Archiv der Kategorie: Kunst & Kultur

Abendvortrag: Klöster am Harzer Klosterwanderweg.

Die Benediktinerabtei Ilsenburg und das Benediktiner Nonnenkloster Drübeck.

Weit sichtbar ist sie, die Silhouette der Halberstädter Kirchtürme. Zahlreiche Kirchen, nicht zuletzt durch die einstige Bedeutung Halberstadts als Bischofssitz entstanden, bestimmen auch heute noch das Stadtbild. Doch auch vor den Toren unserer Stadt ist die Anzahl der noch vorhandenen Kirchen und Klöster erstaunlich groß.

Wer sich auf ihre Spuren begibt, kann dem Harzer Klosterwanderweg folgen. Immerhin hat er eine Länge von 94 km und verbindet auf naturbelassenen Wegen zwischen dem Kloster St. Marien in Quedlinburg zum Kloster Wendhusen bei Thale bis nach Kloster Grauhof bei Goslar insgesamt zwölf Anlagen.

Aus diesem Grund wird Heinz A. Behrens am 18. März bei seinem Vortrag zwei heute noch vorhandene und kulturgeschichtlich und kunstgeschichtlich bedeutende und in ihrer Schönheit hervorstechende Klöster in den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellen.

Es geht um zwei überaus interessante Klosteranlagen, die Benediktinerabtei Ilsenburg und das Benediktiner Nonnenkloster Drübeck.
Dabei wird deren Entstehungsgeschichte, die eng mit dem Bistum Halberstadt verbunden war, behandelt. Schwerpunkt seiner Ausführungen ist jedoch deren Baugeschichte auf der Grundlage neuerer Erkenntnisse und eigener
archäologischer Untersuchungen. So konnten beispielsweise in Ilsenburg mehrere Warmluftheizungen entdeckt und dokumentiert werden. Weiterhin ist hier die konzeptionelle Entschlüsselung des Refektoriums gelungen.
Das benachbarte Benediktiner Nonnenkloster Drübeck beinhaltet in seiner Kirche wertvolle Bauplastik, die sich in einem nunmehr korrigierten Baualterplan
gut einfügen lässt. Geschichtlich ist diese Institution mit dem frühen Kanonissenstift in Thale/Wendhusen vergleichbar. Genealogische Verbindungen hierhin erhellen die vorromanische Epoche im Harzgebiet.

Folgen sie Herrn Behrens und begeben sich mit ihm auf eine Zeitreise in die Vergangenheit und Gegenwart dieser beiden sehenswerten Klosteranlagen im Harzgebiet.
Der Vortrag beginnt am 18. März um 19 Uhr im Städtischen Museum Halberstadt, Domplatz 36. Der Eintritt kostet 3 Euro. Voranmeldungen werden bereits unter Tel. 03941/551474 oder aufsicht@halberstadt.de entgegengenommen.

http://www.museum-halberstadt.de

Auch im März Sonntagsführung in Egeln auf der Wasserburg

Am Sonntag den 1. März lädt das Museum der Egelner Wasserburg um 14:00 Uhr zur nächsten öffentlichen Führung ein.

Mit dem Burgherren Otto von Hadmersleben geht es durch die 800jährige Geschichte „Vom Burgkeller bis zum Bergfried“ und es öffnen sich Türen die dem normalen Besucher verschlossen sind.

Ein Museumsbesuch mit Begehung des 32m hohen Bergfriedes ist inklusive. Auch der Maler und Grafiker Klaus Gumpert hat von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr sein Atelier geöffnet. Dort kann man nicht nur viele von ihm gemalte Bilder anschauen oder seine Musikinstrumenten Sammlung bewundern, sondern auch einen Termin vereinbaren um sich selbst oder Familienangehörige malen zu lassen. Im historischen Café im Palas der Burg kann der Besuch dann auch kulinarisch abgerundet werden.

Weitere Informationen zu Burg und Veranstaltungen unter www.wasserburg-egeln.de

Wasserburg Egeln,
Wasserburg 6, 39435 Egeln,
Uwe Lachmuth 
Tel. 039268- 30 861 -Fax -30861
Handy 01608162010

Waldbühne Altenbrak im Harz

Nur knapp zehn Kilometer Luftlinie vom Harzer Bergtheater entfernt liegt, inmitten des wildromantischen Bodetals, die Waldbühne Altenbrak. Auf der zauberhaften Freilichtbühne finden alljährlich von Juli bis September Theater- und Musikfestspiele statt. Zu den Höhepunkten gehört der alljährliche Jodlerwettstreit am ersten Septemberwochenende.

Die Waldbühne in Altenbrak ist im Jahre 1951 entstanden. Es handelt sich um eine Naturbühne im Stile eines antiken Amphitheaters, die an einem Berghang am Ostrand in Altenbrak gelegen ist. Die stufigen Sitzreihen bieten eine hervorragende Sicht auf die Bühne und Platz für bis zu 900 Besucher. Gerade in den Sommermonaten finden zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. 

Der Spielplan beinhaltet Musikfestspiele und jährlich wechselnde Theateraufführungen. Als traditionelles Highlight gilt der, immer am ersten Sonntag im September, stattfindende „Harzer Jodlerwettstreit“. Einen Besuch ist das Theater, schon aufgrund seiner idyllischen Lage auf jeden Fall wert.

https://www.bodetal.de

Ab März: “Das Literarische Quartett” im ZDF

Mit Gastgeberin Thea Dorn und drei prominenten Gästen.

Mainz (ots) Die Schriftstellerin und Publizistin Thea Dorn wird neue Gastgeberin der ZDF-Literatursendung “Das Literarische Quartett”.

Thea Dorn / Quellenangabe: “obs/ZDF/Svea Pietschmann”

Mit drei wechselnden Gästen debattiert sie sechsmal pro Jahr über vier markante Neuerscheinungen auf dem deutschsprachigen Buchmarkt, darunter auch neu aufgelegte Klassiker. “Das Literarische Quartett” wandelt sich von der klassischen Kritikerrunde zum literarischen Salon und orientiert sich auch an den vielen Lesekreisen im Lande.

Für die erste Sendung am Freitag, 6. März 2020, 23.00 Uhr, hat Thea Dorn die Radiojournalistin und Autorin Marion Brasch, die österreichische Bestsellerautorin Vea Kaiser und den Publizisten und Verleger Jakob Augstein als Mitstreiter eingeladen.

