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Anspiel der Johann-Gottlieb-Mauer-Orgel von 1770 im Händelhaus Halle

Am Sonntag, dem 5. Juli 2020, erklingt in der Reihe „Authentischer Klang“ um 15.00 Uhr die wertvolle Johann-Gottlieb-Mauer-Orgel in der historischen Musikinstrumenten-Ausstellung des Händel-Hauses.Angespielt wird sie durch Lukas Petschowsky, Student der Hochschule für Evangelische Kirchenmusik.

Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt an der Museumskasse des Händel-Hauses, unter 0345 / 500 90 103 oder ticket@haendelhaus.de erforderlich. Bestellte Tickets sind bis 15 Minuten vor Beginn an der Museumskasse abzuholen. Auf Basis des Hygienekonzepts und zum Schutz ist in den Ausstellungsräumlichkeiten des Händel-Hauses ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen sowie der Mindestabstand von 1,50 m zu wahren.

Das rund 20-minütige Programm ist für die Museumsbesucher des Händel-Hauses und der angeschlossenen Ausstellung „Historische Musikinstrumenten“ kostenlos und bereits im Museumsticket von 6 Euro (ermäßigt 4,50 Euro) enthalten. Die Orgel befindet sich seit 1993 im Besitz des Händel-Hauses Halle. Sie wurde 1770 in Tegkwitz bei Altenburg gebaut.

Die Musikinstrumentensammlung des Händel-Hauses umfasst rund 700 Einzelstücke und zählt damit zu einer der bedeutendsten in Mitteldeutschland. Die wertvollen historischen Exponate spiegeln fünf Jahrhunderte Musikinstrumentengeschichte wider. Ein Großteil der Instrumente wird in der Musikinstrumenten-Ausstellung des Händel-Hauses systematisch geordnet auf zwei Etagen präsentiert.

Die monatlichen Instrumentenanspiele sind Teil einer langfristigen Zusammenarbeit der Stiftung Händel-Haus und der Evangelische Hochschule für Kirchenmusik.

Tickets (normaler Museumseintritt)sind für 6 Euro (ermäßigt 4,50 Euro) an der Museumskasse des Händel-Hauses erhältlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Buchungskontakt und nähere Informationen:

Stiftung Händel-Haus

Tel.: 0345/ 500 90 103

E-Mail: ticket@haendelhaus.de

Stiftung Händel-Haus
Große Nikolaistraße 5
06108 Halle

Tel. +49 (0) 345 / 500 90 126
Fax: +49 (0) 345 / 500 90 416
E-Mail: maria.scheunpflug@haendelhaus.de
www.haendelhaus.de

DeutschlandScout.com – Kloster Michaelstein bei Blankenburg im Harz

Willkommen bei DeutschlandScout.com

Hallo ich bin Ben, Ihr DeutschlandScout. Ich werde Sie, an viele schöne und historische Orte in Deutschland führen.

Heute stelle ich das Kloster Michaelstein bei Blankenburg im Harz vor. Wie zur Gründungszeit im Jahr 1146 liegt Michaelstein auch heute noch abseits des städtischen Lebens von Blankenburg in idyllischer Harzrandlage. Es erlebte im Mittelalter eine längere wirtschaftliche Blütezeit. Im Jahr 1543 legte der letzte katholische Abt sein Amt nieder, die Grafen von Blankenburg übernahmen das Kloster. Heute hat das Kloster Michaelstein der Sitz der Musikakademie Sachsen-Anhalt für Bildung und Aufführungspraxis. Außerdem ist das Kloster ein beliebtes Ausflugsziel an der Straße der Romanik. Es kann besichtigt werden und bietet ganzjährig Veranstaltungen an. Das Viereck der Mönchsgebäude um den Kreuzgang bildet den Mittelpunkt des Klosters. Die Anordnung der Arbeits- und Wohnräume der Mönche und Laienbrüder im Erdgeschoss der Klausur entspricht weitestgehend dem so genannten Idealplan einer Zisterzienserabtei. Dank umfangreicher Sanierungs- und Baumaßnahmen in der jüngeren Zeit sind diese Räumlichkeiten aus der spätromanischen und gotischen Zeit gut erhalten. Zwei Klostergärten mit zahlreichen Pflanzenschätzen sind ein weiterer Anziehungspunkt. Beide wurden nach Vorbild mittelalterlicher Pläne und Aufzeichnungen gestaltet. Im Kräutergarten gedeihen etwa 260 Pflanzensorten. Der Gemüsegarten zeigt die frühere pflanzliche Nahrungsvielfalt. KlangZeitRaum – Dem Geheimnis der Musik auf der Spur Von Anfang an erfüllte auch Musik die ehrwürdigen Klosterräume: Einst war es der Gesang der Zisterziensermönche, heute lassen hier die Gäste der Musikakademie ihre Stimmen und Musikinstrumente erklingen. Ihr DeutschlandScout.

Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus öffnet wieder wie gewohnt

Zwangspause nach Corona beendet

Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus (Foto: Heike Albrecht)

Nachdem auch der Nationalpark Harz Corona-bedingt alle seine Besuchereinrichtungen geschlossen hatte, öffnet nun ab dem 7. Mai 2020 das Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus wieder die Pforten für seine Gäste. Es gelten bis auf weiteres die bekannten Öffnungszeiten.

„Wir sind froh, dass wir nun wieder Rede und Antwort stehen können zu den Fragen rund um den Nationalpark und zu den Wandermöglichkeiten im Harz“, so die Leiterin Heike Albrecht-Fechtler vom BUND. „Nun hoffen wir auf viele neugierige Gäste, die die wieder gewonnene Freiheit für sich entdecken.“

Um die Besucher vor einer möglichen Infektionsgefahr zu schützen, gelten die üblichen Hygieneregeln:

  • Tragen eines Mund-Nase-Schutzes
  • es dürfen nur max. 10 Gäste gleichzeitig eintreten, d. h. nur mit einem der abgezählten Einkaufskörbe
  • bitte den Mindestabstand von 1,5 m zu allen anderen Menschen in der Ausstellung einhalten
  • wenn möglich Bitte um bargeldlose Zahlung
  • das Nationalpark-Kino ist noch nicht wieder geöffnet und es gibt aus hygienischen Gründen keine Gästetoilette.

Wir folgen bei diesen Maßnahmen den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der zuständigen Behörden, die darauf abzielen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Die beliebten Naturerlebnisexkursionen finden leider noch nicht wieder statt.

Das Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus ist eine der zentralen Einrichtungen der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit des Nationalparks Harz mit jährlich über 100.000 Gästen. Betrieben wird es federführend vom BUND-Landesverband Niedersachsen in einem Trägerverbund mit der Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz und der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld. Seit 2011 ist es auch Geopark-Infozentrum.

https://www.nationalpark-harz.de

Das Händel-Haus öffnet am 7. Mai 2020 wieder für Besucher

Das Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus und die Bibliothek der Stiftung Händel-Haus bleiben vorerst geschlossen.

Ab Donnerstag, dem 7. Mai 2020 öffnet das Händel-Haus mit seinen zwei Dauerausstellungen „Händel – der Europäer“ und „Historische Musikinstrumente“ sowie der Jahresausstellung „Meine Seele sieht im Hören – Händels Opern, Oskar Hagen und die Bildkraft der Musik“ wieder seine Türen und freut sich auf alle Besucher.

Das Wilhelm-FriedemannBach-Haus bleibt bis auf weiteres leider geschlossen. Für eine baldige Öffnung wird aber derzeit ebenfalls alles vorbereitet. Die Bibliothek der Stiftung Händel-Haus bleibt ebenfalls weiterhin für die Öffentlichkeit geschlossen, solange die Musikbibliothek der Stadt Halle noch nicht wieder geöffnet ist.
Die Öffnung des Händel-Hauses erfolgt natürlich unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen. Neben einer umfangreichen Beschilderung und der Bereitstellung von Desinfektionsmittel sowie auch der Anpassung der Leitsysteme für die Besucher*innen wurde eine maximale Besucherobergrenze für jeden Ausstellungsraum festgelegt. Zu beachten ist ebenfalls, dass im gesamten Händel-Haus eine generelle Maskenpflicht einzuhalten ist. Wir bieten in unserem Museum einen Rundgang an, der in einer vorgegebenen Richtung durch die zwei Etagen der Händel-Ausstellung und der Musikinstrumenten-Ausstellung führt. Dieser Rundgang beginnt mit einer „berührungsfreien“ Audioführung über Lautsprecher durch die Händel-Ausstellung. Bei dieser Audioführung schalten sich automatisch die Filme „Händel – der Europäer“ und im Miniaturtheater ein Film über Händels Opernschaffen ein. Der Rundgang wird im 13-Minuten-Takt für Einzelbesucher und Zweiergruppen bzw. für Besucher, die zu einem Hausstand gehören, eingeschaltet. Dieser existiert auch in Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Das Rundgangprinzip gibt dem „Besucherstrom“ einen Rhythmus und sichert ab, dass sich die Besucher in diesen Räumen nicht begegnen. Von Dienstag bis Sonntag ist das Händel-Haus ab 7. Mai, wie gewohnt, wieder täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Benutzer haben derzeit leider noch keinen Zugang zu den Räumlichkeiten der Bibliothek der Stiftung Händel-Haus, die Ausleihe von Medien ist aber nach Vorbestellung möglich. Bestellungen werden telefonisch unter 0345 / 500 90 -251 oder -254 und per Mail an bibliothek@haendelhaus.de entgegengenommen.

