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Deutschland im Corona-Homeoffice: Was ist erlaubt, was nicht?

Viele Arbeitnehmer arbeiten wegen des Coronavirus aktuell aus den eigenen vier Wänden. Nach dem oft sehr kurzfristigen Umzug von Rechner und Büroausstattung starten viele zum ersten Mal in einen Berufsalltag von Zuhause aus. Dabei stellen sich so manche Fragen: Wann muss ich erreichbar sein, gibt es eine Dokumentationspflicht und wie strikt muss die Arbeit vom Privaten getrennt werden? Prof. Dr. Simon A. Fischer, Professor für Wirtschaftsrecht an der SRH Fernhochschule, hat Antworten auf die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit der Telearbeit.

Bildunterschrift: Was im Corona-Homeoffice erlaubt ist und was nichtQuelle (©Alberto Grosescu / AdobeStock) zum Abdruck freigegeben

Arbeiten Sie zurzeit durch das Coronavirus bedingt aus dem Homeoffice? Dann haben Sie sich bestimmt schon gefragt, was bei der Arbeit zuhause erlaubt ist und was nicht. Unser Experte für Arbeitsrecht Prof. Dr. Simon A. Fischer hat die Antworten auf die wichtigsten Fragen kompakt für Sie zusammengestellt.

Mein Arbeitgeber ordnet Homeoffice an: Darf er das?

Eigentlich darf der Arbeitgeber nicht einseitig Arbeit im Homeoffice anordnen. Allerdings haben das die Gerichte bisher nur für „normale“ Umstände entschieden und es vor allem damit begründet, dass der Arbeitnehmer den sozialen Kontakt zu seinen Kollegen verlieren könnte. In der jetzigen Situation muss man das allerdings anders bewerten, denn der direkte und persönliche Kontakt zwischen Kollegen sollte aktuell ohnehin nur dort stattfinden, wo er wirklich notwendig ist, also z.B. in Krankenhäusern und Supermärkten. Hinzu kommt, dass die Zeit im Homeoffice auf wenige Wochen begrenzt sein dürfte. Somit gehe ich davon aus, dass der Arbeitgeber das aktuell darf.

Laptopmangel: Kann der Arbeitgeber die Verwendung des privaten PCs fordern?

Grundsätzlich hat der Arbeitgeber die Arbeitsmittel zu stellen und damit auch den dienstlichen Computer. Es gibt allerdings viele Mitarbeiter, die gerne mit ihren eigenen Geräten arbeiten, da ihnen diese vertrauter sind. Das nennt man BYOD (bring your own device). So zu arbeiten ist möglich, datenschutzrechtlich allerdings kritisch zu sehen und verlangen kann es der Arbeitgeber nicht.

Anforderungen an den Arbeitsplatz zuhause

Auch zuhause sollten, sobald ein Computer bzw. Laptop verwendet wird, die Vorschriften der Arbeitsstättenverordnung zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen eingehalten werden. So müssen die Bildschirme leicht dreh- und neigbar sein, es muss eine vom Laptop getrennte Tastatur eingesetzt werden und so weiter. Eine pragmatische Lösung wäre, die Mitarbeiter zu bitten ihren Desktop PC am Arbeitsplatz abzubauen und mit nach Hause zu nehmen. Viele Arbeitgeber werden ihre Mitarbeiter aber Hals über Kopf und mit einem Laptop unter dem Arm nach Hause geschickt haben. Hier sollte jedenfalls dann nachgebessert werden, wenn die Mitarbeiter nicht sehr bald in das Büro zurückkehren können.

Erreichbarkeit im Homeoffice

Man sollte während der auch sonst üblichen Arbeitszeiten erreichbar sein. Auch wenn der Arbeitnehmer nun von zuhause arbeitet, unterliegt er dem Weisungsrecht des Arbeitgebers. Geht das nicht durchgängig, weil z.B. aufgrund der KITA- und Schulschließungen Kinder zu betreuen sind, sollte man sich bemühen, eine Absprache mit dem Arbeitgeber zu treffen, zu welchen Zeiten man verlässlich erreichbar ist.

Wieviel Dokumentation muss sein?

Es gibt, auch für Arbeitnehmer, (noch) keine gesetzliche Pflicht, die Arbeitszeit ab der ersten Minute zu dokumentieren. Allerdings ist es sicherlich ratsam, das im Homeoffice selbst zu tun, z.B. um später eine Argumentationsgrundlage zu haben, falls der Arbeitgeber anzweifelt, dass ich auf meine Stunden gekommen bin.

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser

Generell gilt sicherlich: Wenn mein Arbeitgeber mir nicht vertraut, hätte er mich kaum ins Homeoffice geschickt. Wo Vertrauen gut, Kontrolle aber besser ist, hat der Arbeitgeber ein Problem. Er darf ohne das Einverständnis des Arbeitnehmers dessen Wohnung nicht betreten. Auch dürfte eine Arbeitszeitüberwachung, wie sie z.B. durch das Auslesen gewisser Verkehrsdaten möglich sein könnte, nicht zulässig sein. Ich werde jedoch nicht verhindern können, dass mein Vorgesetzter sich hin und wieder einmal telefonisch bei mir meldet und auch meinen Arbeitsstand einer Plausibilitätsprüfung unterzieht.

Schnell die Wäsche aufhängen – oder doch nicht?

Während der Arbeitszeit sind private Tätigkeiten tabu, denn Arbeitszeitbetrug ist ein Kündigungsgrund und sogar strafbar. Allerdings hat man genauso wie im Büro auch zuhause das Recht, die Arbeit im Rahmen von Pausen zu unterbrechen. Da sollte das Aufhängen der Wäsche eigentlich drin sein. Und derjenige, der flexible Arbeitszeiten hat, kann, falls das mit den Socken wieder länger dauert, die Zeit auch einfach hinten dranhängen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie über dieses Thema berichten. Für Interviewanfragen steht Ihnen unser Experte gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Homeoffice

Lea-Anna Hurler

Ansprechpartnerin:

Lea-Anna Hurler
Marketing
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: + 49 (0) 7371 9315-232
E-Mail: lea.hurler@mobile-university.de
Internet: https://www.mobile-university.de

Bauzinsen leicht angestiegen: Corona-Krise bewirkt Volatilität

München (ots) Die Corona-Krise hat zu Schwankungen bei den Zinsen für Immobiliendarlehen geführt, berichtet Interhyp, Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen.

Bauzinsentwicklung im April 2020 über die letzten zehn Jahre. Grafik frei zur redaktionellen Verwendung unter Nennung der Quelle Interhyp. Quellenangabe: “obs/Interhyp AG”

Grund dafür sind gegenläufige Impulse an den Märkten. “Einerseits haben die nun erwarteten Kosten durch die Hilfsprogramme zu leicht ansteigenden Renditen bei Staatsanleihen geführt, welche als ein Maß für die Refinanzierungsbedingungen der Banken gelten. Andererseits setzen die Notenbanken ihre Niedrigzinspolitik fort und setzen auf Anleihekäufe”, sagt Mirjam Mohr, Vorständin für das Privatkundengeschäft bei Interhyp. Nach dem Allzeittief im März habe sich das Zinsniveau beim Baugeld leicht erhöht. Einen starken Zinsanstieg erwartet Interhyp aber nicht. Mirjam Mohr: “Wir sehen auf Halbjahres- oder Jahressicht weiterhin leistbare Finanzierungen.” Gestützt wird diese Einschätzung von einer aktuellen Umfrage von Interhyp unter zehn deutschen Kreditinstituten. Nach einem leichten Zinsanstieg erwarten die monatlich im Rahmen des Interhyp Bauzins-Trendbarometers befragten Experten in den nächsten Wochen und auf Jahressicht mehrheitlich eine Seitwärtsbewegung, einige sehen auch eine leichte Steigerung bis Jahresende. Sinkende Zinsen auf Jahressicht prognostiziert keines der befragten Kreditinstitute.

Laut einer Auswertung von Interhyp kann die Mehrheit der Kreditnehmer Anfang April Darlehen mit einer zehnjährigen Zinsbindung zu Konditionen um 0,8 Prozent aufnehmen. Damit liegen die Zinssätze aktuell gut 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte über dem Allzeittief von Anfang März. “Vorerst sehen wir uns vielen Unsicherheiten gegenüber. Auf die Baufinanzierung bezogen bedeutet das, dass Schwankungen bei den Zinsen zugenommen haben und zuletzt ein Anstieg zu verzeichnen war. Die Volatilität wird uns wohl auch weiter begleiten”, sagt Mirjam Mohr.

