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++ Stadtbäume in der Klimakrise: Dominoeffekt beim Baumsterben befürchtet ++

Stadtbäume in der Klimakrise: Dominoeffekt beim Baumsterben befürchtet

Bäume im Trockenstress sind zuerst an ihrer schütteren und durchsichtigen Krone erkennbar. // Foto zum Abdruck freigegeben unter Quellennennung: Christian Hönig

Berlin. Anlässlich der akuten Bedrohung von Stadtbäumen durch den Klimawandel fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Städte und Gemeinden auf, sich stärker für den Erhalt ihres Baumbestandes einzusetzen. „Das dritte trockene Jahr in Folge droht die Allee-, Straßen- und Parkbäume langfristig zu schädigen“, warnt Christian Hönig, Baumschutzexperte beim BUND Berlin. „Gerade Straßenbäume haben oftmals eine verkürzte Lebenserwartung, vielerorts werden Bäume für Neubau- und Verkehrsprojekte gefällt.“

Die Baumpflege muss an die Erfordernisse des Klimawandels angepasst und ökologisch ausgerichtet werden. Neue Bauvorhaben müssen flächenschonend geplant und realisiert werden. „Bäume bringen die Natur in die Stadt und machen das Leben in unseren Siedlungsgebieten lebenswert. Alte Bäume bieten Tieren wichtige Lebensräume, die in der freien Landschaft schon lange verloren gegangen sind“, sagt Hönig. Der Schatten großer Bäume verhindert zudem, dass sich Asphalt und Beton während zunehmender Hitzeperioden noch stärker aufheizen.

Doch die Bäume leiden unter der zunehmenden Trockenheit und drohen als städtische Klimaanlage verloren zu gehen. „Wenn wir unsere Bäume nicht besser schützen, werden wir einen Dominoeffekt an Baumsterben erleben. Ein alter Baum hat einen Wert, der nicht einfach so ersetzt werden kann”, so der Baumschutzexperte. Der Erhalt der grünen und blauen Infrastruktur, also der grünen Freiflächen, der Gewässer und ihrer Ufer ist eine der größten Herausforderungen der Stadtentwicklung. Sie ist unabdingbar für die Lebensqualität und unser Wohlbefinden.

Bäume sind ein wichtiger Teil dieser grünen Infrastruktur und für die Bevölkerung ein wichtiger Gradmesser für den Gesundheitszustand des städtischen Grüns. Zu ihrem Erhalt muss auch das Wassermanagement neugestaltet werden. „Um Bäume und Grünanlagen zu wässern, kann nicht immerfort teuer und aufwendig aufbereitetes Trinkwasser verwendet werden“, mahnt Hönig. „Wo es geht, müssen versiegelte Flächen renaturiert werden, um Regen besser aufzunehmen und zu speichern. Wenn Mindestgrundwasserstände konsequent eingehalten werden, können sich Bäume auch in Notzeiten noch selbst mit genügend Feuchtigkeit versorgen.“

Mit Blick auf die kommenden Monate zeigt sich Hönig besorgt: „Der Frühling war schon viel zu trocken und aktuell ist für den Sommer keine Besserung in Sicht. In den vergangenen Wochen hat es zu wenig geregnet. Ehrenamtliche Gießgruppen können nur noch Nothilfe leisten und den wortwörtlichen Tropfen auf den heißen Stein geben. Die Städte und Gemeinde müssen sich endlich darauf einstellen, dass diese Trockenzeiten regelmäßig auftreten werden und entsprechende Vorkehrungen für die Versorgung der Bäume schaffen. Dabei können auch die ehrenamtlichen Baumfreundinnen und Baumfreunde einbezogen werden.”

Weitere Informationen:

www.bund.net/stadtnatur

www.bund-berlin.de/themen/stadtnatur/baumschutz

Sommerferien-Start in fünf Bundesländern ADAC Stauprognose für 26. bis 28. Juni

München (ots) An diesem Wochenende werden viele Autofahrten im Stau enden. In Berlin, Brandenburg, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein beginnen die Ferien, aus Mecklenburg-Vorpommern rollt die zweite Reisewelle. In Richtung Meer oder in den Süden sind aber auch Autourlauber aus Skandinavien, vor allem Dänemark, unterwegs, wo die Schulen ebenfalls bereits geschlossen sind.

ADAC Stauprognose Sommerreiseverkehr. Quellenangabe: “obs/ADAC/ADAC e.V.”

Der ADAC geht davon aus, dass in dieser Saison als Folge der Corona-Krise deutlich mehr Deutsche Autourlaube im eigenen Land beziehungsweise in angrenzenden Nachbarländern und weniger Auslandsreisen per Flugzeug machen werden. Ob die Straßen noch stärker belastet sind als in den Vorjahren, ist aber fraglich. Denn etliche Deutsche dürften sich in ihrem Urlaub mit Tagesausflügen und spontanen Kurztrips begnügen.

Die Staustrecken (beide Richtungen):

– Fernstraßen zur Nord- und Ostsee

– Großräume Berlin, Hamburg und Köln

– A 1 Bremen – Hamburg – Puttgarden

– A 2 Dortmund – Hannover – Berlin

– A 3 Köln – Frankfurt – Nürnberg

– A 5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel

– A 6 Metz/Saarbrücken – Kaiserslautern – Mannheim

– A 7 Hamburg – Flensburg

– A 7 Hamburg – Hannover und Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte

– A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg

– A 9 Berlin – Nürnberg – München

– A 10 Berliner Ring

– A 11 Berlin – Dreieck Uckermark

– A 24 Berlin – Hamburg

– A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen

– A 93 Inntaldreieck – Kufstein

– A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen

– A 99 Umfahrung München

Viel Geduld benötigen Autourlauber auch auf den Hauptdurchgangsrouten im benachbarten Ausland – inklusive der Autobahnen und Küstenstraßen in Kroatien und Slowenien. An den Grenzen zu Dänemark sowie bei der Einreise von Slowenien nach Kroatien ist mit Wartezeiten durch intensive Personenkontrollen zu rechnen.

Details zum Thema Grenzkontrollen findet man unter https://bit.ly/adac_grenzen_corona.

Westpfalz: “Christoph 66” fliegt 1000. Einsatz

Patient nach Traktorunfall mit ADAC Rettungshubschrauber ins Westpfalzklinikum transportiert
ADAC Luftrettung seit September 2019 in Eßweiler

München (ots) Der in der Westpfalz stationierte Intensivtransport- und Rettungshubschrauber (ITH) der gemeinnützigen ADAC Luftrettung ist Ende vergangener Woche seinen 1000. Einsatz geflogen.

In der Westpfalz schwer gefragt: “Christoph 66” der ADAC Luftrettung: Der 1000. Einsatz des in Eßweiler im Landkreis Kusel stationierten ADAC Rettungshubschraubers war ein schwerer Traktorunfall.Quellenangabe: “obs/ADAC SE/Feuerwehr Glan-Münchweiler”

Dabei musste “Christoph 66” zu einem Traktorunfall in Nanzdietschweiler im Landkreis Kusel ausrücken. Der schwer verletzte Patient wurde von der Crew ins Westpfalzklinikum nach Kaiserslautern geflogen. Seit seinem Betriebsbeginn am 2. September 2019 fliegt der ADAC Rettungshubschrauber im Durchschnitt drei bis vier Einsätze am Tag. Seinen Interimsstandort hat der Helikopter mit dem Funkrufnamen “Christoph 66” auf dem Segelflugplatz Eßweiler im Landkreis Kusel.

Neben “Christoph 5” (Ludwigshafen), “Christoph 23” (Koblenz), “Christoph 77” (Mainz) und “Christoph 10” (Wittlich) gehört er zu den fünf in Rheinland-Pfalz stationierten ADAC Rettungshubschraubern. Wegen der Coronapandemie wurde Anfang April mit “Christoph 112” kurzfristig ein sechster Hubschrauber bereitgestellt. Er hat seinen Standort ebenfalls in Ludwigshafen und kann befristet als erster bundesweit eingesetzter Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber auch von anderen Ländern, der Bundeswehr und weiteren Bundesbehörden angefordert werden. Bisher wurde “Christoph 112” bereits rund 130 Mal alarmiert.

Die Mehrzahl der 1000 Einsätze von “Christoph 66” in der Westpfalz wurde im Rettungsdienstbereich Kaiserslautern geflogen – und dort vor allem im Landkreis Kusel (rund 24 Prozent), in der Stadt und dem Landkreis Kaiserslautern (rund 18 Prozent) sowie dem Donnersbergkreis (rund 17 Prozent). Alle weiteren Patienten wurden in umliegenden Rettungsdienstbereichen notfallmedizinisch versorgt. Die meisten Einsätze flog der Rettungshubschrauber im Umkreis von bis zu 50 Kilometern. Bis auf wenige Einzelfälle war “Christoph 66” nur in Rheinland-Pfalz unterwegs.

Bei den Alarmierungen handelte es sich in 87 Prozent der Fälle um Rettungseinsätze wegen internistischer Notfälle – wie zum Beispiel akuter Herzkreislauferkrankungen – oder Verkehrsunfällen, Schlaganfällen, Freizeit-, Arbeits-, und häuslichen Unfällen. Die übrigen 13 Prozent entfielen auf intensivmedizinische Verlegungsflüge von Klinik zu Klinik. Geflogen wird auftragsmäßig von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

Die Crew bestand beim 1.000. Einsatz aus Pilot Toni Blumentritt, Notarzt Dr. David Conrad und Notfallsanitäter (TC HEMS) Eike Maxin. Unterstützt wurden sie vor Ort vom Rettungsdienst Rotkreuz Kaiser aus Landstuhl und den Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Oberes Glantal.

“Christoph 66” wird als öffentlich-rechtlicher Hubschrauber von der Leitstelle Kaiserslautern disponiert. Die Entscheidung, wer die Hilfe des Hubschraubers benötigt und an welchem Ort, entscheidet einzig die Leitstelle. Sie alarmiert das jeweils nächstgelegene, am besten geeignete Rettungsmittel.

Der Intensivtransporthubschrauber (ITH) des Typs H145 gehört zu den modernsten Rettungshubschraubern. der einen schnellen und schonenden Transport von Patienten ermöglicht. Als sogenannter Dual Use Hubschrauber eignet er sich auch bestens für Inkubatortransporte schwer erkrankter Früh- und Neugeborener sowie für ECMO-Transporte schwer lungenkranker Patienten. In der Westpfalz wird der Hubschrauber mit einem Anteil von bisher 13 Prozent an Verlegungstransporten auch seinem überregionalen Einsatzauftrag in jeder Hinsicht gerecht.