Stiftung Händel-Haus
Große Nikolaistraße 5
06108 Halle (Saale)
Tel.          +49 (0) 345/50090 125
Fax:         +49 (0) 345/50090 416
E-Mail: presse@haendelhaus.de
www.haendelhaus.de

Zeitkapsel und Sonderausstellung in Gedenken an die Zerstörung Halberstadts vor 75 Jahren

Grüße und Gedanken in die Zukunft
Halberstädter schicken Grüße und Gedanken in einer Zeitkapsel in die Zukunft

Am 8. April 1945 jährt sich zum 75. Mal die Zerstörung Halberstadts durch einen verheerenden Bombenangriff. Das „Rotenburg des Nordens“, wie unsere schöne Stadt genannt wurde, ging unwiederbringlich in weiten Teilen verloren. Vielen Menschen wurde am 8. April in nur 30 Minuten ihrer Zukunft genommen. Noch heute finden wir Spuren dieser Zerstörung. Aber auch die Zeichen des Wiederaufbaus, des neuen Lebens prägen das Bild unserer Stadt.

Aus diesem Anlass erinnert das Städtische Museum Halberstadt mit einer Sonderausstellung unter dem Titel:
„Der 8. April 1945. Halberstadt brennt“
an diesen Schicksalsschlag. Die Ausstellung wird vom 8. April bis zum 24. April 2020 in der Rathauspassage Halberstadt zu sehen sein.

75 Jahre nach der Zerstörung und 30 Jahre nach der Wiedervereinigung haben die Halberstädter ihrer Stadt ein neues Gesicht gegeben. Sie haben die Trümmer beseitigt, die Kultur-und Sporteinrichtungen wiederaufgebaut, Wohnungen, Geschäfte und Betriebe neu entstehen lassen. Träume und Wünsche konnten verwirklicht werden und doch bleibt noch manches zu tun.
75 Jahre in Frieden zu leben ist ein großes Privileg, das wir erfahren durften.

Projekt Zeitkapsel

Sagen wir doch den Menschen in der Zukunft wie uns unserer Stadt heute gefällt. Was haben wir erreicht, was wollen wir noch erreichen und was gefällt uns nicht und kann oder muss noch verändert werden? Was möchten wir zukünftigen Menschen in unserer Stadt mit auf den Weg geben? Oder schicken wir einfach unseren Kindern und Enkeln einen Gruß aus dem Heute in das Jahr 2045!

Der Geschichtsverein und das Städtische Museum rufen alle Halberstädter auf:
Schicken Sie Grüße und Gedanken mit einer Zeitkapsel in die Zukunft!


Am 26. April 2020 verschließen wir die Zeitkapsel. Im Stadtarchiv verwahrt, soll sie am 8. April 2045 von der nächsten Generation geöffnet werden.
Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Grüßen Sie Ihre Familie, schicken Sie Ihre Wünsche für unsere Stadt in die Zukunft. Schreiben Sie, was Sie sich wünschen, wie Halberstadt sich entwickeln soll, was Ihnen heute gefällt und was nicht oder schreiben Sie was Ihnen wichtig war in ihrem privaten oder beruflichen Leben, was sie besonders beeindruckt hat, an welche Ereignisse in unserer Stadt Sie gern zurückdenken. Oder schicken Sie ein Foto von ihrem Lieblingsplatz in die Zukunft. Bleiben Sie anonym oder stellen Sie sich vor. Auch die nächste Generation wird neugierig sein.

Oder macht ein „Selfie in die Zukunft“, schickt es an schatzjahre@halberstadt.de.
Wir drucken es aus und legen es ebenfalls in die Zeitkapsel!

Werfen Sie ihren Brief (max. A4) in die Zeitkapsel oder schicken Ihren Brief an das Städtische Museum Halberstadt mit dem Stichwort „Zeitkapsel“ auf dem Umschlag. Dieser wird dann von uns ungeöffnet in die Zeitkapsel gelegt.

Die Aufstellung der Zeitkapsel erfolgt am 8. April 2020, um 13 Uhr, gemeinsam mit der Eröffnung der Sonderausstellung zum Gedenken an den 75. Jahrestag der Zerstörung Halberstadts „Der 8. April 45. Halberstadt brennt“ in der Rathauspassage.

Zur Lesung „Ende einer Geschichte“ mit Dr. Thomas Combrink, am 26. April, um 11 Uhr, im Städtischen Museum Halberstadt wird die Zeitkapsel versiegelt.

http://www.museum-halberstadt.de

Nach Absage der LogiMAT: SAP-Beratungshaus itelligence baut virtuelle Logistik-Messe auf

Bielefeld (ots)
Die itelligence (https://itelligencegroup.com/de/) AG bedauert die Absage der diesjährigen LogiMAT in Stuttgart, Europas größter internationaler Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement, aufgrund der aktuellen COVID-19 Situation (Corona-Virus). Um den Interessenten dennoch die Möglichkeit zu bieten, sich über die wichtigsten Messeneuheiten zu informieren, gestaltet itelligence stattdessen im entsprechenden Zeitraum einen “Virtuellen Messestand” (https://de.itelligencegroup.com/itelligence-virtual-logistics-booth).

Oliver Schöps, Head of Sales Products & Cloud Computing bei itelligence: “Sicherheit, Gesundheit und Schutz unserer Kunden und Mitarbeiter stehen auch bei itelligence im Fokus. Quellenangabe: “obs/itelligence AG/Gunther Kracke”

Oliver Schöps, Head of Sales Products & Cloud Computing bei itelligence: “Sicherheit, Gesundheit und Schutz unserer Kunden und Mitarbeiter stehen auch bei itelligence im Fokus. Wir bedauern die Absage der LogiMAT, Stuttgart. Für uns als SAP-Berater hatte die LogiMAT in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen, um die Digitalisierung der Logistik-Branche zu voranzutreiben. Wir werden aber unseren Kunden die wichtigen Neuheiten für die Weiterentwicklung ihrer Digitalisierung auf digitalen Plattformen bereitstellen.” Alle Informationen zum “Virtual Logistics Booth” von itelligence und die Einwahldaten für die Webinare lassen sich auf der auf der speziell eingerichteten Landingpage https://de.itelligencegroup.com/itelligence-virtual-logistics-booth herunterladen.

Über die Social Media Kanäle der itelligence erhalten Kunden und Interessenten Updates zu neuen Inhalten und Angeboten, denn der “Virtuelle Messestand” wird laufend angepasst. Natürlich stehen die itelligence-Experten auch persönlich per E-Mail und Telefon zur Verfügung, entsprechende Kontaktmöglichkeiten sind auf der neuen Landingpage (https://de.itelligencegroup.com/itelligence-virtual-logistics-booth) des virtuellen Messestandes möglich.

Web: http://itelligencegroup.com/de/

ITB Berlin 2020 abgesagt

Die ITB Berlin 2020 findet nicht statt. Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus COVID-19 haben sich das Bundesgesundheits- und das Bundeswirtschaftsministerium dafür ausgesprochen, die ITB Berlin abzusagen. Das zuständige Gesundheitsamt von Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin hat die Auflagen zur Durchführung der Veranstaltung heute am frühen Abend (18:27 Uhr) stark erhöht. Unter anderem ordnet die Behörde an: Jeder Messeteilnehmer muss der Messe Berlin belegen, nicht aus den definierten Risikogebieten zu stammen oder Kontakt zu einer Person aus den Risikogebieten gehabt zu haben. Die Auflagen insgesamt sind von der Messe Berlin nicht umsetzbar.

Die Messe Berlin hat seit Wochen darauf hingewiesen, dass die Entscheidung über die Durchführung oder Absage von Großveranstaltungen nur auf der Grundlage der Empfehlung bzw. Anweisung der zuständigen Fachbehörden erfolgen kann. Nur diese verfügen über alle notwendigen Informationen und Fachkenntnisse, um die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.