Die Expertenantworten in der Umfrage von Interhyp stehen sämtlich unter dem Eindruck der Corona-Krise. Viele Analysten gehen von Einbrüchen der Konjunktur und wirtschaftlichen Rezessionen aus. Durch die Hilfsprogramme sei ein enormer Finanzierungsbedarf für die Staaten entstanden. Das habe die Renditen zunächst etwas ansteigen lassen, so auch die Einschätzung einiger Experten. Gleichzeitig setzten die Notenbanken mit erhöhten Anleihekäufen alles daran, die Wirtschaft zu stützen. Die Mehrheit der Experten schlussfolgert, dass die Geldpolitik die Kapitalmarktrenditen letztendlich auf einem im Vergleich mit der Historie immer noch niedrigen Niveau halten wird.

Mirjam Mohr von der Interhyp AG rät Immobilieninteressenten mit Finanzierungsbedarf, die Entscheidung für den Kauf nicht von den tagesaktuellen Wirtschaftsnachrichten abhängig zu machen: “Eine Immobilienfinanzierung dauert oftmals zwei Jahrzehnte oder länger. Wir raten zur Besonnenheit bei einer so weitreichenden Investitionsentscheidung. Je extremer kurz- und mittelfristige Schwankungen an den Märkten sind, desto bedeutungsvoller wird der langfristige Blick.”

Weitere Informationen zur Zinsentwicklung, der aktueller Zinsbericht von Mirjam Mohr und die Einschätzung der Experten finden sich in den Zins-Charts von Interhyp unter https://www.interhyp.de/zins-charts/.

Kleine Teile gegen Langeweile: Mit Pixum Fotopuzzlen zuhause kreativ werden

Köln (ots) Langeweile fördert häufig die Kreativität. Damit diese nicht einfach verpufft und sich spielerisch nutzen lässt, wird es gerade jetzt Zeit für ein neues Kreativprojekt – ein Pixum Fotopuzzle. An die schönsten Fotos, fertig, los!

Kleine Teile gegen Langeweile: Mit Pixum Fotopuzzlen zuhause kreativ werden / Das Pixum Fotopuzzle sorgt garantiert für Spiel und Spaß daheim. Quellenangabe: “obs/Pixum”

Tolle Erinnerungen an den letzten Urlaub oder die gemeinsamen Familienfeste lassen die eigenen Glückshormone geradezu tanzen. Umso schöner, wenn sich diese Glücksmomente spielerisch leicht auf einem Pixum Fotopuzzle verewigen lassen – und das mit bis zu 1.500 Teilen.

So kommt der große Puzzle-Spaß garantiert auch bei den ganz Kleinen in der Familie auf und die gemeinsamen Stunden zu Hause verfliegen wie im Nu.

Genau jetzt ist die richtige Zeit, um mit den Liebsten kreativ zu werden.

Über die Pixum Website oder die kostenlose Pixum Fotowelt Software für den PC lassen sich kinderleicht Pixum Fotopuzzle gestalten, ebenso viele weitere tolle Geschenke wie Fotomagnete oder -tassen.

Natürlich ist die Gestaltung auch mit dem Smartphone oder Tablet über die Pixum App möglich. Auf diese Weise lässt sich nebenbei und fast unbemerkt eine Fotoüberraschung für den Liebsten oder die Liebste vom heimischen Sofa aus kreieren und bestellen. Die unerwartete Überraschung sorgt garantiert für absolutes Herzklopfen.

Wer mag, kann seinen Freunden oder Verwandten, die woanders wohnen, auch einfach ein Pixum Fotoprodukt nach Hause senden lassen. So kann man seinen Liebsten, trotz Entfernung, ganz nah sein.

Weitere Ideen und Inspirationen rund um die Pixum Fotoprodukte unter pixum.de/fotogeschenke .

Schule zu? Wir lernen trotzdem – SWR.de/medienstark

Mainz (ots) Alle Angebote für Schüler*innen und Lehrer*innen jetzt auf einen Blick zu finden

Der Südwestrundfunk hat seine Angebote für Schüler*innen und Lehrer*innen gebündelt und stellt auf der Seite www.SWR.de/medienstark alles für Schul- und Freizeit zu Hause zur Verfügung. Planet Schule und Planet Wissen helfen beim Unterricht zu Hause, Lieblingsautor*innen lesen live, ein medienstarkes Quiz lässt Fakes auch rund um Corona treffsicher filtern, der “Tigerenten Club Spezial” listet seine Sendungen zum Nachschauen und SWR Kindernetz informiert kindgerecht über das Coronavirus: www.SWR.de/medienstark.

Alle Angebote für Schüler*innen und Lehrer*innen jetzt auf einen Blick zu finden Quellenangabe: “obs/SWR – Südwestrundfunk/SWR/Leo Leowald”

Fakefinder Corona

Beim SWR Fakefinder werden die Newsfeeds unter die Lupe genommen: Was ist wahr, was Betrug und woran kann man was erkennen? Fake News rund um Corona sind ein Phänomen, das viele zusätzlich verunsichert, das sich aber spielend beherrschen lässt! Worum es geht, wer dahintersteckt, worin die Gefahr liegt? Auf all diese Fragen gibt’s hier Antworten – egal ob für sich oder als Klasse oder Gruppe mit unserem SWR Fakefinder for school: Challenge annehmen, medienstark spielen!

#WasMitMedien – Dein SWR Infoparcours jetzt im Netz #WasMitMedien ist ein Angebot für Schulklassen der 8., 9. und 10. Jahrgangsstufe aller Schularten. Normalerweise handelt es sich dabei um einen Workshoptag im SWR Funkhaus Stuttgart mit dreistufiger Medien-Challenge: einem App-basierten Informationsparcours mit journalistischen, Wissens-, oder Rechercheaufgaben, dem persönlichen Austausch mit Nachrichtenmacher*innen und einer Tutorial gestützten Medienwerkstatt, um für Instagram optimierte journalistische Inhalte zu produzieren. Da aufgrund der aktuellen Lage keine Veranstaltungen beim SWR stattfinden können, sind ab sofort Teile des Workshops online: www.SWR.de/wasmitmedien. Lehrkräfte und Schüler*innen (als Einzelspieler*in oder im Klassenverband) sind eingeladen, den etwa zweistündigen Infoparcours von zu Hause zu absolvieren.

Kindernetz: Tipps und Tricks

Unter dem Titel “Live gelesen mit…” lesen bekannte Autor*innen live aus ihren Büchern vor, montags bis freitags jeweils ab 16 Uhr eine Stunde lang. Mit dabei sind beispielsweise Cornelia Funke und Margit Auer. Im Livestream und on demand auf www.SWRkindernetz.de und im SWR Kindernetz Plus YouTube-Kanal (www.youtube.com/kindernetz).

Außerdem gibt es täglich Neues gegen die Langeweile zu Hause, zum Beispiel DIY- und Upcycling-Tipps, Rätsel, Haustier-Tricks, Fitness-Tipps für Balkon und Wohnzimmer und natürlich aktuelle Informationen zum Corona-Virus. Auch die Tigerenten Club Moderator*innen Amelie und Johannes sind weiter online erreichbar, um gemeinsam mit interessanten Gesprächspartner*innen Fragen zu beantworten.

Planet Schule: “Ellis kleine Corona-Kunde” Mit der Reihe “Ellis kleine Corona-Kunde” richtet sich Planet Schule an Kinder im Grundschulalter. Elli und Cosmo geben hier Hilfestellungen für die Zeit der Corona-Krise. Die Clips behandeln Themen wie Einsamkeit und Wut, beantworten auch Fragen zum richtigen Verhalten während der Krise und liefern Ideen, was man mit sich selbst und mit anderen unternehmen kann, trotz aller Einschränkungen. Auf Planet Schule finden Nutzer*innen aller Altersstufen außerdem eine große Auswahl an Lerninhalten für die Zeit der Schulschließung (https://www.planet-schule.de/sf/spezial/zuhause-lernen/index.php). Es gibt Filme und Multimedia-Elemente zu unterschiedlichen Fächern und Themenbereichen, gegliedert nach Klassenstufen. Das Angebot richtet sich an Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen. Je nach Alter können Kinder und Jugendlichen auch selbstständig Spannendes entdecken.

Warum denkt Asien völlig anders über Gesichtsmasken als Europa?

Hannover (ots) Eine Umfrage unter Journalisten untersucht, warum in Europa völlig anders über Gesichtsmasken gedacht wird als in Asien.

Kaum jemand trägt Gesichtsmasken

@ in public domain. Quellenangabe: “obs/Gleichklang Limited”

Eine fortlaufende Umfrage der Kennenlernplattform www.Gleichklang.de mit aktuell 500 Teilnehmenden fragte, wie sich die Teilnehmer vor Covid-19 schützen?