Mit dem Westpfalz-Klinikum, der Uniklinik Homburg und der Klinik in Idar-Oberstein stehen der ADAC Luftrettung zuverlässige Partner für eine hochqualifizierte Notfallversorgung zur Seite. Deren Ärzte werden auf “Christoph 66” eingesetzt. Die großen Vorteile des Hubschraubers sind seine Einsatzgeschwindigkeit von rund 230 km/h, seine Schnelligkeit und seine Unabhängigkeit von schwierigen Straßen- oder Verkehrslagen. So kann er 70 Kilometer Entfernung in nur 20 Minuten zurücklegen.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH

Mit mehr 50 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem und werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. “Gegen die Zeit und für das Leben” lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert wird oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Seit 2017 ist die ADAC Luftrettung ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

Web: ADAC.de

Menschen brauchen Menschen

Langfristige Kooperation der Deutschen Vermögensberatung und Tafel Deutschland.

Frankfurt (ots) In Zukunft gehen die größte eigenständige Finanzberatung Deutschlands und Tafel Deutschland e.V. gemeinsame Wege. Getreu dem Unternehmensleitsatz “Menschen brauchen Menschen” startet die Kooperation mit einem besonderen Projekt: Die Deutsche Vermögensberatung unterstützt Tafel Deutschland dabei, ein in diesen Zeiten dringend benötigtes zentrales Logistiksystem weiter auszubauen. So werden unter anderem weitere Lager- und Transportkapazitäten in den Regionen geschaffen, damit die Tafeln noch mehr Lebensmittel retten können. Die Tafeln unterstützen damit armutsbetroffene Menschen und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.

Menschen brauchen Menschen / Langfristige Kooperation der Deutschen Vermögensberatung und Tafel Deutschland / Die Deutsche Vermögensberatung unterstützt maßgeblich den gemeinnützigen Verein “Menschen brauchen Menschen e.V.”Quellenangabe: “obs/DVAG Deutsche Vermögensberatung AG”

Andreas Pohl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG), sieht in der Kooperation eine Herzensangelegenheit: “Wir wissen um unsere hohe gesellschaftliche Verantwortung: als Familienunternehmen und Mittelständler, als große Berufsgemeinschaft und als regional stark verwurzeltes Unternehmen. Gerade in diesen unruhigen Zeiten zeigt sich, dass Gemeinschaft und Zusammenhalt das sind, was zählt! Wir möchten sowohl akut als auch langfristig helfen und uns für die so wichtige Arbeit der Tafel Deutschland einsetzen.”

Jochen Brühl, Vorsitzender Tafel Deutschland e.V., erklärt: “Wir freuen uns, dass die Deutsche Vermögensberatung zum Auftakt unserer Kooperation den Ausbau der bundesweiten Tafel-Logistik in den Mittelpunkt rückt. Dies hilft uns künftig noch mehr Lebensmittel zu retten und damit Menschen zu helfen. Wir können Lebensmittelverschwendung als Gesellschaft nicht hinnehmen. Erst recht nicht, wenn man bedenkt, dass es auch in Deutschland Menschen gibt, denen es an ausreichend und gesunden Lebensmitteln fehlt.”

Gemeinsam stärker: Menschen machen den Unterschied

Im 45. Jubiläumsjahr der Deutschen Vermögensberatung wird das soziale Engagement deutlich ausgebaut. Neben der langfristigen Kooperation mit Tafel Deutschland, die zunächst auf drei Jahre festgelegt wurde, wird das Familienunternehmen die Arbeit des in Gründung befindlichen gemeinnützigen Vereins “Menschen brauchen Menschen e.V.” fördern. Das gemeinsame Ziel des Engagements ist es, sich für ein mitmenschliches und verantwortungsbewusstes Miteinander in der Gesellschaft starkzumachen. Einen Tätigkeitsschwerpunkt bilden dabei Hilfsprojekte, die insbesondere die soziale Teilhabe und die Bildungschancen von wirtschaftlich und sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen verbessern und fördern.

Daher wird sich der gemeinnützige Verein “Menschen brauchen Menschen e.V.” zusammen mit Tafel Deutschland für eine besondere Förderung dieser Projekte auch auf regionaler Ebene einsetzen. Hierfür macht sich die dritte Generation der Familie Pohl als zentrale Gründungsmitglieder des Vereins stark. Nathalie Pohl und Annabell Pohl werden den hohen Anspruch an das gesellschaftliche Engagement der Deutschen Vermögensberatung auch in den Verein hineintragen und aktiv leben. Beide erklären: “Gleiche Bildungschancen für alle und soziale Teilhabe sind heute der Schlüssel für ein gleichberechtigtes Miteinander und für eine starke Gemeinschaft. Gerade in diesen Zeiten zeigt sich die enorme Bedeutung für ein solches Engagement!” Die Deutsche Vermögensberatung macht sich bereits seit Jahren für zahlreiche gemeinnützige und soziale Projekte stark. Die Stiftungen der Gründerfamilie, die Dr. Reinfried Pohl Stiftung und die Anneliese Pohl Stiftung, setzen sich für Unterstützung und Fortschritt in Medizin und Wissenschaft ein. Zudem engagiert sich das Familienunternehmen für regionale Projekte in den Bereichen Sport, Kunst und Kultur, insbesondere an den Unternehmensstandorten Frankfurt am Main und Marburg.

Über Menschen brauchen Menschen e.V.

“Menschen brauchen Menschen e.V.” ist ein in Gründung befindlicher gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat die Lebensgrundlagen und -bedingungen in der Gesellschaft nachhaltig zu stärken und zu fördern. Daher unterstützt er insbesondere Projekte und Organisationen aus den Bereichen Bildung & Entwicklungsförderung, Forschung und Wissenschaft, sowie Natur- und Umweltschutz. Der gemeinnützige Verein wird maßgeblich von der Deutschen Vermögensberatung unterstützt. Weitere Informationen unter www.menschen-brauchen-menschen.org

Über Tafel Deutschland e.V.

Die Tafel Deutschland vertritt, koordiniert und unterstützt über 940 Tafeln in Deutschland, die Lebensmittel retten und an armutsbetroffene Menschen verteilen. Die Tafeln sind mit rund 60.000 überwiegend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern Deutschlands größte sozial-ökologische Bewegung. Rund 1.65 Millionen Bedürftige in Deutschland nutzen die Angebote ihrer örtlichen Tafel. 1/3 davon sind Kinder und Jugendliche, deren Elternhaushalte durch die Tafeln eine wichtige Entlastung erfahren.

Über die Deutsche Vermögensberatung Gruppe

Mit über 5.000 Direktionen und Geschäftsstellen betreut die Deutsche Vermögensberatung Unternehmensgruppe rund 8 Mio. Kunden zu den Themen Finanzen, Vorsorge und Absicherung. Die DVAG ist Deutschlands größte eigenständige Finanzberatung. Aktuelle Informationen und Unternehmensnachrichten finden Sie unter www.dvag.de

Ferien in Corona-Zeiten: Greift meine Versicherung?

Das müssen Urlauber jetzt wissen…

München (ots) In Europa sinkt die Zahl der Covid-19-Fälle, überall werden Beschränkungen gelockert, ab Juni sind Reisen in Europa teilweise wieder möglich. Dennoch gibt es viele Unsicherheiten, gerade was den Versicherungsschutz angeht. Die ADAC SE beantwortet die wichtigsten Fragen.

Ferien in Corona-Zeiten: Greift meine Versicherung? / Das müssen Urlauber jetzt wissen müssen……. / Der ADAC Ambulanz-Jet Quellenangabe: “obs/ADAC SE/ADAC Ambulanz-Service”

Hilft mir eine Reiserücktrittversicherung, wenn sich die Lage wieder verschärft?

Eine Reiserücktrittsversicherung greift nur, wenn man selbst erkrankt und die Reise nicht antreten kann. In diesem Fall werden die vertraglich geschuldeten Stornokosten von der ADAC Reiserücktrittsversicherung übernommen. Voraussetzung ist, dass sie vor der Erkrankung abgeschlossen worden ist.

Wird eine gebuchte Reise vom Veranstalter abgesagt oder gibt es eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts, sollte sich der betroffene Urlauber zunächst an den Veranstalter oder die Airline wenden, ob Alternativen angeboten werden oder eine kostenlose Stornierung möglich ist. Diese sind auch die Ansprechpartner, wenn gebuchte Veranstaltungen oder Touren ausfallen, bzw. wenn man schon vor Ort ist und nicht nach Hause fliegen kann.

Kann ich gratis stornieren, weil die strengen Coronaregeln am Urlaubsort keine Erholung ermöglichen?

Aus diesem Grund kostenlos von einer gebuchten Reise zurückzutreten, ist rechtlich in der Regel nicht abgedeckt. Veranstalter und Hoteliers haben die Sicherheitsregeln nicht erlassen, müssen sie aber ebenso wie die Urlauber einhalten.

Kann allerdings die gebuchte Rückreise aufgrund einer Corona-Erkrankung nicht angetreten werden, erstattet die ADAC Reiserücktrittsversicherung im Rahmen des Reiseabbruchs die anfallenden Mehrkosten (z.B. Umbuchung) und die notwendigen zusätzlichen Rückreise- und Unterkunftskosten.

Übernimmt meine gesetzliche Krankenkasse die Kosten, wenn ich krank werde?

Die gesetzlichen Krankenkassen kommen für Behandlungen bei einer akuten Erkrankung oder bei einem Unfall sowohl in EU-Mitgliedsländern als auch in Ländern auf, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht. Ein Krankenrücktransport nach Deutschland wird allerdings nicht bezahlt. Hierfür kann man sich über eine ADAC Plus- oder Premium-Mitgliedschaft oder einen ADAC Auslandskrankenschutz absichern.

Werde ich nach Deutschland zurückgebracht, wenn ich im Urlaub krank werde?

Ob ein Krankenrücktransport von ADAC Plus- und Premium-Mitgliedern oder Versicherten nach Deutschland durchgeführt werden kann, hängt von den Quarantäne-Bestimmungen ab – sowohl im Urlaubsland als auch in Deutschland. Der ADAC Ambulanz-Service transportiert derzeit täglich Personen zurück, die auf Reisen erkrankt sind oder sich verletzt haben. Die Transporte werden auch durchgeführt, wenn eine Reisewarnung besteht. Allerdings kann es zu Verzögerungen aufgrund des höheren Organisationsaufwandes kommen.