Dr. Christian Göke, CEO der Messe Berlin GmbH, sagte: „Die ITB Berlin ist mit mehr als 10.000 Ausstellern aus über 180 Ländern für die weltweite Tourismusbranche von herausragender Bedeutung. Wir nehmen unsere Verantwortung für die Gesundheit und die Sicherheit unserer Gäste, Aussteller und Mitarbeiter sehr ernst. So blicken wir schweren Herzens auf die jetzt notwendig gewordene Absage der ITB Berlin 2020.“

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Messe Berlin Wolf-Dieter Wolf erklärt: „In ihrer mittlerweile 54-jährigen Geschichte haben die ITB Berlin und die Messe Berlin noch keine vergleichbare Situation erlebt. Wir danken allen Ausstellern und Partnern auf der ganzen Welt, die der ITB Berlin in den vergangenen Tagen und Wochen beigestanden haben und freuen uns auf eine weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Partnern im Markt.“

Über die ITB Berlin und den ITB Berlin Kongress

Die ITB Berlin 2020 findet von Mittwoch bis Sonntag, 4. bis 8. März, statt. Von Mittwoch bis Freitag ist die ITB Berlin für Fachbesucher geöffnet. Die ITB Berlin ist die führende Messe der weltweiten Reiseindustrie. 2019 stellten rund 10.000 Aussteller aus 181 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen rund 160.000 Besuchern, darunter 113.500 Fachbesuchern, vor. Parallel zur Messe läuft der ITB Berlin Kongress von Mittwoch bis Samstag, 4. bis 7. März 2020. Er ist weltweit der größte Fachkongress der Branche. Der Eintritt zum ITB Berlin Kongress ist für Fachbesucher und Aussteller kostenlos. Mehr Informationen sind zu finden unter www.itb-berlin.de, www.itb-kongress.de und im ITB Social Media Newsroom.

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Aktuelle Informationen finden Sie im Social Media Newsroom auf newsroom.itb-berlin.de.

INTERNET WORLD EXPO: Lösungen für Seamless Commerce

München, Studien belegen, dass im Shop noch ein Großteil des Umsatzes durch digitales Verhalten beeinflusst wird. Dabei springen die Kunden von einem Kanal zum nächsten und wechseln, ehe sie das Ladengeschäft erreichen, mehrfach das Gerät. Deshalb ist es wichtig, Kunden mit einem Seamless-Commerce-Ansatz ein konsistentes Einkaufserlebnis entlang des gesamten Kaufentscheidungsprozesses zu bieten.

No-Line Commerce, auch Seamless Commerce genannt, ist die Weiterentwicklung von Multi-Channel-Strategien und spiegelt das zunehmende Verschwimmen der Grenzen zwischen stationärem und Online-Handel wieder. Das stellt Händler vor etliche Schwierigkeiten. Neben einer reibungslos funktionierenden Intralogistik mit optimierten Lagerbedingungen, ist die effiziente Verzahnung von IT-Prozessen wichtige Voraussetzung für den No-Line-Commerce, der das Kundenerlebnis in den absoluten Mittelpunkt aller Bestrebungen stellt.

Wie kann Seamless Commerce gelingen? Die Experten der INTERNET WORLD EXPO (10. und 11. März 2020) haben die Aussteller nach ihrer Meinung gefragt und welche Lösungen sie dafür bieten:

„Händlern, die ihren Kunden eine nahtlose Shopping Experience garantieren möchten, kann ich nur empfehlen, das eigene Auftreten bis in das kleinste Detail durchzuplanen. Das beginnt bei der Generierung von Traffic, zum Beispiel durch gezielte Social-Media-Aktivitäten und wird dann besonders wichtig, wenn User auf die eigene Website gelangen. Hier muss der Kunde mit personalisierten Inhalten und Produktempfehlungen angesprochen und zum Ziel geführt werden. Wichtig ist auch, Offline- und Online-Shoppingerlebnisse nicht strikt voneinander getrennt zu sehen. Oft entscheiden Kunden spontan, auf welchem Weg er ein Produkt kaufen möchte. Typische Online-Shopper, die das Produkt aber auch in einem Store in der Nähe kaufen können, werden Ausnahmen machen und für eben dieses auch mal in das Ladenlokal gehen. Wer hier eine nahtlose Shopping Experience garantiert, also z.B. Click & Collect anbietet, kann nur gewinnen. Wer die Customer Journey mit starker Personalisierung beginnt und gutem Service abschließt, hat alles richtig gemacht“, sagt Sonia Hofmann, Marketing Team Leader DACH AB Tasty (Halle C5, Stand C036).

Alexandra Schof, Marketing Manager DACH Sendcloud (Halle C5, Stand F069) ergänzt: „Zu jedem Zeitpunkt der Customer Journey muss der Kunde aktiv abgeholt werden. Sei es nun am Anfang oder am Ende, denn diese endet eben nicht mit dem Klick auf den Kaufen-Button. Im After-Sales-Marketing kommt es hauptsächlich auf Personalisierung und Individualisierung an. Dies gilt für den Checkout genauso wie für Tracking und Retouren. Hierfür bieten wir die passenden Tracking-Optionen.“

„Um Kunden ein nahtloses und einzigartiges End-to-End-Erlebnis zu bieten, sollten Händler auf einen Unified-Commerce-Ansatz zurückgreifen, wie ihn die Adobe Commerce Cloud bietet. Damit gelingt es aus einer zentralen Lösungs-Suite, über alle Vertriebskanäle hinweg eine konsistente Customer Experience entlang der End-to-End Customer Journey zu liefern, welche Kunden begeistert und die Loyalität erhöht“, erklärt Henryk Fiedler, Senior Commerce Solutions Leader bei Adobe (Magento) (Halle C5, Stand E064). „Für die Händler vereinfacht das signifikant die Back-End-Prozesse, da nur eine Softwarelösung und nicht verschiedene Technologien integriert werden müssen, wodurch sich auch der Trainings- und Schulungsaufwand sowie der Bedarf an Ressourcen mit verschiedenen Skills für unterschiedliche Technologien reduziert. Im Ergebnis können somit auch unterschiedliche Geschäftsmodelle, egal ob B2B, B2C oder B2X, über eine zentrale Plattform unterstützt werden. Gerade im B2B kann Unified-Commerce ein nahtloses Einkaufserlebnis durch eine Vielfalt an Self-Services bieten, welche B2B-Kunden unterstützen, die richtigen Informationen jederzeit abrufen und bedarfsgerecht bestellen zu können.“

Jetzt Tickets sichern!

Tickets für die INTERNET WORLD EXPO 2020 gibt es für 39 Euro (zzgl. MwSt.) auf der Webseite oder direkt im Ticketshop. Im Preis inbegriffen ist neben dem Einlass zur INTERNET WORLD EXPO (für zwei Tage) der elektronische Zugang zu den Aufzeichnungen aller Experten-Vorträge, die auf EXPO gehalten werden.

Über die INTERNET WORLD EXPO

Wer Trends, Lösungen und Dienstleister für Retail sucht, der kommt an der INTERNET WORLD EXPO – the commerce e-xperience – nicht vorbei. Bereits seit 1997 zeigt die Leitmesse für alle Handelsthemen im deutschsprachigen Raum das gesamte Portfolio von Retail-relevanten Themen wie Omnichannel, Mulitchannel, Payment, Marketing, Usability, Logistik, Software, und Social Media – um nur einige zu nennen. Durch das Zusammenwachsen von Onlinehandel und stationärem Handel ist die INTERNET WORLD EXPO mittlerweile eine Pflichtveranstaltung für alle stationären Onlinehändler und Dienstleister.

„INTERNET WORLD“ ist eine Marke des Medien- und Weiterbildungsunternehmens EBNER MEDIA GROUP. Das Unternehmen bedient mit der Messe INTERNET WORLD EXPO und diversen Fachkongressen, der Website internetworld.de und der vierzehntäglichen Fachzeitschrift INTERNET WORLD BUSINESS die Zielgruppe der Internet-Professionals mit profundem Fachwissen, topaktuellen News und wichtigen Kontakten. 2020 findet die 24. INTERNET WORLD EXPO vom 10. bis 11. März auf dem Münchner Messegelände statt.

Weitere Informationen unter: www.internetworld-expo.de

Verantwortungsbewusstes Reisen auf der ITB Berlin:

15. Pow-Wow für Tourismusfachleute – “Korallen und Riffe” einer der Schwerpunkte

Berlin (ots) Halle 4.1b Adventure Travel – Responsible Tourismus ausgebucht und mit neuen Ausstellern – Neu: ITB CSR-Stand und Klimabewegung Fridays for Future – Neu: Erstes Astro-Tourism Meet-up – Fahrradtourismus zentrales Thema am 3. Fahrradtourismustag

15. Pow-Wow für Tourismusfachleute – “Korallen und Riffe” einer der Schwerpunkte / Tauchen in Puerto Plata / Quellenangabe: “obs/Messe Berlin GmbH”

Sozial- und umweltverträglich unterwegs: Bereits seit 17 Jahren haben nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Reisen einen festen Platz auf der ITB Berlin in Halle 4.1b. In diesem Jahr präsentieren über 120 Aussteller aus 34 Ländern in der komplett ausgebuchten Halle ihre Neuigkeiten und Produkte aus den Bereichen Natur- und Kulturtourismus, sozial verantwortlichem und nachhaltigem Tourismus, Geotourismus und Geoparks, Abenteuerreisen, Astrotourismus sowie Technologie im Tourismus.

