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Klimaschutz an Schulen: Energiesparmeister 2020 gesucht

Preise im Wert von 50.000 Euro für 16 Landessieger und einen Sonderpreisträger
Bewerbung bis 31. März 2020 auf www.energiesparmeister.de

Berlin (ots) Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von 50.000 Euro – diese Belohnung winkt den besten Klimaschutzprojekten an deutschen Schulen. Ob verpackungsfreier Schulkiosk, Energie-Rallye durch das Schulhaus oder Upcycling-Projekt: Der Energiesparmeister-Wettbewerb prämiert das in Sachen Kreativität, Nachhaltigkeit und Kommunikation überzeugendste Projekt aus jedem Bundesland.

Klimaschutz an Schulen: Energiesparmeister 2020 gesucht. www.energiesparmeister.de. Quellenangabe: “obs/co2online gGmbH”

Bewerben können sich Lehrer und Schüler aller Schularten und Altersklassen bis zum 31. März 2020 auf www.energiesparmeister.de. Der Schulwettbewerb wird unterstützt durch die vom Bundesumweltministerium beauftragte Kampagne “Mein Klimaschutz” und ist eine Aktion der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online.

Energiesparmeister for Future – seit 12 Jahren für den Klimaschutz

“Was seit Fridays for Future die ganze Welt weiß, können wir schon seit zwölf Jahren beobachten”, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. “Tausende Schülerinnen und Schüler in Deutschland setzen sich mit großer Leidenschaft und kreativen Projekten für den Schutz des Klimas ein. Dieses Engagement belohnen wir mit dem Energiesparmeister-Wettbewerb – und machen Lust zum Nachahmen.”

Schulen sind in zweifacher Hinsicht der beste Ort, um sich im Klimaschutz zu üben: Durch ihren Strom- und Heizenergieverbrauch verursacht eine mittelgroße Schule rund 300 Tonnen CO2 jährlich – so viel CO2 binden etwa 24.000 Buchen im Jahr. Mit ihren Klimaschutzprojekten tragen junge Menschen dazu bei, die CO2-Bilanz von Schulen zu verbessern und erhalten gleichzeitig die Möglichkeit, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.

Jury wählt 16 Landessieger und einen Sonderpreisträger

Welches Projekt aus jedem Bundesland gewinnt, entscheidet Ende April eine Expertenjury aus Politik und Gesellschaft. Die sechzehn Landessieger erhalten je 2.500 Euro Preisgeld, eine Patenschaft mit einem Unternehmen oder einer Institution in ihrer Region sowie die Chance auf den mit weiteren 2.500 Euro dotierten Bundessieg. Der Bundessieger wird Ende Mai in einer Online-Abstimmung auf www.energiesparmeister.de bestimmt. Für alle Preisträger geht es am 19. Juni 2020 zur Preisverleihung ins Bundesumweltministerium in Berlin.

Auch ehemalige Preisträger erhalten wieder die Chance auf einen Gewinn. Sie können sich für den Sonderpreis “langfristiges Engagement” bewerben. Das Projekt mit der überzeugendsten Weiterentwicklung seit seiner Auszeichnung wird mit 1.000 Euro und der Reise zur Preisverleihung in Berlin belohnt.

Paten und Unterstützer des Wettbewerbs

Neben Geld- und Sachpreisen werden die Gewinner-Schulen mit einer Patenschaft eines Partners aus Wirtschaft und Gesellschaft belohnt. Die Paten unterstützen ihren Energiesparmeister bei der Öffentlichkeitsarbeit. Die diesjährigen Paten des Wettbewerbs sind: atmosfair gGmbH, Brandenburger Isoliertechnik GmbH & Co. KG, Bremer Energiehaus-Genossenschaft eG, eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, ENGIE Deutschland, Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH, Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH, Ostdeutscher Sparkassenverband, Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg, Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen, die Sparkassen in Niedersachsen und WEMAG AG.

Zusätzlich unterstützen den Wettbewerb a&o Hostels, Florida-Eis Manufaktur GmbH, MELAWEAR, memo AG, Spreeprint Textildruck e.K., Vaude GmbH & Co. KG und Zentralverband Sanitär Heizung Klima. Als Medienpartner agieren der auf pädagogisch-didaktische Fachzeitschriften spezialisierte Friedrich-Verlag, das Naturkostmagazin Schrot&Korn sowie das bundesweite Schülermagazin YAEZ. Unterstützt wird der Wettbewerb auch von Deutschlandfunk Kultur mit Berichterstattung in der Sendung “Kakadu”.

Über den Energiesparmeister-Wettbewerb

Der Energiesparmeister-Wettbewerb (https://www.energiesparmeister.de) wird durch die Kampagne “Mein Klimaschutz” im Auftrag des Bundesumweltministeriums unterstützt. Der Schulwettbewerb wird seit zwölf Jahren von co2online realisiert. Dabei werden jedes Jahr Preise im Wert von insgesamt 50.000 Euro an engagierte Schüler und Lehrer vergeben.

Über “Mein Klimaschutz” und co2online

“Mein Klimaschutz” (https://www.mein-klimaschutz.de) ist eine Mitmachkampagne von co2online im Auftrag des Bundesumweltministeriums. Sie motiviert Verbraucher, den eigenen CO2-Fußabdruck dauerhaft zu verkleinern.

Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online (https://www.co2online.de) setzt sich dafür ein, den klimaschädlichen CO2-Ausstoß zu senken. Seit 2003 helfen die Energie- und Kommunikationsexperten privaten Haushalten, ihren Strom- und Heizenergieverbrauch zu reduzieren. Unterstützt wird co2online von der Europäischen Kommission, dem Bundesumweltministerium sowie Partnern aus Medien, Wissenschaft und Wirtschaft.

Eröffnungsfeier Grüne Woche 2020: Landwirtschaft setzt auf Dialog

Politiker versprechen Einsatz für moderne Landwirtschaft und Handel auf Augenhöhe – Eröffnungsfeier der Grünen Woche

Rukwied: Wir setzen auf Dialog – Klöckner: Will keine rückwärtsgewandte Agrarwende – Plenkovic: Partnerschaft ist die Krone unserer Teilnahme

Das Bekenntnis zur Dialogbereitschaft hat die Reden von Politikern und Vertretern der  Land- und ernährungswirtschaft bei der Eröffnungsfeier der 85. Internationalen Grünen Woche in Berlin am Donnerstagabend bestimmt. Vor rund 3.600 Ehrengästen betonten sie, dass die Landwirtschaft der Zukunft einerseits moderne industrielle Methoden braucht, aber andererseits Anforderungen an Nachhaltigkeit und Umweltschutz gerecht werden müsse.

Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), Wolfgang Ingold, betonte in seinem Grußwort: „Wir folgen dem Verbraucher“, und erklärte, die Branche versuche, Lebensmittel verantwortungsvoll herzustellen und zu vertreiben, und das „verdient Respekt“. „Wir sind nicht das Problem, wir sind die Lösung“, meinte er.

Joachim Rukwied, der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, bat um Verständnis für die „Zukunftsängste“ der Bauern. Sowohl die Anforderungen an ihre Tätigkeit als auch der Wettbewerb im Markt stiegen immens. Die Demonstranten mit ihren Treckern in vielen europäischen Ländern brächten die Botschaft: „Wir sehen die Chance auf einen neuen und zukunftsgerichteten Dialog!“ Von der Politik erwarte die Landwirtschaft, dass sie den richtigen Rahmen setze zwischen Ökologie und Wettbewerb. Jene Verbraucher, „die es sich leisten könnten, sollen bereit sein, einen höheren Preis zu zahlen, wenn sie Lebensmittel haben wollen, die nach höheren Standards hergestellt worden sind“. Allerdings kündigte Rukwied Widerstand gegen das Freihandelsabkommen der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten an. „Das können wir so nicht akzeptieren.“

Janusz Wojciechowski, der neue EU-Landwirtschaftskommissar, versprach, sich in Brüssel für die Sicherheit der Verbraucher, „aber auch der Bauern“ einzusetzen. Unter Anspielung auf das Mercosur-Abkommen forderte er, die Standards, die europäische Landwirte bei ihren Produkten erfüllten, müssten auch für Importe gelten.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner erklärte: „Wir wollen keine rückwärtsgewandte Agrarwende.“ Vielmehr müsse die Landwirtschaft „Teil der Moderne“ sein. Dabei werde es Zielkonflikte geben, die ohne Notstandsrhetorik ausdiskutiert und gelöst werden müssten. „Ländliche Räume sind mehr als Kompensationsorte für städtische Wünsche“. Der Berliner Justizsenator Dirk Behrendt hatte zuvor „Massentierhaltung und Überdüngung“ kritisiert und betont: „Die Agrarwende ist noch nicht vorbei“.

Der Premierminister des Partnerlandes Kroatien, Andrej Plenkovic, nannte die Partnerschaft mit der Grünen Woche „die Krone unserer Teilnahme“ an der weltgrößten Agrarmesse. Da sich Kroatien und Deutschland 2020 die EU-Ratspräsidentschaft teilten, setzten sie sich auch gemeinsam für die Verabschiedung der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik gemäß den Wünschen der Landwirtschaft ein. Europäische Lebensmittel müssten den globalen Standard setzen, forderte er in seiner auf Deutsch gehaltenen Rede. Plenkovic gab sich sicher, dass die Patenschaft zu einem Schub in den kroatischen Lebensmittelexporten führe. Der CEO der Messe Berlin GmbH, Christian Göke, hatte in seiner Eröffnungsansprache darauf verwiesen, dass das vorjährige Partnerland Finnland einen Exportzuwachs bei Agrarprodukten von 48 Prozent verzeichnen konnte. Einen ähnlichen Erfolg wünschte er dem diesjährigen Partnerland Kroatien und verwies damit auf den überaus hohen Stellenwert Grünen Woche als Marketing Plattform.

www.gruenewoche.de

“Gesundheit!” Wie viel Strom verbraucht eigentlich eine Erkältung?