Als weitere Gäste für 2020 haben Juli Zeh, Sahra Wagenknecht, Eva Menasse, Ulrich Matthes, Marko Martin, Joachim Meyerhoff und Feridun Zaimoglu zugesagt.

Anne Reidt, Leiterin der ZDF-Hauptredaktion Kultur: “Wir freuen uns, dass wir mit Thea Dorn einen führenden Kopf der literarischen Welt für die Moderation des ‘Quartetts’ gewinnen konnten. Thea Dorn ist eine wache und genaue Beobachterin unserer Zeit und ihrer literarischen Verarbeitung im In- und Ausland, bewandert in der Literaturgeschichte, präzise in der Textanalyse, lustvoll im Streit, aber immer an Verständigung interessiert – so wie es zu einer Liebhaberin der Literatur passt.”

Daniel Fiedler, Chef der ZDF-Redaktion Kultur Berlin: “Ich freue mich außerordentlich, dass uns Thea Dorn für ‘Das Literarische Quartett’ in neuer Funktion erhalten geblieben ist. Sie hat viele unserer Zuschauerinnen und Zuschauer mit ihrer Gabe der Literaturvermittlung begeistert und lange Jahre unter Beweis gestellt, dass sie die Kunst des Gesprächs über Literatur beherrscht.”

Thea Dorn, neue Gastgeberin des “Literarischen Quartetts”: “Ich bin mir der Verantwortung, ab jetzt als Gastgeberin des ‘Literarischen Quartetts’ zu fungieren, sehr bewusst. Die Zeiten für Literatur, für das Bücherlesen überhaupt, waren schon mal günstiger. Und auch das Medium Fernsehen ist nicht gerade für ein Gespräch über Bücher erfunden worden. Aber genau deshalb ist es reizvoll für mich zu versuchen, mit diesem neuen ‘Quartett’, vor allem aber mit Unterstützung unserer Gäste, die Glut der Leselust, die in vielen immer noch schlummert, sechs Mal im Jahr zum Glühen zu bringen.” Thea Dorn gehörte von März 2017 bis Dezember 2019 neben Volker Weidermann und Christine Westermann zum festen Stamm des “Literarischen Quartetts”. Ab März 2020 ist sie die Gastgeberin der Sendung.

ZDF.de

Erlebnisspaziergang und Buchlesung „Im Schatten der Hexen“, Anmeldungen ab sofort im Museum möglich

Im vergangenen Jahr veranstaltete die Stadt Halberstadt im Rahmen einer Sponsorenveranstaltung einen Erlebnisspaziergang mit Sektempfang auf den Martinitürmen und anschließender Führung durch Halberstadt auf den Spuren der Romane „Im Schatten der Hexen“ mit Kathrin R. Hotowetz.

Die einhellig positive Resonanz regte das Städtische Museum, als verantwortlichen Bereich für die Martinitürme und Kathrin R. Hotowetz an, über eine öffentliche Aktion dieser Art nachzudenken.

Entstanden ist ein „Erlebnisspaziergang mit Buchlesung „Im Schatten der Hexen““, die in diesem Jahr erstmals angeboten wird. Im Mittelpunkt steht dabei der Aspekt der vorchristlichen Zeit aus den Büchern von Kathrin R. Hotowetz.

Am Beginn steht die sportliche Betätigung für alle Beteiligten. Es geht auf die Türme der Martinikirche, die gut bewacht vom Türmer Konrad einen Rundumblick über die Umgebung gestatten. Bei einem Gläschen Sekt und Wasser nehmen sie unser Türmer und Kathrin R. Hotowetz mit auf eine Reise durch die Vergangenheit. Anschließend gibt es einen Rundgang um den Halberstädter Domplatz in „vorchristlicher“ Zeit. Im Städtischen Museum wo die Originalfunde verschiedener archäologischer Grabungen in Hinblick auf diese Zeitepochen bestaunt werden können erwartet die Gäste eine Stärkung. Bei einem kleinen deftigen Imbiss bei Wein oder Bier wird Kathrin R. Hotowetz aus ihrem Roman lesen.

Erstmalig möchten wir Sie am 11. Juni 2020, in der Zeit von 17 bis 20 Uhr zu diesem besonderen Erlebnis einladen.

Als weitere Termine in diesem Jahr sind der 27. August und der 3. September angedacht.
Karten gibt es im Vorverkauf im Städtischen Museum Halberstadt zum Preis von 19,50 € (inkl. Imbiss und Getränke). Anmeldungen nimmt das Museum ab sofort unter 03941/551474 oder staedtischesmuseum@halberstadt.de entgegen.

http://www.museum-halberstadt.de

Die Zeit ist Reif – für eine neue Friedenshymne!

Hier ist sie. Mit „Die Zeit ist reif“ liefert Heinz Rudolf Kunze eine neue Rockhymne für die Generation im Hier und Jetzt.

„Die Zeit ist reif“ fasst das Gefühl vieler Menschen zusammen, dass es so nicht weiter geht und das wir uns wehren müssen gegen rechtsradikale Tendenzen, aber auch gegen die Herrschaft des Geldes und des Kapitals und die Zerstörung der Umwelt.“

(Heinz Rudolf Kunze)

„…lasst Euch nie mehr mit Gespenstern ein“, singt Kunze weiter im Verlauf des Songs. Lyrisch und die jüngste politische Entwicklung anmahnend. Schaurig schöner Poprock in bester Kunze Manier.

„Wir haben die drängenden Themen zusammengefasst zu einem hymnischen, fast gospelartigen Gefühl, dass es höchste Zeit ist, dass jeder sich einmischt, dass wir alle aufwachen und das wir alle etwas tun. Das ganze musikalisch sehr freundlich verpackt“, beschreibt Kunze Kunze.

Die Zeit ist reif für diesen Song.

