Archiv der Kategorie: Logistik & Verkehr

Keine Spritztouren in Zeiten von Corona

ADAC rät von weiten Ausflügen ab
Mindestabstand kann an beliebten Ausflugszielen oft nicht eingehalten werden.

München (ots) Zum Schutz des Gemeinwohls sollen alle Menschen nach Möglichkeit zuhause bleiben und Fahrten auf das Notwendigste beschränken. So lautet derzeit deutschlandweit die wichtigste Regel, um die weitere Verbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Dennoch bleiben Fragen offen, da die jeweiligen Verordnungen der Bundesländer oftmals voneinander abweichen. Mit Beginn des Frühlings dürfte der Wunsch nach Ausflügen ins Grüne und Spritztouren mit dem Motorrad oder dem Cabrio deutlich zunehmen. Der ADAC klärt auf, was jetzt noch erlaubt ist.

Für Ausflüge mit dem Motorrad oder dem Cabrio ist entscheidend, in welchem Bundesland man sich befindet.

Während Bayern oder Berlin als Bundesländer mit Ausgangsbeschränkungen der reinen Vergnügungstour den Riegel vorgeschoben haben, ist eine Ausfahrt in Bundesländern, in denen lediglich ein Kontaktverbot gilt, noch erlaubt.

Laut ADAC wären die strengeren Beschränkungen jedoch in allen Bundesländern sinnvoll. Bewegung an der frischen Luft ist zwar wichtig, dies sollte aber möglichst im näheren Wohnumfeld stattfinden. Entscheidend ist der Mindestabstand zwischen Personen von zwei Metern – und der kann gerade an beliebten Ausflugszielen oft nicht eingehalten werden kann. Dies gilt ganz besonders für Motorradfahrer, die an bekannten Strecken unterwegs sind oder dortige Treffpunkte ansteuern. Deshalb rät der ADAC zum jetzigen Zeitpunkt von solchen Ausflügen dringend ab.

Ebenfalls nicht ratsam ist es, seinen Wohnwagen zum Campingplatz zu bringen. Zumindest sollte man sich vorab genau über Einschränkungen zu informieren. Grundsätzlich erlaubt ist der Transport des Wohnwagens laut ADAC nur noch in Ländern mit Kontaktverbot, in Ländern mit Ausgangsbeschränkungen jedoch nicht. Ein triftiger Grund zum Verlassen der eigenen Wohnung ist hier nicht mehr gegeben.

Doch nicht alles ist in Corona-Zeiten verboten: Sport, Spazierengehen und Bewegung an der frischen Luft sind in jedem Bundesland gestattet. In den meisten Bundesländern darf man allein, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts an die frische Luft – nach Möglichkeit aber nur in der unmittelbaren näheren Umgebung und unter Beachtung des Mindestabstands. Ansonsten sollten aber alle Menschen – trotz Frühlingswetter – auch die kommenden Tage und Wochen grundsätzlich zuhause bleiben.

Bundesländer, in denen strenge Ausgangsbeschränkungen gelten, sind Bayern, das Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin. Hier muss zum Verlassen der Wohnung immer ein wichtiger Grund vorliegen. Der Kontakt zu bestimmten Personengruppen ist zusätzlich beschränkt. Bei Kontrollen muss ein wichtiger Grund glaubhaft gemacht werden.

In den anderen Bundesländern gibt es lediglich ein Kontaktverbot. Das bedeutet, dass der Kontakt nur zu bestimmten Personen zulässig ist und ein vorgegebener Abstand zu anderen Personen eingehalten werden muss. Ein wichtiger Grund zum Verlassen der Wohnung ist nicht erforderlich.

Web: ADAC.de

Aufgrund akuter Lage: TIMOCOM erweitert Zugang zu Europas führender Frachten- und Lagerbörse

IT-Unternehmen leistet Beitrag zur Sicherstellung von Lieferketten

Erkrath (ots) Der Betreiber von Europas führender Frachtenbörse, das IT-Unternehmen TIMOCOM, erweitert in Zeiten der Krise die Zugangsmöglichkeiten zu seinem Logistiksystem. “Wir möchten unseren Beitrag dazu leisten, dass die Versorgung der Bevölkerung und die Aufrechterhaltung der Lieferketten auch unter den gegenwärtigen Ausnahmebedingungen sichergestellt werden können”, sagt TIMOCOM Geschäftsführer Tim Thiermann.

Quellenangabe: “obs/TIMOCOM GmbH/©Ondra – stock.adobe.com”
* IP-Beschränkungen bis auf Weiteres aufgehoben 
* Bisher bereits über 5.000 Umstellungen erfolgt 
* Lieferengpässe sollen durch Zugriff auf täglich bis zu 750.000 Fracht- und 
  Laderaumangebote aus ganz Europa vermieden werden 

Kunden können ab sofort per Umstellung ihrer IP-gebundenen Lizenz ortsunabhängig, nach Prüfung, ihre Transport- und Logistikgeschäfte auch aus dem Homeoffice steuern. Darüber hinaus öffnet TIMOCOM sein Netzwerk aus mehr als 43.000 Unternehmen für all diejenigen, denen aktuell ein belastbares Netz aus Transport- und Logistikpartnern fehlt, um ihre Kunden weiterhin mit dringend benötigten Gütern zu versorgen.

Sicherung der Lieferkette schnell und unbürokratisch

“Auch hier wird unsere Unterstützung schnell und unbürokratisch erfolgen”, bekräftigt Thiermann. Wer sich jetzt neu anmeldet, nutzt das System von TIMOCOM für das gesamte kommende Quartal gebührenfrei und ohne Vertragsbindung. Gerade bei kurzfristigen Lieferengpässen oder -ausfällen sowie Bedarf an Lagerflächen kann damit schnell aus dem schon bestehenden Kundennetzwerk Ersatz gefunden werden.

Bis zu 750.000 Fracht- und Laderaumangebote werden täglich europaweit bei TIMOCOM eingestellt und verarbeitet. Darüber hinaus sind in der Lagerbörse über 7.000 Logistik- und Lagerflächen verfügbar. “Wir sind als IT-Dienstleister der Logistikbranche seit mehr als 20 Jahren nah am Geschehen. Auch wir sehen, vor welchen Herausforderungen unsere Kunden aktuell stehen”, so Thiermann. “In dieser Situation brauchen wir unkomplizierte und unmittelbare Lösungen, die dazu beitragen, die logistische Versorgung weiterhin zu sichern.”

Der Bedarf an Logistikleistungen sei derzeit europaweit enorm. Gleichzeitig müssten viele Unternehmen auf das Arbeiten im Homeoffice umstellen. Thiermann: “Für uns war sofort klar: Wir möchten schnell und vor allem effektiv helfen.” Von der Umstellungsmöglichkeit auf das Homeoffice haben bis heute bereits mehr als 5.000 Nutzer aus ganz Europa Gebrauch gemacht. Wegen der immensen Nachfrage stellt TIMOCOM aktuell diesen Service verstärkt zur Verfügung.

Möglichkeiten, ortsunabhängig und schnell eine Lösung zu finden, wenn Frachten bewegt oder Waren gelagert werden müssen, sind mit bestehenden Mitteln, Prozessen und Systemen der Logistikbranche vorhanden. Auch TIMOCOM möchte in dieser akuten Lage unterstützen. Tim Thiermann ergänzt: “Diese Bewährungsprobe können wir gemeinsam lösen. Ich bin davon überzeugt, dass wir dies mit vereinten Kräften und den verfügbaren Mitteln auch schaffen werden.”

Mehr Informationen finden Sie unter www.timocom.de/we-trust-in-logistics.

Coronakrise lässt Spritpreise weiter sinken Rohölnotierungen brechen ein

München (ots) Angesichts der weltweiten Coronakrise und der einbrechenden Rohölnotierungen geben die Spritpreise an den Tankstellen deutlich nach. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesmittel 1,267 Euro, das sind 5,8 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel verbilligte sich um 4,1 Cent auf durchschnittlich 1,137 Euro je Liter.

Rohölnotierungen brechen ein / Kraftstoffpreise im Bundesdurchschnitt Quellenangabe: “obs/ADAC e.V.”

Aus Angst vor einer globalen Rezession bewegen sich die Rohölnotierungen weiter steil nach unten. Ein Barrel der Sorte Brent kostet aktuell nur noch 29 Dollar, das sind rund acht Dollar weniger als vor einer Woche. Rohöl ist damit so billig wie zuletzt Anfang des Jahres 2016.

Angesichts dieser Entwicklung auf dem Rohölmarkt besteht Potenzial für weitere Rückgänge der Kraftstoffpreise. Vergünstigungen aus sinkenden Rohölnotierungen kommen dann vollständig bei den Verbrauchern an, wenn der Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt dies erzwingt.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt zudem den Wettbewerb zwischen den Anbietern. So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der Regel am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App “ADAC Spritpreise”. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

#wirhubschraubern: DRF Luftrettung initiiert den “Tag der Luftretter” am 19. März

Filderstadt (ots) Wer sitzt eigentlich in einem Rettungshubschrauber? Wann kommt er zum Einsatz? Muss ich als Patient*in dafür bezahlen, wenn ich damit in ein Krankenhaus gebracht werde? Drei von vielen Fragen aus der Bevölkerung, mit denen die Luftrettung immer wieder konfrontiert wird. Um über die wichtige Arbeit aller Luftretterinnen und Luftretter aufzuklären und zu informieren, führt die DRF Luftrettung am 19. März 2020 erstmalig den fortan jährlich stattfindenden und seit langer Zeit geplanten “Tag der Luftretter” ein. Wir haben uns dazu entschlossen, dies trotz oder auch gerade wegen der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus zu tun.