München (ots) Taschentuch gefällig? Im Januar haben Husten, Schnupfen und Heiserkeit Hochsaison: Statistisch erwischt es jeden erwachsenen Deutschen zwei bis vier Mal pro Jahr, was sich zu beachtlichen 208 Millionen Erkältungsfällen jährlich summiert.

Allein der Fernsehkonsum bei Erkältungen verursacht deutschlandweit Stromkosten von über 54,6 Millionen Euro pro Jahr. Quellenangabe: “obs/E.ON Energie Deutschland GmbH/Kelly Sikkema / Unsplash”

Im Ernstfall bevorzugen deutsche “Schniefnasen” sanfte Heilmethoden und zum Glück benötigen selbst elektrische Wohlfühlgeräte nur recht wenig Strom: Inhalatoren, beispielsweise, verbrauchen mit 56 bis 59 Watt 0,056 kWh. Bei einer erkältungstäglichen Nutzung von drei Mal 20 Minuten – also einer Stunde täglich – addieren sie pro Jahr lediglich 35 Cent auf die Stromrechnung. Auch Infrarot-Lampen, mit 300 Watt, fallen aufgrund der empfohlenen Nutzung von 20 bis 30 Minuten täglich höchstens mit 4,5 Cent, also weniger als einem Euro jährlich, ins Gewicht.

Der zusätzliche Medienkonsum im Krankheitsfall läppert sich

Einziger “wunder Punkt” in der Energiestatistik im Erkältungsfall ist der zusätzliche Medienkonsum: 17 % aller Erkälteten setzen auf mediale Ablenkung. “Wer einen Erkältungstag vor dem Fernseher verbringt, verbraucht 0,735 kWh Strom. Bei durchschnittlich 21 Krankheitstagen pro Jahr schlägt das pro Person immerhin mit Stromkosten von 4,63 Euro zu Buche”, erklärt E.ON Geschäftsführer Philip Beckmann. “Insgesamt ergeben sich durch den Medienkonsum der erkälteten Deutschen damit beachtliche Mehrkosten von rund 54,6 Millionen Euro pro Jahr.”

Die beste Medizin ist oft kostenlos

Gleichermaßen wirkungsvoll, klimaschonend und (nahezu) kostenlos sind Spaziergänge an der frischen Luft, warme Kleidung und die Vermeidung von Stress, und im Ernstfall tun ohnehin bereits die meisten Befragten genau das Richtige: 37 % gönnen sich heiße Süppchen, 25 % inhalieren, 23 % nehmen Gesundheitsbäder, 62 % achten auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Form von Tees, Wasser und Säften sowie auf ausgewogene Ernährung, 32 % waschen sich häufig die Hände und 57 % … ruhen sich einfach aus.*

Na dann: Gute Besserung!

*Quelle: Repräsentative Online-Befragung von Statista zum Gesundheitszustand in Deutschland 2019 Angenommen wurde ein Strompreis von 30 Cent pro kWh.

E.ON Energie Deutschland GmbH
Arnulfstraße 203
80634 München
www.eon.de

Andreas Aumann ist Pressesprecher des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V.

Berlin (ots) Andreas Aumann ist seit dem 1. Januar 2020 Pressesprecher und Geschäftsfeldleiter Kommunikation beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. Außerdem ist er Mitglied des BPI-Managementboards für den Bereich Kommunikation.

Andreas Aumann ist Pressesprecher des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) / Andreas Aumann, Pressesprecher BPI e.V. Quellenangabe: “obs/BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie”

Der 43-Jährige hatte diese Funktionen bereits seit dem Wechsel seiner Vorgängerin Julia Richter zum Berliner Tagesspiegel im August 2019 kommissarisch übernommen.

Der studierte Germanist, Historiker und Kommunikationswissenschaftler Aumann verfügt über langjährige Erfahrungen in der politischen Kommunikation und Verbands-PR. Seit 2011 ist er beim BPI tätig, war zunächst Pressereferent und dann ab 2015 stellvertretender Pressesprecher. Zuvor hatte Aumann unter anderem als Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Bundesfamilienministerium unter der Leitung von Ursula von der Leyen gearbeitet.

Pressekontakt: Ihr Ansprechpartner:
Andreas Aumann, Tel. 030 27909-123,
aaumann@bpi.de

Grüne Woche – Eröffnungsfeier am 16. Januar im CityCube Berlin

Eröffnungsrundgang beginnt am 17. Januar beim Partnerland Kroatien in Halle 10.2

Die Eröffnungsfeier der Internationalen Grünen Woche Berlin 2020 (17.-26.1.) findet am 16. Januar im CityCube Berlin statt (Beginn 18 Uhr). Das Partnerland Kroatien gestaltet das kulturelle Rahmenprogramm sowie den anschließenden Empfang für die über 3.600 geladenen Ehrengäste und Delegationen aus rund 100 Ländern.

Kroatien — Partnerland der IGW 2019

Zur Begrüßung sprechen Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH, sowie Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin. Es folgen Ansprachen von Dr. Wolfgang Ingold, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Janusz Wojciechowski, EU-Kommissar für Landwirtschaft, sowie Andrej Plenković, Ministerpräsident von Kroatien. Eröffnet wird die 85. Internationale Grüne Woche Berlin durch Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft.

Kroatien präsentiert nationale Kulturgüter zur Eröffnung

Das Partnerland Kroatien nimmt die Gäste der Eröffnungsfeier mit auf eine musikalische Reise an die Adria. Der vielfach ausgezeichnete Tenor Đani Stipaničev bringt den Klang Kroatiens nach Berlin. Begleitet wird er von der prominenten Theaterschauspielerin und Sängerin Renata Sabljak. Einen weiteren Einblick in Kroatiens vielfältiges Kulturerbe gibt „Folklorelektro“. Die junge Tanz- und Gesangsgruppe kombiniert kroatische Volksmusik mit elektronischer Musik und zeigt traditionelle Tanzeinlagen in farbenfrohen Volkstrachten.

Partnerlandsempfang: Köstlichkeiten aus Kroatien

Die kroatische Küche lockt mit vielfältigen Köstlichkeiten für jeden Geschmack. Davon können sich die etwa 3.600 geladenen Gäste auf dem Eröffnungsempfang überzeugen. Sie erwarten Delikatessen wie „kulen“ und „dalmatinski pršut“ (Dalmatinischer Schinken), traditioneller Käse, „Zagorska purica“ („Zagorje Truthahn“), Olivenöle, kroatische Weine sowie ein Gericht vom ursprünglichen kroatischen Rind aus der Region Istrien. Das ist nur eine Auswahl der frischen Lebensmittel mit geschützter geografischer Herkunftsangabe, die die kroatischen Köche auf traditionelle Weise verarbeiten.

Auch in der Kroatien-Halle 10.2 haben Feinschmecker Gelegenheit, die traditionelle kroatische Küche kennenzulernen. Hier erwarten die Besucher täglich „fuži s tartufima“ (Pasta mit Trüffeln), Lammkoteletts, Risotto mit Meeresfrüchten, Fisch, „pašticada“, Truthahn mit „mlinci“ (dünner Teig, der zuerst gebacken wird), „štrukli“. Außerdem gibt es viele weitere Delikatessen aus dem Land, das sich durch abwechslungsreiche Landschaften, vielfältige landwirtschaftliche Kulturpflanzen und eine variantenreiche Küche auszeichnet.

Eröffnungsrundgang am 17. Januar um 8 Uhr

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, sowie Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller werden gemeinsam den Eröffnungsrundgang der Grünen Woche Berlin 2020 anführen. Der Rundgang beginnt beim diesjährigen Partnerland Kroatien (17.1. 8 Uhr, Halle 10.2). Hier begrüßen Andrej Plenković, Ministerpräsident von Kroatien, und die kroatische Landwirtschaftsministerin Marija Vučković die Gäste.

https://www.gruenewoche.de

Hans Haacke legt die Mechanismen von Machtstrukturen offen

Der Goslarer Kaiserring 2020 geht an den deutschen Konzeptkünstler.

Hans Haacke
Gift Horse, 2014

Goslar. Hans Haacke erhält den Goslarer Kaiserring des Jahres 2020, einen der renommiertesten Kunstpreise der Gegenwart. Das gab Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk heute beim traditionellen Neujahrsempfang in der Goslarer Kaiserpfalz bekannt. Der deutsche Konzeptkünstler gilt als Vorreiter einer aktivistischen, politisch wachen Kunst und wurde erst kürzlich vom Kunstmagazin „Monopol“ zur aktuell einflussreichsten Persönlichkeit der Kunstwelt gekürt. Der Preisträger freut sich über die Auszeichnung und verknüpft bereits einige Erinnerungen mit dem Kaiserring. 1959 habe er als Kunststudent auf der Baustelle der Documenta II in Kassel eine Skulptur von Henry Moore fotografiert, der 16 Jahre später den ersten Kaiserring erhielt. „In meinen alten Tagen amüsieren mich solche Dinge“, erklärt Hans Haacke heute. „Im vergangenen November hatte ich das Vergnügen, in Goslar zu sehen, wie Barbara Kruger in der Stadt der Kaiserpfalz geehrt worden war. Sie ist eine von mir hochgeschätzte Mitstreiterin.“ Hans Haacke wird den Kaiserring am 26. September 2020 in Goslar entgegennehmen.

