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Fruchtsaft ist das Getränk der Coronakrise

Absatz in Deutschland steigt außergewöhnlich stark

Bonn (ots) Ein besonderer Effekt der Corona-Pandemie zeigt sich derzeit im Getränkemarkt. Fast alle Segmente im Markt der Alkoholfreien Getränke (AFG) haben in den ersten vier Monaten des Jahres 2020 teilweise deutliche Zuwächse verzeichnen können. Mit einem Absatzplus von 12,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zeigte Fruchtsaft das mit Abstand größte Wachstum. Bei Wasser und Erfrischungsgetränken lagen die Steigerungen bei 2,2 % bzw. 5,2 %. Besonders stark stieg die Fruchtsaftnachfrage im April. Hier fanden fast 25 % mehr Saftflaschen und -kartons ihren Weg in die Einkaufskörbe der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher. Besonders erfreulich aus Sicht der Fruchtsaftbranche: Der umgesetzte Warenwert steigerte sich mit 19,6 % für den Zeitraum von vier Monaten und in der Spitze mit über 33 % im April sogar noch stärker.

Mit einem Absatzplus von 12,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zeigte Fruchtsaft das größte Wachstum im Getränkemarkt. Besonders stark stieg die Fruchtsaftnachfrage im April. Hier fanden fast 25 % mehr Saftflaschen und -kartons ihren Weg in die Einkaufskörbe der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher. Quellenangabe: “obs/VdF Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie/Uwe Bender”

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF) freut sich nicht nur über diese außergewöhnlich positive Entwicklung, sondern insbesondere über die dahinterstehenden Beweggründe der Konsumenten. VdF-Geschäftführer Klaus Heitlinger erläutert dazu: “In den vergangenen Wochen und Monaten, in denen die Menschen viel Zeit zuhause verbringen mussten und das Leben von uns allen durch Unsicherheit und Einschränkungen geprägt war, haben die Menschen versucht, über die Ernährung das eigene Immunsystem zu stärken. Das gesunde Image von Fruchtsaft als natürliche Vitaminquelle und Lieferant sekundärerer Pflanzenstoffe ließ Verbraucherinnen und Verbraucher verstärkt zu Säften greifen. Neben diesen gesundheitlichen Beweggründen, hat aber auch der Genusswert von Fruchtsäften einen großen Einfluss auf das aktuelle Verbraucherverhalten. Fruchtsäfte werden als ‘Soulfood’ wahrgenommen und ganz bewusst als kleiner Luxus konsumiert.”

Die Marktzahlen unterstreichen diese Einschätzung, denn neben Orangensaft und Apfelsaft, die von Januar bis April jeweils um 18 % bzw. 11,1 % zulegten, sind es gerade die exotischen Fruchtsäfte wie Ananas oder Fruchtnektare wie Mango oder Maracuja, die vermehrt getrunken wurden. Bei Ananassaft lag die Zunahme gar bei mehr als 32 %. Mit diesen Getränken holten sich sicherlich viele Menschen den ausgefallenen Osterurlaub symbolisch auf den Frühstückstisch. Klaus Heitlinger ergänzt: “Selbst beim Apfelsaft sehen wir in den Zahlen einen Trend hin zu höherpreisigem Direktsaft. Das hat dazu geführt, dass der Wertzuwachs bei Apfelsaft mit 27,5 % sogar noch deutlicher anstieg, als die Zunahme bei der abgesetzen Menge.

Ganz nach dem Motto: “Man gönnt sich ja sonst nichts.”

web: fruchtsaft.de

Eucon spendet 10.000 Atemschutzmasken an die Malteser

Münster, 15. Mai 2020 – 10.000 Mund-Nasen-Schutzmasken nach DIN EN 14683 für Ehrenamtliche und Mitarbeitende hat der Digitalisierungsexperte Eucon Group den Maltesern in Münster gespendet. Die Masken stammen vom Automobilzulieferer Hengst Filtration. Der Spezialist für Filtrationslösungen produziert in seinem Werk in Münster aktuell rund 100.000 Schutzmasken täglich.

(V.r.n.l.) Für die Spende von 10.000 Atemschutzmasken für die Malteser in Münster bedankten sich Franziska Heeg (stv. Diözesangeschäftsführerin) und Dr. Gabrielle von Schierstaedt (Diözesanleiterin) bei Sven Krüger (CEO) und Barbara Greissinger (Head of Corporate Communications), die das soziale Engagement der Eucon Group koordiniert. Die unkonventionelle Übergabe fand am Donnerstag unter Einhaltung von Mindestabstand und Hygienevorschriften auf dem Gelände der Diözesangeschäftsstelle statt. Foto: Eucon

Die unkonventionelle Übergabe der Atemschutzmasken fand am Donnerstag in der Diözesangeschäftsstelle der Malteser in Münster statt. Dr. Gabrielle von Schierstaedt, Diözesanleiterin der Malteser im Bistum Münster, bedankte sich herzlich für die Spende, die „genau zur richtigen Zeit kommt“. Für Sven Krüger ist es gerade in Zeiten wie diesen besonders wichtig, dass Unternehmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen: „Mit unserer Spende möchten wir einen Beitrag leisten, das Sozial- und Gesundheitswesen im Kampf gegen das Coronavirus zu unterstützen, und allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz danken. Gleichzeitig liegt es uns am Herzen, die Innovationskraft der Automobilindustrie wertzuschätzen. Die konkrete Idee hatten wir, als wir hörten, dass der Filtrationsspezialist Hengst aus Münster jetzt auch Atemmasken produziert.“

Zum Schutz der Bevölkerung und im Kampf gegen die aktuelle Covid-19-Pandemie sind Ehrenamtliche sowie Mitarbeitende der Malteser derzeit im Dauereinsatz. Sie helfen, Personen auf das Coronavirus zu testen, und errichten Fieberambulanzen sowie Behelfskrankenhäuser, wie in Laer im Kreis Steinfurt. „Die von Eucon gespendeten Atemschutzmasken helfen uns dabei, unseren Einsatz und unsere Angebote unter den strengen Schutzauflagen zu gewährleisten“, sagten Franziska Heeg und Kai Flottmann, die den Krisenstab der Malteser im Bistum Münster leiten. „Jede Woche benötigen wir circa 300 Masken, um die Gefahr der Übertragung zu reduzieren“, erklärte Kai Flottmann. „Gerade jetzt, wo wir auch unseren Fahrdienst und Schulbegleitdienst wieder durchführen, wird jede Maske gebraucht“, ergänzte Franziska Heeg.

Viele Ehrenamtliche und Mitarbeitende der Malteser sind geschult, um Menschen in Not auch unter strengen Schutzauflagen sicher und zuverlässig helfen zu können. „In der Corona-Krise haben wir einige neue Hilfsangebote geschaffen: Mit Einkaufshilfen und Telefonbesuchsdiensten unterstützen wir insbesondere Risikogruppen und Personen in Quarantäne. Angehörige von Demenzkranken erhalten Rat und Hilfe per Telefon und vieles mehr“, sagte Gabrielle von Schierstaedt, erste Ansprechpartnerin aller ehrenamtlichen Malteser im Bistum Münster. Sie sind derzeit mit den hauptamtlichen Maltesern im Einsatz, um den hohen Bedarf an medizinischem und sanitätsdienstlichem Personal zu decken.

Die Eucon Group engagiert sich seit Jahren aktiv für diverse soziale Projekte, etwa im Rahmen der Stiftung Mind & Move Network.

Über die Malteser

Der Malteser Hilfsdienst e.V. ist mit über einer Million Mitgliedern und Förderern einer der großen caritativen Dienstleister in Deutschland. Die katholische Hilfsorganisation ist bundesweit an mehr als 700 Orten vertreten, 30 davon im Bistum Münster, wo sich mehr als 2.800 ehrenamtlich Helfende engagieren. 1953 durch den Malteserorden und den Deutschen Caritasverband in Münster gegründet, steht der christliche Dienst am Bedürftigen im Mittelpunkt der Arbeit. Weitere Details zu den Maltesern im Bistum Münster: www.malteser-muenster.de

Über Eucon

Eucon ist ein digitaler Pionier der Daten- und Prozessintelligenz. Seit 20 Jahren kombiniert das Unternehmen Marktdaten und Expertenwissen mit neuesten Technologien zu intelligenten Automatisierungslösungen. Als Digitalisierungspartner ist Eucon auf die Branchen Automotive, Versicherungen und Real Estate spezialisiert. Auf Basis von modernen Technologien wie Robotic Process Automation (RPA) und Künstlicher Intelligenz (KI) bietet Eucon daten- und technologiebasierte Lösungen. Kunden profitieren von Effizienz- und Kostenvorteilen und realisieren neue Wertschöpfungspotenziale, indem sie ihre Datenschätze gewinnbringend nutzen und Geschäftsprozesse automatisieren. Mit rund 400 Mitarbeitern betreut das Unternehmen 250 Kunden in mehr als 80 Ländern von globalen Niederlassungen in Europa, Nord- und Lateinamerika und im asiatisch-pazifischen Raum.

Web: eucon.com

Corona-Krise bremst Verkehrserziehung – DVW reagiert auf fehlende Radfahrausbildung

Corona-Krise bremst Verkehrserziehung

DVW reagiert auf fehlende Radfahrausbildung in der Grundschule

Berlin, 15. Mai 2020: Durch die Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie wird die schulische Radfahrausbildung derzeit in keinem Bundesland durchgeführt.

Quelle: VMS

Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) reagiert auf den Ausfall und bietet bis Ende Juli ein kostenloses Online-Portal für Schüler an, um die theoretischen Grundlagen der Radfahrausbildung zu vermitteln. Das Angebot wurde zusätzlich um einen Ratgeber erweitert, der Eltern helfen soll, praktische Übungen mit den Kindern durchzuführen. DVW-Geschäftsführer Daniel Schüle sieht es als gute Lösung auf Zeit: „Die Radfahrausbildung ist der wichtigste Baustein der schulischen Verkehrserziehung. Mit dem Online-Portal können wir unkompliziert Lerninhalte für zuhause anbieten und auch Eltern unterstützen. Trotzdem kann es kein vollwertiger Ersatz der Radfahrausbildung sein.“

Das Angebot ist unter radfahrausbildung-zuhause.de zu finden. Das Portal nutzt dabei Lerninhalte der erfolgreichen Online-Plattform der Verkehrswacht Medien & Service GmbH (VMS), die bereits seit etlichen Jahren ihre bewährten Schulmaterialien zur Radfahrausbildung mit einem Angebot im Netz ergänzt. So können auch für zuhause Themen und Inhalte aufbereitet werden, die Schülern der 3. und 4. Klasse richtiges Verhalten im Straßenverkehr und wichtige Regeln näherbringen. Trotzdem sind die fahrpraktischen Übungen unerlässlich, wie Daniel Schüle bekräftigt: „Wissen ist das eine, aber die Kinder müssen auch sicher auf dem Fahrrad sein. Darum ist regelmäßiges Üben an Orten ohne oder mit wenig Verkehr auch mit den Eltern dringend empfohlen. Mit dem Elternratgeber wollen wir zusätzlich Anregungen für die Fahrpraxis geben.“

Web: deutsche-verkehrswacht.de

Experteninterview zu Sauna und Salzinhalation gegen das Coronavirus

Schwäbisch Hall (ots) KLAFS spricht mit Prof. Dr. med. Karl-Ludwig Resch vom Deutschen Institut für Gesundheitsforschung in Bad Elster über mögliche Wirkungen von Sauna-wärme und Trockensalzinhalation gegen das Coronavirus.