„Die Zeit ist“ aus dem Album „Der Wahrheit die Ehre“
Musik: Heiner Lürig 

Text: Heinz Rudolf Kunze 

Published By: Weltverbesserer Musikverlag GmbH / Edition 8 Musik

Label / Vertrieb: Meadow Lake Music / Rough Trade Distribution

Kamera & Schnitt: Simon Stöckl (www.instagram.com/simonstoeckl) Konzept: Heinz Rudolf Kunze, Simon Stöckl, Stefanie Göthel, Joerg Hartung Aufnahmeleitung: Joerg Hartung Aufnahme Assistenz: Stefan Krause & Maximilian Ehrlich Hair & Make Up: Kieu Anh Duong (www.kieuanhduong.de) Drehort: ISO 60 (www.iso-studios.de) Darsteller: Romy Margarete Hartung Sarah Lesch Linda Drescher Katharina Eirich Sabine Lämmel Tim Gernitz Raschid Sidgi LOC Didi Voigt Stefan Krause

Tour 2020

17.04. Freitag / Leipzig Haus Auensee
18.04. Samstag / Cottbus, Stadthalle
19.04. Sonntag / Erfurt, Thüringenhalle
15.05. Freitag / Neuruppin, Kulturhaus
16.05. Samstag / Nürnberg, Serenadenhof
17.05. Sonntag / München, Tonhalle
18.05. Montag / OFFDAY 
19.05. Dienstag / Suhl, CCS
20.05. Mittwoch / Hannover, Capitol
22.05. Freitag / Hamburg, Große Freiheit 36
23.05. Samstag / Rostock, Moya
24.05. Sonntag / Magdeburg, Amo Kulturhaus 
04.06. Donnerstag / Düsseldorf, Capitol Theater
05.06. Freitag / Mainz, Frankfurter Hof
07.06. Sonntag / Blieskastel, Paradeplatz

Weitere Informationen: http://www.heinzrudolfkunze.de http://www.instagram.com/heinzrudolfk… http://www.facebook.com/heinzrudolfkunze

Jahresausstellung im Händel-Haus: „Meine Seele sieht im Hören”

Händels Opern, Oskar Hagen und die Bildkraft der Musik.
vom 22. Februar 2019 bis 10. Januar 2021

Das Jahr 2020 ist für Händel-Freunde ein Jubiläumsjahr, das wir in Halle und Göttingen gleichermaßen feiern. Nachdem Händels Opernschaffen fast 180 Jahre lang in den Musiktheatern in Vergessenheit geraten war, wagte 1920 der Kunsthistoriker, Dirigent und Musikwissenschaftler Oskar Hagen (1888 – 1957) in Göttingen gemeinsam mit einem Laienorchester das Experiment einer szenischen Aufführung der Händel-Oper „Rodelinda“ – und stieß auf ein begeistertes Publikum.

Die Wurzeln für Hagens Händel-Faszination führen nach Halle, wo er von 1913 bis 1918 tätig war. Dort lernte er Händels Musik in Seminaren bei Hermann Abert kennen und begeisterte sich seit dieser Zeit für die Idee einer Wiederaufführung der Opern Händels. Für die Göttinger Inszenierung konnte er Paul Thiersch gewinnen, Leiter der Kunstgewerbeschule Halle, der die expressionistische Ausstattung schuf. Neben der Musik war es vor allem die Kunstgeschichte, die Hagen interessierte. Bei der Beschreibung von Kunstwerken verwendet er immer wieder musikalische Begriffe. Dass er dabei kulturelle Phänomene aus einer verstärkt nationalen Perspektive betrachtet, erschwert heute die Rezeption seiner Werke.

Dem regen Vergleich und Austausch zwischen Musik und bildender Kunst ist der zweite Teil der Ausstellung gewidmet. Theoretische Abhandlungen des 18. Jahrhunderts führen zurück zum Musikpraktiker Georg Friedrich Händel. Händel selbst war ein Kunstkenner und Sammler. In seinen Kompositionen gelang es ihm, ganz im Sinne barocker Nachahmungsästhetik und Affektenlehre, wie kaum einem anderen Komponisten seiner Zeit sowohl Naturbilder als auch innere emotionale Leidenschaft in Musik zu gießen.

Wir begeben uns auf die Suche nach Bildern in Händels einfühlsamsten Stücken. Historische Bühnenbilder und Grafiken, eindrucksvolle Gemälde und Notendrucke, originale Musikinstrumente und natürlich reichlich erklingende Musik geben Anregungen zu einem Thema, das die Künste und die Sinne verschmelzen lässt.

Anlass ist der 335. Geburtstag des großen Sohnes der Stadt, der hier am 23. Februar 1685 geboren wurde. Dabei stehen das auserlesene Kammerkonzert, und die Eröffnung der Jahresausstellung am 21. Februar in seinem Geburtshaus sowie das bereits zu einer Tradition gewordene „Happy Birthday Händel“ (20. bis 22. Februar) im Mittelpunkt. Zudem bietet die Tourist-Information am Marktplatz Stadtrundgänge „Auf den Spuren Händels“ an.

Öffnungszeiten Händel-Haus und Museumsshop

Stiftung Händel-Haus | Große Nikolaistraße 5 | 06108 Halle (Saale)

Telefon +49 (0) 345 / 500 90 0 | stiftung@haendelhaus.de I www.haendelhaus.de
April bis Oktober: 10 bis 18 Uhr,
November bis März: 10 bis 17 Uhr

Montag geschlossen (ausgenommen sind Feiertage und die Händel-Festspiele)

Sonderausstellung im Museum: Fast ein Jahrhundert Leben. Werner Hartmann – Chronist der Stadt Halberstadt

Die bedeutende Geschichte des 1200jährigen Halberstadt hat in der Vergangenheit viele Heimatforscher fasziniert, zum großen Teil interessierte Laien aber auch Fachhistoriker.

Einer der bedeutendsten ist und bleibt Werner Hartmann. Er ist ein Zeitzeuge und Chronist der Halberstädter Geschichte und seit 2003 Ehrenbürger der Stadt Halberstadt.

Seine Forschungen umfassen den Zeitraum der letzten 70 Jahre, geben Zeitzeugenberichte wieder, werten Quellen aus, erklären die Folgen und zeigen Schicksale. Im Ergebnis seiner intensiven Sammlungs- und Forschungstätigkeit entstanden zum Teil sehr umfangreiche Dokumentationen, Broschüren, Bücher und Filme. Werner Hartmann hat beispielhaftes geleistet.

Entstanden ist ein umfangreiches Archiv, das die Geschichte Halberstadts in einzigartiger Weise dokumentiert und auswertet. Über 120 veröffentlichte Arbeiten, über 500 unveröffentlichte Arbeiten, zahlreiche Quellensammlungen zur Halberstädter Geschichte und zur Geschichte des gesamten Harzkreises, ca. 10.000 Fotoaufnahmen und 5000 Dias gehören zur einzigartigen Sammlung, die Werner Hartmann in den vergangenen Jahrzehnten zusammengetragen hat. Keine vorhandene Sammlung gibt so ausführlich die Geschichte der 1200jährigen Bischofsstadt Halberstadt wieder, beschäftigt sich mit zahllosen Persönlichkeiten und Sachthemen dieser Stadt. Mittlerweile ist Werner Hartmann 96 Jahre alt. Er hat sich entschlossen, sein einzigartiges Archiv der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im vergangenen Jahr übereignete er seine Sammlung testamentarisch, notariell beglaubigt, nach seinem Ableben der Stadt Halberstadt mit der Auflage, diese als geschlossenes Archiv zu führen und öffentlich nutzbar zu machen.
Um dieses Testament zu erfüllen, wollen wir, die Stadt Halberstadt, bereits zu seinen Lebzeiten versuchen, das Archiv so weit wie möglich zu erschließen und digital zu erfassen, da die einzigartige Möglichkeit besteht, den „Autor der Sammlung noch persönlich in die Aufarbeitung des Archivgutes einzubeziehen.