Während fast alle von Händewaschen und viele von sozialer Distanzierung redeten, gaben nur acht von 500 Befragten an, Gesichtsmasken zu tragen

Asien ist anders

Völlig anders sei die Situation in Asien, wie Dr. Guido F. Gebauer zu berichten weiß, der die Tochterfirma von Gleichklang in Kambodscha leitet:

- hier in Kambodscha trage mittlerweile fast jeder Gesichtsmasken und dies werde
  von den medizinischen Autoritäten und Behörden auch dringend empfohlen. Ebenso
  sei es in Südkorea, China oder Taiwan, wo jeder Virologe zum Tragen von Masken
  auffordere
- alle Fachleute seien sich in Asien einig, dass Gesichtsmasken jeder Qualität
  als Barriere zwischen Tröpfchen und Schleimhäuten eine mehr oder weniger
  starke Schutzfunktion hätten 

Ursachen für die Differenz

Woran aber liegt es, fragt sich Gebauer, dass fast alle unserer Mitglieder in Deutschland selbst öffentliche Verkehrsmittel oder Supermärkte ohne Masken aufsuchten, während jeder unserer Mitarbeiter in Kambodscha selbstverständlich eine Maske tragen?

Wie komme es, dass in Asien Gruppen von Westeuropäern und US-Amerikanern immer wieder unangenehm durch Verweigerung von Gesichtsmasken auffielen?

- die Auswertung der Gleichklang-Umfrage zeigte, dass mehr als 80 % der
  Befragten angaben, sich an Berichten in den Medien und durch Medien
  verbreitete Empfehlungen der Behörden zu orientieren
- demnach ist die Berichterstattung in den Medien offenbar ein entscheidender
  Faktor für die Maskenverweigerung der Bevölkerung in Deutschland, vermutet
  Gebauer, der sich in seinem Blog meincoronablog.de
  (https://www.gleichklang.de/) seit einigen Wochen mit der Thematik
  auseinandersetzt 

Fragen an Journalisten

- wieso zeichnen Journalisten in Deutschland, Westeuropa und den USA ein Bild
  des Schutzcharakters von Gesichtsmasken, welches konträr verläuft zu den
  Ansichten und Berichten von Journalisten und medizinischen Fachkapazitäten in
  Asien?
- reflektieren Journalisten ausreichend ihre Verantwortung für die Eindämmung
  der Infektion und beruhen ihre Berichte auf tatsächlichen wissenschaftichen
  Befunden, oder eher auf kulturell wenig hinterfragten Stereotypen und
  politischen Vorgaben? 

Zur Beantwortung dieser Fragen führt Gebauer gerade eine Umfrage durch, die sich ausschließlich an Journalisten wendet.

Gebauer erhofft sich hierdurch Aufschluss über die nach seiner Einschätzung bizarre Bewertungsdifferenz bezüglich Gesichtsmasken zwischen westlichen Staaten und Asien.

Jeder Journalist und jede Journalistin sei herzlich zur Teilnahme an der Umfrage eingeladen, deren Ergebnisse im meincoronablog.de und über Presseerklärungen publiziert werden würden:

Hier zur Umfrage: Gesichtsmasken – wie berichten Journalisten?

Coronaschutz-Verordnungen – Grillen daheim ist erlaubt

Essen (ots) Viele Verbraucher sind derzeit verunsichert: Darf ich überhaupt noch grillen? Im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes haben die Bundesländer Coronaschutzverordnungen erlassen, die vorerst bis zum 19. April 2020 gelten. Als Ordnungswidrigkeiten sind auch Grillen und Picknick im Freien ohne Ausnahme verboten. Bei Verstößen dagegen wird ein Bußgeld gegen jede angetroffene Person verhängt.

Barbecue Industry Association Grill (BIAG) e.V. Quellenangabe: “obs/Barbecue Industry Association Grill (BIAG) e.V.”

Jetzt herrscht aber Unsicherheit, ob Grillen grundsätzlich verboten ist. Den BIAG (Barbecue Industry Association Grill e.V.) haben dazu diverse Anfragen erreicht – sowohl von Verbrauchern als auch von Medien. Aus diesem Anlass hier eine Klarstellung.

Im häuslichen Bereich ist das Grillen erlaubt, wenn daran ausschließlich die zum Hausstand gehörenden Personen teilnehmen, es nicht in eine “wilde Party” ausartet und auch keine anderen – z.B. Nachbarn – belästigt werden. Auch in diesen schwierigen Zeiten kann also das Grillvergnügen daheim im Familienkreis ein bischen Abwechslung in die heimische Küche und den Alltag bringen.

internet: www.biag.org

Mit Wirkung durch die Krise führen

PRECIRE stellt kurzfristig Kommunikationstool für einen Monat kostenfrei bereit.

Aachen (ots) “Stay at home” und “Flatten the curve”! Nie war es wichtiger als in diesen Tagen, Menschen über Kommunikation zu einer gemeinschaftlichen Aktion mit nur einem gemeinsamen Ziel zu bewegen.

Mit Wirkung durch die Krise führen / PRECIRE stellt kurzfristig Kommunikationstool für einen Monat kostenfrei bereit Quellenangabe: “obs/PRECIRE Technologies GmbH”

In Krisenzeiten braucht es Führung. Das gilt für die Politik genauso wie für die Wirtschaft. Wirkungsvolle Kommunikation ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor, um Menschen zu erreichen und zu mobilisieren. Die PRECIRE Technologies GmbH stellt kurzfristig ein Unterstützungsangebot zur Verfügung: das für einen Monat kostenfreie Tool PRECIRE engage hilft Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen, ihre Kommunikation wirkungsvoll und zielführend zu gestalten. Unternehmen, Mitarbeiter und Helfer aus dem Gesundheitswesen können PRECIRE engage sogar ein halbes Jahr ohne zusätzliche Kosten nutzen.

Führen im digitalen Raum

Kommunikation in Unternehmen findet aktuell fast ausschließlich digital statt. Neben Gesprächen in Videokonferenzen und Telefonaten spielt die schriftliche Kommunikation via E-Mail eine Hauptrolle. Ganze Unternehmen und Teams werden in diesen Tagen so gelenkt und informiert. Für Führungskräfte bedeutet diese Einseitigkeit in der Kommunikation eine extreme Herausforderung. Es ist eine Grenzsituation, die weder in den besten Seminaren und Trainings simuliert wurde noch mit jahrelanger Führungserfahrung zu kompensieren ist. Und dennoch wird von allen, die in Führung sind, erwartet, dass sie sich in ihrem Home-Office schnell in die neue Situation hineinfinden. Sie sind verantwortlich für die Aufrechterhaltung des Betriebs, die Kommunikation von einschneidenden Veränderungen, die Motivation der Mitarbeiter und die Erhaltung des Vertrauens von Kunden und Dienstleistern. Das tägliche Meistern der Corona-Krise tangiert nahezu alle Unternehmensbereiche.

Die unterschätzte Wechselwirkung schriftlicher Kommunikation

Wenn Kommunikation plötzlich zu einem wesentlich größeren Teil schriftlich stattfindet, steigt das Risiko, dass Absender und Empfänger nicht das gleiche Verständnis von den Inhalten in ihrer Interaktion haben. Mit E-Mails, Pressemitteilungen und Informationen im Intranet oder Internet können Botschaften in kurzer Zeit einer breiten Empfängerschaft zugänglich gemacht werden. Jederzeit kann darauf über digitale Kommunikationskanäle schnell reagiert werden. Nicht zu unterschätzen ist dabei die Grundstimmung des Schreibers beim Verfassen eines Textes. Allzu oft passiert das unter Zeitdruck oder im Stress. Das hat Auswirkungen auf Wortwahl und Formulierungen, und es kommt zwischen Sender und Empfänger schneller zu Missverständnissen. Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, dass eine Führungskraft und jeder der kommuniziert, eine positive Grundhaltung ausstrahlt und mit dem für Krisenzeiten notwendigen Kommunikationsstil das Team motiviert, steuert und unterstützt. Das gilt für die mündliche wie die schriftliche und für die analoge wie die digitale Kommunikation.

Mit dem richtigen Kommunikationsstil durch die Krise führen

Je länger eine Krise andauert, umso wichtiger ist die nachhaltige Verstärkung der Wirkungskraft einer Person. “Auf vielen Führungskräften lastet in diesen Tagen eine enorme Verantwortung im Krisenmanagement und in der Aufrechterhaltung von Unternehmen. Sie müssen fast ausschließlich auf dem digitalen Wege ihre Mitarbeiter zum erforderlichen Tun bewegen. Die richtige Ansprache zu jeder Zeit ist erfolgskritisch”, so Thomas Belker, CEO von PRECIRE.

Das vor dem Hintergrund der Krise entwickelte Tool PRECIRE engage unterstützt Unternehmen, Organisationen und Individuen in ihrer schriftlichen Kommunikation, unabhängig ob E-Mails, Vorlagen für Reden und Ansprachen oder andere schriftliche Korrespondenzen. “Binnen einer Woche haben wir mit unserem Expertenteam aus Psychologen und Informatikern PRECIRE engage als kurzfristige Maßnahme herausgebracht, um ein schnelles Angebot zu schaffen, das in Deutsch und Englisch verfügbar ist. Es ist uns ein Anliegen, mit unserer Kompetenz einen solidarischen Beitrag zu leisten. Wir stellen gerne das Herzstück unserer Sprachanalyse zur Verfügung, damit Führungskräfte in Unternehmen entlastet werden und in dieser Hochphase der Krise sicher und zielführend ihren Aufgaben nachkommen können. Besonders unterstützen wollen wir mit PRECIRE engage auch den Gesundheitssektor, in dem jetzt ein äußerst hohes Kommunikationsvolumen mit kritischen und sensiblen Inhalten zu verzeichnen ist “, erläutert Thomas Belker.

