Archiv der Kategorie: IT & Medien

INTERNET WORLD EXPO: Lösungen für Seamless Commerce

München, Studien belegen, dass im Shop noch ein Großteil des Umsatzes durch digitales Verhalten beeinflusst wird. Dabei springen die Kunden von einem Kanal zum nächsten und wechseln, ehe sie das Ladengeschäft erreichen, mehrfach das Gerät. Deshalb ist es wichtig, Kunden mit einem Seamless-Commerce-Ansatz ein konsistentes Einkaufserlebnis entlang des gesamten Kaufentscheidungsprozesses zu bieten.

No-Line Commerce, auch Seamless Commerce genannt, ist die Weiterentwicklung von Multi-Channel-Strategien und spiegelt das zunehmende Verschwimmen der Grenzen zwischen stationärem und Online-Handel wieder. Das stellt Händler vor etliche Schwierigkeiten. Neben einer reibungslos funktionierenden Intralogistik mit optimierten Lagerbedingungen, ist die effiziente Verzahnung von IT-Prozessen wichtige Voraussetzung für den No-Line-Commerce, der das Kundenerlebnis in den absoluten Mittelpunkt aller Bestrebungen stellt.

Wie kann Seamless Commerce gelingen? Die Experten der INTERNET WORLD EXPO (10. und 11. März 2020) haben die Aussteller nach ihrer Meinung gefragt und welche Lösungen sie dafür bieten:

„Händlern, die ihren Kunden eine nahtlose Shopping Experience garantieren möchten, kann ich nur empfehlen, das eigene Auftreten bis in das kleinste Detail durchzuplanen. Das beginnt bei der Generierung von Traffic, zum Beispiel durch gezielte Social-Media-Aktivitäten und wird dann besonders wichtig, wenn User auf die eigene Website gelangen. Hier muss der Kunde mit personalisierten Inhalten und Produktempfehlungen angesprochen und zum Ziel geführt werden. Wichtig ist auch, Offline- und Online-Shoppingerlebnisse nicht strikt voneinander getrennt zu sehen. Oft entscheiden Kunden spontan, auf welchem Weg er ein Produkt kaufen möchte. Typische Online-Shopper, die das Produkt aber auch in einem Store in der Nähe kaufen können, werden Ausnahmen machen und für eben dieses auch mal in das Ladenlokal gehen. Wer hier eine nahtlose Shopping Experience garantiert, also z.B. Click & Collect anbietet, kann nur gewinnen. Wer die Customer Journey mit starker Personalisierung beginnt und gutem Service abschließt, hat alles richtig gemacht“, sagt Sonia Hofmann, Marketing Team Leader DACH AB Tasty (Halle C5, Stand C036).

Alexandra Schof, Marketing Manager DACH Sendcloud (Halle C5, Stand F069) ergänzt: „Zu jedem Zeitpunkt der Customer Journey muss der Kunde aktiv abgeholt werden. Sei es nun am Anfang oder am Ende, denn diese endet eben nicht mit dem Klick auf den Kaufen-Button. Im After-Sales-Marketing kommt es hauptsächlich auf Personalisierung und Individualisierung an. Dies gilt für den Checkout genauso wie für Tracking und Retouren. Hierfür bieten wir die passenden Tracking-Optionen.“

„Um Kunden ein nahtloses und einzigartiges End-to-End-Erlebnis zu bieten, sollten Händler auf einen Unified-Commerce-Ansatz zurückgreifen, wie ihn die Adobe Commerce Cloud bietet. Damit gelingt es aus einer zentralen Lösungs-Suite, über alle Vertriebskanäle hinweg eine konsistente Customer Experience entlang der End-to-End Customer Journey zu liefern, welche Kunden begeistert und die Loyalität erhöht“, erklärt Henryk Fiedler, Senior Commerce Solutions Leader bei Adobe (Magento) (Halle C5, Stand E064). „Für die Händler vereinfacht das signifikant die Back-End-Prozesse, da nur eine Softwarelösung und nicht verschiedene Technologien integriert werden müssen, wodurch sich auch der Trainings- und Schulungsaufwand sowie der Bedarf an Ressourcen mit verschiedenen Skills für unterschiedliche Technologien reduziert. Im Ergebnis können somit auch unterschiedliche Geschäftsmodelle, egal ob B2B, B2C oder B2X, über eine zentrale Plattform unterstützt werden. Gerade im B2B kann Unified-Commerce ein nahtloses Einkaufserlebnis durch eine Vielfalt an Self-Services bieten, welche B2B-Kunden unterstützen, die richtigen Informationen jederzeit abrufen und bedarfsgerecht bestellen zu können.“

Jetzt Tickets sichern!