Nach einem zweijährigen Projekt wird nun erstmals sein Lebenswerk öffentlich in dieser Ausstellung präsentiert.

Anlässlich der neuen Sonderausstellung im Städtischen Museum Halberstadt „Fast ein Jahrhundert Leben. Werner Hartmann. Chronist der Stadt“ und nicht zuletzt in Andenken an die in diesem Jahre vor 75 Jahren erfolgte Zerstörung unserer Stadt, hat der Geschichtsverein die bereits lange vergriffene Publikation von Werner Hartmann „Halberstadt brennt.

Eine Dokumentation über Halberstadt im Luftkrieg 1944-1945, insbesondere über die Zerstörung der Stadt am 8. April 1945″ neu herausgegeben. Ab sofort ist das Buch im Städtischen Museum sowie in der Buchhandlung Schönherr für 13,95 € wieder erhältlich.

Eröffnung: 15. Februar 2020, 15 Uhr

Ausstellungsrundgang: 22. März und 7. Juni 2020, 15 Uhr

Schatzgeschichten bei Kaffee und Kuchen: Ein Chronist erzählt: Werner Hartmann – Der 8. April 19455. April 2020, 15 Uhr

Internationaler Museumstag, 17. Mai 2020 (Eintritt frei), Ausstellungsrundgang, 15 Uhr

Finissage: 16. August 2020, 15 Uhr

http://www.museum-halberstadt.de

„Meine Seele sieht im Hören – Händels Opern, Oskar Hagen und die Bildkraft der Musik“

Am Freitag, 21. Februar 2020, 11 Uhr, Händel-Haus Halle, Große Nikolaistraße 5, 06108 Halle, Treffpunkt: Museumskasse

Gesprächspartner*innen:         Clemens Birnbaum (Direktor der Stiftung Händel-Haus) Christiane Barth und Theresa Stiller (Kuratorinnen)

Die diesjährige Jahresausstellung nimmt das Schaffen Oskar Hagens als Kunsthistoriker in den Fokus und würdigt ihn als Begründer der Händel-Opernrenaissance vor genau 100 Jahren in Göttingen.

Im Jahr 1920 wagte er gemeinsam mit einem Laienorchester das Experiment einer szenischen Aufführung der Händel-Oper „Rodelinda“ – und stieß auf ein begeistertes Publikum. Weitere Aufführungen folgten. Die Wurzeln für Hagens Händel-Faszination führen nach Halle, wo er von 1913 bis 1918 tätig war. Oskar Hagen wurde von Halle aus von Paul Thiersch, dem Direktor der Halleschen Handwerkerschule, unterstützt, der die farbenfrohe Ausstattung der Opern übernahm. Seine expressionistischen Entwürfe bilden die Grundlage für die Gestaltung des ersten Ausstellungsraumes. Dokumente in der Schatzkammer beleuchten die Zusammenarbeit zwischen Oskar Hagen und Paul Thiersch.

Ein zweiter Themenkreis der Ausstellung beschäftigt sich mit „musikalischen Malereien“ und mit Händels Musik. Händel gelang es wie kaum einem anderen Komponisten seiner Zeit sowohl Naturbilder als auch innere emotionale Leidenschaft in Musik zu gießen. In der Ausstellung begeben wir uns auf die Suche nach Tonmalereien in Händels einfühlsamsten Stücken. Präsentiert werden historische Bühnenbilder und Grafiken, eindrucksvolle Gemälde und Notendrucke aus dem 18. Jahrhundert, originale Musikinstrumente und natürlich reichlich erklingende Musik. Sie sollen Anregungen zu einem Thema geben, das die Künste und die Sinne verschmelzen lässt. Wir freuen uns, Sie im Händel-Haus zu begrüßen. Die Präsentation der Ausstellungsräume dauert etwa 30 Minuten. Wir bitten um Rückmeldung via E-Mail (presse@haendelhaus.de) oder auch telefonisch (0345 / 500 90 126) bis zum 20. Februar 2020.

www.Haendelhaus.de

Aufruf zur Teilnahme Kreativmarkt im Museumshof zu Ton am Dom geplant

Auch in diesem Sommer erwartet die Gäste von Halberstadt wieder ein hochwertiges Programm zum „Ton am Dom“ Wochenende am 4. und 5. Juli 2020.

Zu erleben sind „Keramik, Kunst und Köstlichkeiten“. Traditionell beteiligt sich auch das Städtische Museum mit freiem Eintritt, Sonderführungen, einem Flohmarkt und kultureller Umrahmung an den Festivitäten.

In diesem Jahr möchte das Städtische Museum zur Ergänzung des vielseitigen Angebots auf dem Domplatz im Vorhof des Museums einen Kreativmarkt veranstalten. Dabei soll Künstlern, Handwerkern und allen kreativen Menschen die Möglichkeit gegeben werden, ihre handgefertigten Waren und Kreationen zum Verkauf anzubieten. Das Museum stellt für Jeden, der sich beteiligen möchte einen kleinen Stand zur Verfügung. Die Standmiete beträgt für beide Tage 15 Euro und kommt einem guten Zweck zugute.
Wer Lust hat, sich an diesem Kreativmarkt zu beteiligen, meldet sich bis spätestens 31. Mai 2020 im Städtischen Museum unter Tel. 03941/551474.

http://www.museum-halberstadt.de

Ausstellung – Gerd Winner. Goslar – von hier aus

Straßen, Fassaden, Häuserschluchten, Wegzeichen – mit seinen „Urbanen Strukturen“ ist Gerd Winner, 1936 in Braunschweig geboren, weit über Deutschland hinaus bekannt geworden. Neben den Metropolen Berlin und London waren es insbesondere New York und Paris, die seine künstlerische Phantasie bewegt und seine Arbeit seit über 50 Jahren geprägt haben.