#wirhubschraubern: DRF Luftrettung initiiert den “Tag der Luftretter” am 19. März / Quellenangabe: “obs/DRF Luftrettung/Matthias Hohenhaus”

Am 19. März 1973 hob die DRF Luftrettung zum ersten Mal mit einem Rettungshubschrauber ab, um einem Menschen in Not schnellstmöglich zu helfen. Heute betreibt die gemeinnützige Organisation bundesweit 29 Luftrettungsstationen und leistet mit jährlich mehr als 37.000 Einsätzen einen unverzichtbaren Beitrag zur notfallmedizinischen Versorgung in Deutschland. “Für uns ist das allerdings kein Grund, uns auf dem jetzigen Stand auszuruhen”, sagt Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung. “Wir wollen uns stetig in unserer täglichen Arbeit verbessern und immer das Bestmögliche für unsere Patienten erreichen.” Mit dem “Tag der Luftretter” am 19. März rückt die DRF Luftrettung die tägliche Arbeit aller Luftretterinnen und Luftretter einen Tag lang in den Fokus, um sie in der breiten Öffentlichkeit bekannter zu machen.

In diesem Jahr startet die DRF Luftrettung mit einem Blick hinter die Kulissen. Auf den Social-Media-Kanälen können Interessierte am 19. März 2020 hautnah einen Einblick in die Arbeit und Abläufe auf den bundesweit 29 Stationen erhalten – auch im Hinblick auf die aktuelle Situation bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus. Die DRF Luftretter berichten von ihrem, nicht immer alltäglichen, Alltag und ihren Erlebnissen im Einsatz. “Neben der grundlegenden Aufklärung über unsere Arbeit, spielt das Schaffen von Verständnis für unsere Besatzungen im Einsatzgeschehen eine große Rolle”, erläutert Dr. Pracz. “Jede einzelne Person, die wir mit unserer Aktion erreichen und sensibilisieren, ist ein Erfolg. Das ist aktuell sicherlich noch wertvoller als sonst.”

#wirhubschraubern: Informieren, aufklären, füreinander da sein.

Für die vielfältigen und zahlreichen Themenbereiche innerhalb der Organisation wäre ein einziger Tag allerdings zu kurz gegriffen. Daher dient der “Tag der Luftretter” auch als Auftakt für weitere Aktivitäten und Aktionen. Als verbindendes Element bündelt der Hashtag #wirhubschraubern die Aktionen des Tages sowie alle weiteren Schritte im kommenden Jahr unter einem Dach. #wirhubschraubern symbolisiert die tagtägliche Arbeit der DRF Luftrettung ebenso wie die rot-weißen Fluggeräte, die die Einsätze erst möglich machen. Auch der Blick von oben, einhergehend mit einem möglichen Perspektivwechsel, ist gemeint. Zudem steht #wirhubschraubern für das gegenseitige Aufpassen und füreinander da sein – bei einem Notfall auch für die Leistung erster Hilfe am Unfallort.

www.drf-luftrettung.de

Bundesregierung beschließt 4-Säulen-Schutzschild

Bundesregierung beschließt 4-Säulen-Schutzschild zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus

Benedikt Esser, Präsident RDA Internationaler Bustouristik Verband e.V. © RDA

RDA-Forderung nach KfW-Unternehmerkredit mit erhöhter Haftungsfreistellung erfüllt

Köln, 13.03.2020 – In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben Finanzminister Olaf Scholz und Wirtschaftsminister Peter Altmaier das heute von der Bundesregierung beschlossene Maßnahmenpaket zur Abfederung der Corona-Krise vorgestellt. Ziel dieser Maßnahmen sei es, die Firmen mit ausreichender Liquidität auszustatten. Es handelt sich dabei unter anderem um folgende Maßnahmen:

1. Flexibilisierung des Kurzarbeitergelds

Erleichterter Zugang zum Kurzarbeitergeld durch Absenkung des Quorums der von Arbeitsausfall betroffenen Beschäftigten im Betrieb auf bis zu 10 %; Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer; Verzicht auf Aufbau negativer Arbeitssalden; vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit.

2. Steuerliche Liquiditätshilfen für Unternehmen

Erleichterung der Gewährung von Stundungen; leichtere Anpassung von Vorauszahlungen; Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen bis zum 31.12.2020. Bei Steuern, die von der Zollverwaltung verwaltet werden, wie z. B. Energiesteuern und Luftverkehrssteuern, sind die Zollbehörden angewiesen worden, den Steuerpflichtigen entsprechend entgegenzukommen.

3. Milliarden-Schutzschild für Betriebe und Unternehmen

Die bestehenden Programme für Liquiditätshilfen sollen ausgeweitet und bereitgestellt werden. Hierfür werden die etablierten Instrumente zur Flankierung des Kreditangebots der privaten Banken ausgeweitet und für mehr Unternehmen verfügbar gemacht:

Die Bedingungen für den KfW-Unternehmerkredit (Bestandsunternehmen) und ERP-Gründerkredit-Universell (junge Unternehmen unter 5 Jahre) werden gelockert, indem die Haftungsfreistellungen (Risikoübernahmen) für Betriebsmittelkredite erhöht und auch für Großunternehmen mit einem Umsatz von bis zu 2 Milliarden € (bisher 500 Millionen €) geöffnet werden. Durch eine höhere Risikoübernahme in Höhe von bis zu 80 % für Betriebsmittelkredite bis 200 Millionen € soll die Bereitschaft der Hausbanken für Kreditvergaben angeregt werden. Für das Programm für größere Unternehmen wird die bisherige Umsatzgrenze von 2 auf 5 Milliarden € erhöht. Dieser „KFW-Kredit für Wachstum“ wird künftig für Vorhaben im Wege einer Konsortialverfügung ohne Beschränkung auf einen bestimmten Bereich zur Verfügung gestellt. Die Risikoübernahme wird von 50 % auf bis zu 70 % erhöht. Für Unternehmen mit mehr als 5 Milliarden € Umsatz erfolgt die Unterstützung wie bisher nach Einzelfallüberprüfung.

Des Weiteren wird u.a. bei den Bürgschaftsbanken der Bürgschaftshöchstbetrag auf 2,5 Millionen € verdoppelt. Bürgschaftsbanken können ihre Entscheidungen bis zu einem Betrag von 250.000 € innerhalb von 3 Tagen eigenständig treffen. Das bislang auf Unternehmen in strukturschwachen Regionen beschränkte Großbürgschaftsprogramm wird für Unternehmen außerhalb dieser Regionen geöffnet: Betriebsmittelfinanzierungen und Investitionen ab einem Bürgschaftsbedarf von 50 Millionen € werden mit einer Bürgschaftsquote bis zu 80 % abgesichert. Für Unternehmen, die krisenbedingt vorübergehend in ernsthaftere Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind und daher nicht ohne weiteres Zugang zu den bestehenden Förderprogrammen haben, werden zusätzliche Sonderprogramme bei der KfW aufgelegt, mit Haftungsfreistellungen bei Betriebsmitteln bis zu 80 %, bei Investitionen bis zu 90 %.

Sämtliche Sonderprogramme werden derzeit bei der Europäischen Kommission zur Genehmigung angemeldet. Die Kommissionspräsidentin habe bereits verdeutlicht, dass für Flexibilität bei der Anwendung beihilferechtlicher Regelungen der EU gesorgt werde.

4. Stärkung des europäischen Zusammenhalts durch ein koordiniertes und entschlossenes Vorgehen

Die Bundesregierung begrüßt zudem die „Corona Response Initiative“ der Europäischen Kommission mit einem Volumen von 25 Milliarden € sowie die Maßnahmen der Bankenaufsicht und der Europäischen Zentralbank zur Stärkung der Liquidität der Banken.

RDA Präsident Benedikt Esser (Foto) und RDA Vizepräsident Dr. Ulrich Basteck: „Wir freuen uns, dass wir durch unseren intensiven, vor allem jedoch fachlichen Einsatz nicht unwesentlich mit dazu beitragen konnten, dass das Schutzschild in dieser Form aufgelegt wurde. Ganz besonders dankbar sind wir dafür, dass die von uns ausgearbeiteten Vorschläge für die KfW-Unternehmerkredite mit Haftungsfreistellung (vom RDA gefordert: 100 %; umgesetzt mit 80 %) fast exakt erfüllt werden. Wir gehen davon aus, dass nunmehr vor allem kleine und mittelständische Unternehmen die Hilfe bekommen, die sie brauchen.“

Das vollständige Maßnahmenpaket zur Abfederung der Auswirkungen des Coronavirus finden Sie hier: www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/S-T/schutzschild-fuer-beschaeftigte-und-unternehmen.pdf?__blob=publicationFile&v=10

Straßenrand-Erkennung: Neue Technologie hilft beim Fahren auf unzureichend markierten Landstraßen

Köln (ots) Das Fahren in ländlichen Gebieten kann sich mitunter als schwierig erweisen, wenn Straßenränder unzureichend oder gar nicht markiert sind oder einen unregelmäßigen Verlauf haben. Auch matschige und unebene Wegesränder oder Straßengräben können Autofahrer verunsichern, insbesondere nachts in unbeleuchteten Gebieten.

