Archiv der Kategorie: Literaturtipps

Freischreiber starten Initiative zum Schutz von freien Medienschaffenden

Medium Magazin veröffentlicht vorab “Das Manifest der Freien”

Frankfurt am Main (ots) Mit einem 10-Punkte-Manifest appellieren die Freischreiber, der Berufsverband der freien Journalistinnen und Journalisten, an alle Medienhäuser in Deutschland und Österreich, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besser vor Hetze aus dem Netz und Bedrohungen zu schützen. In den vergangenen Monaten haben Ereignisse dramatisch zugenommen, in denen freie Medienschaffende in den Focus von Hasskampagnen geraten sind, die bis zu massiven Gewaltandrohungen und notwendig gewordenem Polizeischutz reichten.

Ferda Ataman, Vorsitzende der Neuen Deutschen Medienmacher und Erstunterzeichnerin des “Manifest der Freien” der Freischreiber, auf dem Cover von mediummagazin Nr.1 /2020; Quellenangabe: “obs/Medienfachverlag Oberauer GmbH/Sarah Eick”

In dem “Manifest der Freien”, das die Branchenzeitschrift medium magazin exklusiv vorab veröffentlicht, heisst es: “Wir freien Journalist*innen erheben unsere Stimme gegen den überbordenden Hass. Freier Journalismus ist das Rückgrat des Journalismus der Sender, Zeitungen und Magazine. Freie Journalist*innen brauchen die Solidarität, Loyalität und den Schutz ihrer Auftraggeber*innen mehr denn je. Doch stattdessen werden die Spannungen zwischen Festen und Freien, zwischen Medienhäusern und Auftragnehmer*innen stärker, wenn der Mob auftaucht, Trolle und Hater uns attackieren.”

Zu den Erstunterzeichnern des Manifests gehören u.a. prominente Journalistinnen und Journalisten wie der TV-Journalist und Dokumentarfilmer Stephan Lamby (ECO Media), Juan Moreno (“Journalist des Jahres 2019″), Richard Gutjahr (Freier Journalist), Roland Geisheimer (Vorsitzender Freelens), Silke Burmester (Autorin und Kolumnistin), Kübra Gümüsay (Autorin”Sprache und Sein”), Markus Beckedahl (Gründer netzpolitik.org) sowie die Vorstände der Freischreiber in Deutschland und Österreich Carola Dorner, Jakob Vicari und Markus Mittermüller.

Auch Ferda Ataman, Mitbegründerin der Neuen Deutschen Medienmacher und freie Autorin (“Ich bin von hier. Hört auf zu fragen”), gehört zu den Erstunterzeichnern. Im Titelinterview mit medium magazin sagt sie über die aktuelle Situation: “Die Pressefreiheit kann daran gemessen werden, wie mit Freien umgegangen wird. Ohne sie funktioniert Journalismus heute nicht mehr.” Und: “Medienhäuser müssen verstehen, dass es ihre Verantwortung ist, zu reagieren. Arbeitgeber haben die Pflicht, ihre Mitarbeitenden zu schützen, egal ob sie fest angestellt oder frei sind. Journalisten dürfen nicht bestraft werden, dass sie ihren Job machen.” Ihr Eindruck sei allerdings, dass das nur unzureichend passiere.

Ferda Ataman hat als Kolumnistin des Spiegel selbst drastische Erfahrungen mit Hetzkampagnen gemacht und hält eine Reihe von Sofortmaßnahmen für dringend notwendig: “Zum Beispiel eine Hotline fürs Wochenende einrichten. Für jede neue Kolumnistin, jeden neuen Autoren muss es ein Welcome-Package geben: mit einem vorformulierten Brief für die Melderegistersperre; dem Rat, zu schauen, ob im Internet persönliche Fotos oder sensible Inhalte kursieren, die man besser löscht; ein direkter Draht zur Rechtsabteilung; Infos über Pro-Bono-Rechtshilfen.”

Die Freischreiber verstehen ihr Manifest als Anstoss für eine längst überfällige Debatte über das Verhältnis von Freien und ihren Auftragebern und laden alle ein, ab Montag, 9.März, 12 Uhr, das Manifest auf freischreiber.de zu unterzeichnen und sich an der Debatte zu beteiligen.