PRECIRE bietet Sprachanalyse zur Unterstützung von Krisenkommunikation an

Mit der weltweit größten Studie zur Verbindung von Psychologie und KI hat PRECIRE eine Technologie geschaffen, die kommunikative Wirkung objektiv misst. PRECIRE engage fokussiert auf Wirkungsfaktoren, die laut Studien für eine optimale Kommunikation in unsicheren Situationen hilfreich sind: motivierend, unterstützend und zielorientiert.

Das Tool hilft, den richtigen Ton in schriftlicher Kommunikation während der Krise zu treffen. Dafür kopiert der Verfasser den Text aus dem Ursprungsdokument direkt in PRECIRE engage. Entlang der drei Wirkungsfaktoren wird dieser ausgewertet und optimierungsbedürftige Formulierungen und Wörter werden zur Bearbeitung angezeigt.

Zur Nutzung von PRECIRE engage melden sich Interessierte auf der Website https://precire.com/engage/ einmalig an. PRECIRE engage kann dann kostenfrei für einen Monat genutzt werden. Ohne Kündigung verlängert sich die Nutzung um weitere 5 Monate für insgesamt 29,20 Euro. Für Unternehmen aus dem Gesundheits- und Pflegesektor verlängert sich die Nutzung von PRECIRE engage mit einem Gutschein kostenfrei. Die Anmeldung ist bis zum 30. April 2020 möglich.

Weitere Informationen unter www.precire.com

Trotz Corona-Krise keine Zeit für Lethargie: Mank startet erfolgreich die Produktion von Einwegmasken

Erste Auslieferungen erfolgt – In Kürze auch FFP2 Masken verfügbar

Dernbach/WW. (ots) Mit einem Ausbau und der Steigerung seiner Produktionskapazitäten im Converting-Bereich reagiert das mittelständische Familienunternehmen Mank aus Dernbach im Westerwald auf die besonderen Anforderungen in Zeiten von COVID-19.

Mank Atemschutz Masken bestehen aus Vlies in verschiedenen Lagenzahlen für unterschiedliche Schutzanforderungen. Quellenangabe: “obs/Mank Designed Paper Products”

“Die Ausbreitung der Corona-Pandemie hat zu einer verstärkten Nachfrage von Institutionen, Gemeinden und dem Fachhandel nach Einweg-Hygieneprodukten geführt. Um diesen Bedarf zuverlässig decken zu können, haben wir in den letzten Wochen unseren Maschinenpark umgerüstet und sind jetzt in der Lage, die dringend benötigten Einweg-Schutzmasken in verschiedenen Ausführungen zu produzieren” berichtet Mank Geschäftsführer Lothar Hümmerich.

Anders als bei den derzeit häufig angebotenen genähten Stoffmasken bestehen die Mank Masken aus Vlies in verschiedenen Lagenzahlen für unterschiedliche Schutzanforderungen. Die künftige Produktpalette reicht dabei von der einfachen Mund-Nasen-Schutzmaske (Spuck- und Tröpfchenschutz) in verschiedenen Versionen über eine Variante, die der herkömmlichen OP-Maske gleicht, bis hin zur FFP2 Schutzmaske.

Man ist bei Mank Converting sowohl in punkto Mitarbeiter, als auch beim technischen Know-How sehr gut aufgestellt und hat kurzfristig die Möglichkeit, auch größere Anfragen schnell und zuverlässig zu bedienen. Mank hat sich nicht nur als Hersteller von Tischprodukten aller Art, sondern auch im Converting Segment seit vielen Jahren mit Reinigungs- und Hygieneprodukte für Industrie, Medizin und Handel weltweit einen Namen geschaffen. “Bereits in dieser Woche konnten die ersten Mundschutzmasken aus der Westerwälder Produktion an heimische Unternehmen, wie die Großbäckerei Scheffel und die REWE Märkte Müller ausgeliefert werden”, berichtet Geschäftsführer Lothar Hümmerich.

Um die erhöhte Nachfrage auch mittel- und langfristig decken zu können, wird derzeit der Maschinenpark des Unternehmens für die Produktion der dringend benötigten Einwegmasken weiter umgerüstet und ausgebaut. Der Bedarf an Einweg-Hilfsmitteln, wie Einweg-Handtüchern, Wisch- und Reinigungstüchern für Desinfektionssysteme und Einweg-Bettwäsche für Krankenhäuser, Altenheime und Notfallzentren wächst sprunghaft und kann bereits heute von Mank gedeckt werden. Flexibilität zahlt sich jetzt aus: Mit dem plötzlichen Einbrechen der Absatzzahlen im klassischen Gastronomiegeschäft bei TableTop-Produkten seit Beginn der Corona-Krise macht sich nun die sprichwörtliche Mank Flexibilität bezahlt: “Natürlich sind auch bei uns Kurzarbeit und Produktionsausfälle ein Thema” beschreibt Geschäftsführer Lothar Hümmerich die Situation, “aber durch das zweite stabile Standbein des Unternehmens im Converting-Segment sowie den ebenfalls laufenden Onlineshop Sovieshop.de für Privatkunden besteht eine solide Basis für das Unternehmen!

“Schon immer hat Mank seine Stärken ausgespielt, wenn es galt, besondere Lösungen in besonderen Situationen zu entwickeln. Diese Erfahrung kommt dem mittelständischen Unternehmen aus Dernbach im Westerwald heute erneut zugute.

www.mank.de

Die #Sommerzeit kommt:

Hoffentlich das letzte Mal die Umstellung auf Sommerzeit.

Als #Sommerzeit wird die gegenüber der Zonenzeit meist um eine Stunde vorgestellte Uhrzeit bezeichnet, die während eines bestimmten Zeitraums im Sommerhalbjahr (und oft auch etwas darüber hinaus) als gesetzliche Zeit dient. Eine solche Regelung wird fast nur in Ländern der gemäßigten Zonen angewandt.

Die mitteleuropäische Sommerzeit beginnt am letzten Sonntag im März um 2:00 Uhr MEZ, indem die Stundenzählung um eine Stunde von 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr vorgestellt wird. Sie endet jeweils am letzten Sonntag im Oktober um 3:00 Uhr MESZ, indem die Stundenzählung um eine Stunde von 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurückgestellt wird.

Quelle: Wikipedia

Antwort der Bundesregierung auf Anfrage: Auswirkungen der Zeitumstellung infolge der Einführung der mitteleuropäischen Sommerzeit

Corona.KEX.net – Aktuelle Beschaffungsinitiative von Engpassartikeln zur Bekämpfung des Coronavirus

Aachen (ots) Aachener Konsortium stellt Hilfe bei der Beschaffung von Covid-19 Engpassartikeln zur Verfügung: digitale Plattform zur Bestellung und Lieferung für Krankenhäuser und Pflegestationen zur Behandlung des Coronavirus.

Corona.KEX.net – Aktuelle Beschaffungsinitiative von Engpassartikeln zur Bekämpfung des Coronavirus. Quellenangabe: “obs/KEX Knowledge Exchange AG”

Vor dem in Kürze zu erwartenden Höhepunkt der Covid-19 Pandemie und den damit verbundenen Herausforderungen für das Gesundheitssystem in Deutschland ist die koordinierte Beschaffung und Verteilung von Engpassartikeln wie Schutzkitteln, Desinfektionsmitteln, oder Masken von essentieller Bedeutung. Aktuell können die zuständigen Stellen diese Aufgabe aufgrund von Überlastung jedoch nicht bewältigen. Krankenhäuser etwa meiden Bestandsmeldungen, um einer möglichen Umverteilung solcher zuvorzukommen. Durch die Überlastung der Lieferketten treten mehr und mehr unseriöse Anbieter auf, die aus der aktuellen Krise Profit schlagen wollen. Dies führt zu Ungerechtigkeiten in der Verteilung, weil Waren nicht bedarfsgerecht und zu überhöhten Preisen zugeteilt werden.

Wichtig ist es daher, eine zentrale Koordination von wichtigen medizinischen Gütern, gestützt durch den Einsatz einer digitalen Plattform sicherzustellen, ein professionelles Beschaffungs- und Logistikmanagement aufzubauen und stabile lokale Lieferketten zu organisieren.