Jetzt hat Ford eine neue Funktion eingeführt, um das Fahren auf dem Land zu erleichtern. Die “Straßenrand-Erkennung”, ein Bestandteil des Fahrspurhalte-Assistenten, überwacht die voraus liegende Straße einschließlich der Fahrbahnränder. Bei Bedarf assistiert das System mittels eines Lenkeingriffs, zum Beispiel wenn sich das Fahrzeug einem Straßengraben nähert*. Die Straßenrand-Erkennung ist in Europa für die Ford-Baureihen neuer Puma, Ford Focus, neuer Kuga und Explorer verfügbar – sowie künftig auch für neu auf den Markt kommende Baureihen.

So funktioniert die Straßenrand-Erkennung

Das Fahren in ländlichen Gebieten kann sich mitunter als schwierig erweisen, wenn Straßenränder unzureichend oder gar nicht markiert sind oder einen unregelmäßigen Verlauf haben. Quellenangabe: “obs/Ford-Werke GmbH”

Entwickelt wurde die Straßenrand-Erkennungs-Funktion speziell für den Einsatz auf Landstraßen bei Geschwindigkeiten von 70 bis 110 km/h. Die unterhalb des Rückspiegels positionierte Frontkamera überwacht die Straßenränder bis zu 50 Meter vor dem Fahrzeug sowie bis zu sieben Meter links und rechts vom Fahrzeug. Droht das Fahrzeug mit einem Vorderreifen den Asphalt zu verlassen, greift das System mit einer sanften Gegenlenkunterstützung ein und hilft dadurch, ein Verlassen der Fahrbahn zu verhindern. Die Straßenrand-Erkennung funktioniert selbst dann, wenn die Spurmarkierung durch Schnee, Laub oder Regenpfützen verdeckt ist oder es gar keine Markierung gibt. Basis der Straßenrand-Erkennungs-Funktion ist ein zusätzlicher Algorithmus in der Kamera, wodurch diese Straßenränder selbst ohne Fahrbahnmarkierung erkennen kann.

Dies ist der Link auf ein entsprechendes Video: https://youtu.be/NiJ-Jf4YBOI

Befindet sich das Fahrzeug nach der ersten Lenkunterstützung noch immer in der Nähe der Straßenkante, wird der Fahrer durch Lenkrad-Vibrationen zusätzlich gewarnt, damit er das Fahrzeug manuell auf die korrekte Spur bringen kann. Nachts nutzt das System außerdem die Beleuchtung der Scheinwerfer und funktioniert daher so effektiv wie tagsüber.

Die meisten Verkehrsteilnehmer in Europa kommen auf Landstraßen ums Leben, und im Gegensatz zu städtischen Gebieten handelt es sich beim größten Teil dieser Todesfälle um Fahrzeuginsassen. Mit der Straßenrand-Erkennung hat Ford daher eine weitere Fahrer-Assistenzfunktion ins Programm genommen, die die Fahrzeuginsassen unterwegs sinnvoll unterstützt und entlastet.

“Ländliche Straßen können für Autofahrer genauso herausfordernd sein wie der Stadtverkehr, besonders für diejenigen, die eine gewählte Route vielleicht noch nie zuvor gefahren sind. Die Straßenrand-Erkennung hilft dabei, das Fahren komfortabler und einfacher zu machen”, sagt Rüdiger Kieneke, Ingenieur, Driver Assistance and Safety Electronics, Ford of Europe.

* Das System analysiert die strukturellen Unterschiede zwischen der Straße und der Straßenkante. Gepflasterte Gräben oder betonierte Sonderflächen können nicht erkannt werden. Fahrer-Assistenzfunktionen sind ergänzend und ersetzen weder die Aufmerksamkeit des Fahrers noch sein Urteilsvermögen beim Steuern eines Fahrzeugs.

www.Ford.com

ADAC Luftrettung fliegt erneut 54.000 Einsätze Bilanz bleibt auf Rekordniveau

Meiste Rettungseinsätze in Bayern, Rheinland-Pfalz und NRW – Mehr Spezialeinsätze – Auftakt “50 Jahre Christoph”

Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, Dr. Andrea David, Vorstand der ADAC Stiftung und Pilot Walter Missenhardt (von links) vor Christoph 1 /Quellenangabe: “obs/ADAC SE/ADAC Luftrettung/ G. Muschalla”

München (ots) (ADAC Luftrettung gGmbH) Die Zahl der Rettungseinsätze der fliegenden Gelben Engel bleibt stabil auf Rekordniveau: Wie aus der Einsatzstatistik der gemeinnützigen ADAC Luftrettung hervorgeht, mussten die ADAC Rettungshubschrauber im Jahr 2019 zum fünften Mal in Folge rund 54.000 Mal ausrücken (53.967, minus 389). Das entspricht abermals rund 150 Notfällen täglich. “So eine hohe Einsatzdichte in einem hochkomplexen und risikobehafteten Umfeld ist nur durch die hohe Professionalität und das große Engagement der Crews möglich”, betonte Frédéric Bruder, der Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, bei der Vorstellung der Bilanz an der München Klinik Harlaching. Dort wurde im Beisein des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann auch der neue Jubiläumshubschrauber “50 Jahre Christoph” präsentiert.

Unter den versorgten Patienten waren 2019 mit 58 Prozent wieder etwas mehr Männer als Frauen. Neun Prozent der Patienten waren Kinder oder Jugendliche. Einsatzgrund Nummer eins waren bei den oft lebensrettenden Einsätzen mit 32 Prozent Verletzungen nach Unfällen. Dazu gehören Freizeit-, Sport-, Schul- und Verkehrsunfälle. Dahinter folgen mit 29 Prozent Notfälle des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkte und Herzrhythmusstörungen. In 15 Prozent der Fälle diagnostizierten die Lebensretter aus der Luft neurologische Notfälle wie zum Beispiel einen Schlaganfall. Bei acht Prozent war ein Notfall des Atmungssystems wie akute Atemnot oder Asthma die Ursache.

Die Liste der Einsatzorte in den Bundesländern führt Bayern mit 12.557 Einsätzen an, hier befinden sich auch die meisten der 37 Stationen der fliegenden Gelben Engel. Dahinter folgen Rheinland-Pfalz mit 7951, Nordrhein-Westfalen mit 5958 und Niedersachsen mit 5606 Einsätzen. Bei den Städten liegt weiterhin die Station in Berlin vorne. “Christoph 31” flog in und um die Hauptstadt zu 2467 Notfällen. Dahinter platzieren sich im bundesweiten Ranking die Stationen Wittlich (2186) und Koblenz (2088) in Rheinland-Pfalz sowie Ochsenfurt (1968) in Bayern.

Weiter erhöht hat sich die Zahl der Spezialeinsätze. Die vier Windenstationen in München, Murnau, Straubing (alle Bayern) und Sande (Niedersachsen) verzeichneten mit 306 Windeneinsätzen ein Plus von vier Prozent. Leicht zugenommen haben mit 2815 Einsätzen auch Rettungsflüge in der Dämmerung und bei Dunkelheit. Solche Einsätze fliegen die Crews der Stationen in Senftenberg in Brandenburg, Greven in Westfalen, Sanderbusch in Niedersachsen und Mainz in Rheinland-Pfalz. Möglich sind solche hochanspruchsvollen Rettungseinsätze unter anderen durch spezielle Nachtsichtbrillen. Sie sind Teil eines hochmodernen “Night-Vision-Imaging-Systems”, kurz NVIS genannt.

Bei ihrer Arbeit können die Crews auf die modernsten Rettungshubschrauber des Typs H145 und H135 von Airbus Helicopters zurückgreifen. Mit ihnen wurden 2019 rund 3,45 Millionen Kilometer zurückgelegt. Das sind rund 150.000 Kilometer mehr als ein Jahr zuvor. Die durchschnittliche Flugzeit bei einem Einsatz betrug rund 30 Minuten.

Die Luftrettung in Deutschland wird in diesem Jahr 50 Jahre alt – und mit ihr die ADAC Luftrettung. Die Erfolgsgeschichte der zivilen Luftrettung in Deutschland ist untrennbar verbunden mit der Erfolgsgeschichte der ADAC Luftrettung, die im November 1970 mit der Indienststellung des ersten permanent eingesetzten Rettungshubschraubers “Christoph 1” in München durch den ADAC e.V. ihren Lauf nahm. “Mit dem ADAC e.V. als treibende Kraft und Initiator sowie weiteren starken Partnern konnte ein weltweit einmaliges und nahezu flächendeckendes Netz von Rettungshubschrauber-Stationen in ganz Deutschland aufgebaut werden. Dem Engagement der ADAC Luftrettung in den vergangenen 50 Jahren verdanken viele tausend Menschen ihr Leben”, so Dr. Andrea David, Vorstand der ADAC Stiftung, zu der die ADAC Luftrettung seit 2017 gehört.

