61 Jahre Blitzer: Abhilfe für Betroffene dank Geblitzt.de

Berlin (ots) Im Februar 1959 ging im Raum Düsseldorf der erste Blitzer Deutschlands an den Start. Das Ziel war klar: Mit der Premiere der Geschwindigkeitsmessanlage sollten Autofahrer sanktioniert werden, die schneller fuhren, als die Polizei erlaubt. Dabei standen nicht die Einnahmen von Bußgeldern mit Mittelpunkt des Interesses, sondern die Unfallprävention auf deutschen Straßen. Trotzdem sind auch Bußgeldvorwürfe nicht gefeit vor Fehlern. Warum es sich nach wie vor lohnen kann, Einspruch einzulegen, weiß die Berliner CODUKA GmbH. Über ihren Online-Service www.geblitzt.de können sich Betroffene seit 2013 kostenfrei helfen lassen.

61 Jahre Blitzer @Pixabay. Quellenangabe: “obs/CODUKA GmbH/k.A.”

Erst 1957 wurde in Deutschland ein innerörtliches Tempolimit von 50 km/h eingeführt. Blitzer gab es damals nicht. Stattdessen mussten die Beamten die Geschwindigkeit mit der Stoppuhr oder durch Nachfahren mittels Blick auf den eigenen Tacho messen. Das erste offizielle Radarmessgerät wurde am 15. Februar 1959 in Nordrhein-Westfalen in Betrieb genommen. Die damaligen Hightech-Wunder von der Firma Telefunken verbaute man in Polizeifahrzeugen, sodass mobil geblitzt werden konnte. Fehlerfrei waren die Geräte allerdings nicht – konnten die Funksignale der Radarfallen doch durch Gegenstände und andere Verkehrsteilnehmer gestört werden.

Ganz gleich, ob mobil oder stationär, Radar-, Lichtschranken- oder Lasermessung: Blitzer sind im Laufe der Jahre technisch komplexer geworden. Das kann zu exakteren Messergebnissen als in den Anfangszeiten führen, aber auch deren Anfälligkeit erhöhen. Wann sich eine Anfechtung der Vorwürfe bei Geschwindigkeitsmessungen lohnen kann, weiß Jan Ginhold, Geschäftsführer der CODUKA GmbH: “Im Prinzip gibt es zum Teil auch heute noch ähnliche Fehlerquellen wie bei den ersten Blitzern. Unregelmäßige Wartung und fehlerhafte Eichung der Geräte sind dafür ein Beispiel. Auch das gleichzeitige Blitzen mehrerer Fahrzeuge, ungünstige Wetter- und Witterungsbedingungen, der nicht korrekt eingehaltene Abstand von Blitzer und Tempolimit-Schild sowie nicht eingehaltene Fristen führen nicht selten zur Einstellung eines Bußgeldverfahrens. Zudem muss der Fahrer auf dem Blitzerfoto eindeutig identifizierbar sein.”

Darüber hinaus können Messgeräte auch spezifische Probleme aufweisen. “In jüngerer Vergangenheit hat das fehlende Speichern von Rohmessdaten mancher Blitzer für Furore gesorgt. So hat der Verfassungsgerichtshof des Saarlandes geurteilt, dass Messungen mit dem TraffiStar 350 aus genau diesem Grund nicht mehr verwertbar sind. Bei weiteren Geräten sowie in anderen Bundesländern steht eine Prüfung noch aus”, so Ginhold weiter.

Für die Überprüfung arbeitet die CODUKA eng mit zwei großen Anwaltskanzleien zusammen, deren Anwälte für Verkehrsrecht bundesweit vertreten sind. Die Zahlen können sich sehen lassen. Täglich erreicht das Geblitzt.de-Team eine Flut von Anfragen. 12 % der betreuten Fälle werden eingestellt, bei weiteren 35 % besteht die Möglichkeit einer Strafreduzierung. Und wie finanziert sich das kostenfreie Geschäftsmodell? Durch die Erlöse aus Lizenzen einer selbst entwickelten Software, mit der die Anwälte ihre Fälle deutlich effizienter bearbeiten können. Somit leistet die CODUKA GmbH aufgrund des Einsatzes von Legal-Tech-Lösungen Pionierarbeit auf dem Gebiet der Prozessfinanzierung.

CODUKA GmbH
www.geblitzt.de

Nayoki-Gründer André Soulier: “Digital Insights waren ein voller Erfolg!”

München (ots) Die Gäste bekamen bei der 4. Ausgabe der Digital Insights exklusive Einblicke aus der Welt des Online-Marketings geboten, und feierten anschließend ausgelassen bei feinsten Drinks und Live-Musik.

Gemeinsam auf der Bühne die Top-Speaker mit den Geschäftsführern der Nayoki Group: (v. l. n. r.) Florian Welz von Zooplus, Helge Fuhst von ARD Aktuell, Nayoki Beirat Wolfram Winter, Geschäftsführer von Nayoki André Soulier, Geschäftsführer von Addfame Stephan Fehske, Dennis Turkmanovic von Philip Morris, Lena Zilbauer von Nayoki, Claudia Soulier von der JESA Foundation, Geschäftsführer von Nayoki Raphael Hahn und Christoph Kull von Adobe. Quellenangabe: “obs/Nayoki GmbH/Viktor Schwenk Fotografie”

In der wunderschönen Kulisse der Kraemer´schen Kunstmühle kamen rund 200 Fachleute aus dem Bereich des Online-Marketings zusammen. Zooplus-Vorstand Florian Welz, Dennis Turkmanovic (Head of Digital Marketing IQOS), Christoph Kull (Managing Director Central Europe von Adobe) und ARD Aktuell Chefredakteur Helge Fuhst im Gespräch mit Nayoki-Beirat Wolfram Winter präsentierten exklusive Einblicke in die Trends und Entwicklungen der Digitalisierung in ihren jeweiligen Geschäftsfeldern.