Bei einer lebensbedrohlichen Erkrankung und einer medizinischen Unterversorgung vor Ort, werden in jedem Fall alle zur Verfügung stehenden Transportoptionen geprüft. Diese reichen von regionalen Verlegungen in Zentren mit einer höheren Versorgungsmöglichkeit bis hin zum Rücktransport per Ambulanzflug unter Isolationsbedingungen. Jeder Einzelfall wird auf bestehende Optionen geprüft werden, auch unter Berücksichtigung des Risikos für die fliegerische und medizinische Crew, des Risikos für die Bevölkerung sowie unter Berücksichtigung der von den jeweiligen Behörden vorgegebenen Restriktionen.

Was ist, wenn ich eine Panne im Ausland habe?

Bei einer Panne oder einem Unfall im Ausland erreichen Urlauber den ADAC unter der +49 89 22 22 22. Der Schaden wird aufgenommen und an den Partnerclub im jeweiligen Land weitergeleitet.

Der Partnerclub vermittelt einen Pannenhelfer oder einen Abschleppdienst vor Ort. Dieser kennt die Mitgliedsdaten des Liegengebliebenen, verlangt keine Bezahlung und schleppt das Plus- oder Premium-Mitglied, wenn die Panne sich nicht vor Ort beheben lässt, in die nächste geeignete Werkstatt. Der Partnerclub informiert den ADAC über das Ergebnis und gegebenenfalls die Werkstattadresse. Kann das Fahrzeug nicht innerhalb von drei Werktagen technisch fahrbereit gemacht werden und es besteht kein wirtschaftlicher Totalschaden, übernimmt der ADAC den Fahrzeugrücktransport. Es kann hier allerdings aufgrund der Corona-Bestimmungen weiterhin zu Verzögerungen kommen.

ADAC Mitglieder, die im Urlaub krank werden oder einen Unfall haben und Hilfe benötigen, können sich an den ADAC Auslandsnotruf (Tel.: +49 89 76 76 76), bei einer Panne oder einem Unfall wird unter Tel.: +49 89 22 22 22)geholfen.

Produktangebot:

Der ADAC Auslandskrankenschutz bietet Kostenübernahme für medizinisch notwendige Heilbehandlung im Ausland. Dazu Organisation und Kostenübernahme von Hilfeleistungen, bis hin zum Krankenrücktransport sowie Privatpatientenstatus und freie Wahl unter den Krankenhäusern im Ausland.

https://www.adac.de/produkte/versicherungen/auslandskrankenversicherungen/

Die ADAC Reiserücktrittsversicherung bietet Schutz bei Reiserücktritt, Reiseabbruch und für Ihr Reisegepäck. Jederzeit abschließbar, weltweit gültig, Schutz auf jeder Reise.

ADAC Stiftung: Erste Hilfe leisten – auch während Corona

Für rund 50 Prozent ist ein Automatischer Externer Defibrillator (AED) kein Begriff
Fazit: hoher Aufklärungsbedarf zum Thema Wiederbelebung

München (ots) Schnelle erste Hilfe ist bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand überlebenswichtig. Durch das Einmaleins der Wiederbelebung “Prüfen, Rufen, Drücken” werden erste lebensrettende Maßnahmen eingeleitet. Allerdings obliegt insbesondere es in Zeiten der Corona-Pandemie der helfenden Person, ob eine Herzdruckmassage durchgeführt wird. Unterstützen kann hier zusätzlich der Einsatz eines Automatisierten Externen Defibrillators.

ADAC Stiftung: Erste Hilfe leisten – auch während Corona / Für rund 50 Prozent ist ein Automatischer Externer Defibrillator (AED) kein Begriff / Fazit: hoher Aufklärungsbedarf zum Thema WiederbelebungQuellenangabe: “obs/ADAC SE/ADAC Stiftung”

“Bei einem Notfall steht grundsätzlich der Eigenschutz immer an erster Stelle und jeder Ersthelfer muss in dieser Zeit selbst entscheiden, welche Maßnahmen er durchführen möchte, erläutert Dr. Andrea David, Vorstand der ADAC Stiftung. “Aber auch in Corona-Zeiten gibt es Möglichkeiten, erste Hilfe zu leisten, der verunfallten Person zur Seite zu stehen und sich gleichzeitig selbst ausreichend zu schützen. Ansprache der Person, Notruf wählen und vor Ort bleiben, bis der Rettungsdienst eingetroffen ist – das geht auch mit einem Sicherheitsabstand von 1,50 Meter.”

Wie wichtig aktive Hilfe ist, zeigen die Zahlen: Über 50.000 Menschen erleiden deutschlandweit außerhalb eines Krankenhauses jährlich einen plötzlichen Herz-Kreislaufstillstand, circa 60 Prozent davon zuhause. Nur jeder zehnte Betroffene überlebt, denn ohne Hilfe kommt es innerhalb von drei bis fünf Minuten zu irreversiblen Schäden am Gehirn, der Rettungsdienst benötigt jedoch durchschnittlich acht bis zehn Minuten zum Einsatzort.

Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte kann jeder mit einer Herzdruckmassage lebensrettende Maßnahmen einleiten – aber nur 42 Prozent der Deutschen helfen. In anderen europäischen Ländern liegt die Quote bei bis zu 75 Prozent. Neben den grundlegenden Maßnahmen “Prüfen, Rufen, Drücken” ist eine zusätzliche Beatmung sinnvoll. Sie sollte aber nur von geschulten Personen durchgeführt werden. Ebenso kann der Einsatz eines AED die Überlebenschancen erhöhen, wenn sichergestellt ist, dass die Herzdruckmassage nur für wenige Sekunden, während der Abgabe des Schocks durch den AED, unterbrochen wird. Wie ein AED funktioniert, zeigt die Grafik.

Die ADAC Stiftung hat eine repräsentative Befragung über das Wissen zum Einsatz von AED im Rahmen der Laienreanimation durchgeführt. Nur für etwas mehr als die Hälfte der befragten Personen ohne medizinische Fachkenntnisse ist AED ein Begriff. Je älter die Befragten sind, desto unbekannter ist der Automatische Externe Defibrillator. Zudem wissen 84 Prozent nicht, wo sich der nächste AED befindet, weder im häuslichen Umfeld noch am Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz. Nur ca. 40 Prozent kennen die richtige Reihenfolge bzw. Priorisierung für Erste-Hilfe-Maßnahmen “Prüfen – Rufen – Drücken – Beatmen – AED”.

“Unsere Befragung zeigt, dass hoher Aufklärungsbedarf zum Thema Automatischer Externer Defibrillator besteht. Unser Ziel ist es daher, weiter über die wichtigsten Erste Hilfe Maßnahmen undden richtigen Einsatz eines AED zusätzlich zur Herzdruckmassage und ggf. Beatmung aufzuklären und damit die Überlebenschancen bei plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillständen zu erhöhen, erklärt Dr. Andrea David.

Die repräsentative Befragung erfolgte im Auftrag der ADAC Stiftung im November 2019 unter 1.033 Teilnehmern des Bilendi Panels nach CAWI (Computer-Aided-Web-Interviewing) . Die ADAC Stiftung hat bereits 2019 die bundesweite Aufklärungs-Kampagne #heldkannjeder – Das Einmaleins der Wiederbelebung zur Laienreanimation durchgeführt.

Ausführliche Informationen zur Befragung
finden Sie unter stiftung.adac.de

Österreich lockert die Reisebestimmungen: Was Autofahrer jetzt beachten müssen

2019 wurden 79.000 Mautsünder erwischt – die Top-Ten Ausreden – Ersatzmaut kostet 120 Euro

München (ots) Deutsche Autofahrer dürfen ab Montag, den 15. Juni, wieder nach Österreich einreisen – das gilt sowohl für Geschäftsreisen als auch für Touristen.

Wenn der Hund die Vignette tatsächlich frisst, muss trotzdem ein Ersatz-Pickerl gekauft werden: Was Autofahrer jetzt beachten müssen Quellenangabe: “obs/ADAC SE”

Damit die wiedergewonnene Reisefreiheit kein böses Nachspiel hat, sollte man nicht vergessen, eine gültige Vignette zu besorgen. Ausreden wie “mein Hund hat das Pickerl gefressen” oder die “Vignette ist in der Handtasche meiner Frau” werden nur wenig nützen. 2019 wurden insgesamt 220.325 Vignettensünder erwischt – 36 Prozent, also rund 79.000 der Fahrzeuge, stammten aus Deutschland. Im Jahr 2018 waren es noch 42 Prozent. Und die Strafen sind happig, es wird eine Ersatzmaut in Höhe von 120 Euro oder ein Bußgeld ab 300 Euro fällig.

Die Top-Ten der Ausreden:

– Ich habe nichts von der Vignettenpflicht in Österreich gewusst

– Ich habe nicht gewusst, wo man sich eine Vignette kaufen kann

– Ich habe nicht gewusst, dass man bei einem Windschutzscheibenbruch eine Ersatzvignette erhält

– Das Navi hat mich auf die Autobahn gelotst

– Es ist umständlich, eine 10-Tages-Vignette von der Windschutzscheibe abzulösen

– Ich muss schnell ins Krankenhaus

– Ich habe keine Vertriebsstelle gefunden

– Ich habe keine Vignette an der Vertriebsstelle erhalten

– Ich habe die Vignettenpflicht-Schilder nicht gesehen

– Das ist nicht mein Auto

Autofahrer sollten also unbedingt eine Vignette erwerben. Der Preis für die Pkw-Jahresvignette beträgt 91,10 Euro, für zwei Monate 27,40 Euro, und das 10-Tages-Pickerl kostet 9,40 Euro. Motorradfahrer müssen für die Jahresvignette 36,20 Euro, für die Zwei-Monats-Vignette 13,70 Euro und die Zehn-Tages-Vignette 5,40 Euro bezahlen. Wer häufiger nach Österreich reist, kauft in der Regel eine Jahresvignette. Diese lohnt sich für Vielfahrer erst ab August nicht mehr. Die Zeit von August bis Ende November können diese mit zwei Zwei-Monats-Vignetten überbrücken.

Direkt von 0 auf Platz 12 des Rankings hat es übrigens eine Ausrede zur Digitalen Vignette geschafft: “Ich habe mich bei der Eingabe ja nur um eine Ziffer geirrt.” Bei der digitalen Alternative zum klassischen “Klebe-Pickerl” ist wichtig zu wissen, dass sie erst ab dem 18. Tag nach dem Online-Kauf gültig ist. Sie ist also nichts für Kurzentschlossene. Der Grund: Kunden haben in Europa bei jeder Online-Bestellung das Recht, innerhalb von zwei Wochen vom Kauf zurückzutreten. Dazu wird mit drei Tagen Postlaufzeit gerechnet. Daher ist die digitale Vignette erst ab dem achtzehnten Tag nach dem Kauf gültig.