Gemeinsam mit dem Künstler, der seit den späten 70er Jahren in Liebenburg, in der Nähe von Goslar, ansässig ist, entstand die Idee, eine neue Werkserie mit Motiven aus dem Stadtraum Goslar zu entwerfen. Die Geschichte dieser mittelalterlichen Stadt mit ihren eindrucksvollen historischen Gebäuden hat Gerd Winner seit langem fasziniert.

Kern der Ausstellung sind 17 neue Bilder von Goslar, auf die der Titel „Von hier aus“ – einen Ausstellungstitel von Kasper König paraphrasierend – anspielt. Ferner gibt sie mit 30 Werken einen Überblick über Winners Serien der Großstädte Berlin, London, Paris und New York.

„Die Stadt ist das Gesicht des Menschen“, so Winners künstlerisches Credo. Hier spiegeln sich die historischen Erfahrungen der Menschen ebenso wie ihre aktuelle Verfassung und ihr Unterbewusstes. Die Außenwelt wird zum Spiegel der Innenwelt. Der Blick auf die Oberflächen – Fassaden, Mauern, Treppen, Asphalt – ist darauf angelegt, ihre verborgene Dimension frei zu legen. Winners menschenlose Städtebilder sind Bilder menschlicher Befindlichkeit.

Ausgangsmaterial seiner Werke sind immer fotografische Abbilder der Wirklichkeit. Mit Doppel-belichtungen, unterschiedlichen Perspektiven oder raffinierten Überblendungen hat Winner eine eigenständige Formensprache entwickelt, mit der er sowohl die Dynamik des städtischen Außenraums darstellt als auch metaphorische Deutungen anregt. So fragen die gewagten Perspektiven von Goslar auch nach der Zukunft einer Stadt, deren Architektur vom Mittelalter geprägt ist.

Zu Winners wichtigstem Medium wurde der Siebdruck in der Symbiose von Malerei, Fotografie und Grafik. Gemeinsam mit berühmten Druckern hat der Künstler diese Technik zu einem eigenständigen künstlerischen Medium entwickelt. Die Arbeiten seiner großen Werkgruppen sind Unikate. Aus der Verwendung von fünf bis neun Farbtönen ergeben sich bis zu dreißig Nuancen. In vielen Arbeitsgängen entsteht im Laufe des Siebdruckverfahrens die reizvolle Farbigkeit von Winners Bildwelt.

Die Goslarer Bildmotive sind 2019 und 2020 in digitaler Printtechnik auf Bütten im Braun- schweiger Druckstudio von Horst und Maximilian Beyrich und Team entstanden. Sie sind der Stadt Goslar gewidmet.

In Kooperation mit der Stadt plant das Mönchehaus Museum eine Publikation zu Winners Stadtansichten von Goslar.

Ausstellungszeitraum: 09. Februar bis 03. Mai 2020

Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Dienstag bis Sonntag: 11.00 Uhr – 17.00 Uhr
Montag: geschlossen

Einzelpersonen:

  • Erwachsene EUR 5,00
  • Kinder/Jugendliche EUR 1,50
  • VFK-Mitglieder EUR 2,00 (für Besuch der Sonderausstellungen)

Gruppen ab 10 Personen:

  • Erwachsene EUR 4,00
  • Kinder/Jugendliche EUR 1,00

Kontakt & Information

Mönchehaus Museum Goslar
Verein zur Förderung Moderner Kunst e. V.
Mönchestraße 1, 38640 Goslar
Tel. 05321-4948
www.moenchehaus.de

13. Harzer KulturWinter – Wernigerode: Märchenstunde im Schloß Wernigerode

Ort: Rauchsalon Schloß Wernigerode®, Am Schloß 1, 38855 Wernigerode
Termin: 13.2. und 14.2. jeweils um 11 Uhr und um 15 Uhr

Die Märchenfee vom Schloß Wernigerode® lädt Kinder und Familien ein, im Rauchsalon am flackernden Kamin Märchen aus alter und neuer Zeit zu lauschen. Es besteht die Möglichkeit durch einen Aufpreis eine Schloss- und Museumsbesichtigung anzuschließen. Anmeldung erforderlich!

Preis: 3 € pro Person, Schlossbesichtigung nicht inklusive
Infos: Schloß Wernigerode®, Tel. 03943 553030, zentrale@schloss-wernigerode.de,
  www.schloss-wernigerode.de

Robert Hart ist Stargast bei Bridges to Classics 2020

Frontmann von „Manfred Mann‘s Earth Band“ bei den Händel-Festspielen 2020

Robert Hart, der Frontmann der Rockband „Manfred Mann‘s Earth Band“,ist der Stargast bei dem diesjährigen Symphonic-Rock-Konzert Bridges to Classics.

Das Konzert findet im Rahmen der Händel-Festspiele am 13. Juni 2020 in der Galgenbergschlucht in Halle (Saale) statt. Welthits wie „Blinded by the Light“, „Mighty Quinn“ und „Davy’s on the Road Again“ versprechen heute noch absolute Ohrwurmgarantie. Auf diese und weitere Erfolgssongs der britischen Band, die sich 1971 um den südafrikanischen Keyboarder Manfred Mann gegründet hat, dürfen sich die Besucher beim Open-Air-Konzert freuen. Traditionell endet Bridges to Classics mit einem fulminanten Feuerwerk. Ein Highlight der Händel-Festspiele, das man auf keinen Fall verpassen sollte!

Robert Hart wurde 1958 in Bournemouth (Großbritannien) geboren und begann seine Karriere in Poole, einer Kleinstadt an der Südküste Englands. Seit 2011 ist der Rocksänger und Songschreiber, der auch als Solokünstler auftritt, der Frontmann der „Manfred Mann‘s Earth Band“. Außerdem hat er als Solist in den Musikbands „Bad Company“, „The Distance“ und „Company of the Snakes“ gearbeitet. Er war der erste englische Künstler der einen Vertrag bei Hollywood Records erhielt. Daraufhin schrieb er mehrere Nummer-eins-Hits und komponierte eine Reihe von Film-Soundtracks. Dazu zählt auch der Hollywood-Soundtrack für den Whoopi-Goldberg-Film „The Burglar“ aus dem Jahr 1987. Im Laufe seiner langen Karriere war Robert Hart u. a. an Projekten mit Andy Taylor von „Duran Duran“, Peter Maffay sowie Mitgliedern der Musikgruppen „Chic“ und „Go West“ beteiligt.