“Die Digitalisierung ist inzwischen bei vielen Unternehmen nicht nur theoretisch angekommen, die Entwicklungen, besonders im digitalen Marketing, sind teilweise gewaltig. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Event so viele Top-Speaker unserer Kunden gewinnen können, die bereit sind, ihre Insights mit unseren Gästen zu teilen. Dieser Dialog macht richtig Freude!” so Nayoki-Gründer und CEO, André Soulier.

Zu den hochkarätigen Gästen gehörten unter anderem Meet Your Master-Gründerin Viktoria Lauterbach, Stefan Mennerich vom FC Bayern München, der ehemalige Vorstandschef von Fortuna Düsseldorf Robert Schäfer, W&V Chefredakteur Holger Schellkopf, Sky-Moderator Stefan Hempel, MediaPlus-Geschäftsführer Andrea Malgara, sowie die Chefredakteurin der Zeitschrift Madame Petra Winter.

Das Publikum wurde mit israelischen Köstlichkeiten von Dallmayr Catering und Livemusik von Michèle Lombardo unterhalten.

Bei einer Verlosung konnten die Gäste wertvolle Gewinne wie ein Wellnesswochenende oder VIP-Tickets für ein Spiel des FC Bayern gewinnen. Mit den Einnahmen aus dem Losverkauf unterstützt Nayoki die eigens gegründete JESA Foundation, die ermöglicht, dass benachteiligte Kinder in Peru eine angemessene Bildung erhalten.

Durch den Abend führte Nayoki-Managerin Lena Zilbauer.

Lena Zilbauer
Telefon: +49 89 12223-4816
E-Mail: lena.zilbauer@nayoki.de
www.nayoki.com

Sonderausstellung im Museum: Fast ein Jahrhundert Leben. Werner Hartmann – Chronist der Stadt Halberstadt

Die bedeutende Geschichte des 1200jährigen Halberstadt hat in der Vergangenheit viele Heimatforscher fasziniert, zum großen Teil interessierte Laien aber auch Fachhistoriker.

Einer der bedeutendsten ist und bleibt Werner Hartmann. Er ist ein Zeitzeuge und Chronist der Halberstädter Geschichte und seit 2003 Ehrenbürger der Stadt Halberstadt.

Seine Forschungen umfassen den Zeitraum der letzten 70 Jahre, geben Zeitzeugenberichte wieder, werten Quellen aus, erklären die Folgen und zeigen Schicksale. Im Ergebnis seiner intensiven Sammlungs- und Forschungstätigkeit entstanden zum Teil sehr umfangreiche Dokumentationen, Broschüren, Bücher und Filme. Werner Hartmann hat beispielhaftes geleistet.

Entstanden ist ein umfangreiches Archiv, das die Geschichte Halberstadts in einzigartiger Weise dokumentiert und auswertet. Über 120 veröffentlichte Arbeiten, über 500 unveröffentlichte Arbeiten, zahlreiche Quellensammlungen zur Halberstädter Geschichte und zur Geschichte des gesamten Harzkreises, ca. 10.000 Fotoaufnahmen und 5000 Dias gehören zur einzigartigen Sammlung, die Werner Hartmann in den vergangenen Jahrzehnten zusammengetragen hat. Keine vorhandene Sammlung gibt so ausführlich die Geschichte der 1200jährigen Bischofsstadt Halberstadt wieder, beschäftigt sich mit zahllosen Persönlichkeiten und Sachthemen dieser Stadt. Mittlerweile ist Werner Hartmann 96 Jahre alt. Er hat sich entschlossen, sein einzigartiges Archiv der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im vergangenen Jahr übereignete er seine Sammlung testamentarisch, notariell beglaubigt, nach seinem Ableben der Stadt Halberstadt mit der Auflage, diese als geschlossenes Archiv zu führen und öffentlich nutzbar zu machen.
Um dieses Testament zu erfüllen, wollen wir, die Stadt Halberstadt, bereits zu seinen Lebzeiten versuchen, das Archiv so weit wie möglich zu erschließen und digital zu erfassen, da die einzigartige Möglichkeit besteht, den „Autor der Sammlung noch persönlich in die Aufarbeitung des Archivgutes einzubeziehen.

Nach einem zweijährigen Projekt wird nun erstmals sein Lebenswerk öffentlich in dieser Ausstellung präsentiert.

Anlässlich der neuen Sonderausstellung im Städtischen Museum Halberstadt „Fast ein Jahrhundert Leben. Werner Hartmann. Chronist der Stadt“ und nicht zuletzt in Andenken an die in diesem Jahre vor 75 Jahren erfolgte Zerstörung unserer Stadt, hat der Geschichtsverein die bereits lange vergriffene Publikation von Werner Hartmann „Halberstadt brennt.

Eine Dokumentation über Halberstadt im Luftkrieg 1944-1945, insbesondere über die Zerstörung der Stadt am 8. April 1945″ neu herausgegeben. Ab sofort ist das Buch im Städtischen Museum sowie in der Buchhandlung Schönherr für 13,95 € wieder erhältlich.

Eröffnung: 15. Februar 2020, 15 Uhr

Ausstellungsrundgang: 22. März und 7. Juni 2020, 15 Uhr

Schatzgeschichten bei Kaffee und Kuchen: Ein Chronist erzählt: Werner Hartmann – Der 8. April 19455. April 2020, 15 Uhr

Internationaler Museumstag, 17. Mai 2020 (Eintritt frei), Ausstellungsrundgang, 15 Uhr

Finissage: 16. August 2020, 15 Uhr

http://www.museum-halberstadt.de

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich am 20. Februar in Schloss Bellevue zur Gewalttat in Hanau geäußert:

“Mit Entsetzen habe ich von der terroristischen Gewalttat in Hanau erfahren.