Wer nicht “kleben” und trotzdem nicht 18 Tage warten will, kann die digitale Vignette auch bei einer ADAC Geschäftsstelle erwerben – denn nur beim Direktkauf entfällt die gesetzliche Sperrfrist, und die Vignette ist sofort gültig.

Produktangebot

Die Vignetten für Österreich sind in allen ADAC Geschäftsstellen und im Internet unter www.adac-shop.de sowie telefonisch unter 0 800 5 10 11 12 (Montag bis Samstag 8 bis 20 Uhr) erhältlich.

Unabhängig von der Vignette ist auf bestimmten Streckenabschnitten in Österreich zusätzlich eine Sondermaut zu zahlen. Für die Brenner-, Tauern- und Pyhrnautobahn sowie den Arlbergtunnel und Karawankentunnel (Richtung Süden) gibt es im Vorverkauf digitale Tickets, mit denen die Mautstelle ohne anzuhalten passiert werden kann.

Ortsrundgänge mit LINKE-Bundestagsabgeordneten Jan Korte

Salzlandkreis. Der LINKE-Bundestagsabgeordnete Jan Korte machte anlässlich seiner jüngsten Wahlkreistour durch den Salzlandkreis unter anderem in Osmarsleben und Cochstedt Station.

Gemeinsam mit dem Osmarslebener Dorfklub-Vorsitzenden Lars Lehmann und dem Cochstedter Ortsbürgermeister Wolfgang Weißbart tauschte sich Korte unter Wahrung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln während der Ortsrundgänge über aktuelle Anliegen und Sorgen der Einwohner aus. Neben diesen Besuchen stand auch ein Gespräch mit Bernburgs Oberbürgermeister Henry Schütze auf dem Programm des Abgeordneten.

Im Mittelpunkt des Meinungsaustausches standen die Folgen der Corona-Pandemie auf die soziale Situation, den Arbeitsmarkt und die Kommunalfinanzen sowie das Vereinsleben.

Im Anschluss an seine Wahlkreistour erklärt Korte: “Die Krise zeigt radikal die Schwächen der herrschenden Bundespolitik der vergangenen drei Jahrzehnte auf, die auf Investitionen verzichtet, unsere Gesundheit der Rendite unterordnet und öffentliche Leistungen privatisiert hat.”

Korte und seine Bundestagsfraktion fordern daher in den zurückliegenden  Sitzungswochen im Bundestag mit Nachdruck ein soziales und ökologisches Konjunktur- und Investitionsprogramm gegen die Corona-Krise. Zur Finanzierung der Krise will DIE LINKE das reichste ein Prozent der Bevölkerung, die Milliardäre und Multimillionäre, über eine gerechte Vermögensabgabe an der Bewältigung der Krise beteiligen.

Denn es dürfe nicht sein, so der Linkspolitiker, dass Geringverdiener, Rentner, Erwerbslose und Familien durch steigende Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit, sowie finanziell klamme Gemeinden und das Vereinsleben, unter den Folgen der Krise leiden, während Konzerne, die über milliardenschwere Rücklagen verfügten, bedingungslos großzügige Staatshilfen bekämen.

Jörg Lemmert
Wahlkreismitarbeiter MdB Jan Korte

MdB Jan Korte
1.Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE
Bürgerbüro Bernburg
Kleine Wilhelmstraße 2b
06406 Bernburg
Tel./Fax.: 03471 /622947

jan.korte.wk@bundestag.de

www.jankorte.de

Eucon spendet 10.000 Atemschutzmasken an die Malteser

Münster, 15. Mai 2020 – 10.000 Mund-Nasen-Schutzmasken nach DIN EN 14683 für Ehrenamtliche und Mitarbeitende hat der Digitalisierungsexperte Eucon Group den Maltesern in Münster gespendet. Die Masken stammen vom Automobilzulieferer Hengst Filtration. Der Spezialist für Filtrationslösungen produziert in seinem Werk in Münster aktuell rund 100.000 Schutzmasken täglich.

(V.r.n.l.) Für die Spende von 10.000 Atemschutzmasken für die Malteser in Münster bedankten sich Franziska Heeg (stv. Diözesangeschäftsführerin) und Dr. Gabrielle von Schierstaedt (Diözesanleiterin) bei Sven Krüger (CEO) und Barbara Greissinger (Head of Corporate Communications), die das soziale Engagement der Eucon Group koordiniert. Die unkonventionelle Übergabe fand am Donnerstag unter Einhaltung von Mindestabstand und Hygienevorschriften auf dem Gelände der Diözesangeschäftsstelle statt. Foto: Eucon

Die unkonventionelle Übergabe der Atemschutzmasken fand am Donnerstag in der Diözesangeschäftsstelle der Malteser in Münster statt. Dr. Gabrielle von Schierstaedt, Diözesanleiterin der Malteser im Bistum Münster, bedankte sich herzlich für die Spende, die „genau zur richtigen Zeit kommt“. Für Sven Krüger ist es gerade in Zeiten wie diesen besonders wichtig, dass Unternehmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen: „Mit unserer Spende möchten wir einen Beitrag leisten, das Sozial- und Gesundheitswesen im Kampf gegen das Coronavirus zu unterstützen, und allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz danken. Gleichzeitig liegt es uns am Herzen, die Innovationskraft der Automobilindustrie wertzuschätzen. Die konkrete Idee hatten wir, als wir hörten, dass der Filtrationsspezialist Hengst aus Münster jetzt auch Atemmasken produziert.“

Zum Schutz der Bevölkerung und im Kampf gegen die aktuelle Covid-19-Pandemie sind Ehrenamtliche sowie Mitarbeitende der Malteser derzeit im Dauereinsatz. Sie helfen, Personen auf das Coronavirus zu testen, und errichten Fieberambulanzen sowie Behelfskrankenhäuser, wie in Laer im Kreis Steinfurt. „Die von Eucon gespendeten Atemschutzmasken helfen uns dabei, unseren Einsatz und unsere Angebote unter den strengen Schutzauflagen zu gewährleisten“, sagten Franziska Heeg und Kai Flottmann, die den Krisenstab der Malteser im Bistum Münster leiten. „Jede Woche benötigen wir circa 300 Masken, um die Gefahr der Übertragung zu reduzieren“, erklärte Kai Flottmann. „Gerade jetzt, wo wir auch unseren Fahrdienst und Schulbegleitdienst wieder durchführen, wird jede Maske gebraucht“, ergänzte Franziska Heeg.

Viele Ehrenamtliche und Mitarbeitende der Malteser sind geschult, um Menschen in Not auch unter strengen Schutzauflagen sicher und zuverlässig helfen zu können. „In der Corona-Krise haben wir einige neue Hilfsangebote geschaffen: Mit Einkaufshilfen und Telefonbesuchsdiensten unterstützen wir insbesondere Risikogruppen und Personen in Quarantäne. Angehörige von Demenzkranken erhalten Rat und Hilfe per Telefon und vieles mehr“, sagte Gabrielle von Schierstaedt, erste Ansprechpartnerin aller ehrenamtlichen Malteser im Bistum Münster. Sie sind derzeit mit den hauptamtlichen Maltesern im Einsatz, um den hohen Bedarf an medizinischem und sanitätsdienstlichem Personal zu decken.

Die Eucon Group engagiert sich seit Jahren aktiv für diverse soziale Projekte, etwa im Rahmen der Stiftung Mind & Move Network.

Über die Malteser

Der Malteser Hilfsdienst e.V. ist mit über einer Million Mitgliedern und Förderern einer der großen caritativen Dienstleister in Deutschland. Die katholische Hilfsorganisation ist bundesweit an mehr als 700 Orten vertreten, 30 davon im Bistum Münster, wo sich mehr als 2.800 ehrenamtlich Helfende engagieren. 1953 durch den Malteserorden und den Deutschen Caritasverband in Münster gegründet, steht der christliche Dienst am Bedürftigen im Mittelpunkt der Arbeit. Weitere Details zu den Maltesern im Bistum Münster: www.malteser-muenster.de

Über Eucon

Eucon ist ein digitaler Pionier der Daten- und Prozessintelligenz. Seit 20 Jahren kombiniert das Unternehmen Marktdaten und Expertenwissen mit neuesten Technologien zu intelligenten Automatisierungslösungen. Als Digitalisierungspartner ist Eucon auf die Branchen Automotive, Versicherungen und Real Estate spezialisiert. Auf Basis von modernen Technologien wie Robotic Process Automation (RPA) und Künstlicher Intelligenz (KI) bietet Eucon daten- und technologiebasierte Lösungen. Kunden profitieren von Effizienz- und Kostenvorteilen und realisieren neue Wertschöpfungspotenziale, indem sie ihre Datenschätze gewinnbringend nutzen und Geschäftsprozesse automatisieren. Mit rund 400 Mitarbeitern betreut das Unternehmen 250 Kunden in mehr als 80 Ländern von globalen Niederlassungen in Europa, Nord- und Lateinamerika und im asiatisch-pazifischen Raum.

Web: eucon.com

Corona-Krise bremst Verkehrserziehung – DVW reagiert auf fehlende Radfahrausbildung

Corona-Krise bremst Verkehrserziehung

DVW reagiert auf fehlende Radfahrausbildung in der Grundschule

Berlin, 15. Mai 2020: Durch die Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie wird die schulische Radfahrausbildung derzeit in keinem Bundesland durchgeführt.

Quelle: VMS

Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) reagiert auf den Ausfall und bietet bis Ende Juli ein kostenloses Online-Portal für Schüler an, um die theoretischen Grundlagen der Radfahrausbildung zu vermitteln. Das Angebot wurde zusätzlich um einen Ratgeber erweitert, der Eltern helfen soll, praktische Übungen mit den Kindern durchzuführen. DVW-Geschäftsführer Daniel Schüle sieht es als gute Lösung auf Zeit: „Die Radfahrausbildung ist der wichtigste Baustein der schulischen Verkehrserziehung. Mit dem Online-Portal können wir unkompliziert Lerninhalte für zuhause anbieten und auch Eltern unterstützen. Trotzdem kann es kein vollwertiger Ersatz der Radfahrausbildung sein.“

Das Angebot ist unter radfahrausbildung-zuhause.de zu finden. Das Portal nutzt dabei Lerninhalte der erfolgreichen Online-Plattform der Verkehrswacht Medien & Service GmbH (VMS), die bereits seit etlichen Jahren ihre bewährten Schulmaterialien zur Radfahrausbildung mit einem Angebot im Netz ergänzt. So können auch für zuhause Themen und Inhalte aufbereitet werden, die Schülern der 3. und 4. Klasse richtiges Verhalten im Straßenverkehr und wichtige Regeln näherbringen. Trotzdem sind die fahrpraktischen Übungen unerlässlich, wie Daniel Schüle bekräftigt: „Wissen ist das eine, aber die Kinder müssen auch sicher auf dem Fahrrad sein. Darum ist regelmäßiges Üben an Orten ohne oder mit wenig Verkehr auch mit den Eltern dringend empfohlen. Mit dem Elternratgeber wollen wir zusätzlich Anregungen für die Fahrpraxis geben.“

Web: deutsche-verkehrswacht.de

Keine Staatshilfen für Dividenden zahlende Konzerne

Autokonzerne müssen Zahlungen an Aktionäre in Höhe von 5,8 Milliarden Euro stoppen.