Tickets für die INTERNET WORLD EXPO 2020 gibt es für 39 Euro (zzgl. MwSt.) auf der Webseite oder direkt im Ticketshop. Im Preis inbegriffen ist neben dem Einlass zur INTERNET WORLD EXPO (für zwei Tage) der elektronische Zugang zu den Aufzeichnungen aller Experten-Vorträge, die auf EXPO gehalten werden.

Über die INTERNET WORLD EXPO

Wer Trends, Lösungen und Dienstleister für Retail sucht, der kommt an der INTERNET WORLD EXPO – the commerce e-xperience – nicht vorbei. Bereits seit 1997 zeigt die Leitmesse für alle Handelsthemen im deutschsprachigen Raum das gesamte Portfolio von Retail-relevanten Themen wie Omnichannel, Mulitchannel, Payment, Marketing, Usability, Logistik, Software, und Social Media – um nur einige zu nennen. Durch das Zusammenwachsen von Onlinehandel und stationärem Handel ist die INTERNET WORLD EXPO mittlerweile eine Pflichtveranstaltung für alle stationären Onlinehändler und Dienstleister.

„INTERNET WORLD“ ist eine Marke des Medien- und Weiterbildungsunternehmens EBNER MEDIA GROUP. Das Unternehmen bedient mit der Messe INTERNET WORLD EXPO und diversen Fachkongressen, der Website internetworld.de und der vierzehntäglichen Fachzeitschrift INTERNET WORLD BUSINESS die Zielgruppe der Internet-Professionals mit profundem Fachwissen, topaktuellen News und wichtigen Kontakten. 2020 findet die 24. INTERNET WORLD EXPO vom 10. bis 11. März auf dem Münchner Messegelände statt.

Weitere Informationen unter: www.internetworld-expo.de

61 Jahre Blitzer: Abhilfe für Betroffene dank Geblitzt.de

Berlin (ots) Im Februar 1959 ging im Raum Düsseldorf der erste Blitzer Deutschlands an den Start. Das Ziel war klar: Mit der Premiere der Geschwindigkeitsmessanlage sollten Autofahrer sanktioniert werden, die schneller fuhren, als die Polizei erlaubt. Dabei standen nicht die Einnahmen von Bußgeldern mit Mittelpunkt des Interesses, sondern die Unfallprävention auf deutschen Straßen. Trotzdem sind auch Bußgeldvorwürfe nicht gefeit vor Fehlern. Warum es sich nach wie vor lohnen kann, Einspruch einzulegen, weiß die Berliner CODUKA GmbH. Über ihren Online-Service www.geblitzt.de können sich Betroffene seit 2013 kostenfrei helfen lassen.

61 Jahre Blitzer @Pixabay. Quellenangabe: “obs/CODUKA GmbH/k.A.”

Erst 1957 wurde in Deutschland ein innerörtliches Tempolimit von 50 km/h eingeführt. Blitzer gab es damals nicht. Stattdessen mussten die Beamten die Geschwindigkeit mit der Stoppuhr oder durch Nachfahren mittels Blick auf den eigenen Tacho messen. Das erste offizielle Radarmessgerät wurde am 15. Februar 1959 in Nordrhein-Westfalen in Betrieb genommen. Die damaligen Hightech-Wunder von der Firma Telefunken verbaute man in Polizeifahrzeugen, sodass mobil geblitzt werden konnte. Fehlerfrei waren die Geräte allerdings nicht – konnten die Funksignale der Radarfallen doch durch Gegenstände und andere Verkehrsteilnehmer gestört werden.

