau darauf achten müssen, dass die Kosten für die Betreuung extra ausgewiesen sind.

Aktuell: Wenn Babysitter Ihr Kind betreuen

Viele Kindergärten und Schulen bieten eine Notbetreuung an, doch Eltern sind angehalten, selbst für die Betreuung ihrer Kinder zu sorgen. Wer keine andere Möglichkeit hat, wird auf kostenpflichtige Babysitter zurückgreifen. Und auch diese Ausgaben können in der Steuererklärung angegeben werden.

Wichtig: Es muss eine Rechnung über die Kosten der Kinderbetreuung vorliegen und diese muss per Überweisung beglichen werden. Barzahlungen erkennt das Finanzamt nicht an.

Oder: Wenn Familienmitglieder das Kind betreuen

Hüten Verwandte Ihr Kind, können Sie als Eltern die Fahrtkostenerstattung von der Steuer absetzen. Das funktioniert folgendermaßen: Sie als Eltern erstatten der Betreuungsperson die Fahrtkosten und geben die entsprechende Summe dann in der eigenen Steuererklärung an. Das gilt auch dann, wenn die Betreuung eine “Gefälligkeit” darstellt, die betreuende Person also grundsätzlich nicht fürs Kinderhüten bezahlt wird. 30 Cent pro gefahrenem Kilometer sind dabei durchaus angemessen. Die Betreuungsperson selbst muss die Erstattung der Fahrtkosten nicht versteuern, da es sich um eine Aufwandsentschädigung handelt.

Unser Tipp: Auch wenn die betreuende Person kein Geld für die Kinderbetreuung nimmt, sollten Sie einen Vertrag für die Betreuung aufsetzen. Die Betreuungsperson schreibt ihren Name und ihre Adresse auf und bestätigt, dass sie Ihr Kind regelmäßig betreut und dafür eine Erstattung der Fahrtkosten erhält. Der Vertrag sollte so gestaltet sein, wie Sie ihn auch mit einem fremden Dritten aufsetzen würden.

Die betreuende Person sollten Ihnen dann eine Rechnung über die entstandenen Fahrtkosten stellen, die Sie per Überweisung bezahlen. Wichtig: Barzahlungen erkennt das Finanzamt nicht an.

Und noch ein Tipp: Ihr Arbeitgeber kann für die Betreuung Ihrer Kinder zahlen, egal wie hoch die Kosten dafür sind. Für Sie ist das steuer- und abgabenfrei. Voraussetzungen:

   - Ihr Kind geht noch nicht zur Schule und wird nicht zu Hause 
     betreut.
   - Der Zuschuss muss zusätzlich zum Gehalt gezahlt werden. Wenn Ihr
     Arbeitgeber Ihnen mehr Gehalt zahlt, das Sie dann für die 
     Kinderbetreuung nutzen, erkennt das Finanzamt das nicht als 
     steuerfreien Zuschuss an.
   - Als Doppelverdiener können Sie nicht von jedem Ihrer beiden 
     Arbeitgeber einen Zuschuss erhalten. 

Die VLH: Größter Lohnsteuerhilfeverein Deutschlands

Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) ist mit mehr als einer Million Mitglieder und rund 3.000 Beratungsstellen bundesweit Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein. Gegründet im Jahr 1972, stellt die VLH außerdem die meisten nach DIN 77700 zertifizierten Berater.

Die VLH erstellt für ihre Mitglieder die Einkommensteuererklärung, beantragt Freibeträge, ermittelt und beantragt Förderungen und Zulagen, prüft den Steuerbescheid und einiges mehr im Rahmen der gesetzlichen Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.

Web: www.vlh.de

Corona-Crash: Künstliche Intelligenz des Robo-Advisors Minveo reagiert frühzeitig

München (ots) Die Corona-Krise und der Ölpreisschock haben zum schnellsten Stimmungsumschwung an den Börsen aller Zeiten geführt, die Intensität und Geschwindigkeit des Abfalls vieler Indizes weltweit ist historisch. Viele private und vor allem professionelle Investoren haben den geeigneten Zeitpunkt zur Sicherung ihrer Anlagen verpasst, entsprechend hoch sind die Verluste.

