Schlagwort-Archive: Gesundheitstipps

Westpfalz: “Christoph 66” fliegt 1000. Einsatz

Patient nach Traktorunfall mit ADAC Rettungshubschrauber ins Westpfalzklinikum transportiert
ADAC Luftrettung seit September 2019 in Eßweiler

München (ots) Der in der Westpfalz stationierte Intensivtransport- und Rettungshubschrauber (ITH) der gemeinnützigen ADAC Luftrettung ist Ende vergangener Woche seinen 1000. Einsatz geflogen.

In der Westpfalz schwer gefragt: “Christoph 66” der ADAC Luftrettung: Der 1000. Einsatz des in Eßweiler im Landkreis Kusel stationierten ADAC Rettungshubschraubers war ein schwerer Traktorunfall.Quellenangabe: “obs/ADAC SE/Feuerwehr Glan-Münchweiler”

Dabei musste “Christoph 66” zu einem Traktorunfall in Nanzdietschweiler im Landkreis Kusel ausrücken. Der schwer verletzte Patient wurde von der Crew ins Westpfalzklinikum nach Kaiserslautern geflogen. Seit seinem Betriebsbeginn am 2. September 2019 fliegt der ADAC Rettungshubschrauber im Durchschnitt drei bis vier Einsätze am Tag. Seinen Interimsstandort hat der Helikopter mit dem Funkrufnamen “Christoph 66” auf dem Segelflugplatz Eßweiler im Landkreis Kusel.

Neben “Christoph 5” (Ludwigshafen), “Christoph 23” (Koblenz), “Christoph 77” (Mainz) und “Christoph 10” (Wittlich) gehört er zu den fünf in Rheinland-Pfalz stationierten ADAC Rettungshubschraubern. Wegen der Coronapandemie wurde Anfang April mit “Christoph 112” kurzfristig ein sechster Hubschrauber bereitgestellt. Er hat seinen Standort ebenfalls in Ludwigshafen und kann befristet als erster bundesweit eingesetzter Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber auch von anderen Ländern, der Bundeswehr und weiteren Bundesbehörden angefordert werden. Bisher wurde “Christoph 112” bereits rund 130 Mal alarmiert.

Die Mehrzahl der 1000 Einsätze von “Christoph 66” in der Westpfalz wurde im Rettungsdienstbereich Kaiserslautern geflogen – und dort vor allem im Landkreis Kusel (rund 24 Prozent), in der Stadt und dem Landkreis Kaiserslautern (rund 18 Prozent) sowie dem Donnersbergkreis (rund 17 Prozent). Alle weiteren Patienten wurden in umliegenden Rettungsdienstbereichen notfallmedizinisch versorgt. Die meisten Einsätze flog der Rettungshubschrauber im Umkreis von bis zu 50 Kilometern. Bis auf wenige Einzelfälle war “Christoph 66” nur in Rheinland-Pfalz unterwegs.

Bei den Alarmierungen handelte es sich in 87 Prozent der Fälle um Rettungseinsätze wegen internistischer Notfälle – wie zum Beispiel akuter Herzkreislauferkrankungen – oder Verkehrsunfällen, Schlaganfällen, Freizeit-, Arbeits-, und häuslichen Unfällen. Die übrigen 13 Prozent entfielen auf intensivmedizinische Verlegungsflüge von Klinik zu Klinik. Geflogen wird auftragsmäßig von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

Die Crew bestand beim 1.000. Einsatz aus Pilot Toni Blumentritt, Notarzt Dr. David Conrad und Notfallsanitäter (TC HEMS) Eike Maxin. Unterstützt wurden sie vor Ort vom Rettungsdienst Rotkreuz Kaiser aus Landstuhl und den Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Oberes Glantal.

“Christoph 66” wird als öffentlich-rechtlicher Hubschrauber von der Leitstelle Kaiserslautern disponiert. Die Entscheidung, wer die Hilfe des Hubschraubers benötigt und an welchem Ort, entscheidet einzig die Leitstelle. Sie alarmiert das jeweils nächstgelegene, am besten geeignete Rettungsmittel.

Der Intensivtransporthubschrauber (ITH) des Typs H145 gehört zu den modernsten Rettungshubschraubern. der einen schnellen und schonenden Transport von Patienten ermöglicht. Als sogenannter Dual Use Hubschrauber eignet er sich auch bestens für Inkubatortransporte schwer erkrankter Früh- und Neugeborener sowie für ECMO-Transporte schwer lungenkranker Patienten. In der Westpfalz wird der Hubschrauber mit einem Anteil von bisher 13 Prozent an Verlegungstransporten auch seinem überregionalen Einsatzauftrag in jeder Hinsicht gerecht.

Mit dem Westpfalz-Klinikum, der Uniklinik Homburg und der Klinik in Idar-Oberstein stehen der ADAC Luftrettung zuverlässige Partner für eine hochqualifizierte Notfallversorgung zur Seite. Deren Ärzte werden auf “Christoph 66” eingesetzt. Die großen Vorteile des Hubschraubers sind seine Einsatzgeschwindigkeit von rund 230 km/h, seine Schnelligkeit und seine Unabhängigkeit von schwierigen Straßen- oder Verkehrslagen. So kann er 70 Kilometer Entfernung in nur 20 Minuten zurücklegen.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH

Mit mehr 50 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem und werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. “Gegen die Zeit und für das Leben” lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert wird oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Seit 2017 ist die ADAC Luftrettung ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

Web: ADAC.de

Talk aktuell mit Birgit Schrowange: Ihr Alltag in Zeiten von Corona

Ismaning (ots) Über 25 Jahre hat Birgit Schrowange jede Woche ein TV-Magazin moderiert. Aber zur Ruhe setzen will sie sich noch nicht und ist weiterhin beruflich und privat sehr aktiv: als Gast auf Galas, in Talkshows und als Markenbotschafterin. Last but not least muss auch sie sich den besonderen Herausforderungen der Corona-Pandemie stellen:

Besonders basische Gerichte kommen auf den Tisch – wenig Fleisch und viel Gemüse.

Wie sieht ihr Alltag – ihr persönliches “Stay-Home” – in Zeiten von Corona aus?

“Ich war bei meinem Freund Frank in der wunderschönen Schweiz. In unserem gemütlichen Loft haben wir unsere Zweisamkeit genossen. Es ist erstaunlich, wie wenig wir wirklich brauchen, wenn wir uns “gezwungenermaßen” eine Auszeit nehmen. Wir haben aber trotzdem gearbeitet, ich habe verschiedene Sendungen per Video-Konferenz gemacht und einige Podcasts aufgezeichnet. Natürlich viel Sport, um fit zu bleiben. Und wir waren viel in der Natur unterwegs, um so richtig runterzukommen.”

Birgit Schrowange ist ja eine Genießerin der guten Küche. Gab es da Neues zu entdecken?

“Ja, tatsächlich habe ich das Kochen für mich entdeckt und das werde ich auch sicherlich beibehalten. Es hat viel Spaß gemacht, für mich und Frank zu kochen. Besonders basische Gerichte kamen auf den Tisch – mit wenig Fleisch und viel Gemüse. Sogar meinen ersten Bananenkuchen habe ich gebacken – alles lecker und gesund!”

Was tut sie, um sich ihre Energie zu bewahren? Gibt es da einen Geheimtipp?

“Ich habe viel getan, für mich und mein Wohlbefinden. Schon seit vielen Jahren nehme ich Basica. Für zwei Wochen habe ich eine Energiekur damit gemacht. Das hilft dem Körper beim Entsäuern und sorgt mit basischen Mineralstoffen und Spurenelementen für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Das bringt nicht nur Energie in stressigen Zeiten, sondern stärkt auch mein Immunsystem, wie ich finde. Das ist schon sehr wichtig in diesen Zeiten.”

Wie hält sich Birgit Schrowange körperlich fit?

“Mit Freundinnen zusammen, mache ich zweimal pro Woche Pilates. Allerdings nicht im Sportstudio, sondern auch virtuell – eine ganz neue Erfahrung, gemeinsam Sport zu treiben, sich fit zu halten, um nicht aus der Form zu kommen. Man muss also nicht immer ins Auto steigen, um sich in der Gruppe zum Sport zu treffen.”

Das neue Buch mit dem schönen Titel “Birgit ungeschminkt – Vom Leben gelernt” ist gerade erschienen. Was kann man speziell als Frau zum Thema Älterwerden hier entdecken?

“Ich denke jede Frau kann hier Dinge entdecken, die für sie richtig und passend sind. Für mich bedeutet Älterwerden, mit allem achtsamer umzugehen, auch mal nein zu sagen. Schließlich ist meine Zeit begrenzt und ich will nur Sachen machen, wo ich voll dahinterstehen kann. Ich möchte mir mehr Ruhe geben in Zukunft und auch nicht mehr so viel reisen.”