In ihrer Begründung schreibt die Kaiserring-Jury: „Hans Haacke legt in seinem Werk von Beginn an die Mechanismen von Machtstrukturen und Abhängigkeitsverhältnissen in der Gesellschaft und somit auch in der Kunst offen. Wobei Gesellschaft für ihn nicht nur aus Menschen bestand, sondern auch aus Möwen und Pflanzen. Die verhängnisvollen ideologischen Verschränkungen von Nationalität, Klasse, Ethnie werden in seinen Arbeiten in ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz und eleganten Oberflächlichkeit auf verstörende Weise sichtbar, der Weg des Kapitals in seiner globalen Dominanz unleugbar.“

Self Portrait, Hans Haacke. © Hans Haacke

Hans Haacke
Hans Haacke (*1936 in Köln) lebt und arbeitet in New York. Er verbindet seine künstlerische Praxis stets mit einer kritischen, investigativen Arbeit in den Bereichen Kunst, Ökonomie, Politik und Gesellschaft. Im besten, streitbarsten Sinne setzt er sich immer wieder für eine demokratische Gesellschaft ein, indem er mit seinen Werken Strukturen, Vorgänge und Haltungen offenlegt. Er hatte zahlreiche Einzelausstellungen in renommierten Institutionen wie der Akademie der Künste in Berlin (2006), dem Centre Georges Pompidou in Paris (1989), der Tate Gallery London oder dem New Museum of Contemporary Art in New York (beide 1984) und nahm an so wegweisenden Ausstellungen wie Harald Szeemanns Live in Your Head: When Attitudes Become Form, 1969 teil. Hans Haacke war vier Mal bei den Documenta-Ausstellungen und zwei Mal bei den Skulpturprojekten in Münster vertreten. Für das Reichstagsgebäude in Berlin konzipierte er die Installation Der Bevölkerung, die 2000 eröffnet wurde. Im Jahr 1993 erhielt er für seinen Beitrag im Deutschen Pavillon der Biennale in Venedig den Goldenen Löwen. 1991 wurde er von der College Art Association in New York für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Kaiserring Goslar
Der Goslarer Kaiserring ist einer der weltweit renommiertesten Preise für moderne Kunst. Er wird seit 1975 verliehen. Die ersten Preisträger waren Henry Moore, Max Ernst und Alexander Calder. Ihnen folgten Pioniere der Gegenwartskunst wie Joseph Beuys, Gerhard Richter, Nam June Paik, Christo, Cindy Sherman oder Jenny Holzer. Vor Hans Haacke erhielten in den letzten Jahren unter anderem Andreas Gursky, Bridget Riley, David Lynch, Olafur Eliasson, Wolfgang Tillmans und zuletzt Barbara Kruger den Preis.

Kontakt:
Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Mönchehaus Museums (www.moenchehaus.de) und der Stadt Goslar (www.goslar.de).

Fiesta WRC von M-Sport Ford starten mit spektakulärem neuem Design in die Rallye-Weltmeisterschaft 2020

Köln (ots) Knapp zwei Wochen vor dem offiziellen Start der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2020 enthüllt M-Sport Ford das rundum neue Design, mit dem die Fiesta WRC des Teams in dieser Saison an den Start gehen werden.

Knapp zwei Wochen vor dem offiziellen Start der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2020 enthüllt M-Sport Ford das rundum neue Design, mit dem die Fiesta WRC des Teams in dieser Saison an den Start gehen werden.Quellenangabe: “obs/Ford-Werke GmbH”

Für die Lackierung der von einem rund 380 PS starken Ford EcoBoost-Vierzylinder mit 1,6 Liter Hubraum angetriebenen Turbo-Allradler zeichnet erneut Grafik-Designer Phil Dixon verantwortlich. Der Brite ist ebenso wie das Team M-Sport Ford in der britischen Grafschaft Cumbria beheimatet. Seine Fahrzeug-Designs genießen bei Rallye-Fans seit langem Kult-Status.

Das neue Erscheinungsbild des Fiesta WRC knüpft nahtlos an diese Tradition an. Quellenangabe: “obs/Ford-Werke GmbH”

Das neue Erscheinungsbild des Fiesta WRC knüpft nahtlos an diese Tradition an. Damit dürfte das World Rally Car, das auf der in Köln-Niehl produzierten Kompakt-Baureihe basiert, erneut zum Publikumsliebling avancieren. Hierfür ließ sich Dixon von Print-Designs aus den 1990er-Jahren inspirieren. Das Resultat: Die Ford Fiesta WRC von Esapekka Lappi/Janne Ferm und Teemu Suninen/Jarmo Lehtinen erstrahlen im modernen Retro-Look. Bei neun ausgewählten WM-Läufen schickt das Team zudem einen identisch gestalteten dritten Ford Fiesta WRC für das britische Nachwuchstalent Gus Greensmith und Beifahrer Elliott Edmondson ins Rennen. Mit dem neuen Design spannt M-Sport gekonnt den Bogen von der Vergangenheit zur Zukunft. Für diese Saison fühlt sich das Team gut gewappnet – unter anderem setzt sie auf eine der jüngsten Fahrer-Paarungen in der Rallye-Weltmeisterschaft. Die diesjährige Saison beginnt am 23. Januar mit der legendären Rallye Monte-Carlo.

Im neuen Dekor des Fiesta WRC dominiert die Grundfarbe Weiß, die Dixon gekonnt mit blauen und grünen Akzenten kombiniert. Diese symbolisieren die enge Partnerschaft mit Ford sowie die nochmals intensivierte Unterstützung durch Castrol. Die verstärkte Zusammenarbeit zwischen M-Sport und dem Spezialisten für Industrie- und Fahrzeug-Schmierstoffe wurde durch die enge weltweite Kooperation erleichtert, die Ford und Castrol miteinander verbindet. Auch die übrigen Team-Partner – die meisten davon seit langer Zeit an Bord – sind auf der Karosserie des Fiesta WRC prominent vertreten, darunter MS-RT, Michelin, Sparco, OZ Racing, NGK, Lazer, Stilo, Acronis, Endless, Audes und Eibach sowie SWP.

An der britischen Teambasis hat die Crew um Geschäftsführer Malcolm Wilson wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Das neue M-Sport Evaluation Centre – in dem das offizielle Fotoshooting für den Ford Fiesta WRC 2020 stattfand – befindet sich aktuell im Bau und nimmt rasch Gestalt an. Die Fertigstellung ist für den Herbst geplant. Bereits im vergangenen Jahr eröffnete das Traditionsteam dort seine neue, 2,5 Kilometer lange State-of-the-Art-Teststrecke. Derzeit treiben die Experten von Northern Developments den Bau des 10.723 Quadratmeter großen Werkstattbereichs voran. Hierfür haben sie bereits 550 Tonnen Stahl für das strukturelle Grundgerüst installiert und die Außenmauern hochgezogen. Die Investitionen in das Entwicklungszentrum am Rande des Nationalparks Lake District markiert den Beginn einer neuen Ära für M-Sport und wurde durch Subventionen durch das britische Regierungsprogramm für regionales Wachstum sowie einen Fonds des CLEP (Cumbria Local Enterprise Partnership) unterstützt.

“Meine grundlegende Inspiration stammt von dem Escort RS Cosworth, den François Delecour 1995 fuhr”, bekennt Grafik-Designer Phil Dixon und erklärt: “Weiße Autos kommen immer gut an, und angesichts des verstärkten Engagements von Castrol passte das Farbschema perfekt. Insgesamt zeigt das Design leichte Anklänge an die frühen bis mittleren 1990er-Jahre. Muster und Mode dieser Ära sind aktuell viel zu sehen. Deshalb hat es mich interessiert, etwas in diesem Stil zu kreieren und gleichzeitig aktuelle Trends aufzunehmen und einen für die heutige Zeit relevanten Look zu schaffen.”

Teamchef Richard Millener lobt Dixons Entwurf: “Phil besitzt großes Talent. Seine Designs gehören Jahr für Jahr zu den Favoriten der Fans. Für diese Saison hat er ein bisschen Nostalgiegefühle eingefangen und sie in etwas absolut Modernes und Neuartiges überführt. Ich halte die diesjährige Lackierung für eine seiner besten Arbeiten überhaupt.”

Auch M-Sport Geschäftsführer Malcolm Wilson schwärmt vom neuen Auftritt der World Rally Cars: “Ich finde es großartig, dass unsere enge Verbundenheit zu Ford ebenso deutlich zum Ausdruck kommt wie die stärkere Unterstützung durch Castrol”, betont der 63-jährige Brite. “Auch viele andere Partner sind deutlich hervorgehoben. Wie jeder Rallye-Fan freue ich mich darauf, die neue Lackierung auf der Strecke zu erleben. Das Team hat wirklich fantastische Arbeit geleistet. Der Rallye-Sport bildet das Herz unseres Unternehmens und wir haben ein Team aufgebaut, auf das ich extrem stolz bin. Um weiterhin erfolgreich zu bleiben, stellen wir uns dennoch breiter auf, und das neue M-Sport Evaluation Centre gibt uns die Möglichkeit dazu.”

Mit Blick auf das neue Test- und Entwicklungszentrum schwärmt Malcolm Wilson: “Wir bauen eine großartige Anlage, auf der die Top-Adressen aus der Automobilindustrie und dem Motorsport alle Möglichkeiten vorfinden werden – von der Konzept-Erstellung bis zur Produktion. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir bei M-Sport etwas Besonderes besitzen. Die neue Anlage nutzt dieses außergewöhnliche Potenzial und positioniert Dovenby Hall als herausragendes Zentrum für Entwicklungskompetenz.”

www.ford.com

Informationen zum HATIX-Urlauberticket seit 01.01.2020

Einsteigen, zurücklehnen, losfahren – und den Harz auf entspannte, umweltfreundliche Art entdecken? Das gelingt mit dem Harzer Urlaubs-Ticket HATIX. Den kostenfreien Fahrschein für alle öffentlichen Bus und Straßenbahnlinien im Harz erhalten  gästebeitragspflichtige Übernachtungsgäste bequem und unbürokratisch mit der Anmeldung in ihrer Unterkunft.

Als Eintrittskarte für einen komfortablen Harz-Besuch gilt das Urlaubs-Ticket während des gesamten Aufenthalts. Gültig ist es in Verbindung mit dem ausgefüllten Meldeschein bzw. der Gästekarte für alle darauf vermerkten Personen in den Landkreisen Harz, Mansfeld-Südharz und neuerdings während der Pilotphase bis 2022 auch in den Landkreisen Goslar und Göttingen (In den Landkreisen Mansfeld-Südharz und Göttingen ist HATIX nur auf ausgewählten Linien gültig).

Flyer downloaden: HATIX – harzweit mobil…

Was ist HATIX und wie funktioniert es?