Geschäftsführer Frédéric Bruder bedankte sich beim Auftakt der Feierlichkeiten zum Jubiläumsjahr für die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Leitstellen, Kliniken, Rettungsdiensten, den Aufgabenträgern im Land und in den Kommunen sowie der Polizei und Feuerwehr. Die notfallmedizinische Versorgung der Menschen aus der Luft stehe in Deutschland vor großen Herausforderungen. “Klinikschließungen, Notarzt- und Pilotenmangel, Einsatzbeschränkungen für ältere Piloten, die Ausdehnung der Flugzeiten in die Abend- und Nachtstunden und die mangelnde medizinische Versorgung im ländlichen Raum wirken sich erheblich auf unser Arbeitsumfeld aus”, erklärte Bruder. “Auch die Möglichkeit, dank hochmoderner Navigationstechnik bei schlechter Sicht zu fliegen, Telemedizin und die Einsatzmöglichkeiten von bemannten Drohnen werden den Rettungsdienst in den kommenden Jahren vor Veränderungen stellen”. Dabei warnte Bruder vor noch mehr Kostendruck bei Ausschreibungen von Luftrettungsstationen: “Luftrettung ist Daseinsvorsorge. Bei der Rettung von Menschenleben darf es keinen ruinösen Preiskampf geben. Nicht das billigste Angebot, sondern die bestmögliche Versorgung der Patienten muss im Vordergrund stehen.”

Bundesweit arbeiten für die ADAC Luftrettung fast 1100 Menschen – darunter rund 160 Piloten, etwa 250 Notfallsanitäter (TC HEMS) und rund 600 Notärzte. In der Regel besteht das Team einer Station aus drei Piloten, fünf Notfallsanitätern und 15 Notärzten.

Das goldene Jubiläum wird das ganze Jahr über von Veranstaltungen auf ADAC Luftrettungsstationen begleitet. Unter anderem auch mit einem Tag der offenen Tür am 17. Oktober 2020 an der München Klinik Harlaching, der Heimatstation von “Christoph 1”, sowie mit einem Festakt am 30. November 2020 in München.

www.ADAC.de

Ford Transit: Aktiver Park-Assistent ermöglicht stressfreie Ein- und Ausparkmanöver

Köln (ots) Für den Fahrer eines Transporters kann das Ein- und Ausparken eine echte Herausforderung sein – nicht nur unter Zeitdruck und nicht nur in überlasteten Innenstädten oder auf engen Betriebshöfen.

Dellen und Schrammen wirken sich zudem ungünstig auf die Versicherungsprämien aus. Gut zu wissen: Der Ford Transit, angesiedelt im Zwei-Tonnen-Nutzlast-Segment, nimmt mit fortschrittlichen Technologien wie dem auf Wunsch verfügbaren Aktiven Park-Assistenten mit Ein- und Ausparkfunktion den Rangierstress und hilft dabei, potenzielle Parkrempler am eigenen sowie an fremden Fahrzeugen zu vermeiden. Nach der Aktivierung per Knopfdruck sucht das System eine geeignete Parklücke, die sowohl längs als auch quer zur Fahrtrichtung liegen kann, und steuert das Fahrzeug sicher hinein – und auch wieder heraus. Der Fahrer muss lediglich Gas, Bremse und Ganghebel bedienen.

Selbst engste Parklücken sind kein Problem: Der Aktive Park-Assistent mit Ein- und Ausparkfunktion funktioniert sogar bei Parklücken oder Ladebuchten, die nur 80 Zentimeter länger sind als das eigene Fahrzeug. Das System basiert unter anderem auf 12 Ultraschallsensoren, die rund um das Fahrzeug verteilt sind. Es kann den Transporter selbst dann einparken, wenn keine Bordsteinkante vorhanden ist, indem es sich an anderen geparkten Fahrzeugen orientiert – dies funktioniert auch beim Ein- und Ausparken an Steigungen.

Dies ist der Link auf ein entsprechendes YouTube-Video: https://youtu.be/BtzT5gdvP2s

Ford Transit auch als EcoBlue-Mild-Hybrid mit 48-Volt-Technologie lieferbar

Die innovative 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie von Ford hält erstmals Einzug in das Transit-Segment. Sie steht optional für die front- und heckgetriebenen Modelle zur Wahl und ermöglicht im WLTP-Normzyklus gegenüber vergleichbaren EcoBlue-Diesel-Varianten einen Verbrauchs- und Abgasemissions-Vorteil von zusätzlichen drei Prozent*.

Ford.com

Patentierter Antrieb macht kommunalen Nahverkehr CO2 neutral

Das Start-Up CM Fluids hat ein Antriebskonzept entwickelt, mit dem sich Nutzfahrzeuge zu klimaneutralen Verkehrsmitteln umrüsten lassen

Rohrbach (ots) Der patentierte, neu entwickelte Antrieb CMF Drive von CM Fluids unterstützt Kommunen dabei, ihre Klimaziele im innerstädtischen Nahverkehr zu erreichen. Er übertrifft herkömmliche Antriebsarten, denn er vereint die Vorteile des Elektroantriebs mit den Vorteilen des verbrennungsmotorischen Antriebs und ist dabei wirtschaftlich und CO2- neutral.

Der generator-elektrische Antrieb CMF Drive von CM Fluids / Quellenangabe: “obs/CM Fluids AG”

Etwa drei Viertel der Personenkilometer werden im Nahverkehr gefahren, über 55 Prozent der Pendler bewegen sich innerhalb ihrer Gemeinde. Die Europäische Union nimmt nun öffentliche Auftraggeber wie z. B. Kommunen in die Pflicht. Ab August 2021 müssen demnach 45 Prozent der neu angeschafften Fahrzeuge “sauber und energieeffizient” sein, um den Klimaschutz voranzutreiben.

Mit dem Antrieb von CM Fluids sind Neuanschaffungen nicht nötig. Bestandsfahrzeuge lassen sich mit CMF Drive auf einen sauberen Antrieb umrüsten – dadurch spart die Kommune einerseits Geld und zum anderen werden bei der Vermeidung von Neukäufen Ressourcen geschont.

CMF Drive ist ein Elektroantrieb mit mitgeführter Ladestation, der vor allem für schwere Fahrzeuge mit häufigen Stopps und langen Betriebszeiten sehr vorteilhaft ist. Beim Umbau wird dazu die Antriebsachse von Bestandsfahrzeugen durch eine elektrische Antriebsachse getauscht. Für die notwendige Stromversorgung sorgt eine kleine Pufferbatterie, die ihre Energie aus Bremsenergie zurückgewinnt und nach Bedarf durch einen kleinen Gasmotor geladen wird.

Durch dieses Konzept erreicht der CMF Bus besonders hohe Reichweiten und kurze Tankzeiten. Als Kraftstoff dient flüssiges Bio-Methan. Bio-Methan minimiert dabei die Emissionen von Feinstaub und Stickoxiden, sondern ermöglicht auch einen CO2 neutralen Fahrzeugbetrieb.

Die Verwendung von Biomethan als Kraftstoff für das neuartige Antriebskonzept bringt einen weiteren Vorteil mit sich: Der klimaneutrale Kraftstoff kann regional hergestellt und bezogen werden. Dazu bezieht CM Fluids Biogas vom Biogasanlagenbetreiber und verflüssigt es vor Ort. So kann das Potential bestehender Biogasanagen optimal für die Energiewende genutzt werden und die regionale Wertschöpfung gestärkt werden.

Weitere Informationen zum patentierten Antrieb und dem Unternehmen finden Interessierte unter www.cm-fluids.de

Rettungsgasse rettet Leben – Verstöße werden zukünftig härter bestraft

München (ots) Im Zuge der Reform der Straßenverkehrsordnung werden in Zukunft Verstöße gegen die Rettungsgasse härter bestraft. Wer keine Rettungsgasse bildet, zahlt (wie bisher auch) 200 Euro Bußgeld und kassiert zwei Punkte in Flensburg. Dazu kommt jetzt noch ein Monat Fahrverbot. Deutlich härter werden künftig auch Fahrer bestraft, die durch die Rettungsgasse fahren oder sich an Einsatzfahrzeuge dranhängen: mindestens 240 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

Damit die Rettungs- und Einsatzkräfte schnell und ohne Behinderung zum Unfallgeschehen kommen, muss die Rettungsgasse bereits bei stockendem Verkehr gebildet werden. Und so geht`s: Auf Autobahnen und Straßen außerorts mit mehreren Fahrstreifen je Richtung weichen die Fahrzeuge auf der linken Spur nach links aus, alle anderen orientieren sich nach rechts. Da auf die Polizei noch Notarzt, Feuerwehr oder Abschleppdienst folgen können, muss die Rettungsgasse so lange offenbleiben, bis der Stau sich auflöst.

Auch wer jetzt in Richtung Skigebiete unterwegs sind, sollte auf die Regelungen zur Rettungsgasse im Ausland achten. In Österreich besteht die Pflicht, eine Rettungsgasse zu bilden, auf Autobahnen und Schnellstraßen mit mindestens zwei Fahrspuren je Richtung. Auf zwei- oder mehrspurigen Fahrbahnen müssen sich alle Verkehrsteilnehmer bereits bei stockendem Verkehr auf der linken Spur so weit links wie möglich einordnen. Alle Fahrzeuge auf den anderen Spuren orientieren sich so weit wie möglich nach rechts.

In Frankreich müssen Autofahrern den Einsatzfahrzeugen die Möglichkeit geben, an den anderen Verkehrsteilnehmern vorbeizufahren. Die Schweiz sieht auf Autobahnen mit zwei Fahrstreifen muss für Einsatzfahrzeuge eine Rettungsgasse in der Mitte der zwei Fahrstreifen frei bleiben. Bei drei- oder mehrspurigen Fahrbahnen ist die Gasse zwischen dem linken und dem zweiten Fahrstreifen von links zu bilden. Und in Italien gibt keine speziellen Vorschriften.