Das komplette “Manifest der Freien” und das Interview von Anne Haeming mit Ferda Ataman ist erschienen in mediummagazin Nr. 1/2020 auf den Seiten 22-29 und ab sofort digital oder gedruckt erhältlich unter https://shop.oberauer.com/medien/medium-magazin/ oder im ikiosk https://www.ikiosk.de/shop/epaper/medium-magazin.html

Römerstein bei Bad Sachsa

Etwa drei Kilometer südlich von Bad Sachsa
(Wanderweg 12 V von Steina; oder an der B 243 von Mackenrode nach Osterhagen in Nüxei rechts abbiegen) ragen die Römersteine als kahle weiße Felszacken wie riesige Ruinen inmitten der Felder in den Himmel.

Es handelt sich um die herausragenden Teile eines großen Korallenriffs. Mit der bizarren Felsformation sind einige Sagen verbunden: Demnach haben früher auf der Burg Sachsenstein oberhalb Bad Sachsas Zwerge gewohnt, die stark mit einem benachbarten Riesenstamm verfeindet waren. Die Zwerge waren zwar kleiner als die Riesen, aber auch schlauer. Um sich vor den gewitzten Zwergen zu schützen, türmten daher die Riesen die gewaltigen Römersteine zu einer Burg aufeinander. Während einer Jagd begegnete dem Riesenjüngling Romar einst die Tochter des Zwergenkönigs, Ruma. Die beiden verliebten sich ineinander und trafen sich fortan heimlich, da die verfeindeten Eltern die Liaison niemals gutgeheißen hätten. Als der Zwergenkönig dies entdeckte, verbannte er seine Tochter in eine Höhle ganz in der Nähe. Einen gemeinsamen Sohn der beiden zerschmetterte er vor Wut an einem Felsen. Da die leidende Ruma ihrer Traurigkeit freien Lauf ließ und hemmungslos weinte, wurde ihr Verlies Weingartenloch genannt (zwei Kilometer westlich der Römersteine). Ruma konnte schließlich der finsteren Grotte entkommen, indem sie sich in ein Bächlein verwandelte, das unter dem Fels emportrat. Jetzt konnte sie endlich wieder ihren Geliebten treffen. Doch der Zwergenkönig entdeckte auch diesen Betrug und verfluchte seine Tochter, auf immer ein Bergquell zu bleiben, aber an anderer Stelle auszutreten. Dort, wo die verwandelte Zwergentochter als Quell aus dem Boden schoß, entstand alsbald die Rumequelle (Rhumequelle, 10 km westlich zwischen Pöhlde und Rhumspringe). Noch heute soll das Wasser der Rhumequelle gelegentlich vom Blut des getöteten Sohnes rot werden; eine bestimmte Algenart ist für dieses Phänomen verantwortlich. Die Stelle, an der sich Romar und Ruma (als Nixe) ein letztes Mal getroffen hatten, wurde seitdem Nixei (der Ort heißt heute Nüxei) genannt. Die Steine der Riesenburg heißen nach Romar die „Römersteine“.
Quelle: Schwarzer Führer Harz

Ab März: “Das Literarische Quartett” im ZDF

Mit Gastgeberin Thea Dorn und drei prominenten Gästen.

Mainz (ots) Die Schriftstellerin und Publizistin Thea Dorn wird neue Gastgeberin der ZDF-Literatursendung “Das Literarische Quartett”.

Thea Dorn / Quellenangabe: “obs/ZDF/Svea Pietschmann”

Mit drei wechselnden Gästen debattiert sie sechsmal pro Jahr über vier markante Neuerscheinungen auf dem deutschsprachigen Buchmarkt, darunter auch neu aufgelegte Klassiker. “Das Literarische Quartett” wandelt sich von der klassischen Kritikerrunde zum literarischen Salon und orientiert sich auch an den vielen Lesekreisen im Lande.

Für die erste Sendung am Freitag, 6. März 2020, 23.00 Uhr, hat Thea Dorn die Radiojournalistin und Autorin Marion Brasch, die österreichische Bestsellerautorin Vea Kaiser und den Publizisten und Verleger Jakob Augstein als Mitstreiter eingeladen.

Als weitere Gäste für 2020 haben Juli Zeh, Sahra Wagenknecht, Eva Menasse, Ulrich Matthes, Marko Martin, Joachim Meyerhoff und Feridun Zaimoglu zugesagt.

