Archiv der Kategorie: Landschaft & Natur

Alternative Energiepflanzen zu Mais helfen Bienen und Bauern

Deutscher Imkerbund beteiligt sich an Aktionswoche Artenvielfalt.

Wachtberg (ots) Artenvielfalt und Biogas sind kein Widerspruch. Im Gegenteil: die Biogasnutzung bietet die große Chance, dass unsere Felder langfristig wieder bunter und artenreicher werden und gleichzeitig ein wertvoller Lebensraum für unsere Wildtiere und Insekten geschaffen wird. Genau das will der Fachverband Biogas e.V. in einer gemeinsamen Aktionswoche mit vielen anderen Verbänden und Organisationen in diesem Jahr vom 29. Juni bis 3. Juli deutlich machen.

Innerhalb des Projektes “Energie aus Wildpflanzen” testet die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau an mehreren Standorten die mehrjährige Wildpflanzenmischung “Hanfmix”. Quellenangabe: “obs/Deutscher Imkerbund e. V./Cornelia Marzini/LWG”

Auch der Deutsche Imkerbund e.V. (D.I.B.), mit rund 128.000 organisierten Imker*innen der mitgliederstärkste europäische Bienenzüchterverband, beteiligt sich an der Aktion, die unter dem Motto #bluehendesleben steht.

Lange hat sich die Landwirtschaft auf ausgewählte Einzelkulturen, hier vorrangig Mais, zur Biomassegewinnung fixiert. Dabei sind abwechslungsreiche Fruchtfolgen nicht nur ökologisch die bessere Wahl. D.I.B.-Präsident Torsten Ellmann merkt an: “Biogas ist nicht gleichbedeutend mit Maisanbau, denn dieser liefert unseren Bienen keinen Nektar und nur in geringem Maße Pollen. Es gibt eine ganze Reihe alternativer Energiepflanzen, deren Anbau nicht nur eine lebensnotwendige Nahrungsquelle für Wild- und Honigbienen ist und die Biodiversität fördert, sondern Landwirten Nachhaltigkeit, Bodenfruchtbarkeit und gute Erträge garantiert.”

Seit vielen Jahren setzt sich der D.I.B. für die Nahrungsverbesserung von Blüten besuchenden Insekten ein. Denn besonders in den Monaten Juli bis September finden diese im ländlichen Raum durch geänderte Flächennutzung zu wenig vielfältige, pollen- und nektarreiche Nahrung. “Für Wildbienen stellen diese Trachtlücken eine existenzielle Bedrohung dar. Den Honigbienen können wir Imker mit einer Zufütterung helfen – die Pollenarmut und die damit fehlende Eiweißversorgung lässt sich dadurch aber nicht ausgleichen”, erklärt Ellmann.

Man sucht deshalb nach geeigneten Pflanzen, die nicht nur Blüten besuchenden Insekten Nahrung verschaffen, sondern deren Anbau auch für Energiewirte wirtschaftlich ist. “Wir wissen, dass Landwirte von ihren Erträgen leben müssen. Deshalb sind solche Alternativen am geeignetsten, die beiden Seiten helfen”, sagt Ellmann.

Schon lange sind Wildpflanzenmischungen in erfolgreicher Erprobung. Sie zeichnen sich durch eine besonders hohe ökologische Bilanz aufgrund der Mehrjährigkeit und der Artenvielfalt aus. Sie verbessern aufgrund der langen Blühzeit nicht nur das Habitatangebot für Wildbienen und die Nahrungssituation für eine Vielzahl von Insekten, sondern bieten sowohl im Sommer als auch im Winter Nahrung und Deckung für Niederwild, Singvögel und Kleinsäuger. Aufgrund der klimatischen Veränderungen werden auch spätblühende, trockenresistente “Prärie-Pflanzen”, wie z. B. Sonnenhut und Sonnenbraut, immer interessanter, die auch bei geringem Niederschlag wachsen und Nektar und Pollen liefern.

Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim geht im Projekt “Energie aus Wildpflanzen” bereits seit 2008 der Frage nach, ob neben dem hohen ökologischen Wert Wildpflanzen als Energielieferanten auch eine ökonomische Alternative für den Biogasanlagenbetreiber darstellen. Betrachtet man allein den Methanhektarertrag, so können Wildpflanzen nicht mit Mais konkurrieren, da dieser in kurzer Zeit erheblich mehr Biomasse bildet. Auch sind Wirtschaftlichkeitsberechnungen standortabhängig unterschiedlich zu bewerten. Fest steht aber, dass bei Wildpflanzenmischungen auf chemische Pflanzenschutzmittel weitestgehend verzichtet werden kann und ab dem zweiten Standjahr keine mechanische Bodenbearbeitung mehr durchgeführt werden muss. Außerdem verbessert die ganzjährige Bewurzelung des Oberbodens die Humusbilanz, der Bodenabtrag durch Erosion und die Bodenverdichtung werden reduziert und die Bodenfeuchte gehalten. Mehrjährige Wildpflanzenkulturen bieten zudem ein hohes Potential zur Stickstoffbindung.

Weitere neue und “insektenfreundliche” Energiepflanzen wie z. B. die Durchwachsene Silphie, Amaranth, Buchweizen oder Wickroggen sind als Zwischenfrüchte oder Hauptkulturen in der Fruchtfolge ebenfalls Möglichkeiten, die die Nahrungssituation von Insekten verbessern.

Einen Punkt sollte man bei all diesen alternativen Anbauformen nicht vergessen. Blühpflanzen werten das Landschaftsbild auf und ermöglichen einen Imagegewinn für die Landwirtschaft.

Ellmann: “Trägt ein Landwirt zum Naturschutz und Artenerhalt bei, so ist dies eine öffentliche Leistung, die honoriert werden sollte. Eine solche Förderung würde Ertragsverluste, die durch derartige, umweltschonenden Anbausysteme entstehen, ausgleichen. Dies ist eine Forderung in unserem Positionspapier zur Gemeinsamen EU-Agrarpolitik.”

Es gibt aber auch gute regionale Initiativen, wie z. B. das Projekt bienenstrom, das nachahmenswert ist und zur Artenvielfalt beitragen kann.