Web: wedopress.de

Kooperation des Universitätsklinikums Bonn und des Johanniter-Krankenhauses in Krebsmedizin

Regionales und überregionales Netzwerk für optimale Versorgung von Krebspatienten im Aufbau

Bonn (ots) Krebserkrankungen sind neben Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems die häufigste Todesursache in Deutschland mit über 220.000 Todesfällen pro Jahr. Bei Frauen sind Krebserkrankungen der Brustdrüse, des Darms, der Lunge und des Gebärmutterkörpers am häufigsten; beim Mann die Krebserkrankung der Prostata, der Lunge, des Darms und der Harnblase.

(v.l.) Prof. Wolfgang Holzgreve, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender am Universitätsklinikum Bonn und Dr. Thomas Krössin, Geschäftsführer der Johanniter GmbH.Quellenangabe: “obs/Universitätsklinikum Bonn/UKB / A.Winkler”

Die Behandlung von Krebserkrankungen ist wie bei kaum einer anderen Erkrankung interdisziplinär. Das Einschlagen nicht optimierter Behandlungspfade zu Beginn einer Tumorerkrankung führt zu ineffektiver Behandlung und erheblichen Mehrkosten; eine fehlende menschliche Begleitung der Patienten während des gesamten Behandlungsprozesses zu Verunsicherung und Unzufriedenheit.

Die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert sogenannte Onkologische Organzentren, die eine hervorragende Behandlung sicherstellen. Von diesen haben das Johanniter-Krankenhaus (JK) und das Universitätsklinikum Bonn (UKB) mit ihren onkologischen Schwerpunkten mehrere zugesprochen bekommen.

Die Deutsche Krebshilfe hat darüber hinaus sogenannte Onkologische Spitzenzentren definiert. Das UKB wurde als Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Bonn gemeinsam mit dem CIO Köln als eines der ersten Spitzenzentren in Deutschland ausgezeichnet. Inzwischen arbeiten im Verbund “CIO ABCD” vier Universitätskliniken zusammen (Aachen, Bonn, Köln, Düsseldorf). Im CIO Bonn arbeiten Spitzenmediziner und -wissenschaftler eng zusammen, um heutigen und zukünftigen Patienten mit einer Krebserkrankung eine Behandlung auf Spitzenniveau anbieten zu können.

Evidenzbasierte standardisierte Vorgehensweisen für die Behandlungsplanung, Therapie und Nachsorge von Tumorerkrankungen, der Einsatz neuester Methoden in Diagnostik und Therapie und eine intensive psychoonkologische Betreuung von Patienten und Angehörigen sind die Eckpfeiler der Versorgung von Krebspatienten im Johanniter-Krankenhaus Bonn, getragen von einem der größten und traditionsreichsten Sozialunternehmen Deutschlands, der Johanniter GmbH des Johanniter-Ordens, und am Universitätsklinikum Bonn, einem der wissenschaftlich, klinisch und wirtschaftlich erfolgreichsten deutschen Universitätsklinika. Beide Kliniken haben sich unabhängig voneinander zu weithin anerkannten onkologischen Zentren entwickelt mit größter regionaler und überregionaler Anerkennung sowie jeweils großen und wachsenden Zahlen von Patienten. Die Zahlen der Patienten mit neuen hämatologischen Krebserkrankungen und bösartigen Neubildungen anderer Organe an beiden Standorten addieren sich zur größten Konzentration von Patienten mit Krebserkrankungen in Nordrhein-Westfalen. Es ist daher über längere Zeit der Wunsch gewachsen, dass diese beiden Schwerpunkt-Krankenhäuser für Krebserkrankungen kooperieren, insbesondere um die Durchführung innovativer klinischer Studien und translationaler Forschung sowie die enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, peripheren Krankenhäusern und Kostenträgern zum Aufbau eines regionalen und überregionalen Netzwerkes für die Optimierung der Versorgung von Tumorpatienten gemeinsam voranzutreiben. Eine kontinuierliche Evaluation nach klinischen, wissenschaftlich-epidemiologischen und ökonomischen Kriterien sichert die hohe Qualität der Versorgung.

Hierdurch wird die Translation onkologischer Forschung in die Patientenversorgung, welche am UKB besonders im Bereich der modernen immunologischen Therapien international sehr stark ist, gefördert und die Etablierung von Forschungsschwerpunkten am JK ermöglicht. Die großen Fallzahlen werden klinische Studien erleichtern und die Weiterentwicklung modernster Ansätze der Tumorgenomics und -proteomics sowie der Zelltherapie ermöglichen. Durch den Schulterschluss des UKB mit dem JK wird eine der größten und bestaufgestellten Kooperationen im Bereich der Krebsmedizin etabliert, und die dadurch optimale Förderung der translationalen onkologischen Forschung sowie der Ausbau der modernen Zelltherapie wird eine gute Basis sein für die mögliche Etablierung eines National Cancer Center in Bonn.

Die neu etablierte Kooperation zwischen JK und UKB schließt eine enge Zusammenarbeit in Bereichen wie Pathologie, Stammzelltherapie, Radiologie und die Entwicklung von innovativen chirurgischen Methoden (Endoskopie, Roboter-Chirurgie etc.) sowie die gemeinsame Nutzung von Biobanken für eine verbesserte Patientenversorgung ein. Neueste Formen der Diagnostik wie systematische Genomanalysen bei Tumoren mit den dafür erforderlichen Datenbanken und großen Bioinformatikabteilungen werden in dem Verbund allen Patienten zur Verfügung stehen. Die schon bestehende Zusammenarbeit bei klinischen Studien zur Entwicklung neuer Therapiemöglichkeiten wie auch die Kooperation zur Verbesserung der persönlichen Unterstützung von Patienten und Familien in der Psychoonkologie und Palliativmedizin wird deutlich ausgebaut. Gemeinsame Forschungsaktivitäten sollen dazu beitragen, dass Forschungsergebnisse im Sinne der Translation noch schneller zum Patienten gebracht und umgekehrt Fragen aus der Praxis in der Forschung schneller beantwortet werden können. Dies betrifft z. B. auch die molekulare Bildgebung, bei der heute neben CT und MRT auch die PET-Technologie zum Einsatz kommt, sowie den Bereich der Onkogeriatrie (Krebserkrankungen im Alter).

Die Medizinische Fakultät plant neben einer stärkeren Interaktion in der Forschung auch eine engere Zusammenarbeit im Bereich der Studierendenausbildung. Hierzu sollen auch gemeinsame Strukturen entwickelt werden. Das UKB wird für die Kooperation sein großes Studienzentrum mit den entsprechenden Personalressourcen zur Verfügung stellen. Professoren des JK aus dem Bereich der Onkologie werden im Leitungsgremium des CIO Bonn gleichberechtigt mit den UKB Professoren vertreten sein. Insgesamt handelt es sich bei dieser Kooperationsvereinbarung, bei der die Patienten weiter in den Kliniken ihrer Wahl behandelt werden, um einen sehr bedeutenden Schritt in der Krebsmedizin für die Stadt, die Region und weit darüber hinaus, weil durch die Kooperation zwischen dem JK und dem UKB eine deutliche Stärkung der Forschung sowie der Diagnostik und Therapie in der Krebsmedizin entsteht – mit überregionaler und internationaler Bedeutung.

O-Ton:

1. Prof. Wolfgang Holzgreve, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender am Universitätsklinikum Bonn:

Wegen der großen Fortschritte in der Krebsmedizin können heutzutage Kooperationen von Krebszentren mit großen Zahlen von Patient*innen und hoher Forschungsaktivität an demselben Ort gemeinsam mehr für Patient*innen und den medizinischen Fortschritt erreichen als getrennt voneinander, und diesen Trend zur sinnvollen Zentralisierung in Spezialbereichen der Medizin sieht man international. Es ist sehr erfreulich, dass nach sorgfältiger Vorbereitung jetzt die beiden größten Kliniken in Bonn und der Region im Bereich der Krebsmedizin nun eng kooperieren werden zum Wohl der betroffenen Patienten*innen

2. Prof. Yon-Dschun Ko, Ärztlicher Direktor, Chefarzt, Internistische Onkologie am Johanniter-Krankenhaus Bonn

Die Einbindung aller onkologisch tätigen Kollegen (Onkologen, Strahlentherapeuten) der Region ist essentiell für eine flächendeckende optimale Versorgung von Krebspatienten. Mit der Anbindung der Johanniter-Kliniken Bonn und damit des Onkologischen Zentrums Bonn/Rhein-Sieg mit seinen Partnern an das CIO Bonn gelingt dies in hervorragender Weise. Medizinscher Fortschritt auf der einen Seite und Transport von Innovationen in die gesamte Region auf der anderen Seite werden den betroffenen Menschen helfen, schnell und sicher eine optimale Behandlung zu erhalten.