Anne Reidt, Leiterin der ZDF-Hauptredaktion Kultur: “Wir freuen uns, dass wir mit Thea Dorn einen führenden Kopf der literarischen Welt für die Moderation des ‘Quartetts’ gewinnen konnten. Thea Dorn ist eine wache und genaue Beobachterin unserer Zeit und ihrer literarischen Verarbeitung im In- und Ausland, bewandert in der Literaturgeschichte, präzise in der Textanalyse, lustvoll im Streit, aber immer an Verständigung interessiert – so wie es zu einer Liebhaberin der Literatur passt.”

Daniel Fiedler, Chef der ZDF-Redaktion Kultur Berlin: “Ich freue mich außerordentlich, dass uns Thea Dorn für ‘Das Literarische Quartett’ in neuer Funktion erhalten geblieben ist. Sie hat viele unserer Zuschauerinnen und Zuschauer mit ihrer Gabe der Literaturvermittlung begeistert und lange Jahre unter Beweis gestellt, dass sie die Kunst des Gesprächs über Literatur beherrscht.”

Thea Dorn, neue Gastgeberin des “Literarischen Quartetts”: “Ich bin mir der Verantwortung, ab jetzt als Gastgeberin des ‘Literarischen Quartetts’ zu fungieren, sehr bewusst. Die Zeiten für Literatur, für das Bücherlesen überhaupt, waren schon mal günstiger. Und auch das Medium Fernsehen ist nicht gerade für ein Gespräch über Bücher erfunden worden. Aber genau deshalb ist es reizvoll für mich zu versuchen, mit diesem neuen ‘Quartett’, vor allem aber mit Unterstützung unserer Gäste, die Glut der Leselust, die in vielen immer noch schlummert, sechs Mal im Jahr zum Glühen zu bringen.” Thea Dorn gehörte von März 2017 bis Dezember 2019 neben Volker Weidermann und Christine Westermann zum festen Stamm des “Literarischen Quartetts”. Ab März 2020 ist sie die Gastgeberin der Sendung.

ZDF.de

Erlebnisspaziergang und Buchlesung „Im Schatten der Hexen“, Anmeldungen ab sofort im Museum möglich

Im vergangenen Jahr veranstaltete die Stadt Halberstadt im Rahmen einer Sponsorenveranstaltung einen Erlebnisspaziergang mit Sektempfang auf den Martinitürmen und anschließender Führung durch Halberstadt auf den Spuren der Romane „Im Schatten der Hexen“ mit Kathrin R. Hotowetz.

Die einhellig positive Resonanz regte das Städtische Museum, als verantwortlichen Bereich für die Martinitürme und Kathrin R. Hotowetz an, über eine öffentliche Aktion dieser Art nachzudenken.

Entstanden ist ein „Erlebnisspaziergang mit Buchlesung „Im Schatten der Hexen““, die in diesem Jahr erstmals angeboten wird. Im Mittelpunkt steht dabei der Aspekt der vorchristlichen Zeit aus den Büchern von Kathrin R. Hotowetz.

Am Beginn steht die sportliche Betätigung für alle Beteiligten. Es geht auf die Türme der Martinikirche, die gut bewacht vom Türmer Konrad einen Rundumblick über die Umgebung gestatten. Bei einem Gläschen Sekt und Wasser nehmen sie unser Türmer und Kathrin R. Hotowetz mit auf eine Reise durch die Vergangenheit. Anschließend gibt es einen Rundgang um den Halberstädter Domplatz in „vorchristlicher“ Zeit. Im Städtischen Museum wo die Originalfunde verschiedener archäologischer Grabungen in Hinblick auf diese Zeitepochen bestaunt werden können erwartet die Gäste eine Stärkung. Bei einem kleinen deftigen Imbiss bei Wein oder Bier wird Kathrin R. Hotowetz aus ihrem Roman lesen.

Erstmalig möchten wir Sie am 11. Juni 2020, in der Zeit von 17 bis 20 Uhr zu diesem besonderen Erlebnis einladen.