Keine Staatshilfen für Dividenden zahlende Konzerne – Autokonzerne müssen Zahlungen an Aktionäre in Höhe von 5,8 Milliarden Euro stoppen

Berlin/Köln. Die Autolobby ruft in diesen Tagen nach Kaufprämien für Pkw. Zeitgleich planen eben diese Autokonzerne Dividendenauszahlungen in Milliardenhöhe an Aktionärinnen und Aktionäre. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre kritisieren diese Vorgehen scharf und machen anhand konkreter Zahlen der drei großen deutschen Automobilhersteller deutlich, dass die Forderungen der Autokonzerne nach Staatshilfen in Form von Kaufbeihilfen, Steuersenkungen und einer neuen Form der Abwrackprämie absolut unangemessen sind.

Jens Hilgenberg, Leiter Verkehrspolitik des BUND und Vorstandsmitglied beim Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre: „Gewinne privatisieren und Risiken sozialisieren, das ist der Plan der Autokonzerne. Jetzt ist die Bundesregierung gefordert, diese Unverschämtheit nicht zuzulassen. Es muss gelten: Keine Staatshilfen für Dividenden zahlenden Konzerne.“

Mit insgesamt 5,8 Milliarden Euro Dividende wollen Volkswagen, Daimler und BMW ihre Aktionärinnen und Aktionäre am für die Konzerne finanziell erfolgreichen Jahr 2019 beteiligen. Gleichzeitig rufen die gleichen Konzerne nach finanzieller Unterstützung des Staates für das Jahr 2020. Hilgenberg weiter: „Die gerade in der Corona-Krise nach wie vor begrenzten Steuermittel müssen vor allem solchen Unternehmen zugutekommen, die anders als unsere Autokonzerne keine großen finanziellen Rücklagen bilden konnten. Das betrifft vor allem kleine Unternehmen und den Mittelstand, die in vielen Fällen in der Existenz bedroht sind. Dass gut situierte Konzerne jetzt solchen Unternehmen die begrenzten Mittel streitig machen, ist unlauter.“

Auch großzügige Boni für Vorstandsmitglieder sind der aktuellen Situation nicht angemessen und müssen gekürzt werden, erklärt JensHilgenberg weiter: „Boni für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hingegen sollten von den Dividendenzahlungen entkoppelt und ausgezahlt werden. Denn Sonderzahlungen für Mitarbeitende kommen, entgegen der Managerboni, vor allem der lokalen Wirtschaft zugute.“

Aktuell einbrechende Absatzzahlen sind nicht zuletzt einer verfehlten Modellpolitik der letzten Jahre geschuldet. Die Konzentration auf immer größere, schwerere und leistungsstärkere Fahrzeuge macht sich in der Krise besonders negativ bemerkbar. Zukünftig müssen die Konzerne auf kleine, leichte und sparsame Elektrofahrzeuge setzten, die energie- und ressourcenschonend in Herstellung, Betrieb und Entsorgung sind. Auch sollten die Konzerne vermehrt auf die Produktion von Fahrzeugen für öffentliche Verkehre umstellen.

Hilgenberg abschließend: „Großaktionäre wie das Land Niedersachsen bei der Volkswagen AG oder die Familie Quandt/Klatten bei der BMW AG haben jetzt die Chance, Haltung zu zeigen. Sie müssen dafür bei den anstehenden Hauptversammlungen die Dividendenzahlung für das vergangene Geschäftsjahr unterbinden und dafür sorgen, dass die Modellpolitik und Geschäftsmodelle einmal grundlegend überdacht werden.“

Hintergrund

Geplante Dividendenzahlungen deutscher Autokonzerne 2020:

- VW  Aktionärsstruktur: www.volkswagenag.com/de/InvestorRelations/shares/shareholder-structure.html 
 Aktienkurs: 128,32 (Stand 07.05.2020) 
 Dividende je Stammaktie: 6,50 € 
 Dividende je Vorzugsaktie: 6,56 € 
 Anzahl der ausstehenden Aktien: 
 Stammaktien: 295.089.818 x 6,50 € = 1.918.083.817 € 
 Vorzugsaktien: 206.205.445 x 6,56 € = 1.352.707.719 € 
 Dividendenausschüttung gesamt: 3.270.791.536 €
- BMW Aktionärsstruktur: www.bmwgroup.com/de/investor-relations/aktie.html#ace-411422262 
 Aktienkurs: 50,35 (Stand 07.05.2020) 
 Dividende je Stammaktie: 2,50 € 
 Dividende je Vorzugsaktie: 2,52 € 
 Anzahl der ausstehenden Aktien: 
 Stammaktien: 601.995.196 x 2,50 € = 1.504.987.990,00 € 
 Vorzugsaktien: 56.122.857 x 2,52 € = 141.429.599,64 € 
 Dividendenausschüttung gesamt: 1.646.417.589,64 €
- Daimler Aktionärsstruktur: www.daimler.com/investoren/aktie/aktionaersstruktur 
 Aktienkurs: 30,29 € (Stand: 07.05.2020) 
 Dividende je Stammaktie: 0,90 Euro 
 Anzahl der ausstehenden Aktien: 1.069.837.447 
 Dividendenausschüttung gesamt: 962.853.702 €  

Den Gegenantrag zur Hauptversammlung der BMW AG am 14. Mai 2020, keine Dividende auszuschütten, finden Sie hier: www.kritischeaktionaere.de/bmw/gegenantraege-43/

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Antje von Broock (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin

www.bund.net

Sonderzahlung für Corona-Arbeit

Johanniter: Finanzierung des Arbeitgeberanteils für soziale Unternehmen unrealistisch

Berlin (ots) Für ihren besonderen Einsatz in der Altenpflege unter Corona-Bedingungen sollen Beschäftigte eine Sonderzahlung erhalten. Die Johanniter sprechen sich in der aktuellen Diskussion gegen einen Arbeitgeberanteil für Sozialunternehmen aus.

Der aktuelle Vorschlag der Bundesregierung lautet, dass zwei Drittel dieser Sonderzahlungen über die Pflegeversicherung finanziert werden sollen. Um den bereits festgelegten steuer- und sozialversicherungsabgabenfreien Betrag in Höhe von maximal 1.500 Euro pro Beschäftigtem möglichst voll auszuschöpfen, sollen die Bundesländer und die Arbeitgeber das letzte Drittel gemeinsam aufbringen.

Dazu sagt Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe: “Wir erleben hautnah die gesellschaftliche Bedeutung von Menschen in systemrelevanten Berufen. Zu Recht wird daher über Sonderzahlungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Altenpflege debattiert. Jedoch ist der aktuelle Vorschlag, die Arbeitgeber anteilig an der Finanzierung der Sonderzahlung zu beteiligen, mit Blick auf die Sozialwirtschaft nicht realistisch. Gemeinnützige Träger verfügen aufgrund ihrer Rechtsform grundsätzlich nicht über geeignete Rücklagen und sind bereits jetzt durch Mehrbelastungen erheblich beschwert.”

Ein solcher Arbeitgeberanteil könne weder von gemeinnützigen Sozialunternehmen ausgezahlt, noch könnten solche Zahlungen in Zukunft erwirtschaftet werden. “Damit werde man der besonderen Bedeutung der Beschäftigten, die sie für die Bewältigung der Corona-Pandemie haben, nicht gerecht”, so Lüssem weiter. Die Johanniter plädieren deshalb für eine einheitliche Übernahme des letzten Drittels der Sonderzahlung durch die Bundesländer.

Über die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit rund 25.000 Beschäftigten, mehr als 40.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,2 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland.

Web: johanniter.de

DeutschlandScout.com – Lauenburg bei Stecklenberg im Harz

Willkommen bei DeutschlandScout.com

Hallo ich bin Ben, Ihr DeutschlandScout. Ich werde Sie, an viele schöne und historische Orte in Deutschland führen.

Ich stehe hier vor der Ruine der Lauenburg im Harz.
Die Lauenburg ist die Ruine einer zweiteiligen Höhenburg,
Große Lauenburg und Kleine Lauenburg. Sie befindet sich im Harz nahe der Ortschaft Stecklenberg. Sie wurde im Hochmittelalter errichtet. Während die Hauptburg stark verfallen ist, sind noch wenige Reste der Türme und Außenmauern erhalten, darunter der Bergfried der Vorburg, dessen Ruine schon von weitem gut sichtbar ist. Eine moderne Treppen- und Aussichtsplattform ermöglicht einen guten Rundumblick in das Harz Vorland. Die zweiteilige Burganlage wurde im dritten Quartal des 11. Jahrhunderts als Reichsburg erbaut. Die Erbauung von Vor- und Hauptburg dauerte vermutlich bis zu zehn Jahre. Zweck der Anlage, war der Schutz von Quedlinburg und der nahen Heerstraßen. Im Jahr 1180 wurde sie bei kriegerischen Auseinandersetzungen von Friedrich des Ersten (Barbarossa) erobert. Später hausten zeitweilig Raubritter in der Burg, bis sie im 14. Jahrhundert zerstört wurde. An der Dorfkirche in Stecklenberg wurde ein Modell mit einer Rekonstruktion der Lauenburg aufgestellt, das einen guten Eindruck von der einstigen Burganlage vermittelt. Die Ruine Lauenburg, die frei zugänglich ist, ist in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen.
Ihr DeutschlandScout.

Finanzielle Lage der Zoos spitzt sich weiter zu Dringender Appell für Finanzhilfen auf Bundes- und Landesebene

Berlin (ots) Die Situation für die deutschen Zoos spitzt sich zu. Nach den ersten Lockerungen der Pandemie-Maßnahmen haben nur wenige Bundesländer entschieden, Zoos und Tierparks nach dem 19. April wieder zu öffnen.