Mit HATIX erhalten alle Übernachtungsgäste von Goslar die Möglichkeit kostenfrei mit dem Bus zu fahren. Im Gegenzug für den fälligen Gästebeitrag, den der Gast in seiner Unterkunft zahlt, erhält er eine Meldeschein/ Gästekarte mit integriertem HATIX-Logo. Dieser gilt zusammen mit einem Lichtbildausweis als Fahrschein.

Das HATIX- Ticket ist nur in Kombination mit dem vollständig ausgefüllten Meldeschein/ der Gästekarte gültig. Lediglich die auf dem Meldeschein/ der Gästekarte eingetragenen Personen werden kostenfrei befördert. Das HATIX ist nicht auf andere Personen übertragbar!

Nutzt eine Reisegruppe das HATIX gemeinsam, ist es ausreichend, einen Meldeschein/ Gästekarte durch den Beherbergungsbetrieb ausfüllen zu lassen und mitzuführen (mit Fahrschein). Reist die Gruppe während ihres Aufenthalts getrennt, so ist für jedes Gruppenmitglied eine Ersatzgästekarte durch die Unterkunft ausstellen zu lassen (je ein Fahrschein).

HATIX gilt für die kostenfreie Beförderung von Personen. Wenn es die Fahrzeugkapazität gestattet, können auch Fahrräder kostenfrei transportiert werden, wobei Rollstuhlfahrer, Rollatoren und Kinderwagen Vorrang haben. Im Zweifel entscheidet das Fahrpersonal gemäß den Beförderungsbestimmungen.

Wo gilt HATIX?

Tarifzone 80/ Landkreis Goslar
Stadtverkehr Goslar, Bad Harzburg und Seesen, Skibus Braunlage, viele Überlandfahrten z.B. in Richtung Seesen, Liebenburg, Oberharz
Wichtiger Hinweis: auf den KVG- Buslinien 866 und 875 (Saisonverkehr) müssen pro Fahrgast € 0,50 Tages-Maut im Bus bezahlt werden.

Landkreis Göttingen (Altlandkreis Osterode bzw. ausgewählte Linien)
z.B. Osterode – Clausthal-Zellerfeld, Südharz

Tarifzone 20/ Landkreis Harz
Stadtverkehr Wernigerode, Quedlinburg, Halberstadt und sämtliche Überlandfahrten

Speziell für Übernachtungsgäste aus Goslar gilt das HATIX auf den Linien der Stadtbus Goslar, der RBB, der KVG Braunschweig, der HarzBus GbR, Pülm Reisen, der Verkehrsgesellschaft Südniedersachsen und Hahne Reisen.

Führt die Fahrt über das HATIX-Gebiet hinaus, ist das reguläre Beförderungsentgelt ab dem letzten Ort im HATIX-Gebiet zu entrichten. Im Verkehrsverbund Region Braunschweig ist das Lösen einer Erweiterungskarte im Zusammenhang mit HATIX nicht gestattet.

Wo gilt HATIX nicht?

HATIX gilt nicht in Sonderbussen, Bussen und Zügen des Fernverkehrs, Anrufsammeltaxis (AST), Anruflinientaxis (ALT) sowie in den Zügen des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) und der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB).
Ausnahme: im Landkreis Goslar können die ALT- Linien ohne Komfortzuschlag und die AST- Linien inkl. Komfortzuschlag mit HATIX genutzt werden.

Derzeit ist ein HATIX- Flyer mit sämtlichen Informationen und einer Übersichtskarte in Arbeit. Die Aktualisierung der Seite www.hatix.info erfolgt ebenfalls.

111 Jahre Jugendherberge in Deutschland

DJH will mit Jubiläumsaktion #andersalsdudenkst Vorurteile aufbrechen

Detmold (ots) Jungen Menschen einfache Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen, damit diese die Welt um sie herum in allen Facetten entdecken können: Dieses Ziel hatte Richard Schirrmann im Sinn, als er im August 1909 seine Jugendherbergsidee in die Tat umsetzte.

111 Jahre Jugendherberge in Deutschland / DJH will mit Jubiläumsaktion #andersalsdudenkst Vorurteile aufbrechen / Lagerfeuer und Stockbrot mit der ganzen Familie: Jugendherbergen sind nach wie vor lebendige Orte der Begegnung, an denen täglich Werte gelebt werden, die das Leben bereichern!Quellenangabe: “obs/DJH – Deutsches Jugendherbergswerk/© DJH”

2020, also 111 Jahre später, zählen rund 450 Häuser zum Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) – weltweit sind es sogar über 4000 in fast 90 Ländern. Diese Zahlen belegen: Die Jugendherbergsidee mit ihren tragenden Werten wie Völkerverständigung, Toleranz, Weltoffenheit sowie Soziales Lernen und nachhaltige Umweltbildung hat nichts von ihrem ursprünglichen Spirit eingebüßt. Für das DJH ein guter Grund, um den 111. Geburtstag dieser weltumspannenden Bewegung gebührend zu feiern und zwar #andersalsdudenkst.

Unter diesem Hashtag will das DJH Vorurteile aufbrechen und zwar gleich doppelt. “Viele Menschen haben die Jugendherbergen aus ihrer eigenen Kindheit in Erinnerung und tragen die damit verbundenen Bilder auch heute noch im Kopf. Moderne Jugendherbergen bieten heute aber viel mehr als `Bett und Brötchen´, sind nicht nur für Schulklassen beliebte Urlaubs- und Ferienziele und haben beispielsweise über 2000 verschiedene Programme im Angebot: Von Waldyoga bis zur hauseigenen Segelschule ist alles dabei – eben #andersalsdudenkst”, erklärt Oliver Peters, stellvertretender DJH-Hauptgeschäftsführer.

Das zweite Anliegen von #andersalsdudenkst zielt mitten in die Gesellschaft und wird sich mit Vorurteilen beschäftigen, die für das Zusammenleben eine große Rolle spielen. “Die jüngsten Ergebnisse des GemeinwohlAtlas haben dem DJH seine wichtige Rolle für die deutsche Zivilgesellschaft erneut unterstrichen. Auch deshalb wollen wir uns im Jubiläumsjahr nicht nur selbst feiern, sondern auch unseren Teil für den Erhalt und die Stärkung des Gemeinwohls in Deutschland beitragen”, führt Oliver Peters aus. Die Idee: Alle rund 2,4 Millionen DJH-Mitglieder können sich bei einer Aktion auf kreative Art und künstlerische Weise mit Vorurteilen aller Art auseinandersetzen und aufzeigen, was alles #andersalsdudenkst sein kann. “Mehr werden wir noch im Frühjahr verraten, nur so viel: Es wird ein deutschlandweit einmaliges Projekt werden, was es so in dieser Form noch nie gegeben hat und von dem wir hoffen, dass es ein möglichst großes Echo in der Gesellschaft erzeugen wird”, so Oliver Peters.

Das Ergebnis der Aktion wird am 22. August 2020 im Rahmen des großen DJH-Jubiläumsfestivals auf dem Gelände der Jugendherberge Horner Rennbahn in Hamburg zu bestaunen sein – vier Tage vor dem offiziellen Gründungstag der Jugendherbergen in Deutschland, dem 26. August 1909. Unter dem Motto “Jugendherberge XXL” wird in Hamburg alles am Start sein, was Jugendherberge heute ausmacht: Von Kreativworkshops bis hin zu sportlichen Competitions für die ganze Familie und natürlich darf auch ein Mega-Lagerfeuer inklusive Stockbrot nicht fehlen.

Alle Infos rund um das DJH-Jubiläumsjahr, den einzelnen Aktionen und Events sowie weitere spannende Aspekte zum Wandel der Jugendherbergen gibt es im Internet unter www.111-jahre.jugendherberge.de.

Grüne Woche 2020: Neue Hallengliederung der Erlebniswelt

Berlin (ots)

Neue Halle 27 bietet einen Hektar “Lust aufs Land” – Partnerland Kroatien in der kompletten Halle 10.2

Geländeplan für die Internationale Grüne Woche Berlin 2020. Quellenangabe: “obs/Messe Berlin GmbH”

Die Internationale Grüne Woche Berlin lädt zum 85. Mal in die Messehallen unter dem Berliner Funkturm ein. Vom 17. bis 26. Januar präsentiert die weltgrößte Messe für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau eine globale Marktübersicht der Nahrungs- und Genussmittel sowie eine Leistungsschau der Landwirtschaft und des Gartenbaus.

Das diesjährige Partnerland Kroatien stellt seine Traditionen und kulinarischen Highlights in der kompletten Halle 10.2 unter dem Motto “Die Kultur der Agrikultur” vor.

Mit dem hub27 steht der Grünen Woche erstmals die nunmehr größte Halle des Berliner Messegeländes zur Verfügung. Sie bietet auf knapp 10.000 Quadratmetern Hallenfläche einen Hektar “Lust aufs Land. Die geballte Land-Power vereint die sechs Segmente “Ländliche Entwicklung”, “Multitalent Holz”, “Nachwachsende Rohstoffe”, “Wald, Wild, Jagd und Natur”, “Bioökonomie” sowie “Ökologischer Landbau”. Die Halle 27 schließt durch zwei überdachte Übergänge zu den Hallen 1 und 25 den Rundgang über das Gelände. Sie schafft den Ausgleich für den Hallenzug rund um den Berliner Funkturm, der wegen Modernisierungsarbeiten derzeit geschlossen ist. Die damit einhergehende Verlegung einzelner Ausstellungsbereiche begünstigt eine optimierte Hallenstruktur.

Afrikanische Aussteller sind jetzt in Halle 1.2b angesiedelt. Russland präsentiert sich in Halle 2.2. Die Alpenrepubliken gruppieren sich in Halle 4.2. Halle 6.2 beherbergt unter anderem asiatische Aussteller. Die Halle 8.2 vereinigt die nordischen Länder mit Skandinavien und den baltischen Staaten. Die komplette Halle 10.2 ist dem diesjährigen Partnerland Kroatien vorbehalten.