Das INC Invention Center mit Sitz auf dem RWTH Aachen Campus ist gerade in dieser schwierigen Zeit in der Lage, durch das Netzwerk von qualifizierten und innovativen Instituten, die Beschaffung wichtiger medizinischer Hilfsmittel, wie Masken und Kitteln aus dem asiatischen Raum kurzfristig zu organisieren. Gemeinsam mit der KEX AG initiierte das INC Invention aus diesem Grund die digitale Plattform Corona.KEX.net. Die digitale Plattform Corona.KEX.net, die die Beschaffung der medizinischen Versorgung digital abbildet, ist ab heute freigegeben. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen können sich ab sofort unter https://corona.kex.net/web/rescuesupply/registrierung/ akkreditieren und ihre Bedarfe anmelden. Die Logistik wird über das Partnernetzwerk Smart Logistik abgewickelt.

Der Bedarfskatalog wird unter Berücksichtigung der aktuellen Lage ständig ausgebaut und ist unter https://corona.kex.net/web/rescuesupply zu finden.

Verantwortlicher Leiter ist Toni Drescher, CEO der KEX Knowledge Exchange AG und Managing Director, INC Invention Center aus Aachen: “Zur Vermeidung von gefährlichen Engpässen in der Versorgung unserer Gesundheitseinrichtungen ist schnelles und entschlossenes Handeln erforderlich. Deshalb haben wir unsere Ressourcen auf dem RWTH Aachen Campus kurzfristig zusammengezogen, um durch Nutzung unseres Netzwerkes den Betroffenen schnelle und effektive Hilfe zukommen zu lassen.”

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen können sich anmelden unter: https://corona.kex.net/web/rescuesupply/registrierung/

Keller sanieren – Immobilienwert sichern Feuchteschäden professionell zu beseitigen lohnt sich

München/Köln/Kürten (ots) Feuchtigkeit und Schimmelpilz im Keller schränken nicht nur die Nutzung der Räume ein, sondern können auch gesundheitliche Probleme wie Allergien bei den Bewohnern auslösen.

Diese Erfahrung haben die Besitzer einer schönen Stadtvilla in der bayerischen Hauptstadt München machen müssen. Um ihre Gesundheit zu schützen und gleichzeitig den Wert der Immobilie zu erhalten, haben sie in eine professionelle Sanierung der Feuchteschäden investiert. Dank einer Horizontalsperre mit Spezialparaffin, einer mehrstufige Innenabdichtung und der Anbringung intelligenter Klimaplatten sind die vier Kellerräume der Stadtvilla vor erneuten Feuchteschäden und Schimmelpilz dauerhaft geschützt – und sogar als Fitnessbereich nutzbar.

Die Kelleraußenwände der Münchner Stadtvilla waren in den 1970-er Jahren komplett mit Holz vertäfelt worden. Das galt damals als “schick”. “Aber hinter den Holzvertäfelungen verbargen sich massive Feuchteschäden mit typischen Symptomen wie Putz- und Farbabplatzungen, Salzausblühungen und auch Schimmelpilzbefall”, ergab die Vor-Ort-Analyse von Steven Stapleton, Fachberater für Baufeuchteschäden bei ISOTEC München. “Hier musste schnell gehandelt werden, um die Ursachen an der Wurzel zu packen und dauerhaft zu beseitigen.”

Typische Schäden für bis 1970 gebaute Häuser

Ein trockener Keller dank InnenabdichtungQuellenangabe: “obs/ISOTEC GmbH/Ferdinand Graf Luckner”

Diese Probleme sind nach Stapletons Erfahrung der Bauweise geschuldet und alles andere als ein Einzelfall. “Häuser vor 1970 wurden in der Regel auf Streifenfundamente gegründet und verfügen über keine durchgehende Betonbodenplatte.” So kann die Feuchtigkeit aus dem Untergrund ungehindert in den Außenmauern aufsteigen. Eine fehlende oder schadhafte Außenabdichtung verschlimmert die Lage noch: Denn so gelangt auch aus dem seitlich angrenzenden Erdreich weitere Feuchtigkeit ins Mauerwerk.

Zielgenaue Beseitigung der Schadensursachen

Steven Stapletons Sanierungskonzept sah deshalb neben der Schimmelpilzbeseitigung vor, die Kelleraußenwände durch eine Horizontalsperre mit Spezialparaffin vor der kapillar im Mauerwerk aufsteigenden Feuchte zu schützen. Mit einer mehrstufigen Innenabdichtung sollte dann auch die aus dem Erdreich seitlich in die Außenwände eindringende Feuchtigkeit von den Kellerräumen ferngehalten werden. Eine Außenabdichtung kam in diesem Fall wegen angrenzender Bebauung wie einem Hausanbau und einer Terrasse nicht in Frage. Das ganzheitliche Sanierungskonzept überzeugte die Bauherren, die Umsetzung der Sanierungsarbeiten gaben sie deshalb zügig in Auftrag.

Vom Ergebnis der ISOTEC-Sanierung sind die Hausherren überzeugt. Feuchteschäden und Schimmelpilzbefall, die bei ihnen sogar Allergien ausgelöst hatten, sind jetzt beseitigt. Vor allem aber freuen sich die Bewohner auf den neuen Hobby- und Sportraum, in dem sie sich jetzt bedenkenlos fithalten können. Nicht zuletzt weiß der in der Immobilienbranche tätige Hausbesitzer, dass das Haus durch die Sanierung seinen hohen Wert behält oder sogar noch eine Wertsteigerung erfährt.

isotec.de

Abiturvorbereitung in der Krise

Während der Corona-Pandemie zeigen sich die Schwächen des Bildungsföderalismus und der Digitalisierung der Schulen drastisch – besonders für Abiturienten.

Bochum (ots) Das Corona-Virus grätscht mitten in die heiße Phase der Abiturprüfungen. Die Schulen sind geschlossen und trotz des Digitalpakts für eine Online-Alternative schlecht gerüstet. Auch private Bildungsanbieter wie der Studienkreis dürfen derzeit keinen Präsenz-Unterricht anbieten.

Zu schwer, zu leicht, zu wenig vergleichbar. Die Abiturprüfungen sind jedes Jahr ein leidenschaftlich diskutiertes Thema. Quellenangabe: “obs/Studienkreis GmbH”

Im Gegensatz zu öffentlichen Schulen ist der Nachhilfeanbieter jedoch für eine Umstellung auf Online-Unterricht gut aufgestellt. Besonders seinen Abschlussprüflingen kommt dies jetzt zugute. Mehrere tausend Nachhilfelehrer im Studienkreis unterrichten ihre Schülerinnen und Schüler derzeit via Webcam und Headset von zu Hause aus. Anders als andere E-Learning-Varianten wie Lernvideos oder Aufgabesammlungen kennen sie die Stärken und Schwächen der Schüler sowie die Lehrpläne und die Anforderungen des jeweiligen Bundeslandes. Sie können dadurch gezielt und effektiv unterstützen.

Gerade jetzt zeigen sich die Nachteile des Bildungsföderalismus besonders deutlich. Während Rheinland-Pfalz seine Abiturprüfungen schon hinter sich hat, verschieben andere Länder ihre Prüfungstermine nach hinten. Die nächsten warten erst einmal ab. “Bildungsgerechtigkeit sieht anders aus”, sagt Max Kade, Pädagogischer Leiter des Studienkreises. Die Forderung nach einem fairen und damit einem bundesweit zentralen Abitur sei deshalb gerade besonders aktuell und wichtig.

Auch vor der Corona-Krise wurde um das Abitur leidenschaftlich gestritten. Ist das Abitur zu leicht oder zu schwer? Was sagen die Prüfungsnoten über den tatsächlichen Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler aus? Und wie viel ist das Abitur in den 16 Bundesländern wert? Für eine bessere Vergleichbarkeit des Abiturs und mehr Bildungsgerechtigkeit durch ein bundesweites Zentralabitur macht sich der Studienkreis stark.

Max Kade: “Wir stehen ganz klar auf Seiten der Kinder, Jugendlichen und ihrer Eltern, die immer wieder genötigt sind, die Nachteile des Bildungsföderalismus auszugleichen.” Die Abiturnoten aus verschiedenen Bundesländern sagten nur wenig über das vorhandene Wissen aus, obwohl die Noten von großer Bedeutung für bestimmte Zulassungen seien.

Die Perspektive der betroffenen einnehmen

“Ein Zentralabitur ist in vielen europäischen Ländern Standard. In Deutschland darf es keine Utopie bleiben”, fordert Kade. “Deshalb gönnen wir der Diskussion um ein bundesweites Zentralabitur auch und gerade in dieser außergewöhnlichen Situation keine Pause. Wir nehmen dabei die Perspektive der Betroffenen ein, also der Schülerinnen und Schüler. Und aus dieser heraus lautet die logische Konsequenz für eine gerechte Verteilung von Bildungschancen in ganz Deutschland: einheitliche Abiturprüfungen über alle Bundesländer hinweg.”