Foto: DPWA.de

“Nach dieser langen Schließzeit begrüßen wir es natürlich außerordentlich, wenn jetzt zumindest die Zoos in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz in der kommenden Woche wieder öffnen dürfen”, sagt der Präsident des Verbandes der Zoologischen Gärten, Jörg Junhold. “Für alle anderen ist neben den fehlenden Einnahmen vor allem der fehlende verbindliche Zeitplan für eine Öffnung das größte Problem. Bei allem notwendigen Schutz der Bevölkerung muss ein konkreter Plan her, wie die Zoos unter Auflagen wieder Besuchereinnahmen generieren können, um die seit mehr als vier Wochen laufenden Kosten für unseren wertvollen Tierbestand, das Personal und das Futter zu finanzieren”, sagt Junhold. “Wir können nicht einfach abschließen und abwarten.”

Ende März hatte der Verband unter anderem die Bundeskanzlerin mit der Bitte um ein Soforthilfe-Programm in Höhe von 100 Millionen Euro angeschrieben. Allerdings ist das Schreiben bisher größtenteils unbeantwortet geblieben und die bisher eingerichteten Rettungsschirme der Bundesregierung sind für die Zoos weitgehend nicht nutzbar.

Der Verband der Zoologischen Gärten, die Deutsche Tierpark-Gesellschaft und der Deutsche Wildgehege-Verband unterstützen daher die Initiativen von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein und appellieren noch einmal dringend an die Bundesregierung und die Bundesländer, ein Soforthilfeprogramm für alle Zoos und Tierparks aufzulegen. Mecklenburg-Vorpommern beabsichtigt, den Zoos des Landes größere Teile ihrer monatlichen Fixkosten zu erstatten. Auch in Schleswig-Holstein soll ab der kommenden Woche die Möglichkeit für Tiergärten- und parks bestehen, Anträge auf Soforthilfe zu stellen. “Das sind gute Nachrichten, für die wir dankbar sind. Diese Maßnahmen könnten bundesweit als Vorlage dienen. Ich kann nur die absolute Dringlichkeit betonen”, sagt Verbandspräsident Junhold. “Unser Spielraum wird jeden Tag kleiner. Wir benötigen eine Planungsperspektive und finanzielle Unterstützung.”

Über den VdZ

Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V. mit Sitz in Berlin ist die führende Vereinigung wissenschaftlich geleiteter Zoologischer Gärten mit Wirkungsschwerpunkt im deutschsprachigen Raum. Der 1887 gegründete VdZ ist der weltweit älteste Zoo-Verband und gab den Anstoß zur Gründung des Weltzooverbandes (WAZA). Aktuell gehören zum VdZ 71 Mitgliedszoos in Deutschland, Schweiz, Österreich und Spanien. Zu den Schwerpunkten des VdZ gehören die Vertretung der Mitgliederinteressen, die Kommunikation und Kooperation mit Behörden, Politikern, Wissenschaftlern, Verbänden und den Medien. Weiterhin unterstützt der Verband Natur- und Artenschutzprojekte, sowie Bildung und Forschung in Zoos.

Web: vdz-zoos.org

Corona-Hilfe in Deutschland: Telefonseelsorge und Abstrichzentren vor Krankenhäusern

Organisationen im Bündnis “Aktion Deutschland Hilft” leisten auch in Deutschland Hilfe, um die Krise zu bewältigen

Bonn (ots) Häusliche Gewalt, psychische Krankheiten oder Einsamkeit – die soziale Isolation während der Corona-Pandemie stellt weltweit viele Menschen vor große Herausforderungen – so auch in Deutschland. Gerade zum Osterfest ist die soziale Distanz ein großer Einschnitt, der viele Menschen belastet. Gleichzeitig stehen Pflegeheime oder Krankenhäuser unter hohem Druck, den aktuellen Belastungen standzuhalten.

Bündnisorganisationen von “Aktion Deutschland Hilft” leisten Hilfe, um neben Menschen in Entwicklungsländern auch die deutsche Bevölkerung in der Bewältigung der Corona-Krise zu unterstützen – von der Telefonseelsorge über Einkaufsdienste bis hin zur Schnell-Diagnostik in Abstrichzentren vor Krankenhäusern.Quellenangabe: “obs/Aktion Deutschland Hilft e.V./ASB/Hannibal”

Bündnisorganisationen von “Aktion Deutschland Hilft” leisten Hilfe, um neben Menschen in Entwicklungsländern auch die deutsche Bevölkerung in der Bewältigung der Krise zu unterstützen – von offenen Ohren in der Telefonseelsorge bis zu helfenden Händen bei der Schnell-Diagnostik in Abstrichzentren vor Krankenhäusern.

“In vielen Ländern weltweit leisten die Mitglieder unseres Bündnisses gerade Nothilfe auf vielfältige Weise. Sie erweitern ihre bestehenden Hilfsmaßnahmen, um zur Bekämpfung des Virus beizutragen”, sagt Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin von “Aktion Deutschland Hilft”. “Als großes deutsches Bündnis, das Mitglieder hat, die Teil des deutschen Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes und der Wohlfahrtspflege sind, nehmen wir unsere Verantwortung aber natürlich auch für das Inland wahr. Die Bündnisorganisationen leisten in Deutschland Hilfe, wo sie benötigt wird.”

Telefonseelsorge: In Zeiten von Corona ist der Bedarf enorm

“Die Telefonseelsorge ist in Deutschland elementar wichtig, besonders in Zeiten von Corona. Der Beratungsbedarf ist gerade jetzt enorm. Jeden Tag rufen mehr Menschen an. Die Einsamkeit nimmt zu, die Unsicherheit wächst. Persönliche Tiefs verschärfen sich durch die gesellschaftliche Krise”, schildert Imran Sagir, Geschäftsführer von MuTeS. Die muslimische Telefonseelsorge wird von der Bündnisorganisation Islamic Relief angeboten. Der Service ist einer von vielen Telefonseelsorgen in Deutschland, die – aktuell noch umfangreicher – von Hilfsorganisationen des Bündnisses wie auch den Maltesern oder Johannitern angeboten werden.

Mit zahlreichen Ehrenamtlern an einem Strang ziehen

Soziale Angebote der Bündnisorganisationen von “Aktion Deutschland Hilft” helfen vor allem älteren und kranken Menschen oder denen, die in häuslicher Quarantäne leben müssen. Eine Stütze sind dabei derzeit hunderte Ehrenamtliche. Statt eines persönlichen Besuchs daheim oder in einer Altenhilfeeinrichtung greifen die Helfer jetzt zum Telefonhörer oder zum Internet. In kleinen und großen Initiativen gründen sich viele Aktionen wie zum Beispiel Einkaufsservices, bei denen Helfer Bestellungen telefonisch entgegennehmen, in Supermarkt oder Apotheke einkaufen und die Waren direkt zu den Menschen bringen. “Krisen wie diese zeigen, dass Solidarität die Menschen zusammenhält”, so Thomas Mähnert, Mitglied des Bundesvorstands der Johanniter-Unfall-Hilfe. “Die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer sind unerlässlich für unsere Gesellschaft. Ohne sie wäre es nicht möglich, Herausforderungen wie diese zu meistern.”

Rettungsdienste und Notbetreuung

Tausende Mitarbeiter aus den Bündnisorganisationen sind im Rettungsdienst und leisten Hilfe, wenn sie zum Einsatz gerufen werden. So sind zum Beispiel die Malteser besonders im Rettungsdienst und Katastrophenschutz aktiv. Deutschlandweit stehen derzeit 10.000 ausgebildete Helferinnen und Helfer bereit. Weitere 3.000 Malteser kümmern sich an derzeit 200 Standorten mit mehr als 300 Angeboten die sozialen Bedürfnisse vor allem der Älteren und Kranken. Damit die tatkräftige Arbeit vieler systemrelevanter Berufe umgesetzt werden kann, bieten beispielsweise die Johanniter aktuell in knapp 300 Kindertagesstätten eine Notbetreuung an.

Fieberambulanzen für Schnell-Diagnostik

Der ASB ist bundesweit flächendeckend in Aktionen des Katastrophenschutzes eingebunden. So zum Beispiel mit Fieberambulanzen an Kliniken, mit denen die Helfer mögliche Verdachtsfälle aus Kliniken heraushalten. Zelte vor Krankenhäusern ermöglichen es, außerhalb der Einrichtungen eine Schnell-Diagnostik des Virus vorzunehmen. Auch die Malteser helfen, vielerorts Abstriche vorzunehmen: Unter anderem im ersten und durch die bundesweite Berichterstattung bekanntesten Abstrichzentrum, dem “Corona-Drive-In” in Nürtingen in Baden-Württemberg.

Spendenbereitschaft in Deutschland ist da

Die Spendenbereitschaft ist grundsätzlich da. Insbesondere ältere Spender und anderen Risikogruppen scheuen derzeit allerdings den Weg zur Bank, um eine Überweisung zu tätigen. Daher hat Aktion Deutschland Hilft eine Spenden-Hotline aktiviert: 0228 242 92-444. Auch über die Osterfeiertage stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zwischen 10 und 16 Uhr zur Verfügung, um telefonisch Spenden entgegenzunehmen. Interessierte sollen bitte ihre IBAN bereithalten, denn die Spende wird im Lastschriftverfahren eingezogen. Eine Spendenbescheinigung wird innerhalb von 4-6 Wochen ebenfalls verschickt.

“Aktion Deutschland Hilft” ruft zu Spenden für die Corona-Nothilfe weltweit auf: Stichwort “Corona-Nothilfe weltweit” IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft) Spendenhotline: 0900 55 102030 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk höher) Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 8 11 90 senden (10EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft 9,83 EUR) Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de

Ein Ratgeber für sicheres Online-Shopping – So erkennen Sie Fakeshops

Berlin (ots) Das Einkaufen via Internet ist für die meisten Menschen vertraut und zu einer normalen Alltagshandlung geworden. Insbesondere große und renommierte Online-Shops gelten als sicher und vertrauenswürdig und verfügen über verschiedene Gütesiegel.

© Gorodenkoff – stock.adobe.com Quellenangabe: “obs/DIQP Deutsches Institut für Qualitätsstandards und -prüfung e.V./© Gorodenkoff – stock.adobe.com”

Dennoch gibt es auch zahlreiche unseriöse Seiten, die auf den ersten Blick von echten Verkaufsportalen nicht leicht zu unterscheiden sind. Sie werden als sogenannte Fakeshops (engl.: fake = Fälschung) bezeichnet, Plattformen im Internet, die mit betrügerischen Absichten verbunden sind. Dubiose Händler nutzen dabei vielfältige unterschiedliche Optionen. Es ist möglich, dass die gekaufte Ware entweder gar nicht existiert oder lediglich in Form eines billigen Plagiates.

Fakeshops lassen sich meist anhand einiger typischer Charakteristika erkennen, die sie von seriösen und echten Online-Shops unterscheiden.