Herr Prof. Resch, vielen Dank, dass Sie sich in dieser turbulenten Lage Zeit für unsere Fragen nehmen. Wir werden seit Wochen nahezu überflutet von Meldungen zu COVID-19. Viele Menschen rätseln:

Kann ein Saunabesuch aus medizinischer Sicht tatsächlich etwas bewirken?

KLAFS führt ein Experteninterview rund um die Themen Sauna und Salzinhalation. Quellenangabe: “obs/KLAFS GmbH & Co. KG”

Ja, und zwar in mehrfacher Hinsicht. Zu den wenigen Erkenntnisse, die für das SARS-CoV-2-Virus als gesichert angenommen werden können gehört, dass es sich in aller Regel zunächst im Nasen-Rachenraum einnistet. Nun weiß man auch, dass Coronaviren allgemein und auch das neue Sars-CoV-2-Virus recht wärmeempfindlich sind. Und für die Sauna ist bekannt: “die heiße Luft im Saunaraum wirkt auf die Haut und die Atemwege”¹. Das wird jeder bestätigen können, der einmal ein “richtiges” Aufgussritual miterlebt hat. Es ist also gut vorstellbar, dass bei jedem Saunagang mit jedem Atemzug Viren in den oberen Atemwegen inaktiviert werden.

In welcher Hinsicht könnte ein Saunabesuch noch gut sein in Zeiten von COVID-19?

Der starke Wärmereiz – und auch der übliche deutliche Kältereiz nach jedem Saunagang haben zuverlässig und unmittelbar Auswirkungen auf den Teil unseres Immunsystems, der aktuell besonders wichtig ist, das angeborene oder unspezifische Immunsystem. Hier stürzen sich weiße Blutkörperchen, insbesondere sog. Killerzellen auf “neue” Eindringlinge, also unbekannte Krankheitserreger. Diese Immunzellen arbeiten besonders gut bei erhöhter Körpertemperatur, weshalb die Natur die Entwicklung von Fieber erfunden hat. Man weiß schon recht lange, dass dadurch solche Immunzellen aktiviert werden²,³. Und dies konnte schon unmittelbar nach einem einmaligen Saunabesuch beobachtet werden¹.

Welche Wirkung können, die beim Aufguss in der Sauna hinzugefügten ätherischen Öle haben?

Klar, der Geruch vieler ätherischer Öle wird von den meisten Menschen als angenehm empfunden. Es gibt aber auch wissenschaftliche Untersuchungen, die zeigen, dass ätherische Öle vielfältige und relevante positive Wirkungen auf dieGesundheit haben. Beispielsweise gegen Bakterien und Pilze, aber auch gegenüber Viren und hier konkret gegenüber sog. RNA-Viren, zu denen auch die Coronaviren gehören⁴.

Auch die Salzinhalation in der Sauna kann positive Wirkungen auf den Krankheitsverlauf haben?

Das natürliche Heilmittel Sole und dessen Anwendung im Bereich der Lunge begeistert mich seit vielen Jahren. Bekannte Effekte des Sole-Aerosols lassen sich logisch und wissenschaftlich plausibel auf das Thema COVID-19 übertragen. Soletröpfchen wirken hygroskopisch, das heißt sie binden Feuchtigkeit aus der Umgebung. In der Lunge funktioniert das so: Lagert sich Salz ab, “zieht” es Wasser durch die Schleimhaut in das Lumen der Lunge. Dadurch wird der in den Bronchien wie Lungenbläschen liegende Schleim verflüssigt, Feinstaubteilchen werden gelöst und damit im wahrsten Sinne des Wortes die Lunge gereinigt. Übrigens hat hier die Technik der Trockensolevernebelung noch einen wichtigen zusätzlichen Vorteil.Wie tief Solepartikel in die Lunge gelangen, hängt entscheidend von ihrer Größe ab. Tröpfchen haben die Tendenz, sich aneinanderzulagern, sodass schnell relativ große Tropfen entstehen, die dann vorwiegend bis ausschließlich in Nase und oberen Anteilen des Rachens hängen bleiben. Moderne Geräte zur Trockensolevernebelung können demgegenüber eine Art SoleFeinstaub erzeugen, mit dem sich Wirkungen bis in die tiefen Bereiche der Lunge realisieren lassen.

Internet unter www.klafs.de

Covid-19: Bundeswehr Zentralkrankenhaus schafft Puffer

Koblenz (ots) Bisher hat die Corona-Krise die deutschen Krankenhäuser noch nicht an ihre Belastungsgrenzen geführt. Damit es erst gar nicht so weit kommt, hat das BundeswehrZentralkrankenhaus (BwZKrhs) in Koblenz die Aula des Hauses zu einer vierten Covid-19 Beatmungsstation umgewandelt. “Sie sehen hier die vierte Stufe eines Versorgungskonzeptes.

Generalarzt Dr. Almut Nolte ist stolz auf die enorme Leistung aller Beteiligten, welche die Aula in nur wenigen Tagen in eine weitere Covid-19 Station verwandelt haben. Quellenangabe: “obs/Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst/Michael Laymann”

Durch die leidvolle Erfahrung unserer Nachbarstaaten haben wir uns damit beschäftigt, was wir tun können, wenn es immer mehr Patienten gibt und die normalen Intensivkapazitäten ausgereizt sind”, erklärt Generalarzt Dr. Almut Nolte, Kommandeurin und Ärztliche Direktorin des Krankenhauses. Für diesen Fall habe man im BundeswehrZentralkrankenhaus ein Stufenkonzept entwickelt, so Dr. Nolte. Das Konzept sieht vor, bei drei voll belegten Covid-19-Intensivstationen immer noch einen Bereich in der Hinterhand zu haben, auf den man ausweichen könnte.

Aufbau der Infrastruktur in kürzester Zeit

Eine COVID-19 Beatmungsstation im BundeswehrZentralkrankenhaus Quellenangabe: “obs/Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst/Michael Laymann”

Ein interdisziplinäres Team hat diese vierte Stufe innerhalb von sechs Arbeitstagen aufgebaut. Das sei eine phänomenale Teamleistung über mehrere Organisationsbereiche und Dienststellen hinweg gewesen, erklärt Dr. Nolte. Aufgrund dessen, dass in der Aula keine Infrastruktur für eine medizinische Abteilung vorhanden gewesen ist, waren hier zu Anfang neben dem militärischen und medizinischen Personal vor allem Handwerker tätig. Hier kam das Bundeswehrdienstleistungszentrum zum Einsatz. Regierungsamtsrätin Astrid Schmitz-Frensch vom Bundeswehrdienstleistungszentrum Koblenz erklärt: “Hier im speziellen Fall waren das Maler, Maurer, Schreiner und Elektriker. Dazu kamen noch die externen Handwerksbetriebe, die sehr gut und sehr schnell gearbeitet haben. Das ging von der Abdeckung des Fußbodens bis zur Errichtung von Trockenbauwänden innerhalb von zwei, drei Tagen. Alles ging Hand in Hand und hat wunderbar funktioniert.”

Eine eigene kleine Apotheke

Oberstabsapotheker Peter Langer war an der materiellen Ausstattung für die in der Aula neu errichtete Station mit zwanzig Betten maßgeblich beteiligt: “Wir haben die Erstausstattung der Einrichtung mit Arzneimittel und Medizinprodukten gewährleistet, die für den Betrieb benötigt werden. Sofern die Aula in Betrieb geht, stellen wir auch die Folgeversorgung sicher.” Das werde mit dem Personal und Material der Apotheke im BundeswehrZentralkrankenhaus geleistet, so Langer. Tatkräftige Unterstützung bei der Sauerstoffversorgung gab es durch das benachbarte Sanitätsregiment. Und wie in allen Bundeswehrkrankenhäusern sind zurzeit auch im Koblenzer Haus vermehrt Reservistinnen und Reservisten sowie Sanitätsoffizieranwärterinnen und Sanitätsoffizieranwärter tätig, die nun neben der Krankenhaus-Apotheke auch im Bereich der Sauerstofferzeugung die vorhandenen Kräfte unterstützen, erklärt Langer.

Als Facharzt koordinieren können

Oberfeldarzt Dr. Dennis Ritter, Leitender Oberarzt der Klinik Xb im BwZKrhs würde für den Fall, dass die vierte Eskalationsstufe greift, die Leitung über die Station in der Aula übernehmen. “Wenn wir hier zwanzig Beatmungspatienten versorgen müssen, dann bedeutet das natürlich eine enorme Verantwortung auf der einen Seite, auf der anderen Seite muss man als Facharzt auch koordinierend tätig sein.” Immer den Überblick zu bewahren, würde die große Herausforderung werden. Man habe sich im Zusammenhang mit der drohenden Corona-Pandemie sehr früh im Rahmen der Krankenhauseinsatzleitung mit dieser Thematik befasst und überlegt, worauf sich das Krankenhaus einstellen müsse, so Dr. Ritter. So sei man zu dem Schluss gekommen, dass es nötig sei, einen Puffer zu schaffen.

Vierte Stufe der Katastrophenmedizin

Drei Eskalationsstufen mit verschiedenen Intensivbereichen gibt es im Krankenhaus. Und erst wenn all diese belegt sind und immer noch mehr Patienten ins BwZKrhs gebracht werden, dann wird die Station in der Aula genutzt. “Ich hoffe, dass wir nie auf diese Einrichtung zugreifen müssen,” gibt Generalarzt Dr. Nolte zu bedenken. Diese Reserve sei für die Stufe vier in der Katastrophenmedizin vorgesehen. Dabei werde der Anspruch auf Individualmedizin aufgegeben, so Dr. Nolte. Dies komme aber erst zum Tragen, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgereizt sind, erklärt die Kommandeurin des BundeswehrZentralkrankenhauses.

Web: bundeswehr.org

Kreative Lernideen für Kinder: Initiative WIKIGA bringt Kindergarten und Kita nach Hause

Nürnberg (ots) Was bedeutet Homeschooling für Kita- und Kindergartenkinder? Wie sieht ihr Alltag ohne eine externe Betreuung aus? Und wie können Eltern auch die Kleinsten fördern und inspirieren? Mit der neu gegründeten Initiative “WIKIGA – Wie im Kindergarten” gibt der Berliner Kita- und Kindergartenträger KLAX gemeinsam mit dem Schreib- und Kreativwarenhersteller STAEDTLER online Ideen an die Hand, Kinder im Alter von eins bis sechs Jahren zu Hause kreativ und pädagogisch sinnvoll zu beschäftigen.

Fatma aus der KLAX Vorschule in Berlin ist eine der ErzieherInnen, die regelmäßig in WIKIGA-Videos kreative Lernideen für Kita- und Kindergartenkinder teilen. Quellenangabe: “obs/Staedtler/Bildrechte: KLAX”

Damit reagiert WIKIGA auf den steigenden Informationsbedarf von Eltern, die in der Corona-Krise ihre Kinder oft neben beruflichen Verpflichtungen daheim betreuen und die Anregungen durch Kindergärten und Kitas vermissen. Das Angebot soll über die Krise hinaus Bestand haben.

