Archiv der Kategorie: Gesundheitstipps

“Gesundheit!” Wie viel Strom verbraucht eigentlich eine Erkältung?

München (ots) Taschentuch gefällig? Im Januar haben Husten, Schnupfen und Heiserkeit Hochsaison: Statistisch erwischt es jeden erwachsenen Deutschen zwei bis vier Mal pro Jahr, was sich zu beachtlichen 208 Millionen Erkältungsfällen jährlich summiert.

Allein der Fernsehkonsum bei Erkältungen verursacht deutschlandweit Stromkosten von über 54,6 Millionen Euro pro Jahr. Quellenangabe: “obs/E.ON Energie Deutschland GmbH/Kelly Sikkema / Unsplash”

Im Ernstfall bevorzugen deutsche “Schniefnasen” sanfte Heilmethoden und zum Glück benötigen selbst elektrische Wohlfühlgeräte nur recht wenig Strom: Inhalatoren, beispielsweise, verbrauchen mit 56 bis 59 Watt 0,056 kWh. Bei einer erkältungstäglichen Nutzung von drei Mal 20 Minuten – also einer Stunde täglich – addieren sie pro Jahr lediglich 35 Cent auf die Stromrechnung. Auch Infrarot-Lampen, mit 300 Watt, fallen aufgrund der empfohlenen Nutzung von 20 bis 30 Minuten täglich höchstens mit 4,5 Cent, also weniger als einem Euro jährlich, ins Gewicht.

Der zusätzliche Medienkonsum im Krankheitsfall läppert sich

Einziger “wunder Punkt” in der Energiestatistik im Erkältungsfall ist der zusätzliche Medienkonsum: 17 % aller Erkälteten setzen auf mediale Ablenkung. “Wer einen Erkältungstag vor dem Fernseher verbringt, verbraucht 0,735 kWh Strom. Bei durchschnittlich 21 Krankheitstagen pro Jahr schlägt das pro Person immerhin mit Stromkosten von 4,63 Euro zu Buche”, erklärt E.ON Geschäftsführer Philip Beckmann. “Insgesamt ergeben sich durch den Medienkonsum der erkälteten Deutschen damit beachtliche Mehrkosten von rund 54,6 Millionen Euro pro Jahr.”

Die beste Medizin ist oft kostenlos

Gleichermaßen wirkungsvoll, klimaschonend und (nahezu) kostenlos sind Spaziergänge an der frischen Luft, warme Kleidung und die Vermeidung von Stress, und im Ernstfall tun ohnehin bereits die meisten Befragten genau das Richtige: 37 % gönnen sich heiße Süppchen, 25 % inhalieren, 23 % nehmen Gesundheitsbäder, 62 % achten auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Form von Tees, Wasser und Säften sowie auf ausgewogene Ernährung, 32 % waschen sich häufig die Hände und 57 % … ruhen sich einfach aus.*

Na dann: Gute Besserung!

*Quelle: Repräsentative Online-Befragung von Statista zum Gesundheitszustand in Deutschland 2019 Angenommen wurde ein Strompreis von 30 Cent pro kWh.

E.ON Energie Deutschland GmbH
Arnulfstraße 203
80634 München
www.eon.de

Grüne Woche – Eröffnungsfeier am 16. Januar im CityCube Berlin

Eröffnungsrundgang beginnt am 17. Januar beim Partnerland Kroatien in Halle 10.2

Die Eröffnungsfeier der Internationalen Grünen Woche Berlin 2020 (17.-26.1.) findet am 16. Januar im CityCube Berlin statt (Beginn 18 Uhr). Das Partnerland Kroatien gestaltet das kulturelle Rahmenprogramm sowie den anschließenden Empfang für die über 3.600 geladenen Ehrengäste und Delegationen aus rund 100 Ländern.

Kroatien — Partnerland der IGW 2019

Zur Begrüßung sprechen Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH, sowie Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin. Es folgen Ansprachen von Dr. Wolfgang Ingold, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Janusz Wojciechowski, EU-Kommissar für Landwirtschaft, sowie Andrej Plenković, Ministerpräsident von Kroatien. Eröffnet wird die 85. Internationale Grüne Woche Berlin durch Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft.

Kroatien präsentiert nationale Kulturgüter zur Eröffnung

Das Partnerland Kroatien nimmt die Gäste der Eröffnungsfeier mit auf eine musikalische Reise an die Adria. Der vielfach ausgezeichnete Tenor Đani Stipaničev bringt den Klang Kroatiens nach Berlin. Begleitet wird er von der prominenten Theaterschauspielerin und Sängerin Renata Sabljak. Einen weiteren Einblick in Kroatiens vielfältiges Kulturerbe gibt „Folklorelektro“. Die junge Tanz- und Gesangsgruppe kombiniert kroatische Volksmusik mit elektronischer Musik und zeigt traditionelle Tanzeinlagen in farbenfrohen Volkstrachten.