Web: ukbonn.de

Mommy-Makeover – Das Geheimnis hinter den Promi-Mamas

Köln (ots) Vom dicken Baby-Bauch zurück zur Traumfigur über Nacht – Die Promi-Mamas machen es vor, doch nun wirft eine Studie den Mommy-Makeover Trend in ein kritisches Licht

Mommy-Makeover bei Dr Altintas Quellenangabe: “obs/Mc Aesthetics UG/@sylviakaduk www.sylviakaduk.de”

Model-Mamas wie Heidi Klum präsentieren sich nach nur wenigen Wochen zurück in ihrem Pre-Baby-Body. Solche Bilder scheinen heutzutage bereits normal zu sein. Und so steigt auch zunehmend der Druck auf Frauen. Das die Kleider aus der Zeit vor der Geburt wieder passen, scheint bei den Stars mühelos und innerhalb kürzester Zeit zu klappen. Ihre Fettpolster scheinen Sie wie von Zauberhand zu verlieren, bei der “Durchschnittsfrau” ist dies aber ein langwieriger Prozess.

Das Mommy Makeover ist in den USA bereits Gang und Gäbe. Hier werden oftmals der Bauch abgesaugt und gestrafft, die Brüste geformt und der Intimbereich korrigiert. Auch in Deutschland bieten immer mehr Schönheitschirurgen dieses Behandlungspaket an. Doch was genau steckt dahinter und welche Trends kommen noch auf uns zu?

Wenn die Schönheitsoperation direkt im Anschluss an die Geburt geplant wird.

Es klingt skurril, doch passiert es immer häufiger. Bei vielen Frauen erfolgt schon direkt nach der Entbindung eine Fettabsaugung und Straffung der Bauchdecke. Dabei wird die Kaiserschnittnarbe gleich für die Bauchdeckenstraffung genutzt. Die Planung hierzu beginnt schon bei der Planung der Schwangerschaft. Wenn die werdende Mutter einst für die Ultraschalluntersuchung zum Gynäkologen ging, geht sie heute wie selbstverständlich auch zum Plastisch- Ästhetischen Chirurgen. Dieser plant dann die Traumfigur durch das Fettabsaugen und andere Verfahren bereits vor dem Termin zur Entbindung. Allerdings gibt es hierzu auch kritische Stimmen aus der Plastischen Chirurgie. Weil der “Mommy Makeover” Trend auch in der Deutschen Gesellschaft angekommen ist, wurde der international anerkannte Experte Dr. med. Altintas hierzu interviewed. “Es scheint für viele Frauen verlockend zu sein, gleich mit der Entbindung auch die Traumfigur zu bekommen”, sagt der Spezialist für Bodyforming und Körperkonturierung und ergänzt, “dieses Verfahren muss genauestens geplant werden und ist nicht für jedermann geeignet.” Dass sich Prominente diesen Luxus bei Dr. med. Altintas trotzdem leisten, bewertet er mit Bedacht. “Auch ich lehne immer wieder Patienten mit übereifrigen Plänen ab. In der Regel begleite ich Frauen während der Schwangerschaft. Eine OP muss nicht immer erfolgen. Viele Frauen können ihre Traumfigur auch ohne OP erreichen”, erklärt der Experte. Hierzu hat Dr. Altintas Methoden entwickelt, die ohne OP Ihre Wirkung zeigen. Sein Ziel ist es, eine Schönheitsoperation nach der Geburt Zu verhindern. Das begründet Dr. Altintas mit einer groß angelegten Studie. Dabei wurden 808 Patienten in einer Multicenter-Studie aufgenommen und die Resultate verglichen. Aus einer Liposuktion oder Straffung in Verbindung mit einer Geburt gehen laut Studie zumeist ästhetisch unzureichende Ergebnisse und zahlreiche Komplikationen hervor. Daher fügt Dr. med. Altintas hinzu: “Eine derartige Schönheits-OP ist nur bei einem kleinen Kreis der Patienten sinnvoll und möglich. In der Regel sollte frühestens ein halbes Jahr nach der Entbindung ein Eingriff wie die Fettabsaugung erfolgen, weil sich in den Monaten nach der Entbindung die Haut noch zurückbildet. Erst wenn die Phase der Rückbildung beendet ist, kann eine ästhetische Fettabsaugung und Bauchdeckenstraffung erfolgen.”

Was passiert bei der Körperformung?

Die Körperformung dient einer maßgeschneiderten Lösung für das Entfernen der Fettpolster. Der erste Teil der Körperformung beinhaltet auch immer eine Liposuktion. “In der ästhetischen Chirurgie haben sich für die reine Fettabsaugung das vibrationsassistierte Verfahren wie Micro Air und auch die wasserstrahl-assistierte Liposuktion durchgesetzt. Für die Körperformung sind diese Methoden allerdings unzureichend”, erklärt Dr. Altintas. Für die Körperformung wird im ersten Schritt mit einer dünnen Kanüle eine Tumeszenz-Lösung in das gewünschte Areal eingebracht. Das Verfahren ähnelt bis zu diesem Punkt der wasserstrahl-assistierten Fettabsaugung oder der Micro Air Methode. Ziel ist die Lockerung der Fettzellen. Zudem verringert die Tumeszenz-Technik die Ausbildung von Hämatomen (sog. blauen Flecken) an den behandelten Arealen. Die Körperformung erfolgt im Gegensatz zur Liposuktion allerdings dann mit dem VASER. Dr. Altintas gilt als Koryphäe der Körperformung und erklärt, dass hiermit das beste Ergebnis erzielt werden kann. Das Fett wird vom Chirurgen mit dem VASER somit nicht nur in einer mittleren Schicht absaugt, sondern in der gesamten Zone. Dadurch ist die Option einer Formung gegeben.

Im nächsten Schritt können die entzogenen Fettzellen zudem zentrifugiert und präpariert werden. Diese können zusätzlich zum Modellieren des Körpers verwendet werden und an der ein oder anderen Stelle eine schöne Rundung erzeugen. “Das Geheimnis hinter einem natürlichen und schönen Ergebnis ist nicht nur das passende Werkzeug, sondern immer auch die Fähigkeit des Ästhetisch-Plastischen Chirurgen” erklärt Dr. Altintas und verweist auf Chagall “der Besitz von Pinsel, Leinwand und Farbe führt trotzdem nicht dazu, dass aus einfachen Pinselstrichen ein Kunstwerk auf der Ebene Chagalls entsteht.”

Auch Methoden ohne Op eignen sich für Mommy Makeover

Nicht ausschließlich ein operatives Fettabsaugen kann in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie harmonische Ergebnisse bringen. Kombiniert mit einer regelmäßigen Einheit Sport können die Fettzellen jetzt auch schnell und einfach mit einer Fett-weg-Spritze oder der Coolsculpting Methode hervorragend entfernt werden. Dies erfolgt in der Regel in örtliche Betäubung.

Da eine frisch gebackene Mama nicht allzu viel Zeit für regelmäßige Workouts hat, bieten einige wenige Kliniken wie Mc Aesthetics einen besonderen Service an. “Es ist wichtig, dass die Mütter nicht erst nach der Geburt durch einen Plastischen Chirurgen begleitet werden, um eine natürliche Figur ohne Op zu erreichen. Während der Schwangerschaft erfolgen bereits Analysen des gesamten Körpers und individuelle Vorkehrungen werden getroffen. So können ungewollte Auswirkungen auf den Körper so früh wie möglich erkannt und minimiert werden”, erläutert Dr. med. Altintas.

Mc Aesthetics scheint diese spezielle Variante des Mommy Makeover Trends in Deutschland anzuführen. Bereits vor dem Termin zur Beratung sind auf der Homepage viele nützliche Informationen über die Behandlung zu finden. Eine App informiert über alle Preise im Vorfeld und während der Beratung zur Liposuktion vor Ort nennt die Patientin ihre Wünsche und Vorstellungen, aber auch welche Bereiche ihres Körpers für sie besonders von Interesse sind. Für die Geschwister des ungeborenen Kindes gehört sichere Kinderbetreuung und eine Spielecke zum Selbstverständnis. Dadurch wird garantiert, dass das Gespräch zur Beratung für die Mütter keinen zusätzlichen Stress hervorruft.

Was unsere Leser wissen wollten

Der Experte macht uns darauf aufmerksam, dass ein Gespräch zur Beratung immer zwingend notwendig ist, um eine individuellen Eingriff für den Patienten zu planen. Bestehende Fragen sollten im besten Fall im Vorfeld notiert werden, um optimal und ausführlich in allen Punkten beraten zu werden. Besonders häufig gestellte Fragen zur Körperformung und Liposuktion beantwortet der Ästhetische Chirurg in einer kurzen Fragerunde

1. Kann ich eine Körperformung auch explizit am Bauch machen lassen?

Die Körperformung am Bauch ist selbstverständlich möglich. Es macht häufig jedoch Sinn auch die umliegenden Stellen zu modellieren, um ein natürliches Ergebnis zu erzielen. Bei den Damen ist bei diesem Eingriff meist flacher Bauch mit dezenten Konturen gewünscht. Der Eingriff am Bauch bei dem männlichen Klientel entspricht einer Sixpack Op und ist besonders beliebt. Doch auch andere Körperstellen können behandelt werden.