Wie im Kindergarten

Ein selbstgemaltes Memory-Spiel, bunte Papierblüten, ein essbares Mandala: Wer dieser Tage Inspiration für kreative Aktionsspiele und selbstgebastelte Gegenstände sucht, die Kinder nicht nur beschäftigen, sondern in ihrer Entwicklung unterstützen, findet sie online bei WIKIGA. Das Akronym steht für “Wie im Kindergarten” und meint die neue gemeinsame Initiative des Berliner Kita- und Kindergartenträgers KLAX und des Nürnberger Schreib- und Kreativwarenherstellers STAEDTLER. WIKIGA will Kinder ganzheitlich fördern und bringt pädagogisch sinnvolle Lern- und Gestaltungsangebote aus kinderbetreuenden Einrichtungen in Form von Videos direkt und kontaktlos in die Familie nach Hause. Und damit dorthin, wo sich in Zeiten von COVID-19 alles Wesentliche abspielt.

Ein ergänzendes Angebot

Die Teamkonferenz startet und gleichzeitig machen die lieben Kleinen ihrer Langeweile lautstark Luft: Für viele berufstätige Eltern ist das dieser Tage ein vertrautes Szenario. “Die aktuelle Situation ist nicht zuletzt für Eltern eine Herausforderung, die mit der anhaltenden Schließung von Kita und Kindergarten die Betreuung ihrer noch nicht schulpflichtigen Kinder komplett und meist neben dem Homeoffice stemmen müssen”, erläutert Erna Müller, die die Initiative seitens STAEDTLER leitet. Während Schulkinder via Homeschooling an Klasse und Lehrplan angebunden sind, fehlen pädagogisch fundierte Angebote für Kinder im Kita- und Kindergartenalter. “Ein Ersatz für die Lernumgebung eines Kindergartens kann und will WIKIGA nicht sein. Vielmehr versteht sich die Initiative als ergänzendes Programm, das Kinder an das begeisterte Spielen und Lernen mit Kindergarten-Freunden erinnert und Eltern mit sinnvollen Gestaltungsideen in ihrem neuen Alltag unterstützt”, betont Erna Müller.

Die Welt spielerisch entdecken

Langeweile, Sehnsucht und Monotonie – auch Kinder vermissen das gemeinschaftliche, fördernde und kreative Umfeld ihrer Kita oder ihres Kindergartens, weiß KLAX-Geschäftsführerin Antje Bostelmann. “Umso wichtiger ist es, Kinder zu Hause mit Aktivitäten zu beschäftigen, die sie in ihrer Entwicklung fördern, die Welt spielerisch entdecken lassen und damit unterschiedliche Zugänge zu ihrem Alltagsleben eröffnen.” Alle Spiel- und Lernangebote von WIKIGA stehen unter einem wochenübergreifenden Thema und orientieren sich an den KLAX-Bildungsbereichen “Atelier”, “Körper”, “Musik”, “Universum” und “Gesellschaft” mit jeweils eigenen Lernzielen, die Schlüsselkompetenzen wie Toleranz und Kreativität vermitteln. So sensibilisiert der Bildungsbereich “Körper” für eine gesunde Lebensweise. Im “Atelier” geben Kinder der Welt ein individuelles Gesicht. Die von KLAX-PädagogInnen im Vorfeld erprobten Ideen und Aktivitäten sind nachhaltig, aktuell und gut umsetzbar. Sie machen aus Kindern Entdecker und verfolgen ein kontextübergreifendes Verstehen. Zum Beispiel, wenn Kinder bei der Erstellung eines Küken-Memorys nicht nur lernen, wie Baby-Flamingos aussehen, sondern anhand von Fotos erkennen: Nicht nur Tierkinder verändern ihr Aussehen. Auch jedes Familienmitglied wächst und verändert sich im Lauf der Zeit. “Wie schaffe ich ein Umfeld, in dem sich mein Kind optimal entfalten kann? Diese Frage treibt Eltern um. Wir möchten ihnen pädagogische Sicherheit geben”, unterstreicht Antje Bostelmann.

Geburt einer Marke

Auch nach Corona soll WIKIGA weiter Bestand haben. Erna Müller: “Wir sind sicher, der Bedarf an Angeboten wie diesen ebbt nicht ab. Im Gegenteil: Die aktuelle Situation sensibilisiert Eltern mehr denn je dafür, wie wichtig eine sinnvolle und fördernde Gestaltung von Betreuungszeit ist. Und die möchten wir weiter mit fundierten und überraschenden Ideen formen.”

Mehr Informationen zur Initiative “WIKIGA – Wie im Kindergarten”: www.wikiga.de

Friseur-Einwegmasken M3 von Mank ebnen den “Weg zurück”

Gut gerüstet für den Neustart im Salon nach dem Shutdown

Dernbach (ots) Für Friseursalons, Beauty- und Kosmetikstudios stellt sich mit den jüngsten Regelungen der Bundesregierung zur schrittweisen Rückkehr in Richtung Normalität eine existenzielle Frage: “Wie setzte ich ein wirkungsvolles Hygienekonzept um?”. Mit der sofortigen Verfügbarkeit der Friseurmaske M3 des mittelständischen Familienunternehmens Mank aus Dernbach im Westerwald steht den betroffenen Unternehmen jetzt ein adäquates Hilfsmittel für Beschäftigte und Kunden zur Verfügung.

Die MANK Friseur-Einwegmaske M3 überzeugte bei ersten Tests in Friseursalons. Quellenangabe: “obs/Mank Designed Paper Products”

Um den steigenden Bedarf an Einwegmasken, also den so genannten Alltagsmasken oder Community-Masken, zuverlässig decken zu können, hat Mank in den vergangenen Wochen seinen Maschinenpark weitgehend umgerüstet. Wo in der Vergangenheit vorrangig Servietten, Tischdecken und andere Tabletop-Produkte produziert wurden, stehen jetzt verschiedene Varianten dieser Einweg-Behelfs-Masken im Vordergrund, berichtet Mank Geschäftsführer Lothar Hümmerich.

Unmittelbar nach dem Beschluss der Bundesregierung, den Friseursalons wieder ihre Arbeit zu ermöglichen, wurden die M3-Masken des Unternehmens in verschiedenen Salons auf ihre praktische Eignung getestet. “Das Ergebnis war überzeugend” freut sich eine Friseurmeisterin aus Neuwied, die zu den ersten gehörte, die mit den Alltagsmasken arbeiten konnte. Durch die Befestigung mit nur einem Band im Nacken des Kunden stört die Community-Maske beim Haarschnitt kaum und kann durchgehend getragen werden.

Man ist bei Mank sowohl in punkto Mitarbeiter als auch beim technischen Know-How sehr gut aufgestellt und hat kurzfristig die Möglichkeit, auch größere Anfragen schnell und zuverlässig zu bedienen. So können ab sofort auch Endverbraucher über den eigenen Online-Shop (www.sovieshop.de) die Masken bestellen und damit der geltenden zwingenden Vorgabe, sich und andere mit Behelfsmasken beim Einkaufen und im ÖPNV zu schützen, entsprechen.

Der Bedarf an Einweg-Hilfsmitteln, wie Einweg-Handtüchern, Wisch- und Reinigungstüchern für Desinfektionssysteme und Einweg-Bettwäsche für Krankenhäuser, Altenheime und Notfallzentren wächst sprunghaft und kann bereits heute von Mank gedeckt werden. Gleichermaßen gilt das für viele weitere Friseurprodukte wie Manikür-Tücher, Handauflagen aus Airlaid, Tupfer, Pads oder Schminklätzchen. Weitere hygienische Serviceprodukte wie Servietten, Deckchen und Glasabdeckungen runden das Portfolio bei Mank für die besonderen Anforderungen dieser Tage ab.

www.mank.de

www.sovieshop.de

Corona: Mundschutz ist wichtig – Mundhygiene und Mikrosilber sind essenziell

Solingen (ots) Eine wirksame Barriere durch die Mundschleimhaut und ein intaktes orales Immunsystem sind wichtig zum Schutz vor einer Infektion mit Coronaviren, so ein aktuelles Statement chinesischer Wissenschaftler. Diese Aussage ist ernst zu nehmen, wenn die Corona-Maßnahmen gelockert werden. Denn der empfohlene Mundschutz reduziert zwar die Menge freigesetzter Viren, hält diese aber nicht vollständig zurück. Ein schnell durchführbarer Speicheltest diagnostiziert, wie stabil das orale Immunsystem ist; Mundspülungen mit Mikrosilber wirken aktiv gegen Coronaviren.

PerioSafe® Mundgesundheitstest und COViD-19.
Quellenangabe: “obs/dentognostics GmbH”

Die Mundhöhle ist die Haupteintrittspforte für das Coronavirus

Die Mundhöhle ist die wichtigste Eintrittspforte für das Coronavirus SARS-CoV-2. Ausschlaggebend dafür sind die im Mund befindlichen Rezeptoren, die das Virus benötigt, um in den Körper zu gelangen. In den Körperzellen vermehrt sich das Virus und erreicht schließlich die Lunge. Deshalb ist ein gesundes orales Immunsystem eine erste Hürde für die Viren. (1)

aMMP-8 Speicheltest misst die Gesundheit des oralen Immunsystems

Wie gesund das orale Immunsystem ist, bestimmt ein einfacher Speicheltest in nur fünf Minuten.

Der sogenannte aMMP-8 Test misst, ob im Mund Gewebeabbau stattfindet. Wird Kollagen abgebaut, ist die Mundschleimhaut durchlässig für Viren und andere Krankheitserreger.

Der Test wurde von Forschern der Universität Helsinki und deutschen Biotech-Experten entwickelt und hat weltweit in über 400 Studien bewiesen, dass er den Zustand des oralen Immunsystems zuverlässig bestimmt.

So einfach wie ein Schwangerschaftstest

Der Test ist als Selbsttest mit Ja/Nein Ergebnis für zuhause erhältlich (PerioSafe® Home; Bezugsquelle: https://www.mundgesundheitstest.de) oder als Profiversion für Zahnmediziner und Mediziner mit quantitativer Auswertung (Oralyzer®-Technologie). Ärzte, die den aMMP-8 Profitest anbieten, sind auf der Internetseite https://www.dentognostics.de/praxis-finder zu finden.

Gesundes orales Immunsystem mit Mikrosilber

Mikrosilber reduziert nicht nur die Anzahl schädlicher Bakterien, sondern zeigt auch eine antivirale Wirkung. (2) Eine aktuelle Testreihe in einem deutschen Prüflabor hat gerade die antivirale Wirkung von MicroSilver BG(TM) auf Coronaviren belegt. Die korallenartige Struktur des Silbers haftet mit kleinen Widerhaken Stunden bis Tage an der Mundschleimhaut und setzt kontinuierlich Silberionen frei. Die regelmäßige Anwendung von Mundspülungen mit Mikrosilber (PerioSafe® Mundspülung) kann deshalb die Anzahl der Viren bereits beim Eindringen in die Mundhöhle reduzieren und diese unschädlich machen.

Eine klinische Studie belegt außerdem, dass Silberionen aus der PerioSafe® Zahncreme bis zu 12 Stunden auf schädlichen Bakterien im Mundraum nachweisbar sind und auf diese Weise Plaque und Gewebeabbau an der Mundschleimhaut verringern und die Barrierefunktion der Mundschleimhaut stärken.

Orale Prävention in Corona-Zeiten

Die regelmäßige Bestimmung der Mundgesundheit mit dem aMMP-8 Test und die Anwendung von Mundspüllösung mit Mikrosilber liefern gemeinsam im Zuge der Corona-Pandemie einen wichtigen Baustein bei der Prävention dieser Virusinfektion.