Wer mehr über Bienen und Energiepflanzen erfahren möchte, findet zahlreiche Informationen auf der Homepage www.deutscherimkerbund.de.

++ Stadtbäume in der Klimakrise: Dominoeffekt beim Baumsterben befürchtet ++

Stadtbäume in der Klimakrise: Dominoeffekt beim Baumsterben befürchtet

Bäume im Trockenstress sind zuerst an ihrer schütteren und durchsichtigen Krone erkennbar. // Foto zum Abdruck freigegeben unter Quellennennung: Christian Hönig

Berlin. Anlässlich der akuten Bedrohung von Stadtbäumen durch den Klimawandel fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Städte und Gemeinden auf, sich stärker für den Erhalt ihres Baumbestandes einzusetzen. „Das dritte trockene Jahr in Folge droht die Allee-, Straßen- und Parkbäume langfristig zu schädigen“, warnt Christian Hönig, Baumschutzexperte beim BUND Berlin. „Gerade Straßenbäume haben oftmals eine verkürzte Lebenserwartung, vielerorts werden Bäume für Neubau- und Verkehrsprojekte gefällt.“

Die Baumpflege muss an die Erfordernisse des Klimawandels angepasst und ökologisch ausgerichtet werden. Neue Bauvorhaben müssen flächenschonend geplant und realisiert werden. „Bäume bringen die Natur in die Stadt und machen das Leben in unseren Siedlungsgebieten lebenswert. Alte Bäume bieten Tieren wichtige Lebensräume, die in der freien Landschaft schon lange verloren gegangen sind“, sagt Hönig. Der Schatten großer Bäume verhindert zudem, dass sich Asphalt und Beton während zunehmender Hitzeperioden noch stärker aufheizen.

Doch die Bäume leiden unter der zunehmenden Trockenheit und drohen als städtische Klimaanlage verloren zu gehen. „Wenn wir unsere Bäume nicht besser schützen, werden wir einen Dominoeffekt an Baumsterben erleben. Ein alter Baum hat einen Wert, der nicht einfach so ersetzt werden kann”, so der Baumschutzexperte. Der Erhalt der grünen und blauen Infrastruktur, also der grünen Freiflächen, der Gewässer und ihrer Ufer ist eine der größten Herausforderungen der Stadtentwicklung. Sie ist unabdingbar für die Lebensqualität und unser Wohlbefinden.

Bäume sind ein wichtiger Teil dieser grünen Infrastruktur und für die Bevölkerung ein wichtiger Gradmesser für den Gesundheitszustand des städtischen Grüns. Zu ihrem Erhalt muss auch das Wassermanagement neugestaltet werden. „Um Bäume und Grünanlagen zu wässern, kann nicht immerfort teuer und aufwendig aufbereitetes Trinkwasser verwendet werden“, mahnt Hönig. „Wo es geht, müssen versiegelte Flächen renaturiert werden, um Regen besser aufzunehmen und zu speichern. Wenn Mindestgrundwasserstände konsequent eingehalten werden, können sich Bäume auch in Notzeiten noch selbst mit genügend Feuchtigkeit versorgen.“

Mit Blick auf die kommenden Monate zeigt sich Hönig besorgt: „Der Frühling war schon viel zu trocken und aktuell ist für den Sommer keine Besserung in Sicht. In den vergangenen Wochen hat es zu wenig geregnet. Ehrenamtliche Gießgruppen können nur noch Nothilfe leisten und den wortwörtlichen Tropfen auf den heißen Stein geben. Die Städte und Gemeinde müssen sich endlich darauf einstellen, dass diese Trockenzeiten regelmäßig auftreten werden und entsprechende Vorkehrungen für die Versorgung der Bäume schaffen. Dabei können auch die ehrenamtlichen Baumfreundinnen und Baumfreunde einbezogen werden.”

Weitere Informationen:

www.bund.net/stadtnatur

www.bund-berlin.de/themen/stadtnatur/baumschutz

Grüne Pflanzaktion

Netto unterstützt Blühwiesen für mehr Insekten und bunte Blumen.

Stavenhagen/Wustermark (ots) Ob Biene, Schmetterling oder Marienkäfer – für Insekten und Tiere wird es immer schwieriger, einen geeigneten Lebensraum zu finden. Gleichzeitig sind sie unersetzlich für die Vielfalt von Flora und Fauna.

Um Grünflächen zu schützen und die Verbreitung von Blühpflanzen zu fördern hat der regionale Lebensmitteldiscounter Netto die Kampagne “Bee Happy” ins Leben gerufen.

6.000 Quadratmeter Blühwiesen entstanden Dank der Netto Aktion ‘Bee Happy’. Die besonders insektenfreundliche Blühstreifen befinden sich im brandenburgischen Wustermark am Rand von Zuckerrüben- und Dinkelfeldern und bieten heimischen Insekten wie Biene, Schmetterling oder Marienkäfer einen passenden Lebensraum. Möglich wurde dies durch 10 Cent, die pro verkauftem Glas Glas Blütenhonigmischung für die Blühwiesen gesammelt wurden. Quellenangabe: “obs/Netto/Netto Deutschland”

Vom 9. März bis 2. Mai hatten Kunden die Möglichkeit, eine Blühpatenschaft in der brandenburgischen Wustermark zu unterstützen: Pro verkauftem Glas Blütenhonigmischung aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Brandenburg wurden im Aktionszeitraum 10 Cent gesammelt, um besonders insektenfreundliche Blühwiesen anzulegen.

Ende März wurden auf insgesamt 6.000 Quadratmeter die Saatmischungen Viterra Biene und Lippstädter Blütenparadies ausgesät, die aus einer Mischung aus Wild- und Kulturpflanzen bestehen. Die Flächen des Wustermarker Landwirts Uwe Jürgens, die sich am Rand von Zuckerrüben- und Dinkelfeldern befinden, werden nicht gedüngt oder mit chemischem Pflanzenschutz behandelt.

Trotz der Trockenheit ist die Saat gut aufgegangen und bietet bereits jetzt Nahrung und Heimat für Blattläuse, Erdflöhe, Käfer und Spinnen. Je mehr die Blumen und Pflanzen wachsen, desto mehr Tiere und Insekten können sich auf den Felder ansammeln. So werden neben weiteren Insekten auch unzählige Bienen und Schmetterlinge erwartet, die von Alexandrinerklee, Dill oder den Sonnenblumen profitieren.