Partnerlandsempfang: Köstlichkeiten aus Kroatien

Die kroatische Küche lockt mit vielfältigen Köstlichkeiten für jeden Geschmack. Davon können sich die etwa 3.600 geladenen Gäste auf dem Eröffnungsempfang überzeugen. Sie erwarten Delikatessen wie „kulen“ und „dalmatinski pršut“ (Dalmatinischer Schinken), traditioneller Käse, „Zagorska purica“ („Zagorje Truthahn“), Olivenöle, kroatische Weine sowie ein Gericht vom ursprünglichen kroatischen Rind aus der Region Istrien. Das ist nur eine Auswahl der frischen Lebensmittel mit geschützter geografischer Herkunftsangabe, die die kroatischen Köche auf traditionelle Weise verarbeiten.

Auch in der Kroatien-Halle 10.2 haben Feinschmecker Gelegenheit, die traditionelle kroatische Küche kennenzulernen. Hier erwarten die Besucher täglich „fuži s tartufima“ (Pasta mit Trüffeln), Lammkoteletts, Risotto mit Meeresfrüchten, Fisch, „pašticada“, Truthahn mit „mlinci“ (dünner Teig, der zuerst gebacken wird), „štrukli“. Außerdem gibt es viele weitere Delikatessen aus dem Land, das sich durch abwechslungsreiche Landschaften, vielfältige landwirtschaftliche Kulturpflanzen und eine variantenreiche Küche auszeichnet.

Eröffnungsrundgang am 17. Januar um 8 Uhr

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, sowie Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller werden gemeinsam den Eröffnungsrundgang der Grünen Woche Berlin 2020 anführen. Der Rundgang beginnt beim diesjährigen Partnerland Kroatien (17.1. 8 Uhr, Halle 10.2). Hier begrüßen Andrej Plenković, Ministerpräsident von Kroatien, und die kroatische Landwirtschaftsministerin Marija Vučković die Gäste.

https://www.gruenewoche.de

Wenn der Neujahrsvorsatz allein nicht reicht

Experten der Oberberg Fachkliniken klären über Suchterkrankungen auf

Berlin (ots) Der Jahreswechsel bringt häufig gute Vorsätze mit sich: nicht mehr so viel rauchen, trinken, essen, spielen, dafür mehr Sport, mehr Zeit für die Familie und für sich…

So schön es ist, Gewohnheiten zu pflegen, so schwer ist es, aus ihnen auszubrechen, falls sie schon zur Sucht geworden sind. Copyright: VisionPic.net for Pexels | www.oberbergkliniken.de / Quellenangabe: “obs/Oberberg Gruppe/VisionPic.net for Pexels”

Ist allerdings aus einer eher schlechten Gewohnheit eine Sucht geworden, reicht die bewusste Entscheidung oder der Neujahrsvorsatz meistens nicht mehr aus, um sich wieder von ihr zu lösen. Wenn kleine Hilfestellungen im Alltag und Veränderungen im Tagesablauf nichts bewirken, sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Längst nicht alles macht süchtig und auch nicht jede “schlechte” Gewohnheit ist gleich pathologisch. Doch wo ist die Grenze, wann ist sie überschritten?

Experten der Oberberg Fachkliniken geben Antworten.

Wann wird Gewohnheit zur Sucht?

Die Grenze ist fließend. Der schleichende Weg in die Abhängigkeit beginnt in der Regel mit der positiven Wirkung des Suchtmittels: Es entsteht Euphorie. Eine direkte und rasche Stimmungsverbesserung stellt sich ein, unangenehme Zustände werden erleichtert oder deutlich vermindert. Stress, privater und beruflicher Ärger, Einsamkeit, Langeweile, Schmerz, Depression, Ängste, Unsicherheit, aber auch traumatische Erfahrungen und Erlebnisse können in dem Moment vermeintlich leichter ertragen werden. Die Betroffenen fühlen sich gestärkt, selbstsicherer oder auch entspannter, aber immer nur so lange, bis die Wirkung nachlässt und das Verlangen nach Nachschub erneut einsetzt. In manchen, seltenen Fällen kann bereits der einmalige Konsum eines Stoffes der erste Schritt in die Abhängigkeit sein; regelmäßiger Konsum führt jedoch bei vielen Substanzen mit hoher Wahrscheinlichkeit in die Suchtspirale hinein, der Konsum wird zum Zwang.

Was sind Süchte ohne Stoff?

