Archiv der Kategorie: Museum

KlosterCard2020 – Kloster Michaelstein

Mit der KlosterCard2020 können Sie 25% bei jedem* Ticket sparen! Sie haben freier Eintritt ins Museum und können das Klosterfest 2020 mit der KlosterCard2020 besuchen!

* Die KlosterCard2020 kostet 25,- €, gilt vom 1.1.-31.12.2020 auf reguläre, nicht ermäßigte Kartenpreise und Sie ist übertragbar. Pro Konzert kann ein Ticket zum KosterCard-Tarif erworben werden.

Außerdem enthalten: Freier Eintritt in unser Museum (außer Veranstaltungen und Führungen) im Jahr 2020 und freier Eintritt zum Klosterfest 2020! Wenn Sie Veranstaltungskarten mit der KlosterCard kaufen möchten: Bitte zunächst die KlosterCard in den Warenkorb legen und bezahlen, anschließend ausdrucken. Die 12-stellige Nummer auf der KlosterCard benötigen Sie, um die ansonsten nicht sichtbaren Preisstufen auswählen zu können.

https://kloster-michaelstein.reservix.de/artikel

Finissage mit Schatzgeschichte im Städtischen Museum 19. Januar 2020, 15 Uhr Schatzgeschichten bei Wein:

Wie alles begann… 30 Jahre Städtepartnerschaft Halberstadt und Wolfsburg

In den letzten Wochen zeigte das Museum eine besondere Ausstellung, die sich nun ihrem Ende neigt. Im Rahmen des Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Halberstadt und Wolfsburg präsentierten die Fotoclubs aus diesen Städten ihre Bilder, die Bilder ihrer Stadt. Am Ende dieser Ausstellung soll nun noch einmal der Anlass in den Mittelpunkt gerückt werden. Am Sonntag, dem 19. Januar 2020 heißt es dann wieder: Schatzgeschichten bei Wein: Wie alles begann… 30 Jahre Städtepartnerschaft Halberstadt und Wolfsburg.

Vor 30 Jahren wurde ein Vertrag über eine Städtepartnerschaft zwischen zwei Städten, in zwei Ländern, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten, der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik unterzeichnet.
Im Jahre 1988 nahm die Stadt Wolfsburg Kontakt zur ständigen Vertretung der DDR in Bonn und zum damaligen Staatsratsvorsitzenden der DDR Erich Honecker auf. Immer wieder bemühte sich Wolfsburg und brachte das Thema in zahlreichen Schreiben und bei persönlichen Besuchen zur Sprache. DDR Führung genehmigte schließlich das Vorhaben. So begann die Odyssee der Schreiben und Zuständigkeiten, die eine Kontaktaufnahme mit einer „nichtsozialistischen“ Stadt mit sich brachte. Am 24. Oktober 1989, schon in den Wirren der Wende und des Zusammenbruchs der DDR, konnte der Vertrag in Halberstadt unterzeichnet werden. Seit dem Abschluss des Vertrages ist die gemeinsame Städtepartnerschaft ein Miteinander, das nicht nur auf dem Papier fixiert wurde, eine Partnerschaft, die bis heute wirklich gelebt wird.
An diesem Nachmittag werden Menschen, die am Beginn dieser bis heute gelebten Partnerschaft mit dabei waren aus ihren Erinnerungen erzählen.

Wir möchten Sie herzlich zu dieser Veranstaltung einladen und bitten um Voranmeldung unter Tel. 03941/551474.

http://www.museum-halberstadt.de

TV.Deutschland.Guide – Wasserburg Egeln im Salzlandkreis

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Heute berichte ich über die Wasserburg Egeln. Sie liegt zwischen Magdeburg und Halberstadt in Sachsen-Anhalt im Salzlandkreis. Im Torhaus, im Bergfried und auf dem Gerichtsboden befindet sich das umfangreiche Museum der Stadt Egeln. Das seit 1933 existierende, wissenschaftliche Museum für Vor- und Frühgeschichte, ist das Einzige seiner Art im nördlichen Harzvorland. Das Museum informiert über die Besiedlungsgeschichte der Egelner Mulde von der Altsteinzeit bis zur Frühgeschichte. Es gibt weitere Räumlichkeiten zur Stadt- und Burggeschichte, eine Heimatstube, einen Burgkeller mit Folterkammer. Ein Sonderausstellungsraum, in welchem zu verschiedenen Themen Ausstellungen organisiert werden. Das Hochzeitszimmer und der Burghof werden für Hochzeiten genutzt. Die Hochzeitspaare können auf der Burg getraut werden. Es gibt eine romantische Burgherberge und ein rustikales Burgcafe, welches zum Verweilen einlädt. Der 36 Meter hohe Bergfried welcher schon von Weitem zu sehen ist rundet den Museumsbesuch ab. Im Hof der Wasserburg Egeln finden Ritterkämpfe und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. Der Besuch auf der Wasserburg Egeln lohnt sich zu jeder Jahreszeit.
Ihre Pia. Danke.