2. Wie lange hält das Ergebnis der Körperformung ?

In der Regel hält das Ergebnis dieser Behandlung über 20 Jahre. Ab diesem Zeitpunkt fängt der Körper dann langsam wieder an, neue Fettzellen zu produzieren. Dies ist jedoch ein sehr langsamer Prozess, sodass Patienten häufig ein Leben lang von diesem Eingriff profitieren.

3. Thema Fettabsaugung – Wieviel Absaugen ist möglich? Prinzipiell sollte der Operateur bei einem chirurgischen Eingriff höchstens 6 Liter Fett entfernen. Denn trotz der schonenden Methode ist beim Fettabsaugen darauf zu achten, den Körper nicht zu überlasten und die Rückbildung der Haut zu gewährleisten.

4. Wie lange dauert der Eingriff der Körperformung?

Abhängig von den jeweiligen Wünschen des Patienten variiert die OP-Dauer dieser Schönheits-OP stark. Zusätzlich entscheiden auch die angewandte Methode und die Menge an abgesaugtem Fett über die Dauer der Behandlung.

5. Für wen sind die Liposuktion und die Körperformung geeignet?

Die Operation zur Körperformung, aber auch die Liposuktion sind für jeden geeignet, der schnell und effektiv Fett loswerden möchte. Dies gilt auch für all diejenigen, die eine attraktive Figur anstreben, aber nicht viel Zeit für ausreichend Sport haben. Besonders viel beschäftigte Männer und Frauen mit wenig Zeit ziehen diese Behandlungen in Betracht.

6. Wie hoch ist das Risiko, dass bei einer Liposuktion etwas schief läuft?

Das Risiko einer Komplikation ist bei einer Liposuktion in der Regel sehr gering, sodass diese Operation beim Experten meist sehr sicher und reibungslos abläuft. In nicht erfahrenen Händen steigt das Risiko einer Komplikation jedoch steil an. Dies hängt oft mit dem fehlendem Fachwissen, wenig Erfahrung und unpassend angewendeten Methoden zusammen. Zu den häufigsten Risiken des Eingriffs gehören daher unschöne Dellen oder Narben an den behandelten Arealen.

7. Leidet meine Haut unter der Liposuktion?

Da während dieser Behandlung einiges an Fett abgesaugt wird, entsteht zunächst ein Überschuss an Haut. Damit die Haut sich jedoch nach diesem operativen Eingriff zurückbilden kann, werden bei diesem Ablauf in der Regel nicht mehr als 6 Liter Fett abgesaugt. Diese Menge ist jedoch nur selten nötig. Sport und eine gesunde Ernährung können bereits im Vorfeld helfen, die Haut elastisch und straff zu halten.

8. Werde ich starke Schmerzen haben, wenn ich eine Fettabsaugung mit lokaler Betäubung durchführen lassen?

Prinzipiell erfolgt das Fettabsaugen nicht bei örtlicher Betäubung, sondern in Dämmerschlaf oder Vollnarkose. Daher bleiben die Schmerzen meist gering.

9.Was ist der Unterschied zwischen den Methoden der Körperformung und dem klassischen Fettabsaugen?

Bei einer klassischen Fettabsaugung wird das Fett vom behandelnden Arzt lediglich in der mittleren Schicht mit einer feinen Kanüle abgesaugt. Die Körperformung geht über das Fettabsaugen der gesamten Schicht hinaus und teilt sich in mehrere Abschnitte auf. Nach einer erweiterten Fettabsaugung wird der Körper an den gewünschten Arealen modelliert und bei Bedarf die Fettzellen präpariert. Diese dienen anschließend unterstützend zur Körperformung.

10. Operation Fettabsaugen – wann ist ein endgültiges Ergebnis sichtbar?

Das Ergebnis einer Fettabsaugung ist in der Regel sofort sichtbar. Der Plastische Chirurg verwendet während der Fettabsaugung eine Tumeszenz-Lokalanästhesie, sodass das Entfernen der Fettzellen erleichtert wird und dadurch Hämatome und Schwellungen nur in geringer Menge vorhanden sind.

Internet: www.mcaesthetics.de

Mineralwasser in Deutschland: Hoher Stellenwert für die gesamte Gesellschaft

Bonn (ots) Ein aktuell von Öko-Test herausgegebener Test unterstreicht die hohe Qualität des Naturproduktes Mineralwasser und damit seine Bedeutung für die gesamte Gesellschaft. Obwohl Öko-Test bei sämtlichen geprüften Stoffen deutlich strengere Kriterien anlegt, als es die gesetzlich geltenden Grenzwerte für natürliches Mineralwasser erfordern, erhielten 65 der 100 getesteten Mineralwässer die Note “gut” oder sogar “sehr gut”.

Dr. Karl Tack, Vorsitzender des VDM
Quellenangabe: “obs/Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM)/VDM”

Hierzu erklärt der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen (VDM), Dr. Karl Tack: “Mit seiner hohen Reinheit und Qualität leistet das Naturprodukt Mineralwasser nicht nur einen wichtigen Beitrag für eine gesunde und ausgewogene Ernährung der Bevölkerung, sondern ist gerade auch in Krisenzeiten wie der aktuellen Corona-Pandemie ein verlässlicher Bestandteil der Grundversorgung. Darüber hinaus erkennt auch die Politik inzwischen, welch große wirtschaftliche und soziale Bedeutung die rund 220 mittelständisch geprägten Mineralbrunnenbetriebe in Deutschland haben – insbesondere für sichere Arbeitsplätze in ländlichen Regionen.”

Laut Mineral- und Tafelwasser-Verordnung (MTVO) dürfen nur Mineralwässer mit einer amtlichen Anerkennung und Nutzungsgenehmigung in den Verkauf gehen. Die amtliche Anerkennung bescheinigt dem natürlichen Durstlöscher, ursprünglich rein und von Natur aus hygienisch einwandfrei zu sein. Für die Erteilung der Nutzungsgenehmigung muss der Hersteller die Übereinstimmung seiner Abfüllprozesse mit den gesetzlichen Anforderungen nachweisen.

Geprüft werden vor allem die dauerhaft einwandfreien mikrobiologischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften des Tiefenwassers. Die amtliche Anerkennung bestätigt offiziell, dass das Wasser aus geschützten unterirdischen Quellen stammt und seine Zusammensetzung an Mineralstoffen und Spurenelementen im Rahmen natürlicher Schwankungen konstant ist. Dafür durchläuft Mineralwasser mehr als 200 Untersuchungen und Tests. Um die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, arbeiten die Mineralbrunnen sowohl mit unabhängigen Prüfinstituten als auch mit den Behörden zusammen, die für das Überwachen von Lebensmitteln zuständig sind.

Der Verband Deutscher Mineralbrunnen vertritt die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Mineralbrunnenbranche. Die zu einem großen Teil mittelständisch geprägten deutschen Mineralbrunnen füllen über 500 verschiedene Mineral- und 34 Heilwässer sowie zahlreiche Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke ab. Mit rund 12.500 Arbeitnehmern sind sie wichtige Arbeitgeber der Ernährungsindustrie.

Für weitere Informationen zu Mineral- und Heilwasser sowie den Unterschieden zu Leitungswasser:

www.mineralwasser.com

www.heilwasser.com

www.dialog-mineralwasser.de

Rekordtemperaturen: Kühle Strategien gegen die Sommerhitze

München (ots) Temperaturen über 30 Grad? Im Urlaub oder beim Badeausflug mag das traumhaft sein. Im Alltag hingegen kann sommerliche Hitze zur echten Belastung werden, wenn die Menschen etwa in aufgeheizten Räumen arbeiten müssen oder die Dachwohnung sich wochenlang in eine Sauna verwandelt. Doch es gibt wirkungsvolle Abhilfe.

Titelcover Apotheken Umschau Juni-A/2020.
Quellenangabe: “obs/Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen”

Das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” liefert praktische Tipps, wie es trotz hochsommerlicher Temperaturen in Wohnung, Haus und Büro angenehm kühl bleibt.

Fenster auf? Am besten früh morgens oder spät abends

Gerade im Hochsommer ist es entscheidend, Haus und Wohnung zum richtigen Zeitpunkt zu lüften. Am frühen Morgen und am späten Abend, wenn es draußen abgekühlt hat, sollten die Fenster weit geöffnet werden, so dass die heiße Luft abziehen kann und sich die erhitzten Wände und Decken abkühlen können. Tagsüber hingegen sollten die Fenster nach Möglichkeit geschlossen bleiben und auch keine Sonnenstrahlen eindringen. Tipp: Lampen und Elektrogeräte wie Computer, Drucker oder Fernsehgeräte ausschalten, da sonst zusätzliche Wärme erzeugt wird. Übrigens: Energiesparende Geräte produzieren in der Regel auch weniger Wärme.