Hallenbelegung für die Internationale Grüne Woche Berlin 2020

Halle 1.2a
- Markthalle / Streetfood 
Halle 1.2b 
- Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) - Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 
(BMZ) 
- Präsentation afrikanischer Staaten: Algerien, Äthiopien, Benin, Cote d'Ivoire, Demokratische Republik Kongo, Burkina Faso, Madagaskar, Mali, Mosambik, Ruanda, Senegal, Togo, Tunesien, Uganda 
Halle 2.2 
- Russland, Usbekistan 
Halle 3.2 
- Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie und Lebensmittelverband Deutschland - ErlebnisBauernhof - #klimapraktiker (was trägt Moderne Landwirtschaft zum Klimaschutz bei) 
Halle 4.2 
- Alpenrepubliken: Frankreich, Italien mit Südtirol, Liechtenstein, Nordmazedonien, Mongolei, Österreich, Schweiz 
Halle 5.2a 
- Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein 
Halle 5.2b 
- Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern 
Halle 6.2a 
- Afghanistan, Aserbaidschan, Brasilien, Irland, Japan, Kolumbien, Qatar, Slowakische Republik, Sri Lanka, Thailand, Ungarn, Vietnam, Südafrika 
Halle 6.2b 
- Belarus, Belgien, Indien, Kenia, Mexiko, Mongolei, Peru, Türkei, Küchenausstattung 
Halle 6.3 
- Messeleitung und Pressezentrum 
Halle 7.2a 
- Luxemburg, Ukraine 
Halle 7.2b 
- Dänemark, Großbritannien, Iran, Kolumbien, Tunesien, Vietnam 
Halle 7.2c 
- Armenien, Georgien, Irland, Kanada, Nepal, Portugal, USA 
Halle 8.2 
- Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Norwegen, Schweden 
Halle 8.1 
- Garten Halle 9 -Blumenhalle "Natur in ihrer ganzen Vielfalt" -Verbände des Gartenbaus 
Halle 10.1 
- Garten 
Halle 10.2 
- Partnerland Kroatien "Die Kultur der Agrikultur" 
Halle 11.1 
- Haustechnik Halle 11.2 -Bulgarien, Polen, Tschechien, Ungarn 
Halle 12 
- Garten 
Halle 18 
- Kosovo, Marokko, Niederlande, Rumänien, Slowenien 
Halle 19 
- Eingangshalle Nord, Hostessendienst 
Halle 20
- Niedersachsen, Thüringen Halle 21a -Brandenburg 
Halle 21b 
- Sachsen 
Halle 22a 
- Berlin, Hessen, Rheinland-Pfalz und WeinWerk 
Halle 22b 
- Bayern 
Halle 23a 
- BMEL - Bundesministerium Für Ernährung und Landwirtschaft "Du entscheidest" 
Halle 23b 
- Sachsen-Anhalt 
Halle 25 
- Tierhalle 
- 4. Bundesschau schwarz-rot-gold ROBUST-Rinder 17. - 19. 01. 2020 und ein vielfältiges Schauprogramm mit vielen Tierrassen in der Arena 
Halle 26 a + b 
- HIPPOLOGICA vom 24. - 26. Januar: Das Reitsportevent der Internationalen Grünen Woche Berlin 
Halle 26 c 
- Heimtiere - MEKI - Messekindergarten 
Halle 27 
- Lust aufs Land 
- Bioökonomie 
- Ländliche Entwicklung 
- Multitalent Holz -Nachwachsende Rohstoffe 
- Ökologischer Landbau 
- Wald / Wild / Jagd / Natur 
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.gruenewoche.de

Tanken 2019 etwas billiger als im Vorjahr

Preise ziehen um den Jahreswechsel deutlich an

München (ots) Nachdem die Kraftstoffpreise 2018 deutlich gestiegen waren, konnten sich Autofahrer im vergangenen Jahr zumindest über eine leichte Entlastung freuen. Ein Liter Super E10 kostete 2019 durchschnittlich 1,405 Euro und damit 2,3 Cent weniger als 2018. Auch Diesel wurde billiger: Der Preis sank im Durchschnitt um 2,1 Cent je Liter auf 1,262 Euro im Jahr 2019.

Kraftstoffpreise im Dezember 2019.
Quellenangabe: “obs/ADAC e.V.”

Für Autofahrer weniger erfreulich war die Preisentwicklung im Dezember. Wie die monatliche Marktauswertung des ADAC zeigt, kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel im Dezember 1,387 Euro und damit 0,4 Cent mehr als im November. Für einen Liter Diesel mussten Autofahrer im Schnitt 1,272 Euro bezahlen, im Vormonat waren es noch 1,5 Cent weniger.

Noch drastischer war der Anstieg der Spritpreise im Vergleich zur Vorwoche. Am 31. Dezember, zugleich der Tag mit den höchsten Preisen des vergangenen Monats, kostete ein Liter Super E10 im Schnitt 1,422 Euro, das sind 2,9 Cent mehr als noch sieben Tage zuvor. Für einen Liter Diesel musste man 1,313 Euro bezahlen, ein Anstieg gegenüber der Vorwoche um 2,7 Cent.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt zudem den Wettbewerb zwischen den Anbietern. So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der Regel am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App “ADAC Spritpreise”. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

AKW Philippsburg endlich vom Netz

Atomausstieg und Klimaschutz bleiben unabdingbare Ergänzung

AKW Philippsburg endlich vom Netz – Atomausstieg und Klimaschutz bleiben unabdingbare Ergänzung

Berlin. Mit dem Atomkraftwerk (AKW) Philippsburg geht Ende des Jahres eines der störanfälligsten Atomkraftwerke in Deutschland vom Netz. Über dreißig Jahre lief das Kraftwerk, obwohl es gegen geltende Sicherheitsanforderungen verstieß. “Jedes abgeschaltete AKW ist ein Erfolg für den jahrzehntelangen Kampf gegen die gefährliche Atomkraft. Das Ende des AKW Philippsburg ist ein guter Grund zum Feiern”, erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). “Aber es ist nur ein Etappenziel. Wir fordern die Bundesregierung auf, komplett aus der Atomenergie auszusteigen, inklusive der aktuell noch unbefristet laufenden Brennelementefabrik Lingen und der Urananreichungsanlage Gronau.”

“Gerade die aktuellen Äußerungen von Unionspolitikern wie Armin Laschet oder die Entscheidungen des EU-Parlaments zeigen, dass Atomkraft als vorgeblicher Klimaretter immer wieder als Heilsbringer aus dem Hut gezaubert wird”, kritisiert Edo Günther, Sprecher des Bundesarbeitskreises Atom und Strahlenschutz beim BUND. “Atomkraftwerke sind jedoch keine Lösung für den Klimaschutz: Die unsichere Technik ist teuer, unwirtschaftlich und mitnichten CO2-neutral. Hier wird versucht, den sprichwörtlichen Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben.”

Dies ist auch die Meinung von 62 Prozent der Bevölkerung, die laut BUND-Umfrage Atomkraft nicht als ein Mittel gegen die Klimakrise ansehen. Stattdessen will eine deutliche Mehrheit am Atomausstieg festhalten oder ihn beschleunigen. “Was letztlich bleibt, ist die ungelöste Jahrtausendaufgabe der Lagerung”, so Bandt. “Das strahlende Erbe wird dabei unfair und unsozial auf nachfolgende Generationen umgewälzt. Wir müssen daher jetzt dafür sorgen, es so gering wie möglich zu halten.”

Nach der Abschaltung von Philippsburg sind noch sechs Atomkraftwerke in Deutschland am Netz. Drei haben eine Betriebsgenehmigung bis Ende 2021, drei bis Ende 2022. Dass diese Kraftwerke eine anhaltende Gefährdung darstellen, zeigt eine Analyse im Auftrag des BUND. Günther erklärt hierzu: “Unsere Atomkraftwerke sind nicht sicher. Schwere Unfälle sind jederzeit möglich, der Katastrophenschutz ist eine Katastrophe.”

Schon jetzt blockieren AKWs die Stromnetze für erneuerbare Energie. Bandt abschließend: “Die gefährliche Atomenergie muss so schnell wie möglich Geschichte werden. Klimaschutz und Energiewende bedeuten die vollständige Abkehr von Atom und Kohle. Schneller Atomausstieg und echter Klimaschutz sind kein Widerspruch, sondern eine unabdingbare Ergänzung.”

Mehr Informationen:

Die Kantar-Umfrage für den BUND finden Sie unter: www.bund.net/umfrage_uranatlas

BUND-Abschaltplan für AKW und Kohlekraftwerke: www.bund.net/abschaltplan

Smart Home 2020! Wie schlau ist das intelligente Zuhause von morgen?

Aachen (ots)

Das Badezimmer ist morgens beim Aufstehen schön warm, die Lieblingsmusik spielt, die Rollläden öffnen sich automatisch und auch der Kaffee wird bereits aufgebrüht. In einem Smart Home ist das nicht nur Zukunftsmusik, sondern bereits heute Realität. Zahlreiche Smart Home-Hersteller drängen aktuell auf den Markt, mit mehr oder weniger nutzerfreundlichen und mehr oder weniger günstigen Lösungen. Aber was bedeutet ein intelligentes Zuhause in der Praxis? Welche Trends gibt es bei Hard- und Software? Ist ein Smart Home echter Komfort- und Sicherheitsgewinn oder doch nur Spielerei für Techniknarren?

Aktuelle Entwicklungen im Smart Home

Das intelligente Zuhause 2020: Mehr Sicherheit, Komfort und Energiesparen – einfach per App. Quellenangabe: “obs/devolo AG/MATTHIAS CAPELLMANN”

Fakt ist: Die Entwicklung im Bereich Smart Home hat in den vergangenen Jahren große und wichtige Fortschritte gemacht. Das Interesse wächst stetig – auch weil es inzwischen eine viel größere Auswahl als noch vor wenigen Jahren gibt. Hier liegt aber gleichzeitig noch eine große Herausforderung vor den Herstellern: Kunden sind häufig unsicher, für welches System sie sich entscheiden sollen.