Bezugsquelle: https://www.mundgesundheitstest.de/

Das Nichtrauchertagebuch zur Corona-Krise

Ein Tagebuch zum Mitmachen und Selbstoptimieren

Isernhagen (ots) Für Raucher birgt die Corona-Isolation die einmalige Möglichkeit, dauerhaft auf Zigaretten zu verzichten. Der Ausnahmezustand ist die Grundlage für die Idee eines neuartigen Nichtrauchertagebuchs, das jetzt im CR2-Media-Verlag erschienen ist.

Autorin Dorothea Haase. Quellenangabe: “obs/CR2-Media/Siena Renner”

Verfasst hat das Buch die Autorin Dorothea Haase. “Alle Menschen verbringen aktuell mehr Zeit zu Hause. So ging es mir auch. Ich habe die Zeit genutzt, um mit dem Rauchen aufzuhören. Ich habe das Buch zunächst für mich geschrieben. Jetzt möchte ich diese Erfahrung mit vielen weiteren Betroffenen teilen,” so Haase.

Das Buch bietet magische Tipps und Tricks für den Rauchstopp, energetische Anleitungen, hilfreiche Informationen, nützliche Listen, alternative Beschäftigungsvorschläge und motivierende Sprichwörter für jeden Tag. Es handelt sich um eine Kombination aus einem klassischen Tagebuch und vielen gesammelten, einfachen Tricks, die sich schnell und konkret anwenden lassen.

Die Kinder- und Sachbuchautorin Dorothea Haase ist nun seit vielen Wochen rauchfrei: “Sie sind plötzlich nicht mehr fremdbestimmt und haben viel mehr Energie. Man bekommt mehr Luft. Das Buch ist geschrieben von einer Betroffenen für andere Betroffene. Mir hat es geholfen, über die wichtigen ersten Tage zu kommen und ich hoffe, dass es möglichst vielen anderen genauso hilft wie mir.”

Titel: “Das Nichtraucher Tagebuch zum Selbstausfüllen. Dein Start in ein glückliches, freies Leben ohne Nikotin mit energetischer Unterstützung” ist erschienen im CR2-Media-Verlag.

Es beinhaltet 82 Seiten und kostet 5,90EUR; Bestellbar ist das Buch unter: http://ots.de/sOf6Px

Corona-Krise als Chance: Marketingprofi setzt auf Schutzmaskenversorgung

Mainz (ots) Die Diskussion um Mundschutzmasken zog sich bislang weitestgehend schwammig durch die Corona-Krise – ab Montag, 27. April 2020, müssen alle Menschen in Deutschland beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln Mund und Nase mindestens mit einem Tuch bedecken. Für medizinisches Personal und viele Menschen aus Bereichen der Daseinsfürsorge reicht dies bei Weitem nicht aus: Sie benötigen Masken der Typen FFP2 und FFP3, die höchste Schutzstandards erfüllen. Doch durch die weltweite Pandemie treten massive Versorgungsengpässe auf, auch in Deutschland.

Corona-Krise als Chance: Termin bei der Mülheimer Feuerwehr. Quellenangabe: “obs/Steinberg Marketing GmbH”

Unternehmer Marvin Steinberg und sein Bruder Aaron Steinberg packen für die Versorgung jetzt in Eigenregie an und beliefern Krankenhäuser, Arztpraxen und Feuerwehren im ganzen Land mit Schutzmasken. Mit Erfolg nutzt der Marketingspezialist seine Kontakte zu Herstellern in Asien: “Wir holen in der Woche zwischen 50.000 und 200.000 Masken an den Flughäfen in Frankfurt oder Köln ab”, erzählt Marvin Steinberg. Über die extra gegründete Firma “Bettersafe GmbH” mit Büros in Mainz und Koblenz erfolgt die Distribution, der Kundenstamm wächst beständig.

Bedarf und Bestand in Balance bringen

Was diese spontane Initiative mit seinem eigentlichen Unternehmen Steinberg Marketing gemeinsam hat, ist das schnelle Erreichen gesetzter Ziele. “Wir sind darauf spezialisiert, profitable Geschäftsmodelle mit datengetriebenen Marketingstrategien explosionsartig weiterzuentwickeln. Das Konzept setzen wir Monat für Monat mit einer vorab festgelegten Anzahl von Kunden um”, erklärt Steinberg. Flexibilität und Reaktion sind sein Geschäft – die “Bettersafe GmbH” verspricht daher ein zweites Erfolgskonzept zu werden. “Bundesweit betrachtet ist das, was wir tun, ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber dieser Tropfen hilft in der Krise, das ist entscheidend.” Erst vor wenigen Tagen hat das Unternehmen der Gemeinde Altdorf 2.000 Masken gespendet. “In der Krise müssen wir alle zusammenhalten”, erklärt Steinberg. Dass er neben dem Marketing das neue Standbein weiter betreiben und nach Möglichkeit ausbauen wird, steht für den Unternehmer außer Frage. Schließlich werde der Bedarf an Mundschutzmasken mittelfristig kaum sinken. “Und letztendlich besteht auch ein See aus vielen Tropfen.”

Die Schutzmasken können Kunden auf https://bettersafe24.de/ erwerben.

Mit Kreativität und Containern gegen Corona

Kehl (ots) Um die aktuelle Pandemie zu bewältigen, braucht es neue Ideen und flexible Sofortlösungen. Algeco unterstützt Kommunen, Unternehmen und medizinische Einrichtungen mit innovativen Raumkonzepten im Kampf gegen das Virus

So könnten Krankenhäuser in Modulbauweise von Algeco aussehen: Modular errichtete Gebäude sind eine flexible Lösung, wenn die Zeit drängt.Quellenangabe: “obs/Algeco GmbH”

In Krisenzeiten wie der aktuellen Corona-Pandemie summieren sich die Herausforderungen in allen Lebensbereichen. Gefragt sind schnelle, kreative und flexible Ideen und Lösungen, um die anstehenden Aufgaben und Anforderungen zu bewältigen. Zusätzliche Raumkapazitäten können beispielsweise Behörden, Unternehmen, Krankenhäusern und Laboren sowie Senioren- und Pflegeheimen helfen, die Ausbreitung des Coronavirus zu minimieren. Mitarbeiter, Kunden und Patienten können besser auf Abstand gehalten, im Bedarfsfall getrennt und so geschützt werden.

Algeco, Spezialist für modulare Raumlösungen, beliefert seit vielen Jahren Unternehmen und die öffentliche Hand mit Interimsgebäuden für eine begrenzte Nutzungsdauer. Das Portfolio reicht von Container-Lösungen für Baustellen bis hin zu modularen Schulen, Kindergärten, Büro- und Wohngebäuden. Im Zuge der Coronavirus-Krise hat das Unternehmen rasch reagiert und kurzfristig einen neuen Schwerpunkt gesetzt: Algeco unterstützt nun bundesweit Kommunen, Unternehmen und medizinische Einrichtungen mit innovativen Raumkonzepten wie beispielsweise mobilen Sanitätsstationen. Eines der Musterbeispiele dafür ist im baden-württembergischen Nürtingen entstanden, wo Algeco in kürzester Zeit Deutschlands ersten Drive-in für Corona-Tests errichtet hat – ein Modell mit Signalwirkung vom ersten Tag an.

Besuchsräume für Senioren- und Pflegeheime

Eine Glasscheibe sorgt für Sicherheit in Zeiten von Corona: Die modularen Besuchsräume für Senioren- und Pflegeheime von Algeco ermöglichen wieder Gespräche zwischen Bewohnern und Angehörigen von Angesicht zu Angesicht Quellenangabe: “obs/Algeco GmbH”

Die jüngste Lösung von Algeco sind modulare Besuchsräume für Senioren- und Pflegeheime. Die knapp fünfzehn Quadratmeter großen Container ermöglichen wieder sichere, direkte Begegnungen zwischen den Bewohnern und ihren Angehörigen von Angesicht zu Angesicht und wirken so der belastenden Isolation und Einsamkeit der alten Menschen entgegen. Die Einheiten haben in jeder Hälfte eine Eingangstür, barrierefreie Zugänge und sind in der Mitte durch eine Glaswand unterteilt. Der gemeinsame Plausch in geschützter Atmosphäre wird per Funk übertragen.

Mobile Sanitätsstationen entlasten Kliniken

Mobile Sanitätsstationen tragen dazu bei, Kliniken und Arztpraxen zu entlasten. Neben dem Nürtinger Corona-Drive-in hat Algeco in Tübingen innerhalb von nur sechs Tagen eine komplette Fieberambulanz aufgebaut. Sie besteht aus neun Modulen mit unterschiedlichen Funktionen und ist ähnlich organisiert wie eine Arztpraxis: Anmeldung, Desinfektion, Lager, Büro, Wartezimmer, zwei Behandlungsräume sowie ein Sanitärcontainer. Dort können nun bis zu 200 Patienten pro Tag ambulant behandelt werden.

Neue Notaufnahme im Eiltempo erstellt

Zugleich haben erste Krankenhäuser in Deutschland bereits ihre Notaufnahmen mithilfe von Algeco erweitert, so auch das Klinikum Starnberg. Dort melden sich Patienten mit Krankheitssymptomen nun zuerst an der Pforte und werden dann zur weiteren Untersuchung entweder in die normale Notaufnahme oder in das Container-Pendant geschickt. Die neben dem Haupteingang im Eiltempo errichtete neue Notaufnahme umfasst zwei Behandlungsräume, einen Wartebereich samt Empfang sowie Schleusen für Betten und Personal.

Auch international hat Algeco in der Coronavirus-Krise mit seinen Innovationen Aufsehen erregt: Im besonders betroffenen Spanien stellte der Spezialist für modulare Raumlösungen innerhalb von nur vier Tagen eine Bettenstation für zwei Krankenhäuser fertig, die aus 34 Einheiten besteht. Und in China, dem Ausgangspunkt der Pandemie, hat der Konzern in nur 15 Tagen ein komplettes Krankenhaus mit 500 Betten errichtet.

Speziell für Unternehmen bietet Algeco flexible Büroräume sowie zusätzliche Meetingräume, damit sie die erforderlichen Sicherheitsabstände besser einhalten können.

Weitere Serviceleistungen auf Wunsch

Lieferung und Aufbau der Module ergänzt Algeco auf Wunsch des Auftraggebers um weitere Serviceleistungen. Diese reichen von Möblierung, Wartung und Security über Data-Net Medical, einer modularen Netzwerk- und Kommunikationslösung mit Klinikzulassung, bis hin zur fachgerechten Desinfektion der Mietsysteme vor Anlieferung und nach Abholung.

Über Algeco

Algeco ist der Marktführer für modulare Raumlösungen mit Deutschlands größter Mietflotte und 14 Standorten bundesweit. Unter der Marke ALGECO EXPRESS beliefert das Unternehmen Baustellen, Handwerk und Gewerbe mit schnellen Container-Lösungen, auf Wunsch komplett ausgestattet und samt Service von Wartung bis Security. Zudem bietet der Modulbauspezialist mit SMART WORLD by ALGECO mobile Immobilien zum Wohnen, Lernen und Arbeiten aus einer Hand.

Das Spektrum reicht von Interimsgebäuden zur Miete für begrenzte Nutzungsdauer bis hin zu dauerhaften modularen Gebäuden zum Kauf. Bauherren, Kommunen und Investoren profitieren von minimalen Bauzeiten, verlässlichen Festpreisen für Miete und Kauf, Termintreue, smarter Infrastruktur und modularer Flexibilität auch nach Fertigstellung. Hinzu kommt der Algeco 360° Service, der Maßstäbe für einen beispielhaften Rundum-Service aus einer Hand setzt.