Meine tiefe Trauer und Anteilnahme gelten den Opfern und ihren Angehörigen. Den Verletzten wünsche ich baldige Genesung. Ich stehe an der Seite aller Menschen, die durch rassistischen Hass bedroht werden. Sie sind nicht allein. Ich bin überzeugt: Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland verurteilt diese Tat und jede Form von Rassismus, Hass und Gewalt. Wir werden nicht nachlassen, für das friedliche Miteinander in unserem Land einzustehen.”

http://www.bundespraesident.de

Hanau: Rassistische Gewalt fordert die ganze Gesellschaft heraus

Lehren aus Versagen bei NSU-Morden rasch umsetzen

Zum rassistischen Angriff von Hanau sagt Markus N. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland: 

20.02.2020, Hessen, Hanau: Am Tatort im Stadtteil Kesselstadt wurden Blumen abgelegt und Kerzen aufgestellt. Bei Schüssen an zwei Shisha-Bars wurden mehrer Menschen getötet und verletzt. Die Bundesanwaltschaft ermittelt. Foto: Andreas Arnold/dpa | Verwendung weltweit

“Wir denken an die Familien, Freunde & Bekannten der Opfer des offensichtlich rassistischen Angriffs von Hanau. Und wir stehen in Solidarität mit allen Menschen in Deutschland, deren Alltag zunehmend von der Angst vor Angriffen wegen ihres Glaubens oder ihrer angenommenen Herkunft überschattet wird.

Es ist gut und wichtig, dass sich der Generalbundesanwalt und die Sicherheitsbehörden in den vergangenen Wochen gezielt und verstärkt dem Kampf gegen rassistische, menschenfeindliche Gewalt gewidmet haben. Der Schutz vor Rassismus ist ein Menschenrecht und eine Frage der inneren Sicherheit. Es braucht dringend eine bessere personelle Ausstattung, ein geschultes Hinschauen und Erkennen sowie ein entschlosseneres Vorgehen gegen rassistische Netzwerke und Strukturen. Es rächt sich, dass wichtige Empfehlungen der NSU-Untersuchungsausschüsse bislang bundesweit nicht oder nur ungenügend umgesetzt wurden. Auch die Umsetzung des ‘Nationalen Aktionsplans gegen Rassismus’ und die Menschenrechtsbildung an Schulen bedürfen mehr Beachtung und Unterstützung.

Wir sind alle gefordert, Politik und Behörden in die Pflicht zu nehmen, dass niemand in Deutschland Gewalt fürchten muss, weil sie oder er Muslimin oder Jude ist, Flüchtlingen hilft, einer bestimmten Bevölkerungsgruppe zugerechnet wird oder sich als Politiker für die Grund- und Menschenrechte ausspricht.”

https://www.amnesty.de

Mahnwache zum Gedenken an die Opfer in Hanau.

Achtung! Heute um 18 Uhr findet auf dem Marktplatz in Hanau eine Mahnwache zum Gedenken an die Opfer der schrecklichen Bluttat statt. Wegen der noch laufenden Ermittlungsarbeiten der Polizei im Stadtteil Kesselstadt bleiben die Heinrich-Heine-Schule und die Kinderburg West sowie das Kinderhaus West heute und am Freitag, den 21.02, geschlossen. Ein Notdienst für Eltern und Kinder wurde in der Kita Dresdner Straße (Nr. 22) in unmittelbarer Nähe eingerichtet. Andere Schulen oder Kitas sind nicht betroffen.

„Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihre Familien“
 

“Wir haben gestern einen Abend erlebt, wie man ihn sich nicht schlimmer vorstellen kann,” so Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky zu den tragischen Ereignissen in der Nacht zu Donnerstag, an deren Ende elf Menschenleben zu beklagen sind. “Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien,” so der OB und versichert: “All diejenigen in unserer Stadt, die aus anderen Kulturkreisen oder Ländern stammen, können sich darauf verlassen, dass wir an ihrer Seite stehen. Nach einer Zeit der Trauer und des gemeinsamen Aufarbeitens bleiben wir so beieinander wie es in Hanau in Jahrhunderten gewachsen ist. Dieses gewachsene Miteinander lassen wir durch keine noch so irre Tat in Frage stellen oder gar zerstören.”
 
Nach aktuellen Erkenntnissen der Polizei hat der mutmaßliche deutsche Täter in der Hanauer Innenstadt und im Stadtteil Kesselstadt neun Menschen erschossen. Im Rahmen einer Großfahndung wurde bei der Durchsuchung seiner Wohnanschrift zwei weitere Leichen gefunden, darunter mit hoher Wahrscheinlichkeit der Täter. “Nach unserem Wissen gibt es derzeit keine akute Gefährdungslage in der Stadt”, ruft der OB zu Besonnenheit auf. Sein ausdrücklicher Dank geht an die Polizei und Rettungskräfte, darunter viele Ehrenamtliche, die die Situation professionell und mit großen Einsatz gemeistert haben.
 
In den frühen Morgenstunden setzte eine Welle der Solidarität und des Mitgefühls aus dem In- und Ausland ein. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach telefonisch dem Hanauer OB ihre tiefe Betroffenheit ob des Attentats aus. Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier gab gemeinsam mit Hanaus OB ein erstes Statement ab. Bundesinnenminister Horst Seehofer kam am frühen Nachmittag nach Hanau, um seine Anteilnahme zu dokumentieren.
 
Den Hanauer Bürgerinnen und Bürger wird ab heute mit einem Kondolenzbuch im Stadtladen im Rathaus am Marktplatz die Gelegenheit gegeben, ihre Anteilnahme auszudrücken. Um 18 Uhr findet auf dem Marktplatz eine Mahnwache statt, um den Menschen in der Stadt eine Möglichkeit zu geben, ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen. Zu dieser hat auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sein Kommen angekündigt.
 
Darüber hinaus gedenkt die Stadt mit Trauerbeflaggung der Opfer. Zudem wurden die Hanauer Faschingsumzüge in der Innenstadt und den Stadtteilen abgesagt. Auch der Faschingsrummel auf dem Freiheitsplatz bleibt geschlossen.