1) Die Internetseite weist einen ungewöhnlichen Domainnamen auf, der meistens nichts mit dem Produkt oder dem Herstellernamen zu tun hat.

2) Der Preis der Ware ist oft wesentlich günstiger als im regulären Handel. Hier ist jedoch Vorsicht geboten. Erfahrene Anbieter nutzen auch besondere Lockangebote und offerieren Produkte zum handelsüblichen Preis, um keinen Verdacht zu erregen.

3) Gelegentlich enthält die Seite zahlreiche Rechtschreib- und Grammatikfehler.

4) Das Impressum weist fehlerhafte oder unvollständige Angaben auf. Entweder fehlt die Anschrift oder der Verweis auf das Handelsregister. Häufig ist das Impressum auch gar nicht vorhanden.

5) Die angebotene Ware ist grundsätzlich und ohne Ausnahme immer vorrätig.

6) Gütesiegel werden einrfach in den Text hineinmontiert. Oftmals existiert ein solches Siegel auch überhaupt nicht oder dei Siegel lassen sich nicht anklicken.

7) Zahlungen müssen stets per Vorkasse geleistet werden.

8) Für den Zahlungsvorgang wird oft eine privat wirkende Bankverbindung angegeben.

Gefälschte Kundenbewertungen erkennen

Viele Kaufinteressenten nutzen Kundenbewertungen, um sich ein Bild über ein Produkt und dessen Qualität zu machen. Auch Hinweise über eine erfolgreiche und zuverlässige Kaufabwicklung sind regelmäßiger Bestandteil solcher Bewertungen. Sollten Beurteilungen ausschließlich in hohem Maße lobend ausfallen und die Darstellungen übertrieben begeistert wirken, ist Vorsicht geboten. Meist sind hier verschiedene Ursachen möglich, die unterschiedlich motivierte Hintergründe haben. Einer davon ist ein Fakeshop, der sich so ein seriöses Image verschaffen möchte. Eine andere Möglichkeit sind gekaufte Bewertungen, die nichts mit echten Käufen und einer authentischen Meinung zum Produkt zu tun haben. Hier versuchen häufig Händler durch den Anreiz in Form von positiven Fake-Bewertungen ihre Verkaufszahlen anzukurbeln. Beides ist verwerflich, allerdings beziehen sich nicht automatisch alle Formen gekaufter Kundenmeinungen auf einen Fakeshop. Die Bewertungen können demnach ein Hinweis sein, müssen es aber nicht.

Verbraucherschützer warnen davor, sich bei einem Kauf auf die Beurteilungen Dritter zu verlassen und diese als Indikator für Authentizität zu nehmen. Für den Laien ist es sehr kompliziert, eine echte von einer gefälschten Bewertung zu unterscheiden. Es ist immer sicherer, vermeintliche Meinungsäußerungen anderer Kunden anzuzweifeln. Das gilt nicht nur für die Verkaufsseite selbst, sondern auch für anlockende Beurteilungen in den Social Media. Wenn beispielsweise auf Facebook oder Twitter positive Kundenbewertungen zu beliebten Produkten stehen, die mit einem Link zu einer Verkaufsseite verknüpft sind, kann auch hier das Lockangebot eines Fakeshops dahinterstehen.

So schützen Sie sich vor einem Fakeshop

Grundsätzlich ist es immer hilfreich, jeden Online-Shop, der noch nicht bekannt ist, vor einem ersten Einkauf genau zu prüfen. Dabei gilt es bei der Suche nach bestimmten Produkten im Netz darauf zu achten, wie eine damit verbundene Verkaufsseite konzipiert ist. Während noch vor wenigen Jahren Fakeshops an schlecht gemachten Internetseiten und einer auffälligen URL zu erkennen waren, gehen viele Betrüger heute deutlich professioneller vor. Selbst die Internetadresse verfügt meist über das sichere und zertifizierte https, das im Gegensatz zum früher üblichen http auf eine verschlüsselte Übertragung der Daten hinweist. Auch die Seitengestaltung lässt häufig keine Ungereimtheiten mehr erkennen.

Kaufinteressenten sollten auf der Seite stets nach einen Blick in das Impressum werfen. Bei GmbHs und Aktiengesellschaften finden Sie im Impressum eine Handelsregisternummer. Diese können auf dem Handelsregisterportal von Bund und Ländern (handelsregister.de) kostenfrei prüfen.

Darüber hinaus ist es sinnvoll mittels Suchmaschine nach der angegebenen Firmenadresse zu recherchieren und eventuell eingetragene Verlinkungen zu prüfen. Auch während der Kaufabwicklung kann das Prozedere jederzeit abgebrochen werden. Wenn keine Kontaktmöglichkeit zum Händler benannt ist, die Kaufabwicklung eine nur unzureichende Gestaltung aufweist und die Daten der Bankabwicklung unseriös wirken, sollte keine Zahlung vorgenommen werden. Dies gilt auch dann, wenn sichere Zahlungsoptionen, wie beispielsweise PayPal oder Kauf auf Rechnung, fehlen.

Seriöse Gütesiegel wie solche vom DIQP Deutsches Institut für Qualitätsstandards und -prüfung e.V. (https://www.diqp.eu ) sind klickbar und verweisen auf die Seite des Siegelgebers. Dort finden Sie weitere Informationen zum Gütesiegel und dem Siegelinhaber.

Grundsätzlich sollten Sie nach Möglichkeit auf eine Zahlung per Vorkasse verzichten und besser auf eine andere Zahlungsart setzen. Eine gesundes Mißtrauen ist beim Online-Shopping grundsätzlich sinnvoll.

Was kann ich machen, wenn es zu spät ist?

Nicht immer gelingt es rechtzeitig, einen Fakeshop zu erkennen. Wenn bereits eine Zahlung getätigt wurde, kann nur versucht werden, hier zeitnah zu intervenieren. Im Fall einer Überweisung bedeutet dies die Kontaktaufnahme mit der Bank und den Versuch, die bereits geleistete Zahlung zu stoppen. In der Regel ist dies wenn überhaupt nur, noch sehr zeitnah nach der Transaktion realisieren.

Sollte der Betrag per Kreditkarte bezahlt worden sein, gilt es umgehend den Dienstleister zu kontaktieren, damit die Zahlung gestoppt werden kann.

Parallel ist es wichtig, bei der Polizei Anzeige zu erstatten. Leider befinden sich zahlreiche Fakeshop-Betrüger im Ausland, sodass eine strafrechtliche Verfolgung deutlich erschwert wird. Dennoch ist die Anzeige sehr wichtig, mindestens, um dafür Sorge zu tragen, dass der Fakeshop gelöscht werden kann. Grundsätzlich ist es entscheidend, die zugehörigen Unterlagen aufzubewahren, die von der Polizei im weiteren Verlauf benötigt werden. Dazu gehören vor allem Screenshots von der Verkaufsseite, der E-Mail-Wechsel, die Unterlagen der Kaufabwicklung sowie der Nachweis der Überweisung. Wer sich nicht sicher ist, ob es sich bei dem verdächtigen Online-Portal auch wirklich um einen Fakeshop handelt, kann die Ausdrucke von einer Verbraucherzentrale prüfen lassen.

web: sqc-cert.de

DeutschlandScout.com – Konradsburg bei Ermsleben im Harz

Willkommen bei DeutschlandScout.com

Hallo ich bin Ben, Ihr DeutschlandScout. Ich werde Sie, an viele schöne und historische Orte in Deutschland führen.

Ich stehe hier vor der Konradsburg bei Ermsleben, ein romanisches Kleinod am Harz. Die anderthalb Kilometer südlich von Ermsleben gelegene Konradsburg, am nordöstlichen Harzrand, gehört mit dem um 1200 errichteten Chor zu den bedeutendsten Monumenten der Späht romanik im Harz. Zu verdanken ist die Berühmtheit vor allem der reich gestalteten Krypta mit ihren Pfeilern und Säulen. Weit zurück reicht die Geschichte der Konradsburg. Schon im 11ten Jahrhundert war sie die Stammburg der Edlen von der Konradsburg. Um das Jahr 1120 wurde sie zugunsten eines neuen Wohnsitzes des „Falkensteins“ oberhalb des Selketals aufgegeben. Sie wurde daher in ein Kollegiatstift umgewandelt, das schon bald von den Benediktinern übernommen wurde. Mit dieser Stiftung sollte der Mord an Adalbert von Ballenstedt gesühnt werden. Für den heutigen Besucher ist die einstige Klosterkirche, errichtet um das Jahr 1200 von den Benediktinern, ein eindrucksvolles Bauwerk an der „Straße der Romanik“. Erhalten blieb ein Teil des Querhauses und der schlichte Chor. Der Höhepunkt einer jeden Besichtigung ist die schon erwähnte fünfschiffige Hallenkrypta, die zu den bedeutendsten Denkmalen der spätromanischen Architektur des Harzes zählt. Eine Attraktion ganz anderer Art stellt das Brunnenhaus auf dem Klosterhof dar. Dabei wurde das Wasser mittels Esel-Tretrad nach oben gefördert. Vielen engagierten Bürgern ist es zu verdanken, dass in den 80er Jahren der Verfall der Konradsburg aufgehalten werden konnte. Bis heute ist der „Förderkreis Konradsburg“ hier sehr aktiv. Den Besuchern werden nicht nur sach- und fachkundige Führungen angeboten, auch ein Cafè und eine schwarze Küche stehen für die Gäste bereit. In Letzterem kann der Besucher zu besonderen Anlässen auch mittelalterliche Köstlichkeiten genießen. Viel Platz im Klosterhof macht die Konradsburg zu einem idealen Gelände gerade für Kinder.
Ihr DeutschlandScout.

COVID-19-Pandemie: Händel-Festspiele Halle 2020 abgesagt

Aufgrund der aktuellen Lage der COVID-19-Pandemie hat das Kuratorium der Stiftung Händel-Haus heute einstimmig entschieden, dass leider die Händel-Festspiele Halle (Saale) 2020, die vom 29. Mai bis 14. Juni stattfinden sollten, abgesagt werden müssen. Globale Ein-und Ausreisesperren, beschränkter Flugverkehr sowie die potentielle Gefährdung von Gästen, Künstlern und Mitarbeiter*innen haben zu dieser Entscheidung geführt.

Führende Ensembles der Händel-Interpretation wollten zusammen mit Gästen aus vielen Teilen der Welt das Musikfest feiern. Zahlreiche Künstler kommen aus den vom Robert-Koch-Institut definierten Krisengebieten. Und auch das Publikum würde aufgrund der hohen internationalen Ausstrahlung in erheblichem Maße gefährdet werden, sich mit dem Corona-Virus anzustecken.