Algeco gehört zur Algeco Gruppe, die an rund 150 Standorten in mehr als 20 Ländern präsent ist – in Europa sowie in Australien, Neuseeland und China. Mit einer Mietflotte von rund 250.000 Raumeinheiten ist Algeco einer der führenden Anbieter für modulare Raumlösungen in Europa.

Web: www.algeco.de

Corona-Effekt: 68 Prozent der Beschäftigten wollen nach der Krise nicht dauerhaft zurück ins Büro

Jena (ots) 41 Prozent der Beschäftigten arbeiten derzeit von zu Hause. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen ESET-Studie “Veränderung der Arbeitswelt durch Corona”, die im Auftrag des europäischen IT-Sicherheitsherstellers von YouGov im April 2020 durchgeführt wurde.

Laut einer aktuellen ESET-Studie wünschen sich 68 Prozent der Beschäftigten eine Lockerung der Regelungen.Quellenangabe: “obs/ESET Deutschland GmbH”

Doch wie sieht es nach der Corona-Krise aus? 68 Prozent der Beschäftigten wünschen sich eine Lockerung der Regelungen. Sie wollen entweder mindestens einen Tag in der Woche von zu Hause arbeiten (29 Prozent), flexibel entscheiden können, ob sie im Heimbüro oder in der Dienststelle tätig sind (31 Prozent). Acht Prozent der Mitarbeiter können sich sogar ein Arbeitsleben ohne festen Arbeitsplatz im Firmengebäude vorstellen. Die Ergebnisse zeigen: Das Thema Digitalisierung ist auch nach Ende der Ausnahmesituation dringlicher denn je. Unternehmen kommen auf Dauer nicht umhin, ihren Mitarbeitern ein verändertes Arbeitsumfeld zu bieten. Das bedeutet, dass das Thema IT-Sicherheit schnellstmöglich wieder auf die Unternehmensagenda zu setzen, damit Heimarbeitsplätze nicht zu “trojanischen Pferden” für den Schutz von Firmendaten werden. Auch hier zeigt die Studie einen großen Nachholbedarf nach der Krise.

“Die Corona-Krise hat die Digitalisierung in den Unternehmen beschleunigt und auch vielen Mitarbeitern ungewohnte Freiheiten in ihrer Arbeitswelt eingeräumt. Beim Thema IT-Sicherheit sehen wir bei Firmen noch einen gravierenden Nachholbedarf”, erklärt Holger Suhl, Country Manager DACH bei ESET. “Nicht einmal jeder Dritte hat für die Arbeit in den heimischen vier Wänden eine volle technische Ausstattung und IT-Richtlinien von seinem Arbeitgeber erhalten, 14 Prozent nutzen für berufliche Zwecke ihre privaten Geräte – nicht nur aus Sicht der Datensicherheit ein GAU.”

Anzahl der Heimarbeit ist rasant gestiegen

Fast die Hälfte der Beschäftigten (41 Prozent) sind derzeit von zu Hause tätig. Davon wurden fast 70 Prozent erst durch die aktuelle Situation ins Home-Office geschickt. “Es mussten von einem Tag auf den anderen Infrastrukturen geschaffen werden, die es Mitarbeitern erlauben, in den eigenen vier Wänden zu arbeiten. Improvisieren stand auf der Tagesordnung. Das gilt es, für die Zukunft auf stabile Füße zu stellen”, so Suhl.

Rüstzeug für das Arbeiten von zu Hause häufig nur unzureichend

Nur 27 Prozent der Befragten wurden von ihrem Arbeitgeber mit kompletter Technik und Verhaltensrichtlinien für die Arbeit im Home-Office ausgestattet. Ein Viertel hat keinen IT-Leitfaden bekommen, was es im Heimbüro zu beachten gilt. “Die Ergebnisse sind erschreckend. Gerade der Einsatz einer VPN-Software sowie einer Multi-Faktor-Authentifizierung ist essenziell, um die Zuverlässigkeit des Unternehmensnetzwerks sicherzustellen. Benutzername und Passwort reichen in dieser Situation bei weitem nicht mehr aus”, erklärt Holger Suhl. Überraschend: Rund 30 Prozent der Befragten haben gar keine technische Ausstattung erhalten (16 Prozent) oder nutzen ihre privaten Geräte für berufliche Zwecke (14 Prozent). “Mit Blick auf die Datensicherheit und die Sicherheit des Unternehmensnetzwerks ist das grob fahrlässig. Im Schadensfall ist es zweifelhaft, ob zum Beispiel eine Cyberversicherung hier einspringt.”

Und nach den Beschränkungen? Beschäftigte sind gespalten

Fast jeder Dritte möchte nach dem Ende der Corona-Krise wieder dauerhaft zurück ins Büro. Ganze acht Prozent wollen gar nicht mehr zurück ins Büro. 60 Prozent der Beschäftigten wünschen sich eine Lockerung der Regelungen. Sie wollen entweder mindestens einen Tag in der Woche im Home-Office tätig sein (29 Prozent) oder flexibel entscheiden können, ob sie von zu Hause oder im Büro arbeiten (31 Prozent). “Unternehmen, die vor Corona strikt gegen Home-Office waren, werden zukünftig umdenken und ihren Mitarbeitern flexible Arbeitsmodelle einräumen müssen. Nach gut einem Monat im Home-Office ist es an der Zeit, die Absicherung der Arbeitsplätze in den eigenen vier Wänden in den Fokus zu rücken. Hierbei ist ein sicherer Zugriff auf das Firmennetzwerk durch Multi-Faktor-Authentifizierung elementar”, so Suhl.

http://www.ESET.de

Beatrix von Storch: “Merkel diffamiert den demokratischen Diskurs um den Corona-Exit als ,Öffnungsdiskussionsorgien'”

Berlin (ots) Bundeskanzlerin Merkel hat laut Medienberichten die “Öffnungsdiskussionsorgien” im Zusammenhang mit der Corona-Krise scharf kritisiert.

Dazu erklärt Beatrix von Storch, stellvertretende Bundessprecherin der Alternative für Deutschland:

“Wenn die Kanzlerin die Exit-Diskussion als ‘Öffnungsdiskussionsorgien’ verunglimpft, ist das dieselbe demokratieverachtende Haltung, die wir von ihr aus der Euro- und Flüchtlingskrise bereits kennen. Merkel versucht einmal mehr, ihre Politik als alternativlos darzustellen. Auch dieses Mal wird sie scheitern, nur schneller, weil der Druck in der Corona-Krise auf sie täglich zunimmt. Die Kanzlerin muss jetzt liefern und Millionen von Menschen, die um ihre Existenz und Arbeitsplätze fürchten, eine klare Exit-Perspektive bieten. Den dringend notwendigen Diskurs zu verweigern, offenbart den zusehends autoritären Führungsstil der Kanzlerin. Die öffentliche Diskussion als “Öffnungsdiskussionsorgien” zu diffamieren, ist nicht nur zum Scheitern verurteilt, sondern zeugt auch von Merkels Verachtung für die demokratische Debatte.”

Web: AfD.de

Corona-Hilfe in Deutschland: Telefonseelsorge und Abstrichzentren vor Krankenhäusern

Organisationen im Bündnis “Aktion Deutschland Hilft” leisten auch in Deutschland Hilfe, um die Krise zu bewältigen

Bonn (ots) Häusliche Gewalt, psychische Krankheiten oder Einsamkeit – die soziale Isolation während der Corona-Pandemie stellt weltweit viele Menschen vor große Herausforderungen – so auch in Deutschland. Gerade zum Osterfest ist die soziale Distanz ein großer Einschnitt, der viele Menschen belastet. Gleichzeitig stehen Pflegeheime oder Krankenhäuser unter hohem Druck, den aktuellen Belastungen standzuhalten.

Bündnisorganisationen von “Aktion Deutschland Hilft” leisten Hilfe, um neben Menschen in Entwicklungsländern auch die deutsche Bevölkerung in der Bewältigung der Corona-Krise zu unterstützen – von der Telefonseelsorge über Einkaufsdienste bis hin zur Schnell-Diagnostik in Abstrichzentren vor Krankenhäusern.Quellenangabe: “obs/Aktion Deutschland Hilft e.V./ASB/Hannibal”

Bündnisorganisationen von “Aktion Deutschland Hilft” leisten Hilfe, um neben Menschen in Entwicklungsländern auch die deutsche Bevölkerung in der Bewältigung der Krise zu unterstützen – von offenen Ohren in der Telefonseelsorge bis zu helfenden Händen bei der Schnell-Diagnostik in Abstrichzentren vor Krankenhäusern.

“In vielen Ländern weltweit leisten die Mitglieder unseres Bündnisses gerade Nothilfe auf vielfältige Weise. Sie erweitern ihre bestehenden Hilfsmaßnahmen, um zur Bekämpfung des Virus beizutragen”, sagt Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin von “Aktion Deutschland Hilft”. “Als großes deutsches Bündnis, das Mitglieder hat, die Teil des deutschen Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes und der Wohlfahrtspflege sind, nehmen wir unsere Verantwortung aber natürlich auch für das Inland wahr. Die Bündnisorganisationen leisten in Deutschland Hilfe, wo sie benötigt wird.”

Telefonseelsorge: In Zeiten von Corona ist der Bedarf enorm

“Die Telefonseelsorge ist in Deutschland elementar wichtig, besonders in Zeiten von Corona. Der Beratungsbedarf ist gerade jetzt enorm. Jeden Tag rufen mehr Menschen an. Die Einsamkeit nimmt zu, die Unsicherheit wächst. Persönliche Tiefs verschärfen sich durch die gesellschaftliche Krise”, schildert Imran Sagir, Geschäftsführer von MuTeS. Die muslimische Telefonseelsorge wird von der Bündnisorganisation Islamic Relief angeboten. Der Service ist einer von vielen Telefonseelsorgen in Deutschland, die – aktuell noch umfangreicher – von Hilfsorganisationen des Bündnisses wie auch den Maltesern oder Johannitern angeboten werden.

Mit zahlreichen Ehrenamtlern an einem Strang ziehen

Soziale Angebote der Bündnisorganisationen von “Aktion Deutschland Hilft” helfen vor allem älteren und kranken Menschen oder denen, die in häuslicher Quarantäne leben müssen. Eine Stütze sind dabei derzeit hunderte Ehrenamtliche. Statt eines persönlichen Besuchs daheim oder in einer Altenhilfeeinrichtung greifen die Helfer jetzt zum Telefonhörer oder zum Internet. In kleinen und großen Initiativen gründen sich viele Aktionen wie zum Beispiel Einkaufsservices, bei denen Helfer Bestellungen telefonisch entgegennehmen, in Supermarkt oder Apotheke einkaufen und die Waren direkt zu den Menschen bringen. “Krisen wie diese zeigen, dass Solidarität die Menschen zusammenhält”, so Thomas Mähnert, Mitglied des Bundesvorstands der Johanniter-Unfall-Hilfe. “Die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer sind unerlässlich für unsere Gesellschaft. Ohne sie wäre es nicht möglich, Herausforderungen wie diese zu meistern.”

Rettungsdienste und Notbetreuung

Tausende Mitarbeiter aus den Bündnisorganisationen sind im Rettungsdienst und leisten Hilfe, wenn sie zum Einsatz gerufen werden. So sind zum Beispiel die Malteser besonders im Rettungsdienst und Katastrophenschutz aktiv. Deutschlandweit stehen derzeit 10.000 ausgebildete Helferinnen und Helfer bereit. Weitere 3.000 Malteser kümmern sich an derzeit 200 Standorten mit mehr als 300 Angeboten die sozialen Bedürfnisse vor allem der Älteren und Kranken. Damit die tatkräftige Arbeit vieler systemrelevanter Berufe umgesetzt werden kann, bieten beispielsweise die Johanniter aktuell in knapp 300 Kindertagesstätten eine Notbetreuung an.