Ganz gleich, ob mobil oder stationär, Radar-, Lichtschranken- oder Lasermessung: Blitzer sind im Laufe der Jahre technisch komplexer geworden. Das kann zu exakteren Messergebnissen als in den Anfangszeiten führen, aber auch deren Anfälligkeit erhöhen. Wann sich eine Anfechtung der Vorwürfe bei Geschwindigkeitsmessungen lohnen kann, weiß Jan Ginhold, Geschäftsführer der CODUKA GmbH: “Im Prinzip gibt es zum Teil auch heute noch ähnliche Fehlerquellen wie bei den ersten Blitzern. Unregelmäßige Wartung und fehlerhafte Eichung der Geräte sind dafür ein Beispiel. Auch das gleichzeitige Blitzen mehrerer Fahrzeuge, ungünstige Wetter- und Witterungsbedingungen, der nicht korrekt eingehaltene Abstand von Blitzer und Tempolimit-Schild sowie nicht eingehaltene Fristen führen nicht selten zur Einstellung eines Bußgeldverfahrens. Zudem muss der Fahrer auf dem Blitzerfoto eindeutig identifizierbar sein.”

Darüber hinaus können Messgeräte auch spezifische Probleme aufweisen. “In jüngerer Vergangenheit hat das fehlende Speichern von Rohmessdaten mancher Blitzer für Furore gesorgt. So hat der Verfassungsgerichtshof des Saarlandes geurteilt, dass Messungen mit dem TraffiStar 350 aus genau diesem Grund nicht mehr verwertbar sind. Bei weiteren Geräten sowie in anderen Bundesländern steht eine Prüfung noch aus”, so Ginhold weiter.

Für die Überprüfung arbeitet die CODUKA eng mit zwei großen Anwaltskanzleien zusammen, deren Anwälte für Verkehrsrecht bundesweit vertreten sind. Die Zahlen können sich sehen lassen. Täglich erreicht das Geblitzt.de-Team eine Flut von Anfragen. 12 % der betreuten Fälle werden eingestellt, bei weiteren 35 % besteht die Möglichkeit einer Strafreduzierung. Und wie finanziert sich das kostenfreie Geschäftsmodell? Durch die Erlöse aus Lizenzen einer selbst entwickelten Software, mit der die Anwälte ihre Fälle deutlich effizienter bearbeiten können. Somit leistet die CODUKA GmbH aufgrund des Einsatzes von Legal-Tech-Lösungen Pionierarbeit auf dem Gebiet der Prozessfinanzierung.

CODUKA GmbH
www.geblitzt.de

Nayoki-Gründer André Soulier: “Digital Insights waren ein voller Erfolg!”

München (ots) Die Gäste bekamen bei der 4. Ausgabe der Digital Insights exklusive Einblicke aus der Welt des Online-Marketings geboten, und feierten anschließend ausgelassen bei feinsten Drinks und Live-Musik.

Gemeinsam auf der Bühne die Top-Speaker mit den Geschäftsführern der Nayoki Group: (v. l. n. r.) Florian Welz von Zooplus, Helge Fuhst von ARD Aktuell, Nayoki Beirat Wolfram Winter, Geschäftsführer von Nayoki André Soulier, Geschäftsführer von Addfame Stephan Fehske, Dennis Turkmanovic von Philip Morris, Lena Zilbauer von Nayoki, Claudia Soulier von der JESA Foundation, Geschäftsführer von Nayoki Raphael Hahn und Christoph Kull von Adobe. Quellenangabe: “obs/Nayoki GmbH/Viktor Schwenk Fotografie”

In der wunderschönen Kulisse der Kraemer´schen Kunstmühle kamen rund 200 Fachleute aus dem Bereich des Online-Marketings zusammen. Zooplus-Vorstand Florian Welz, Dennis Turkmanovic (Head of Digital Marketing IQOS), Christoph Kull (Managing Director Central Europe von Adobe) und ARD Aktuell Chefredakteur Helge Fuhst im Gespräch mit Nayoki-Beirat Wolfram Winter präsentierten exklusive Einblicke in die Trends und Entwicklungen der Digitalisierung in ihren jeweiligen Geschäftsfeldern.

“Die Digitalisierung ist inzwischen bei vielen Unternehmen nicht nur theoretisch angekommen, die Entwicklungen, besonders im digitalen Marketing, sind teilweise gewaltig. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Event so viele Top-Speaker unserer Kunden gewinnen können, die bereit sind, ihre Insights mit unseren Gästen zu teilen. Dieser Dialog macht richtig Freude!” so Nayoki-Gründer und CEO, André Soulier.