Als weitere Termine in diesem Jahr sind der 27. August und der 3. September angedacht.
Karten gibt es im Vorverkauf im Städtischen Museum Halberstadt zum Preis von 19,50 € (inkl. Imbiss und Getränke). Anmeldungen nimmt das Museum ab sofort unter 03941/551474 oder staedtischesmuseum@halberstadt.de entgegen.

http://www.museum-halberstadt.de

Sonderausstellung im Museum: Fast ein Jahrhundert Leben. Werner Hartmann – Chronist der Stadt Halberstadt

Die bedeutende Geschichte des 1200jährigen Halberstadt hat in der Vergangenheit viele Heimatforscher fasziniert, zum großen Teil interessierte Laien aber auch Fachhistoriker.

Einer der bedeutendsten ist und bleibt Werner Hartmann. Er ist ein Zeitzeuge und Chronist der Halberstädter Geschichte und seit 2003 Ehrenbürger der Stadt Halberstadt.

Seine Forschungen umfassen den Zeitraum der letzten 70 Jahre, geben Zeitzeugenberichte wieder, werten Quellen aus, erklären die Folgen und zeigen Schicksale. Im Ergebnis seiner intensiven Sammlungs- und Forschungstätigkeit entstanden zum Teil sehr umfangreiche Dokumentationen, Broschüren, Bücher und Filme. Werner Hartmann hat beispielhaftes geleistet.

Entstanden ist ein umfangreiches Archiv, das die Geschichte Halberstadts in einzigartiger Weise dokumentiert und auswertet. Über 120 veröffentlichte Arbeiten, über 500 unveröffentlichte Arbeiten, zahlreiche Quellensammlungen zur Halberstädter Geschichte und zur Geschichte des gesamten Harzkreises, ca. 10.000 Fotoaufnahmen und 5000 Dias gehören zur einzigartigen Sammlung, die Werner Hartmann in den vergangenen Jahrzehnten zusammengetragen hat. Keine vorhandene Sammlung gibt so ausführlich die Geschichte der 1200jährigen Bischofsstadt Halberstadt wieder, beschäftigt sich mit zahllosen Persönlichkeiten und Sachthemen dieser Stadt. Mittlerweile ist Werner Hartmann 96 Jahre alt. Er hat sich entschlossen, sein einzigartiges Archiv der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im vergangenen Jahr übereignete er seine Sammlung testamentarisch, notariell beglaubigt, nach seinem Ableben der Stadt Halberstadt mit der Auflage, diese als geschlossenes Archiv zu führen und öffentlich nutzbar zu machen.
Um dieses Testament zu erfüllen, wollen wir, die Stadt Halberstadt, bereits zu seinen Lebzeiten versuchen, das Archiv so weit wie möglich zu erschließen und digital zu erfassen, da die einzigartige Möglichkeit besteht, den „Autor der Sammlung noch persönlich in die Aufarbeitung des Archivgutes einzubeziehen.

Nach einem zweijährigen Projekt wird nun erstmals sein Lebenswerk öffentlich in dieser Ausstellung präsentiert.

Anlässlich der neuen Sonderausstellung im Städtischen Museum Halberstadt „Fast ein Jahrhundert Leben. Werner Hartmann. Chronist der Stadt“ und nicht zuletzt in Andenken an die in diesem Jahre vor 75 Jahren erfolgte Zerstörung unserer Stadt, hat der Geschichtsverein die bereits lange vergriffene Publikation von Werner Hartmann „Halberstadt brennt.

Eine Dokumentation über Halberstadt im Luftkrieg 1944-1945, insbesondere über die Zerstörung der Stadt am 8. April 1945″ neu herausgegeben. Ab sofort ist das Buch im Städtischen Museum sowie in der Buchhandlung Schönherr für 13,95 € wieder erhältlich.

Eröffnung: 15. Februar 2020, 15 Uhr

Ausstellungsrundgang: 22. März und 7. Juni 2020, 15 Uhr

Schatzgeschichten bei Kaffee und Kuchen: Ein Chronist erzählt: Werner Hartmann – Der 8. April 19455. April 2020, 15 Uhr

Internationaler Museumstag, 17. Mai 2020 (Eintritt frei), Ausstellungsrundgang, 15 Uhr

Finissage: 16. August 2020, 15 Uhr

http://www.museum-halberstadt.de

Hilfsangebote: So beugen Sie Überlastung im Job vor

Baierbrunn (ots) Ob auf der Baustelle oder im Büro – bei der Arbeit werden Körper und Psyche gefordert. Für Arbeitnehmer, die durch zu wenig Bewegung und Stress dauerhaft belastet sind und frühzeitig gegensteuern wollen, bietet die Deutsche Rentenversicherung die berufsbegleitende Prävention an.