Ein Schritt in die richtige Richtung ist für Kade der ländergemeinsame Aufgabepool der Kultusministerkonferenz für die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch. Allerdings: Der Pool, der seit 2017 bereitsteht, ist für die Länder nicht verbindlich. Sie dürfen Aufgaben zudem verändern und die Bewertung anpassen. Manche Bundesländer nutzten den Aufgabepool im vergangenen Jahr teilweise, manche gar nicht. Wie schwierig der Weg zu mehr Transparenz, Qualität und Vergleichbarkeit im Bildungswesen ist, zeige sich, so Kade, auch im Scheitern des Projekts eines Nationalen Bildungsrates.

Zentrale Prüfungen allein genügen nicht!

Die Forderung nach bundesweit einheitlichen Abiturprüfungen geht Carolin Faulstich nicht weit genug: “Erheblich wichtiger noch als die Abschlussprüfungen sind die Vornoten aus der Oberstufe””, sagt die Senior-Gebietsleiterin des Studienkreises, die mehrere Jahre lang Elternbeirats-Vorsitzende an einem Gymnasium im Baden-Württembergischen Plochingen war. “Deshalb reicht es nicht, die Abituraufgaben zentral zu stellen. Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe müssen in allen Bundesländern das gleiche lernen.”

So sieht es auch Gerhard Leibl, der den Studienkreis im Nordrhein-Westfälischen Neuss leitet und dort Deutsch-Nachhilfe für die Oberstufe gibt: “Ein bundesweites Zentralabitur macht aus meiner Sicht nur Sinn, wenn es einen gemeinsamen Lernplan für die Oberstufe gibt”, sagt Leibl. Für ihn ist es zudem wichtig, dass ein Zentralabitur nicht nur einen Wissenskanon vermittelt, sondern auch Fähigkeiten, die Schülerinnen und Schüler später im Studium benötigen. Zum Beispiel selbstständiges Arbeiten und die Fähigkeit Texte aus mehreren Quellen zusammenstellen zu können.

Whitepaper “Ein Abitur für alle!”

Anlässlich der aktuell stattfindenden Abiturprüfungen hat der Studienkreis ein umfangreiches Whitepaper mit dem Titel “Ein Abitur für alle!” veröffentlicht.

Das Whitepaper

- trägt die Argumente für und gegen ein bundesweit einheitliches Abitur zusammen
- zeigt die unterschiedlichen Positionen auf
- benennt Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Strömungen
- bietet Rechercheansätze und weitere Literatur
- erzählt Geschichten von Eltern und Kindern, die durch Umzug in Lernstress
  geraten, von engagierten Müttern, die in Elterngremien für mehr
  Bildungsgerechtigkeit kämpfen und von Nachhilfelehrern, die erleben, wie sich
  wandelnde Ansprüche Leistungsschwächere zurücklassen. 

Zusätzlich vermitteln wir auf Anfrage Interviewpartner (Schüler, Eltern, Studienkreis-Leitungen, Experten) zu diesem Thema.

www.studienkreis.de

Corona-Krise: “Ich halt euch nicht mehr aus!” SOS-Familientipps für konfliktreiche Zeiten

München (ots) Von der Corona-Krise zur Familienkrise ist es nicht weit. Die Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer weltweit hat Tipps für diese Zeit des erhöhten Streitpotentials.

Von der Corona-Krise zur Familienkrise ist es nicht weit. Die Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer weltweit hat Tipps für diese Zeit des erhöhten Streitpotentials. ZVeröffentlichung bitte unter Quellenangabe: “obs/SOS-Kinderdörfer weltweit/Katerina Ilievska”

Den Kindern ist langweilig, die Eltern müssen von zu Hause aus arbeiten und die Nachrichtenflut schürt Ängste. Familien stehen in den kommenden Wochen vor extrem großen Herausforderungen. Nicht alle erleben die Corona-Zeit mit Garten, Balkon, voller Tiefkühltruhe, Netflix-Abo und allen digitalen Möglichkeiten. Viele Familien trifft die Entschleunigung als Vollbremsung mit voller Wucht.

Existenzangst, Isolation und Überforderung machen aus der Corona-Krise schnell eine Familienkrise. Der rasante Anstieg der Scheidungsrate in China liefert bereits trauriges Zeugnis. Auch hierzulande befürchten Expertinnen und Experten, dass sich Konflikte in vielen Familien zuspitzen könnten. “Die lange gemeinsame Zeit auf engem Raum und die Unsicherheit, wie es weitergeht, sind der beste Nährboden für Gefühlsausbrüche und dicke Luft”, so Heidemarie Stuck, Pädagogische Leiterin im SOS-Kinderdorf Moosburg. “Streiten ist etwas völlig Normales. Sich in die Haare zu kriegen, wenn man unterschiedlicher Meinung ist oder die Emotionen hochgehen, muss einem keine Angst machen. Jedoch sollte ein gewisser Punkt nicht überschritten werden.”

Um mit der Situation gut umzugehen, haben die SOS-Kinderdörfer Tipps für Konfliktbewältigung in der Krisenzeit:

1 Geteiltes Leid

Die aktuelle Situation ist herausfordernd. Für Sie genauso wie für Ihr Kind. Stellen Sie sich Ihren eigenen Gefühlen und fragen Sie sich, was Sie verändern möchten. Die gleiche Frage stellen Sie Ihrem Nachwuchs. Vielleicht wollen Sie auch ein Ritual einführen, um sich nicht erst dann auszutauschen, wenn die Stimmung schon leidet. Besprechen Sie zum Beispiel jeden Tag beim Abendessen kurz mit Ihren Kindern, was an dem Tag schön war, was genervt hat oder ob sie etwas bekümmert. Seien Sie offen für die Wünsche Ihres Kindes und zeigen Sie Verständnis. Vielleicht lässt sich ein Kompromiss finden und auch wenn es nicht für alles eine Lösung gibt, tut es gut, Gefühle zu teilen.

2 Eine Pause einlegen

Schaffen Sie zwischendurch bewusst Abstand – so gut es eben in dieser Situation geht. Das kann für jedes Familienmitglied anders aussehen. Ein paar Minuten am offenen Fenster tief durchatmen, mit der Lieblingsmusik im Ohr eine Viertelstunde tanzen oder mit einem guten Buch ins Bett zurückziehen – oft reichen schon kleine Pausen und ein bisschen Zeit für sich allein, um sich zu beruhigen und positivere Gedanken zu fassen.

3 Regeln brechen

Lassen Sie in dieser Ausnahmesituation auch mal Fünfe gerade sein und schrauben Sie Ihren Anspruch runter, Haushalt, Heimschule, Homeoffice und Co perfekt machen zu müssen. Die ganze Familie muss sich derzeit einschränken. Zum Ausgleich darf es in manchen Bereichen ruhig etwas lockerer zugehen – zum Beispiel, wenn der Nachwuchs länger vor dem Fernseher sitzt als normal vereinbart oder Zähneputzen und Naschen in der falschen Reihenfolge ablaufen. Und wenn der Geschirrspüler mal nicht gleich am Abend eingeräumt wird und stattdessen Zeit für ein Familienspiel bleibt – gut so!

4 Aufeinander zugehen

Wenn Sie einen konkreten Kritikpunkt haben, sprechen Sie diesen offen und sachlich an. Frust in sich hineinzufressen vergrößert die Spannung und kann später einen unkontrollierten Ausbruch auslösen.

5 Richtig streiten

Sollte ein Streit losbrechen, versuchen Sie diesen konstruktiv zu führen. Hören Sie den Kindern oder Jugendlichen zu, lassen Sie sie ausreden und erklären Sie Ihre Sicht der Dinge altersgerecht. Sagen Sie klar, was Sie sich wünschen, anstatt Ihr Kind mit Vorwürfen zu konfrontieren. So lernt der Nachwuchs, wie man auf Augenhöhe streitet, ohne den anderen zu verletzten.

6 Sind wir wieder gut?

Je wilder die Fetzen geflogen sind, desto wichtiger ist eine bewusste Versöhnung. Kinder und Jugendliche brauchen die Sicherheit, dass ein Streit keinen Beziehungsabbruch bedeutet. Gehen Sie auf Ihren Nachwuchs zu, wenn sich die Gemüter beruhigt haben. Falls Ihnen noch etwas am Herzen liegt, besprechen Sie es in Ruhe mit Ihrem Kind. Warum haben Sie sich geärgert? Was macht Sie traurig? Was tut Ihnen leid? Entschuldigen Sie sich, falls im Streit harte Worte gefallen sind. Vielleicht auch mal mit einem kleinen Briefchen oder Bild. Danach tut es gut, gemeinsam etwas zu machen, das allen Spaß bringt – etwa das Lieblingsspiel Ihres Kindes zu spielen oder sich bei einem lustigen Film auf der Couch zusammen zu kuscheln.