Der Faschingsumzug in der Innenstadt, am Samstag 22.02., ist abgesagt.
Auch der Faschingsmarkt auf dem Freiheitsplatz fällt aus. Ebenso entfällt das geplante Stadtforum (Zukunft Hanau) aufgrund der aktuellen Ereignisse. Das Kulturforum am Freiheitsplatz schließt aufgrund der Mahnwache heute bereits um 18:00 Uhr.

„Meine Seele sieht im Hören – Händels Opern, Oskar Hagen und die Bildkraft der Musik“

Am Freitag, 21. Februar 2020, 11 Uhr, Händel-Haus Halle, Große Nikolaistraße 5, 06108 Halle, Treffpunkt: Museumskasse

Gesprächspartner*innen:         Clemens Birnbaum (Direktor der Stiftung Händel-Haus) Christiane Barth und Theresa Stiller (Kuratorinnen)

Die diesjährige Jahresausstellung nimmt das Schaffen Oskar Hagens als Kunsthistoriker in den Fokus und würdigt ihn als Begründer der Händel-Opernrenaissance vor genau 100 Jahren in Göttingen.

Im Jahr 1920 wagte er gemeinsam mit einem Laienorchester das Experiment einer szenischen Aufführung der Händel-Oper „Rodelinda“ – und stieß auf ein begeistertes Publikum. Weitere Aufführungen folgten. Die Wurzeln für Hagens Händel-Faszination führen nach Halle, wo er von 1913 bis 1918 tätig war. Oskar Hagen wurde von Halle aus von Paul Thiersch, dem Direktor der Halleschen Handwerkerschule, unterstützt, der die farbenfrohe Ausstattung der Opern übernahm. Seine expressionistischen Entwürfe bilden die Grundlage für die Gestaltung des ersten Ausstellungsraumes. Dokumente in der Schatzkammer beleuchten die Zusammenarbeit zwischen Oskar Hagen und Paul Thiersch.

Ein zweiter Themenkreis der Ausstellung beschäftigt sich mit „musikalischen Malereien“ und mit Händels Musik. Händel gelang es wie kaum einem anderen Komponisten seiner Zeit sowohl Naturbilder als auch innere emotionale Leidenschaft in Musik zu gießen. In der Ausstellung begeben wir uns auf die Suche nach Tonmalereien in Händels einfühlsamsten Stücken. Präsentiert werden historische Bühnenbilder und Grafiken, eindrucksvolle Gemälde und Notendrucke aus dem 18. Jahrhundert, originale Musikinstrumente und natürlich reichlich erklingende Musik. Sie sollen Anregungen zu einem Thema geben, das die Künste und die Sinne verschmelzen lässt. Wir freuen uns, Sie im Händel-Haus zu begrüßen. Die Präsentation der Ausstellungsräume dauert etwa 30 Minuten. Wir bitten um Rückmeldung via E-Mail (presse@haendelhaus.de) oder auch telefonisch (0345 / 500 90 126) bis zum 20. Februar 2020.

www.Haendelhaus.de

Hilfsangebote: So beugen Sie Überlastung im Job vor

Baierbrunn (ots) Ob auf der Baustelle oder im Büro – bei der Arbeit werden Körper und Psyche gefordert. Für Arbeitnehmer, die durch zu wenig Bewegung und Stress dauerhaft belastet sind und frühzeitig gegensteuern wollen, bietet die Deutsche Rentenversicherung die berufsbegleitende Prävention an.

Hilfsangebote: So beugen Sie Überlastung im Job vor. Quellenangabe: “obs/Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen/Wort&Bild Verlag GmbH & Co. KG”

Darauf weist das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” hin. Zeigen sich beispielsweise schon erste Probleme mit Blutdruck, Gewicht oder Rücken oder aber erste psychische Beeinträchtigungen, können der Betriebs- oder Werksarzt, ein niedergelassener oder ein Reha-Mediziner einen entsprechenden Befund erstellen, mit dem ein Antrag eingereicht werden kann. Jeder, der in die Rentenversicherung einzahlt oder Mitglied ist, kann von diesem Angebot profitieren.

Angebote von Arbeitgeber und Kasse

Auch bei ihrem Arbeitgeber und der Krankenkasse können sich Beschäftigte über Möglichkeiten der Gesundheitsförderung informieren. Ob Bewegung, gesunde Ernährung, Stressabbau oder Suchtprävention – große Kassen haben oft ein eigenes Kursangebot, das kostenfrei ist oder bis zu 20 Prozent Zuzahlung erfordert. Versicherte kleinerer Kassen können sich Angebote vor Ort aussuchen, die aber dafür zertifiziert sein müssen. Firmen können bis zu 500 Euro pro Mitarbeiter im Jahr für die Gesundheitsförderung ausgeben. Dieser Betrag ist steuerfrei.

Die neue “Apotheken Umschau” befasst sich in ihrem Schwerpunkt-Thema ausführlich mit der Gesundheit im Job. Informationen dazu gibt es im Heft, online unter www.apotheken-umschau.de sowie auf Facebook (www.facebook.com/Apotheken.Umschau) und Instagram (www.instagram.com/apotheken_umschau).

“Das Maut-Desaster” in “ZDFzoom”-Doku

Mainz (ots) Die Pkw-Maut startete als bayrischer Wahlkampfschlager der CSU und endete in einem politischen Desaster. Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes brachte das Projekt zu Fall. Am Mittwoch, 19. Februar 2020, 22.45 Uhr im ZDF, rückt “Das Maut-Desaster” in den Blick von “ZDFzoom”.

Die “Pkw-Maut” auf deutschen Autobahnen sollte ausschließlich für ausländische Pkw gelten und entwickelte sich zum politischen Desaster. Quellenangabe: “obs/ZDF/Patrick Maazouz”

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer muss sich mittlerweile vor einem Untersuchungsausschuss für das Maut-Projekt verantworten. Der Bundesrechnungshof wirft seinem Ministerium Versäumnisse vor. Auf die Bundesregierung könnten Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe zukommen.