Viele assoziieren mit Suchtmitteln Stoffe wie Alkohol, Tabak, Koffein, Medikamente, Cannabis, Kokain oder Amphetamine. Nicht-stoffgebundene Süchte wie Spielsucht, Onlinesucht, Kaufsucht oder auch “Ess- und Magersucht” sind nicht weniger problematisch. Denn die Wirkung ist im Prinzip dieselbe wie die Wirkungsweise von süchtig machenden Stoffen. Sie verursachen ebenso Suchtdruck, in manchen Fällen auch Entzugserscheinungen, organische wie auch psychische Folgekrankheiten sowie potenziell schwerwiegende soziale Folgen.

Viele haben zum Jahreswechsel gute Vorsätze. Funktionieren diese bei Suchtkranken?

Viele Menschen mit Abhängigkeitserkrankung durchleben immer wieder Phasen, in denen sie den ernst gemeinten Vorsatz fassen, auf ihr Rauschmittel zu verzichten. Doch sie werden immer wieder von sich selbst enttäuscht, wenn sie nach einiger Zeit ihr hochgestecktes Ziel des Verzichts verfehlen. Sie merken, dass es ihnen offenbar nicht möglich ist, ihr Suchtverhalten zu kontrollieren. Ein häufiger Vorsatz ist: “Ich trinke ab sofort höchstens ein Glas Wein am Abend.” Doch Abhängigkeit lässt sich kaum dosieren. Eine Sucht kann und darf daher nicht als Charakterschwäche gewertet werden. Auch Menschen ohne Abhängigkeitserkrankungen sollten mit Regeln und Vorsätzen nicht übertreiben und sich auch Ausnahmen gönnen, ohne schlechtes Gewissen oder Schuldgefühle. Zu hohe, perfektionistische Selbstansprüche und mit sich selbst zu hart ins Gericht zu gehen, kann Störungen wie Orthorexie (“überoptimiertes Essen”) oder Anorexie (“Magersucht”) begünstigen.

Was muss man tun, um eine Sucht langfristig zu überwinden?

Es ist niemals zu spät, sich offen und ehrlich seinem Suchtproblem zu stellen und aktiv dagegen anzugehen. Manchen Menschen genügt dafür der regelmäßige Besuch einer Selbsthilfegruppe, in der sie sich mit anderen austauschen und gegenseitig dabei unterstützen können, die häufig auftauchenden Klippen im Alltag zu umschiffen. Auch eine ambulante Therapie bei einem erfahrenen Suchttherapeuten kann zu einem Leben ohne Sucht führen. Ebenso hilfreich kann die Kombination aus einer stationären Kurzzeittherapie sein, der eine längere ambulante Nachsorge am Wohnort folgt, um die Resilienz gegen die Sucht zu stärken. Je nachdem, wie weit die Abhängigkeitserkrankung bereits fortgeschritten ist, sollten Betroffene eine stationäre Therapie zur Hilfe nehmen. Darin lernen diese mit professioneller Hilfe genauer hinzusehen und ihre Gefühlswelt näher kennenzulernen, um sich dann drei entscheidende Fragen ehrlich zu beantworten: Was hat mir meine Sucht gebracht? In welchen Lebensbereichen hat mir meine Sucht geschadet? Was muss ich ändern, damit es mir auch ohne meinen favorisierten Suchtstoff gut geht?

Wenn Sie unter einer Sucht- oder Abhängigkeitserkrankung leiden, erhalten Sie in den Oberberg Fachkliniken professionelle Unterstützung. Die Akutkliniken erlauben eine stationäre Aufnahme innerhalb kürzester Zeit.

Weitere Informationen unter:
www.oberbergkliniken.de/krankheitsbilder/abhaengigkeitserkrankungen
www.oberbergkliniken.de/aufnahme-ueber-weihnachten-und-neujahr 

Strandsolbad Leopoldshall in Staßfurt

Das einzigartige Strandsolbad in Staßfurt Leopoldshall ist immer einen Besuch wert.

Mit echtem Strand und einem Salzgehalt, welcher höher als die Nordsee ist, ist es einzigartig im Salzlandkreis und ganz Deutschland. Das Strandsolbad entstand als Folge eines Tagesbruchs im ausgehenden 19 ten Jahrhundert. Am 26.05.1929 wurde das Bad der Öffentlichkeit übergeben. Das Strandsolbad in Staßfurt erfreut sich wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkung großer Beliebtheit. Das klare Wasser hat einen hohen Salzgehalt. Es ist das einzige Binnensolfreibad in Mitteleuropa. Die Schwimmplattform mit Rutsche und der Spielplatz sind besonders für Kinder ein Anziehungspunkt. Auf der Sommerterrasse mit Seeblick kann man in aller Ruhe die Sonne genießen. Das Strandsolbad hat vom Saisonbeginn Anfang Mai bis Saisonende Anfang September (je nach Wetterlage) täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. In den Ferien und bei sehr guter Wetterlage wird das Strandsolbad von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet. Jährlich finden die beliebten Strandfeste statt. Das Strandsolbad ist eine Station der Salzigen Tour in Staßfurt.