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Parrot unterstützt Human Rights Watch mit Bereitstellung von Drohnen und Software

Paris, 5. Mai 2020. Parrot, die führende europäische Drohnengruppe, unterstützt Human Rights Watch: Das französische Unternehmen hilft der Organisation bei deren weltweiten Ermittlungen zum Missbrauch von Menschen. Dafür stellt Parrot seine leistungsstarken ANAFI-Drohnen sowie fortschrittliche Software und technische Unterstützung für die Missionen von Human Rights Watch zur Verfügung.

Erst kürzlich unterstützte Parrot Human Rights Watch im Rahmen einer Untersuchung zu den IS-Gräueltaten in Nordsyrien. Dabei handelte es sich um die Erfassung von Luftbildern und 3D-Daten der al-Hota-Schlucht bei Raqqa, einer mutmaßlichen Massengrabstätte des IS.

Für die Mission stellte Parrot ANAFI-Drohnen zur Verfügung und assistierte bei Fragen zum Fliegen und zur Technik. Das gefährliche Terrain und die steilen Klippen von al-Hota machten es für die Ermittler von Human Rights Watch notwendig, Drohnen einzusetzen, um am Grund der Schlucht Bilder zu machen. Die von den Drohnen aufgenommenen Daten wurden auch dazu verwendet, mit der Software Pix4D Mapper ein topographisches 3D-Modell der al-Hota-Schlucht zu erstellen. Diese 3D-Karten können für weitere Untersuchungen unter der Wasseroberfläche verwendet werden.

„Human Rights Watch leistet in der ganzen Welt unglaublich wichtige Arbeit“, so Henri Seydoux, Vorstand und CEO von Parrot. „Es ist uns eine Ehre, die Grenzen für den Einsatz unserer Technologie zu erweitern, um die Organisation bei ihren Missionen zu unterstützen.”

Dies ist die zweite Mission, die Parrot mit fortschrittlicher Drohnentechnologie und Software unterstützt. Drohnen haben sich für Fachleute in vielen Bereichen als wichtiges Werkzeug erwiesen, um sicher in Gebiete vorzudringen, die sonst für Menschen undurchdringlich sind, um schnell und effizient wertvolle Daten zu sammeln.

Die Untersuchung von Human Rights Watch, die 2017 begann, führte zu einem umfassenden Bericht, der heute veröffentlicht wurde. Unter dem Titel ” Into the Abyss: The al-Hota Mass Grave in Northern Syria” (https://www.hrw.org/news/2020/05/04/abyss) untersucht der Report, ob die al-Hota-Schlucht während der IS-Kontrolle in diesem Gebiet als Massengrab genutzt wurde.

Als Ergebnis der Untersuchung fordert Human Rights Watch die lokalen Behörden auf, al-Hota und andere mutmaßliche Massengräber in Syrien als Tatorte zu behandeln, die Opfer am Grund der Schlucht zu identifizieren, die Familien der Getöteten zu benachrichtigen und diejenigen, die Gräueltaten begangen haben, zur Rechenschaft zu ziehen.

Sehen Sie hier das exklusive Filmmaterial der ANAFI über die Schlucht: https://www.youtube.com/watch?v=4sK4RJBlorw&feature=emb_logo

web: www.parrot.com

Schiffshebewerk Rothensee bei Magdeburg

Das Schiffshebewerk Rothensee befindet sich nördlich von Magdeburg und überbrückt den Höhenunterschied zwischen dem Mittellandkanal und dem Rothenseer Verbindungskanal, der die Verbindung mit der Elbe und dem Magdeburger Hafen herstellt.

Das Schiffshebewerk ist ein technisches Denkmal. Das Schiffshebewerk hat bei normalen Wasserständen einen Höhenunterschied von 16 Metern auszugleichen. Je nach Wasserstand der Elbe kann der Wert jedoch zwischen 11 und 18 Metern schwanken. Die Hubzeit betrug 3 Minuten. Die gesamte Abfertigung mit Einfahren des Schiffes, Schließen und Öffnen der Tore benötigte etwa 20 Minuten. Täglich konnten etwa 70 Schiffe mit einer Gesamtlast von 45.000 Tonnen transportiert werden. Die zulässige Schiffsgröße betrug 1.000 Tonnen.

Alt Staßfurt & Prinzenberg im Salzlandkreis

Im Jahre 806 erfolgte die erstmalige urkundliche Erwähnung von Staßfurt.

Im Zusammenhang mit einer Einladung durch Kaiser Karl den Großen an den Abt Fulrad von St. Quentin zur Abhaltung einer Heeresversammlung in Starasfurt an der Bode. Die Deutung des Namens geht mit großer Wahrscheinlichkeit von einer Zusammensetzung aus dem altslawischen Wort für alt (staraja) mit dem althochdeutschen Wort Furt (Überfahrtsstelle) aus. Die Bedeutung Staßfurts im Mittelalter war durch seine Lage an dieser Furt durch die Bode bedingt. Staßfurt wurde am 31. Januar 1851 Geburtsort und Wiege des weltweiten Kalibergbaus. Zu sehen sind hier der Prinzenberg, der neue Komplex Schäfereiberg und die katholische Kirche.

Elbebrücke Schönebeck im Salzlandkreis

Die neue ElbeBrücke in Schönebeck.