TV.Deutschland.Guide – Obscurum Thale – Museum der Hexerei und der dunklen Mächte

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Heute berichte ich über das Obscurum Thale im Bahnhofsgebäude Thale. Es ist Deutschlands größtes Museum der Hexerei und der dunklen Mächte. In früheren Jahrhunderten betrachtete man Märchen, Sagen und Gruselgeschichten, welche überliefert wurden als Realität. Dieses faszinierende und einzigartige Museum führt Sie in eine Zeit zurück, in der Zauberei und das “Böse” überall lauerte. Im Glauben der Menschen waren Hexen, Vampire, Werwölfe, Geister und andere Kreaturen der Nacht Bedrohung, welche Tod und Verderben brachten. Finden Sie heraus, wozu man eine Hexenwaage, Drudensteine oder die Leber eines Einhorns brauchte. Wie schützten sich die einfachen Leute vor den wiederkehrenden Toten, die ganze Dörfer auslöschten? Woran erkannte man eine Hexe? Entdecken Sie Schicksale und Namen hinter den Ausstellungsgegenständen. Mit unzähligen Exponaten und deren Geschichte auf über 400 Quadratmeter Fläche – vom “Vampir von Venedig”, Flugsalben und Krötensteinen über das Grauen der Hexenprozesse bis hin zu Abwehrzaubern gegen den bösen Blick, Rezepturen für den Liebeszauber und der wahren Geschichte der “Zombies” finden Sie in dieser einzigartigen Ausstellung vieles, was ungläubiges Staunen aber auch Fassungslosigkeit über das Wesen des Menschen vermittelt. In einem umfangreichen Shop gibt es viel zu sehen und kaufen. Das “Unglaubliche” erwartet Sie im Obscurum Thale.
Ihre Pia. Danke.

Schatzgeschichten bei Wein: Was sind Rotarier?

10.1.2020, 19 Uhr im Museum – Halberstadt

Rotary, mittlerweile eine der bedeutendsten Service-Organisationen mit 12 Millionen Mitgliederin in 160 Ländern, wurde 1905 vom Anwalt Paul Harris in Chicago, USA, als „Reaktion auf die egoistische Kälte des Geld- und Machstrebens“ gegründet.

Gegenseitige Achtung und Anerkennung der indivudiellen Fähigkeiten jedes Mitmenschen sowie verbindende Freundschaft war und ist rotarisches Hauptanliegen.

Im Gebiet der ehemaligen DDR trat nach anfänglicher Euphorie 1990 ein Werteverlust ein, der einherging mit fehlender Lebensorientierung und sinkendem Selbstbewusstsein der Bevölkerung. Dem sollte mit der durch den Rotary Club Wolfsburg initiierten Gründung eines Pendants in der Partnerstadt Halberstadt entgegen gewirkt werden. Um potentielle Mitglieder dafür zu finden und diesen eine Orientierung im bundesdeutschen Neuland zu vermitteln, wurde eine Vortragsreihe zu politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen im Kolpinghaus mit hochkaratigen Referenten, bspw. den VW-Vorständen, vom RC Wolfsburg organisiert.