Sinnvoll ist es aus Kundensicht, auf offene Systeme mit einem von mehreren Herstellern unterstützten Standard zu setzen, die sich mit vielen Diensten und Endgeräten verbinden lassen. So bleibt man flexibel in der Auswahl der Smart Home-Komponenten.

Warum ein Smart Home?

Es gibt verschiedenste Gründe, weshalb Smart Home-Systeme gekauft werden. Die meisten lassen sich jedoch drei Hauptmotiven zuordnen. Eine Studie zeigt: 56 Prozent kaufen Smart Home-Produkte aus Gründen des Komforts (Funkschalter, automatisches Licht, Morgen- und Nachtmodus), 49 Prozent geht es um die Sicherheit ihrer vier Wände (smarte Alarmanlagen oder Anwesenheitssimulationen) und 38 Prozent möchten ihre Heiz- und Stromkosten reduzieren (intelligente Heizungen und Steckdosen). (Deloitte Smart Home Studie 2018)

Günstiger Einstieg für Neubauten und Bestandsimmobilien

Immer noch herrschen viele Vorurteile zum Thema Smart Home, so sagten bisher viele Interessenten: “Spannend ja, aber viel zu teuer für mich.” Das stimmt glücklicherweise nur noch bedingt. Inzwischen sind viele Einsteigerpakete zu moderaten Preisen erhältlich. Zum Beispiel das von AV-Test mehrfach für seinen hohen Sicherheitsstandard ausgezeichnete devolo Home Control. Ebenfalls vorbei sind die Zeiten, in denen ein Smart Home direkt beim Hausbau mitgeplant werden musste: Zuverlässige Funktechnologien ermöglichen eine einfache Nachrüstung in bestehenden Immobilien und sogar Mietwohnungen.

Welchen Nutzen bietet ein Smart Home?

Dank der Vielzahl an unterschiedlichen verfügbaren Komponenten sind die Möglichkeiten unbegrenzt. Theoretisch. Denn die tägliche Bedienung muss sich einfach gestalten und Laien leicht von der Hand gehen. Es gibt aber auch hier eine erfreuliche Entwicklung: Denn Herstellern ist klar, dass ein Smart Home-System nur dann eine große Käuferschaft finden wird, wenn es einen intuitiven Ansatz bei Einrichtung und Bedienung verfolgt. Für einen großen Fortschritt sorgen hier zum Beispiel Sprachsteuerungen wie Amazon Echo, Google Assistant oder Siri von Apple. Sie erleichtern die Nutzung dank der einfachen Bedienung per Sprachbefehl deutlich. Auch die Apps zum Bedienen der Systeme werden immer besser und unterstützen bei der Einrichtung des intelligenten Zuhauses.

Quo vadis, Smart Home?

Wie sieht es aus, das Smart Home der Zukunft? “Es wird vor allem einfach sein und sich immer weiter den Bedürfnissen der jeweiligen Nutzer anpassen” meint Joachim Thelen, Vice President Product Management der devolo AG aus Aachen. Und weiter: “Dazu benötigt es ein flexibles System, das organisch mit seinem Besitzer wachsen kann – auch über unterschiedliche Lebensabschnitte hinweg. Zum Beispiel beim altersgerechten Wohnen.”

Eines scheint zumindest sicher: Der Markt nimmt langsam Fahrt auf. Home Control wird nach und nach Einzug in unser Zuhause halten. Dabei haben Smart Home-Systeme, die dem Käufer größtmögliche Zukunftssicherheit und vor allem eine einfache Bedienung bieten, gute Chancen, sich im Markt durchzusetzen.

devolo AG
Marcel Schüll
Charlottenburger Allee 67
52068 Aachen
T: +49 241 18279-514
marcel.schuell@devolo.de

Weltpremiere: Revolution in der Tiefgarage – Volkswagen lässt die Laderoboter los

Wolfsburg (ots) Volkswagen erlaubt einen Blick in die Zukunft, in der die Suche nach Ladeplätzen für E-Autos ein Ende hat. Der mobile Laderoboter der Volkswagen Group Components übernimmt diese Aufgabe – und fährt vollkommen autonom zum E-Auto.

Der mobile Laderoboter der Volkswagen Group Components bringt einen Anhänger als fahrbaren Energiespeicher zum Fahrzeug* / Weltpremiere: Revolution in der Tiefgarage – Volkswagen lässt die Laderoboter los Quellenangabe: “obs/Volkswagen Konzern Komponente/Volkswagen Group Components”

Gestartet via App oder Car-to-X-Kommunikation steuert der Laderoboter eigenständig das zu ladende Fahrzeug an und kommuniziert mit diesem. Vom Öffnen der Ladeklappe, über das Anschließen des Steckers bis hin zum Entkoppeln – der gesamte Ladevorgang verläuft ohne jegliche menschliche Beteiligung. Der Clou: Der mobile Roboter bringt einen Anhänger als fahrbaren Energiespeicher zum Fahrzeug, schließt diesen an und lädt damit die Batterie des E-Fahrzeugs auf. Der bewegliche Energiespeicher verbleibt während des Ladevorgangs beim Auto. Der Roboter kümmert sich unterdessen um das Laden weiterer E-Fahrzeuge. Ist der Ladeservice beendet, holt er den mobilen Energiespeicher eigenständig ab und bringt ihn zurück an die Ladestation.

“Der mobile Laderoboter kann eine Revolution beim Laden zum Beispiel in Parkhäusern, auf Parkplätzen oder in Tiefgaragen auslösen. Denn mit ihm bringen wir die Ladeinfrastruktur einfach zum Auto und nicht umgekehrt. Wir elektrifizieren damit auf einen Schlag ohne aufwändige infrastrukturelle Einzelmaßnahmen nahezu jeden Parkplatz”, fasst Mark Möller, Entwicklungschef der Volkswagen Group Components, zusammen. “Es ist eine visionäre Studie, die aber durchaus schnell Realität werden kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen”, so Möller weiter. Die Volkswagen Group Components forscht an unterschiedlichen Ansätzen zum Aufbau der Ladeinfrastruktur und hat bereits einige Produkte erfolgreich entwickelt. So gehören bereits die flexible Schnellladesäule und eine DC-Wallbox zur künftigen Ladefamilie. Im Mittelpunkt der Forschung stehen kundengerechte, intelligente und flexible Ladeansätze. Weitere innovative Produkte wie der Laderoboter befinden sich in der Entwicklung.

Autonom, kompakt und flexibel

Die Studie besteht aus einem kompakten, selbst fahrenden Roboter und flexibel beweglichen Energiespeichern, sogenannten Akkuwaggons. Diese verfügen voll aufgeladen über einen Energiegehalt von jeweils zirka 25 kWh. Ein Laderoboter kann mehrere der Akkuwaggons gleichzeitig bewegen. Auf Abruf via App oder Car-to-X-Kommunikation bringt er einen Energiespeicher zum E-Fahrzeug und schließt diesen eigenständig an. Am Fahrzeug ermöglicht der Akkuwagon mit integrierter Ladeelektronik das DC-Schnellladen mit bis zu 50 kW.

Der autonom fahrende Roboter ist ausgestattet mit Kameras, Laserscannern und Ultraschallsensoren. Die Kombination dieser Systeme ermöglicht ihm nicht nur, den Ladevorgang vollkommen eigenständig abzuwickeln, sondern auch, sich frei im Parkraum zu bewegen, mögliche Hindernisse zu erkennen und auf diese zu reagieren. Je nach Größe des Parkareals oder der Tiefgarage können mehrere Laderoboter parallel eingesetzt und so viele Fahrzeuge zeitgleich bedient werden.

Jeder Parkplatz kann zum flexiblen Ladepunkt werden

Für den mobilen Laderoboter sind vielfältige Anwendungsmöglichkeiten denkbar. Denn er ist nicht nur ein Roboterarm, der ein Auto mit einer fest verankerten Ladesäule verbindet. Stattdessen haben Fahrerinnen und Fahrer freie Parkplatzwahl – unabhängig von einer gegebenenfalls vorhandenen Ladesäule. Der Roboter bringt die Ladesäule in Form des mobilen Energiespeichers direkt zum Fahrzeug. Für Betreiber von Parkplätzen, Parkhäusern und Tiefgaragen kann somit jeder Stellplatz schnell und einfach elektrifiziert werden. “In diesem Ansatz steckt ein enormes wirtschaftliches Potenzial”, sagt Möller. “Denn nicht nur der bauliche Aufwand für den Aufbau einer Ladeinfrastruktur, sondern auch die Kosten können durch den Einsatz der Roboter deutlich reduziert werden.”

Durch seine kompakte Bauform eignet sich der Laderoboter perfekt für Anwendungen in begrenzten Parkräumen ohne Ladeinfrastruktur wie zum Beispiel Tiefgaragen. Möller weiter: “Auch das vielfach bekannte Problem der von einem anderen Fahrzeug blockierten Ladesäule wird es mit unserem Konzept nicht mehr geben. Sie wählen einfach wie gewohnt einen beliebigen Parkplatz. Den Rest erledigt unser elektronischer Helfer.”

Der mobile Laderoboter ist eine Studie der Volkswagen Group Components, die damit einen Blick in die Zukunft der Ladeinfrastruktur ermöglicht. Für einen möglichen Marktstart des Laderoboters gibt es noch keinen Termin.

Volkswagen engagiert sich auf verschiedenen Ebenen für den Aufbau der Ladeinfrastruktur. Zusammen mit seinen Händlern baut das Unternehmen bis 2025 insgesamt 36.000 Ladepunkte in ganz Europa auf. Ein Großteil davon wird öffentlich verfügbar sein. Mit dem ID.Charger kommt eine eigene Wallbox für das Laden zu Hause auf den Markt. Und über das Joint Venture IONITY beteiligt sich Volkswagen am Aufbau von 400 Schnellladeparks an europäischen Autobahnen. Mittelfristig soll das Laden eines E-Autos genauso einfach werden wie das Laden eines Smartphones.