Zu sehen sind die Blühstreifen in Dyrotz an der Kietzstraße, in der Parkstraße in Buchow-Karpzow und auf der Landstraße 852, zwischen Falkenrehde, Ketzin und Neu-Falkenrehde.

Über Netto ApS & Co. KG

Der regionale Lebensmitteldiscounter Netto ist ein Tochterunternehmen der dänischen Salling Group mit Hauptsitz in Stavenhagen (Mecklenburg-Vorpommern). 1990 öffnete der erste Markt in Anklam. Derzeit ist Netto mit 342 Märkten erfolgreich in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg vertreten. Insgesamt beschäftigt Netto in seinen Märkten, im Lager und in der Verwaltung über 5.800 Mitarbeiter.

Web: Netto.de

Neue ZDF-Tierdoku: “Hannes Jaenicke: Im Einsatz für den Lachs”

Mainz (ots) Nach Löwen, Elefanten, Vögeln und vielen anderen bedrohten Tierarten widmet sich Schauspieler und Naturschützer Hannes Jaenicke einem der beliebtesten Speisefische der Nation.

Mit der neuen Doku “Hannes Jaenicke: Im Einsatz für den Lachs” am Dienstag, 16. Juni 2020, 22.15 Uhr, aus seiner vielfach prämierten ZDF-Tierreihe will der Schauspieler auf das Schicksal des Raubfischs aufmerksam machen.

Auf Vancouver Island trifft Hannes Jaenicke Dr. Alexandra Morton. Die Lachsforscherin untersucht seit mehr als 30 Jahren Wildlachse in Kanadas Flüssen. Quellenangabe: “obs/ZDF/Andre Becker”

Der Lachs schwimmt gegen den Strom und ist in der Lage, viele Hindernisse zu überwinden – bis auf eines: den Menschen.

An der Westküste Kanadas lernt Hannes Jaenicke alles über das Leben der gefährdeten wilden Pazifiklachse kennen. Die Wanderfische sind wichtig für das ökologische Gleichgewicht, für mehr als 100 Tierarten wie den Grizzlybär und den Schwertwal sind sie eine wichtige Proteinquelle. Biologin Dr. Alexandra Morton berichtet von einem Virus, das bei den Raubfischen Blutarmut und Leberschäden hervorruft. Die Wildlachse infizieren sich damit auf dem Weg zu ihren Laichplätzen in ihren Heimatflüssen, vorbei an Hunderten von Lachsfarmen, die sich über die gesamte Küstenlinie Vancouver Islands verteilen. In den Netzen der Farmen schwimmen atlantische Zuchtlachse – mit dem bedrohlichen Virus.

Jaenickes nächstes Ziel ist Norwegen. Der Lachs aus deutschen Supermärkten stammt mehrheitlich aus dortiger Aquakultur. Bei einem Zuchtproduzenten erhielt das Kamerateam eine Dreherlaubnis: bei der Brut- und Aufzuchtstation, dem Netzgehege und der Schlachterei. Jaenicke erfährt von typischen Problemen der intensiven Massentierhaltung: Krankheiten brechen aus, Parasiten vermehren sich explosionsartig, Futter und Kotreste verschmutzen die Umwelt. Deshalb formiert sich vor Ort eine Front gegen die Zuchtlachsindustrie. Hannes Jaenicke trifft sich mit Rune Jensen von der Organisation “SalmonCamera” und Ruben Oddekalv von “Green Warriors of Norway”. Die beiden Umweltschützer sehen in den rund 1000 Lachsfarmen entlang der Fjorde eine enorme Gefahr für Wildlachse und das gesamte Ökosystem.

Hannes Jaenicke zieht nach seinen Recherchen ein deutliches Fazit über die Lachszucht: “In den Farmen leben – das sind ja relativ kleine Gehege – zwischen 250.000 und 500.000 Fische auf allerengstem Raum.” Wie in Ställen zur Eindämmung oder Vorbeugung von Krankheiten werde Chemie eingesetzt. “Und die essen wir Endverbraucher mit”, macht der Schauspieler klar.

Web: ZDF.de

Die Bodetal Therme Thale öffnet wieder ihre Pforten

Mit einigen Einschränkungen ist der Besuch im Thermen- und Saunenbereich wieder möglich.

„Endlich dürfen unsere Gäste wieder „Erholung pur ins sagenhafter Natur“ genießen.“ freut sich der Geschäftsführer Ronny Große der betreibenden Freizeitanlagen Betriebsgesellschaft mbH darauf, dass die Bodetal Therme die Tore wieder für ihre Gäste öffnen darf.

Seit zweieinhalb Monaten Schließung auf Grund der Covid-19-Pandemie dürfen die Gäste ab Samstag, 30. Mai 2020, 10:00 Uhr wieder Wellness, Badespaß, Sauna und das kulinarische Angebot genießen. „Die Genehmigung durch das Gesundheitsamt des Landkreises Harz ereilte uns am Mittwoch. Seit dem bereiten wir mit unserem Personal alles vor, um den Aufenthalt in der idyllischen Wohlfühltherme für unsere Besucherinnen und Besucher trotz der Hygienevorschriften so angenehm wie möglich zu gestalten. Wir freuen uns, dass wir sowohl den Therme- als auch den Saunabereich einschließlich der gastronomischen Angebote und den Wellnessbetrieb aufrecht erhalten können.“ beschreibt Ronny Große die jetzige Situation. Nur das Wedeln (Spezialaufgüsse) seien nicht erlaubt.
Was sind nun die hauptsächlichen Hygienebedingungen?
Das Betreten der Therme ist aufgrund der Enge am Ein- und Ausgang mit einem Mund- und Nasenschutz vorgesehen. In der Einrichtung direkt ist dies nicht notwendig. Die Abstandsregeln von 1,50 m sind allumfassend zu wahren. Am Wochenende und am Pfingstmontag sind Reservierungen notwendig, um die verringerten Besucherzahlen zu koordinieren. Handtücher und Bademäntel dürfen nicht verliehen werden, Altbestände werden allerdings zu einem Unkostenbeitrag von 2,50 € zum Kauf angeboten.