Zu den hochkarätigen Gästen gehörten unter anderem Meet Your Master-Gründerin Viktoria Lauterbach, Stefan Mennerich vom FC Bayern München, der ehemalige Vorstandschef von Fortuna Düsseldorf Robert Schäfer, W&V Chefredakteur Holger Schellkopf, Sky-Moderator Stefan Hempel, MediaPlus-Geschäftsführer Andrea Malgara, sowie die Chefredakteurin der Zeitschrift Madame Petra Winter.

Das Publikum wurde mit israelischen Köstlichkeiten von Dallmayr Catering und Livemusik von Michèle Lombardo unterhalten.

Bei einer Verlosung konnten die Gäste wertvolle Gewinne wie ein Wellnesswochenende oder VIP-Tickets für ein Spiel des FC Bayern gewinnen. Mit den Einnahmen aus dem Losverkauf unterstützt Nayoki die eigens gegründete JESA Foundation, die ermöglicht, dass benachteiligte Kinder in Peru eine angemessene Bildung erhalten.

Durch den Abend führte Nayoki-Managerin Lena Zilbauer.

Lena Zilbauer
Telefon: +49 89 12223-4816
E-Mail: lena.zilbauer@nayoki.de
www.nayoki.com

Thorsten Dietsche über zwei Jahrzehnte im IT-Job und seine Liebe zu Hamburg

Hamburg (ots) Thorsten Dietsche arbeitet seit zwei Dekaden bei news aktuell. Der stellvertretende Leiter der IT ist sozusagen ein “alter Hase” der na-Familie. In “Behind the scenes bei news aktuell” beschreibt er, wie umfassend sich die IT und sein Job durch die Digitalisierung verändert haben. Aber Thorsten verrät uns auch, welche Rolle gänzlich analoge Dinge wie Zwiebeln, Schallplatten und der Fernwanderweg E1 in seinem Leben spielen.

Thorsten Dietsche über zwei Jahrzehnte im IT-Job und seine Liebe zu Hamburg. Quellenangabe: “obs/news aktuell GmbH”

news aktuell: Du bist bereits seit 2001 bei news aktuell und feierst im nächsten Jahr dein 20- jähriges Dienstjubiläum. Wie blickst Du auf die letzten beiden Jahrzehnte bei news aktuell zurück?

Thorsten: Es sind wirklich schon fast 20 Jahre – eigentlich ist es kaum zu glauben, dass ich schon so lange dabei bin. Denn es fühlt sich tatsächlich gar nicht so an, vermutlich weil mir meine Arbeit in den vielen Jahren nie langweilig geworden ist. Meine Aufgaben und die vielzähligen Projekte, an denen ich mitgearbeitet habe, waren immer wieder herausfordernd und abwechslungsreich, die Arbeit mit ganz vielen tollen Kollegen hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und news aktuell ist dabei immer ein Unternehmen gewesen, das sich in einem stetigen Wandel befunden hat. An all dem teilzunehmen und die Entwicklung mitzugestalten, hat mich sehr erfüllt.

news aktuell: Du hast bei news aktuell kurz nach Deinem Studium als Softwareentwickler angefangen und bist inzwischen Stellvertretender Leiter der IT. Wie hat sich Dein Job über die Jahre verändert?

Thorsten: Zuallererst: Ich programmiere nur noch sehr selten und da werde ich fast ein wenig wehmütig, denn das Entwickeln von Software ist eine fantastische Kombination aus Handwerk und kreativem Prozess. Das habe ich mit viel Leidenschaft gemacht. Zum Glück bin ich in meiner jetzigen Funktion immer noch nah genug an der Softwareentwicklung dran und kann immer noch meinen Beitrag zu der Weiterentwicklung unserer Anwendungen leisten. Mein jetziger Arbeitsalltag besteht aus einer bunten Mischung aus klassischen Leitungsfunktionen, konzeptioneller und strategischer Arbeit und vielen Absprachen. In meinen ersten Jahren war ich maßgeblich daran beteiligt, in einem sehr kleinen Team zentrale Anwendungen ganz neu zu entwickeln. Das hatte schon fast etwas von der Arbeit in einem Start-up. Mittlerweile sind die Teams viel größer geworden, die Anwendungswelt deutlich komplexer – neue Methoden und Technologien haben die Arbeit in der IT gewaltig verändert. Zum Beispiel sind etablierte agile Vorgehensweisen bei uns auch abteilungsübergreifend längst der Standard. Insgesamt ist das kaum noch vergleichbar mit der Art und Weise wie wir vor 20 Jahren gearbeitet haben.

news aktuell: Was ist Dir in Deiner täglichen Arbeit wichtig?