Die Idee einer Maut für Pkw geht auf die CSU unter dem Parteivorsitzenden Horst Seehofer zurück. Mit dem Thema “Ausländer-Maut” positionierte sich die Partei in den Landtags- und Bundestagswahlkämpfen 2013 mit einer bewusst populistischen Forderung. Man wollte damit auch Stimmen am rechten Rand zurückgewinnen, die die aufkommende AfD der CSU abgenommen hatte. Die Idee der CSU: Da Deutsche, vor allem die bayrischen Autofahrer, bei ihren südlichen Nachbarn Gebühren für die Benutzung der Autobahnen zahlen, sollten deshalb auch ausländische Pkw auf deutschen Autobahnen zur Kasse gebeten werden.

Dieses politische Ziel sorgte von Anfang an auch für internationale Konflikte, da es bei der geplanten Umsetzung einen entscheidenden Unterschied geben sollte: Der deutsche Autofahrer, so machte die damalige CSU-Spitze klar, sollte keinesfalls unter einer Mehrbelastung leiden. Die Pkw-Maut würde demnach ausschließlich für ausländische Pkw gelten – im Unterschied zu Österreich, Italien und Schweiz, die von allen Nutzern Gebühren verlangen und die eigene Bevölkerung nicht aussparen. Die Forderung nach einer “Ausländer-Maut” stieß damit auch auf juristische Hindernisse. Das führte dazu, dass die Maut am Ende vom Europäischen Gerichtshof gekippt wurde.

ZDF.de

ADAC und Continental suchen den Fahrsicherheits-Profi

Bis zum 3. Mai bewerben, sicher fahren und gewinnen

München (ots) Bereits zum vierten Mal suchen ADAC und Continental im Rahmen der gemeinsamen Kooperation “Partner für mehr Sicherheit” den Fahrsicherheits-Profi. Geschick, Gefühl und eine sichere Fahrweise können in diesem Jahr der Weg zu einem 1er BMW sein. Interessierte Autofahrer können sich bis zum 3. Mai unter www.adac.de/fahrsicherheitsprofi anmelden. Die Vorrundenveranstaltungen finden im Juni und Juli in Linthe, Weilerswist, Gründau, Schlüsselfeld, Nohra (Grammetal) und Augsburg statt. Das Finale wird vom 23. bis 26. Juli im ADAC Fahrsicherheitszentrum in Hannover ausgetragen.

Teilnehmer müssen unter der Anleitung von Fahrsicherheitstrainern Energiesparrunden absolvieren, Geschicklichkeits- und Geländeparcours bewältigen und zeigen, wie gut sie mit verschiedenen Assistenzsystemen zurechtkommen. Außerdem steht ein theoretischer Test auf dem Programm. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf die Sicherheit gelegt.

Um mitzumachen braucht es den Führerschein Klasse B bzw. 3. Die Autos werden vom Veranstalter gestellt. Unter allen Bewerbungen werden die Vorrundenteilnehmer ausgelost – und zwar gleich viele Frauen und Männer. Die genauen Daten der Vorrunden und weitere Informationen gibt es unter www.adac.de/fahrsicherheitsprofi.

TV.Deutschland.Guide – Höhlenwohnungen in Langenstein bei Halberstadt

Willkommen bei TV.Deutschland.Guide.
Das erste virtuelle TV Studio für Deutschland.
Mein Name ist PIA und ich berichte hier über Business, Politik, Lifestyle, Tourismus, Freizeit und vieles mehr.

Heute berichte ich über die Höhlenwohnungen in Langenstein. Als Höhlenwohnungen Langenstein werden zwölf Höhlenwohnungen im zur Stadt Halberstadt gehörenden Ortsteil Langenstein im Harz bezeichnet. Zwei der Wohnungen befinden sich im Bereich der ehemaligen Altenburg, die anderen zehn Wohnungen liegen hier am Schäferberg. Hier sind einige Wohnungen in Form eines Straßenzuges angelegt. In der Zeit der Jahres 1855 bis zum Jahr 1858 wurden dann zehn Wohnungen in den Sandsteinfelsen am Schäferberg gehauen. In Langenstein bestand eine erhebliche Wohnungsnot. Mehrere junge Familien aus Langenstein und aus dem Raum Goslar stammende Arbeiter des Gutes benötigten dringend Wohnraum. Der Gemeinderat entschied darauf hin, dass die Möglichkeit zur Schaffung von Höhlenwohnungen gegeben werden soll. Den Bauwilligen wurden die Felswände für jeweils acht Groschen verkauft. Die kleinen, etwa 30 qm großen Wohnungen hatten ähnliche Zuschnitte und verfügten jeweils über Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer und einen Vorratsraum. Durch den Felsen nach oben führen Schornsteine, unter denen sich ursprünglich gemauerte Herde befanden. Natürliches Licht hatten nur die vorderen Räume. Die Nutzung der Höhlenwohnungen zu Wohnzwecken wurde im Wesentlichen zwischen 1900 und 1910 aufgegeben. Durch das Engagement des Vereins Langensteiner Höhlenwohnungen wurden nach dem Jahr 1990 einige der ehemaligen Wohnungen hergerichtet und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Ihre Pia. Danke.

Globales Forum für Inklusion lädt zu neuartigem Event in Berlin

Gegen die Spaltung der Gesellschaft: 6 Degrees bringt am 18.02. Politik, Kunst, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen

Berlin (ots) 6 Degrees, das globale Forum für Inklusion, kommt am 18. Februar zum zweiten Mal mit seinem innovativen Veranstaltungskonzept nach Berlin.