Auch das diesjährige Partnerland der ITB Berlin Oman ist erstmals neben seinem Auftritt in Halle 2.2 in Halle 4.1b vertreten. In diesem Rahmen informiert das Sultanat die Besucher über seine zahlreichen nachhaltigen Abenteuertourismusinitiativen. Gänzlich neu in Halle 4.1b ist die Klimabewegung “Fridays for Future”in direkter Nachbarschaft zum neuen ITB-CSR-Informationsstand, der mit begrünten Wänden à la vertikalem Garten und allerlei Wissenswertem zum nachhaltigen Engagement der ITB auf sich aufmerksam macht.

15. Pow-Wow: Know-how für Tourismusfachleute

Bereits zum 15. Mal findet der Pow-Wow for Tourism Professionals in Halle 4.1b statt. Das weltweit einzigartige Symposium seiner Art (4. bis 6. März 2020) steht in diesem Jahr unter dem Motto “Corals and Reefs – The living gardens of the deep in peril”. Bei Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Workshops und Networking-Events treffen die Fachbesucher auf engagierte internationale Tourismusverantwortliche und Experten. Sie beleuchten und debattieren aktuelle Themen rund um verantwortungsbewussten Tourismus, Klimawandel und Nachhaltigkeit.

Das Hauptthema des ersten Tages, “Korallen und Riffe” läutet Hilary Cox, ehemalige Stadträtin von Norfolk County und North Norfolk, derzeitige Stadträtin von Cromer, Preisträgerin The Most Excellent Order of the British Empire (MBE), United Kingdom, mit einer Keynote über “Neue Wege, das kulturelle Welterbe Europas zu erleben” ein. Danach erläutert Dr. Catharina Greve, Projektreferentin, Nationalpark Küstenschutz und Meeresschutz des Landes Schleswig-Holstein, wie die Unterwasserwelt des Wattenmeeres nachhaltig erkundet werden kann. Diana Körner berichtet über “25 Jahre Schutz der Korallenriffe” durch Ökotourismus im Chumbe Island Coral Park, Tansania. Anhand von Studien erklärt der Astronom Dr. Andreas Hänel, Fachgruppe Dark Sky, Vereinigung der Sternfreunde e.V., wie sich die zunehmende Lichtverschmutzung negativ auf Korallen und Fische auswirkt. Am späten Nachmittag findet die Verleihung des “3. ITB Berlin PowWow – Prize for Excellence” statt. Der Preis geht an Aussteller der Halle 4.1b, die sich durch ihre herausragenden Bemühungen zum Schutz der biologischen Vielfalt der Erde oder für beispielhaften, nachhaltigen und sozial verantwortlichen Tourismus verdient gemacht haben. Die Preisträger*innen sind: Gopinath Parayil, Direktor and Gründer von The Blue Yonder, Prof. Dr. Nickolas Zouros, Präsident des UNESCO Global Geoparks Network, Mechthild Maurer, Geschäftsführerin von ECPAT Deutschland und Stefan Baumeister, Geschäftsführer von myclimate Deutschland. Abschließend gibt Susanne Brüsch, deutsche E-Bike Botschafterin, den Start ihres globalen Reiseprojekts E-Traction bekannt. Von der internationalen Berichterstattung dieses Projektteams profitieren Reiseveranstalter auf der ganzen Welt.

Premiere feiert das “1. Astro-Tourism Meet-up” am Stand des Nationalparks Eifel. Unter anderem berichtet Dr. Andreas Hänel über die neuesten Trends im Astro-Tourismus, Etta Dannemann über Astrotourismus-Events in Europa und der Astrofotograf Bernd Präschold stellt europäische Regionen vor, die sich am besten für Sternebeobachtungen eignen.

Am Donnerstag, 5. März, stehen aktiver, kultureller, nachhaltiger und regenerativer Tourismus auf dem Tagesprogramm. Am Beispiel des Naturparks Ulcinj Salina in Montenegro berichten Experten über die Entwicklung eines gemeinde- und naturnahen Tourismus. Beispielhaft ist auch das Projekt “Live like a Maasai – Experiences with impact on the foot of Kilimanjaro”. Alle Einnahmen der von Maasai geführten Maasai-Lodge fließen direkt in die sozialen Projekte vor Ort, wie Schulen, Kindergarten und Krankenhaus. Über ihr Engagement und die Entwicklung für ein “Barrierefreies Thailand 2020” sprechen Nithi Subhongsang und Julian Kappes von Nutty’s Adventures Thailand in ihrem Vortrag zum Thema “Tourismus für alle”. “Tadschikistan: 5.000 Jahre Abenteuer” – unter diesem Titel stellen Dr. Andrea Dall’Olio, Chefökonomin des Finanzsektors der Weltbankgruppe Italien und Sophie Ibbotson, Beraterin für Tourismusentwicklung bei der Weltbankgruppe UK ihr Projekt vor. Sie dokumentieren, wie das 30-Millionen-Dollar-Programm der Weltbank zur Entwicklung des ländlichen Raums und der Wirtschaft es dem Land Tadschikistan ermöglicht, seine natürlichen, historischen und kulturellen Ressourcen zu nutzen und sein touristisches Potenzial auszuschöpfen. Zum Abschluss des Tages lädt die Adventure Travel Trade Association (ATTA), die globale Community der Abenteuerreisen-Branche, zur Adventure Connect Networking-Veranstaltung ein. Zur Teilnahme ist eine Registrierung erforderlich: https://www.adventuretravel.biz/adventureconnect/itb-berlin-2020/

HAUS-GARTEN-FREIZEIT in Leipzig war voller Erfolg.

Vom 15. bis 23. Februar 2020 erwartete Sie mit dem Messeverbund aus HAUS-GARTEN-FREIZEIT und der mitteldeutschen handwerksmesse eine der größten Einkaufs- und Erlebnismessen Deutschlands.

Über 1.100 Aussteller aus 20 Ländern präsentierten ihre Produkte und Leistungen aus den Bereichen Bauen, Wohnen, Garten, Gesundheit, Gastronomie, Freizeit, Mode und Heimtier. Darüber hinaus machten Workshops, Fachvorträge und ein attraktives Rahmenprogramm den Messetag perfekt.

https://www.leipziger-messe.de

Sonderausstellung im Museum: Fast ein Jahrhundert Leben. Werner Hartmann – Chronist der Stadt Halberstadt

Die bedeutende Geschichte des 1200jährigen Halberstadt hat in der Vergangenheit viele Heimatforscher fasziniert, zum großen Teil interessierte Laien aber auch Fachhistoriker.

Einer der bedeutendsten ist und bleibt Werner Hartmann. Er ist ein Zeitzeuge und Chronist der Halberstädter Geschichte und seit 2003 Ehrenbürger der Stadt Halberstadt.

Seine Forschungen umfassen den Zeitraum der letzten 70 Jahre, geben Zeitzeugenberichte wieder, werten Quellen aus, erklären die Folgen und zeigen Schicksale. Im Ergebnis seiner intensiven Sammlungs- und Forschungstätigkeit entstanden zum Teil sehr umfangreiche Dokumentationen, Broschüren, Bücher und Filme. Werner Hartmann hat beispielhaftes geleistet.

Entstanden ist ein umfangreiches Archiv, das die Geschichte Halberstadts in einzigartiger Weise dokumentiert und auswertet. Über 120 veröffentlichte Arbeiten, über 500 unveröffentlichte Arbeiten, zahlreiche Quellensammlungen zur Halberstädter Geschichte und zur Geschichte des gesamten Harzkreises, ca. 10.000 Fotoaufnahmen und 5000 Dias gehören zur einzigartigen Sammlung, die Werner Hartmann in den vergangenen Jahrzehnten zusammengetragen hat. Keine vorhandene Sammlung gibt so ausführlich die Geschichte der 1200jährigen Bischofsstadt Halberstadt wieder, beschäftigt sich mit zahllosen Persönlichkeiten und Sachthemen dieser Stadt. Mittlerweile ist Werner Hartmann 96 Jahre alt. Er hat sich entschlossen, sein einzigartiges Archiv der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im vergangenen Jahr übereignete er seine Sammlung testamentarisch, notariell beglaubigt, nach seinem Ableben der Stadt Halberstadt mit der Auflage, diese als geschlossenes Archiv zu führen und öffentlich nutzbar zu machen.
Um dieses Testament zu erfüllen, wollen wir, die Stadt Halberstadt, bereits zu seinen Lebzeiten versuchen, das Archiv so weit wie möglich zu erschließen und digital zu erfassen, da die einzigartige Möglichkeit besteht, den „Autor der Sammlung noch persönlich in die Aufarbeitung des Archivgutes einzubeziehen.

Nach einem zweijährigen Projekt wird nun erstmals sein Lebenswerk öffentlich in dieser Ausstellung präsentiert.

Anlässlich der neuen Sonderausstellung im Städtischen Museum Halberstadt „Fast ein Jahrhundert Leben. Werner Hartmann. Chronist der Stadt“ und nicht zuletzt in Andenken an die in diesem Jahre vor 75 Jahren erfolgte Zerstörung unserer Stadt, hat der Geschichtsverein die bereits lange vergriffene Publikation von Werner Hartmann „Halberstadt brennt.