ADAC.de

61 Jahre Blitzer: Abhilfe für Betroffene dank Geblitzt.de

Berlin (ots) Im Februar 1959 ging im Raum Düsseldorf der erste Blitzer Deutschlands an den Start. Das Ziel war klar: Mit der Premiere der Geschwindigkeitsmessanlage sollten Autofahrer sanktioniert werden, die schneller fuhren, als die Polizei erlaubt. Dabei standen nicht die Einnahmen von Bußgeldern mit Mittelpunkt des Interesses, sondern die Unfallprävention auf deutschen Straßen. Trotzdem sind auch Bußgeldvorwürfe nicht gefeit vor Fehlern. Warum es sich nach wie vor lohnen kann, Einspruch einzulegen, weiß die Berliner CODUKA GmbH. Über ihren Online-Service www.geblitzt.de können sich Betroffene seit 2013 kostenfrei helfen lassen.

61 Jahre Blitzer @Pixabay. Quellenangabe: “obs/CODUKA GmbH/k.A.”

Erst 1957 wurde in Deutschland ein innerörtliches Tempolimit von 50 km/h eingeführt. Blitzer gab es damals nicht. Stattdessen mussten die Beamten die Geschwindigkeit mit der Stoppuhr oder durch Nachfahren mittels Blick auf den eigenen Tacho messen. Das erste offizielle Radarmessgerät wurde am 15. Februar 1959 in Nordrhein-Westfalen in Betrieb genommen. Die damaligen Hightech-Wunder von der Firma Telefunken verbaute man in Polizeifahrzeugen, sodass mobil geblitzt werden konnte. Fehlerfrei waren die Geräte allerdings nicht – konnten die Funksignale der Radarfallen doch durch Gegenstände und andere Verkehrsteilnehmer gestört werden.

Ganz gleich, ob mobil oder stationär, Radar-, Lichtschranken- oder Lasermessung: Blitzer sind im Laufe der Jahre technisch komplexer geworden. Das kann zu exakteren Messergebnissen als in den Anfangszeiten führen, aber auch deren Anfälligkeit erhöhen. Wann sich eine Anfechtung der Vorwürfe bei Geschwindigkeitsmessungen lohnen kann, weiß Jan Ginhold, Geschäftsführer der CODUKA GmbH: “Im Prinzip gibt es zum Teil auch heute noch ähnliche Fehlerquellen wie bei den ersten Blitzern. Unregelmäßige Wartung und fehlerhafte Eichung der Geräte sind dafür ein Beispiel. Auch das gleichzeitige Blitzen mehrerer Fahrzeuge, ungünstige Wetter- und Witterungsbedingungen, der nicht korrekt eingehaltene Abstand von Blitzer und Tempolimit-Schild sowie nicht eingehaltene Fristen führen nicht selten zur Einstellung eines Bußgeldverfahrens. Zudem muss der Fahrer auf dem Blitzerfoto eindeutig identifizierbar sein.”

Darüber hinaus können Messgeräte auch spezifische Probleme aufweisen. “In jüngerer Vergangenheit hat das fehlende Speichern von Rohmessdaten mancher Blitzer für Furore gesorgt. So hat der Verfassungsgerichtshof des Saarlandes geurteilt, dass Messungen mit dem TraffiStar 350 aus genau diesem Grund nicht mehr verwertbar sind. Bei weiteren Geräten sowie in anderen Bundesländern steht eine Prüfung noch aus”, so Ginhold weiter.

Für die Überprüfung arbeitet die CODUKA eng mit zwei großen Anwaltskanzleien zusammen, deren Anwälte für Verkehrsrecht bundesweit vertreten sind. Die Zahlen können sich sehen lassen. Täglich erreicht das Geblitzt.de-Team eine Flut von Anfragen. 12 % der betreuten Fälle werden eingestellt, bei weiteren 35 % besteht die Möglichkeit einer Strafreduzierung. Und wie finanziert sich das kostenfreie Geschäftsmodell? Durch die Erlöse aus Lizenzen einer selbst entwickelten Software, mit der die Anwälte ihre Fälle deutlich effizienter bearbeiten können. Somit leistet die CODUKA GmbH aufgrund des Einsatzes von Legal-Tech-Lösungen Pionierarbeit auf dem Gebiet der Prozessfinanzierung.

CODUKA GmbH
www.geblitzt.de

“Das Maut-Desaster” in “ZDFzoom”-Doku

Mainz (ots) Die Pkw-Maut startete als bayrischer Wahlkampfschlager der CSU und endete in einem politischen Desaster. Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes brachte das Projekt zu Fall. Am Mittwoch, 19. Februar 2020, 22.45 Uhr im ZDF, rückt “Das Maut-Desaster” in den Blick von “ZDFzoom”.

Die “Pkw-Maut” auf deutschen Autobahnen sollte ausschließlich für ausländische Pkw gelten und entwickelte sich zum politischen Desaster. Quellenangabe: “obs/ZDF/Patrick Maazouz”

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer muss sich mittlerweile vor einem Untersuchungsausschuss für das Maut-Projekt verantworten. Der Bundesrechnungshof wirft seinem Ministerium Versäumnisse vor. Auf die Bundesregierung könnten Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe zukommen.

Die Idee einer Maut für Pkw geht auf die CSU unter dem Parteivorsitzenden Horst Seehofer zurück. Mit dem Thema “Ausländer-Maut” positionierte sich die Partei in den Landtags- und Bundestagswahlkämpfen 2013 mit einer bewusst populistischen Forderung. Man wollte damit auch Stimmen am rechten Rand zurückgewinnen, die die aufkommende AfD der CSU abgenommen hatte. Die Idee der CSU: Da Deutsche, vor allem die bayrischen Autofahrer, bei ihren südlichen Nachbarn Gebühren für die Benutzung der Autobahnen zahlen, sollten deshalb auch ausländische Pkw auf deutschen Autobahnen zur Kasse gebeten werden.

Dieses politische Ziel sorgte von Anfang an auch für internationale Konflikte, da es bei der geplanten Umsetzung einen entscheidenden Unterschied geben sollte: Der deutsche Autofahrer, so machte die damalige CSU-Spitze klar, sollte keinesfalls unter einer Mehrbelastung leiden. Die Pkw-Maut würde demnach ausschließlich für ausländische Pkw gelten – im Unterschied zu Österreich, Italien und Schweiz, die von allen Nutzern Gebühren verlangen und die eigene Bevölkerung nicht aussparen. Die Forderung nach einer “Ausländer-Maut” stieß damit auch auf juristische Hindernisse. Das führte dazu, dass die Maut am Ende vom Europäischen Gerichtshof gekippt wurde.

ZDF.de

ADAC und Continental suchen den Fahrsicherheits-Profi

Bis zum 3. Mai bewerben, sicher fahren und gewinnen

München (ots) Bereits zum vierten Mal suchen ADAC und Continental im Rahmen der gemeinsamen Kooperation “Partner für mehr Sicherheit” den Fahrsicherheits-Profi. Geschick, Gefühl und eine sichere Fahrweise können in diesem Jahr der Weg zu einem 1er BMW sein. Interessierte Autofahrer können sich bis zum 3. Mai unter www.adac.de/fahrsicherheitsprofi anmelden. Die Vorrundenveranstaltungen finden im Juni und Juli in Linthe, Weilerswist, Gründau, Schlüsselfeld, Nohra (Grammetal) und Augsburg statt. Das Finale wird vom 23. bis 26. Juli im ADAC Fahrsicherheitszentrum in Hannover ausgetragen.

Teilnehmer müssen unter der Anleitung von Fahrsicherheitstrainern Energiesparrunden absolvieren, Geschicklichkeits- und Geländeparcours bewältigen und zeigen, wie gut sie mit verschiedenen Assistenzsystemen zurechtkommen. Außerdem steht ein theoretischer Test auf dem Programm. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf die Sicherheit gelegt.

Um mitzumachen braucht es den Führerschein Klasse B bzw. 3. Die Autos werden vom Veranstalter gestellt. Unter allen Bewerbungen werden die Vorrundenteilnehmer ausgelost – und zwar gleich viele Frauen und Männer. Die genauen Daten der Vorrunden und weitere Informationen gibt es unter www.adac.de/fahrsicherheitsprofi.

Mecklenburg-Vorpommern legen die meisten Kilometer mit dem Auto zurück

München (ots) Autofahrer aus Mecklenburg-Vorpommern legen im Jahr durchschnittlich 13.079 Kilometer zurück. Das sind 3.548 Kilometer bzw. 37 Prozent mehr als Berliner fahren (Ø 9.531 Kilometer). Im Bundesdurchschnitt fahren CHECK24-Kunden nach eigener Auskunft jährlich 11.733 Kilometer.*

Quellenangabe: “obs/CHECK24 GmbH”

Halter aus den Stadtstaaten sind mit ihrem Pkw weniger unterwegs als Kunden aus den Flächenländern. Im Kfz-Versicherungsvergleich geben sie im Schnitt eine gut 1.600 Kilometer geringere Jahresfahrleistung an.