Corona-Crash: Künstliche Intelligenz des Robo-Advisors Minveo reagiertQuellenangabe: “obs/Minveo AG”

Nach anfänglichen, leichten Schwankungen ab dem 20.02.2020 sind die meisten Indizes wie S&P 500 oder DAX am 04.03.2020 schlagartig ins Minus gedreht. Wer zu diesem Zeitpunkt investiert war, hat den größten Teil der Verluste erlitten. Wer die Risiken zuvor erkannt und konsequent reagiert hat, hatte eine Chance, einen Großteil der Anlage zu sichern. Daran müssen sich klassische Vermögensverwalter wie ebenfalls Robo-Advisor messen lassen.

Echte Krise – oder doch wieder nicht?

Investoren mussten unter hohem Zeitdruck die Turbulenzen als gängige Schwankungen – oder als tiefgreifende Krise einordnen. Die Informationslage ist in solchen Situationen vielschichtig und oft unvollständig. Die Märkte waren bis dahin im langjährigen Höhenrausch. Die faktenbasierte Ableitung von Investitionsentscheidungen ist schwieriger geworden, die Versuchung emotionsgetriebener und oberflächlicher Entscheidungen hingegen größer. Auf der anderen Seite versprechen intelligente Algorithmen eine umfassende, schnelle und vor allem emotionsfreie Analyse großer Datenmengen – gerade in solchen unübersichtlichen Situationen. Kurz, die bessere Anlageentscheidung.

Objektive, quantitative und automatisierte Entscheidungen durch künstliche Intelligenz

Ein solches, proprietäres Risikomanagement auf Basis künstlicher Intelligenz setzt die Minveo AG ein. Das Minveo System hat in der aktuellen Krise frühzeitig für einzelne Märkte Risiken identifiziert und Positionen gesichert. Die Warnung vor signifikanten Risiken in sämtlichen verbleibenden Märkten erfolgte am 27.02.2020 und führte zum Verkauf aller übrigen Aktienpositionen in Bruchteilen von Sekunden. Seitdem liegt die Aktienquote in allen Kundendepots bei 0%.

Im aktuellen Krisenzeitraum vom 20. Februar bis 20. März 2020 konnten so die Verluste von Minveo je nach Anlagestrategie auf 1,86% in der defensivsten (5% Aktien, 95% Anleihen, 0% Rohstoffe) bis 5,79% in der offensivsten (75% Aktien, 10% Anleihen, 15% Rohstoffe) Anlagestrategie begrenzt werden. Zum Vergleich: Die aus aktiven Mischfonds bestehenden Morningstar Vergleichsindizes erzielten im selben Zeitraum einen Verlust zwischen 12,42% (defensiv) und 23,57% (aggressiv).

“Vom jetzt erreichten Vorsprung profitieren unsere Kunden und Partner”

“Solche extremen Ereignisse kommen alle 5 bis 10 Jahre vor. Genau auf ein derartiges Szenario haben wir den Fokus bei der Entwicklung unseres Systems gelegt.” kommentiert Johannes Schubert, Gründer und COO von Minveo. Mathias Gehrke, CEO von Minveo, fügt hinzu: “Vom jetzt erreichten Vorsprung profitieren unsere Kunden und Partner mit einer späteren Outperformance. Von geschonten Nerven profitieren sie bereits heute.”

Statt vorprogrammierte, starre Heuristiken anzuwenden, entwickelt sich das Minveo System mit Hilfe selbstlernender Algorithmen und Korrekturen des Wealth Management Teams kontinuierlich weiter. Es wertet dazu täglich eine breite Palette von 23 Variablen an tagesaktuellen Kursdaten, eine Reihe an Live- und Vergangenheitsdaten, wie etwa makroökonomische Indikatoren der einzelnen Märkte und Regionen, sowie Preis- und Währungsdaten aus. Solch große Datenmengen und tägliche Analysen kann kein Team bzw. keine Abteilung in der notwendigen Tiefe und vor allem in der benötigten Geschwindigkeit stemmen. Die Technologien Big Data und Machine Learning jedoch leisten ebendies. Und helfen, wesentliche Veränderungen an den Märkten rechtzeitig zu erkennen.