Eine Dokumentation über Halberstadt im Luftkrieg 1944-1945, insbesondere über die Zerstörung der Stadt am 8. April 1945″ neu herausgegeben. Ab sofort ist das Buch im Städtischen Museum sowie in der Buchhandlung Schönherr für 13,95 € wieder erhältlich.

Eröffnung: 15. Februar 2020, 15 Uhr

Ausstellungsrundgang: 22. März und 7. Juni 2020, 15 Uhr

Schatzgeschichten bei Kaffee und Kuchen: Ein Chronist erzählt: Werner Hartmann – Der 8. April 19455. April 2020, 15 Uhr

Internationaler Museumstag, 17. Mai 2020 (Eintritt frei), Ausstellungsrundgang, 15 Uhr

Finissage: 16. August 2020, 15 Uhr

http://www.museum-halberstadt.de

„Meine Seele sieht im Hören – Händels Opern, Oskar Hagen und die Bildkraft der Musik“

Am Freitag, 21. Februar 2020, 11 Uhr, Händel-Haus Halle, Große Nikolaistraße 5, 06108 Halle, Treffpunkt: Museumskasse

Gesprächspartner*innen:         Clemens Birnbaum (Direktor der Stiftung Händel-Haus) Christiane Barth und Theresa Stiller (Kuratorinnen)

Die diesjährige Jahresausstellung nimmt das Schaffen Oskar Hagens als Kunsthistoriker in den Fokus und würdigt ihn als Begründer der Händel-Opernrenaissance vor genau 100 Jahren in Göttingen.

Im Jahr 1920 wagte er gemeinsam mit einem Laienorchester das Experiment einer szenischen Aufführung der Händel-Oper „Rodelinda“ – und stieß auf ein begeistertes Publikum. Weitere Aufführungen folgten. Die Wurzeln für Hagens Händel-Faszination führen nach Halle, wo er von 1913 bis 1918 tätig war. Oskar Hagen wurde von Halle aus von Paul Thiersch, dem Direktor der Halleschen Handwerkerschule, unterstützt, der die farbenfrohe Ausstattung der Opern übernahm. Seine expressionistischen Entwürfe bilden die Grundlage für die Gestaltung des ersten Ausstellungsraumes. Dokumente in der Schatzkammer beleuchten die Zusammenarbeit zwischen Oskar Hagen und Paul Thiersch.

Ein zweiter Themenkreis der Ausstellung beschäftigt sich mit „musikalischen Malereien“ und mit Händels Musik. Händel gelang es wie kaum einem anderen Komponisten seiner Zeit sowohl Naturbilder als auch innere emotionale Leidenschaft in Musik zu gießen. In der Ausstellung begeben wir uns auf die Suche nach Tonmalereien in Händels einfühlsamsten Stücken. Präsentiert werden historische Bühnenbilder und Grafiken, eindrucksvolle Gemälde und Notendrucke aus dem 18. Jahrhundert, originale Musikinstrumente und natürlich reichlich erklingende Musik. Sie sollen Anregungen zu einem Thema geben, das die Künste und die Sinne verschmelzen lässt. Wir freuen uns, Sie im Händel-Haus zu begrüßen. Die Präsentation der Ausstellungsräume dauert etwa 30 Minuten. Wir bitten um Rückmeldung via E-Mail (presse@haendelhaus.de) oder auch telefonisch (0345 / 500 90 126) bis zum 20. Februar 2020.

www.Haendelhaus.de

Ausstellung – Gerd Winner. Goslar – von hier aus

Straßen, Fassaden, Häuserschluchten, Wegzeichen – mit seinen „Urbanen Strukturen“ ist Gerd Winner, 1936 in Braunschweig geboren, weit über Deutschland hinaus bekannt geworden. Neben den Metropolen Berlin und London waren es insbesondere New York und Paris, die seine künstlerische Phantasie bewegt und seine Arbeit seit über 50 Jahren geprägt haben.

Gemeinsam mit dem Künstler, der seit den späten 70er Jahren in Liebenburg, in der Nähe von Goslar, ansässig ist, entstand die Idee, eine neue Werkserie mit Motiven aus dem Stadtraum Goslar zu entwerfen. Die Geschichte dieser mittelalterlichen Stadt mit ihren eindrucksvollen historischen Gebäuden hat Gerd Winner seit langem fasziniert.

Kern der Ausstellung sind 17 neue Bilder von Goslar, auf die der Titel „Von hier aus“ – einen Ausstellungstitel von Kasper König paraphrasierend – anspielt. Ferner gibt sie mit 30 Werken einen Überblick über Winners Serien der Großstädte Berlin, London, Paris und New York.

„Die Stadt ist das Gesicht des Menschen“, so Winners künstlerisches Credo. Hier spiegeln sich die historischen Erfahrungen der Menschen ebenso wie ihre aktuelle Verfassung und ihr Unterbewusstes. Die Außenwelt wird zum Spiegel der Innenwelt. Der Blick auf die Oberflächen – Fassaden, Mauern, Treppen, Asphalt – ist darauf angelegt, ihre verborgene Dimension frei zu legen. Winners menschenlose Städtebilder sind Bilder menschlicher Befindlichkeit.

Ausgangsmaterial seiner Werke sind immer fotografische Abbilder der Wirklichkeit. Mit Doppel-belichtungen, unterschiedlichen Perspektiven oder raffinierten Überblendungen hat Winner eine eigenständige Formensprache entwickelt, mit der er sowohl die Dynamik des städtischen Außenraums darstellt als auch metaphorische Deutungen anregt. So fragen die gewagten Perspektiven von Goslar auch nach der Zukunft einer Stadt, deren Architektur vom Mittelalter geprägt ist.

Zu Winners wichtigstem Medium wurde der Siebdruck in der Symbiose von Malerei, Fotografie und Grafik. Gemeinsam mit berühmten Druckern hat der Künstler diese Technik zu einem eigenständigen künstlerischen Medium entwickelt. Die Arbeiten seiner großen Werkgruppen sind Unikate. Aus der Verwendung von fünf bis neun Farbtönen ergeben sich bis zu dreißig Nuancen. In vielen Arbeitsgängen entsteht im Laufe des Siebdruckverfahrens die reizvolle Farbigkeit von Winners Bildwelt.

Die Goslarer Bildmotive sind 2019 und 2020 in digitaler Printtechnik auf Bütten im Braun- schweiger Druckstudio von Horst und Maximilian Beyrich und Team entstanden. Sie sind der Stadt Goslar gewidmet.

In Kooperation mit der Stadt plant das Mönchehaus Museum eine Publikation zu Winners Stadtansichten von Goslar.

Ausstellungszeitraum: 09. Februar bis 03. Mai 2020

Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Dienstag bis Sonntag: 11.00 Uhr – 17.00 Uhr
Montag: geschlossen

Einzelpersonen:

  • Erwachsene EUR 5,00
  • Kinder/Jugendliche EUR 1,50
  • VFK-Mitglieder EUR 2,00 (für Besuch der Sonderausstellungen)

Gruppen ab 10 Personen:

  • Erwachsene EUR 4,00
  • Kinder/Jugendliche EUR 1,00

Kontakt & Information

Mönchehaus Museum Goslar
Verein zur Förderung Moderner Kunst e. V.
Mönchestraße 1, 38640 Goslar
Tel. 05321-4948
www.moenchehaus.de

Die Kunst van Goghs hautnah und immersiv erleben

“Van Gogh experience” im Kunstkraftwerk Leipzig eröffnet

Leipzig (ots) Immersive Kunst zieht weltweit Tausende von Besuchern in ihren Bann. In Deutschland gibt es einen Ort für dieses unmittelbare Kunsterlebnis: das Kunstkraftwerk Leipzig. Am 1. Februar eröffnet mit “Van Gogh experience” eine weitere immersive Kunstinstallation (bis Ende Januar 2021).

Van Gogh immersiv erleben in der “Van Gogh experience” im Kunstkraftwerk Leipzig. Quellenangabe: “obs/Kunstkraftwerk Leipzig/Luca Migliore / Bridgeman Images”

In den Räumen des ehemaligen Heizkraftwerks werden dann die einzigartigen Farb- und Bildwelten von Vincent van Gogh in überdimensionaler und immersiver Projektion gezeigt. 24 Laser-Beamer neuester Generation projizieren die Werke van Goghs – von den Kartoffelessern über die Sonnenblumen bis zur Sternennacht – in riesiger Auflösung an die bis zu acht Meter hohen Wände und die Decke sowie auf den Boden der Halle. Die Besucher*innen können den Arbeiten des berühmten Malers, den leuchtenden Farben, der expressiven Malweise und dem kraftvollen Pinselstrich auf diese Weise so nahe kommen wie nie. Eigens arrangierte und komponierte Musik untermalt das visuelle Erlebnis. Die rund 35-minütige immersive Kunstinstallation wurde von Gianfranco Iannuzzi , Renato Gatto und Massimiliano Siccardi (Musikkoordination Luca Longobardi) geschaffen, die weltweit mit ihren Werken begeistern. Die “Van Gogh experience” ist ihre fünfte Arbeit in Leipzig.