Spendenkonto:

SOS-Kinderdörfer weltweit 
IBAN: DE81 4306 0967 2222 2000 05 
Stichwort: "Coronahilfe weltweit" 

www.sos-kinderdoerfer.de

Informationen zum neuartigen Coronavirus / Covid-19

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt als Behörde im Geschäftsbereich des  Bundesminsteriums für Gesundheit auf diesen Seiten aktuelle und fachlich gesicherte Informationen rund um das Coronavirus und die Erkrankung Covid-19 bereit. Sie finden hier außerdem wichtige Hygiene- und Verhaltensregeln und -empfehlungen zur Vorbeugung von Infektionen. Alle Informationen werden zur Zeit regelmäßig überprüft, angepasst und ergänzt.

Kontakte auf ein Minimum reduzieren

Deutschlandweit gelten ab sofort Leitlinien der Bundesregierung zur Beschränkung sozialer Kontakte im alltäglichen Miteinander. Sie dienen dem Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen. In manchen Bundesländern, Kreisen und Kommunen gelten zusätzliche Bestimmungen. Bitte informieren Sie sich darüber bei den zuständigen Stellen vor Ort.

Oberstes Ziel jetzt – die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen!

Breitet sich das neuartige Coronavirus ungehindert aus, erkranken in kurzer Zeit so viele Menschen, dass die Krankenhäuser überfüllt werden und die medizinische Versorgung zusammenbrechen kann.

Deshalb zielen derzeit sämtliche Anstrengungen von Regierung, Behörden und des Gesundheitssystems darauf ab, die rasante Zunahme täglicher Neuinfektionen zu verlangsamen.

Durch Anpassung des Verhaltens – möglichst viel zu Hause bleiben, Fachleute sprechen auch  von “sozialer Distanzierung” – können Sie dazu beitragen, dass sich das Virus langsamer verbreitet.

Damit leisten Sie Ihren Beitrag, Menschenleben zu retten und auch ältere und Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen, die von dem Coronavirus stärker betroffen sind als alle anderen.

Darüber hinaus bleibt das Beachten einer guten Hygiene (Richtig Händewaschen, Husten und Niesen) weiterhin von großer Bedeutung.

https://www.infektionsschutz.de

Corona-Krise: Papierproduktion ist systemrelevant

Altpapierversorgung muss sichergestellt bleiben.

Bonn (ots) Die deutsche Papierindustrie begrüßt die von Bund und Ländern getroffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Krise.

Produktion von Wellpappenpapieren / Altpapierversorgung muss sichergestellt bleiben. Quellenangabe: “obs/Verband Deutscher Papierfabriken (VDP)/Werksfoto”

Die Unternehmen der Branche haben alle Maßnahmen ergriffen, um das innerbetriebliche Infektionsrisiko für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu minimieren und so auch die weitere Produktion von Papier, Karton, Pappe und Zellstoff sicherzustellen. Die Papierfabriken befürchten jedoch Produktionsbeschränkungen, falls es zu einschränkenden Maßnahmen der Behörden kommt. Daher hat die deutsche Papierindustrie die Politik in Bund, Ländern und Kommunen aufgefordert, die Herstellung von Papierprodukten, die für die Grundversorgung der Bevölkerung notwendig sind, als systemrelevant einzustufen. Entsprechende Produktionsanlagen müssten durchgehend in die Ausnahmekataloge zur kritischen Infrastruktur einbezogen werden, wie dies auch bei den aktuellen Produktionsbeschränkungen in Italien geschehen ist. Dies ist derzeit in Deutschland noch nicht überall erfolgt.

Auch warnt die Branche davor, dass bekannt gewordene Einschränkungen in der Altpapiersammlung der Kommunen zu Produktionsstörungen führen könnten. Gerade bei der für die Grundversorgung wichtigen Produktion von Verpackungen, aber auch bei der Herstellung von Hygienepapieren, werde in großem Umfang Altpapier eingesetzt. Dies gilt ebenfalls für die Herstellung von Publikationspapieren – insbesondere Zeitungsdruckpapier. Tageszeitungen sind in der gegenwärtigen Krise ein wichtiger Träger verlässlicher lokaler Informationen, auch und gerade für besonders gefährdete ältere Menschen.

www.vdp-online.de

Kita geschlossen, Schule zu: Diese Kinderbetreuungskosten können Sie absetzen

Neustadt a. d. W. (ots) Wegen des sich ausbreitenden Coronavirus sind für mehrere Wochen die Schulen und Kindertageseinrichtungen geschlossen.

Kita geschlossen, Schule zu: Diese Kinderbetreuungskosten können Sie absetzen. Quellenangabe: “obs/Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. – VLH/©Krakenimages.com”

Viele Arbeitnehmer wechseln ins Home-Office. Wer allerdings nicht von zuhause aus arbeiten kann und dessen Beruf auch nicht als systemrelevant gilt, muss eine alternative Betreuung organisieren und eventuell bezahlen. Immerhin: Bis zu 4.000 Euro pro Jahr und Kind können Sorgeberechtigte als Betreuungskosten von der Steuer absetzen. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) mit einem Überblick zum aktuell geltenden Steuerrecht in punkto Betreuungskosten.

Grundsätzlich: Diese Betreuungskosten sind absetzbar

Bis zum 14. Lebensjahres Ihres Kindes können Sie Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben von der Steuer absetzen, nämlich bis zu zwei Drittel der Kosten und maximal 4.000 Euro pro Kind und Jahr. Zu diesen Kosten zählen zum Beispiel der Platz in einem Kindergarten, einer Kindertagesstätte oder einem Kinderhort. Voraussetzung ist, dass das Kind im eigenen Haushalt lebt.

Wichtig ist: Die Kosten für beispielsweise Essensgeld oder Spielgeld dürfen Sie steuerlich nicht berücksichtigen. Die Konsequenz ist, dass Sie bei der Rechnung genau darauf achten müssen, dass die Kosten für die Betreuung extra ausgewiesen sind.

Aktuell: Wenn Babysitter Ihr Kind betreuen

Viele Kindergärten und Schulen bieten eine Notbetreuung an, doch Eltern sind angehalten, selbst für die Betreuung ihrer Kinder zu sorgen. Wer keine andere Möglichkeit hat, wird auf kostenpflichtige Babysitter zurückgreifen. Und auch diese Ausgaben können in der Steuererklärung angegeben werden.

Wichtig: Es muss eine Rechnung über die Kosten der Kinderbetreuung vorliegen und diese muss per Überweisung beglichen werden. Barzahlungen erkennt das Finanzamt nicht an.

Oder: Wenn Familienmitglieder das Kind betreuen

Hüten Verwandte Ihr Kind, können Sie als Eltern die Fahrtkostenerstattung von der Steuer absetzen. Das funktioniert folgendermaßen: Sie als Eltern erstatten der Betreuungsperson die Fahrtkosten und geben die entsprechende Summe dann in der eigenen Steuererklärung an. Das gilt auch dann, wenn die Betreuung eine “Gefälligkeit” darstellt, die betreuende Person also grundsätzlich nicht fürs Kinderhüten bezahlt wird. 30 Cent pro gefahrenem Kilometer sind dabei durchaus angemessen. Die Betreuungsperson selbst muss die Erstattung der Fahrtkosten nicht versteuern, da es sich um eine Aufwandsentschädigung handelt.

Unser Tipp: Auch wenn die betreuende Person kein Geld für die Kinderbetreuung nimmt, sollten Sie einen Vertrag für die Betreuung aufsetzen. Die Betreuungsperson schreibt ihren Name und ihre Adresse auf und bestätigt, dass sie Ihr Kind regelmäßig betreut und dafür eine Erstattung der Fahrtkosten erhält. Der Vertrag sollte so gestaltet sein, wie Sie ihn auch mit einem fremden Dritten aufsetzen würden.

Die betreuende Person sollten Ihnen dann eine Rechnung über die entstandenen Fahrtkosten stellen, die Sie per Überweisung bezahlen. Wichtig: Barzahlungen erkennt das Finanzamt nicht an.

Und noch ein Tipp: Ihr Arbeitgeber kann für die Betreuung Ihrer Kinder zahlen, egal wie hoch die Kosten dafür sind. Für Sie ist das steuer- und abgabenfrei. Voraussetzungen:

   - Ihr Kind geht noch nicht zur Schule und wird nicht zu Hause 
     betreut.
   - Der Zuschuss muss zusätzlich zum Gehalt gezahlt werden. Wenn Ihr
     Arbeitgeber Ihnen mehr Gehalt zahlt, das Sie dann für die 
     Kinderbetreuung nutzen, erkennt das Finanzamt das nicht als 
     steuerfreien Zuschuss an.
   - Als Doppelverdiener können Sie nicht von jedem Ihrer beiden 
     Arbeitgeber einen Zuschuss erhalten. 