Die Minveo AG aus München wurde 2015 gegründet und kombiniert langjährige Finanzexpertise in der Vermögensverwaltung mit innovativer Technologie zu einem aktiven, Big Data-basierten und anspruchsvollen Vermögens-Management. Neben einer onlinebasierten Geldanlage für Privatkunden bietet Minveo im Schwerpunkt institutionellen Anlegern wie Banken und Vermögensverwaltern effiziente Technologielösungen für ihre Kunden- und Depotverwaltung. Das B2B-Angebot finden Interessenten auf www.partner.minveo.de.

Connemann/Motschmann: Größtes Hilfspaket der Geschichte für Kultur und Medien

Berlin (ots)Koalition will kulturellen Reichtum unseres Landes bewahren helfen

Das Bundeskabinett hat heute umfangreiche Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie beschlossen. Dazu erklären die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann, und die kultur- und medienpolitische Sprecherin Elisabeth Motschmann:

“Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Wir helfen unbürokratisch und schnell. Gemeinsam bringen wir den bislang größten Schutzschirm in der Geschichte der Bundesrepublik auch für den Kultur- und Medienbereich auf den Weg.

Denn die kulturelle Vielfalt unseres Landes steht auf dem Spiel. Diese wird durch Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende und Kultureinrichtungen gesichert. Gerade diese verlieren aber aktuell urplötzlich die Existenzgrundlage. Es finden keine kulturellen Veranstaltungen mehr statt. Diesen Akteuren muss geholfen werden.

Für Soloselbständige und kleine Unternehmen wird eine Corona-Soforthilfe von bis zu 50 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Dazu haben auch Künstlerinnen und Künstler, Medienschaffende, Klein- und Kleinstunternehmen der Kultur- und Kreativbranche uneingeschränkten Zugang. Und es soll zudem bis zu 10 Milliarden Euro als bedingungslose Grundsicherung für die persönlichen Lebensverhältnisse geben.

Die Bundesregierung hat sehr schnell und in enger Abstimmung mit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie der Branche gehandelt. Die Maßnahmen ergänzen sich mit schon beschlossenen und geplanten Länderinstrumenten. Die CDU/CSU-Fraktion wird die Situation weiter wachsam beobachten und, wo nötig, ggf. nachsteuern.”

Internet: http://www.cducsu.de

Aufgrund akuter Lage: TIMOCOM erweitert Zugang zu Europas führender Frachten- und Lagerbörse

IT-Unternehmen leistet Beitrag zur Sicherstellung von Lieferketten

Erkrath (ots) Der Betreiber von Europas führender Frachtenbörse, das IT-Unternehmen TIMOCOM, erweitert in Zeiten der Krise die Zugangsmöglichkeiten zu seinem Logistiksystem. “Wir möchten unseren Beitrag dazu leisten, dass die Versorgung der Bevölkerung und die Aufrechterhaltung der Lieferketten auch unter den gegenwärtigen Ausnahmebedingungen sichergestellt werden können”, sagt TIMOCOM Geschäftsführer Tim Thiermann.

Quellenangabe: “obs/TIMOCOM GmbH/©Ondra – stock.adobe.com”
* IP-Beschränkungen bis auf Weiteres aufgehoben 
* Bisher bereits über 5.000 Umstellungen erfolgt 
* Lieferengpässe sollen durch Zugriff auf täglich bis zu 750.000 Fracht- und 
  Laderaumangebote aus ganz Europa vermieden werden 

Kunden können ab sofort per Umstellung ihrer IP-gebundenen Lizenz ortsunabhängig, nach Prüfung, ihre Transport- und Logistikgeschäfte auch aus dem Homeoffice steuern. Darüber hinaus öffnet TIMOCOM sein Netzwerk aus mehr als 43.000 Unternehmen für all diejenigen, denen aktuell ein belastbares Netz aus Transport- und Logistikpartnern fehlt, um ihre Kunden weiterhin mit dringend benötigten Gütern zu versorgen.