Die Installation folgt keinem chronologischen Aufbau, sondern behandelt – umrahmt von Prolog und Epilog – acht verschiedene Themen. Zu Beginn werden die Besucher*innen in provenzalisches Licht getaucht, indem u.a. das berühmte Bild des “Sämann bei untergehender Sonne” projiziert wird. Es folgen die “Werke der Jugend” mit dunkleren Farben und Darstellungen von niederländischen Landschaften und “Die Kartoffelesser”. Die berühmte Serie der “Sonnenblumen” illustriert u.a. das Thema “Natur”, und schließlich können die Betrachter*innen visuell in das Paris am Ende des 19. Jahrhunderts eintauchen. Mit den bekannten Abbildungen seines Schlafzimmers, dem gelben Haus, der “Caféterrasse am Abend” und dem “Nachtcafé” geht die Reise wieder in den Süden. Bei der raumfüllenden Projektion von “Die Sternennacht” oder der Serie der Zypressen werden die wiederkehrenden Motive “Olivenbäume und Zypressen” in van Goghs Werk in den Mittelpunkt gerückt. Zahlreiche Selbstporträts und Landschaften ziehen nun die Betrachter*innen in ihren Bann, die van Gogh in seiner Zeit in Saint Rémy schuf. Sein vermeintlich letztes Bild, “Weizenfeld mit Krähen”, steht vor dem Epilog, der erneut zahlreiche Porträts des Künstlers vor Augen führt.

Auch wenn sie bekanntermaßen zu Vincent van Gogh gehören – seine sehr dunklen und teils verwirrten Seiten zeigen wir in der Immersion nicht”, so der künstlerische Leiter der “Van Gogh experience” Gianfranco Iannuzzi. “Wir haben uns auf die Vielfalt seiner Werke, ihre herrlichen Farben und ihre immense Wirkung konzentriert und möchten diese dem Publikum präsentieren.” Die “Van Gogh experience” trägt somit entspannende und meditative Züge. Gemeinsam mit seinem Team hat der Italiener sich auf diese Form der Kunstprojektion spezialisiert. Ihre Arbeiten sind auch in Frankreich, Italien und in Südkorea zu sehen.

“Ein Schwerpunkt im Kunstkraftwerk liegt auf multimedialen immersiven Kunstinstallationen. Dies wollen wir in den kommenden Jahren verstärken”, sagt Prof. Dr. Markus Löffler, Initiator des Kunstkraftwerks Leipzig. “Wir freuen uns nun, die einzigartige Malweise Vincent van Goghs auf eindringliche Weise zeigen und damit vielen Menschen ein besonderes visuelles Erlebnis und einen anderen Zugang zur Kunst bieten zu können.” Ab Februar hat das Kunstkraftwerk jede Stunde fünf Installationen im Programm: Neben der “Van Gogh experience” werden weiterhin “Hundertwasser experience”, “Werk in progress” und “Die Wunderwelten von Alice” zu sehen sein, sowie die neue poetische Arbeit “Unsichtbare Städte” von Ginevra Napoleoni. Sie stellt eine fiktive Reise durch phantastische Städte nach einem Buch des italienischen Autors Italo Calvino dar.

http://www.kunstkraftwerk-leipzig.com

Eröffnungsfeier Grüne Woche 2020: Landwirtschaft setzt auf Dialog

Politiker versprechen Einsatz für moderne Landwirtschaft und Handel auf Augenhöhe – Eröffnungsfeier der Grünen Woche

Rukwied: Wir setzen auf Dialog – Klöckner: Will keine rückwärtsgewandte Agrarwende – Plenkovic: Partnerschaft ist die Krone unserer Teilnahme

Das Bekenntnis zur Dialogbereitschaft hat die Reden von Politikern und Vertretern der  Land- und ernährungswirtschaft bei der Eröffnungsfeier der 85. Internationalen Grünen Woche in Berlin am Donnerstagabend bestimmt. Vor rund 3.600 Ehrengästen betonten sie, dass die Landwirtschaft der Zukunft einerseits moderne industrielle Methoden braucht, aber andererseits Anforderungen an Nachhaltigkeit und Umweltschutz gerecht werden müsse.

Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), Wolfgang Ingold, betonte in seinem Grußwort: „Wir folgen dem Verbraucher“, und erklärte, die Branche versuche, Lebensmittel verantwortungsvoll herzustellen und zu vertreiben, und das „verdient Respekt“. „Wir sind nicht das Problem, wir sind die Lösung“, meinte er.

Joachim Rukwied, der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, bat um Verständnis für die „Zukunftsängste“ der Bauern. Sowohl die Anforderungen an ihre Tätigkeit als auch der Wettbewerb im Markt stiegen immens. Die Demonstranten mit ihren Treckern in vielen europäischen Ländern brächten die Botschaft: „Wir sehen die Chance auf einen neuen und zukunftsgerichteten Dialog!“ Von der Politik erwarte die Landwirtschaft, dass sie den richtigen Rahmen setze zwischen Ökologie und Wettbewerb. Jene Verbraucher, „die es sich leisten könnten, sollen bereit sein, einen höheren Preis zu zahlen, wenn sie Lebensmittel haben wollen, die nach höheren Standards hergestellt worden sind“. Allerdings kündigte Rukwied Widerstand gegen das Freihandelsabkommen der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten an. „Das können wir so nicht akzeptieren.“

Janusz Wojciechowski, der neue EU-Landwirtschaftskommissar, versprach, sich in Brüssel für die Sicherheit der Verbraucher, „aber auch der Bauern“ einzusetzen. Unter Anspielung auf das Mercosur-Abkommen forderte er, die Standards, die europäische Landwirte bei ihren Produkten erfüllten, müssten auch für Importe gelten.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner erklärte: „Wir wollen keine rückwärtsgewandte Agrarwende.“ Vielmehr müsse die Landwirtschaft „Teil der Moderne“ sein. Dabei werde es Zielkonflikte geben, die ohne Notstandsrhetorik ausdiskutiert und gelöst werden müssten. „Ländliche Räume sind mehr als Kompensationsorte für städtische Wünsche“. Der Berliner Justizsenator Dirk Behrendt hatte zuvor „Massentierhaltung und Überdüngung“ kritisiert und betont: „Die Agrarwende ist noch nicht vorbei“.

Der Premierminister des Partnerlandes Kroatien, Andrej Plenkovic, nannte die Partnerschaft mit der Grünen Woche „die Krone unserer Teilnahme“ an der weltgrößten Agrarmesse. Da sich Kroatien und Deutschland 2020 die EU-Ratspräsidentschaft teilten, setzten sie sich auch gemeinsam für die Verabschiedung der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik gemäß den Wünschen der Landwirtschaft ein. Europäische Lebensmittel müssten den globalen Standard setzen, forderte er in seiner auf Deutsch gehaltenen Rede. Plenkovic gab sich sicher, dass die Patenschaft zu einem Schub in den kroatischen Lebensmittelexporten führe. Der CEO der Messe Berlin GmbH, Christian Göke, hatte in seiner Eröffnungsansprache darauf verwiesen, dass das vorjährige Partnerland Finnland einen Exportzuwachs bei Agrarprodukten von 48 Prozent verzeichnen konnte. Einen ähnlichen Erfolg wünschte er dem diesjährigen Partnerland Kroatien und verwies damit auf den überaus hohen Stellenwert Grünen Woche als Marketing Plattform.

www.gruenewoche.de

Grüne Woche – Eröffnungsfeier am 16. Januar im CityCube Berlin

Eröffnungsrundgang beginnt am 17. Januar beim Partnerland Kroatien in Halle 10.2

Die Eröffnungsfeier der Internationalen Grünen Woche Berlin 2020 (17.-26.1.) findet am 16. Januar im CityCube Berlin statt (Beginn 18 Uhr). Das Partnerland Kroatien gestaltet das kulturelle Rahmenprogramm sowie den anschließenden Empfang für die über 3.600 geladenen Ehrengäste und Delegationen aus rund 100 Ländern.

Kroatien — Partnerland der IGW 2019

Zur Begrüßung sprechen Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH, sowie Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin. Es folgen Ansprachen von Dr. Wolfgang Ingold, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Janusz Wojciechowski, EU-Kommissar für Landwirtschaft, sowie Andrej Plenković, Ministerpräsident von Kroatien. Eröffnet wird die 85. Internationale Grüne Woche Berlin durch Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft.

Kroatien präsentiert nationale Kulturgüter zur Eröffnung

Das Partnerland Kroatien nimmt die Gäste der Eröffnungsfeier mit auf eine musikalische Reise an die Adria. Der vielfach ausgezeichnete Tenor Đani Stipaničev bringt den Klang Kroatiens nach Berlin. Begleitet wird er von der prominenten Theaterschauspielerin und Sängerin Renata Sabljak. Einen weiteren Einblick in Kroatiens vielfältiges Kulturerbe gibt „Folklorelektro“. Die junge Tanz- und Gesangsgruppe kombiniert kroatische Volksmusik mit elektronischer Musik und zeigt traditionelle Tanzeinlagen in farbenfrohen Volkstrachten.