Nach fast zweijähriger Gründungsphase konnte am 19. Mai 1992 der Rotary Club Halberstadt mit 26 Mitgliedern gegründet werden. Dabei erhielten die Halberstädter Rotarier die hier gezeigte, vom RC Wolfsburg gestiftete Glocke, die seitdem bei jedem Meeting gemeinsam mit den Wimpeln der befreundeten RC zum Einsatz kommt. Sie gehört mit der hier ausgestellten Präsidentenkette zu den ältesten und zugleich wertvollsten, zeremoniellen Insignien des RC Halberstadt. Nicht jeder RC hat so eine Kette, die bei besonders offiziellen und festlichen Anlässen vom Präsidenten getragen wird. Die Halberstädter Kette ist ein Geschenk des über den RC Wolfsburg vermittelten Partner-Rotary Club Luton in England. Sie trägt die Namen aller bisherigen Präsidenten und einer Präsidentin des RC Halberstadt – ein Name für jedes rotarische Jahr.
Das „selbstlose Dienen“ ist das Leitprinzip der rotarischen Idee, daher begleitet und unterstützt der RC Halberstadt zahlreiche gemeinnützige Projekte vor Ort und weltweit. Zu den ersten großen karitativen Projekten der Halberstädter Rotarier gehörten u. a. die Unterstützung des Kreispflegeheims Huysburg in Dingelstedt (1991), der Jugendbegnungsstätte „Manna“ in Halberstadt (1993), der Kinder- und Jugendkantorei im Dom, der Errichtung der „Steine der Erinnerung“ (1992) sowie das Blindenrelief von Halberstadt auf dem Fischmarkt (1999).

Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte und mit Mitgliedern des Vereins ins Gespräch kommen möchte, laden wir herzlich am 10. Januar 2020 um 19 Uhr in das Städtische Museum, Domplatz 36 ein.

Voranmeldung ab sofort möglich unter: Tel. 03941/551474 oder über staedtischesmuseum@halberstadt.de.

http://www.museum-halberstadt.de

TV.Deutschland.Guide – Burg Regenstein im Harz

Willkommen bei TV.Deutschland.Guide.
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Mein Name ist Pia und ich berichte hier über Business, Politik, Lifestyle, Tourismus, Freizeit und vieles mehr.

Ich berichte heute von der Burgruine Regenstein. Die Burg- und Festung Regenstein, ist von April bis Oktober von 10 bis 18 Uhr und von November bis März bis 16 Uhr für Sie geöffnet. Die Burg und Festung Regenstein, finden Sie drei Kilometer nördlich von Blankenburg im Harz. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel, wo jedes Jahr auch Ritterspiele stattfinden. Von der schwer einnehmbaren Burg, die im Früh- und Hochmittelalter, auf einem steil das Umland überragenden 294 Meter hohen Sandsteinfelsen errichtet wurde, sind heute nur noch die in Sandstein gehauenen Ruinen zu sehen. Erhalten sind die in den Fels hinein gehauene Räume und Reste des Bergfrieds. Die Burgruine ist umgeben von den Resten der neuzeitlichen Festung. Über eine in den Sandstein gehauene Treppe mit Geländer, kann man sich diese einzigartige Felsenburg erschließen. Der nicht ganz einfache Aufstieg, wird aber mit einer sehr schönen Rundumsicht belohnt. In den Felshöhlen findet man auch an heißen Tagen Abkühlung. Vom Felsengipfel kann man die schöne Harzlandschaft rund um Blankenburg bewundern. Man kann mit Hilfe eines stationären Fernglases die Stadt Blankenburg mit Schloss betrachten. Oder die schöne Harzlandschaft im Umland bestaunen. Besuchen Sie die Burg Regenstein im Harz.
Ihre Pia. Danke.

Wasserburg Egeln im Salzlandkreis

Die Wasserburg in Egeln von oben gesehen.



Vor dem Torhaus, mit dem 36 Meter hohen Bergfried beginnt der Drohnenflug, auf dem Gerichtsboden befindet sich das umfangreiche Museum der Stadt Egeln. Das seit 1933 existierende, wissenschaftliche Museum für Vor- und Frühgeschichte, ist das Einzige seiner Art im nördlichen Harzvorland. Das Museum informiert über die Besiedlungsgeschichte der Egelner Mulde von der Altsteinzeit bis zur Frühgeschichte. Im Dreißigjährigen Krieg war die Burg zeitweilig Heereshauptquartier der Schwedischen Armee und Wohnsitz der Familie des Generalfeldmarschall Johann Banèr. Es gibt weitere Räumlichkeiten zur Stadt- und Burggeschichte, eine Heimatstube, einen Burgkeller und ein Sonderausstellungsraum. Zu einer richtigen Burg gehört natürlich auch ein Burgverlies. Das Hochzeitszimmer wird gerne für romantische Trauungen genutzt. Natürlich können Hochzeiten auch im Burghof durchgeführt werden. Im romanischen Tonnengewölbe der Burg ist es möglich Feiern und Veranstaltungen aller Art zu organisieren. Es gibt eine große Freilichtbühne für Open-Air Veranstaltungen, eine Kleinkunstbühne und eine mittelalterliche Taverne im Kellergewölbe der Burg sowie ein Kräutergarten. Sie finden hier auf der Wasserburg eine Burgherberge mit historischen Zimmern und ein rustikales historisches Café mit 34 Sitzplätzen. Im Hof der Wasserburg Egeln, finden Märkte, Ritterkämpfe und zahlreiche Veranstaltungen statt.