“Autofahrer haben in der Stadt kürzere Wege als auf dem Land und können auch auf einen gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr ausweichen”, sagt Dr. Tobias Stuber, Geschäftsführer Kfz-Versicherungen bei CHECK24. “Deswegen sind Städter deutlich weniger Kilometer mit ihrem Auto unterwegs als Landbewohner.”

300 CHECK24-Experten beraten bei allen Themen rund um die Kfz-Versicherung

Verbraucher, die Fragen zu ihrer Kfz-Versicherung haben, erhalten bei über 300 CHECK24-Versicherungsexperten an sieben Tagen die Woche eine persönliche Beratung per Telefon oder E-Mail. In ihrem persönlichen Versicherungscenter verwalten Kunden ihre Versicherungsverträge – unabhängig davon, bei wem sie diese abgeschlossen haben. Sie profitieren dadurch von automatischen Preis- und Leistungschecks und können so ihren Versicherungsschutz einfach optimieren und gleichzeitig sparen.

Vergleichsportale fördern Anbieterwettbewerb – Gesamtersparnis von 318 Mio. Euro im Jahr

Vergleichsportale fördern den Wettbewerb zwischen Anbietern von Kfz-Versicherungen. So sparten Verbraucher innerhalb eines Jahres insgesamt 318 Mio. Euro. Das ergab eine repräsentative Studie der WIK-Consult, einer Tochter des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK).**

*Betrachtet wurden alle 2019 über CHECK24 abgeschlossenen Kfz-Versicherungen nach Kundenangaben zur jährlichen Fahrleistung.

**WIK-Consult: Vergleichsportale in Deutschland, http://www.wik.org/fileadmin/Studien/2018/2017_CHECK24.pdf

ADAC trauert um ehemaligen Präsidenten Otto Flimm

Herausragende Persönlichkeit des Clubs im Alter von 90 Jahren gestorben.

München (ots) Im Alter von 90 Jahren ist plötzlich und unerwartet der ehemalige ADAC Präsident Otto Flimm gestorben.

ADAC trauert um ehemaligen Präsidenten Otto Flimm / Herausragende Persönlichkeit des Clubs im Alter von 90 Jahren gestorben / ADAC Ehrenpräsident Otto Flimm. Quellenangabe: “obs/ADAC”

Mit Otto Flimm verliert der ADAC eine herausragende Persönlichkeit, die sich über viele Jahrzehnte unbeirrbar für den ADAC und die europäische Mobilität engagiert hat. Unter der Führung von Otto Flimm entwickelte sich der ADAC zu einem modernen Mobilitätsdienstleister.

ADAC Präsident Dr. August Markl: “Der ADAC von heute ist ohne das langjährige Wirken von Otto Flimm nicht vorstellbar. Sein Engagement und Einsatz haben den Club geprägt. Unser Andenken an Otto Flimm wird bestimmt von der Hochachtung für seine Lebensleistung.”

Otto Flimm war seit 1950 ADAC Mitglied und gründete im gleichen Jahr den ADAC Ortsclub “Brühler Club für Motorsport”. Von 1989 bis 2001 war Flimm Präsident des ADAC, von 1973 bis 2005 Vorsitzender des ADAC Regionalclub Nordrhein. Seit 2001 war Flimm Ehrenpräsident des ADAC. Außerdem fungierte er bis 2015 als Vorsitzender des Brühler Clubs für Motorsport sowie als Vorsitzender des Vereins “Ja zum Nürburgring e.V.”. Daneben gehörte er als Erster Vizepräsident ehrenhalber der Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) und als Ehrenmitglied der Stiftung Automobil und Gesellschaft der FIA an.

Otto Flimm wurde für sein Wirken und ehrenamtliches Engagement mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz sowie der Ewald-Kroth-Medaille in Gold mit Kranz.

www.ADAC.de

HATIX: Landkreise unterzeichnen Kooperationsvertrag

Urlauberticket HATIX auch im Westharz

Rund vier Wochen nach dem Start des Urlauber-Tickets HATIX im West- und Südharz haben die Verwaltungsspitzen aus den Landkreisen Goslar, Harz und Göttingen den Kooperationsvertrag zur gegenseitigen Anerkennung der Verkehrsleistungen offiziell unterzeichnet.

Die Landräte Thomas Brych (Goslar) und Martin Skiebe (Harz), Göttingens Erste Kreisrätin Christel Wemheuer sowie Vertretungen vom Nationalpark Harz, den Verkehrsträgern und des Harzer Tourismusverbandes nutzten die Gelegenheit sogleich ein Fazit der ersten Wochen zu ziehen, und die Bedeutung von HATIX für den Tourismus zu unterstreichen.

Zur Unterzeichnung des Vertrages sagte Landrat Thomas Brych: „Es freut mich, dass wir unsere Zusammenarbeit nun auch schriftlich bekräftigen. Somit steht einem landkreis- und länderübergreifenden Angebot für unsere Übernachtungsgäste nichts mehr im Wege.“

Auch Landrat Martin Skiebe zeigte sich zufrieden und erklärte ebenfalls, dass der Vertrag eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg von HATIX bildet. „Der Kooperationsvertrag schafft Planungssicherheit für alle beteiligten Partner.“

Christel Wemheuer vom Landkreis Göttingen, räumte wiederum ein, dass der Start mit viel Überzeugungsarbeit und Regelungsbedarf im Detail verbunden war. „Die Fristen zur Umsetzung waren am Ende sehr knapp bemessen. Das hat einige Kommunen vor große Herausforderungen gestellt und an der einen oder anderen Stelle auch Sonderlösungen erfordert. Aber wir haben es geschafft, weil es den Harz stärkt.

Hennig Brandes, Verbandsdirektor des Regionalverbandes Großraum Braunschweig stellt schon jetzt eine wachsende Nachfrage des ÖPNV fest. Genau das hatte er sich vom HATIX erhofft.

Michael Frömming, Verbandsgeschäftsführer des Zweckverbandes Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN), teilt diese Einschätzung weist aber hinsichtlich der Beförderung größerer Gruppen daraufhin, dass auch weiterhin eine vorherige Anmeldung erforderlich bleibt.

Carola Schmidt, Geschäftsführerin des Harzer Tourismusverbandes, erhofft sich von dem Urlauberticket einen nachhaltigen Marketingeffekt und Mehrwert für die Reisedestination Harz als Ganzes. „HATIX, davon bin ich überzeugt, ist ein zusätzlicher Service für unsere Gäste insbesondere mit Blick auf die Nachhaltigkeit unserer Angebote, und eine sinnvolle Unterstützung unserer Marketingstrategie.“

Dr. Friedhart Knolle, Pressesprecher des Nationalparks Harz, lobte die Initiative der Landräte zur Einführung von HATIX im Westharz und ist zuversichtlich, dass durch die harzweite Verfügbarkeit des Angebots eine spürbare Reduzierung des Autoverkehrs erreicht und somit auch ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz im Harz geleistet wird. „Dies ist ganz im Sinne der langjährigen Kampagne „Fahrtziel Natur“ in Kooperation von Nationalpark, Deutscher Bahn und Umweltverbänden“, so Dr. Knolle.

Wer Fragen rund um die Funktionsweise und den Geltungsbereich des Urlauber-Tickets HATIX hat, kann sich an die jeweiligen Tourismusinformationen in seinem Urlaubsort wenden.

Im Landkreis Goslar sind folgende Tourist-Informationen zuständig:
Die Tourist-Information im Oberharz
Telefon: (05328) 802-0
E-Mail: info@oberharz.de
www.oberharz.de

Tourist-Information Goslar
Markt 7 / 38640 Goslar
Telefon: (05321) 78060
Email: marketing@goslar.de

Tourist-Information Braunlage
Elbingeröder Straße 17 / 38700 Braunlage
Telefon: (05520) 93070
Email: tourist-info@braunlage.de

Tourist-Information Wolfshagen im Harz
Im Tölletal 21 / 38685 Wolfshagen im Harz
Email: info@wolfshagen.de
www.wolfshagen.de

Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsbetriebe der Stadt Bad Harzburg GmbH
Nordhäuser Straße 4 / 38667 Bad Harzburg
Telefon: (05322) 75330
Email: info@bad-harzburg.de
www.bad-harzburg.de

Mehr dazu auf www.hatix.info.

Empfehlungen des 58. Deutschen Verkehrsgerichtstages in Goslar

Seit 58 Jahren steht der Deutsche Verkehrsgerichtstag nun als der bedeutendste Kongress seiner Art im Dienste des Verkehrs und des Verkehrsrechts. Seit seinen bescheidenen Anfängen findet er in der alten Kaiserstadt Goslar statt. Goslar ist zum Inbegriff verkehrsrechtlicher Entwicklungen geworden.

Der 58. Deutsche Verkehrsgerichtstag fand vom 29. bis 31. Januar 2020 statt.

Der Deutsche Verkehrsgerichtstag hat sich zu einem über die Grenzen Deutschlands hinaus anerkannten und international beachteten Forum für einen alljährlichen Erfahrungsaustausch über Fragen des Verkehrsrechts – einschließlich der polizeilichen Praxis -, der Verkehrspolitik, der Verkehrstechnik und angrenzender Bereiche der Verkehrswissenschaft entwickelt.

Empfehlungen der Arbeitskreise 2020

Die Empfehlungen der acht Arbeitskreise downloaden…

Arbeitskreis I
Grenzüberschreitende Unfallregulierung in der EU

Arbeitskreis II
Abschied vom fiktiven Schadensersatz?