Hilfsangebote: So beugen Sie Überlastung im Job vor. Quellenangabe: “obs/Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen/Wort&Bild Verlag GmbH & Co. KG”

Darauf weist das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” hin. Zeigen sich beispielsweise schon erste Probleme mit Blutdruck, Gewicht oder Rücken oder aber erste psychische Beeinträchtigungen, können der Betriebs- oder Werksarzt, ein niedergelassener oder ein Reha-Mediziner einen entsprechenden Befund erstellen, mit dem ein Antrag eingereicht werden kann. Jeder, der in die Rentenversicherung einzahlt oder Mitglied ist, kann von diesem Angebot profitieren.

Angebote von Arbeitgeber und Kasse

Auch bei ihrem Arbeitgeber und der Krankenkasse können sich Beschäftigte über Möglichkeiten der Gesundheitsförderung informieren. Ob Bewegung, gesunde Ernährung, Stressabbau oder Suchtprävention – große Kassen haben oft ein eigenes Kursangebot, das kostenfrei ist oder bis zu 20 Prozent Zuzahlung erfordert. Versicherte kleinerer Kassen können sich Angebote vor Ort aussuchen, die aber dafür zertifiziert sein müssen. Firmen können bis zu 500 Euro pro Mitarbeiter im Jahr für die Gesundheitsförderung ausgeben. Dieser Betrag ist steuerfrei.

Die neue “Apotheken Umschau” befasst sich in ihrem Schwerpunkt-Thema ausführlich mit der Gesundheit im Job. Informationen dazu gibt es im Heft, online unter www.apotheken-umschau.de sowie auf Facebook (www.facebook.com/Apotheken.Umschau) und Instagram (www.instagram.com/apotheken_umschau).

Cover des Jahres 2019: Das ‘Greenpeace Magazin’ legt den Klima-Schalter um

Hamburg (ots) Eine hochkarätige Jury aus Medien- und Kommunikationsexperten des Magazin-Wettbewerbs Cover des Monats (www.cover-des-monats.de) hat das ‘Greenpeace Magazin’ 1/2020 (erschienen im Dezember 2019) zum Cover des Jahres 2019 gekürt. Das Thema Klimawandel traf den Zeitgeist und der Schalter, der zum Handeln aufruft, den Nerv der Juroren. Entwickelt wurde der Titel von Michael Pauli (Chefredakteur), Bettina Rosenow und Andrea Neuhaus (Art Direction), Nele Gülck und Peter Lindhorst (Bildredaktion) sowie Leif Diefenthaler (Gestaltung).

Der im Dezember 2019 erschienene Titel ist das Cover des Jahres 2020. Gestaltung: Greenpeace Media Quellenangabe: “obs/new business”

‘Greenpeace Magazin’-Chefredakteur Michael Pauli charakterisiert das Cover des Jahres 2019 im Interview mit dem Medienmagazin ‘new business’ (www.new-business.de): “Ein fast haptisch wirkendes Cover, der Kippschalter schält sich plastisch aus dem Hintergrund. Das Rot des Hintergrundes hat Signalwirkung, ohne dabei aggressiv zu wirken. Die Botschaft ist einfach, aber nicht platt: Den Schalter umlegen. Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Zum einen steckt darin die Forderung an die Politik: Redet nicht so viel, macht endlich (das Richtige). Gleichzeitig wird aber auch an die Überprüfung des eigenen Handelns appelliert: Wenn ich jetzt den Schalter umlege, kann ich selber den Motor der Veränderung zum Laufen bringen.”

Für das Cover des Jahres waren die zwölf Monatsgewinner von Januar bis Dezember 2019 nominiert. Silber geht an ’11Freunde Spezial Liebe & Hass’, Bronze erhält ‘Barbara’ Nr. 33 (‘Stimmt was nicht?’).

Der Wettbewerb Cover des Monats (www.cover-des-monats.de) wird ausgerichtet vom New Business Verlag, Hamburg.