Nasse Handtücher kühlen den Körper wohltuend

Genügt normalerweise eine Trinkmenge von etwa 1,5 Litern am Tag, darf es bei heißen Temperaturen auch mal das Doppelte oder mehr sein. Ideal sind Mineralwasser oder Fruchtschorlen. Vorsicht übrigens mit eisgekühlten Getränken oder auch kaltem Duschen: Das mag bei Hitze zunächst als angenehm empfunden werden, aber vermittelt dem Körper, dass er sich von innen her wieder aufwärmen muss. Besser ist es deshalb, lauwarm zu duschen und zu trinken. Ein weitere wirksame Maßnahme gegen die Hitze: Wassergetränkte Handtücher um die Schultern oder als Wadenwickel kühlen den Körper wohltuend.

Passend zum Thema: Auf apotheken-umschau.de gibt es ab 1. Juni 2020 den Schwerpunkt “Cool bleiben zu Hause” – mit vielen nützlichen Tipps und Videos für den Sommer.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” 6/2020 A liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de.

Wegen Schönheits-OPs geraten Twitter und Instagram in Bredouille

Köln (ots) Erstmals könnten auch bei verpfuschten Schönheits-OPs Instagram und Co in Verantwortung gezogen werden. US-Präsident Donald Trump hat per Dekret entschlossen, Social Media mit für die veröffentlichten Inhalte verantwortlich zu machen. Dies ist zwar vorerst für die Einmischung der Sozialen Medien für Kommentare gedacht, doch dies könnte erst der Anfang sein.

Korrektureingriff nach auswärtiger Brustvergrößerung. Quellenangabe: “obs/Mc Aesthetics UG/Felix Seidel”

Die Frage, wieviel Verantwortung soziale Netzwerke für Kommentare, Fotos und Videos tragen, ist nun auch für die Schönheitsbranche relevant.

Denn auch hier zu Lande sind Social Media Dienste wie Instagram verantwortlich für Beauty-Trends. So lassen sich viele User von den teilweise stark bearbeiteten Bildern beeinflussen. Dass hinter diesen Trends in vielen Fällen unkontrollierte, schwarze Schafe stecken, hat bereits der jüngste Prozess in Bochum mit dem rechtskräftigem Urteil (Az.: 10 KLs 12/19) gezeigt. Dort vollzog eine junge Kosmetikerin unerlaubt und von Instagram unterstützt unzählige Unterspritzungen an jungen Frauen. Teilweise erlitten diese schwere Komplikationen und starke Schwellungen. Von perfekten Lippen waren diese Resultate weit entfernt.

Aber auch zwei Todesfälle an der KÖ in Düsseldorf machten große Schlagzeilen. Dort fand eine Fettabsaugung am Körper durch einen Hausarzt (Internisten) statt. Instagram ist bei jeder Behandlung dabei und veröffentlicht jede Operation ungeprüft. Die Follower sind zumeist ahnungslos und vertrauen auf die veröffentlichten Bilder und Videos. Denn die heile Welt von Instagram zeigt nur Bilder von glücklichen Patientinnen und schönen Körpern. Es wirft daher nun die Frage auf, inwieweit die Plattformen, die so etwas zulassen, ebenfalls zur Verantwortung gezogen werden können.

Das neue Dekret des US-Präsidenten könnte jetzt eine Wende für die unzähligen Posts auf Social Media bringen. Klarheit benötigt die Branche schon längst. Wir haben den Plastischen Chirurgen PD Dr. med. Altintas aus Köln gefragt, wie die aktuelle Situation zu bewerten sei. “Eine medizinische Leistung dürfen nur Ärzte ausführen. Doch leider finden sich im Internet viele Vorher-Nachher Bilder von Unternehmen, die keine Berechtigung für das Ausführen solcher Behandlungen haben. Social Media Plattformen sollten vor der Veröffentlichung bestimmter Inhalte auf ihre Berechtigung hin überprüft werden”, erklärt der ärztliche Direktor aus Köln.

Die Forderung nach der Qualifikation für ästhetische Eingriffe fordert auch die Deutsche Gesellschaft für Plastische Chirurgie (DGPRÄC). Ästhetische Eingriffe gehören für sie nur in die Hände von Plastischen Chirurgen. Viel zu hoch seien die Risiken einer Komplikation, sodass hier Erfahrung und Kenntnisse unabdingbar sind. Zudem seien für sie Vorher-Nachher Bilder kritisch zu beurteilen. “Ein Beratungsgespräch bei einem Plastischen Chirurgen ist Voraussetzung, um eine sichere und solide Behandlung zu bekommen”, erklärt Dr. Altintas.

Besonders beliebt sind noch immer Schönheitseingriffe wie das Lippen aufspritzen. Denn schon immer waren sinnliche Lippen bei Frauen ein Zeichen von Attraktivität und Weiblichkeit. In einem Interview erklärt uns der Plastische Chirurg Dr. Altintas wie eine fachgerechte Lippenvergrößerung aussehen kann und worauf Interessenten achten sollten.

Den richtigen Arzt finden

Der erste Schritt zu ästhetischen und vollen Lippen ist immer die Arztsuche. Einen guten Facharzt für Plastisch-Ästhetische Chirurgie findet man nicht immer auf Anhieb. Der Privatdozent warnt: “Nicht jeder, der bei Social Media viele Follower besitzt, beherrscht auch sein Handwerk. Daher ist es wichtig, sich im Vorfeld immer über den behandelnden Arzt intensiv zu informieren. Dies gilt nicht nur für operative Verfahren, sondern auch für nicht operative Behandlungen wie das Aufspritzen der Lippen.” Im nächsten Schritt sollte ein ausführliches Beratungsgespräch erfolgen. Hilfreich ist es, sich die offenen Fragen im Vorfeld zu notieren. “Ein Beratungsgespräch sollte dazu dienen, die Patienten in vollem Umfang aufzuklären”, fügt Dr. Altintas von der Fachklinik Mc Aesthetics hinzu.

Die Lippenvergrößerung

Das Lippen aufspritzen erfolgt in der Regel innerhalb von wenigen Minuten. Jedoch müssen auch bei dieser Behandlung viele Faktoren beachtet werden, um schöne Lippen zu erhalten. Besonders beliebt ist die Unterspritzung der Lippen mit Hyaluronsäure. Nachdem Make-up von den Lippen entfernt wird, erfolgt eine Injektion von Hyaluronsäure mit einer feinen Nadel. Dabei ist immer auf das Verhältnis zum restlichen Gesicht zu achten, denn die Lippenkorrektur sollte einen harmonischen Mund zaubern, der zum gesamten Gesicht passt. Sogenannte Schlauchboot-Lippen stellen hier kein natürliches Ergebnis dar. Bei der Lippenvergrößerung müssen die Oberlippe und auch die Unterlippe individuell behandelt werden. So können Asymmetrien der Oberlippe und Unterlippe ausgeglichen werden. Aber auch die Mundwinkel und das Philtrum sollten für eine gelungene Kontur der Lippen beachtet werden.

Das sollte beachtet werden

Die Schmerzen während einer Lippenvergrößerung sind mit dem passenden Hyaluron Filler als leicht einzustufen. Restylane Kysse und andere Produkte für das Lippen aufspritzen besitzen Inhaltsstoffe, die eine örtliche Betäubung am Mund erzeugen.

Zu Risiken beim Lippen aufspritzen gehören allergische Reaktionen, starke Schwellungen oder besondere Empfindlichkeit des Gewebes. Daher sollten nur hochwertige Präparate verwendet werden. Im Vorfeld sollten Patienten nachfragen, welcher Filler für das Lippen aufspritzen verwendet wird. Eine leichte Schwellung nach dem Eingriff ist normal und klingt in der Regel in den folgenden Tagen wieder ab. Kleine blaue Flecken können auftreten, sind aber selten.

Lippenkorrektur im Alter

Auch im höheren Alter schafft die ästhetische Medizin leicht Abhilfe. Durch die Injektion von Hyaluronsäure kann der Facharzt schmale Lippen wieder in pralle und glatte Lippen verwandeln. Auch können während einer Lippenkorrektur Falten behandelt werden, die durch die eingefallene Haut um die Lippen herum entstehen. Die kleinen Fältchen im Lippenrot sind nach der Lippenkorrektur kaum noch zu sehen. So erhält das Gesicht durch eine dezente Behandlung wieder eine jugendliche Note.

Lippen aufspritzen mit Eigenfett oder Filler?

Die Lippenvergrößerung kann auf viele Arten durchgeführt werden. So kann das Aufspritzen der Lippen auch mit Eigenfett und Hyaluronsäure erfolgen und sinnliche Lippen erzeugen. Aber auch die Verwendung von Implantaten kommt vor, um dauerhaft volle Lippen zu gestalten. Die Behandlung mit Hyaluronsäure ist das am weitesten verbreitete Verfahren zur Lippenvergrößerung. Hier kann ein nahezu perfektes und sehr natürliches Ergebnis entstehen. Da Hyaluronsäure auch in unserem Körper vorkommt, wird die initiierte Hyaluronsäure nach und nach von ihm abgebaut. Auch Falten in der Haut werden durch Unterspritzung mit Hyaluronsäure schnell und effektiv behandelt. Von Behandlungen der Lippen mit Eigenfett rät der Experte allerdings ab. Denn bei dieser Art der Behandlung sind Komplikationen wie Dellen und Asymmetrien aufgrund der Konsistenz keine Seltenheit.