Partnerlandsempfang: Köstlichkeiten aus Kroatien

Die kroatische Küche lockt mit vielfältigen Köstlichkeiten für jeden Geschmack. Davon können sich die etwa 3.600 geladenen Gäste auf dem Eröffnungsempfang überzeugen. Sie erwarten Delikatessen wie „kulen“ und „dalmatinski pršut“ (Dalmatinischer Schinken), traditioneller Käse, „Zagorska purica“ („Zagorje Truthahn“), Olivenöle, kroatische Weine sowie ein Gericht vom ursprünglichen kroatischen Rind aus der Region Istrien. Das ist nur eine Auswahl der frischen Lebensmittel mit geschützter geografischer Herkunftsangabe, die die kroatischen Köche auf traditionelle Weise verarbeiten.

Auch in der Kroatien-Halle 10.2 haben Feinschmecker Gelegenheit, die traditionelle kroatische Küche kennenzulernen. Hier erwarten die Besucher täglich „fuži s tartufima“ (Pasta mit Trüffeln), Lammkoteletts, Risotto mit Meeresfrüchten, Fisch, „pašticada“, Truthahn mit „mlinci“ (dünner Teig, der zuerst gebacken wird), „štrukli“. Außerdem gibt es viele weitere Delikatessen aus dem Land, das sich durch abwechslungsreiche Landschaften, vielfältige landwirtschaftliche Kulturpflanzen und eine variantenreiche Küche auszeichnet.

Eröffnungsrundgang am 17. Januar um 8 Uhr

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, sowie Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller werden gemeinsam den Eröffnungsrundgang der Grünen Woche Berlin 2020 anführen. Der Rundgang beginnt beim diesjährigen Partnerland Kroatien (17.1. 8 Uhr, Halle 10.2). Hier begrüßen Andrej Plenković, Ministerpräsident von Kroatien, und die kroatische Landwirtschaftsministerin Marija Vučković die Gäste.

https://www.gruenewoche.de

Grüne Woche 2020: Neue Hallengliederung der Erlebniswelt

Berlin (ots)

Neue Halle 27 bietet einen Hektar “Lust aufs Land” – Partnerland Kroatien in der kompletten Halle 10.2

Geländeplan für die Internationale Grüne Woche Berlin 2020. Quellenangabe: “obs/Messe Berlin GmbH”

Die Internationale Grüne Woche Berlin lädt zum 85. Mal in die Messehallen unter dem Berliner Funkturm ein. Vom 17. bis 26. Januar präsentiert die weltgrößte Messe für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau eine globale Marktübersicht der Nahrungs- und Genussmittel sowie eine Leistungsschau der Landwirtschaft und des Gartenbaus.

Das diesjährige Partnerland Kroatien stellt seine Traditionen und kulinarischen Highlights in der kompletten Halle 10.2 unter dem Motto “Die Kultur der Agrikultur” vor.

Mit dem hub27 steht der Grünen Woche erstmals die nunmehr größte Halle des Berliner Messegeländes zur Verfügung. Sie bietet auf knapp 10.000 Quadratmetern Hallenfläche einen Hektar “Lust aufs Land. Die geballte Land-Power vereint die sechs Segmente “Ländliche Entwicklung”, “Multitalent Holz”, “Nachwachsende Rohstoffe”, “Wald, Wild, Jagd und Natur”, “Bioökonomie” sowie “Ökologischer Landbau”. Die Halle 27 schließt durch zwei überdachte Übergänge zu den Hallen 1 und 25 den Rundgang über das Gelände. Sie schafft den Ausgleich für den Hallenzug rund um den Berliner Funkturm, der wegen Modernisierungsarbeiten derzeit geschlossen ist. Die damit einhergehende Verlegung einzelner Ausstellungsbereiche begünstigt eine optimierte Hallenstruktur.

Afrikanische Aussteller sind jetzt in Halle 1.2b angesiedelt. Russland präsentiert sich in Halle 2.2. Die Alpenrepubliken gruppieren sich in Halle 4.2. Halle 6.2 beherbergt unter anderem asiatische Aussteller. Die Halle 8.2 vereinigt die nordischen Länder mit Skandinavien und den baltischen Staaten. Die komplette Halle 10.2 ist dem diesjährigen Partnerland Kroatien vorbehalten.

Hallenbelegung für die Internationale Grüne Woche Berlin 2020

Halle 1.2a
- Markthalle / Streetfood 
Halle 1.2b 
- Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) - Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 
(BMZ) 
- Präsentation afrikanischer Staaten: Algerien, Äthiopien, Benin, Cote d'Ivoire, Demokratische Republik Kongo, Burkina Faso, Madagaskar, Mali, Mosambik, Ruanda, Senegal, Togo, Tunesien, Uganda 
Halle 2.2 
- Russland, Usbekistan 
Halle 3.2 
- Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie und Lebensmittelverband Deutschland - ErlebnisBauernhof - #klimapraktiker (was trägt Moderne Landwirtschaft zum Klimaschutz bei) 
Halle 4.2 
- Alpenrepubliken: Frankreich, Italien mit Südtirol, Liechtenstein, Nordmazedonien, Mongolei, Österreich, Schweiz 
Halle 5.2a 
- Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein 
Halle 5.2b 
- Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern 
Halle 6.2a 
- Afghanistan, Aserbaidschan, Brasilien, Irland, Japan, Kolumbien, Qatar, Slowakische Republik, Sri Lanka, Thailand, Ungarn, Vietnam, Südafrika 
Halle 6.2b 
- Belarus, Belgien, Indien, Kenia, Mexiko, Mongolei, Peru, Türkei, Küchenausstattung 
Halle 6.3 
- Messeleitung und Pressezentrum 
Halle 7.2a 
- Luxemburg, Ukraine 
Halle 7.2b 
- Dänemark, Großbritannien, Iran, Kolumbien, Tunesien, Vietnam 
Halle 7.2c 
- Armenien, Georgien, Irland, Kanada, Nepal, Portugal, USA 
Halle 8.2 
- Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Norwegen, Schweden 
Halle 8.1 
- Garten Halle 9 -Blumenhalle "Natur in ihrer ganzen Vielfalt" -Verbände des Gartenbaus 
Halle 10.1 
- Garten 
Halle 10.2 
- Partnerland Kroatien "Die Kultur der Agrikultur" 
Halle 11.1 
- Haustechnik Halle 11.2 -Bulgarien, Polen, Tschechien, Ungarn 
Halle 12 
- Garten 
Halle 18 
- Kosovo, Marokko, Niederlande, Rumänien, Slowenien 
Halle 19 
- Eingangshalle Nord, Hostessendienst 
Halle 20
- Niedersachsen, Thüringen Halle 21a -Brandenburg 
Halle 21b 
- Sachsen 
Halle 22a 
- Berlin, Hessen, Rheinland-Pfalz und WeinWerk 
Halle 22b 
- Bayern 
Halle 23a 
- BMEL - Bundesministerium Für Ernährung und Landwirtschaft "Du entscheidest" 
Halle 23b 
- Sachsen-Anhalt 
Halle 25 
- Tierhalle 
- 4. Bundesschau schwarz-rot-gold ROBUST-Rinder 17. - 19. 01. 2020 und ein vielfältiges Schauprogramm mit vielen Tierrassen in der Arena 
Halle 26 a + b 
- HIPPOLOGICA vom 24. - 26. Januar: Das Reitsportevent der Internationalen Grünen Woche Berlin 
Halle 26 c 
- Heimtiere - MEKI - Messekindergarten 
Halle 27 
- Lust aufs Land 
- Bioökonomie 
- Ländliche Entwicklung 
- Multitalent Holz -Nachwachsende Rohstoffe 
- Ökologischer Landbau 
- Wald / Wild / Jagd / Natur 
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.gruenewoche.de

Schatzgeschichten bei Wein: Was sind Rotarier?

10.1.2020, 19 Uhr im Museum – Halberstadt

Rotary, mittlerweile eine der bedeutendsten Service-Organisationen mit 12 Millionen Mitgliederin in 160 Ländern, wurde 1905 vom Anwalt Paul Harris in Chicago, USA, als „Reaktion auf die egoistische Kälte des Geld- und Machstrebens“ gegründet.

Gegenseitige Achtung und Anerkennung der indivudiellen Fähigkeiten jedes Mitmenschen sowie verbindende Freundschaft war und ist rotarisches Hauptanliegen.

Im Gebiet der ehemaligen DDR trat nach anfänglicher Euphorie 1990 ein Werteverlust ein, der einherging mit fehlender Lebensorientierung und sinkendem Selbstbewusstsein der Bevölkerung. Dem sollte mit der durch den Rotary Club Wolfsburg initiierten Gründung eines Pendants in der Partnerstadt Halberstadt entgegen gewirkt werden. Um potentielle Mitglieder dafür zu finden und diesen eine Orientierung im bundesdeutschen Neuland zu vermitteln, wurde eine Vortragsreihe zu politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen im Kolpinghaus mit hochkaratigen Referenten, bspw. den VW-Vorständen, vom RC Wolfsburg organisiert.