Fieberambulanzen für Schnell-Diagnostik

Der ASB ist bundesweit flächendeckend in Aktionen des Katastrophenschutzes eingebunden. So zum Beispiel mit Fieberambulanzen an Kliniken, mit denen die Helfer mögliche Verdachtsfälle aus Kliniken heraushalten. Zelte vor Krankenhäusern ermöglichen es, außerhalb der Einrichtungen eine Schnell-Diagnostik des Virus vorzunehmen. Auch die Malteser helfen, vielerorts Abstriche vorzunehmen: Unter anderem im ersten und durch die bundesweite Berichterstattung bekanntesten Abstrichzentrum, dem “Corona-Drive-In” in Nürtingen in Baden-Württemberg.

Spendenbereitschaft in Deutschland ist da

Die Spendenbereitschaft ist grundsätzlich da. Insbesondere ältere Spender und anderen Risikogruppen scheuen derzeit allerdings den Weg zur Bank, um eine Überweisung zu tätigen. Daher hat Aktion Deutschland Hilft eine Spenden-Hotline aktiviert: 0228 242 92-444. Auch über die Osterfeiertage stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zwischen 10 und 16 Uhr zur Verfügung, um telefonisch Spenden entgegenzunehmen. Interessierte sollen bitte ihre IBAN bereithalten, denn die Spende wird im Lastschriftverfahren eingezogen. Eine Spendenbescheinigung wird innerhalb von 4-6 Wochen ebenfalls verschickt.

“Aktion Deutschland Hilft” ruft zu Spenden für die Corona-Nothilfe weltweit auf: Stichwort “Corona-Nothilfe weltweit” IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft) Spendenhotline: 0900 55 102030 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk höher) Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 8 11 90 senden (10EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft 9,83 EUR) Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de

Anerkennung für die Leistungen der Bundeswehr

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer besucht das Corona-Lagezentrum der Streitkräftebasis in Bonn

Bonn (ots) Im Corona-Lagezentrum der Streitkräftebasis in Bonn informierte sich Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer am Mittwochabend über den aktuellen Stand der Unterstützungsleistungen der Bundeswehr.

Die Streitkräftebasis koordiniert die Hilfseinsätze der Bundeswehr im Kampf gegen die Ausweitung der Corona-Pandemie in Deutschland. Zuvor hatte sie auf der Hardthöhe an einer Videokonferenz der Verteidigungsminister aller NATO-Partner teilgenommen und sich anschließend zu einem Vier-Augen-Gespräch mit dem Inspekteur der Streitkräftebasis und Nationalen Territorialen Befehlshaber, Generalleutnant Martin Schelleis, getroffen. Die Ministerin fand zum Abschluss ihres Besuchs sehr persönliche Worte des Dankes.

Es gebe über alle Bundesländer hinweg eine große Anerkennung für das, was und wie die Bundeswehr geleistet habe bzw. noch leistet. Sie wisse, dass die Bundeswehr einen guten Job mache. Das habe auch mit gut funktionieren Kommandostrukturen zu tun, so die Verteidigungsministerin an die Führung der Streitkräftebasis gerichtet. Eine weitere Aufgabe bei der Corona-Hilfeleistung durch die Bundeswehr könne die Unterstützung der Gesundheitsämter bei der Nachverfolgung von Infektionsherden und -ketten, das sogenannte “Tracking” werden. Einem entsprechenden Amtshilfeantrag des Bundeslandes Brandenburg sei entsprochen worden. Hier sollen dann 100 Soldatinnen und Soldaten für die Gesundheitsämter Telefoninterviews zur Kontaktverfolgung und -betreuung führen. Insgesamt sind bislang mehr als 400 Amtshilfeanträge im Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr eingegangen. Sie alle werden individuell bewertet und entschieden. Davon sind derzeit bereits mehr als 140 in der Durchführung oder schon abgeschlossen. Weitere Informationen zum Thema Amtshilfe und die “Hilfeleistung CORONA” der Bundeswehr finden Sie immer auch hier: https://www.bundeswehr.de/de/organisation/streitkraeftebasis/auftrag/zivil-militaerische-zusammenarbeit

Corona-Pandemie: Was tun gegen den Budenkoller?

Quarantäne und Kontaktverbot: Die Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus sind für viele Menschen ein Härtetest. Was kann man tun, wenn Aggressionen oder Ängste aufkommen? Wie lassen sich Vereinsamung oder Familienkonflikte möglichst vermeiden? Lisa Esser, Psychologin bei der AOK Sachsen-Anhalt, erläutert, wie sich die Tage in den eigenen vier Wänden positiv gestalten lassen und worin auch Chancen liegen.

11. April 2020 / Magdeburg – Das Haus nicht ohne triftigen Grund verlassen – in den ersten Tagen fühlt sich das womöglich wie Wochenende an. Es kann aber auch schnell nervig werden, zu Hause isoliert zu sein, mit der Familie oder ganz allein. Vor allem, wenn man in Quarantäne muss und gar nicht mehr raus darf.

„Weil Ablenkungen, Strukturen und persönliche Kontakte wegfallen, sind Kontaktsperre oder Quarantäne sicherlich für die meisten Menschen ein Härtetest – mit Gefahren für das psychische Wohlergehen und den familiären Frieden“, sagt Psychologin Esser. Doch die AOK-Expertin betont zugleich: „Die Isolierung in den eigenen vier Wänden kann als Gefängnis erlebt werden oder aber auch als Chance. Als Chance, weil ich mehr Zeit habe für mich, für die Beziehung oder für die Familie.“

Wenn einem die Decke auf den Kopf fällt

In den eigenen vier Wänden kann einem schnell die Decke auf den Kopf fallen. Einsamkeit oder Langeweile machen sich breit, Familienmitglieder gehen sich auf die Nerven. „Hinzu kommen die Ängste vor dem Virus, Angst um Angehörige oder auch Sorgen um die wirtschaftliche Existenz“, hebt AOK-Psychologin Esser hervor.

Ein deutsch-chinesisches Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung fand heraus, dass der Hausarrest zum Beispiel Angstzustände, depressive Symptome oder Schlafprobleme hervorrufen kann. Ausgewertet wurden dabei über 2.000 Anrufe bei einer chinesischen Hotline.

Den Tag strukturieren

Was also tun gegen den „Budenkoller“? „Wichtig ist ein strukturierter Tagesablauf mit festen Aufsteh- und Schlafenszeiten, Arbeitszeiten, Pausen und Mahlzeiten“, sagt Psychologin Esser. „Denn feste Tagesstrukturen helfen, Ausnahmesituationen zu überstehen.“ Jeden Tag ausschlafen, im Pyjama frühstücken und Filme gucken bis spät in die Nacht, das tue hingegen gar nicht gut.

In der Familie sollten Zeiten, in denen jeder – einschließlich der Kinder – für sich beschäftigt ist, mit Zeiten abwechseln, in denen man gemeinsam isst oder spielt oder anderes zusammen macht. Hilfreich sind dabei auch feste Arbeitsplätze, an denen Vater, Mutter oder Kind in Ruhe gelassen werden, um zu lesen, zu arbeiten, Hausaufgaben zu machen oder auch sich mit anderen über den Bildschirm auszutauschen.

Workout drinnen und draußen

Zur Tagesstruktur gehört auch regelmäßige körperliche Aktivität: Also zum Beispiel ein kleines Workout morgens vor dem offenen Fenster. Im Homeoffice den Wecker stellen und regelmäßig fünf Minuten Gymnastik einbauen oder Yoga-Übungen am Abend mit Youtube. Viele Anbieter haben auf Online-Kurse umgestellt. Solange keine Ausgangssperre oder Quarantäne verhängt wird, ist frische Luft schnappen erlaubt – alleine oder mit Familienmitgliedern, die im Haushalt wohnen. Das sollte man ausnutzen! „Sich täglich draußen bewegen, das hebt die Stimmung, hält körperlich fit und stärkt zudem das Immunsystem“, hebt Esser hervor.

Was wollte ich schon immer mal machen?

Für viele Menschen bedeutet eine häusliche Isolierung auch, plötzlich mehr Zeit zu haben. „Entwerfen Sie einen Plan, was sie sowieso erledigen müssen, wie Frühjahrsputz, aufräumen, Papiere sortieren“, sagt Psychologin Esser. Zweite Frage, die sich jeder stellen kann: „Was wollte ich schon immer mal machen? Wonach habe ich mich die letzten Wochen gesehnt, konnte es aber aufgrund des Alltagsstresses nicht umsetzen?“ Dazu gehört zum Beispiel: Malen, lesen, Musik hören, meditieren, neue Rezepte ausprobieren, Bücher aussortieren, Spiele spielen, sich gegenseitig vorlesen, sich massieren oder einfach nur: miteinander ins Gespräch kommen.

Vielleicht ist Zeit und Muße für tiefere Gespräche und mehr Nachdenken: Was ist mir, was ist uns wichtig? Wie will ich leben? Welche Gewohnheiten möchte ich über Bord werfen? Welche mir aneignen? „In einer Ausnahmesituation ist es allerdings manchmal besser, heikle Themen und Probleme erst einmal auszusparen, bis sich die Situation wieder normalisiert hat“, rät Psychologin Esser. „Denn bei einer erzwungenen Nähe können Konfliktgespräche schnell auch mal eskalieren.“

Der Vereinsamung trotzen

Besonders schwierig wird es für alleinlebende Menschen, die sich in einer psychischen Krise oder in einer Trauerphase befinden oder sich sowieso einsam fühlen. „Für sie kann neben einem detaillierten Tages- und Wochenplan der schriftliche, telefonische oder digitale Kontakt zu anderen Menschen besonders wichtig sein“, so die Psychologin. Warum nicht sich mit einer Freundin auf einen Videocall verabreden und dabei einen Kaffee trinken. Oder sich mit der Sportgruppe zum Skypen verabreden. Social Media, E-Mails oder ganz traditionell ein Brief können ebenfalls helfen, sich verbunden zu fühlen.

Informationen und Hilfsangebote nutzen

Nicht zuletzt gibt es zahlreiche Hilfsangebote bei psychischen oder familiären Problemen. Die Telefonseelsorge ist unter der 0800 1110111 oder 0800 1110222 erreichbar. Das deutschlandweite Info-Telefon Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe ist unter der 0800 3344533 erreichbar.

Eine Übersicht von Telefon- und Online-Angeboten gibt es auf den Seiten des Ministeriums für Arbeit und Soziales von Sachsen-Anhalt unter: https://ms.sachsen-anhalt.de/themen/gesundheit/aktuell/coronavirus/allgemeine-informationen-zum-coronavirus/bundesweiten-beratungsangebote/

Sicherheitsbranche als systemrelevant anerkennen

Securitas fordert mehr Unterstützung und appelliert an Bundesregierung sowie Ministerpräsidenten der Länder

Berlin/Düsseldorf (ots) Marktführer Securitas Deutschland unterstützt die Forderung des Branchenverbands Berlin. Die Corona-Krise trifft auch die deutsche Sicherheitswirtschaft hart. Sie ist eine der Branchen, für die die gegenwärtige Entwicklung eine besonders einschneidende und schmerzliche Veränderung ihrer Leistungsmöglichkeiten bedeutet.