Sämtliche weitergehenden Informationen und auch das einfach zu bedienende Reservierungstool sind auf www.therme-bodetal.de zu erfahren.
Die Öffnungszeiten bleiben unverändert montags bis donnerstags von 10:00 Uhr – 22:00 Uhr, freitags und samstags bis 23:00 Uhr und sonntags 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Am Pfingstsonntag wird bis 22:00 Uhr geöffnet.

DeutschlandScout.com – Kloster Michaelstein bei Blankenburg im Harz

Willkommen bei DeutschlandScout.com

Hallo ich bin Ben, Ihr DeutschlandScout. Ich werde Sie, an viele schöne und historische Orte in Deutschland führen.

Heute stelle ich das Kloster Michaelstein bei Blankenburg im Harz vor. Wie zur Gründungszeit im Jahr 1146 liegt Michaelstein auch heute noch abseits des städtischen Lebens von Blankenburg in idyllischer Harzrandlage. Es erlebte im Mittelalter eine längere wirtschaftliche Blütezeit. Im Jahr 1543 legte der letzte katholische Abt sein Amt nieder, die Grafen von Blankenburg übernahmen das Kloster. Heute hat das Kloster Michaelstein der Sitz der Musikakademie Sachsen-Anhalt für Bildung und Aufführungspraxis. Außerdem ist das Kloster ein beliebtes Ausflugsziel an der Straße der Romanik. Es kann besichtigt werden und bietet ganzjährig Veranstaltungen an. Das Viereck der Mönchsgebäude um den Kreuzgang bildet den Mittelpunkt des Klosters. Die Anordnung der Arbeits- und Wohnräume der Mönche und Laienbrüder im Erdgeschoss der Klausur entspricht weitestgehend dem so genannten Idealplan einer Zisterzienserabtei. Dank umfangreicher Sanierungs- und Baumaßnahmen in der jüngeren Zeit sind diese Räumlichkeiten aus der spätromanischen und gotischen Zeit gut erhalten. Zwei Klostergärten mit zahlreichen Pflanzenschätzen sind ein weiterer Anziehungspunkt. Beide wurden nach Vorbild mittelalterlicher Pläne und Aufzeichnungen gestaltet. Im Kräutergarten gedeihen etwa 260 Pflanzensorten. Der Gemüsegarten zeigt die frühere pflanzliche Nahrungsvielfalt. KlangZeitRaum – Dem Geheimnis der Musik auf der Spur Von Anfang an erfüllte auch Musik die ehrwürdigen Klosterräume: Einst war es der Gesang der Zisterziensermönche, heute lassen hier die Gäste der Musikakademie ihre Stimmen und Musikinstrumente erklingen. Ihr DeutschlandScout.

Birnbaumteich bei Neudorf im Harz

Willkommen am Birnbaumteich bei Neudorf im Harz.

Der Birnbaumteich ist ein künstlicher Badesee,
welcher ehemals als Wasserspeicher für den Bergbau errichtet wurde. Heute ist der Birnbaumteich ein beliebtes Urlaubsziel mit Campingplatz im Harz.
Schon an der Rezeption wird man freundlich begrüßt. Ein moderner Campingplatz, mit Zelten, Wohnwagen und auch die Vermietung von Blockhütten, stehen dem Besucher zur Verfügung. Es gibt moderne sanitäre Anlagen mit WC und Dusche, weiterhin einen tollen Kinderspielplatz mit Kletterwand und Rutsche. Für die etwas größeren gibt es die Möglichkeit Tischtennis zu spielen. Man muss nun nicht mit schwerer Technik anrücken, wie hier der umgebaute Armee W 50 als Wohnmobil. Auch die ganz kleinen Zelte finden hier einen schönen Platz mit Grillecke.Ein Volleyball Platz lädt zur sportlichen Betätigung ein. Natürlich ist auch an die gastronomische Versorgung gedacht wurden, so gibt es eine Gaststätte auf dem Campingplatz. Der Hauptgrund eines Besuches ist natürlich der Badesee, mit seinem Strand im Uferbereich. Aber sehen Sie selber. Also besuchen Sie den Birnbaumteich im schönen Harz. Wassersport und Wandern als super Kombination für Ihren Urlaub.
Zum Abschluß sehen Sie noch den Birnbaumteich im Morgennebel. Also bis in Kürze im Harz.

Welttag der Ozeane: Meeresschutzoffensive noch in diesem Jahr nötig

Berlin/Bremen/Kiel. Zum Tag der Ozeane am Montag fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Meeresschutzoffensive noch in diesem Jahr. Denn trotz zahlreicher Maßnahmenpaketen für einen starken Meeresschutz findet sich deren Umsetzung und Berücksichtigung bislang kaum in politischen Realitäten wieder.

Unsere Meere sind in Gefahr. Quelle: W. Wichmann

„Der Zerstörung unserer Meere muss jetzt durch gezielten politischen Einsatz entgegengewirkt werden“, sagt Nadja Ziebarth, Leiterin des BUND-Meeresschutzbüros in Bremen. „Die deutsche Bundesregierung muss 2020 endlich die für den Erhalt unserer Meere wichtigen Entscheidungen treffen und bereits beschlossene Maßnahmen konsequent umsetzen. Wir haben ein Umsetzungsdefizit, kein Defizit an Maßnahmenvorschlägen. Gesunde Meere sind als essentielle Grundlage unser aller Lebensqualität untrennbar mit den Bereichen Klima, Biodiversität, Wirtschaft und Gesellschaft verbunden.“

Ganz konkret kann die Bundesregierung den Meeresschutz in den nächsten zwei Jahren voranbringen: Im Rahmen der Helsinki-Konvention für den Schutz der Ostsee (HELCOM) wird derzeit der Ostsee-Aktionsplan (Baltic Sea Action Plan, kurz: BSAP) aktualisiert. Der Aktionsplan sollte als Muster für die Bereitschaft der Anrainerländer und der Europäischen Union zur Zusammenarbeit und zur Steigerung ihres Engagements in der Ostsee gelten. „Dreizehn Jahre nach Inkraftsetzung müssen die unterzeichnenden Staaten allerdings konstatieren, dass der Ostsee-Aktionsplan seine bis 2021 gesetzten Ziele für eine gesunde Ostsee verfehlen wird“, so Ziebarth.