Sicherung der Lieferkette schnell und unbürokratisch

“Auch hier wird unsere Unterstützung schnell und unbürokratisch erfolgen”, bekräftigt Thiermann. Wer sich jetzt neu anmeldet, nutzt das System von TIMOCOM für das gesamte kommende Quartal gebührenfrei und ohne Vertragsbindung. Gerade bei kurzfristigen Lieferengpässen oder -ausfällen sowie Bedarf an Lagerflächen kann damit schnell aus dem schon bestehenden Kundennetzwerk Ersatz gefunden werden.

Bis zu 750.000 Fracht- und Laderaumangebote werden täglich europaweit bei TIMOCOM eingestellt und verarbeitet. Darüber hinaus sind in der Lagerbörse über 7.000 Logistik- und Lagerflächen verfügbar. “Wir sind als IT-Dienstleister der Logistikbranche seit mehr als 20 Jahren nah am Geschehen. Auch wir sehen, vor welchen Herausforderungen unsere Kunden aktuell stehen”, so Thiermann. “In dieser Situation brauchen wir unkomplizierte und unmittelbare Lösungen, die dazu beitragen, die logistische Versorgung weiterhin zu sichern.”

Der Bedarf an Logistikleistungen sei derzeit europaweit enorm. Gleichzeitig müssten viele Unternehmen auf das Arbeiten im Homeoffice umstellen. Thiermann: “Für uns war sofort klar: Wir möchten schnell und vor allem effektiv helfen.” Von der Umstellungsmöglichkeit auf das Homeoffice haben bis heute bereits mehr als 5.000 Nutzer aus ganz Europa Gebrauch gemacht. Wegen der immensen Nachfrage stellt TIMOCOM aktuell diesen Service verstärkt zur Verfügung.

Möglichkeiten, ortsunabhängig und schnell eine Lösung zu finden, wenn Frachten bewegt oder Waren gelagert werden müssen, sind mit bestehenden Mitteln, Prozessen und Systemen der Logistikbranche vorhanden. Auch TIMOCOM möchte in dieser akuten Lage unterstützen. Tim Thiermann ergänzt: “Diese Bewährungsprobe können wir gemeinsam lösen. Ich bin davon überzeugt, dass wir dies mit vereinten Kräften und den verfügbaren Mitteln auch schaffen werden.”

Mehr Informationen finden Sie unter www.timocom.de/we-trust-in-logistics.

Kanzlerin Merkel im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus

Kanzlerin Merkel hat die Bevölkerung zu “Verzicht und Opfern” im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus aufgerufen. Bund und Länder einigten sich darauf, Treffen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit zu verbieten.

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus haben sich Bund und Länder erstmals auf einheitliche Regeln für ganz Deutschalnd verständigt. Sie verzichten dabei auf eine bundesweite Ausgangssperre und setzen stattdessen auf ein umfangreiches Kontaktverbot.

In einer gemeinsamen Schaltkonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder einigten sie sich darauf, von morgen an Zusammenkünfte in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen zu verbieten. Ausnahmen gibt es für Familien. Schließen müssen alle Restaurants und Friseure.

Die bundesweit beschlossenen Maßnahmen

– Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die sozialen Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren

– Mindestabstand im öffentlichen Raum von mindestens 1,50

– Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine oder mit einer weiteren Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet

– Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Teilnahme an erforderlichen Terminen, indivueller Sport und Bwegung an der frischen Luft bleiben weiter möglich

– Gruppen feiernder Menschen – auch im Privaten – sind inakzeptabel

– Gastronomiebetriebe werden geschlossen, nur die Mitnahme von Speisen und Getränken ist gestattet

– Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege werden geschlossen – Ausnahmen gelten nur für medizinisch notwendige Dienste

– In allen Betrieben ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen umzusetzen.

