Neue Brücke nach Gaensefurth bei Staßfurt im Salzlandkreis

Die neue Brücke in Gaensefurth ist endlich da.

Diese soll dann wieder Staßfurt Nord mit Gaensefurth verbinden. Auch der Europaradweg R1 wird dann wieder befahrbar sein. Hier kann man die neuen Betonwiderlager sehen, welche dann die statische Last der neuen Brücke aufnehmen sollen. In der Mitte der Bode sieht man noch die Mittelstütze der alten Brücke. Die neue Brücke wurde aus Aluminium gefertigt und braucht bei einem Gesamtgewicht von 12 Tonnen keine Mittelstütze mehr. An der Mittelstütze hatte sich immer wieder Treibholz angesammelt, welches bei Hochwasser eine ständige Gefahr dargestellt hat. Der Europa-Radweg R1 in Richtung Gaensefurth bedarf natürlich auch die Fertigstellung der Teilbrücke in Richtung Gaensefurth durch die Stadt Hecklingen. Die neue Brücke wurde aus Aluminium in Österreich angefertigt und mit schwerer Technik per LKW aus Österreich angeliefert. Bei einem Gesamtgewicht von 12 Tonnen wurde diese Brücke dann mittels Schwerlastkran auf die vorbereiteten Widerlager gehoben. Natürlich gönnen wir den Österreichern diesen Auftrag, aber es darf auch folgende Frage gestattet sein: “Gab es in den Regionen Staßfurt und Magdeburg, welche gerade auch durch die Firmen im Metallbau bekannt sind, keine Firma welche die Brücke regional herstellen konnte?” Dieser Frage werden wir im neuen Jahr noch einmal aufgreifen. Dessen ungeachtet wurde die Brücke in sehr guter Qualität gefertigt und auf die Sockel aufgesetzt. Es bedarf noch einiger Restarbeiten beim Einpassen der beiden Endstücke der Brücke. Leichter Seitenwind erschwerte etwas das Aufsetzen, aber der Kranführer hatte die Brücke jederzeit im Griff. Die Brücke wird auf den Widerlagern schwimmend befestigt, um Dehnungsdifferenzen bei Temperaturschwankungen auszugleichen. Die gewölbte Brückenform gewährleistet einen Abfluss der Niederschläge, passt sich gut in die Landschaft ein und erinnert auch ein wenig an die alte Brücke, welche es ja zu “Filmruhm” brachte. Es ist vollbracht, die neue Brücke liegt auf den beiden Widerlagern auf. Sie passt sich sehr gut in die Landschaft ein. Jetzt kann man nur hoffen, daß die Restarbeiten am R1 Rad und Wanderweg zügig voran gehen. Der Spielball liegt jetzt bei der Stadt Hecklingen, welche aber erst im Januar die Ausschreibung online stellen will. Na ja “Gut Ding” will Weile haben. Zum Schluss ein Rest der alten Brücke. Es sollte zwar ein Brückenbogen erhalten bleiben und als historisches Denkmal aufgestellt werden. Wieder einmal nur Wunschdenken. Freuen wir uns auf das Frühjahr und die erste Radtour über diese neue Brücke zu Ostern?