„Das ist mehr als traurig, zugleich ist es in der aktuellen Situation aber auch die einzig richtige Entscheidung“, sagt Oberbürgermeister und Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Händel-Haus, Dr. Bernd Wiegand.

  „Leicht fiel die Entscheidung zur Absage nicht. Aufgrund höherer Gewalt müssen nun die vielen Besucher*innen, die sich auf großartige Aufführungen freuten und das Musikfest fröhlich feiern wollten, hierauf verzichten. Zum Schutz der Bevölkerung, der Gäste und der Mitwirkenden ist aber eine Absage unvermeidlich.“, so Clemens Birnbaum, Direktor der Stiftung Händel-Haus und Intendant der Händel-Festspiele, und er ergänzt: „Die Absage trifft auch die vielen freiberuflichen Musiker*innen der Alten Musik. Ich hoffe sehr, dass die von Bund und Ländern entwickelten Programme zur finanziellen Absicherung greifen werden und die Existenz der Musiker*innen nicht bedrohen. Darüber hinaus gibt es auch verschiedene privatrechtliche Hilfsangebote, bei der jeder Mensch mit einer Spende helfen kann.“

Eine Verschiebung der Konzerte innerhalb des Jahres 2020 wurde intensiv geprüft, hat sich aber als nicht durchführbar erwiesen. Somit ist ein Umtausch von Tickets leider nicht möglich. Selbstverständlich wird bei Rückgabe Ihres Originaltickets der Kartenpreis erstattet. Wir möchten Sie aber ebenso bitten über eine Spende für den Fortbestand der Händel-Festspiele nachzudenken, indem Sie auf eine Rückgabe der Tickets verzichten. Nähere Informationen zu allen Modalitäten stellen wir Ihnen ab 30.4.2020 hier zur Verfügung. Danke für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.

Dennoch versuchen wir, einige Aufführungen des Festspieljahrganges

2020 in den 100-jährigen Jubiläumsjahrgang der Händel-Festspiele 2022 bzw. in das Programm der Festspiele 2023 zu implementieren. Näheres hierzu können wir noch nicht mitteilen.

Das Programm der Händel-Festspiele 2021 ist bereits fertig geplant. 

Unter dem Motto „Helden und Erlöser“ wird in verschiedenen Veranstaltungen die Lebensgeschichte Jesu thematisiert und damit Händels berühmtestes Oratorium „Messiah“ in den Vordergrund gerückt (28. Mai bis 13. Juni 2021). Neben der szenischen Aufführung von Händels „Brockes-Passion“ durch die Oper Halle werden dabei u.a. 

internationale Stars wie Sandrine Piau, Andreas Scholl, der Tölzer Knabenchor, das Cetra Barockorchester Basel oder der Purcell Choir und Orfeo Orchestra aus Ungarn mitwirken.

Wir würden uns sehr freuen, Sie zu unseren Festspielen im Jahr 2021 begrüßen zu können. Bleiben Sie uns gewogen und vor allem – bleiben Sie gesund!

Stiftung Händel-Haus
Große Nikolaistraße 5
06108 Halle (Saale)

Tel.          +49 (0) 345/50090 125
Fax:         +49 (0) 345/50090 416

E-Mail: presse@haendelhaus.de

www.haendelhaus.de

Deutsche Postcode Lotterie fördert Stadtmissionen mit 500.000 Euro

Düsseldorf (ots) Durch die Corona-Krise und die derzeit geltenden gesellschaftlichen Einschränkungen sind alle Menschen höheren Belastungen ausgesetzt. Besonders leiden aber Menschen, die auf fremde Unterstützung angewiesen oder als Folge der Pandemie-Bestimmungen besonders gefährdet sind. Darunter fallen Obdachlose, in Altersarmut lebende Menschen sowie Frauen und Kinder, die durch den “Lockdown” vermehrt von häuslicher Gewalt bedroht sind.

500.000 Euro für Bedürftige in der Corona-Krise

Mitarbeiter der Berliner Stadtmission unterstützen einen Hilfsbedürftigen / Deutsche Postcode Lotterie fördert Stadtmissionen mit 500.000 Euro. Quellenangabe: “obs/Deutsche Postcode Lotterie/Jon Adrie Hoekstra”

Um diesen Menschen schnell und unbürokratisch helfen zu können, unterstützt die Deutsche Postcode Lotterie den Bundesverband der Evangelischen Stadtmissionen Deutschland mit einer Summe von 500.000 Euro. Jede der 25 bundesweit angeschlossenen Stadtmissionen bekommt somit die Möglichkeit auf einen Förderbetrag in Höhe von 20.000 Euro – entsprechend ihrer Angebote für die betroffenen Personengruppen. Im Rahmen des Projekts “Hilfe für Bedürftige (Obdachlose, Senioren) in der Corona-Krise und Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt” wird das Geld unter anderem genutzt, um Lebensmittel an Bedürftige zu verteilen und Unterkünfte für Obdachlose sowie Opfer häuslicher Gewalt anzumieten.

Schnelle und wirksame Hilfe dank Förderbetrag

Dr. Tobias Kirchhof, Geschäftsführer des Bundesverbands der Evangelischen Stadtmissionen Deutschland: “Es ist zu befürchten, dass sich mit dem Andauern der Pandemie-Maßnahmen die Situation für diese Personengruppen dramatisch verschlechtern wird. Um unsere Unterstützung für diese Menschen so gut wie möglich aufrechtzuerhalten – ohne sie und unsere Mitarbeitenden durch eine Infektion zu gefährden – braucht es in diesen Tagen ein Mehr an Kreativität und Woman- und Manpower, aber auch an Geld. Darum danke ich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Deutschen Postcode Lotterie ausdrücklich. Durch Ihre Förderung können wir schnell und wirksam denen helfen, die in besonderem Maß von den Einschränkungen zur Bewältigung der Corona-Krise betroffen sind.”

Postcode Lotterie unterstützt Sozialprojekte

Petra Rottmann, Head of Charities bei der Deutschen Postcode Lotterie: “Als Soziallotterie setzen wir uns für Mensch und Natur ein und unterstützen neben Projekten aus dem Bereich Natur- und Umweltschutz auch solche zu Chancengleichheit und sozialem Zusammenhalt. Daher freuen wir uns sehr, dass wir in dieser für uns alle neuen und ungewissen Corona-Zeit die Stadtmissionen in Deutschland unterstützen können, den Schwächsten unserer Gesellschaft zu helfen. Wir haben übrigens auch schon in der Vergangenheit zusammengearbeitet und Projekte der Stadtmissionen Nürnberg und Stuttgart erfolgreich gefördert.”

25 Stadtmissionen in Deutschland

Die evangelischen Stadtmissionen engagieren sich seit 1848 für hilfsbedürftige Menschen in Deutschland. Ihr Fokus liegt historisch in der Straßensozial- und Wohnungslosenarbeit sowie der Hilfe für Kinder in prekären Familien- und Lebenssituationen. Weitere diakonische Hilfefelder schlossen sich an. In den letzten Jahren sind Altersarmut und Alterseinsamkeit als vornehmlich städtisch-prekäre Phänomene hinzugekommen. Im Bundesverband sind derzeit 25 Stadtmissionen organisiert, die sich gemeinsam und abgestimmt diesen Herausforderungen bundesweit stellen. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.stadtmissionen.de oder www.postcode-lotterie.de

Von Wildkatzen lernen: Naturerlebnisse für zuhause

BUND-Ökotipp:
Von Wildkatzen lernen: Naturerlebnisse für zuhause

Berlin. Wussten Sie, dass es in Deutschland echte Wildkatzen gibt? Keine verwilderten Hauskatzen, sondern die Europäische Wildkatze, eine echte Ureinwohnerin Deutschlands und Europas.

Junge Wildkätzchen. Der BUND engagiert sich mit seinem “Rettungsnetz Wildkatze” für den Schutz der Europäischen Wildkatze in Deutschland; Quelle: “Thomas Stephan / BUND”

Doch in der Natur lassen sich die scheuen Wildkatzen nur schwer beobachten. Jenny Therese Kupfer arbeitet für das „Rettungsnetz Wildkatze“ des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und weiß, wie Kinder die Wildkatze in die eigene Wohnung holen können.

„Unsere Wildkatzen-Masken lassen sich leicht selbst basteln und ausmalen. Kinder können dann wie eine Wildkatze durch das Kinderzimmer schleichen und ganz nebenbei Unterschiede zwischen der eigenen Hauskatze und ihren wilden Verwandten herausfinden“, erklärt Kupfer. Wenn Kinder und Jugendliche in diesen Wochen nicht raus können, hilft der BUND, ein bisschen Natur und Wildnis ins Kinderzimmer zu holen.

Der Umweltverband hat dazu die umfangreiche und kostenlose Bildungsmappe „Bildung für die Katz“ mit Spannendem und Informativem rund um Wildkatze, Wälder und Artenvielfalt im Angebot. Sie ist für unterschiedliche Altersstufen geeignet, vom Kindergarten bis zum Abitur, und legt einen Fokus auf spielerisches und forschendes Lernen. Kupfer: „Jüngere und ältere Kinder sowie Jugendliche können beispielsweise mit dem Wildkatzenquiz lernen, in welchen Regionen Deutschlands sich die Wildkatze wohl fühlt oder auf welche Nahrung sie angewiesen ist.“ Der BUND möchte mit diesem Angebot Kindern und Jugendlichen einen Einblick in das Leben der Europäischen Wildkatze ermöglichen.

Jenny Therese Kupfer: „Die Europäische Wildkatze ist eine echte Ureinwohnerin Deutschlands und Europas. Schon lange bevor die Römer die ersten Hauskatzen mit über die Alpen brachten, streifte sie hier durch die Wälder. Sie lebt versteckt und zurückgezogen am liebsten in naturnahen Laubmischwäldern. Äußerlich sieht die Wildkatze den grau-braun-getigerten Hauskatzen zwar zum Verwechseln ähnlich, doch ist sie ein echtes Wildtier und nicht zähmbar.“ Ursprünglich in ganz Deutschland heimisch, leben heute etwa 6.000 bis 8.000 Tiere bei uns, überwiegend in Mittel- und Süddeutschland.

Hintergrund:

Wildkatzen sind auf weite, naturnahe Wälder angewiesen und verlassen ihre schützende Deckung nur ungern. Deshalb knüpft der BUND mittlerweile in elf Bundesländern an einem Rettungsnetz für die Wildkatze. Das Ziel: Die Europäische Wildkatze soll sich neue Lebensräume erobern und sich wieder ausbreiten können. www.bund.net/wildkatze