Die Nachbehandlung

10-14 Tage nach dem Lippen aufspritzen sollte immer eine Kontrolle erfolgen. Bei diesem Termin werden die Lippen noch einmal untersucht und ggf. Unebenheiten ausgeglichen. Nur so kann ein sicheres Ergebnis nach einem Aufspritzen der Lippen gewährleistet werden.

Zur Person

Privatdozent Dr. med. Altintas ist Lehrkörper der Universitätsklinik Essen und Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie.

Dr. Altintas arbeitet als ärztlicher Direktor in der marktführenden Fachklinik für Ästhetik Mc Aesthetics.

Weitere Informationen zum Lippen aufspritzen erhalten Sie auf mcaesthetics.de

Ferien in Corona-Zeiten: Greift meine Versicherung?

Das müssen Urlauber jetzt wissen…

München (ots) In Europa sinkt die Zahl der Covid-19-Fälle, überall werden Beschränkungen gelockert, ab Juni sind Reisen in Europa teilweise wieder möglich. Dennoch gibt es viele Unsicherheiten, gerade was den Versicherungsschutz angeht. Die ADAC SE beantwortet die wichtigsten Fragen.

Ferien in Corona-Zeiten: Greift meine Versicherung? / Das müssen Urlauber jetzt wissen müssen……. / Der ADAC Ambulanz-Jet Quellenangabe: “obs/ADAC SE/ADAC Ambulanz-Service”

Hilft mir eine Reiserücktrittversicherung, wenn sich die Lage wieder verschärft?

Eine Reiserücktrittsversicherung greift nur, wenn man selbst erkrankt und die Reise nicht antreten kann. In diesem Fall werden die vertraglich geschuldeten Stornokosten von der ADAC Reiserücktrittsversicherung übernommen. Voraussetzung ist, dass sie vor der Erkrankung abgeschlossen worden ist.

Wird eine gebuchte Reise vom Veranstalter abgesagt oder gibt es eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts, sollte sich der betroffene Urlauber zunächst an den Veranstalter oder die Airline wenden, ob Alternativen angeboten werden oder eine kostenlose Stornierung möglich ist. Diese sind auch die Ansprechpartner, wenn gebuchte Veranstaltungen oder Touren ausfallen, bzw. wenn man schon vor Ort ist und nicht nach Hause fliegen kann.

Kann ich gratis stornieren, weil die strengen Coronaregeln am Urlaubsort keine Erholung ermöglichen?

Aus diesem Grund kostenlos von einer gebuchten Reise zurückzutreten, ist rechtlich in der Regel nicht abgedeckt. Veranstalter und Hoteliers haben die Sicherheitsregeln nicht erlassen, müssen sie aber ebenso wie die Urlauber einhalten.

Kann allerdings die gebuchte Rückreise aufgrund einer Corona-Erkrankung nicht angetreten werden, erstattet die ADAC Reiserücktrittsversicherung im Rahmen des Reiseabbruchs die anfallenden Mehrkosten (z.B. Umbuchung) und die notwendigen zusätzlichen Rückreise- und Unterkunftskosten.

Übernimmt meine gesetzliche Krankenkasse die Kosten, wenn ich krank werde?

Die gesetzlichen Krankenkassen kommen für Behandlungen bei einer akuten Erkrankung oder bei einem Unfall sowohl in EU-Mitgliedsländern als auch in Ländern auf, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht. Ein Krankenrücktransport nach Deutschland wird allerdings nicht bezahlt. Hierfür kann man sich über eine ADAC Plus- oder Premium-Mitgliedschaft oder einen ADAC Auslandskrankenschutz absichern.

Werde ich nach Deutschland zurückgebracht, wenn ich im Urlaub krank werde?

Ob ein Krankenrücktransport von ADAC Plus- und Premium-Mitgliedern oder Versicherten nach Deutschland durchgeführt werden kann, hängt von den Quarantäne-Bestimmungen ab – sowohl im Urlaubsland als auch in Deutschland. Der ADAC Ambulanz-Service transportiert derzeit täglich Personen zurück, die auf Reisen erkrankt sind oder sich verletzt haben. Die Transporte werden auch durchgeführt, wenn eine Reisewarnung besteht. Allerdings kann es zu Verzögerungen aufgrund des höheren Organisationsaufwandes kommen.

Bei einer lebensbedrohlichen Erkrankung und einer medizinischen Unterversorgung vor Ort, werden in jedem Fall alle zur Verfügung stehenden Transportoptionen geprüft. Diese reichen von regionalen Verlegungen in Zentren mit einer höheren Versorgungsmöglichkeit bis hin zum Rücktransport per Ambulanzflug unter Isolationsbedingungen. Jeder Einzelfall wird auf bestehende Optionen geprüft werden, auch unter Berücksichtigung des Risikos für die fliegerische und medizinische Crew, des Risikos für die Bevölkerung sowie unter Berücksichtigung der von den jeweiligen Behörden vorgegebenen Restriktionen.

Was ist, wenn ich eine Panne im Ausland habe?

Bei einer Panne oder einem Unfall im Ausland erreichen Urlauber den ADAC unter der +49 89 22 22 22. Der Schaden wird aufgenommen und an den Partnerclub im jeweiligen Land weitergeleitet.

Der Partnerclub vermittelt einen Pannenhelfer oder einen Abschleppdienst vor Ort. Dieser kennt die Mitgliedsdaten des Liegengebliebenen, verlangt keine Bezahlung und schleppt das Plus- oder Premium-Mitglied, wenn die Panne sich nicht vor Ort beheben lässt, in die nächste geeignete Werkstatt. Der Partnerclub informiert den ADAC über das Ergebnis und gegebenenfalls die Werkstattadresse. Kann das Fahrzeug nicht innerhalb von drei Werktagen technisch fahrbereit gemacht werden und es besteht kein wirtschaftlicher Totalschaden, übernimmt der ADAC den Fahrzeugrücktransport. Es kann hier allerdings aufgrund der Corona-Bestimmungen weiterhin zu Verzögerungen kommen.

ADAC Mitglieder, die im Urlaub krank werden oder einen Unfall haben und Hilfe benötigen, können sich an den ADAC Auslandsnotruf (Tel.: +49 89 76 76 76), bei einer Panne oder einem Unfall wird unter Tel.: +49 89 22 22 22)geholfen.

Produktangebot:

Der ADAC Auslandskrankenschutz bietet Kostenübernahme für medizinisch notwendige Heilbehandlung im Ausland. Dazu Organisation und Kostenübernahme von Hilfeleistungen, bis hin zum Krankenrücktransport sowie Privatpatientenstatus und freie Wahl unter den Krankenhäusern im Ausland.

https://www.adac.de/produkte/versicherungen/auslandskrankenversicherungen/

Die ADAC Reiserücktrittsversicherung bietet Schutz bei Reiserücktritt, Reiseabbruch und für Ihr Reisegepäck. Jederzeit abschließbar, weltweit gültig, Schutz auf jeder Reise.

Fruchtsaft ist das Getränk der Coronakrise

Absatz in Deutschland steigt außergewöhnlich stark

Bonn (ots) Ein besonderer Effekt der Corona-Pandemie zeigt sich derzeit im Getränkemarkt. Fast alle Segmente im Markt der Alkoholfreien Getränke (AFG) haben in den ersten vier Monaten des Jahres 2020 teilweise deutliche Zuwächse verzeichnen können. Mit einem Absatzplus von 12,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zeigte Fruchtsaft das mit Abstand größte Wachstum. Bei Wasser und Erfrischungsgetränken lagen die Steigerungen bei 2,2 % bzw. 5,2 %. Besonders stark stieg die Fruchtsaftnachfrage im April. Hier fanden fast 25 % mehr Saftflaschen und -kartons ihren Weg in die Einkaufskörbe der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher. Besonders erfreulich aus Sicht der Fruchtsaftbranche: Der umgesetzte Warenwert steigerte sich mit 19,6 % für den Zeitraum von vier Monaten und in der Spitze mit über 33 % im April sogar noch stärker.

Mit einem Absatzplus von 12,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zeigte Fruchtsaft das größte Wachstum im Getränkemarkt. Besonders stark stieg die Fruchtsaftnachfrage im April. Hier fanden fast 25 % mehr Saftflaschen und -kartons ihren Weg in die Einkaufskörbe der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher. Quellenangabe: “obs/VdF Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie/Uwe Bender”

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF) freut sich nicht nur über diese außergewöhnlich positive Entwicklung, sondern insbesondere über die dahinterstehenden Beweggründe der Konsumenten. VdF-Geschäftführer Klaus Heitlinger erläutert dazu: “In den vergangenen Wochen und Monaten, in denen die Menschen viel Zeit zuhause verbringen mussten und das Leben von uns allen durch Unsicherheit und Einschränkungen geprägt war, haben die Menschen versucht, über die Ernährung das eigene Immunsystem zu stärken. Das gesunde Image von Fruchtsaft als natürliche Vitaminquelle und Lieferant sekundärerer Pflanzenstoffe ließ Verbraucherinnen und Verbraucher verstärkt zu Säften greifen. Neben diesen gesundheitlichen Beweggründen, hat aber auch der Genusswert von Fruchtsäften einen großen Einfluss auf das aktuelle Verbraucherverhalten. Fruchtsäfte werden als ‘Soulfood’ wahrgenommen und ganz bewusst als kleiner Luxus konsumiert.”