Band 17 der Nationalpark-Schriftenreihe erschienen

Heile Welt Nationalpark?“ ist als Druckversion und Download erhältlich.

Der 17. Band der Nationalpark-Schriftenreihe „Heile Welt Nationalpark?“ ist druckfrisch für 5 Euro + Versand beim Nationalpark oder in den Nationalparkhäusern erhältlich, ebenso wie zahlreiche frühere Bände. Er steht auch – wem es digital genügt – als kostenloser PDF-Download auf der Nationalpark-Webseite zum Herunterladen zur Verfügung.

Nationalparke mit ihrer Prämisse „Natur Natur sein lassen“ sind besonders wirkungsvolle Instrumente des Naturschutzes. Dennoch stellen diese Gebiete keine „Käseglocken“ dar – auch sie sind von äußeren Einflüssen betroffen, wie z.B. Klimaveränderungen, atmosphärischen Stoffeinträgen, Einwandern von teilweise invasiven Arten inklusive pathogener Organismen. Besonders der Klimawandel ist inzwischen auch im Harz mit aller Deutlichkeit angekommen und äußert sich in einer geradezu dramatischen Waldentwicklung, die sich zunächst in den Wäldern des Nationalparks, seit dem Dürrejahr 2018 aber auch in allen Wirtschaftswälder im gesamten Mittelgebirge zeigt.

Im Nationalpark gelten dabei eigene gesetzliche Regelungen, aber das Schutzgebiet ist darüber hinaus in übergeordnete rechtliche Rahmenbedingungen eingebunden. Dies kann u.a. zu Zielkonflikten zwischen dem Zulassen der natürlichen Dynamik und dem Schutz nutzungsabhängiger Biotope oder Arten führen.

Download: Band 17: Heile Welt Nationalpark?
PDF (nicht barrierefrei), 47.07 KB
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Der Mensch stellt die unterschiedlichsten Anforderungen an den Wald und damit auch an einen Waldnationalpark: Während lange Zeit ruhige Erholung in schöner Natur im Vordergrund stand, verstärkt sich der Wunsch nach Events und Spaß, zunehmender Individualverkehr verlärmt die Natur. Gleichzeitig besteht Dissens in der Frage, wie die Natur rechts und links der Wege aussehen sollte – wild wie ein Nationalpark oder aufgeräumt wie die Kulturlandschaft, an die sich die Menschen gewöhnt haben?

Die Tagung „Heile Welt Nationalpark?“ widmete sich im Tagungszentrum Kloster Drübeck 2018 diesen drei Themenfeldern. So analysiert die naturwissenschaftliche Forschung die Auswirkungen äußerer Einflüsse auf ausgewählte Biotope und Arten und zeigt die Grenzen der Schutzmöglichkeiten von Nationalparken auf. Ein zweiter Vortragsblock behandelte die rechtlichen Rahmenbedingungen und stellte an praktischen Beispielen die Frage, ob diese immer nur hilfreich sind oder auch problematisch sein können. Die etwas provokante Frage „Mensch und Nationalpark – ein Widerspruch in sich?“ stand hinter den Vorträgen des dritten Blocks.

https://www.nationalpark-harz.de

Planen und sparen mit dem neuen ADAC Campingführer 2020

Über 3.500 Rabatte mit der ADAC Campcard
Alle Campingplätze von ADAC Experten geprüft

München (ots) Es ist das Nachschlagewerk für Camper, die ihren Urlaub professionell planen möchten: der ADAC Campingführer 2020 in zwei Bänden. Erfahrene ADAC Experten besuchen jedes Jahr weit über tausend Campingplätze in ganz Europa. Die Inspekteure prüfen dabei vor allem Sanitärausstattung, Platzgelände, Freizeitangebote und Bademöglichkeiten. Für den schnellen Überblick gibt es die bewährte ADAC Campingplatz-Klassifikation und eine 5-Sterne-Gesamtbewertung für jeden Platz.

ADAC Campingführer Bände 2020.
Quellenangabe: “obs/ADAC SE/PiNCAMP”

Die aktuellen Preisangaben umfassen alle Nebenkosten. Um das Kostenniveau eines Platzes einschätzen zu können, gibt es einen ADAC Vergleichspreis. GPS-Koordinaten sorgen für eine zielgenaue Navigation. Klare Piktogramme erläutern, für welche Zielgruppen ein Platz besonders geeignet ist: zum Beispiel für Familien mit Kindern, Wohnmobilfahrer oder Wintercamper.