Thorsten: Das ist ziemlich einfach zu beantworten: Gemeinsam mit Freude, Spaß und Leidenschaft spannende Projekte voranzubringen und unsere Software noch besser zu machen – und dabei unterschiedliche und gern auch anspruchsvolle Aufgaben zu haben. Wichtig ist mir aber auch, zwischendurch etwas Sonne an der Alster abzubekommen und mich am Ende eines abwechslungsreichen Arbeitstages Dingen widmen zu können, die nichts mehr mit der Arbeit zu tun haben.

news aktuell: Künstliche Intelligenz, Blockchain und Big Data sind in aller Munde – bestimmen diese Themen zukünftig die IT?

Thorsten: Na klar, es gibt die großen Themen in der IT, von denen vermutlich jeder schon mal gehört hat und die auch uns bei news aktuell beschäftigen. Künstliche Intelligenz ist ein wichtiges Thema für uns, Big Data am Rande auch. Aber gerade der rasante technologische Wandel ist eine dauerhafte Herausforderung für unsere Arbeit. Da müssen wir als Abteilung gemeinsam schauen, wie wir am Ball bleiben und eine Balance zwischen Stabilität und kontinuierlichen Wandel hinbekommen. Das ist nicht einfach, ist aber auch immer wieder ein Garant für spannende neue Aufgaben. Und nicht zuletzt ist und bleibt die Suche nach geeigneten Mitarbeitern eine der größten Herausforderungen in unserem Bereich. Auch deshalb haben wir uns entschieden, selbst auszubilden und bieten mittlerweile Plätze für die Ausbildung zum Fachinformatiker und für ein duales Studium an. Das Tolle dabei ist, dass es wahnsinnig viel Spaß bringt, junge Menschen auf ihrem Weg in die faszinierende Welt der IT zu begleiten.

news aktuell: Auf welches Projekt freust Du Dich in diesem Jahr besonders?

Thorsten: Da fällt mir sofort unser KI-Projekt ein. Wir entwickeln aktuell eine eigene Machine-Learning-Lösung, die wir in den kommenden Monaten in unsere Produkte integrieren werden und damit dann ganz neue Anwendungsfälle umsetzen können. Mit dem Thema KI habe ich mich schon während meines Informatikstudiums intensiv beschäftigt. Ich hatte es dann aus den Augen verloren, mein Interesse wurde wieder geweckt als das Thema durch neue Technologieentwicklungen und Erfolge in letzter Zeit präsenter wurde. Letztes Jahr konnte ich mit meiner Kollegin Paulette van Heel Vorträge zum Thema KI halten und habe mich dabei auch intensiv mit den gesellschaftlichen und philosophischen Aspekten auseinandergesetzt. Das war herausfordernd, wahnsinnig spannend und hat sehr viel Spaß gemacht. Jetzt an einem Projekt teilzunehmen, das sich mit der praktischen Umsetzung von KI befasst, ist einfach nur toll und rundet das Ganze für mich ab.

news aktuell: Wie findest Du im analogen Leben einen Ausgleich für Deine Arbeit am Computer?

Thorsten: Ich koche unheimlich gern. Nach einem anstrengenden Arbeitstag eine Zwiebel zu schneiden, einen Teig zu kneten und im Topf zu rühren, ist für mich absolute Entspannung. Wenn es dann noch gut schmeckt, ist alles perfekt und die Familie freut sich auch. Ein langjähriges Wanderprojekt gemeinsam mit meiner Frau mit dem Ziel, auf dem Fernwanderweg E1 irgendwann einmal Italien zu Fuß zu erreichen, bringt mich immer wieder in die Natur und hilft mir, den Kopf freizubekommen. Und dann ist da noch die Musik: Seit vielen Jahren sammle ich Schallplatten aus längst vergangenen Zeiten – vor allem Soul aus den 60ern – und lege regelmäßig in kleineren Clubs auf St. Pauli und gelegentlich auch in anderen Städten auf. Das bringt verdammt viel Spaß und ist so gar nicht digital.

news aktuell: Wer Dich kennt, weiß: Du bist durch und durch ein “Hamburger Jung”. Was verbindest Du mit Hamburg? Gab es jemals “Fremdgehgefühle” für eine andere Stadt?