„Mit Übernahme des HELCOM-Vorsitzes zum 9. Juli 2020 kann Deutschland durch starke politische Signale eine Führungsrolle unter den Ostseeanrainerstaaten einnehmen“, fordert Ziebarth weiter. „Deutschland kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Verpflichtungen in konkrete und messbare Taten für die kommende BSAP-Periode umgesetzt werden.“

Meere bedecken rund 70 Prozent der Erdoberfläche und ihre Ökosysteme beherbergen eine faszinierende und vielfältige Artenvielfalt. Sie produzieren die Hälfte des Sauerstoffs, den wir atmen. Und sie haben seit 1970 bis zu 30 Prozent des vom Menschen emittierten Kohlenstoffdioxids und 90 Prozent der aus der Klimakrise resultierenden Wärme absorbiert. Für hunderte Millionen Menschen weltweit haben die Meere eine entscheidende soziale und ökonomische Bedeutung.

Ziebarth: „Insbesondere für ärmere Küstengemeinden, deren Existenz- und Ernährungssicherheit auf den natürlichen marinen Ressourcen fußt, sind intakte Meeresökosysteme lebensnotwendig. Letztlich sind alle Menschen direkt oder indirekt von der Gesundheit der Meere abhängig.“

Demgegenüber führen menschliche Aktivitäten durch Ausbeutung und Verschmutzung zu Klima- und Biodiversitätskrisen mit enormen Auswirkungen auf die Meeresökosysteme. Dies wurde jüngst durch die Berichte des Weltklimarats (IPCC) und Weltbiodiversitätsrats (IPBES) bescheinigt. Unsere Meere werden wärmer, saurer, sauerstoff- und artenärmer. Infolgedessen nehmen Ökosystemleistungen, Bestände und Produktivität in den Meeren fortlaufend und in dramatischer Art und Weise ab.

Der BUND fordert zum Welttag der Ozeane am 8. Juni:

- Meere schützen und nachhaltig nutzen
- Meere in der Klimakrise stärken
- Schutz der Hohen See und der Tiefsee muss sichergestellt werden
- Menschen und Meere ins Zentrum globaler nachhaltiger Entwicklung
- Effektive Meerespolitik erfordert starke institutionelle Strukturen 

Hintergrund:

Das gesamte Kernforderungspapier, das in einer Allianz vieler Verbände vorgelegt wurde finden sie hier: www.bund.net/meere/meerespolitik

DeutschlandScout.com – Okertalsperre bei Altenau im Harz

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Die Okertalsperre ist eine Talsperre bei Altenau im Harz im niedersächsischen Landkreis Goslar. Sie befindet sich im Oberharz im Naturpark Harz. Dort, wo sich heute der Stausee ausbreitet, befanden sich bis zum Jahre 1954 die kleinen Orte Unter- und Mittelschulenberg. Sie wurden vom ansteigenden Wasser überflutet. Mit der “MS AquaMarin” kann man eine Fahrt auf dem Okerstausee unternehmen und dabei die wunderschöne Harzlandschaft mit ihren Buchten kennenlernen. Der von der Oker durchflossener Stausee, auch Okerstausee genannt, hat bei Stauziel 2,25 Quadratkilometer Wasseroberfläche und einen Speicherraum von 46,85 Millionen Kubikmeter Wasser. Die Staumauer ist 260 Meter lang und bis zu 75 Meter hoch. Bei der Staumauer der Okertalsperre handelt es sich um eine Bogengewichtsstaumauer. Das aufgestaute Wasser treibt die Turbine des Wasserkraftwerks Romkerhalle an. Die Talsperre wird von den Harzwasserwerken betrieben.
Ihr DeutschlandScout.

DeutschlandScout.com – Rosstrappe bei Thale über dem Bodetal im Harz.

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Ich stehe hier vor der Rosstrappe im Harzer Bodetal.
Die sagenhafte Rosstrappe im Harzer Bodetal bei Thale muss man erwandern, man wird mit einer tollen Aussicht ins Tal belohnt. Es gibt auch einen Sessellift von Thale. Nun können auch ältere Menschen bequem die Rosstrappe besuchen. Festes Schuhwerk ist aber auf jeden Fall zu empfehlen. Schon in den ältesten Reisebeschreibungen und Nachrichten von der Rosstrappe tritt die Sage auf, aber auch immer wieder in den verschiedensten Fassungen, die Gebrüder Grimm bringen allein fünf verschiedene Arten derselben, jedoch ist der Kern stets derselbe, eine fliehende, verfolgte Königstochter, die in der Angst der Verzweiflung den grässlichen Sprung wagt und glücklich vollendet, während der Verfolger in die Tiefe stürzt. Tief prägt sich der Huf von dem gewaltigen Aufschlag in den Felsen ein, doch Brunhilde ist gerettet. Nur die goldene Krone ist von ihrem Haupte gefallen und von den Fluten des Bergstromes verschlungen. Man hat von der Rosstrappe einen sprichwörtlich sagenhaften Ausblick. Von der Rosstrappe kann man über die Schurre, einen in Serpentinen angelegten Pfad, ins Bodetal absteigen. Als Aufstieg empfiehlt sich der Präsidentenweg (Länge rund 4 km). Die Rosstrappe ist als Nr. 71 in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen. Wenn man im Harz ist muss man die Rosstrappe einfach besuchen.
Ihr DeutschlandScout.