Eine mobile Streife von Securitas.
Quellenangabe: “obs/Securitas Holding GmbH/Ingemar Lindewall”

Securitas, nach Umsatz, Beschäftigtenzahl oder Leistungsportfolio Marktführer in Deutschland, erhebt zusammen mit dem Bundesverband BDSW eine Reihe von Forderungen, die erfüllt werden müssen, wenn die Sicherheitsdienstleistungsunternehmen diese bisher nicht vorstellbare Herausforderung überstehen und bewältigen sollen. Eine der wichtigsten davon bekräftigt Herwarth Brune, CEO Securitas Deutschland: “Die Sicherheitsbranche muss endlich als systemrelevant anerkannt werden. Unsere Mitarbeitenden zeigen mit Engagement und Qualität – vor Lebensmittelläden oder Apotheken, in Kliniken oder Flüchtlingseinrichtungen – jeden Tag, wie systemrelevant ihre Arbeit für unsere Gesellschaft ist.”

In Briefen an die Bundesregierung und Ministerpräsidenten der Länder bekräftigte Marktführer Securitas, im Einklang mit dem BDSW, seine Forderungen mit der Bitte um zeitnahe Umsetzung:

– für die Aufnahme in die KRITIS-Verordnung, denn die Sicherheitswirtschaft erbringt durch den Schutz der kritischen Infrastrukturen in den Sektoren nach den §§ 2-8 KRITIS-VO selbst kritische Dienstleistungen im Sinne von § 1 Nr. 3 dieser Verordnung und ist systemrelevant. Deshalb müssen auch die Sicherheitsmitarbeiterinnen und Sicherheitsmitarbeiter unbeschadet von Kontaktsperren Zugang zu allen Einsatzorten haben und für ihre Kinder Notdienste in Kindergärten und Schulen in Anspruch nehmen können. – für Liquiditätshilfen zur Abwendung von Insolvenzen und für Kompensationen gemäß § 65 Infektionsschutzgesetz, denn ohne solche Hilfen würden infolge der zahlreichen Kündigungen von Schutzaufträgen und des Wegbrechens eines großen Teils der Umsätze viele Sicherheitsdienstleistungsunternehmen, die auch für den präventiven Schutz der öffentlichen Sicherheit unersetzlich sind, verloren gehen. Am Beispiel von Securitas Deutschland, dessen Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter durch Passagier- und Gepäckkontrollen an den Flughäfen entscheidend zur Gewährleistung der Luftsicherheit beitragen, im Öffentlichen Personennahverkehr die Sicherheit der Fahrgäste stärken und bei Großveranstaltungen die öffentliche Sicherheit und Ordnung präventiv schützen, wird dies besonders deutlich. – für Zahlung des Krankengeldes bereits ab dem ersten Krankheitstag, denn die hohen Krankenstände als Folge der berechtigten Furcht vor Infektionen mangels Schutzausrüstung überfordern die Zahlungsfähigkeit dieser Sicherheitsdienstleistungsunternehmen. – für die Erhöhung der Geringfügigkeitsgrenze von 450 auf 900 Euro, denn infolge der hohen Krankheitsquoten müssen in erheblichem Ausmaß Aushilfskräfte erkrankte Beschäftigte ersetzen. – für die vorübergehende Regelung von Ausnahmen von der Begrenzung der Arbeitszeit nach dem Arbeitszeitgesetz, damit trotz der hohen Krankenstände fortbestehende Schutzaufträge insbesondere im KRITIS-Bereich im notwendigen Umfang wahrgenommen werden können. – für die Aussetzung der Voraussetzung der Unterrichtung oder der Sachkundeprüfung nach § 34a GewO und der Freischaltung der Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter im Bewacherregister, weil die IHKs seit Mitte März Unterrichtungskurse und Prüfungen wegen der Infektionsgefahr ausgesetzt haben und der gesetzlich vorgeschriebene Betrieb des Bewacherregisters durch die § 34a-Wohnsitzbehörden noch immer nur teilweise und unzureichend funktioniert. – für die Bereitstellung von Schutzausrüstung, so dass die Infektionsgefahr bei Einsätzen, bei denen sich Kontakte mit anderen Personen nicht vermeiden lassen, entscheidend gemindert wird.

web: securitas.de

Diabetes und COVID-19: Selbsttest hilft jetzt bei der Optimierung der oralen Immunabwehr

Solingen (ots) Eine wirkungsvolle Barriere durch die Mundschleimhaut und ein intaktes orales Immunsystem sind enorm wichtig zum Schutz vor einer Infektion mit SARS-CoV-2, so ein aktuelles Statement chinesischer Wissenschaftler.

Diabetes und COVID-19: Selbsttest hilft jetzt bei der Optimierung der oralen Immunabwehr / Einfacher Selbsttest zur Optimierung der oralen Immunabwehr © Die Mundgesundheitsstiftung Quellenangabe: “obs/Die Mundgesundheitsstiftung GmbH”

Die WHO warnt gleichzeitig vor höheren Komplikationsraten bei Diabetes-Patienten mit COVID-19 Infektion. Zumindest gilt dies für ältere Patienten und für solche mit weiteren Begleiterkrankungen, so das Robert-Koch-Institut. Mit einem einfachen Speicheltest kann jeder selbst zu Hause feststellen, wie fit sein orales Immunsystem ist. Besonders Menschen mit Diabetes leiden unter einer oft unbemerkten Parodontitis. Diese schwächt das Immunsystem, so dass es Bakterien und Viren leichter gelingt, in den Körper einzudringen. Maßnahmen zur Optimierung der Mundhygiene sind deshalb vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wichtiger denn je und die Kenntnis der oralen Immunabwehr steht dabei an erster Stelle.

Die Mundhöhle als Quelle bakterieller Infektionen

Eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus stellt eine große Herausforderung das Immunsystem dar. Eine zusätzliche bakterielle Infektion belastet den Körper enorm und trägt zu einem schwereren Verlauf von COVID-19 bei. Denn diese Bakterien können zu Lungenentzündung und Sepsis führen (1).

Besonders die Mundhöhle ist ein Herd für pathogene Keime, die von dort in den Körper gelangen und zu schweren Komplikationen führen können. Gelangen krankmachende Keime aus dem Mund in die unteren Atemwege, können sie dort schwere Infektionen verursachen, wie eine italienische Studie zeigt. (2)

Die gute Nachricht: Effektive Maßnahmen zur Dentalhygiene reduzieren das Risiko einer Lungenentzündung um bis zu 66 Prozent, wie eine großangelegte Bevölkerungsstudie mit 100.000 Menschen über einen Zeitraum von 11 Jahren belegt. (3)

Parodontitis und Diabetes begünstigen sich gegenseitig

Parodontitis und Diabetes sind häufige, komplexe und chronische Krankheiten, die in engem Zusammenhang stehen. Menschen mit Diabetes haben nicht nur häufiger Parodontitis, sondern auch häufiger eine schwerere Parodontitis. Je schlechter der Blutzucker eingestellt ist, desto stärker ausgeprägt ist der Schweregrad. (5)

Eine kürzlich durchgeführte griechische Studie ergab, dass über ein Viertel aller zahnärztlichen Patienten zu hohe Blutzuckerspiegel haben, ohne es zu wissen. Ein einfacher Speicheltest auf aMMP-8 (aktivierte Matrix-Metallo-Proteinase-8), der das orale Immunsystem und den Kollagenabbau im Mund bestimmt, deckte dies auf. Der aMMP-8-Test eignet sich deshalb als Screening-Test für bislang nicht-diagnostizierte Diabetes und schlecht eingestellte Blutzuckerwerte. (6)

Die Mundhöhle ist die Eintrittspforte für SARS-CoV-2

Forscher stellten im Februar fest, dass die Mundhöhle die wichtigste Eintrittspforte für das Virus SARS-CoV-2 ist. Denn die meisten Rezeptoren, die das Virus benötigt, um in den Körper zu gelangen, befinden sich im Mund. Dort vermehrt sich das Virus und gelangt in die Lunge. Deshalb stellt ein gesundes orales Immunsystem bereits eine erste Hürde für die Viren dar. Deshalb fordern die Autoren der Studie neue Präventionskonzepte für die Mundgesundheit. (7)

Ein gesundes orales Immunsystem und Maßnahmen zur oralen Hygiene können ein wichtiger Baustein für einen milden Verlauf einer COVID-19-Infektion sein. Experten empfehlen, den Zustand des oralen Immunsystems regelmäßig mithilfe eines geeigneten Tests zu überprüfen.

Warum sind bakterielle Infektionen bei COVID-19 so gefährlich und betreffen jeden Zweiten?

Eine Infektion mit SARS-CoV-2 stellt eine schwere Belastung für den Körper und sein Immunsystem dar. Eine bestehende bakterielle Infektion im Mund belastet das Immunsystem zusätzlich. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden 20 Prozent bis 50 Prozent der Weltbevölkerung unter einer teils unbekannten bakteriellen Infektion im Mund. Betroffen sind bereits Menschen im Jugendalter. Möglicherweise steht das im Zusammenhang mit schweren Verläufen einer COVID-19-Erkrankung bei jungen Patienten. (8)

Da nahezu die Hälfte der Weltbevölkerung von einer Infektion im Mund betroffen ist, ist es sinnvoll, den Zustand des oralen Immunsystems mit einem geeigneten Test zu prüfen.

Der aMMP-8 Speicheltest detektiert bakterielle Infektionen der Mundhöhle

Der von Forschern der Universität Helsinki und deutschen Biotech-Experten entwickelte aMMP-8-Speicheltest (PerioSafe Home) hat weltweit in über 400 Studien bewiesen, dass er den Zustand des oralen Immunsystems und damit verbundene Erkrankungen, wie Diabetes und chronische Herzerkrankungen zuverlässig detektiert. (5) (6) (9)

Das Enzym aMMP-8 (aktive Matrix-Metalloproteinase-8) ist verantwortlich für den Gewebe-Abbau im Mundraum. Entzündungen im Mund und Parodontitis führen zu dauerhaft erhöhten aMMP-8-Konzentrationen. Der dadurch verursachte Kollagenabbau macht die Mundschleimhaut durchlässig und Krankheitserreger können leichter in den Körper eindringen.

Im Zuge der Corona-Epidemie liefert der aMMP-8 Selbsttest einen wichtigen Baustein zur Prävention. Ein gesundes orales Immunsystem und Maßnahmen zur oralen Hygiene können deshalb maßgeblich zu einem milderen Verlauf einer COVID-19-Infektion beitragen.

Experten empfehlen, die orale Immunabwehr zu testen

Experten empfehlen, dass besonders Patienten mit Diabetes oder chronischen Herzerkrankungen regelmäßig ihre aMMP-8-Werte ermitteln sollten, um rechtzeitig präventive Maßnahmen zu ergreifen. Mit dem aMMP-8-Selbsttest ist dies schnell und einfach zu Hause möglich.