Traditionell am letzten Wochenende strömen tausende Besucher in die Galgenbergschlucht in Halle (Saale). In Bridges to Classics erleben sie den faszinierenden Brückenschlag zwischen klassisch-barocker und moderner Rock-Musik. Dieses Symphonic-Rock-Konzert findet in einer atemberaubenden, atmosphärischen Naturkulisse statt und schließt mit einem Feuerwerk.

Der kreative Kopf des Konzertes, der Saxofonist, Dirigent und Dozent Bernd Ruf, zählt zu den innovativsten Musikerpersönlichkeiten im Bereich Classical Crossover. Gemeinsam mit der Sängerin Anke Sieloff, dem Keyboarder Benjamin Köthe, seiner GermanPops Band & Singers und einem ausgewählten Team von weiteren Spitzenmusikern werden sie von der Staatskapelle Halle und dem Special Guest Robert Hart, der den Abend besonders „aufheizen“ wird, unterstützt.

Bridges to Classics wird von der Stadtwerke Halle GmbH und der EVH GmbH unterstützt sowie von MDR Sachsen-Anhalt präsentiert.

Tickets für 35 Euro sind bundesweit an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter +49 (0)345 / 565 27 06, www.haendelfestspiele-halle.de, in Sachsen-Anhalt bei Tim Ticket und in ausgewählten MZ-Service-Punkten erhältlich.

Die Stargäste von Bridges to Classics der letzten Jahre im Überblick:

2003 Chris Thompson (Manfred Mann’s Earth Band)

2004 Jon Lord (Deep Purple)

2005 Heinz Rudolf Kunze

2006 Roger Chapman

2007 Paul Carrack (Mike & the Mechanics)

2008 Ian Anderson (Jethro Tull)

2009 Bobby Kimball (Toto)

2010 Jimi Jamison (Survivor)

2011 Maggie Reilly (Mike Oldfield)

2012 Steve Hackett (Genesis)

2013 (wegen Hochwasser entfallen)

2014 Phil Bates (Electric Light Orchestra, ELO Part II)

2015 Fish (Derek William Dick; Marillion)

2016 Gary Brooker und Geoff Whitehorn (Procol Harum)

2017 Eric Bazilian (The Hooters)

2018 Jesse Siebenberg (Supertramp)

2019 Joe Lynn Turner (Deep Purple, Rainbow)

Stiftung Händel-Haus
06108 Halle (Saale)
Tel. +49 (0) 345 / 500 90 126
Fax: +49 (0) 345 / 500 90 416

www.HaendelHaus.de

13. Harzer KulturWinter – Harzgerode: Kulinarische Zeitreise durch die Trinkkultur rund um das Harzgeröder Schloss von 1384 bis heute

Nach einer Führung durch das Schloss Harzgerode gehen die Veranstaltungsgäste auf eine kulinarische Zeitreise durch die Trinkkultur rund um das Harzgeröder Schloss von 1384 bis heute.

Es werden 5 Trinkgenüsse aus mehreren Jahrhunderten präsentiert und verkostet, dazu wird eine Käsesuppe im Brotmantel gereicht. Dieses Harzgeröder Brot wird nach traditioneller Rezeptur eines Harzgeröder Bäckers hergestellt.
Anmeldung erforderlich bis spätestens zwei Tage vor Termin!

Ort: Schloss Harzgerode, Schlossplatz 3, 06493 Harzgerode
Termin: 8.2., 10.2., 13.2., 15.2. jeweils um 11 Uhr Schlossführung und um 12.30 Uhr Kulinarische Zeitreise
Preis: 35 € p.P.; mindestens 10 Personen, maximal 20 Personen
Infos: Stadtinformation im Schloss Harzgerode, Tel. 03948 4723 287,
stadtinfo@harzgerode.de,
www.harzgerode.de

Die Kunst van Goghs hautnah und immersiv erleben

“Van Gogh experience” im Kunstkraftwerk Leipzig eröffnet

Leipzig (ots) Immersive Kunst zieht weltweit Tausende von Besuchern in ihren Bann. In Deutschland gibt es einen Ort für dieses unmittelbare Kunsterlebnis: das Kunstkraftwerk Leipzig. Am 1. Februar eröffnet mit “Van Gogh experience” eine weitere immersive Kunstinstallation (bis Ende Januar 2021).

Van Gogh immersiv erleben in der “Van Gogh experience” im Kunstkraftwerk Leipzig. Quellenangabe: “obs/Kunstkraftwerk Leipzig/Luca Migliore / Bridgeman Images”

In den Räumen des ehemaligen Heizkraftwerks werden dann die einzigartigen Farb- und Bildwelten von Vincent van Gogh in überdimensionaler und immersiver Projektion gezeigt. 24 Laser-Beamer neuester Generation projizieren die Werke van Goghs – von den Kartoffelessern über die Sonnenblumen bis zur Sternennacht – in riesiger Auflösung an die bis zu acht Meter hohen Wände und die Decke sowie auf den Boden der Halle. Die Besucher*innen können den Arbeiten des berühmten Malers, den leuchtenden Farben, der expressiven Malweise und dem kraftvollen Pinselstrich auf diese Weise so nahe kommen wie nie. Eigens arrangierte und komponierte Musik untermalt das visuelle Erlebnis. Die rund 35-minütige immersive Kunstinstallation wurde von Gianfranco Iannuzzi , Renato Gatto und Massimiliano Siccardi (Musikkoordination Luca Longobardi) geschaffen, die weltweit mit ihren Werken begeistern. Die “Van Gogh experience” ist ihre fünfte Arbeit in Leipzig.

Die Installation folgt keinem chronologischen Aufbau, sondern behandelt – umrahmt von Prolog und Epilog – acht verschiedene Themen. Zu Beginn werden die Besucher*innen in provenzalisches Licht getaucht, indem u.a. das berühmte Bild des “Sämann bei untergehender Sonne” projiziert wird. Es folgen die “Werke der Jugend” mit dunkleren Farben und Darstellungen von niederländischen Landschaften und “Die Kartoffelesser”. Die berühmte Serie der “Sonnenblumen” illustriert u.a. das Thema “Natur”, und schließlich können die Betrachter*innen visuell in das Paris am Ende des 19. Jahrhunderts eintauchen. Mit den bekannten Abbildungen seines Schlafzimmers, dem gelben Haus, der “Caféterrasse am Abend” und dem “Nachtcafé” geht die Reise wieder in den Süden. Bei der raumfüllenden Projektion von “Die Sternennacht” oder der Serie der Zypressen werden die wiederkehrenden Motive “Olivenbäume und Zypressen” in van Goghs Werk in den Mittelpunkt gerückt. Zahlreiche Selbstporträts und Landschaften ziehen nun die Betrachter*innen in ihren Bann, die van Gogh in seiner Zeit in Saint Rémy schuf. Sein vermeintlich letztes Bild, “Weizenfeld mit Krähen”, steht vor dem Epilog, der erneut zahlreiche Porträts des Künstlers vor Augen führt.