Arbeitskreis III
Aggressivität im Straßenverkehr

Arbeitskreis IV
Praxistauglichkeit des Bußgeldverfahrens

Arbeitskreis V
Elektrokleinstfahrzeuge

Arbeitskreis VI
Fahranfänger– neue Wege zur Fahrkompetenz

Arbeitskreis VII
Entschädigung von Opfern nach terroristischen Anschlägen

Arbeitskreis VIII
Sicherheit und Passagierrechte auf Kreuzfahrten

Kontakt:

Die Geschäftsstelle des Vereins erreichen Sie in Hamburg unter:

Deutscher Verkehrsgerichtstag
-Deutsche Akademie für Verkehrswissenschaft- e.V.
Baron-Voght-Straße 106 a, 22607 Hamburg
Geschäftszeiten: montags bis freitags von 09:00 bis 12:00 Uhr
Tel. 040 893889, Fax 040 893292
E-Mail: service@deutscher-verkehrsgerichtstag.de
Internet: www.deutscher-verkehrsgerichtstag.de

Tradition und Innovation: Ford elektrifiziert im 70. Rosenmontagszug die gesamte Bagagewagen-Flotte

Köln (ots) Die diesjährige Karnevalssession ist für die Ford-Werke eine ganz Besondere. Denn es stehen gleich zwei Jubiläen an: Zum einen geht Ford in seine 70. Session als Mobilitätspartner des Kölner Karnevals und stellt zum 70. Mal in Folge die Bagagewagen beim Rosenmontagszug. Doch Ford stellt nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch die Fahrer – womit wir beim zweiten Jubiläum wären. Seit dem Jahr 2000, also seit 20 Jahren, übernehmen Ford-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter beim ‘Zoch’ die ehrenamtlichen Chauffeur-Dienste und fahren die Bagagewagen.

Bei der traditionellen Wagenübergabe im Kölner Karnevalsmuseum zeigt Ford-Werke-Chef Gunnar Herrmann (links) dem Kölner Dreigestirn Prinz Christian II. (Mitte), Bauer Frank und Jungfrau Griet sowie dem Kinderdreigestirn Kinderprinz Vincent I., Kinderbauer Emil und Kinderjungfrau Darleen den neuen Ford Transit Custom Plug-in-Hybrid, der beim diesjährigen Rosenmontagszug als einer von 55 Bagagewagen die Kamelle transportiert. Quellenangabe: “obs/Ford-Werke GmbH/Friedrich Stark”

Auf dieses doppelte Jubiläum verwies Ford-Werke-Chef Gunnar Herrmann auch bei der traditionellen Wagenübergabe an das Festkomitee des Kölner Karnevals im Karnevalsmuseum. “Zwei Jubiläen in einem Jahr erlebt man nur selten, selbst im Karneval”, sagte Herrmann. “Unsere treue Partnerschaft mit dem Festkomitee des Kölner Karnevals belegt, wie eng wir als Unternehmen mit dem Karneval verbunden, und wie tief wir in der Stadt Köln und ihrem Brauchtum verwurzelt sind.”

Ford sorgt schon seit 1951 dafür, dass ‘d’r Zoch’ auch wirklich ‘kütt’ und die Jecken am Straßenrand mit Kamelle und Strüßjer versorgt werden. In den Genuss in den Top-Modellen von Ford chauffiert zu werden, kam das Dreigestirn allerdings erst mehr als ein Jahrzehnt später. 1965, als Ford als offizieller Fahrzeugsponsor für das Festkomitee des Kölner Karnevals einstieg, waren die Tollitäten noch in einem Ford Taunus 20M Cabrio unterwegs. Bei der diesjährigen Wagenübergabe freuten sich Prinz Christian II., Bauer Frank und Jungfrau Griet über die Schlüssel zu ihren drei Ford Galaxy.

Bei den Bagagewagen fällt die Wahl hingegen seit mehr als 50 Jahren auf das gleiche Erfolgsmodell, den Ford Transit. Doch in diesem Jahr setzt Ford dabei auf alternative Antriebssysteme und elektrifiziert die komplette Flotte im Rosenmontagszug. Von den 55 eingesetzten Bagagewagen fahren 25 Transit Custom Plug-in-Hybride im ‘Zoch’ ausschließlich elektrisch. Die restlichen 30 sind Mild-Hybrid-Varianten. Damit führt Ford die Elektrifizierung des Rosenmontagszugs fort, die der Kölner Autohersteller im vergangenen Jahr mit dem Einsatz von drei von Ford in Köln-Niehl produzierten StreetScooter WORK XL begonnen hatte.

Emissionsfreie Mobilität in der Innenstadt

“Wir verbinden beim Rosenmontagszug Tradition mit Innovation und zeigen mit unserer elektrisierten Flotte, wie wir uns emissionsfreie Mobilität in der Innenstadt – auch im Lieferverkehr – vorstellen”, sagte Gunnar Herrmann. “Und wenn dabei noch Kamelle und Strüßjer transportiert werden, ist das doch umso schöner.”

Ford stellt dem Festkomitee, der Interessenvertretung der 110 Kölner Karnevalsgesellschaften, in diesem Jahr insgesamt 70 Fahrzeuge zur Verfügung: sieben Ford Galaxy für das Dreigestirn und Vertreter des Festkomitees, fünf Ford Tourneo als Shuttlefahrzeuge sowie die 55 Ford Transit Custom als Bagagewagen für den Rosenmontagszug. Und auch in dieser Session sind wieder 70 Ford-Beschäftigte beim Rosenmontagszug im ehrenamtlichen Einsatz. Sie fahren nicht nur die Bagagewagen, sondern kümmern sich als Mechatroniker auch um etwaige Pannen.

Diese großzügige und engagierte Unterstützung von Ford weiß Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees, natürlich sehr zu schätzen: „Ford ist ein fester und wichtiger Bestandteil von unserem Fastelovend und macht den Kölner Zoch erst möglich. Ich freue mich, dass wir auch in dieser Session eine so große Zahl an ehrenamtlichen Helfern im Zoch dabei haben. Als Ausdruck unserer Wertschätzung für diese Partnerschaft möchte ich Ford heute die Fördermitgliedschaft im Festkomitee Kölner Karneval anbieten. Ford und das immaterielle Kulturerbe Kölner Karneval gehören fest zusammen, auch in der Zukunft.“

Bei der Wagenübergabe im Kölner Karnevalsmuseum nahmen außer Mitgliedern des Festkomitees auch das Kölner Kinderdreigestirn 2020 und Bürgermeister Hans-Werner Bartsch als Vertreter der Stadt teil. Der Bürgermeister betonte, wie sehr die Stadt Köln die Partnerschaft von Ford und Festkomitee begrüßt. “Ford und der Karneval sind wahre Aushängeschilder unserer Stadt, für die Köln weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist”, sagte Bartsch. “Wir sind sehr froh, dass Ford als echt kölsche Institution den Karneval so engagiert unterstützt. Und, dass der Rosenmontagszug dabei zunehmend auf alternative Antriebskonzepte setzt, freut uns natürlich umso mehr.”

www.Ford.com

Fiesta WRC von M-Sport Ford starten mit spektakulärem neuem Design in die Rallye-Weltmeisterschaft 2020

Köln (ots) Knapp zwei Wochen vor dem offiziellen Start der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2020 enthüllt M-Sport Ford das rundum neue Design, mit dem die Fiesta WRC des Teams in dieser Saison an den Start gehen werden.

Knapp zwei Wochen vor dem offiziellen Start der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2020 enthüllt M-Sport Ford das rundum neue Design, mit dem die Fiesta WRC des Teams in dieser Saison an den Start gehen werden.Quellenangabe: “obs/Ford-Werke GmbH”

Für die Lackierung der von einem rund 380 PS starken Ford EcoBoost-Vierzylinder mit 1,6 Liter Hubraum angetriebenen Turbo-Allradler zeichnet erneut Grafik-Designer Phil Dixon verantwortlich. Der Brite ist ebenso wie das Team M-Sport Ford in der britischen Grafschaft Cumbria beheimatet. Seine Fahrzeug-Designs genießen bei Rallye-Fans seit langem Kult-Status.

Das neue Erscheinungsbild des Fiesta WRC knüpft nahtlos an diese Tradition an. Quellenangabe: “obs/Ford-Werke GmbH”

Das neue Erscheinungsbild des Fiesta WRC knüpft nahtlos an diese Tradition an. Damit dürfte das World Rally Car, das auf der in Köln-Niehl produzierten Kompakt-Baureihe basiert, erneut zum Publikumsliebling avancieren. Hierfür ließ sich Dixon von Print-Designs aus den 1990er-Jahren inspirieren. Das Resultat: Die Ford Fiesta WRC von Esapekka Lappi/Janne Ferm und Teemu Suninen/Jarmo Lehtinen erstrahlen im modernen Retro-Look. Bei neun ausgewählten WM-Läufen schickt das Team zudem einen identisch gestalteten dritten Ford Fiesta WRC für das britische Nachwuchstalent Gus Greensmith und Beifahrer Elliott Edmondson ins Rennen. Mit dem neuen Design spannt M-Sport gekonnt den Bogen von der Vergangenheit zur Zukunft. Für diese Saison fühlt sich das Team gut gewappnet – unter anderem setzt sie auf eine der jüngsten Fahrer-Paarungen in der Rallye-Weltmeisterschaft. Die diesjährige Saison beginnt am 23. Januar mit der legendären Rallye Monte-Carlo.