– Die Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

Die mit den Ministerpräsidenten beschlossenen Maßnahmen seien dabei “keine Empfehlungen, sondern Regeln”, so Merkel.

Zum Schutz aller: Fehlinformationen über Corona-Tests ausräumen!

COVID-19 Selbstabstrich-Tests medizinischer Labore sinnvoll und effektiv

Hamburg (ots) In Zeiten von Ungewissheit und Ängsten vor der Infektion mit einem noch neuen Virustyp ist es umso wichtiger, Fehlinformationen auszuräumen und weitere Verunsicherungen zu vermeiden.

Dr. med. Jens Heidrich, Facharzt für Laboratoriumsmedizin, Hämostaseologie und Inhaber des Labors Dr. Heidrich & Kollegen. Quellenangabe: “obs/Labor Dr. Heidrich & Kollegen GmbH MVZ”

Ein großes, mit Missverständnissen behaftetes Thema sind derzeit die Corona-Selbsttests. Hierzu gibt es viele Falschinformationen und -interpretationen in allen öffentlichen Kanälen, so dass eine sachliche und fachliche Aufklärung dringend geboten ist. An erster Stelle gehört dazu diese Information: Die höchste Diagnosesicherheit bieten ausschließlich die SARS-CoV-e/COVID-19-Abstrichtests aus medizinischen Laboren, die aktuell auch zum Selbstabstrich an Patienten mit Indikation gemäß RKI abgegeben und im Labor untersucht werden.

Sind Selbstabstrichtests sinnvoll?

Die Antwort lautet JA – sofern es sich um Selbstabstrich-Tests aus dem Fachlabor handelt, die vorwiegend vom Arzt abgegeben werden. Warum überhaupt so ein Selbstabstrichtest? Die nagende Ungewissheit potenziell Corona-Infizierter führt zu einem extrem hohen und unter Risikoabwägung nicht zu bewältigendem Patienten-Aufkommen in Arzt-Praxen und Fachlaboren. Damit trotzdem alle potenziell infizierten Patienten die Chance auf eine Testung haben, können sich Patienten nach Anruf im Labor und Prüfung der Indikationen (Vorgabe aktuelle Informationen des RKI) an der Labortür ein Selbstabstrich-Kit mit genauer Anleitung zum Abstrich abholen. Auch die Anforderung über das Internet (z. B. www.labor-heidrich.de) ist möglich. Das Abstrich-Set wird dann nach Hause geschickt und kann nach Gebrauch per Post wieder ins Labor geschickt werden oder persönlich vorbeigebracht werden. Es handelt sich hierbei NICHT um einen unzuverlässigen Schnelltest.

Die in den sozialen Medien zum Teil als Kettenbriefe verbreiteten “Tipps” wie “den Atem über mehr als 10 Sekunden anhalten” oder “alle 15 Minuten Wasser trinken” sind ebenso unseriös und ineffektiv wie im Online-Handel angebotene Selbsttests in der Art von Schwangerschaftstests oder sogenannte Antikörpertests. Diese funktionieren derzeit noch nicht zuverlässig. Von allem, was nicht von seriösen Stellen (Arztpraxen, Kliniken, Fachlaboren) als Selbstabstrich-Test angeboten wird, sollte zur eigenen Sicherheit und der Sicherheit der Mitmenschen die Finger gelassen werden.

Wie sicher ist die Methode mit Selbstabstrich?

Die ausgegebenen Corona-Abstrichsets enthalten eine genaue Anleitung und professionelles Diagnosematerial, so dass der Abstrich eigenständig sicher durchgeführt werden kann. Die Analyse erfolgt im Labor nach WHO-Standard.