Gold für innovativen Kurzfilm der Wandertrilogie Allgäu

Internationale Jury vergibt das „Goldene Stadttor“ als höchste Auszeichnung für Splitscreen-Film

v.l. Christa Fredlmeier und Melanie Daiber von der Wandertrilogie Allgäu © Allgäu GmbH

Trotz der Pandemie erreichte den Allgäuer Tourismus eine erfreuliche Nachricht: Das Video der Wandertrilogie Allgäu hat eine internationale Jury überzeugt und wurde mit dem ersten Platz in der Kategorie Tourismusregionen ausgezeichnet: „Das Goldene Stadttor“ bewertet alljährlich die besten Marketing-Ideen im Bereich Film, Präsidentin der Jury ist Regine Sixt. „Wir sind unheimlich stolz auf unseren Preis, zumal wir in einem internationalen Umfeld gewonnen haben“, freut sich Melanie Daiber von der Allgäu GmbH und zuständig für die Wandertrilogie Allgäu. „Unserem Film ist es gelungen, Geschichten zu erzählen und zwar aus einer bisher ungewöhnlichen und ungesehenen Perspektive“. Dafür setzten die Macher eine Splitsceen-Optik ein. Diese teilt den Bildschirm auf, in rechts – links oder oben – unten. Auf der einen Seite ist so beispielsweise eine Landschaftsszene zu sehen, auf der anderen Seite geht die Landschaft mit dem Menschen eine Symbiose ein. Durch diese Symbiosen aus scheinbar nicht zusammenpassenden Bildern wird Faszination und Spannung erzeugt. Und macht Lust aufs Wandern!

Beliebtester Film der Allgäu GmbH

Der Film bedurfte einer langen Gestaltungsphase: Ideen wurden gezeichnet, Schauspieler gesucht und mit Landschaftselementen verbunden. Ideengeber für den Splitfilm war perger&berger (München), umgesetzt wurde er mit Mischfabrik (Ainring) und der Allgäu GmbH. Seit April letzten Jahres ist der Film auf den Social Media Kanälen der Allgäu GmbH, der www.allgaeu.de, auf den Onlineseiten der Wandertrilogie Allgäu Partnern, auf Infoscreens und im Fahrgast TV in Frankfurt und Stuttgart zu sehen. 233 538 mal wurde der Film auf Youtube angeschaut und ist damit übrigens der meist gesehen Film der Allgäu GmbH. Dem Film ist es gelungen, gleichermaßen von der Landschaft wie von Persönlichkeiten zu erzählen und so das Wesentliche der Wandertrilogie Allgäu zusammenzufassen: Der 876 Kilometer lange Fernwanderweg bringt die Landschaft und ihre Geschichten mit dem Menschen zusammen.

Allgäu GmbH - Gesellschaft für Standort und Tourismus
Allgäuer Straße 1 | 87435 Kempten | Deutschland | www.allgaeu.de
Tel. +49(0)831/57537-37 | Fax +49(0)831/57537-33 | zehnpfennig@allgaeu.de 

DeutschlandScout.com – Hexentanzplatz bei Thale im Harz

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Ich stehe hier auf dem Hexentanzplatz bei Thale hoch über dem schönen Bodetal. Natürlich muss ich im Harz den Hexentanzplatz vorstellen, diese Aussichtsplattform ist sicher Pflicht bei einem Besuch im Harz. Erreichbar ist er zu Fuß, per Seilbahn, Bus und Auto. Belohnt wird der „Aufstieg“ dann durch einen sagenhaften Ausblick in das Bodetal. Der Hexentanzplatz ist durch Überlieferung angeblich auch ein altsächsischer Kultort, an dem in der Nacht zum 1. Mai zur Verehrung der sogenannten Hagedisen (Wald- und Berggöttinnen) Feste abgehalten wurden. Der Ort wurde erst nach dem Verbot des Kultes durch die zugewanderten christlichen Franken zum Hexentanzplatz. Dieses malerische Bodetal ist magische Inspiration pur. Ob nun Maler, Fotografen, Dichter und Touristen, jeder Besucher hält inne und bestaunt diesen Ausblick bis nach Thale und in das Harzvorland. Von hier aus sprang die fliehende, verfolgte Königstochter Brunhilde, mit Ihrem Ross über das Bodetal. Hinüber zur Rosstrappe und konnte ihren Verfolger Bodo abschütteln, welcher in tiefen Abgrund der Bode stürzte. Also auf zum Hexentanzplatz im Harz.
Ihr DeutschlandScout.

DeutschlandScout.com – Teufelsmauer bei Weddersleben im Harz

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Ich stehe hier vor der Teufelsmauer in Weddersleben im Harz.
Die Teufelsmauer im Harz ist eine aus harten Sandsteinen der oberen Kreide bestehende Felsformation im nördlichen Harzvorland, die auf etwa 20 km Länge von Ballenstedt über Rieder und Weddersleben bis nach Blankenburg (Harz) verläuft. Zahlreiche herausragende Einzelfelsen tragen Eigennamen. Die Teufelsmauer bei Weddersleben wird auch Adlersklippen genannt. Viele Sagen und Mythen haben sich gebildet, um die Besonderheit dieses Ortes erklärbar zu machen. Er wurde daher bereits seit 1833 durch den Landrat unter Schutz gestellt, um den Abbau des begehrten Bausandsteins zu unterbinden. Die Teufelsmauer bei Weddersleben ist seit 1935 als Naturschutzgebiet Teufelsmauer und Bode nordöstlich Thale ausgewiesen und zählt damit zu den ältesten Naturschutzgebieten Deutschlands. Der Harznordrand mit der Teufelsmauer wurde 2006 in die Liste der 77 ausgezeichneten Nationalen Geotope aufgenommen.
Ihr DeutschlandScout

DeutschlandVideo.de – Rothenförder Wehr “Alt & Neu” bei Staßfurt im Salzlandkreis

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Das Bodewehr Rothenförde ist ein Wehr in der Bode in der Gemarkung des Staßfurter Ortsteils Rothenförde in Sachsen-Anhalt.