“Nur Defizite, die man kennt, kann man optimieren. Der Kenntnis des oralen Immunstatus kommt meines Erachtens eine ähnliche Bedeutung zu wie der regelmäßigen Kontrolle des Blutzuckers”, so Prof. Dr. Dr. Andreas Pfützner vom Diabeteszentrum in Mainz. In einer neuen Publikation bestätigt er die Wichtigkeit der oralen Prävention im Zusammenhang mit COVID-19 bei Diabetes-Patienten. Präventionsmaßnahmen sollten deshalb den Mund- und Rachenraum mit einbeziehen. Zur Identifizierung besonders gefährdeter Patienten ist der etablierte diagnostische aMMP-8-Test gut geeignet. Aktuelle Empfehlungen zur Prävention einer COVID-19 Erkrankung sollten um die Aspekte der Messung und Sanierung des Mund- und Rachenraums sowie einer regelmäßigen täglichen Desinfektion dieses Bereiches erweitert werden. (10)

Die Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) und die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) empfehlen den aMMP-8 Test bereits seit 2015 für Menschen mit Adipositas, Diabetes und supprimiertem Immunsystem gerade außerhalb der zahnmedizinischen Praxis. (11) Dem a-MMP-8 Selbsttest kommt deshalb in Zeiten der Corona-Pandemie eine ganz besondere Bedeutung zu, da viele Zahnarztpraxen nur noch für Notfälle geöffnet sind.

Was kann ich als Patient tun – geeignete Maßnahmen zur Prävention

Händewaschen ist wichtig – gute Mundhygiene essenziell.

Ist der aMMP-8-Wert erhöht, gibt es geeignete Maßnahmen, um das orale Immunsystem zu unterstützen. Dazu gehört eine gründliche und regelmäßige Mundhygiene – idealerweise eine professionelle Dentalhygiene. In Anbetracht der aktuellen Situation ist dies häufig unmöglich.

Dennoch kann jeder einzelne prophylaktische Maßnahmen ergreifen:

– aMMP8 Messung des oralen Immun-Systems (zweimal jährlich)

– regelmäßiges Zähneputzen (zwei- bis dreimal täglich)

– die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume (Interdentalbürsten, Zahnseide)

– das regelmäßige Anwenden geeigneter antimikrobieller Mundspüllösungen

Die gleichen Maßnahmen gelten im Grunde für Menschen, bei denen bereits eine virale Infektion mit SARS-CoV-2 festgestellt wurde. Hier gilt es, alle Maßnahmen zu ergreifen, um das Übergreifen einer bakteriellen Infektion beim ohnehin geschwächten Immunsystem zu verhindern.

Über DMS – Die Mundgesundheitsstiftung

DMS – Die Mundgesundheitsstiftung leistet Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, sowohl bei Medizinern aus verschiedenen Bereichen als auch bei Patienten der entsprechenden Risikogruppen. Als oberste Pflicht hat sich die Stiftung der Erhaltung der Gesundheit und der Prävention von Parodontitis und Periimplantitis sowie der assoziierten Allgemeinerkrankungen, wie Diabetes, chronische Herzerkrankungen, Rheuma und Infertilität verschrieben.

Die Stiftung fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Medizin und Zahnmedizin zum Zwecke der frühzeitigen Diagnostik und rechtzeitigen Therapie von parodontalen Entzündungs- und Destruktionsprozessen. Die Stiftung betreibt hierzu intensive Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, sowohl bei Fachkollegen aus verschiedenen Bereichen des medizinischen als auch zahnmedizinischen Tätigkeitsfeldes (z.B. Internisten, Diabetologen, Hausärzten, Kardiologen, Rheumatologen, Gynäkologen, Parodontologen und Zahnärzte), als auch bei den Patienten der entsprechenden Risikogruppen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Entzündungsprävention können so wesentlich zur Verbesserung der Mundgesundheit beitragen – zum Wohle der Patienten.

Web: mundgesundheitsstiftung.de

COVID-19-Pandemie: Händel-Festspiele Halle 2020 abgesagt

Aufgrund der aktuellen Lage der COVID-19-Pandemie hat das Kuratorium der Stiftung Händel-Haus heute einstimmig entschieden, dass leider die Händel-Festspiele Halle (Saale) 2020, die vom 29. Mai bis 14. Juni stattfinden sollten, abgesagt werden müssen. Globale Ein-und Ausreisesperren, beschränkter Flugverkehr sowie die potentielle Gefährdung von Gästen, Künstlern und Mitarbeiter*innen haben zu dieser Entscheidung geführt.

Führende Ensembles der Händel-Interpretation wollten zusammen mit Gästen aus vielen Teilen der Welt das Musikfest feiern. Zahlreiche Künstler kommen aus den vom Robert-Koch-Institut definierten Krisengebieten. Und auch das Publikum würde aufgrund der hohen internationalen Ausstrahlung in erheblichem Maße gefährdet werden, sich mit dem Corona-Virus anzustecken.

„Das ist mehr als traurig, zugleich ist es in der aktuellen Situation aber auch die einzig richtige Entscheidung“, sagt Oberbürgermeister und Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Händel-Haus, Dr. Bernd Wiegand.

  „Leicht fiel die Entscheidung zur Absage nicht. Aufgrund höherer Gewalt müssen nun die vielen Besucher*innen, die sich auf großartige Aufführungen freuten und das Musikfest fröhlich feiern wollten, hierauf verzichten. Zum Schutz der Bevölkerung, der Gäste und der Mitwirkenden ist aber eine Absage unvermeidlich.“, so Clemens Birnbaum, Direktor der Stiftung Händel-Haus und Intendant der Händel-Festspiele, und er ergänzt: „Die Absage trifft auch die vielen freiberuflichen Musiker*innen der Alten Musik. Ich hoffe sehr, dass die von Bund und Ländern entwickelten Programme zur finanziellen Absicherung greifen werden und die Existenz der Musiker*innen nicht bedrohen. Darüber hinaus gibt es auch verschiedene privatrechtliche Hilfsangebote, bei der jeder Mensch mit einer Spende helfen kann.“

Eine Verschiebung der Konzerte innerhalb des Jahres 2020 wurde intensiv geprüft, hat sich aber als nicht durchführbar erwiesen. Somit ist ein Umtausch von Tickets leider nicht möglich. Selbstverständlich wird bei Rückgabe Ihres Originaltickets der Kartenpreis erstattet. Wir möchten Sie aber ebenso bitten über eine Spende für den Fortbestand der Händel-Festspiele nachzudenken, indem Sie auf eine Rückgabe der Tickets verzichten. Nähere Informationen zu allen Modalitäten stellen wir Ihnen ab 30.4.2020 hier zur Verfügung. Danke für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.

Dennoch versuchen wir, einige Aufführungen des Festspieljahrganges

2020 in den 100-jährigen Jubiläumsjahrgang der Händel-Festspiele 2022 bzw. in das Programm der Festspiele 2023 zu implementieren. Näheres hierzu können wir noch nicht mitteilen.

Das Programm der Händel-Festspiele 2021 ist bereits fertig geplant. 

Unter dem Motto „Helden und Erlöser“ wird in verschiedenen Veranstaltungen die Lebensgeschichte Jesu thematisiert und damit Händels berühmtestes Oratorium „Messiah“ in den Vordergrund gerückt (28. Mai bis 13. Juni 2021). Neben der szenischen Aufführung von Händels „Brockes-Passion“ durch die Oper Halle werden dabei u.a. 

internationale Stars wie Sandrine Piau, Andreas Scholl, der Tölzer Knabenchor, das Cetra Barockorchester Basel oder der Purcell Choir und Orfeo Orchestra aus Ungarn mitwirken.

Wir würden uns sehr freuen, Sie zu unseren Festspielen im Jahr 2021 begrüßen zu können. Bleiben Sie uns gewogen und vor allem – bleiben Sie gesund!

Stiftung Händel-Haus
Große Nikolaistraße 5
06108 Halle (Saale)

Tel.          +49 (0) 345/50090 125
Fax:         +49 (0) 345/50090 416

E-Mail: presse@haendelhaus.de

www.haendelhaus.de

Deutsche Postcode Lotterie fördert Stadtmissionen mit 500.000 Euro

Düsseldorf (ots) Durch die Corona-Krise und die derzeit geltenden gesellschaftlichen Einschränkungen sind alle Menschen höheren Belastungen ausgesetzt. Besonders leiden aber Menschen, die auf fremde Unterstützung angewiesen oder als Folge der Pandemie-Bestimmungen besonders gefährdet sind. Darunter fallen Obdachlose, in Altersarmut lebende Menschen sowie Frauen und Kinder, die durch den “Lockdown” vermehrt von häuslicher Gewalt bedroht sind.

500.000 Euro für Bedürftige in der Corona-Krise

Mitarbeiter der Berliner Stadtmission unterstützen einen Hilfsbedürftigen / Deutsche Postcode Lotterie fördert Stadtmissionen mit 500.000 Euro. Quellenangabe: “obs/Deutsche Postcode Lotterie/Jon Adrie Hoekstra”

Um diesen Menschen schnell und unbürokratisch helfen zu können, unterstützt die Deutsche Postcode Lotterie den Bundesverband der Evangelischen Stadtmissionen Deutschland mit einer Summe von 500.000 Euro. Jede der 25 bundesweit angeschlossenen Stadtmissionen bekommt somit die Möglichkeit auf einen Förderbetrag in Höhe von 20.000 Euro – entsprechend ihrer Angebote für die betroffenen Personengruppen. Im Rahmen des Projekts “Hilfe für Bedürftige (Obdachlose, Senioren) in der Corona-Krise und Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt” wird das Geld unter anderem genutzt, um Lebensmittel an Bedürftige zu verteilen und Unterkünfte für Obdachlose sowie Opfer häuslicher Gewalt anzumieten.

Schnelle und wirksame Hilfe dank Förderbetrag

Dr. Tobias Kirchhof, Geschäftsführer des Bundesverbands der Evangelischen Stadtmissionen Deutschland: “Es ist zu befürchten, dass sich mit dem Andauern der Pandemie-Maßnahmen die Situation für diese Personengruppen dramatisch verschlechtern wird. Um unsere Unterstützung für diese Menschen so gut wie möglich aufrechtzuerhalten – ohne sie und unsere Mitarbeitenden durch eine Infektion zu gefährden – braucht es in diesen Tagen ein Mehr an Kreativität und Woman- und Manpower, aber auch an Geld. Darum danke ich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Deutschen Postcode Lotterie ausdrücklich. Durch Ihre Förderung können wir schnell und wirksam denen helfen, die in besonderem Maß von den Einschränkungen zur Bewältigung der Corona-Krise betroffen sind.”

Postcode Lotterie unterstützt Sozialprojekte

Petra Rottmann, Head of Charities bei der Deutschen Postcode Lotterie: “Als Soziallotterie setzen wir uns für Mensch und Natur ein und unterstützen neben Projekten aus dem Bereich Natur- und Umweltschutz auch solche zu Chancengleichheit und sozialem Zusammenhalt. Daher freuen wir uns sehr, dass wir in dieser für uns alle neuen und ungewissen Corona-Zeit die Stadtmissionen in Deutschland unterstützen können, den Schwächsten unserer Gesellschaft zu helfen. Wir haben übrigens auch schon in der Vergangenheit zusammengearbeitet und Projekte der Stadtmissionen Nürnberg und Stuttgart erfolgreich gefördert.”

25 Stadtmissionen in Deutschland

Die evangelischen Stadtmissionen engagieren sich seit 1848 für hilfsbedürftige Menschen in Deutschland. Ihr Fokus liegt historisch in der Straßensozial- und Wohnungslosenarbeit sowie der Hilfe für Kinder in prekären Familien- und Lebenssituationen. Weitere diakonische Hilfefelder schlossen sich an. In den letzten Jahren sind Altersarmut und Alterseinsamkeit als vornehmlich städtisch-prekäre Phänomene hinzugekommen. Im Bundesverband sind derzeit 25 Stadtmissionen organisiert, die sich gemeinsam und abgestimmt diesen Herausforderungen bundesweit stellen. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.stadtmissionen.de oder www.postcode-lotterie.de