Beide Bände beinhalten jeweils eine herausnehmbare, große Planungskarte sowie die “ADAC Campcard 2020”. Mit ihr kann der Besitzer auf Camping- und Wohnmobil-Stellplätzen in ganz Europa über 3.500 attraktive Vorteilsangebote in Anspruch nehmen – von Sonderpreisen in der Haupt- und Nebensaison über Rabatte bis hin zu Ermäßigungen bei Mietunterkünften.

Produktangebot

Der ADAC Campingführer für Deutschland und Nordeuropa (ISBN: 978-3-86207-247-7)beschreibt auf 980 Seiten über 2.900 attraktive Plätze in 18 Ländern. Der ADAC Campingführer Südeuropa (ISBN: 978-3-86207-246-0) bietet alles Wissenswerte auf über 1.100 Seiten zu rund 2.900 Campingplätzen in 19 Ländern. Die Bände sind für je 22,80 Euro erhältlich im Buchhandel, in den ADAC Geschäftsstellen und im Internet unter www.adac.de/shop.

Auf www.pincamp.de, dem Campingportal des ADAC, können Plätze ganz nach individuellen Wünschen ausgewählt, online reserviert und teilweise bereits verbindlich gebucht werden.

COMPUTER BILD warnt: Diese PC-Gefahren lauern im nächsten Jahr!

Hamburg (ots) Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik stellt in seinem Jahresbericht 2019 fest: “Wie bereits in den Vorjahren sind Infektionen durch Schadprogramme eine der größten IT-Bedrohungen für Privatanwender, Unternehmen und Behörden.” Alte Bekannte wie Viren, Ransomware und Spam sind und bleiben also gefährlich. 2020 kommen aber neue Bedrohungen hinzu! COMPUTER BILD erklärt, mit welchen Angriffsmustern wir im kommenden Jahr rechnen müssen. Drei Beispiele:

COMPUTER BILD-Ausgabe 1/2020. Quellenangabe: “obs/COMPUTER BILD”

Vorsicht ist geboten, wenn dem Nutzer eine neue Version eines Programms oder des Betriebssystems angeboten wird. Cyberkriminelle greifen verstärkt die Update-Mechaniken der Software-Hersteller an. Ihr perfider Plan: den Mechanismus so verändern, dass er auch Schädlinge zum arglosen Nutzer überträgt.

Beim “Social Engineering” geben sich Angreifer auf sozialen Netzwerken als Bekannte aus und verleiten Opfer, etwa Passwörter zu verraten oder Geld zu überweisen. Bald werden Angreifer auch mit Deepfakes arbeiten, das sind computerberechnete Videos und Tonaufnahmen mit gefälschten Inhalten.

Die SMS ist tot, der Nachfolger Rich Communication Services (RCS) soll übernehmen und WhatsApp Konkurrenz machen. Problem: Sicherheitsforscher entdeckten, dass Netzbetreiber bei der Umstellung schlampen. Hacker könnten unbemerkt Nachrichten abfangen oder mitlesen. Das kann gefährlich werden – etwa, wenn die Nachrichten Passwörter zum Zurücksetzen von Online-Konten enthalten.

Den vollständigen Report über die PC-Gefahren 2020 lesen Sie in der aktuellen COMPUTER BILD-Ausgabe 1/2020, die ab 20. Dezember 2019 im Handel verfügbar ist.

Naturerlebnis-Programm 2020 des Nationalparks Harz ist online

Fast 1000 Termine und Veranstaltungen für Natur-Fans

Das Naturerlebnis-Programm 2020 des Nationalparks Harz steht ab sofort als Downloadversion auf unserer Internetseite www.nationalpark-harz.de zur Verfügung.

Etwa 1000 Termine und Veranstaltungen werden unseren Gästen angeboten. Für Naturbegeisterte gibt es im Nationalpark Harz zusammen mit Nationalpark-Rangern, Förstern und den Mitarbeitern der Nationalparkhäuser zu allen Jahreszeiten viel zu entdecken. Auerhuhn- und Borkenkäfer-Sprechstunde, Luchsfütterungen, Fledermaus-Exkursion, Vorträge, z.B. zum Vogel des Jahres, Tierspurensuche oder ein Naturerlebnis für die ganze Familie – thematisch ist für jeden etwas dabei.