Die Marktzahlen unterstreichen diese Einschätzung, denn neben Orangensaft und Apfelsaft, die von Januar bis April jeweils um 18 % bzw. 11,1 % zulegten, sind es gerade die exotischen Fruchtsäfte wie Ananas oder Fruchtnektare wie Mango oder Maracuja, die vermehrt getrunken wurden. Bei Ananassaft lag die Zunahme gar bei mehr als 32 %. Mit diesen Getränken holten sich sicherlich viele Menschen den ausgefallenen Osterurlaub symbolisch auf den Frühstückstisch. Klaus Heitlinger ergänzt: “Selbst beim Apfelsaft sehen wir in den Zahlen einen Trend hin zu höherpreisigem Direktsaft. Das hat dazu geführt, dass der Wertzuwachs bei Apfelsaft mit 27,5 % sogar noch deutlicher anstieg, als die Zunahme bei der abgesetzen Menge.

Ganz nach dem Motto: “Man gönnt sich ja sonst nichts.”

web: fruchtsaft.de

ADAC Stiftung: Erste Hilfe leisten – auch während Corona

Für rund 50 Prozent ist ein Automatischer Externer Defibrillator (AED) kein Begriff
Fazit: hoher Aufklärungsbedarf zum Thema Wiederbelebung

München (ots) Schnelle erste Hilfe ist bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand überlebenswichtig. Durch das Einmaleins der Wiederbelebung “Prüfen, Rufen, Drücken” werden erste lebensrettende Maßnahmen eingeleitet. Allerdings obliegt insbesondere es in Zeiten der Corona-Pandemie der helfenden Person, ob eine Herzdruckmassage durchgeführt wird. Unterstützen kann hier zusätzlich der Einsatz eines Automatisierten Externen Defibrillators.

ADAC Stiftung: Erste Hilfe leisten – auch während Corona / Für rund 50 Prozent ist ein Automatischer Externer Defibrillator (AED) kein Begriff / Fazit: hoher Aufklärungsbedarf zum Thema WiederbelebungQuellenangabe: “obs/ADAC SE/ADAC Stiftung”

“Bei einem Notfall steht grundsätzlich der Eigenschutz immer an erster Stelle und jeder Ersthelfer muss in dieser Zeit selbst entscheiden, welche Maßnahmen er durchführen möchte, erläutert Dr. Andrea David, Vorstand der ADAC Stiftung. “Aber auch in Corona-Zeiten gibt es Möglichkeiten, erste Hilfe zu leisten, der verunfallten Person zur Seite zu stehen und sich gleichzeitig selbst ausreichend zu schützen. Ansprache der Person, Notruf wählen und vor Ort bleiben, bis der Rettungsdienst eingetroffen ist – das geht auch mit einem Sicherheitsabstand von 1,50 Meter.”

Wie wichtig aktive Hilfe ist, zeigen die Zahlen: Über 50.000 Menschen erleiden deutschlandweit außerhalb eines Krankenhauses jährlich einen plötzlichen Herz-Kreislaufstillstand, circa 60 Prozent davon zuhause. Nur jeder zehnte Betroffene überlebt, denn ohne Hilfe kommt es innerhalb von drei bis fünf Minuten zu irreversiblen Schäden am Gehirn, der Rettungsdienst benötigt jedoch durchschnittlich acht bis zehn Minuten zum Einsatzort.

Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte kann jeder mit einer Herzdruckmassage lebensrettende Maßnahmen einleiten – aber nur 42 Prozent der Deutschen helfen. In anderen europäischen Ländern liegt die Quote bei bis zu 75 Prozent. Neben den grundlegenden Maßnahmen “Prüfen, Rufen, Drücken” ist eine zusätzliche Beatmung sinnvoll. Sie sollte aber nur von geschulten Personen durchgeführt werden. Ebenso kann der Einsatz eines AED die Überlebenschancen erhöhen, wenn sichergestellt ist, dass die Herzdruckmassage nur für wenige Sekunden, während der Abgabe des Schocks durch den AED, unterbrochen wird. Wie ein AED funktioniert, zeigt die Grafik.

Die ADAC Stiftung hat eine repräsentative Befragung über das Wissen zum Einsatz von AED im Rahmen der Laienreanimation durchgeführt. Nur für etwas mehr als die Hälfte der befragten Personen ohne medizinische Fachkenntnisse ist AED ein Begriff. Je älter die Befragten sind, desto unbekannter ist der Automatische Externe Defibrillator. Zudem wissen 84 Prozent nicht, wo sich der nächste AED befindet, weder im häuslichen Umfeld noch am Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz. Nur ca. 40 Prozent kennen die richtige Reihenfolge bzw. Priorisierung für Erste-Hilfe-Maßnahmen “Prüfen – Rufen – Drücken – Beatmen – AED”.

“Unsere Befragung zeigt, dass hoher Aufklärungsbedarf zum Thema Automatischer Externer Defibrillator besteht. Unser Ziel ist es daher, weiter über die wichtigsten Erste Hilfe Maßnahmen undden richtigen Einsatz eines AED zusätzlich zur Herzdruckmassage und ggf. Beatmung aufzuklären und damit die Überlebenschancen bei plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillständen zu erhöhen, erklärt Dr. Andrea David.

Die repräsentative Befragung erfolgte im Auftrag der ADAC Stiftung im November 2019 unter 1.033 Teilnehmern des Bilendi Panels nach CAWI (Computer-Aided-Web-Interviewing) . Die ADAC Stiftung hat bereits 2019 die bundesweite Aufklärungs-Kampagne #heldkannjeder – Das Einmaleins der Wiederbelebung zur Laienreanimation durchgeführt.

Ausführliche Informationen zur Befragung
finden Sie unter stiftung.adac.de

UV-Schutz am Bau berücksichtigen

Berlin (ots) Sonne und frühlingshafte Temperaturen rücken das Thema UV-Schutz wieder stärker in den Fokus. Denn nach wie vor ist der Weiße Hautkrebs die häufigste angezeigte Berufskrankheit in der Baubranche.
Darauf weist die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) hin. Die BG BAU rät dazu, frühzeitig technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen und auch den persönlichen Schutz ernst zu nehmen.

Die BG BAU rät, den Schutz gegen ultraviolette Strahlung der Sonne ernst zu nehmen. Quellenangabe: “obs/BG BAU Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft/Thomas Lucks/ BG BAU”

Nach den neuesten, noch vorläufigen Zahlen nimmt der Weiße Hautkrebs auch 2019 den Spitzenplatz bei den angezeigten Berufskrankheiten am Bau ein. Seit Aufnahme des sogenannten Plattenepithelkarzinoms in die Liste der Berufskrankheiten im Jahr 2015 haben die Fallzahlen stark zugenommen. 2016 verzeichnete die BG BAU bereits 2.671 Anzeigen auf Verdacht des Weißen Hautkrebses, im letzten Jahr ist die Zahl auf 3.131 Verdachtsanzeigen angestiegen. Für die Folgen mussten 2019 über 14 Millionen Euro für Heilbehandlungen, Rehabilitationsmaßnahmen und Renten an die Betroffenen aufgebracht werden. Das macht die Dringlichkeit, UV-Schutzmaßnahmen zu ergreifen und Verhaltenshinweise zu beachten, deutlich.

Die anhaltend hohe Zahl der Berufserkrankungen zeigt, dass viel getan werden muss, damit die Solidargemeinschaft der versicherten Unternehmen künftig nicht mehr, sondern weniger Fälle zu schultern hat. “Deshalb dürfen wir in unseren Bemühungen nicht nachlassen. Der UV-Schutz auf Baustellen muss bei allen Tätigkeiten eine wichtige Rolle spielen – und zwar immer, bei jeder Arbeit im Freien, vor allem von Anfang April bis Ende September”, so Klaus-Richard Bergmann, Hauptgeschäftsführer der BG BAU.

Unternehmen und Beschäftigte können einiges für den Schutz vor UV-Strahlung tun: Von technischen Hilfsmitteln über eine angepasste Arbeitsorganisation bis hin zu persönlichem Schutz wie bedeckende Kleidung oder UV-Schutzcreme. Bergmann weiter: “Noch viel zu häufig wird die Gefahr durch UV-Strahlung unterschätzt. Kein Wunder, denn die Sonne wird oft als angenehm empfunden. Langfristig verzeiht unsere Haut jedoch keine Strahlungsdosis und die Hautschäden summieren sich im Laufe der Zeit und kann zu Hautkrebs führen.”