Im neuen Dekor des Fiesta WRC dominiert die Grundfarbe Weiß, die Dixon gekonnt mit blauen und grünen Akzenten kombiniert. Diese symbolisieren die enge Partnerschaft mit Ford sowie die nochmals intensivierte Unterstützung durch Castrol. Die verstärkte Zusammenarbeit zwischen M-Sport und dem Spezialisten für Industrie- und Fahrzeug-Schmierstoffe wurde durch die enge weltweite Kooperation erleichtert, die Ford und Castrol miteinander verbindet. Auch die übrigen Team-Partner – die meisten davon seit langer Zeit an Bord – sind auf der Karosserie des Fiesta WRC prominent vertreten, darunter MS-RT, Michelin, Sparco, OZ Racing, NGK, Lazer, Stilo, Acronis, Endless, Audes und Eibach sowie SWP.

An der britischen Teambasis hat die Crew um Geschäftsführer Malcolm Wilson wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Das neue M-Sport Evaluation Centre – in dem das offizielle Fotoshooting für den Ford Fiesta WRC 2020 stattfand – befindet sich aktuell im Bau und nimmt rasch Gestalt an. Die Fertigstellung ist für den Herbst geplant. Bereits im vergangenen Jahr eröffnete das Traditionsteam dort seine neue, 2,5 Kilometer lange State-of-the-Art-Teststrecke. Derzeit treiben die Experten von Northern Developments den Bau des 10.723 Quadratmeter großen Werkstattbereichs voran. Hierfür haben sie bereits 550 Tonnen Stahl für das strukturelle Grundgerüst installiert und die Außenmauern hochgezogen. Die Investitionen in das Entwicklungszentrum am Rande des Nationalparks Lake District markiert den Beginn einer neuen Ära für M-Sport und wurde durch Subventionen durch das britische Regierungsprogramm für regionales Wachstum sowie einen Fonds des CLEP (Cumbria Local Enterprise Partnership) unterstützt.

“Meine grundlegende Inspiration stammt von dem Escort RS Cosworth, den François Delecour 1995 fuhr”, bekennt Grafik-Designer Phil Dixon und erklärt: “Weiße Autos kommen immer gut an, und angesichts des verstärkten Engagements von Castrol passte das Farbschema perfekt. Insgesamt zeigt das Design leichte Anklänge an die frühen bis mittleren 1990er-Jahre. Muster und Mode dieser Ära sind aktuell viel zu sehen. Deshalb hat es mich interessiert, etwas in diesem Stil zu kreieren und gleichzeitig aktuelle Trends aufzunehmen und einen für die heutige Zeit relevanten Look zu schaffen.”

Teamchef Richard Millener lobt Dixons Entwurf: “Phil besitzt großes Talent. Seine Designs gehören Jahr für Jahr zu den Favoriten der Fans. Für diese Saison hat er ein bisschen Nostalgiegefühle eingefangen und sie in etwas absolut Modernes und Neuartiges überführt. Ich halte die diesjährige Lackierung für eine seiner besten Arbeiten überhaupt.”

Auch M-Sport Geschäftsführer Malcolm Wilson schwärmt vom neuen Auftritt der World Rally Cars: “Ich finde es großartig, dass unsere enge Verbundenheit zu Ford ebenso deutlich zum Ausdruck kommt wie die stärkere Unterstützung durch Castrol”, betont der 63-jährige Brite. “Auch viele andere Partner sind deutlich hervorgehoben. Wie jeder Rallye-Fan freue ich mich darauf, die neue Lackierung auf der Strecke zu erleben. Das Team hat wirklich fantastische Arbeit geleistet. Der Rallye-Sport bildet das Herz unseres Unternehmens und wir haben ein Team aufgebaut, auf das ich extrem stolz bin. Um weiterhin erfolgreich zu bleiben, stellen wir uns dennoch breiter auf, und das neue M-Sport Evaluation Centre gibt uns die Möglichkeit dazu.”

Mit Blick auf das neue Test- und Entwicklungszentrum schwärmt Malcolm Wilson: “Wir bauen eine großartige Anlage, auf der die Top-Adressen aus der Automobilindustrie und dem Motorsport alle Möglichkeiten vorfinden werden – von der Konzept-Erstellung bis zur Produktion. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir bei M-Sport etwas Besonderes besitzen. Die neue Anlage nutzt dieses außergewöhnliche Potenzial und positioniert Dovenby Hall als herausragendes Zentrum für Entwicklungskompetenz.”

www.ford.com

Informationen zum HATIX-Urlauberticket seit 01.01.2020

Einsteigen, zurücklehnen, losfahren – und den Harz auf entspannte, umweltfreundliche Art entdecken? Das gelingt mit dem Harzer Urlaubs-Ticket HATIX. Den kostenfreien Fahrschein für alle öffentlichen Bus und Straßenbahnlinien im Harz erhalten  gästebeitragspflichtige Übernachtungsgäste bequem und unbürokratisch mit der Anmeldung in ihrer Unterkunft.

Als Eintrittskarte für einen komfortablen Harz-Besuch gilt das Urlaubs-Ticket während des gesamten Aufenthalts. Gültig ist es in Verbindung mit dem ausgefüllten Meldeschein bzw. der Gästekarte für alle darauf vermerkten Personen in den Landkreisen Harz, Mansfeld-Südharz und neuerdings während der Pilotphase bis 2022 auch in den Landkreisen Goslar und Göttingen (In den Landkreisen Mansfeld-Südharz und Göttingen ist HATIX nur auf ausgewählten Linien gültig).

Flyer downloaden: HATIX – harzweit mobil…

Was ist HATIX und wie funktioniert es?

Mit HATIX erhalten alle Übernachtungsgäste von Goslar die Möglichkeit kostenfrei mit dem Bus zu fahren. Im Gegenzug für den fälligen Gästebeitrag, den der Gast in seiner Unterkunft zahlt, erhält er eine Meldeschein/ Gästekarte mit integriertem HATIX-Logo. Dieser gilt zusammen mit einem Lichtbildausweis als Fahrschein.

Das HATIX- Ticket ist nur in Kombination mit dem vollständig ausgefüllten Meldeschein/ der Gästekarte gültig. Lediglich die auf dem Meldeschein/ der Gästekarte eingetragenen Personen werden kostenfrei befördert. Das HATIX ist nicht auf andere Personen übertragbar!

Nutzt eine Reisegruppe das HATIX gemeinsam, ist es ausreichend, einen Meldeschein/ Gästekarte durch den Beherbergungsbetrieb ausfüllen zu lassen und mitzuführen (mit Fahrschein). Reist die Gruppe während ihres Aufenthalts getrennt, so ist für jedes Gruppenmitglied eine Ersatzgästekarte durch die Unterkunft ausstellen zu lassen (je ein Fahrschein).

HATIX gilt für die kostenfreie Beförderung von Personen. Wenn es die Fahrzeugkapazität gestattet, können auch Fahrräder kostenfrei transportiert werden, wobei Rollstuhlfahrer, Rollatoren und Kinderwagen Vorrang haben. Im Zweifel entscheidet das Fahrpersonal gemäß den Beförderungsbestimmungen.

Wo gilt HATIX?

Tarifzone 80/ Landkreis Goslar
Stadtverkehr Goslar, Bad Harzburg und Seesen, Skibus Braunlage, viele Überlandfahrten z.B. in Richtung Seesen, Liebenburg, Oberharz
Wichtiger Hinweis: auf den KVG- Buslinien 866 und 875 (Saisonverkehr) müssen pro Fahrgast € 0,50 Tages-Maut im Bus bezahlt werden.

Landkreis Göttingen (Altlandkreis Osterode bzw. ausgewählte Linien)
z.B. Osterode – Clausthal-Zellerfeld, Südharz

Tarifzone 20/ Landkreis Harz
Stadtverkehr Wernigerode, Quedlinburg, Halberstadt und sämtliche Überlandfahrten

Speziell für Übernachtungsgäste aus Goslar gilt das HATIX auf den Linien der Stadtbus Goslar, der RBB, der KVG Braunschweig, der HarzBus GbR, Pülm Reisen, der Verkehrsgesellschaft Südniedersachsen und Hahne Reisen.

Führt die Fahrt über das HATIX-Gebiet hinaus, ist das reguläre Beförderungsentgelt ab dem letzten Ort im HATIX-Gebiet zu entrichten. Im Verkehrsverbund Region Braunschweig ist das Lösen einer Erweiterungskarte im Zusammenhang mit HATIX nicht gestattet.

Wo gilt HATIX nicht?

HATIX gilt nicht in Sonderbussen, Bussen und Zügen des Fernverkehrs, Anrufsammeltaxis (AST), Anruflinientaxis (ALT) sowie in den Zügen des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) und der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB).
Ausnahme: im Landkreis Goslar können die ALT- Linien ohne Komfortzuschlag und die AST- Linien inkl. Komfortzuschlag mit HATIX genutzt werden.

Derzeit ist ein HATIX- Flyer mit sämtlichen Informationen und einer Übersichtskarte in Arbeit. Die Aktualisierung der Seite www.hatix.info erfolgt ebenfalls.