Thorsten: So schön mein Arbeitsplatz nahe der Alster auch ist, und die Mittagspausen dort am Wasser sind wirklich herrlich, am wohlsten fühle ich mich in einer Stadt da, wo Gegensätze aufeinanderprallen und Brüche sichtbar und spürbar sind. Das bietet mir in Hamburg mein Viertel St. Pauli mit seinem bunten Leben und der Elbe mit dem Hafen in direkter Nachbarschaft. Vergleichbare Orte fallen mir da nicht viele ein. Berlin vielleicht, aber Berlin ist auch nah genug, um regelmäßig dort zu sein. Und das Auflegen von Musik ermöglicht es mir, von Zeit zu Zeit auch andere spannende europäische Städte kennenzulernen. Nächsten Monat zum Beispiel Glasgow, da freue ich mich schon riesig drauf.

Interview: Martin Marsmann

Cover des Jahres 2019: Das ‘Greenpeace Magazin’ legt den Klima-Schalter um

Hamburg (ots) Eine hochkarätige Jury aus Medien- und Kommunikationsexperten des Magazin-Wettbewerbs Cover des Monats (www.cover-des-monats.de) hat das ‘Greenpeace Magazin’ 1/2020 (erschienen im Dezember 2019) zum Cover des Jahres 2019 gekürt. Das Thema Klimawandel traf den Zeitgeist und der Schalter, der zum Handeln aufruft, den Nerv der Juroren. Entwickelt wurde der Titel von Michael Pauli (Chefredakteur), Bettina Rosenow und Andrea Neuhaus (Art Direction), Nele Gülck und Peter Lindhorst (Bildredaktion) sowie Leif Diefenthaler (Gestaltung).

Der im Dezember 2019 erschienene Titel ist das Cover des Jahres 2020. Gestaltung: Greenpeace Media Quellenangabe: “obs/new business”

‘Greenpeace Magazin’-Chefredakteur Michael Pauli charakterisiert das Cover des Jahres 2019 im Interview mit dem Medienmagazin ‘new business’ (www.new-business.de): “Ein fast haptisch wirkendes Cover, der Kippschalter schält sich plastisch aus dem Hintergrund. Das Rot des Hintergrundes hat Signalwirkung, ohne dabei aggressiv zu wirken. Die Botschaft ist einfach, aber nicht platt: Den Schalter umlegen. Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Zum einen steckt darin die Forderung an die Politik: Redet nicht so viel, macht endlich (das Richtige). Gleichzeitig wird aber auch an die Überprüfung des eigenen Handelns appelliert: Wenn ich jetzt den Schalter umlege, kann ich selber den Motor der Veränderung zum Laufen bringen.”

Für das Cover des Jahres waren die zwölf Monatsgewinner von Januar bis Dezember 2019 nominiert. Silber geht an ’11Freunde Spezial Liebe & Hass’, Bronze erhält ‘Barbara’ Nr. 33 (‘Stimmt was nicht?’).

Der Wettbewerb Cover des Monats (www.cover-des-monats.de) wird ausgerichtet vom New Business Verlag, Hamburg.

Neuer Markenauftritt: OCC wird digital

Lübeck (ots) Die OCC Assekuradeur GmbH wird digital. Der Lübecker Anbieter von Spezialversicherungen für Oldtimer, Youngtimer, Veteranen-Sammlungen, klassische Motorräder, historische Nutzfahrzeuge und Wohnmobile tritt ab sofort mit neuem Logo und verändertem Corporate Design auf.

Die Internet-Präsenz www.occ.eu wurde neu konzipiert und die Gestaltung überarbeitet.