Ein Besuch der Wasserburg in Egeln lohnt sich auf jeden Fall.

www.Wasserburg-Egeln.de

Warnstedter Mühle bei Thale im Harz

Die Warnstedter Mühle bei Thale.
Wer sich dem Ort Warnstedt aus Richtung Osten nähert, sieht schon von Weitem auf einer Anhöhe am Ortsrand das Wahrzeichen dieser Siedlung im nördlichen Harzvorland.


Dort steht auf einem gut einsehbaren Areal eine der klassischen Windmühlen, wie sie einstmals z.B. zum Mahlen von Getreide verwendet wurden. Der Mühlenverein Warnstedt hat sich den Erhalt dieses historischen Bauwerks zur Aufgabe gemacht. Anläßlich des Mühlentages lädt der Verein zur Besichtigung der Warnstedter Mühle ein. An diesem Tag haben Sie die Möglichkeit, einen Blick ins Innere dieses Gebäudes und auf die dortige Technik aus vorindustrieller Zeit zu werfen. Der Standort der Mühle eignet sich außerdem gut für eine Aussicht auf die Teufelsmauer zwischen Thale und Warnstedt.

Mitmachausstellung für Familien öffnet ihre Türen im Schraube-Museum.

Wohnkultur um 1900 in Halberstadt.

Am 6. Dezember eröffnete das Städtische Museum erstmals eine reine Kinder- und Jugendausstellung mit dem Titel „LiebeLiebe – lots of love“.

Diese Mitmach-Ausstellung für Familien wird in der Ausstellungsscheune des Schraube-Museums in der Voigtei 48 bis 29. März 2020 präsentiert.

Die Eröffnung wird der Nikolaus persönlich mit Kindern aus Halberstädter Kindereinrichtungen und Schulen vornehmen. Ab 11 Uhr ist die Ausstellung dann freigegeben, dann heißt es: Mitmachen – Anfassen erlaubt.

Dabei geht es um das große unfassbare Ding, das zwischen den Menschen existiert – die Liebe. Doch handelt es sich dabei nicht nur um die Beziehung zwischen zwei Menschen, denn Liebe ist weit mehr. Zu ihr gehört der ganze Bereich der zwischenmenschlichen Gefühle, zu den Eltern, Großeltern, Geschwistern, Verwandten sowie Freunden. Daneben sind Glück und Nächstenliebe, Geborgenheit und Heimat ebenso ganz spezielle Ausdrücke von Liebe, die in dieser Ausstellung nachempfunden und verbildlicht werden.

Die „liebe“ Liebe begleitet uns von Anfang an, ein Leben lang – als größtes Glück, Hoffnung, Wunschbild für ein erfülltes Leben oder wenn die Liebe fehlt als Verlust und tiefer Schmerz! Dazu verändert Sie sich unablässig mit steigendem Alter und Erfahrung.

Die „Fünf Zimmer“ geben der Ausstellung ihren Rahmen. In der „Wohnküche“ dreht sich alles um das soziale Miteinander in einer Familie, um Pflichten und Alltägliches im Zusammenleben. Im „Bad“ geht es um das eigene Ich, die eigenen Wünsche, Sehnsüchte, Zweifel. Das „Schlafzimmer“ ist die Welt des Bettes, Rückzugsort, Kuschelkoje. Das „Kinderzimmer“ blickt auf die anderen Generationen: Würde ich so leben wollen wie meine Eltern oder Großeltern? Im „Festsaal“ können die Besucher Liebesbriefe schreiben. Vordrucke liegen bereit. Am „Liebeskraftmesser“ können Paare testen, wie stark ihre Zuneigung zueinander ist.
Diese Ausstellung entstand 2018 aus Beiträgen eines Geschichtenwettbewerbs im UNIKATUM Kindermuseum Leipzig und ist nun auf Wanderschaft in Halberstadt.

http://www.museum-halberstadt.de

Schleuse Rothensee bei Magdeburg

Die Schleuse Rothensee ist Teil des Wasserstraßenkreuzes Magdeburg und liegt im Rothenseer Verbindungskanal.