Prof. Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité Berlin, erklärt dazu: “Es muss natürlich ein koordinierter Patient sein, der in den Spiegel schauen kann, und das auch hinbekommt, wirklich hinter das Gaumensegel zu gehen mit einem Abstrichtupfer.” (http://ots.de/FOdX7U)

Seit fast vier Wochen wendet das Labor Dr. Heidrich & Kollegen die Selbstabstrich-Methode an. Die Rate der positiven Testergebnisse beim Selbstabstrich lag dabei in der 11. Kalenderwoche 2020 bei 8,1 Prozent; bei Proben, die bundesweit von Ärzten durchgeführt wurden, bei 5,2 Prozent. Auch das lässt einen Rückschluss auf die Sicherheit zu. Der Patientenabstrich ist damit genauso wertvoll wie die der Ärzte.

Wer bezahlt den Selbstabstrich-Test?

Das ist leider ein noch heikles Thema, denn aktuell bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen den Test bei Selbstabstrich nicht. Hintergrund: Gemäß den Richtlinien gehören Abstriche zur ärztlichen Leistung. Maximal ist er abrechnungsfähig, wenn der Patient den Abstrich unter ärztliche Aufsicht selbst durchführt. Die Crux ist, dass die kassenärztlichen Richtlinien und die Gebührenordnung eine Pandemie wie das Corona-Virus nicht berücksichtigen. Krisenregelungen gibt es in diesem Bereich bislang nur unzureichend. Wir Laborärzte kämpfen auch an dieser Front um eine kurzfristige Änderung und Kostenübernahmeerklärung der Selbstabstrich-Tests durch die Krankenkassen zu erreichen”, so Dr. Jens Heidrich aus dem Labor Dr. Heidrich & Kollegen. Ein Appell, der hoffentlich gehört wird.

Denn einerseits sollten die Arztpraxen durch die Selbstabstrich-Tests entlastet und das Gefährdungspotenzial gesenkt werden, andererseits kommen Fachlabore, die darüber Rechnungen an Patienten schreiben müssen, in den Verdacht, sich an der Notsituation zu bereichern. Dr.Jens Heidrich: “Letzteres weisen wir auf das Schärfste von uns. Ein ärztlicher Betrieb muss sich an die ärztliche Gebührenordnung halten. Daher werden für die Selbstabstrich-Tests nach dem 1,15-fachen Satz ca. 150 EUR in Rechnung gestellt. Eine Abrechnung außerhalb der Gebührenordnung ist nicht zulässig.”

Appell an Entscheider

Arztpraxen haben zu Beginn der Krise im Fachlabor angerufen und darum gebeten, ihre Patienten zum Abstrich schicken zu dürfen, damit sie selbst möglichst wenig Kontakt zu potenziell Infizierten haben und nicht Gefahr laufen, ihre Praxis wegen Selbstinfektion schließen zu müssen. Auch das Fachlabor kann so einen Ansturm nicht alleine bewältigen; auch hier besteht die Gefahr, bei infizierten Mitarbeitern das Labor schließen zu müssen, was fatale Auswirkung für die dringend notwendige Labordiagnostik hätte. An die Entscheider im Gesundheitswesen und insbesondere an die Krankenkassen wird daher der Appell gerichtet, über den Sinn effektiver Selbstabstrich-Tests aufzuklären und die Kosten für diese Testungen zu übernehmen.

Web: labor-heidrich.de

Mainzer Fan-Forscher: So leidensfähig sind Fans in Krisenzeiten – im Fußball und in Unternehmen…

Mainz (ots) Für die einen nur ein ungewohntes Bild, für Fußball-Fans kaum zu ertragen: Fußballspiele im Geisterstadion, ohne Publikum, ohne Jubel, ohne Fan-Gesänge. “Jetzt ist also per Dekret vollzogen, wozu ein echter Fußballfan aus freien Stücken niemals bereit gewesen wäre”, sagt der Mainzer Fan-Forscher Roman Becker.

Mainzer Fan-Forscher: So leidensfähig sind Fans in Krisenzeiten – im Fußball und in Unternehmen… Quellenangabe: “obs/2HMforum.”