6 Degrees Event, Berlin 2018. Quellenangabe: “obs/Institute for Canadian Citizenship/Karsten Thielker”

Internationale Speaker aus allen Bereichen der Gesellschaft treffen sich an diesem Tag zu außergewöhnlichen Foren, Gesprächen und Aktionen. Doch bei diesem Event wird auch das Publikum zum aktiven Teilnehmer. Gemeinsam werden alle versuchen, neue Wege für die Zukunft zu entwerfen und zu erkunden, ob die derzeitigen gesellschaftlichen Systeme ausreichend sind oder neu erfunden werden müssen. Im Mittelpunkt stehen die wachsende politische und gesellschaftliche Spaltung in Europa, Fragen von Staatsbürgerschaft, Identität und Inklusion. Weiteres Ziel: Bürgerinnen und Bürger zu befähigen, positive Veränderungen in der Politik, am Arbeitsplatz, in ihren Gemeinschaften und in der öffentlichen Meinung in Gang zu setzen.

Führende Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Kunst, aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft nehmen teil. Dazu gehören: Jaafar Abdul Karim, preisgekrönter Journalist und Talk Show-Gastgeber, Deutsche Welle; Sawsan Chebli, Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund, Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales; Georgios Kaminis, Ex-Bürgermeister von Athen, Griechenland, Sonderbeauftragter des Mayors Migration Council und der Gruppe der C40 Cities; Adrienne Clarkson, 26. Generalgouverneurin Kanadas, Co-Vorsitzende des Institute for Canadian Citizenship und Autorin; John Ralston Saul, preisgekrönter Essayist und Romanautor, ehemaliger Präsident von PEN International, Kanada und Åsa Wikforss, Professorin für theoretische Philosophie an der Universität Stockholm, Schweden.

Wann: Dienstag, 18. Februar 2020, 9:00 - 17:00, Anmeldung Medien: 8:30 Uhr.
Wo: Barenboim-Said Akademie, Französische Straße 33D, 10117 Berlin 

6 Degrees ist offen für alle Interessierten: Das Event oder einzelne Sessions können von allen besucht werden. Das vollständige Programm und die Liste aller Sprecher finden Sie hier: www.6degreesto.com/berlin-2020-de/

Führungswechsel beim Deutschen Heer

Der Generalinspekteur der Bundeswehr übergibt das Heer von Generalleutnant Jörg Vollmer an Generalleutnant Alfons Mais

Strausberg (ots) Der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, übergibt am 13. Februar in Strausberg das Kommando über das Deutsche Heer von Generalleutnant Jörg Vollmer an Generalleutnant Alfons Mais.

In dieser Kaserne findet am 13. Februar die Übergabe des Heeres statt. Quellenangabe: “obs/Presse- und Informationszentrum des Heeres/Marco Dorow”

Seit dem 16. Juli 2015 führt Generalleutnant Vollmer die mit über 60.000 Soldatinnen und Soldaten größte Teilstreitkraft der Bundeswehr. Sein besonderes Augenmerk galt der Refokussierung des Heeres auf die Landes- und Bündnisverteidigung und die dafür notwendige Vollausstattung aller Truppenteile. Meilensteine seiner Amtszeit sind auch die seit 2017 durchgängige Unterstützung der NATO mit der Bereitstellung eines Kampftruppenbataillons für jeweils sechs Monate in Litauen, der Start in die Digitalisierung der Land-streitkräfte, die Anpassung der Grundausbildung an zeitgemäße Erfordernisse, die Umgestaltung der Offizierausbildung mit mehr Praxisnähe sowie die Verbesserung der Rahmenbedingungen für aktive Soldatinnen und Soldaten und die Angehörigen der Reserve.

bundeswehr.org

Aufruf zur Teilnahme Kreativmarkt im Museumshof zu Ton am Dom geplant

Auch in diesem Sommer erwartet die Gäste von Halberstadt wieder ein hochwertiges Programm zum „Ton am Dom“ Wochenende am 4. und 5. Juli 2020.

Zu erleben sind „Keramik, Kunst und Köstlichkeiten“. Traditionell beteiligt sich auch das Städtische Museum mit freiem Eintritt, Sonderführungen, einem Flohmarkt und kultureller Umrahmung an den Festivitäten.

In diesem Jahr möchte das Städtische Museum zur Ergänzung des vielseitigen Angebots auf dem Domplatz im Vorhof des Museums einen Kreativmarkt veranstalten. Dabei soll Künstlern, Handwerkern und allen kreativen Menschen die Möglichkeit gegeben werden, ihre handgefertigten Waren und Kreationen zum Verkauf anzubieten. Das Museum stellt für Jeden, der sich beteiligen möchte einen kleinen Stand zur Verfügung. Die Standmiete beträgt für beide Tage 15 Euro und kommt einem guten Zweck zugute.
Wer Lust hat, sich an diesem Kreativmarkt zu beteiligen, meldet sich bis spätestens 31. Mai 2020 im Städtischen Museum unter Tel. 03941/551474.

http://www.museum-halberstadt.de

LEONIE VON HASE IST MISS GERMANY 2020

Leonie von Hase, die 35-Jährige aus Kiel, ist die neue Miss Germany 2020!
Die gebürtige Namibianierin wurde von der prominenten Jury offiziell gewählt. Kurz nach 22:15 nahm die selbstständige Mutter eines Kindes die Krone und Schärpe entgegen.

Vize-Miss Germany 2020 ist die 22-Jährige Lara Rúnarsson (Miss Bayern).

3. Miss Germany 2020 ist die Studentin Michelle-Anastasia Masalis (Miss Hamburg).

Unter dem neuen Motto „Empowering Authentic Women“ traten 16 starke Frauen zum neuen Miss Germany-Finale an. Sie setzen neue Maßstäbe und sind Identifikationsfiguren. Der bekannte Contest wurde in diesem Jahr neu aufgesetzt und zu einem crossmedialen Personality-Wettbewerb weiterentwickelt. Mit ihrer Haltung, ihren Zielen und vor allem ihrer Persönlichkeit haben sie es in das Miss Germany-Finale geschafft. Zum 18. Mal fand das Miss Germany-Finale in der Europa-Park Arena statt.

Nach wochenlanger Vorbereitung, war es am Samstag den 15. Februar dann soweit: Leonie von Hase konnte als offizielle Miss Germany 2020 im Blitzlichtgewitter strahlen und die Europa-Park Arena als Siegerin verlassen.