Ursprünglich diente ein an dieser Stelle befindliches Wehr der Wasserregulierung für eine nicht mehr erhaltene Wassermühle. Ein solches Wehr gab es dort zumindest seit dem 17ten Jahrhundert. Im Jahr 1889 wurde das Wehr grundlegend erneuert. Es hatte eine Breite von etwa 30 Metern. Zwischen den beiden Widerlager bestanden fünf Pfeiler und fünf Schütze. Sehenswert war die historische Technik. Dieses Wehr wurde dann unter Denkmalschutz gestellt. Im Jahr 2008 galt das Wehr nicht mehr als standsicher. Es wurde daher außer Betrieb genommen und dauerhaft gezogen. Das Wehr wurde daher im Jahr 2014 vollständig abgerissen, womit aber auch der Denkmalschutzstatus erlosch. Die Austragung aus dem Denkmalverzeichnis erfolgte im Jahr2015. Die Gestaltung des Neubaus versuchte in Teilen das ursprüngliche Erscheinungsbild des Wehrs wieder aufzunehmen. Auf der Westseite des Wehrs wurde eine Fischtreppe angelegt. Das Wehr ist für Fußgänger als Brücke über die Bode passierbar. Am 9. November 2015 wurde das neu errichtete Wehr im Beisein des Ministers Hermann Onko Aeikens, des Leiters des Landesbetriebs für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft, Burkhard Henning, des Landrats Markus Bauer, des Staßfurter Oberbürgermeisters Sven Wagner, von Landtagsabgeordneten und zahlreichen Anwohnern eingeweiht. Das neue Bodewehr verfügt jetzt über die modernste Steuertechnik. Diese sieht aber leider nicht ganz so schön rustikal aus, wie im historischen Wehr. Das Rothenförder Wehr hat nicht nur die Funktion, die Wasserstände zu regulieren, sondern setzt auch den Naturschutz mit der neu erbauten Fischaufstiegstreppe um, so dass Lachs und Stöhr wieder bessere Lebensbedingungen in der Bode finden. Deshalb müssen auch die Wehrtafeln unterschiedlich eingestellt werden. Das Bodewehr ist heute weiterhin ein Wahrzeichen von Rothenförde. Erreichen kann man es zu Fuß oder mit dem Fahrrad über den Boderadweg. Also besuchen Sie das Rothenförder Bodewehr bei Ihrer Tour mit dem Fahrrad oder per Pedes.

Wasserburg Egeln bringt zweiten 0 Euro Schein heraus

Zum Tag des offenen Denkmals 2018 konnte die Wasserburg Egeln ihren ersten 0 Euro Souvenierschein präsentieren. Sammler aus ganz Europa hatten daran Interesse so dass es nur noch wenige Exemplare davon übrig sind.

Wasserburg Egeln

Da der 0 Euro-Souvenir-Schein in 2020 das 5-jährige Jubiläum in Deutschland feiert, bekommt jede Auflage eine Sonderedition, die sogenannte „Anniversary – Edition“  1000 Scheine  im neuen Design und 4000 Scheine im bekannten alten Design, aber auch mit neuem Motiv.

So ist auch der neue 0 Euro-Souvenir-Schein der Wasserburg Egeln XECL 2020-2 auf insgesamt nur 5.000 Stück limitiert. 

Auf der Vorderseite des Scheins ist diesmal ein Bild aus der Vogelperspektive von der Vor- und Oberburg mit dem 36 Meter hohen Bergfried, Torhaus und Palas mittig zu sehen. Links neben der Burganlage ist das Wappen der Edlen Herren von Hadmersleben zu Egeln mit dem aufsteigenden Löwen abgebildet. 

Der 0 Euro-Souvenir-Schein, der etwa die Größe des bekannten 20 Euro-Scheins hat, wird auf echtem Eurowertpapier gedruckt und bedurfte einer Genehmigung der Europäischen Zentralbank (EZB).

Gedruckt in der französischen Wertpapierdruckerei Oberthur ist der Souvenir-Schein kein offizielles Zahlungsmittel, doch hat er die gleichen Sicherheitsmerkmale wie die „richtigen“ Euroscheine. Wasserzeichen, Kupferstreifen, Hologramm, Durchsichtregister, Mikroschrift, UV-Sicherung und eine einzigartige individuelle Seriennummer machen den Schein zu einem echten Erlebnis. 

„Das Geheimnis des Souvenir-Scheines ist nicht, dass er echt aussieht, er ist es!“ 

 Unter der Mail Adresse 0euro.wbegeln@gmail.com kann der Schein bereits online bestellt werden

Auch der neue Schein wurde von einem Sammler finanziert, der einen Teil der Scheine der Burg überläßt, so das der Verkaufserlös wie beim ersten Schein der Burg zugute kommt.

Präsentiert wird der neue Schein dann offizell am Pfingstsonntag im Museum der Wasserburg Egeln.

Weitere Informationen zu Burg und Veranstaltungen unter www.wasserburg-egeln.de

Wasserburg Egeln,
Wasserburg 6, 39435 Egeln,
Uwe Lachmuth 
Tel. 039268- 30 861 -Fax -30861
Handy 01608162010

DeutschlandScout.com – Lauenburg bei Stecklenberg im Harz

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Ich stehe hier vor der Ruine der Lauenburg im Harz.
Die Lauenburg ist die Ruine einer zweiteiligen Höhenburg,
Große Lauenburg und Kleine Lauenburg. Sie befindet sich im Harz nahe der Ortschaft Stecklenberg. Sie wurde im Hochmittelalter errichtet. Während die Hauptburg stark verfallen ist, sind noch wenige Reste der Türme und Außenmauern erhalten, darunter der Bergfried der Vorburg, dessen Ruine schon von weitem gut sichtbar ist. Eine moderne Treppen- und Aussichtsplattform ermöglicht einen guten Rundumblick in das Harz Vorland. Die zweiteilige Burganlage wurde im dritten Quartal des 11. Jahrhunderts als Reichsburg erbaut. Die Erbauung von Vor- und Hauptburg dauerte vermutlich bis zu zehn Jahre. Zweck der Anlage, war der Schutz von Quedlinburg und der nahen Heerstraßen. Im Jahr 1180 wurde sie bei kriegerischen Auseinandersetzungen von Friedrich des Ersten (Barbarossa) erobert. Später hausten zeitweilig Raubritter in der Burg, bis sie im 14. Jahrhundert zerstört wurde. An der Dorfkirche in Stecklenberg wurde ein Modell mit einer Rekonstruktion der Lauenburg aufgestellt, das einen guten Eindruck von der einstigen Burganlage vermittelt. Die Ruine Lauenburg, die frei zugänglich ist, ist in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen.
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DeutschlandScout.com – Fürstenteich bei Silberhütte im Harz