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Der mobile Laderoboter im Video unter: https://youtu.be/yMC1H__xL3Y

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Bilder und Video finden Sie auch unter www.volkswagen-newsroom.com

Neues Jahr – Doppeltes Glück Der Arbeitsmarkt in Zeiten von LKW Fahrermangel im Fokus

Hamburg (ots) Typisch für das Jahresende sind Rückblicke und Bilanzen – und die obligatorischen guten Vorsätze für das neue Jahr.

Der Arbeitsmarkt in Zeiten von LKW Fahrermangel im Fokus. Ausschließlich zur redaktionellen Nutzung, nur bei Nennung der Quelle und des Urhebers, Verhältnis arbeitslose BKF/offene Stellen, alle Bundesländer. Quellenangabe: “obs/JOBBERIA GmbH/© LKW-FAHRER-GESUCHT.com”

Die berufliche Zufriedenheit ist für die überwiegende Mehrheit ein wichtiger Faktor und so überrascht es nicht, dass der Wunsch nach einem neuen Job auf den oberen Rängen erscheint. Branchenübergreifend stehen somit im Monat Januar sehr viele wechselwillige Arbeitnehmer dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Das gilt tatsächlich auch für die rare Spezies der Berufskraftfahrer (Bkf). Die im Auftrag der Jobberia Gmbh (Betreiber des LKW-Fahrer Jobportals LKW-FAHRER-gesucht.com) von der Bundesagentur für Arbeit (BA) recherchierten Arbeitsmarktzahlen zeigen in dem Bereich der Bkf bundesweit glasklare Ergebnisse: Jahr für Jahr und mit zunehmender Tendenz ist in Zeiten des LKW Fahrermangels die Chance, qualifiziertes Fahrpersonal zu ergattern, im Januar überproportional hoch.

Im September 2019 wurde der Beruf des Berufskraftfahrer in die Positivliste aufgenommen und gehört somit offiziell zu den Fachkräftemangelberufen. Die Gründe für den Personalmangel sind vielfältig: unattraktive Arbeitsbedingungen, geringe Löhne, niedriger sozialer Status, um nur einige zu nennen. Über 45.000 LKW Fahrer fehlen allein in Deutschland, Spediteure suchen händeringend nach geeigneten Fahrern.

Umso erstaunlicher ist die Zurückhaltung der Unternehmer, die Motivation und positive Stimmung der Fahrer im Januar für sich zu nutzen und freie Stellen zu besetzen. Selbst zum Jahresbeginn vakante Stellen werden der BA gar nicht erst gemeldet. Und das allgemein durchschnittliche Anzeigenaufkommen zu diesem Zeitpunkt dokumentiert, dass dieser Umstand der Wechselwilligkeit im Monat Januar scheinbar nicht ausreichend bekannt ist.

Dazu Geschäftsführer von www.LKW-FAHRER-GESUCHT.com, Eric Jessen: “Wir betreiben unser zielgruppenspezifisches Anzeigenportal seit über 7 Jahren und unsere Aufgabe ist es, Unternehmen und LKW Fahrer bestmöglich zusammenzubringen. Im täglichen Tagesgeschäft erleben wir, dass uns das nach wie vor bestens gelingt, gleichzeitig wird aber auch deutlich, wie sich die Situation in der Speditionsbranche immer mehr zuspitzt. Doch aus Erfahrung wissen wir: im Monat Januar haben Unternehmen, die auf Fahrersuche sind, beste Chancen, LKW Fahrer-Personal zu finden. Und somit waren wir nicht überrascht, dass die Daten der BA zur Arbeitsmarktentwicklung diese Aussage stützen.”

Weitere Grafiken zur Arbeitsmarktentwicklung im Bereich “arbeitslose Berufskraftfahrer im Verhältnis zu gemeldeten offenen Stellen” für den Zeitraum 2011 bis 2019 für Deutschland, West- und Ostdeutschland, sowie Baden-Württemberg, NRW, Sachsen und Hamburg finden Sie unter:

LKW-Fahrer-gesucht.com by JOBBERIA GmbH
Caro Schlamp
040 – 60 94 55 30
cs@jobberia.de
https://LKW-Fahrer-gesucht.com

Tech-Startup COMECO erhält BaFin-Erlaubnis für Kontoinformationsdienste (KID) und Zahlungsauslösedienste (ZAD)

Stuttgart (ots) Das Technologie-Startup COMECO tut einen weiteren wichtigen Schritt in seiner Entwicklung. Das junge Unternehmen hat nun offiziell eine BaFin-Erlaubnis zur Erbringung von Kontoinformationsdiensten (KID) und Zahlungsauslösediensten (ZAD) erhalten. Damit kann COMECO sein Lifestyle-Banking-Angebot inklusive PSD2-basiertem Multibanking in Kürze starten.

TEO – Die bunte Welt des Lifestyle-BankingsQuellenangabe: “obs/COMECO”

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat dem Tech-Startup COMECO im Dezember 2019 die Lizenz als Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienst erteilt. Nach der Zulassung durch die deutsche Finanzaufsicht besitzt COMECO damit die offizielle Erlaubnis, in seinen Anwendungen PSD2/ZAG-konforme Banking-Dienste anzubieten.

Das Startup will bis 2025 das führende Ökosystem auf Basis seiner Online-Banking Plattform im europäischen Raum aufbauen. COMECO entwickelt dafür mit TEO eine digitale Plattform, die Online-Banking und Commerce in einer Lifestyle-Banking App vereint. Für die App “TEO” ist der Start in den App-Stores im Januar 2020 geplant. Die Webversion wird im ersten Quartal 2020 folgen.

“Viele Banken sind auf der Suche nach neuen Geschäftsmodellen. Zeitgleich versuchen viele neue Challenger und etablierte Branchenteilnehmer die Schnittstelle zum Kunden über die PSD2-Schnittstelle zu besetzen”, berichtet Stefan Bisterfeld, Geschäftsführer bei COMECO. “Mit der nun vorliegenden Erlaubnis als Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienst können wir über unsere Plattform partnerschaftliche Kooperationen anbieten.”

Die gezielte Vernetzung von Finanzdienstleistern mit Produkt- und Dienstleistungsanbietern sowie den Endkunden schafft zahlreiche Mehrwerte für die Teilnehmer des Ökosystems. Intelligente Schnittstellen ermöglichen es, Produkte und Services von Banken, Handelsunternehmen oder Dienstleistern schnell zu integrieren und den Kunden rasch anzubieten. Durch die BaFin-Erlaubnis ist COMECO zusätzlich in der Lage seine Dienste für Unternehmen im europäischen Raum anzubieten und langfristig internationale Partnerschaften zu realisieren. Mehr Informationen zu TEO und dem Lifestyle-Banking unter www.goteo.de.

Shop – Stockbeschläge

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Stockbeschlag: Burg Falkenstein
Siebdruck in Aluminium gefasst
Höhe 40mm Breite 28mm

Hoch über der Selke, erhebt sich auf einem Bergsporn die Burg Falkenstein. Im Jahr 1120 taucht Burchard von der Konradsburg erstmals als Herr zu Falkenstein auf, seit 1155 führen die Falkensteiner in den Quellen den Grafentitel. Um das Jahr 1200 erlangten sie die Vogtei über das Reichsstift Quedlinburg. Graf Hoyer förderte zu Beginn des 13. Jahrhundert den Rechtskundigen Eike von Repgow. Daran knüpft offenbar die Legende, Eike habe seinen „Sachsenspiegel“ auf dem Falkenstein verfasst.

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Stockbeschlag: Josephshöhe mit Josephskreuz
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Höhe 40mm Breite 28mm

Das historische Josephskreuz. Auf dem Weg nach oben kann man auf der Straße der Lieder die eigenen Gesangskünste testen. Das Josephskreuz im Harz ist ein auf dem 580 Meter hohen Großen Auerberg, im südöstlichen Harz in Stahlfachwerk errichteter Aussichtsturm in Form eines Doppelkreuzes. Die Konstruktion wird von etwa 100.000 Nieten zusammengehalten. Mit dem Bau eines neuen Josephskreuzes nach einem Entwurf von Otto Beißwänger wurde am 20. April 1896 begonnen. Am 9. August 1896 wurde das neue Josephskreuz eingeweiht.

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Stockbeschlag: Josephshöhe mit Josephskreuz geprägt
Prägung in Aluminium gefasst
Höhe 40mm Breite 25mm

Das historische Josephskreuz. Auf dem Weg nach oben kann man auf der Straße der Lieder die eigenen Gesangskünste testen. Das Josephskreuz im Harz ist ein auf dem 580 Meter hohen Großen Auerberg, im südöstlichen Harz in Stahlfachwerk errichteter Aussichtsturm in Form eines Doppelkreuzes. Die Konstruktion wird von etwa 100.000 Nieten zusammengehalten. Mit dem Bau eines neuen Josephskreuzes nach einem Entwurf von Otto Beißwänger wurde am 20. April 1896 begonnen. Am 9. August 1896 wurde das neue Josephskreuz eingeweiht.

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Stockbeschlag: Wolfswarte bei Altenau geprägt
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Die Wolfswarte bei Altenau im Harz ist eine  Felsgruppe  aus Quarzit. Dieses schöne Bruchbergmassiv bietet einen herrlichen Rundumblick, auf große Teile des Hochharzes bis weit in das nördliche Harzvorland. Zwischen Altenau und Torfhaus, erhebt sich die Wolfswarte in einer Höhe von über 900 Metern über Null. Die Wolfswarte mit den schroffen Felsklippen, zählt zu den besonderen Wanderzielen dieser Gegend.

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Danke.

Sodawerk Ciech in Stassfurt

Das Sodawerk Staßfurt ist ein deutscher Hersteller von Ammoniaksoda und Natron.

Es beschäftigt sich seit 130 Jahren mit der Herstellung der Ammoniaksoda unter Nutzung der Kalkstein- und Steinsalzvorkommen. Im Jahr 2007 wurde das Werk durch die Firma Ciech übernommen und ein Jahr später wurde die neue Produktionsanlage für die Herstellung von Schwersoda in Betrieb genommen. Es ist neben der Remondis-Müllverbrennungsanlage und der TechniSat Teledigital GmbH die wichtigste Produktionseinheit in Staßfurt-Nord.