Désirée Mettraux, Vorsitzende der OCC-Geschäftsführung / Quellenangabe: “obs/OCC Assekuradeur GmbH/Leila Ivarsson”

Nach dem Relaunch hat die Website ein klares, modernes Gesicht und bietet einen informativen Überblick über die angebotene Produktpalette. Für eine bessere Übersicht wurde die Seitenstruktur komplett neu entwickelt. “Dazu gehört auch eine optimale User Experience. Alle Versicherungsprodukte werden übersichtlich präsentiert. Kunden stellen heute hohe Anforderungen an Service-Anbieter, sie erwarten schnelle, unkomplizierte und vor allem digitale Antworten und Lösungen,” so Désirée Mettraux, Vorsitzende der OCC-Geschäftsführung. Zum neuen Design gehört auch eine Überarbeitung von Markenelementen wie Farbsets, Typografie, Fotografie, Illustrationsstil und der Marken-Tonalität. OCC demonstriert bei der Farbauswahl, dass das Lübecker Unternehmen ein Herz für Autoenthusiasten hat. Die neuen Grundfarben heißen OCC-Lackblau, Käfer-Rot, Bugatti-Beige, Citroën-Gelb, Opel-Orange, Cadillac-Rosa, Aston-Aqua und Jaguar-Grün.

OCC-Geschäftsführerin Désirée Mettraux: “Blau, Rot, Beige und Grün stehen jeweils für die vier Grundwerte von OCC. Echt, Spezialist, Leidenschaft und Vertrauen. Gelb, Orange, Rosa und Aqua symbolisieren die Bereiche Klassik, Sammlung, Aktionen und Digital auf der neuen Homepage.” Die Buttons in den jeweiligen Farben sollen auf der Webseite als Marker und Wegweiser fungieren. “Die neue Maxime ,echt OCC’ signalisiert unsere Verbundenheit zur Oldtimer-Szene, aus der OCC erst entstanden ist. Wir sind echt, wir haben Lösungen, wir wissen als Spezialisten, was unsere Kunden wollen und brauchen, weil wir eben auch Oldtimer-Liebhaber sind”, erklärt Mettraux. Elementarer Bestandteil der neuen Webseite wird die Möglichkeit, sich künftig mit wenigen Mausklicks ein individuelles Versicherungsangebot von OCC erstellen zu lassen und online einen Versicherungsvertrag abzuschließen. Die Führung durch die Menus erfolgt intuitiv. Flankiert wird die neu OCC-Webseite von einem großen Magazin-Teil, der interessierte Besucher mit exklusiv produzierten Stories, Hintergrundberichten, aktuellen Interviews und Nachrichten aus der Welt der automobilen Klassiker versorgt.

Désirée Mettraux: “Ein altes Auto erzählt immer auch Geschichten. Was haben Besitzer mit ihm erlebt? Woran erinnern sie sich noch? Was hat sie geprägt? Hochzeit, Urlaubsreise, Krisen, Trennungen, Geburten, Kinder, Leidenschaft, Trauer, Freude, Freiheit – das Auf und Ab des Lebens wird oft auch von einem Automobil begleitet. Diese emotionalen Elemente bereiten wir in unserem neuen Magazin auf. Getreu unserem Motto: Wir versichern Ihre Geschichten.”

OCC Assekuradeur GmbH
Unternehmenskommunikation
Dorian Rätzke
Wielandstraße 14b-c
23558 Lübeck
Tel. 0451 871 84 224
E-Mail: presse@occ.eu

NORTEC 2020 findet großen Anklang in der Industrie und Digitalwirtschaft

Hamburg (ots) Gespannt wurde auf die NORTEC 2020 mit dem Leitmotiv ‘Zukunft? Läuft!’ geblickt. Rund 430 Aussteller begeisterten rund 10.000 Besucher auf der Fachmesse für Produktion mit Campus für den Mittelstand.

NORTEC 2020 findet großen Anklang in der Industrie und Digitalwirtschaft Quellenangabe: “obs/Hamburg Messe und Congress GmbH/HMC / Rolf Otzipka”

Der erste Branchentreffpunkt im neuen Jahr fand in einer Zeit statt, in der sich insbesondere der Maschinen- und Anlagenbau in einem radikalen Strukturwandel befindet. Schlagworte wie digitale Transformation, internationale Handelsstreitigkeiten oder die vielerorts spürbare Konjunkturdelle beschreiben die aktuelle Marktlage. In Hamburg wurden die Ärmel hochgekrempelt und die Branche präsentierte sich selbstbewusst in ihrer ganzen Produktions- und Servicevielfalt.