Mit dieser 1129 Meter langen Brücke wurde der letzte Bauabschnitt der Ortsumgehung geschlossen. Das neue Brückenbauwerk überquert dabei die Stromelbe. Das eigentliche Stromfeld von 185 Metern ist mit einer „Schrägseilbrücke“ frei überspannt. Bei dieser modernen Brückenform wird die Fahrbahn über Seile zu einem Pylon hin abgespannt. Das weit spannende Stromfeld ist aus einer leichten Stahlkonstruktion, mit einer dünnen Betonplatte erstellt wurden und wird über Schrägseile durch drei schwere Betonseitenfelder im Gleichgewicht gehalten. Der frei in der Elblandschaft stehende A-Pylon wurde mit einer Höhe von 73 Metern errichtet. Durch die A-förmige Gestaltung der Schäfte können die großen Lasten der Strombrücke auf eine möglichst breite Gründungsfläche verteilt werden. Wenn man hier an der Elbebrücke steht, ist man nur vom Anblick begeistert. Also ein Besuch der Schönebecker Elbebrücke lohnt sich auf alle Fälle.

Kaliwerk in Zielitz bei Magdeburg

Das Kaliwerk Zielitz ist ein Bergwerk zum Abbau von Kalisalzen und der zugehörige Verarbeitungsbetrieb bei Zielitz in Sachsen-Anhalt.

Es ist das größte Kalibergwerk in Deutschland und eines der größten weltweit. Die Geschichte des Kalibergbaus bei Zielitz begann 1960 mit dem Bohrprogramm zur Erkundung der Kalilagerstätte „Scholle von Calvörde“. Die Gesamtproduktion im Kalibergwerk Zielitz lag Mitte der 2010er-Jahre bei über 300 Millionen Tonnen Rohsalz. Das geförderte Rohsalz wird in der werkseigenen Fabrik vor Ort weiterverarbeitet. Der Abraum wird auf Halden nordöstlich des Bergwerks verbracht. Diese Halden werden aufgrund ihrer Weißfärbung im Volksmund Kalimandscharo genannt. 2016 sind im Kalibergwerk Zielitz etwa 1800 Arbeitnehmer beschäftigt.

Trogbrücke Mittellandkanal über die Elbe bei Magdeburg

Die Trogbrücke bei Magdeburg

Eine Trogbrücke ist ein Brückentyp, bei dem die Fahrbahnplatte nicht über den Längsträgern angeordnet ist, wie bei einer Deckbrücke, sondern zwischen den Hauptträgern, und tiefer liegt als die Oberkante der Hauptträger. Trogbrücken zeichnen sich durch eine geringe Bauhöhe aus und werden unter anderem bei Eisenbahnüberführungen oder bei Überführungen von Fuß- und Radwegen über Bäche oder kleine Flüsse verwendet. Die größte Brücke dieser Art ist die 918 Meter lange Kanalbrücke Magdeburg, ein Teil des Wasserstraßenkreuzes bei Magdeburg. Dort führt der Mittellandkanal über die Elbe. Das Wasserstraßenkreuz Magdeburg wurde der Schifffahrt am 10. Oktober 2003 übergeben. Es ist der Schwerpunkt des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 17, das im Zuge der deutschen Vereinigung den Ausbau der Wasserstraßenverbindung Hannover–Magdeburg–Berlin für eine moderne Binnenschifffahrt vorsieht. Jetzt kann die Binnenschifffahrt das ganze Jahr über die Elbe hinweg mit planbarem Tiefgang zwischen Ost und West verkehren.

Neue Bodebrücke in Staßfurt im Salzlandkreis

Die neue Staßfurter Bodebrücke einmal von oben gesehen.

Leider konnte sich Staßfurt nicht dazu durchringen, der Bodebrücke einen Namen zu geben. Hier gibt es wohl rechtliche Bedenken. Die neue Bodebrücke verbindet Alt Staßfurt mit dem Zentrum. Vom Prinzenberg über die Brücke zur Lehrter Straße. Oder über den Kreisverkehr zum Postring und Steinstraße. Sehenswert ist diese Bodebrücke auf alle Fälle. Also besuchen Sie Staßfurt und die neue Bodebrücke.

Biogasanlage Staßfurt im Salzlandkreis

Die Biomethangasanlage im Gewerbe- und Industriegebiet Nordost von Staßfurt wurde im Mai 2015 in Betrieb genommen.

Bei diesem Vorhaben handelt es sich um eine Investition von rund 14,5 Millionen Euro, so der Projektentwickler der Firma MVV Energie Mannheim Dirk Tempke. „Die Anlieferung von Mais und der Zuckerrüben erfolgt aus einem Umkreis von lediglich fünfzehn Kilometer.“ Als Gesellschafter fungieren das Unternehmen MVV, das aus den Stadtwerken Mannheim hervorgegangen, mehrheitlich in kommunaler Hand und einer der größten Energieinvestoren in Deutschland ist, sowie die Firma BayWa r.e. Bioenergie GmbH aus Regensburg. Diese Gesellschaft ist einer der führenden Projektentwickler im Bereich Biogas- und Wärmeprojekte. Mit der Inbetriebnahme der Anlage werden in Staßfurt jährlich rund 50000 Tonnen Mais, Zuckerrüben und Wirtschaftsdünger verarbeitet werden, sagte Tempke. Aus diesem Material sollen in einem Vermenter rund 700 Newtonmeter Methangas mit einem Brennwert von 60 Millionen Kilowatt-Stunden pro Jahr entstehen, die in das Gasnetz eingespeist werden sollen. Darüber hinaus werden mit der Anlage in Staßfurt jährlich rund 3,1 Millionen Kilowatt-Stunden Strom erzeugt, welche die Stadtwerke Staßfurt abnehmen.