Die VLH: Größter Lohnsteuerhilfeverein Deutschlands

Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) ist mit mehr als einer Million Mitglieder und rund 3.000 Beratungsstellen bundesweit Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein. Gegründet im Jahr 1972, stellt die VLH außerdem die meisten nach DIN 77700 zertifizierten Berater.

Die VLH erstellt für ihre Mitglieder die Einkommensteuererklärung, beantragt Freibeträge, ermittelt und beantragt Förderungen und Zulagen, prüft den Steuerbescheid und einiges mehr im Rahmen der gesetzlichen Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.

Web: www.vlh.de

Corona-Crash: Künstliche Intelligenz des Robo-Advisors Minveo reagiert frühzeitig

München (ots) Die Corona-Krise und der Ölpreisschock haben zum schnellsten Stimmungsumschwung an den Börsen aller Zeiten geführt, die Intensität und Geschwindigkeit des Abfalls vieler Indizes weltweit ist historisch. Viele private und vor allem professionelle Investoren haben den geeigneten Zeitpunkt zur Sicherung ihrer Anlagen verpasst, entsprechend hoch sind die Verluste.

Corona-Crash: Künstliche Intelligenz des Robo-Advisors Minveo reagiertQuellenangabe: “obs/Minveo AG”

Nach anfänglichen, leichten Schwankungen ab dem 20.02.2020 sind die meisten Indizes wie S&P 500 oder DAX am 04.03.2020 schlagartig ins Minus gedreht. Wer zu diesem Zeitpunkt investiert war, hat den größten Teil der Verluste erlitten. Wer die Risiken zuvor erkannt und konsequent reagiert hat, hatte eine Chance, einen Großteil der Anlage zu sichern. Daran müssen sich klassische Vermögensverwalter wie ebenfalls Robo-Advisor messen lassen.

Echte Krise – oder doch wieder nicht?

Investoren mussten unter hohem Zeitdruck die Turbulenzen als gängige Schwankungen – oder als tiefgreifende Krise einordnen. Die Informationslage ist in solchen Situationen vielschichtig und oft unvollständig. Die Märkte waren bis dahin im langjährigen Höhenrausch. Die faktenbasierte Ableitung von Investitionsentscheidungen ist schwieriger geworden, die Versuchung emotionsgetriebener und oberflächlicher Entscheidungen hingegen größer. Auf der anderen Seite versprechen intelligente Algorithmen eine umfassende, schnelle und vor allem emotionsfreie Analyse großer Datenmengen – gerade in solchen unübersichtlichen Situationen. Kurz, die bessere Anlageentscheidung.

Objektive, quantitative und automatisierte Entscheidungen durch künstliche Intelligenz

Ein solches, proprietäres Risikomanagement auf Basis künstlicher Intelligenz setzt die Minveo AG ein. Das Minveo System hat in der aktuellen Krise frühzeitig für einzelne Märkte Risiken identifiziert und Positionen gesichert. Die Warnung vor signifikanten Risiken in sämtlichen verbleibenden Märkten erfolgte am 27.02.2020 und führte zum Verkauf aller übrigen Aktienpositionen in Bruchteilen von Sekunden. Seitdem liegt die Aktienquote in allen Kundendepots bei 0%.

Im aktuellen Krisenzeitraum vom 20. Februar bis 20. März 2020 konnten so die Verluste von Minveo je nach Anlagestrategie auf 1,86% in der defensivsten (5% Aktien, 95% Anleihen, 0% Rohstoffe) bis 5,79% in der offensivsten (75% Aktien, 10% Anleihen, 15% Rohstoffe) Anlagestrategie begrenzt werden. Zum Vergleich: Die aus aktiven Mischfonds bestehenden Morningstar Vergleichsindizes erzielten im selben Zeitraum einen Verlust zwischen 12,42% (defensiv) und 23,57% (aggressiv).

“Vom jetzt erreichten Vorsprung profitieren unsere Kunden und Partner”

“Solche extremen Ereignisse kommen alle 5 bis 10 Jahre vor. Genau auf ein derartiges Szenario haben wir den Fokus bei der Entwicklung unseres Systems gelegt.” kommentiert Johannes Schubert, Gründer und COO von Minveo. Mathias Gehrke, CEO von Minveo, fügt hinzu: “Vom jetzt erreichten Vorsprung profitieren unsere Kunden und Partner mit einer späteren Outperformance. Von geschonten Nerven profitieren sie bereits heute.”

Statt vorprogrammierte, starre Heuristiken anzuwenden, entwickelt sich das Minveo System mit Hilfe selbstlernender Algorithmen und Korrekturen des Wealth Management Teams kontinuierlich weiter. Es wertet dazu täglich eine breite Palette von 23 Variablen an tagesaktuellen Kursdaten, eine Reihe an Live- und Vergangenheitsdaten, wie etwa makroökonomische Indikatoren der einzelnen Märkte und Regionen, sowie Preis- und Währungsdaten aus. Solch große Datenmengen und tägliche Analysen kann kein Team bzw. keine Abteilung in der notwendigen Tiefe und vor allem in der benötigten Geschwindigkeit stemmen. Die Technologien Big Data und Machine Learning jedoch leisten ebendies. Und helfen, wesentliche Veränderungen an den Märkten rechtzeitig zu erkennen.

Die Minveo AG aus München wurde 2015 gegründet und kombiniert langjährige Finanzexpertise in der Vermögensverwaltung mit innovativer Technologie zu einem aktiven, Big Data-basierten und anspruchsvollen Vermögens-Management. Neben einer onlinebasierten Geldanlage für Privatkunden bietet Minveo im Schwerpunkt institutionellen Anlegern wie Banken und Vermögensverwaltern effiziente Technologielösungen für ihre Kunden- und Depotverwaltung. Das B2B-Angebot finden Interessenten auf www.partner.minveo.de.

Connemann/Motschmann: Größtes Hilfspaket der Geschichte für Kultur und Medien

Berlin (ots)Koalition will kulturellen Reichtum unseres Landes bewahren helfen

Das Bundeskabinett hat heute umfangreiche Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie beschlossen. Dazu erklären die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann, und die kultur- und medienpolitische Sprecherin Elisabeth Motschmann:

“Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Wir helfen unbürokratisch und schnell. Gemeinsam bringen wir den bislang größten Schutzschirm in der Geschichte der Bundesrepublik auch für den Kultur- und Medienbereich auf den Weg.

Denn die kulturelle Vielfalt unseres Landes steht auf dem Spiel. Diese wird durch Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende und Kultureinrichtungen gesichert. Gerade diese verlieren aber aktuell urplötzlich die Existenzgrundlage. Es finden keine kulturellen Veranstaltungen mehr statt. Diesen Akteuren muss geholfen werden.

Für Soloselbständige und kleine Unternehmen wird eine Corona-Soforthilfe von bis zu 50 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Dazu haben auch Künstlerinnen und Künstler, Medienschaffende, Klein- und Kleinstunternehmen der Kultur- und Kreativbranche uneingeschränkten Zugang. Und es soll zudem bis zu 10 Milliarden Euro als bedingungslose Grundsicherung für die persönlichen Lebensverhältnisse geben.

Die Bundesregierung hat sehr schnell und in enger Abstimmung mit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie der Branche gehandelt. Die Maßnahmen ergänzen sich mit schon beschlossenen und geplanten Länderinstrumenten. Die CDU/CSU-Fraktion wird die Situation weiter wachsam beobachten und, wo nötig, ggf. nachsteuern.”

Internet: http://www.cducsu.de

Kanzlerin Merkel im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus

Kanzlerin Merkel hat die Bevölkerung zu “Verzicht und Opfern” im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus aufgerufen. Bund und Länder einigten sich darauf, Treffen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit zu verbieten.

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus haben sich Bund und Länder erstmals auf einheitliche Regeln für ganz Deutschalnd verständigt. Sie verzichten dabei auf eine bundesweite Ausgangssperre und setzen stattdessen auf ein umfangreiches Kontaktverbot.

In einer gemeinsamen Schaltkonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder einigten sie sich darauf, von morgen an Zusammenkünfte in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen zu verbieten. Ausnahmen gibt es für Familien. Schließen müssen alle Restaurants und Friseure.

Die bundesweit beschlossenen Maßnahmen

– Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die sozialen Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren

– Mindestabstand im öffentlichen Raum von mindestens 1,50

– Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine oder mit einer weiteren Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet

– Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Teilnahme an erforderlichen Terminen, indivueller Sport und Bwegung an der frischen Luft bleiben weiter möglich

– Gruppen feiernder Menschen – auch im Privaten – sind inakzeptabel

– Gastronomiebetriebe werden geschlossen, nur die Mitnahme von Speisen und Getränken ist gestattet

– Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege werden geschlossen – Ausnahmen gelten nur für medizinisch notwendige Dienste

– In allen Betrieben ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen umzusetzen.

– Die Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

Die mit den Ministerpräsidenten beschlossenen Maßnahmen seien dabei “keine Empfehlungen, sondern Regeln”, so Merkel.