Zum neuen Jahr Verträge prüfen, wechseln und fast 5.000 Euro sparen

München (ots) Vergleich und Wechsel von Anbietern spart Geld und verbessert Tarifleistungen / Versicherungen: Hunderte Euro Sparpotenzial, vor allem bei der Kfz-Versicherung / Energiekosten: Familie spart durch Versorgerwechsel mehr als 700 Euro im Jahr

Zum Jahreswechsel sollten Verbraucher ihre privaten Finanzen auf den Prüfstand stellen. Es lohnt sich, Verträge für Versicherungen, Energie und Finanzen sowie Internet und Mobilfunk zu vergleichen. Eine Familie spart durch den Wechsel ihrer Verträge fast 5.000 Euro im Jahr. Bei einem Single beträgt das Sparpotenzial gut 2.500 Euro. Quellenangabe: “obs/CHECK24 GmbH”

Zum Jahreswechsel sollten Verbraucher ihre privaten Finanzen auf den Prüfstand stellen. Es lohnt sich, Verträge für Versicherungen, Energie und Finanzen sowie Internet und Mobilfunk zu vergleichen. Eine Familie spart durch den Wechsel ihrer Verträge fast 5.000 Euro im Jahr. Bei einem Single beträgt das Sparpotenzial gut 2.500 Euro.*

Selbst bei geringer Ersparnis kann ein Tarifwechsel sinnvoll sein. Denn in vielen Bereichen der privaten Finanzen verbessern sich mit einem neuen Vertrag auch die Leistungen. Bestandskunden dagegen zahlen nicht nur häufig zu viel, sondern profitieren auch nicht von Leistungsverbesserungen.

Versicherungen: Single spart durch Anbieterwechsel 1.800 Euro, Familie 3.300 Euro im Jahr

Eine private Haftpflichtversicherung braucht jeder. Trotzdem verfügt jeder Fünfte noch nicht über diesen existenziellen Schutz. Für einen der fünf günstigsten Tarife mit guten Leistungen zahlt ein Single im Schnitt 39 Euro, eine Familie 55 Euro jährlich. Das Sparpotenzial im Vergleich zum teuersten Anbieter liegt bei 95 Euro bzw. 104 Euro.

Der Wechsel der Kfz-Versicherung bietet eines der größten Sparpotenziale für Verbraucher. Im Beispielprofil zahlt ein 30-Jähriger für seinen Fiat 500 durch einen Wechsel in einen der fünf günstigsten Tarife im Schnitt 370 Euro weniger. Eine 45-Jährige kann für ihren VW Touran, den sie gemeinsam mit ihrem volljährigen Kind nutzt, sogar mehr als 850 Euro sparen.

Die Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) unterscheiden sich deutlich. Durch den Wechsel der GKV spart ein Arbeitnehmer mit einem Bruttogehalt von 30.000 Euro im Jahr 167 Euro. Bei einem Einkommen in Höhe der aktuellen Beitragsbemessungsgrenze von 54.450 Euro liegt das Sparpotenzial bei 302 Euro.

Mehrere Hundert Euro Ersparnis bieten außerdem Tarifvergleiche bei der Hundehaftpflicht-, Risikolebens-, Rechtsschutz-, Zahnzusatz-, Hausrat- und Wohngebäudeversicherung.

Energie: Familie senkt Kosten für Strom und Gas durch Tarifwechsel um mehr als 700 Euro

Wer noch teuren Strom aus der Grundversorgung bezieht, sollte zu einem alternativen Anbieter wechseln. Das jährliche Sparpotenzial beträgt im Schnitt der 100 größten deutschen Städte für einen Single (1.500 kWh Jahresverbrauch) 85 Euro, für eine Familie (4.250 kWh) 218 Euro.

Durch einen Wechsel aus der Grundversorgung zum günstigsten Anbieter reduziert ein Einpersonenhaushalt (5.000 kWh Jahresverbrauch) seine jährlichen Kosten für Gas um 125 Euro, eine Familie (20.000 kWh) um 512 Euro.

Konto, Kreditkarte, Ratenkredit: Dispoausgleich und kostenlose Konten/Karten sparen Hunderte Euro

Deutsche Banken verlangen laut Stiftung Warentest im Schnitt 9,68 Prozent Zinsen für einen Dispokredit.** Überziehen Kunden ihr Konto um 3.000 Euro, entstehen ihnen Dispokosten in Höhe von 448 Euro. Gleichen sie die Summe stattdessen mit einem Ratenkredit zu einem durchschnittlichen Zinssatz von 3,74 Prozent aus, zahlen sie nur 173 Euro Zinsen – und sparen 275 Euro.

Vor allem Direktbanken bieten nach wie vor kostenlose Girokonten und Kreditkarten. Alleine an Kontoführungs- bzw. Jahresgebühren lassen sich so knapp 150 Euro im Jahr sparen.

Internet, Telefon, Mobilfunk: rund 300 Euro im Jahr weniger zahlen durch günstigeren Anbieter

Die Treue zum Internetanbieter lohnt nicht. Denn nach der Mindestvertragslaufzeit fallen oft deutliche Mehrkosten an. In den fünf größten deutschen Städten zahlen Neukunden für eine Doppelflatrate aus Internet und Telefon mit mindestens 50 MBit/s bei den fünf günstigsten Anbietern im Schnitt 245 Euro jährlich. Der teuerste Vergleichstarif kostet 419 Euro. Wer vergleicht und wechselt, spart im Schnitt 174 Euro im Jahr.

Mobilfunktarife mit Allnet-Flat und drei Gigabyte LTE-Datenvolumen gibt es bei den fünf günstigsten Anbietern für durchschnittlich 71 Euro im Jahr. Beim teuersten Anbieter zahlen Kunden für die vergleichbare Leistung 190 Euro jährlich. Ein Wechsel spart 119 Euro.

*Informationen zu den Beispielprofilen und Tabellen der berechneten Tarife unter http://ots.de/fDXuY6

**Quelle: https://www.test.de/Girokonten-Dispozinsen-4586765-0/, Stand: 9.12.2019

KÜS Trend-Tacho: Kfz-Wartung und Service – Das Internet auf dem Vormarsch!

Werkstätten bleiben Ansprechpartner Nummer 1 – Internet häufiger von jungen Fahrern genutzt

Losheim am See (ots) Die ersten Ansprechpartner bei Fragen zu Service, Reparatur und Wartung bleiben die Werkstätten. 40 % der Autofahrer fragen bei der freien Werkstatt an, 31 % wenden sich an die Vertragswerkstatt. Allerdings sind es hier besonders die älteren Fahrzeugnutzer, die sich an die Werkstätten wenden. Insgesamt 13 % fragen im Bekanntenkreis nach und nur 11 % bemühen das Internet. Wobei auch hier eine Altersverschiebung festzustellen ist, denn besonders junge Pkw-Fahrer nutzen verstärkt das Netz und vertrauen auf die Ratschläge von Freunden und Familie.

KÜS Trend-Tacho: Kfz-Wartung und Service – Das Internet auf dem Vormarsch!Quellenangabe: “obs/KÜS-Bundesgeschäftsstelle”

Worüber wird sich im Internet informiert? Hauptsächlich Reifen (66 %), Autoteile (48 %) und Zubehör (40 %). Dabei wird das Netz vor allem aus Preisfindungsgründen genutzt: 64 % wollen Preise vergleichen und 58 % den günstigsten Preis finden. Weniger interessant ist, ein Teilehändler (10 %) oder eine Werkstatt für den Einbau zu finden (9 %). Bei der Suche nach einer guten Werkstatt wird weitaus mehr auf Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis gehört (75 %), als im Netz zu suchen (25 %). Dennoch wird Bewertungen im Netz vertraut, sodass Werkstätten sich aktiv um ihre Netz-Reputation kümmern sollten. Auch hier sind es besonders die jüngeren Generationen, die sich von Online-Rezensionen beeinflussen lassen.

Und was wird dann tatsächlich online gekauft? Bereits 28 % der Befragten haben Reifen im Netz bestellt. 26 % haben schon Verschleißteile und Autoteile für einfache Reparaturen geordert. 49 % haben allerdings bisher noch nichts im Internet bestellt. Die Bereitschaft online Teile zu kaufen ist bei jüngeren Fahrern deutlich höher.

Das gilt auch für die Buchung von Werkstattleistungen. Bisher haben 14 % schon mal online gebucht und würden das wieder tun. Allein 43 % davon sind Personen unter 29 Jahren. Es steckt viel Potenzial für die Werkstätten darin, die Buchung ihrer Dienstleistungen im Netz anzubieten, denn weitere 44 % der Pkw-Fahrer können sich das vorstellen. Auch wenn hier erneut die jungen Autofahrer im besonderen Maße Interesse zeigen, sind die Werte durchgängig in allen Altersklassen hoch. Es gibt also viele potenzielle Kunden. Beliebt bei bisherigen Buchungen waren folgende Services: Reifenwechsel (45 %), HU/AU-Termine (44 %) und Inspektionen (32 %).

Kümmern sich Werkstätten bereits jetzt um einen guten Ruf und das Angebot von Teilen und Servicedienstleistungen im Netz, ist das eine sinnvolle Investition in die Zukunft.

Der Trend-Tacho wird für die Prüforganisation KÜS und das Fachmagazin kfz-betrieb vom Kölner Institut BBE Automotive GmbH erstellt. Es handelt sich um eine Mixed-Mode-Befragung, telefonisch (CATI) von 300 Personen und online (CAWI) von 700 Personen. Zielpersonen sind Pkw-Fahrer, die im Haushalt für Fragen rund um das Auto mitverantwortlich sind. Die Befragung wurde im November 2019 durchgeführt. Die Gewichtung der Befragungsergebnisse erfolgt mit den KBA-Daten (Bestandsanteile Pkw-Marken, Alterssegmente).

KÜS
Herr Hans-Georg Marmit
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