Auch 2020 hat der Nationalpark einen inhaltlichen Schwerpunkt auf das Thema „Der Nationalparkwald auf dem Weg zur Wildnis“ und den Klimawandel gelegt. Schon bisher gab es dazu viele Angebote, doch mit dem fortschreitenden Waldwandel mehren sich die Fragen unserer Gäste dazu. Das neue Angebot der Borkenkäfer-Sprechstunde kommt dem entgegen.

Das Naturerlebnis-Programm enthält zusätzlich zu den Veranstaltungsterminen 2020 wieder viele Zusatzinformationen über all das, was der Nationalpark darüber hinaus zu bieten hat, angefangen bei den Nationalparkhäusern, den Nationalpark-Partnern und Nationalparkgemeinden bis hin zu öffentlichen Verkehrsanbindungen, Umweltbildung und vielem mehr. 

Das Programm wird noch vor dem Weihnachtsfest auch in gedruckter Form erhältlich sein.

www.nationalpark-harz.de

Hier als blätterbares eBook:

Hier als Vollbild:
https://harztour.de/travelebook/harz2020/harz.html

Hier als Windows PC .exe Datei:
(einfach kostenlos herunterladen ca. 21MB und offline durchblättern.)
https://harztour.de/travelebook/harz2020/harz.exe

Auch Ihre PDF Datei als blätterbares TraveleBook.de
Informationen unter der E-Mail: presse@dpwa.de anfordern.

Danke.

#meinbildfürgoslar – Kalender von Goslar-Liebhabern ab sofort erhältlich

Der Kalender #meinbildfürgoslar ist das Ergebnis eines Online-Fotowettbewerbs der GOSLAR marketing gmbh – der erste Kalender von Goslar-Liebhabern für Goslar-Liebhaber.

Er zeigt die schönsten Seiten der Kaiserstadt, aufgenommen von Hobby-Fotografen. Herausgekommen sind liebevolle Detailaufnahmen von Alltagsbegegnungen, ungewöhnliche Perspektiven der Goslarer Wahrzeichen und eine Stimmung, wie sie nur von echten Goslar-Fans eingefangen werden kann.

Wir waren begeistert von der Kreativität und der Vielzahl der Einsendungen und hoffen, dass Ihnen die Auswahl der Bilder genauso gut gefällt, wie uns. Der Goslar-Kalender ist ab sofort in der Tourist-Information am Marktplatz für 9,95 Euro erhältlich.

Ob für Sie selbst oder als Geschenk, wir wünschen Ihnen viel Freude mit dem #meinbildfürgoslar-Kalender und ein fantastisches Jahr 2020 – wir sehen uns in Goslar!

Eine Wiederholung der Foto-Aktion ist auch für das nächste Jahr geplant. Vielleicht sind Sie dann auch mit Ihrem Bild dabei?

Zum Online-Shop…

Weitere Informationen

Tourist-Information Goslar
Markt 7, 38640 Goslar
Tel. 05321 78060, Fax 05321 780644
E-Mail tourist-information@goslar.de

https://www.goslar.de

Gartenträume-Jubiläum 2020: Sonderausstellung im Schloss Wernigerode

50 Gartenträume aus Sachsen-Anhalt stellen sich vor – der Brockengarten ist auch dabei

Die Sonderausstellung „Leidenschaft für Schönheit – Gartenträume in Sachsen-Anhalt“ anlässlich des 20. Geburtstags des touristischen „Gartenträume“-Netzwerks ist bis zum 3. Mai 2020 im Schloss Wernigerode zu sehen.

Seit Oktober 2017 gehört auch der 1890 gegründete Brockengarten auf dem Brockengipfel mitten im Nationalpark Harz zu den 50 „Gartenträumen“. Die Ausstellung erzählt anhand von jeweils drei markanten, wertvollen und überraschenden Objekten etwas über das Wesen und die Einzigartigkeit jeder Parkanlage.



Impressionen der „Gartenträume“ zeigt der Trailer zum Ausstellungs-Bildband „Leidenschaft für Schönheit“.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf den Webseiten des Schlosses Wernigerode und der Gartenträume Sachsen-Anhalt.