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Ich stehe hier am Fürstenteich bei Silberhütte im Harz, auch Fürst Viktor genannt. Wie der Name Silberhütte schon sagt wurde hier früher im Bergbau Silber gewonnen. Im Jahr 1692 wurde Silberhütte gegründet und wurde schnell zu einem der bedeutendsten deutschen Silberhütten. In der Blütezeit wurden jährlich bis zu 1600 kg reinen Silbers erschmolzen. Eine solche Silber Hütte benötigte viel Wasser, der Ort hatte vier Schmelzöfen. Im Jahr 1729 wurde begonnen den Teufelsbach aufzustauen. Der abgeleitete Kunstgraben hatte den Namen Fürst Viktor Kunstgraben. Seinen Namen Fürstenteich erhielt er aber erst nachdem die Silberverhüttung bereits eingestellt wurde. Das Geschlecht der Stolberg-Wernigeröder Fürsten und Grafen, die das Bergbaurecht inne hatten, standen für den Namen Pate. Nach dem Ende der Bergbauzeit wurde der Teich ausgebaut und bis 1997 als Trinkwasserspeicher genutzt. Der Damm des Fürstenteiches ist heute 13 Meter hoch und 110 Meter lang und staut ca. 2,7 Hektar Wasserfläche. Mit seinen etwa 370 Metern Länge und 80 Metern Breite zählt der Fürstenteich zu den kleinsten Harzer Talsperren. Ein Besuch des Fürstenteich bei Silberhütte im Harz lohnt sich.
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DeutschlandScout.com – Ottofelsen bei Wernigerode im Harz

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Ich stehe hier am Fuß der Felsformation „Ottofelsen“ im Harz.
Der Ottofelsen ist ein Granithärtling und liegt zwischen Drei Annen Hohne und der Steinernen Renne (südwestlich von Wernigerode). Das beliebte Wanderziel ist von beiden Stellen aus zu Fuß zu erreichen. Er befindet sich auf der Nordostflanke des Hohnekamms oberhalb vom Tal des Braunen Wassers. Der etwa 36 Meter hohe Felsen steht auf rund 584 Meter über Normal Null, woraus sich am Gipfel zirka 620 Meter über Normal Null ergeben. Er besteht aus grobkörnigem Granit. Der Fels kann über Eisenleitern, die als Aufstiegsmöglichkeit am 27. Juli 1892 feierlich eingeweiht und nach 1990 erneuert wurden, bestiegen werden. Er dient auch als Klettergipfel für Bergsteiger. Wer wagemutig genug ist und ein guter Kletterer kann den steilen Treppenaufgang hinauf zum 36 Meter hohen „Gipfel“ wagen. Es lohnt sich dort hinauf zu klettern. Sie werden mit einer tollen Aussicht in die schöne Harzlandschaft belohnt. Von seinem Gipfel fällt der Blick über Berge und Täler des Harzes bis zum Brocken, nach Wernigerode mit dem Schloss Wernigerode und bis weit in das nördliche Harzvorland. Der Felsen ist als Nr. 27 in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen. Also ein Besuch des Ottofelsen im Harz lohnt sich auf alle Fälle.
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DeutschlandScout.com – Hamburger Wappen Teufelsmauer bei Timmenrode im Harz

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Ich stehe hier vor dem Hamburger Wappen bei Timmenrode
als Teil der Teufelsmauer im Harz.
Die bizarre Gesteins gruppierung liegt immerhin auf 252 Meter über Normal Null bei Timmenrode im Harz und ist Teil der sagenumwobenen Teufelsmauer. Sie erhielt ihren Namen, weil die drei aufrecht stehenden Gesteins zacken an das Wappen von Hamburg erinnern. Eigentlich ist der Name des Felsgebildes “Drei Zinnen”, aber im Volksmund wird diese Felsanordnung seit geraumer Zeit Hamburger Wappen genannt. Anlässlich der 800-Jahr-Feier des Ortes Timmenrode im Jahr 1999 wurde direkt am Felsen eine Hinweistafel mit dem Wappen der Freien und Hansestadt Hamburg mit Unterstützung dieser norddeutschen Großstadt angebracht. Die Felsformation erhebt sich rund 90 Meter über das angrenzende Gelände. Die Sandsteinfelsen selbst kommen dabei auf eine Höhe von etwa 40 Meter. Nicht ganz ungefährlich ist es jedoch auf diese Felsnadeln hinaufzuklettern. Hier sollten vor allen Dingen die Eltern auf ihre Kinder achten. Auch die „Großen“ haben Ihre Freude am Klettern. Dabei sollte man aber höhentauglich sein, dann kann man in luftiger Höhe seine Tasse Kaffee trinken. Mit seinen vielen Höhlen und Vorsprüngen lädt dieser Aussichtspunkt auch die kleinen Wanderfreunde zum Entdecken und Klettern ein. Vom Ort Timmenrode aus können Sie das Hamburger Wappen in wenigen Minuten erwandern. Direkt am Sportplatz gibt es einen kleinen kostenlosen Parkplatz, welcher sich gut als Ausgangspunkt für die Wanderung eignet. Von dort aus beträgt die Entfernung zur Felsfomation etwa einen Kilometer. Besuchen Sie Timmenrode im Harz.
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Tierpark Hexentanzplatz im Harz öffnet Samstag wieder

Unter Hygienevorschriften sind alle Gäste recht herzlich eingeladen

Die Corona-Zeiten sind für alle Menschen und Unternehmen nicht einfach. So haben auch alle Bereiche der Bodetal Tourismus GmbH derzeit geschlossen. „Umso mehr freuen wir uns, dass wir, durch die Lockerung der Landesregierung Sachsen-Anhalts, den Tierpark Hexentanzplatz wieder öffnen dürfen.“ schwärmt Ronny Große, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft. 

„Ab Samstag, 25. April 2020, 10:00 Uhr werden wir unter Einhaltung von Hygienevorschriften unsere Tore wieder öffnen. Natürlich sind wir erfreut, dass gerade die Familien Sachsen-Anhalts wieder eine Ausflugsmöglichkeit jetzt haben. Wir denken, dass dabei jeder Gast solidarisch Rücksicjht im Sinne der Verordnungen nimmt.“ ergänzt Uwe Köhler, Bereichsleiter des Tierparks.

Die Frischlinge und weitere Jungtiere, die Bärin Mascha und alle anderen Tiere sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich auf viele Gäste.

Fotos: Uwe Köhler

Bodetal Tourismus GmbH  
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