Jana & Thore Schölermann begleiteten die Gäste bei spektakulärem Showprogramm. Für die musikalische Unterhaltung sorgte der aktuelle Chart- Stürmer und Singer-Songwriter Kelvin Jones („Only thing we know“ feat. Alle Farben). Die Jury des Abends bestand aus Anna Lewandowska, Frauke Ludowig, Ann-Katrin Schmitz, Dagmar Wöhrl und Sofia Tsakiridou.

Die Preise für die Gewinnerin

Eine Premiere in diesem Jahr: Miss Germany 2020 kommt auf das Cover des Magazins JOY. Die Gewinnerin erhält für ihre Amtszeit einen VW Golf GTI und ein Mini Cabrio von Starcar, ein Jahr kostenlosen Eintritt in Deutschlands größten Freizeitpark und die neue Wasserwelt Rulantica, einen Jahresvorrat Tigi- Haarpflege-, Babor-Beauty- sowie Perlweiss-Zahnpflege-Produkte und das passende Schuhwerk für jede Saison von Schuhhersteller Tamaris. Die innere Schönheit unterstützen Elasten und BioNorm. Außerdem gewinnt Miss Germany 2020 einen Managementvertrag bei der Miss Germany Corporation Klemmer GmbH & Co. KG.

www.missgermany.de

Mecklenburg-Vorpommern legen die meisten Kilometer mit dem Auto zurück

München (ots) Autofahrer aus Mecklenburg-Vorpommern legen im Jahr durchschnittlich 13.079 Kilometer zurück. Das sind 3.548 Kilometer bzw. 37 Prozent mehr als Berliner fahren (Ø 9.531 Kilometer). Im Bundesdurchschnitt fahren CHECK24-Kunden nach eigener Auskunft jährlich 11.733 Kilometer.*

Quellenangabe: “obs/CHECK24 GmbH”

Halter aus den Stadtstaaten sind mit ihrem Pkw weniger unterwegs als Kunden aus den Flächenländern. Im Kfz-Versicherungsvergleich geben sie im Schnitt eine gut 1.600 Kilometer geringere Jahresfahrleistung an.

“Autofahrer haben in der Stadt kürzere Wege als auf dem Land und können auch auf einen gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr ausweichen”, sagt Dr. Tobias Stuber, Geschäftsführer Kfz-Versicherungen bei CHECK24. “Deswegen sind Städter deutlich weniger Kilometer mit ihrem Auto unterwegs als Landbewohner.”

300 CHECK24-Experten beraten bei allen Themen rund um die Kfz-Versicherung

Verbraucher, die Fragen zu ihrer Kfz-Versicherung haben, erhalten bei über 300 CHECK24-Versicherungsexperten an sieben Tagen die Woche eine persönliche Beratung per Telefon oder E-Mail. In ihrem persönlichen Versicherungscenter verwalten Kunden ihre Versicherungsverträge – unabhängig davon, bei wem sie diese abgeschlossen haben. Sie profitieren dadurch von automatischen Preis- und Leistungschecks und können so ihren Versicherungsschutz einfach optimieren und gleichzeitig sparen.

Vergleichsportale fördern Anbieterwettbewerb – Gesamtersparnis von 318 Mio. Euro im Jahr

Vergleichsportale fördern den Wettbewerb zwischen Anbietern von Kfz-Versicherungen. So sparten Verbraucher innerhalb eines Jahres insgesamt 318 Mio. Euro. Das ergab eine repräsentative Studie der WIK-Consult, einer Tochter des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK).**

*Betrachtet wurden alle 2019 über CHECK24 abgeschlossenen Kfz-Versicherungen nach Kundenangaben zur jährlichen Fahrleistung.

**WIK-Consult: Vergleichsportale in Deutschland, http://www.wik.org/fileadmin/Studien/2018/2017_CHECK24.pdf

Ausstellung – Gerd Winner. Goslar – von hier aus

Straßen, Fassaden, Häuserschluchten, Wegzeichen – mit seinen „Urbanen Strukturen“ ist Gerd Winner, 1936 in Braunschweig geboren, weit über Deutschland hinaus bekannt geworden. Neben den Metropolen Berlin und London waren es insbesondere New York und Paris, die seine künstlerische Phantasie bewegt und seine Arbeit seit über 50 Jahren geprägt haben.

Gemeinsam mit dem Künstler, der seit den späten 70er Jahren in Liebenburg, in der Nähe von Goslar, ansässig ist, entstand die Idee, eine neue Werkserie mit Motiven aus dem Stadtraum Goslar zu entwerfen. Die Geschichte dieser mittelalterlichen Stadt mit ihren eindrucksvollen historischen Gebäuden hat Gerd Winner seit langem fasziniert.

Kern der Ausstellung sind 17 neue Bilder von Goslar, auf die der Titel „Von hier aus“ – einen Ausstellungstitel von Kasper König paraphrasierend – anspielt. Ferner gibt sie mit 30 Werken einen Überblick über Winners Serien der Großstädte Berlin, London, Paris und New York.

„Die Stadt ist das Gesicht des Menschen“, so Winners künstlerisches Credo. Hier spiegeln sich die historischen Erfahrungen der Menschen ebenso wie ihre aktuelle Verfassung und ihr Unterbewusstes. Die Außenwelt wird zum Spiegel der Innenwelt. Der Blick auf die Oberflächen – Fassaden, Mauern, Treppen, Asphalt – ist darauf angelegt, ihre verborgene Dimension frei zu legen. Winners menschenlose Städtebilder sind Bilder menschlicher Befindlichkeit.

Ausgangsmaterial seiner Werke sind immer fotografische Abbilder der Wirklichkeit. Mit Doppel-belichtungen, unterschiedlichen Perspektiven oder raffinierten Überblendungen hat Winner eine eigenständige Formensprache entwickelt, mit der er sowohl die Dynamik des städtischen Außenraums darstellt als auch metaphorische Deutungen anregt. So fragen die gewagten Perspektiven von Goslar auch nach der Zukunft einer Stadt, deren Architektur vom Mittelalter geprägt ist.