Dieser verbindet den Mittellandkanal mit den Magdeburger Häfen und der Elbe. Die Schleuse ersetzt das Schiffshebewerk Rothensee, das nicht mehr den Anforderungen der heutigen Binnenschifffahrt entspricht. Sie ist als Sparschleuse konzipiert, damit der durch die Schleusungen entstehende Wasserverlust geringer gehalten wird. Die Schleusenkammer ist circa 12,50 Meter breit und 190 Meter lang. Sie hat eine vom Elbwasserstand abhängige Fallhöhe von 10,45 bis 18,46 Meter. Das Obertor ist ein 5,10 Meter hohes Zugsegmenttor. Das Unterhaupt verschließt wegen der stark wechselnden Elbwasserstände ein fast 22 Meter hohes Stemmtor. Gebaut wurde die Schleuse in der Zeit vom April 1997 bis Mai 2001.

Ringheiligtum Pömmelte Zackmünde bei Schönebeck im Salzlandkreis

Das „Ringheiligtum Pömmelte“ von oben gesehen.

Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte in Zackmünde, einem Ortsteil der Stadt Barby im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt ist ein ritueller Ort, der auf das Ende des 3. Jahrtausends vor Christus datiert wird. Sie wurde durch Flugprospektion entdeckt. Im Jahr 2005 bis zum Jahr 2006 fanden geomagnetische Untersuchungen statt, die die Luftbildstrukturen bestätigten und weitere Ringanlagen, eine kleinere Kreisgrabenanlage, die von der großen überlagert wird, sowie eine Reihe von Gruben erbrachte. Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte-Zackmünde ist ein komplexer Ritualort, an dem vielfältige religiöse Handlungen ausgeübt wurden. Seit Dezember 2015 trägt die Anlage den Namen „Ringheiligtum Pömmelte“. Die Gesamtanlage hat einen Durchmesser von etwa 115 Metern, wobei der Kreisgraben, bei dem es sich um einen Kultplatz vom Ende des 3. Jahrtausends vor Christus handelt, einen Durchmesser von etwa 80 Meter aufweist. Die siebenteilige Anlage setzt sich wie folgt zusammen: Ein äußerer Pfostenring welcher partiell mit Gräben umgeben ist. Dann ein Ringgraben, der aus einzelnen Gruben besteht. Innen folgt dann der eigentliche Kreisgraben, mit einer innen liegenden Palisade. Vor diesem Graben befindet sich ein äußerer Wall, der nur durch Einrieselung im Graben nachgewiesen werden konnte. Im Inneren des Kreisgraben stehen zwei Pfostenkränze. Der Kreisgraben verfügt in regelmäßigem Abstand über vier Durchlässe. Das rituelle Interagieren unterschiedlicher Kulturen bestätigt eine Theorie, die besagt, dass alle Ackerbauern gemeinsame religiöse Wurzeln besitzen. Erstmals liegt mit der Anlage von Pömmelte-Zackmünde ein rituell-religiöses Bauwerk der Schnurkeramik- und Glockenbecherkulturen und der Aunjetitzer Kultur in Mitteleuropa vor, die Rückschlüsse auf das Weltbild und die Glaubenswelt dieser für die weitere Entwicklung Europas so entscheidenden Epoche zulässt. Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte-Zackmünde gehört in die entwickelte Aunjetitzer Kultur der frühen Bronzezeit, in der auch die Himmelsscheibe von Nebra entstand. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.

Schiffshebewerk Rothensee bei Magdeburg

Das Schiffshebewerk Rothensee befindet sich nördlich von Magdeburg und überbrückt den Höhenunterschied zwischen dem Mittellandkanal und dem Rothenseer Verbindungskanal, der die Verbindung mit der Elbe und dem Magdeburger Hafen herstellt.

Das Schiffshebewerk ist ein technisches Denkmal. Das Schiffshebewerk hat bei normalen Wasserständen einen Höhenunterschied von 16 Metern auszugleichen. Je nach Wasserstand der Elbe kann der Wert jedoch zwischen 11 und 18 Metern schwanken. Die Hubzeit betrug 3 Minuten. Die gesamte Abfertigung mit Einfahren des Schiffes, Schließen und Öffnen der Tore benötigte etwa 20 Minuten. Täglich konnten etwa 70 Schiffe mit einer Gesamtlast von 45.000 Tonnen transportiert werden. Die zulässige Schiffsgröße betrug 1.000 Tonnen.