Auch wenn sie bekanntermaßen zu Vincent van Gogh gehören – seine sehr dunklen und teils verwirrten Seiten zeigen wir in der Immersion nicht”, so der künstlerische Leiter der “Van Gogh experience” Gianfranco Iannuzzi. “Wir haben uns auf die Vielfalt seiner Werke, ihre herrlichen Farben und ihre immense Wirkung konzentriert und möchten diese dem Publikum präsentieren.” Die “Van Gogh experience” trägt somit entspannende und meditative Züge. Gemeinsam mit seinem Team hat der Italiener sich auf diese Form der Kunstprojektion spezialisiert. Ihre Arbeiten sind auch in Frankreich, Italien und in Südkorea zu sehen.

“Ein Schwerpunkt im Kunstkraftwerk liegt auf multimedialen immersiven Kunstinstallationen. Dies wollen wir in den kommenden Jahren verstärken”, sagt Prof. Dr. Markus Löffler, Initiator des Kunstkraftwerks Leipzig. “Wir freuen uns nun, die einzigartige Malweise Vincent van Goghs auf eindringliche Weise zeigen und damit vielen Menschen ein besonderes visuelles Erlebnis und einen anderen Zugang zur Kunst bieten zu können.” Ab Februar hat das Kunstkraftwerk jede Stunde fünf Installationen im Programm: Neben der “Van Gogh experience” werden weiterhin “Hundertwasser experience”, “Werk in progress” und “Die Wunderwelten von Alice” zu sehen sein, sowie die neue poetische Arbeit “Unsichtbare Städte” von Ginevra Napoleoni. Sie stellt eine fiktive Reise durch phantastische Städte nach einem Buch des italienischen Autors Italo Calvino dar.

http://www.kunstkraftwerk-leipzig.com

TV.Deutschland.Guide – Ringheiligtum Pömmelte bei Zackmünde im Salzlandkreis

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Heute berichte ich über die Kreisgrabenanlage von Pömmelte in Zackmünde, einem Ortsteil der Stadt Barby im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt ist ein ritueller Ort, der auf das Ende des 3. Jahrtausends vor Christus datiert wird. Sie wurde durch Flugprospektion entdeckt. Im Jahr 2005 bis zum Jahr 2006 fanden geomagnetische Untersuchungen statt, die die Luftbildstrukturen bestätigten und weitere Ringanlagen, eine kleinere Kreisgrabenanlage, die von der großen überlagert wird, sowie eine Reihe von Gruben erbrachte. Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte-Zackmünde ist ein komplexer Ritualort, an dem vielfältige religiöse Handlungen ausgeübt wurden. Seit Dezember 2015 trägt die Anlage den Namen “Ringheiligtum Pömmelte”. Die Gesamtanlage hat einen Durchmesser von etwa 115 Metern, wobei der Kreisgraben, bei dem es sich um einen Kultplatz vom Ende des 3. Jahrtausends vor Christus handelt, einen Durchmesser von etwa 80 Meter aufweist. Die siebenteilige Anlage setzt sich wie folgt zusammen: Ein äußerer Pfostenring welcher partiell mit Gräben umgeben ist. Dann ein Ringgraben, der aus einzelnen Gruben besteht. Innen folgt dann der eigentliche Kreisgraben, mit einer innen liegenden Palisade. Vor diesem Graben befindet sich ein äußerer Wall, der nur durch Einrieselung im Graben nachgewiesen werden konnte. Im Inneren des Kreisgraben stehen zwei Pfostenkränze. Der Kreisgraben verfügt in regelmäßigem Abstand über vier Durchlässe. Das rituelle Interagieren unterschiedlicher Kulturen bestätigt eine Theorie, die besagt, dass alle Ackerbauern gemeinsame religiöse Wurzeln besitzen. Erstmals liegt mit der Anlage von Pömmelte-Zackmünde ein rituell-religiöses Bauwerk der Schnurkeramik- und Glockenbecherkulturen und der Aunjetitzer Kultur in Mitteleuropa vor, die Rückschlüsse auf das Weltbild und die Glaubenswelt dieser für die weitere Entwicklung Europas so entscheidenden Epoche zulässt. Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte-Zackmünde gehört in die entwickelte Aunjetitzer Kultur der frühen Bronzezeit, in der auch die Himmelsscheibe von Nebra entstand. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.
Ihre Pia. Danke.

Contrepartie – Ein Porträt der Gitarrenwelt des 17. Jahrhunderts

Sonntag, 2. Februar 2020, 11 Uhr, Händel-Haus, Bohlenstube

Werke von M. Cazzati, F. Corbetta, G. P. Foscarini, J. H. Kapsberger – Domenico Cerasani (Chitarrone, Barockgitarre), Johannes Ötzbrugger (Chitarrone, Barockgitarre)

Am Sonntag, dem 2. Februar entführen uns die beiden Musiker Domenico Cerasani und Johannes Ötzbrugger in der historischen Bohlenstube des Händel-Hauses um 11 Uhr in die Gitarrenwelt des 17. Jahrhunderts.

Contrepartie, oder auch die Kunst zu zweit zu spielen, ist ein Porträt der wunderschönen Lauten- und Gitarrenwelt aus dem Italien des 17. Jahrhunderts. Das Wechselspiel zwischen der Theorbe mit ihren tiefen Bordunsaiten und der perkussiven Barockgitarre erzeugt eine enorme Vielfalt an Klängen, ausgezeichnet, wunderbar leichtfüßig und einfühlsam von dem aus Österreich stammenden Johannes Ötzbrugger und dem aus Italien stammenden Domenico Cerasani dargeboten. Große Meister wie F. Corbetta und J. H. Kapsberger gewähren uns einen Einblick in eine musikalische Kultur, die sich auch in heutiger Zeit erfrischend und lebendig anhören lässt.

Anschließend können Konzertbesucher mit ihrer Eintrittskarte die Ausstellungen des Händel-Hauses erkunden.