Nach fast zweijähriger Gründungsphase konnte am 19. Mai 1992 der Rotary Club Halberstadt mit 26 Mitgliedern gegründet werden. Dabei erhielten die Halberstädter Rotarier die hier gezeigte, vom RC Wolfsburg gestiftete Glocke, die seitdem bei jedem Meeting gemeinsam mit den Wimpeln der befreundeten RC zum Einsatz kommt. Sie gehört mit der hier ausgestellten Präsidentenkette zu den ältesten und zugleich wertvollsten, zeremoniellen Insignien des RC Halberstadt. Nicht jeder RC hat so eine Kette, die bei besonders offiziellen und festlichen Anlässen vom Präsidenten getragen wird. Die Halberstädter Kette ist ein Geschenk des über den RC Wolfsburg vermittelten Partner-Rotary Club Luton in England. Sie trägt die Namen aller bisherigen Präsidenten und einer Präsidentin des RC Halberstadt – ein Name für jedes rotarische Jahr.
Das „selbstlose Dienen“ ist das Leitprinzip der rotarischen Idee, daher begleitet und unterstützt der RC Halberstadt zahlreiche gemeinnützige Projekte vor Ort und weltweit. Zu den ersten großen karitativen Projekten der Halberstädter Rotarier gehörten u. a. die Unterstützung des Kreispflegeheims Huysburg in Dingelstedt (1991), der Jugendbegnungsstätte „Manna“ in Halberstadt (1993), der Kinder- und Jugendkantorei im Dom, der Errichtung der „Steine der Erinnerung“ (1992) sowie das Blindenrelief von Halberstadt auf dem Fischmarkt (1999).

Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte und mit Mitgliedern des Vereins ins Gespräch kommen möchte, laden wir herzlich am 10. Januar 2020 um 19 Uhr in das Städtische Museum, Domplatz 36 ein.

Voranmeldung ab sofort möglich unter: Tel. 03941/551474 oder über staedtischesmuseum@halberstadt.de.

http://www.museum-halberstadt.de

Meisterwerke II – Schwarzkunst – Radierungen von Anthonie Waterloo

Aus der Kupferstichsammlung der Welterbestadt Quedlinburg nur noch bis 6. Januar 2020 in einer Sonderausstellung der Lyonel-Feininger-Galerie zu sehen.

Die Lyonel-Feininger-Galerie zeigt „Meisterwerke II – Schwarzkunst. Die Radierungen von Anthonie Waterloo aus der Kupferstichsammlung der Welterbestadt Quedlinburg“. Die Werke sind noch bis 6. Januar 2020 in einer Sonderausstellung zu sehen.

Das 17. Jahrhundert war in den Niederlanden ein wahrhaft Goldenes Zeitalter, das Weltkünstler wie Rembrandt oder Jan Vermeer hervorbrachte. Dort arbeiteten zeitweise um die 700 Künstler, organisiert in den Gilden.
Einer von ihnen war Anthonie Waterloo (1609–1690).
Von Waterloo sind nur wenige Gemälde erhalten geblieben. Sein Hauptwerk besteht aus 136 Radierungen mit Landschaftsdarstellungen, die erstmals in der heute zu eröffnenden Ausstellung komplett gezeigt werden. „Besonders stolz bin ich, da dieses, bis auf drei Arbeiten vollständige graphische Werk Waterloos aus den Sammlungen der Städtischen Museen der Welterbestadt Quedlinburg stammt“, freut sich Oberbürgermeister Frank Ruch anlässlich der Vernissage. „Es ist Teil unserer etwa 5.000 Werke umfassenden Kupferstichsammlung.“

Zur Sammlung
Zu verdanken hat die Welterbestadt die Kupferstichsammlung dem Quedlinburger Stadtrat Friedrich Besser (1840–1905). Er war leidenschaftlicher Sammler von grafischen Werken aus dem 18. und 19. Jahrhundert und vermachte seine Sammlung testamentarisch seiner Stadt. Quedlinburg beauftragte im Jahr 1926 den Zeichenlehrer, Kunstwissenschaftler und Maler Johannes Spitzmann (1884–1961) sogar mit einer Erweiterung des Bestandes. Spitzmann, der selbst immer wieder Quedlinburg malte und sich vom Harz inspirieren ließ, kaufte im Auftrag der Stadt für das damals frisch eröffnete Städtische Museum im Schloss weitere Arbeiten an, und die Sammlung wurde mit zeitgenössischer Kunst aufgestockt. Große Künstler des 20. Jahrhunderts wie Max Liebermann und Max Beckmann, Ernst Barlach und Willy Jaeckel, Max Slevogt und Willi Geiger kamen hinzu. Heute umfasst die Kupferstichsammlung der Welterbestadt wie gesagt etwa 5000 Druckgrafiken.

Zur Kooperation
Am 5. Oktober 2017 wurde mit Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Welterbestadt Quedlinburg und der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt/Lyonel-Feininger-Galerie der Grundstein gelegt, diese etwa 5000 Werke der Welterbestadt durch die Lyonel-Feininger-Galerie, die sich als „Museum für grafische Künste“ zu einem Spezialmuseum ausbaut, fachlich betreuen zu lassen.
Mit den Radierungen Anthonie Waterloos wurde begonnen. Die nun kunsthistorisch erschlossenen, digitalisierten und durch diese Ausstellung und den Katalog veröffentlichten Werke stellen einen ersten großen Schritt in diesem Generationenprojekt dar.

Stadt- und Bergbaumuseum Stassfurt im Januar 2014

Das Stadt- und Bergbaumuseum Staßfurt startet im Jahr 2014 mit neuen Ausstellungen.

Michael Scholl Leiter des Museums und seinem Team ist es wieder gelungen auch im Jahr 2014 viele interessante Ausstellungen in das Stadt — und Bergbaumuseum in Staßfurt zu holen. Mit Zauberei, Fotos und Malerei startet die neue Saison im Jahr 2014. Nachdem Herr Michael Scholl, Leiter des Museums die neuen Ausstellungen im historischen Keller des Museums eröffnete, dankte er den vielen anwesenden Gästen und Museumsfreunden für ihren Besuch trotz veränderter finanziellen Rahmenbedingungen. So wird durch einen Stadtratsbeschluss ab dem Jahr 2014 auch für die Sonderausstellungen ein Obolus verlangt, um die klammen Stadtkassen zu füllen. Aber auch diese Maßnahme konnte den Besucheransturm nicht stoppen, so war das Kellergewölbe wieder brechend voll und Herr Scholl sichtlich erleichtert. Die Eröffnung wurde durch die jungen Künstlerinnen der Kreismusikschule begleitet, bei denen er sich dann auch mit einer Urkunde bedankte. „Zaubern muss man können, die Zauberkunst in ihrer Vielfalt, so das Thema von Torsten Sielmon aus Bernburg, selbst ist er im Museumsbereich des Schloss Bernburg tätig und war froh endlich mal seinen „Kollegen” in Staßfurt mit seiner Ausstellung unterstützen zu können. Natürlich möchte er die Besucher mit seinen vielen „Zauberhaften Ausstellungsstücken” von der Zauberei begeistern. Vom Zauberpeter aus DDR Zeiten bis Harry Porter reicht die umfangreiche Palette der Ausstellung. Zur Unterstützung hat er den „Zauberkollegen” Maik mitgebracht. Auch von „Maik der Zauberer” aus Magdeburg sind Ausstellungsstücke zu bewundern. „Natur & Technik”, ist das Thema von Hermann Hofmann aus Staßfurt Die Fotos stammen von ihm und zum großen Teil auch von seinem Enkel Marcus. Marcus tritt in die Fußstapfen seines Großvaters, welcher Stolz auf die künstlerischen Arbeiten seines Enkels ist. Dem Thema zu Folge werden erstklassige Fotos aus Natur und Technik gezeigt, welche auch als Makrofoto oder als Panoramafoto neue Eindrücke bieten. Erschliessen Sie sich neue Perspektiven rund um die Fotografie. Ganz einfach „Freizeitgestaltung”, nennt Dieter Neumann aus Friedrichs Aue seine Malerei. Mit dem Eintritt in das Rentenalter konnte der ehemalige Selbständige sein Hobby in den letzten drei Jahren weiter ausbauen. Nach vielen Versuchen auch mit Ölmalerei hat er sich für die Technik der Acrylmalerei entschieden. Seine Motive sind Vielfältig und halten oft Perspektiven aus dem “normalen” Alltag fest. Durch seinen Vater Rudi Neumann hat er schon jahrelang eine sehr enge Beziehung zum Museum und hat dieses auch immer tatkräftig unterstützt. Das will er auch weiterhin machen, so kann man seine Werke käuflich zu fairen Preisen im Museum erwerben und vom Erlös der jeweiligen Bilder gehen 25% direkt an das Museum.