“Ein Fan würde lieber sterben als seine Mannschaft im Stich zu lassen”, weiß Becker, der sich seit mehr als 20 Jahren mit emotionaler Kundenbindung beschäftigt. Dass sich hunderte Gladbach-Fans dennoch vor dem gesperrten Stadion versammelten und ihre Derby-Helden feierten, sei nur ein Beispiel von vielen. Inzwischen hat die Deutsche Fußball Liga eine Pause der Bundesliga-Spiele angekündigt – am Wochenende rollt der Ball aber noch in den Geisterstadien.

“Fans sind besonders leidensfähig – sei es im Sport, in der Musikwelt, in Unternehmen.” Roman Becker erklärt: “Eine Fan-Beziehung beruht auf einer emotionalen Bindung.” Diese lasse den Fan auch in schwierigen Zeiten zu seinem Idol stehen – und für ein Fan-Erlebnis sogar Krankheit in Kauf nehmen. Eine überwältigende Mehrheit der Fans antworte in Befragungen, dass sie sich eine Welt ohne ihren Verein, ohne ihr Idol nicht vorstellen könne.

Fan-Prinzip in Unternehmen

Diese typischen Verhaltensweisen greifen nicht nur im Fußball. “Aus unserer Grundlagenforschung wissen wir, dass Unternehmen mit einer hohen Fan-Quote unter ihren Kunden und Mitarbeitern wirtschaftlich erfolgreicher sind als andere”, erklärt der Marktforscher. Sie profitierten in hohem Maße von ihren Fan-Kunden: “Denn diese kaufen mehr, sie kaufen häufiger, sie sind weniger preissensibel, sie bewerten Konditionen besser, haben den höchsten Deckungsbeitrag und sind beste Botschafter.” Aber ein Fan-Merkmal sei aktuell ganz besonders wichtig: Fans bleiben auch in schlechten Zeiten treu.

Das sich ausbreitende Corona-Virus wird auch ein Bewährungstest für viele Unternehmen sein. “Aus mehr als 20 Jahren Marktforschung zum Thema emotionale Kundenbindung wissen wir: Unternehmen, die es in der Vergangenheit geschafft haben, ihre Kunden zu echten Fans zu machen, werden auch diese Krise weitgehend unbeschadet überstehen”, ist sich Roman Becker sicher.

Fans in Krisenzeiten

Fankunden sind – so der Fan-Forscher – die wichtigsten Mitstreiter in Krisenzeiten. “Sie stehen in Krisenzeiten nicht nur zu ihrem “Star”, sie verteidigen ihn sogar in der Öffentlichkeit.” Becker zitiert ein Beispiel aus den sozialen Netzwerken: Fast zeitgleich habe es eine Panne gegeben – bei der Deutschen Bank und bei ALDI. Die Supermarktkette hatte Kunden den doppelten Wert ihres Einkaufs abgebucht. Bei der Deutschen Bank wurden dem Kunden Abbuchungen lediglich doppelt angezeigt. Die Diskussion wurde hitzig in den sozialen Netzwerken ausgetragen und war hochinteressant: Die Fankunden verteidigten ALDI und ersticken so den sich anbahnenden “shitstorm” im Keim, während die Deutsche Bank dem “shitstorm” ihrer Gegner nahezu “schutzlos” ausgesetzt war. Zur Info: Aldi hatte damals eine Fan-Quote von 31 Prozent, die Deutsche Bank eine Fan-Quote von 11 Prozent.

Fans verzeihen …

“Fans verzeihen Fehler und auch schlechte Leistungen; sie stehen zu ihrem Verein, zu ihrem Musik-Star, zu ihrem Unternehmen, auch wenn sie mit Pannen und Niederlagen und schlechten Botschaften konfrontiert werden”, so Becker. Er ist sich sicher: “Gerade, weil zum Beispiel Fußball-Fans die Bilder von leeren Rängen in ihrem Stadion kaum ertragen können, gerade weil sie ihren Idolen nicht mehr nah sein können, wird die Liebe zum Star in Krisenzeiten noch intensiver werden.”

Weitere Informationen zum Fan-Prinzip und zu Fan-Studien: www.2hmforum.de