Tickets für 15 Euro gibt es an der Museumkasse des Händel-Hauses, unter 0345 / 500 90 103 und ticket@haendelhaus.de

Stiftung Händel-Haus
Große Nikolaistraße 5
06108 Halle (Saale)

Tel. +49 (0) 345 / 500 90 126
Fax: +49 (0) 345 / 500 90 416

www.Haendelhaus.de

Hingucker fürs Schraube-Museum – Historische Kirchen Halberstadt in Miniatur

Was lange währt wird gut, so auch in diesem Fall. Schon seit einigen Jahren kooperieren das Städtische Museum und die AFU Privates Bildungsinstitut GmbH. Vor fast zwei Jahren gab es die Idee, die zahlreichen Kirchen unserer Stadt für das Museum in Holz nachzugestalten.

Das Projekt wurde bei der Kommunalen Beschäftigungsagentur Harz eingereicht, bewilligt und gefördert. Die Teilnehmer in der Holzwerkstatt im Bildungsinstitut beschäftigten sich nun mit den zahlreichen Kirchen und Klöstern, die unserer Stadt ein besonderes Ambiente verleihen. Auch untergegangene, nicht mehr vorhandene Kirchen und Klöster wurden in das Projekt mit einbezogen. Nun war es endlich soweit. Bei der Übergabe ließ es sich auch der ehemalige Leiter der AFU Reinhard Theml, der das Projekt mit initiiert hatte, nicht nehmen zu kommen.

Insgesamt 13 Modell von Halberstädter Kirchen und Klöstern, wie der Moritzkirche oder der Dom, aber auch der Laurentiuskirche oder der nicht mehr vorhandenen Paulskirche sind entstanden. Gedacht sind diese wunderschönen Nachbildungen als Tischdekoration bei Veranstaltungen im Städtischen Museum und im Schraube-Museum. Hans-Werner Klein stellte aus dünnen Sperrholzplatten in akribischer Kleinarbeit die Modelle her. Veronika Kutzner übernahm die Sisyphusarbeit der künstlerischen Farbgestaltung. Diese Modelle werden das Auge der Besucher auf sich richten und den Gästen gleichzeitig ein Stück Stadtgeschichte zeigen.

http://www.museum-halberstadt.de

Halberstadt, Hasenpflug und Laschkewitz-Brehm Reiselust, Entdeckerfreude und Sinn für schöne Dinge

Ein Ausblick auf eine Sammlung ethnografischer Zeugnisse aus aller Welt

Carl Georg Adolf Hasenpflug gehört zu den großen deutschen Malern seiner Generation. Heute zählt er wieder zu einem der bedeutendsten deutschen Maler in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Die Stadt Halberstadt ehrte Carl Hasenpflug 2002 mit einer ersten, tatsächlich umfassenden Ausstellung seines Werkes aus Anlass seines 200. Geburtstages.

Durch die Ausstellung kam ein Kontakt zur Familie Laschkewitz-Brehm aus Süddeutschland zustande. Sie sind unmittelbare Nachfahren von Carl Hasenpflug.

Sie unterstützten zahlreiche Publikationen des Städtischen Museums zu Hasenpflug und sie verliebten sich in Halberstadt. Eine enge Verbindung entstand.
Seit Frühjahr 2007 suchte Familie Laschkewitz-Brehm nach einer Möglichkeit, ihre auf vielen Reisen zusammengetragenen Sammlungsstücke in einer Ausstellung zu präsentieren.
Es gab eine Idee – den Ausbau der alten Scheune am Schraube-Museum. Das Konzept sah einen Ausstellungsraum für die Sammlung der Familie vor.
Durch die großzügige finanzielle Unterstützung des Ehepaars Laschkewitz-Brehm war eine finanzielle Beteiligung der Stadt nicht notwendig.
Nun wird erstmalig eine Werkschau aus den zahlreichen Schätzen der Familie Laschkewitz-Brehm in der Ausstellungsscheune gezeigt.

http://www.museum-halberstadt.de

Dreharbeiten am Grünen Band im Harz

Filmteam aus Südkorea besuchte den Nationalpark Harz

30 Jahre Grünes Band – damit gingen 2019 die Erfolgsgeschichten des größten zusammenhängenden Naturschutzprojekts durch die Medienlandschaft. Das ehemalige militärische Sperrgebiet der deutschen und europäischen Teilung zieht sich heute als Grünes Band mitten durch Europa und Deutschland und bewahrt heute eine reiche Artenvielfalt. Das einstige Grenzgebiet zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen wurde 2019 zum Nationalen Naturmonument – ein Teil davon verläuft mitten durch den Nationalpark Harz. Das Interesse am Grünen Band ist so groß, dass es auch bis nach Korea reicht – dem ebenfalls zweigeteilten Land, das noch auf seine Wiedervereinigung wartet.  Und so war nach einer Delegation Südkoreas im November bereits im Dezember 2019 erneut Besuch im Nationalpark Harz – ein vierköpfiges Filmteam des südkoreanischen Senders SBS.

Zwei volle Tage war das Filmteam allein im Harz unterwegs, um Eindrücke der vielfältigen Natur am Grünen Band zu sammeln und Akteure entlang des Grünen Bandes zu interviewen. Auf Interesse stießen dabei – neben der Harzer Schmalspurbahn – auch die Aktivitäten des vom BUND betriebenen Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus und des ebensfalls als Nationalpark-Besucherzentrum ausgewiesenen Brockenhauses.

Dr. Friedhart Knolle, Pressesprecher des Nationalparks Harz, führte die Delegationen und Teams durch das Schutzgebiet. „Der Nationalpark Harz bekommt mehrfach im Jahr Besuch aus Südkorea und wenn es die Zeit erlaubt, ist das Besucherzentrum TorfHaus immer ein Ziel, weil es das Grüne Band schwerpunktmäßig thematisiert und der BUND schließlich auch das Projekt aus der Taufe gehoben hat.“

Erstaunt zeigten sich die Gäste, wie schnell sich die Natur aus dem Grünen Band heraus auch auf dem eigentlichen Grenzstreifen erholt hat. „An manchen Stellen würde man gar nicht mehr erkennen, wo einst die Grenze verlief“, so der Diplom-Biologe Dr. Hermann Martens, der im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus tätig ist. Möge es auch in Korea eines Tages so kommen!

Aber auch Gefährdungen wurden während des Besuchs angesprochen. So ist es nach wie vor notwendig, die bestehenden Lücken am Grünen Band zu schließen oder den Status als Nationales Naturmonument auf die noch fehlenden Bundesländer zu übertragen. Der BUND wird sich also weiter am Grünen Band engagieren.

https://www.nationalpark-harz.de