Die Teilnehmer nutzten die NORTEC zur Erschließung neuer Geschäftsfelder sowie zum branchenübergreifenden Austausch in Zeiten der Industrie 4.0. Die Aussteller präsentierten alle Stationen entlang der Wertschöpfung moderner Produktion sowie die Potenziale durch digitale Technologien. Im Fokus der viertägigen Branchenveranstaltung standen die Bedürfnisse von klein- und mittelständischen Unternehmen sowie die fundierte Beratung zu Topthemen wie künstliche Intelligenz, additive Fertigung, Robotik oder Automation.

“In Zeiten der Industrie 4.0 und immer kürzeren Innovationszyklen ist die Branche aufgerufen, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und mit neuen Kooperationen wertvolle Perspektiven für ihren Erfolg zu erschließen. Die NORTEC bildet dafür die ideale Plattform. Wir freuen uns, dass unser neues Format aus Fachmesse und Campus für den Mittelstand so gut im Markt ankommt”, resümiert Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH.

Die positive Resonanz der Branchenvertreter auf das neue Format der NORTEC zeigt sich auch in den Ergebnissen der Besucherbefragung: Rund 80 Prozent bewerteten die NORTEC mit ‘sehr gut’ oder ‘gut’ und würden sie weiterempfehlen. 93 Prozent der Besucher lobten den umfassenden Überblick über Neuheiten, Trends und Innovationen sowie die zahlreichen Möglichkeiten zu Fachgesprächen und Erfahrungsaustausch.

Die nächste NORTEC findet vom 25. bis 28. Januar 2022 statt. Weitere Informationen unter www.nortec-hamburg.de

Dreharbeiten am Grünen Band im Harz

Filmteam aus Südkorea besuchte den Nationalpark Harz

30 Jahre Grünes Band – damit gingen 2019 die Erfolgsgeschichten des größten zusammenhängenden Naturschutzprojekts durch die Medienlandschaft. Das ehemalige militärische Sperrgebiet der deutschen und europäischen Teilung zieht sich heute als Grünes Band mitten durch Europa und Deutschland und bewahrt heute eine reiche Artenvielfalt. Das einstige Grenzgebiet zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen wurde 2019 zum Nationalen Naturmonument – ein Teil davon verläuft mitten durch den Nationalpark Harz. Das Interesse am Grünen Band ist so groß, dass es auch bis nach Korea reicht – dem ebenfalls zweigeteilten Land, das noch auf seine Wiedervereinigung wartet.  Und so war nach einer Delegation Südkoreas im November bereits im Dezember 2019 erneut Besuch im Nationalpark Harz – ein vierköpfiges Filmteam des südkoreanischen Senders SBS.

Zwei volle Tage war das Filmteam allein im Harz unterwegs, um Eindrücke der vielfältigen Natur am Grünen Band zu sammeln und Akteure entlang des Grünen Bandes zu interviewen. Auf Interesse stießen dabei – neben der Harzer Schmalspurbahn – auch die Aktivitäten des vom BUND betriebenen Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus und des ebensfalls als Nationalpark-Besucherzentrum ausgewiesenen Brockenhauses.

Dr. Friedhart Knolle, Pressesprecher des Nationalparks Harz, führte die Delegationen und Teams durch das Schutzgebiet. „Der Nationalpark Harz bekommt mehrfach im Jahr Besuch aus Südkorea und wenn es die Zeit erlaubt, ist das Besucherzentrum TorfHaus immer ein Ziel, weil es das Grüne Band schwerpunktmäßig thematisiert und der BUND schließlich auch das Projekt aus der Taufe gehoben hat.“

Erstaunt zeigten sich die Gäste, wie schnell sich die Natur aus dem Grünen Band heraus auch auf dem eigentlichen Grenzstreifen erholt hat. „An manchen Stellen würde man gar nicht mehr erkennen, wo einst die Grenze verlief“, so der Diplom-Biologe Dr. Hermann Martens, der im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus tätig ist. Möge es auch in Korea eines Tages so kommen!

Aber auch Gefährdungen wurden während des Besuchs angesprochen. So ist es nach wie vor notwendig, die bestehenden Lücken am Grünen Band zu schließen oder den Status als Nationales Naturmonument auf die noch fehlenden Bundesländer zu übertragen. Der BUND wird sich also weiter am Grünen Band engagieren.

https://www.nationalpark-harz.de