Zu Winners wichtigstem Medium wurde der Siebdruck in der Symbiose von Malerei, Fotografie und Grafik. Gemeinsam mit berühmten Druckern hat der Künstler diese Technik zu einem eigenständigen künstlerischen Medium entwickelt. Die Arbeiten seiner großen Werkgruppen sind Unikate. Aus der Verwendung von fünf bis neun Farbtönen ergeben sich bis zu dreißig Nuancen. In vielen Arbeitsgängen entsteht im Laufe des Siebdruckverfahrens die reizvolle Farbigkeit von Winners Bildwelt.

Die Goslarer Bildmotive sind 2019 und 2020 in digitaler Printtechnik auf Bütten im Braun- schweiger Druckstudio von Horst und Maximilian Beyrich und Team entstanden. Sie sind der Stadt Goslar gewidmet.

In Kooperation mit der Stadt plant das Mönchehaus Museum eine Publikation zu Winners Stadtansichten von Goslar.

Ausstellungszeitraum: 09. Februar bis 03. Mai 2020

Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Dienstag bis Sonntag: 11.00 Uhr – 17.00 Uhr
Montag: geschlossen

Einzelpersonen:

  • Erwachsene EUR 5,00
  • Kinder/Jugendliche EUR 1,50
  • VFK-Mitglieder EUR 2,00 (für Besuch der Sonderausstellungen)

Gruppen ab 10 Personen:

  • Erwachsene EUR 4,00
  • Kinder/Jugendliche EUR 1,00

Kontakt & Information

Mönchehaus Museum Goslar
Verein zur Förderung Moderner Kunst e. V.
Mönchestraße 1, 38640 Goslar
Tel. 05321-4948
www.moenchehaus.de

Fairer-Kassenwettbewerb-Gesetz: Lieferengpass-Maßnahmen für Apotheken noch nicht ausreichend

Berlin (ots) Die im Fairer-Kassenwettbewerb-Gesetz (FKG) beschlossenen Maßnahmen gegen die anhaltenden Lieferengpässe von versorgungsrelevanten Arzneimitteln sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, gehen aber noch nicht weit genug.

Quellenangabe: “obs/ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände”

“Lieferengpässe müssen an mehreren Fronten bekämpft werden”, sagt Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. “Dass Patienten künftig keine Mehrkosten mehr bei Nichtlieferbarkeit mehr fürchten müssen und Präparate leichter ausgetauscht werden können, ist fair und vernünftig. Das erleichtert auch die Versorgung in den Apotheken, denn statt über Geld kann wieder mehr über die Therapie gesprochen werden.” Schmidt weiter: “Auch strengere Meldepflichten für Hersteller und Großhändler bei Lieferengpässen sind richtig. Dass der ‘Jour Fixe’ beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in einen Beirat umgewandelt wird und mehr Kompetenzen erhält, ist ebenfalls begrüßenswert. Die Apotheker werden sich dort aktiv einbringen.”

Gleichwohl bleibt Schmidt skeptisch: “Der hohe zeitliche und organisatorische Mehraufwand durch Lieferengpässe in den Apotheken wird weiterhin nicht honoriert. Da wird aber hart gearbeitet, und das muss auch vergütet werden.” Es gebe hier genauso dringenden Handlungsbedarf wie bei den ungelösten ordnungspolitischen Problemen. “Wir haben immer noch keine Klarheit in Sachen einheitlicher Abgabepreise für verschreibungspflichtige Arzneimittel. Das Vor-Ort-Apotheken-Stärkungsgesetz hängt seit Monaten zwischen dem Bundeskabinett in Berlin und der Europäischen Kommission in Brüssel fest. Es muss dringend in den Bundestag eingebracht und verabschiedet werden. Zugleich muss es für das kommende E-Rezept einen verbindlichen Rahmen mit einem echten Makelverbot geben, damit sich nicht Dritte zwischen Arzt, Patient und Apotheke schieben, um aus der Manipulation von Patienten und dem Handel mit E-Rezepten Kapital zu schlagen. Wir brauchen Klarheit, auch damit sich wieder mehr junge Apothekerinnen und Apotheker in die Selbständigkeit wagen – gerade in ländlichen Regionen.”

Mehr Informationen unter www.abda.de

Traurige Nachrichten aus dem Luchs-Gehege des Nationalparks Harz

Drei Luchse entlaufen, ein Tier ist tot – Luchsfütterung entfällt bis auf Weiteres

Durch Orkan Sabine sind zwei alte Buchen auf das Luchsgeheges an den Rabenklippen bei Bad Harzburg gefallen und haben Zäune beider Gehegeteile zerstört. Ein Tier – der 15 jährige Tamino – wurde dabei getötet.

Drei weitere Luchse befinden sich auf freiem Fuß. Das Gehege bleibt zunächst für Besucher gesperrt, die öffentlichen Luchsfütterung entfallen bis auf Weiteres.

Nach den entlaufenen Tieren wird nun gesucht. Luchs-Projektleiter Ole Anders schätzt die Überlebenschancen der ausgebrochenen Tiere zunächst als gut ein. „Es gibt eine gute Wahrscheinlichkeit, dass sie eine Weile klar kommen. Sie sind gut genährt und können auch ohne Jagderfolg ca. zwei Wochen überstehen“. Das größere Risiko sieht der Luchs-Experte des Nationalparks Harz in möglichen Rivalenkämpfen mit wildlebenden Luchsen, in die die Tiere in der aktuellen Paarungszeit geraten könnten.

Bitte melden Sie Hinweise auf den Verbleib der Tiere oder aktuelle Sichtungen direkt an Ole Anders unter der Telefonnummer 0170 206 1123 oder an die Nationalpark-Zentrale unter 03943 5502-0.

https://www.nationalpark-harz.de

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