Deutschlandweit erkranken laut Stiftung Deutsche Krebshilfe rund 98.000 Menschen am weißen Hautkrebs. Besonders gefährdet sind Personen, die im Freien arbeiten, so auch viele Beschäftigte der Bauwirtschaft und baunaher Dienstleistungen wie z.B. Gebäudereiniger. “Das Gefahrenbewusstsein ist ein zentraler Faktor, um den Krebs zu verhindern”, betont Bergmann. Daher werde die BG BAU ihre Aktivitäten wie in den Vorjahren auch in den kommenden Wochen deutlich verstärken.

Dazu gehören etwa mehr Beratungsgespräche in den Betrieben, verstärkte Aufklärung des Branchennachwuchses sowie Informationen über die Website und in den Social-Media-Kanälen. Außerdem fördert die BG BAU verschieden Maßnahmen zum Schutz bei der Arbeit unter der Sonne mit ihren Arbeitsschutzprämien, beispielsweise spezielle Wetterschutzdächer als technische Maßnahme zum Schutz gegen natürliche UV-Strahlung. https://www.bgbau.de/service/angebote/arbeitsschutzpraemien/praemie/408/

Weitere Informationen unter www.bgbau.de/uv-schutz.

Eine Aufgabe für den Heimatschutz: Auch Bundeswehrreservisten der RSU-Kompanien im Corona-Hilfseinsatz

Bonn (ots) Seit dem 4. Mai sind Reservisten der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie (RSU) aus Saarlouis im Landkreis St. Wendel (Saarland) im Corona-Hilfseinsatz. Drei Teams sind im Auftrag des Gesundheitsamtes selbstständig unterwegs, um Abstriche bei Kontaktpersonen von Corona-Infizierten zu nehmen und an ein Labor zu liefern. Auch für die Reservisten anderer RSU-Kompanien gibt es Eventualfallpläne für Corona-Hilfseinsätze, beispielsweise in den Bundesländern Hamburg und Bayern.

Nach dem Einsatz sind die Maske, der Schutzanzug und die Schutzhandschuhe “infektiöser Abfall” und müssen speziell verpackt und entsorgt werden. Quellenangabe: “obs/Presse- und Informationszentrum der Streitkräftebasis/Bundeswehr/Rupertus”

Welche Aufgaben aber haben RSU-Kompanien jenseits der Corona-Krise? Die 30 RSU-Kompanien der Bundeswehr sind nichtaktive Bestandteile der Territorialen Reserve für den regionalen Heimatschutz. Sie gehören zur Streitkräftebasis und werden durch das Landeskommando des jeweiligen Bundeslandes geführt. Sie unterstützen die Streitkräfte bei Wach- und Sicherungsaufgaben von militärischen Liegenschaften, Anlagen und Einrichtungen.

Der Abstrich bei Kontaktpersonen erfolgt grundsätzlich im Rachenraum und in der Nase des Betroffenen.Quellenangabe: “obs/Presse- und Informationszentrum der Streitkräftebasis/Bundeswehr/Rupertus”

In den RSU-Kompanien leisten Soldatinnen und Soldaten der Reserve aller Dienstgradgruppen und Teilstreitkräfte freiwillig Dienst mit regionalem Bezug zu ihrem Bundesland. Im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit können die RSU-Kompanien durch die jeweiligen Landeskommandos zu unterstützenden Hilfeleistungen im Katastrophenfall herangezogen werden – wie auch jetzt in der Corona-Krise. Um sich auf solche Einsätze vorzubereiten, bieten RSU-Kompanien jährlich mehrere Ausbildungswochenenden an. Als Pilotprojekt ist in Bayern im Jahr 2019 das erste Landesregiment aufgestellt worden, dass die drei RSU-Kompanien aus Franken führt und organisatorisch zusammenhält.

Web: bundeswehr.org

Schweigen macht schutzlos – Prominente machen sich stark gegen häusliche Gewalt

Bundesweite Kampagne wirbt für Opferhilfe des WEISSEN RINGS

Mainz (ots) “Schweigen macht schutzlos, mach’ Dich laut” – unter diesem Motto erheben prominente Frauen in einer bundesweiten Kampagne ihre Stimme gegen häusliche Gewalt. Ihre Botschaft, die sie ab diesem Mittwoch im Fernsehen, auf Plakatwänden und in den Sozialen Medien millionenfach verbreiten werden, lautet: Passt auf euch auf, achtet auf eure Mitmenschen, holt Hilfe – meldet euch bei den Opferhelfern des WEISSEN RINGS unter Telefon 116 006!

“Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn ein Mensch übergriffig wird. Niemand sollte einem anderen Menschen ausgeliefert sein. Aus Erfahrung weiß ich: Wer einmal schlägt, tut es sicher ein weiteres Mal.” Katy Karrenbauer, Schauspielerin (Foto: Viktor Strasse)Quellenangabe: “obs/Weisser Ring e.V./Viktor Strasse”

Häusliche Gewalt geschieht in jeder einzelnen Minute des Tages. Betroffen davon sind überwiegend Frauen: Jede dritte Frau in Deutschland hat schon einmal Gewalt erfahren. Das Dunkelfeld ist riesig; der WEISSE RING geht davon aus, dass allenfalls jede fünfte Tat bei der Polizei angezeigt wird. Dabei kann sich die Spirale häuslicher Gewalt bis zum Schlimmsten steigern, wenn sie nicht gestoppt wird: Jede dritte getötete Frau in Deutschland wird von ihrem eigenen Partner umgebracht.

“Wer kein sicheres, liebevolles Zuhause hat, erlebt diese Corona-Zeit gerade als Bedrohung”, sagt Fernsehmoderatorin Marlene Lufen, die die Kampagne gemeinsam mit weiteren Prominenten wie Schauspielerin Katy Karrenbauer, Model & Autorin Marie von den Benken oder Radiomoderatorin Lola Weippert unterstützt. “Deshalb ist es so wichtig, dass wir darüber sprechen, dass wir keine Tabus haben. Wir müssen hinschauen – und helfen!”

Die Opferhelfer des WEISSEN RINGS wissen aus jahrzehntelanger Erfahrung, dass häusliche Gewalt immer dann zunimmt, wenn Familien längere Zeit auf engem Raum zusammen sind und wenn Stressfaktoren die Menschen belasten. Die Coronakrise bietet beides: wochenlanges Zuhausebleiben und Ängste vor wirtschaftlicher Not, Arbeitslosigkeit, Krankheit.

“Wir sind gerade alle zu Hause. Deswegen ist es super wichtig, dass wir unsere Ohren spitzen”, sagt Sängerin Mogli, die ebenfalls mitwirkt bei der Aktion: “Weil wir damit wirklich helfen können!” Im Mittelpunkt der Kampagne steht ein TV-Spot, der ab diesem Mittwoch von den Sendern der ProSiebenSat.1-Gruppe ausgestrahlt wird. Die teilnehmenden Prominenten und weitere Influencer wollen zudem mit dem Spot unter dem Hashtag #machdichlaut das Internet regelrecht fluten. Großflächige Fotos, auf denen die Frauen einen Mund-Nasen-Schutz tragen mit dem Aufdruck “Schweigen macht schutzlos”, werden außerdem auf digitalen Plakatwänden in zahlreichen deutschen Städten zu sehen sein. “Wir gehen davon aus, dass wir mit dieser 360-Grad-Kampagne einen sehr großen Teil der Menschen im Land erreichen werden”, sagen Friedrich-Paul Spielhagen und Daniel Koller, die Initiatoren des Kreativ-Kollektivs “Home Office” und Mitarbeiter der SevenOne Adfactory, des Vermarkters von ProSiebenSat.1 Media SE.

Entstanden ist die Idee zur Kampagne zu Hause im Home-Office, genauer: nach einem Gespräch Spielhagens mit einer Bekannten, die als junges Mädchen häusliche Gewalt erfahren musste. Spielhagen und Koller gründeten kurzerhand das Kreativ-Kollektiv “Das Home Office” und realisierten die Kampagne unter der Schirmherrschaft von Tom Schwarz, Geschäftsführer der SevenOne AdFactory. Der TV-Spot wurde in Brandenburg gedreht, unter strikter Einhaltung aller aktuellen Sicherheits- und Hygienevorschriften. Alle Beteiligten verzichteten auf ein Honorar.

“Wir sind sehr dankbar für diese großartige Unterstützung unserer Arbeit”, sagt Bianca Biwer, Bundesgeschäftsführerin des WEISSEN RINGS in Mainz. Die Mitarbeiter der Opferhilfe verstünden sich als Lotsen, die gemeinsam mit den Betroffenen einen Weg aus der belastenden Situation suchten. “Es ist mir persönlich besonders wichtig zu vermitteln, dass Opfer sexualisierter Gewalt niemals schuld an den Verbrechen sind”, sagt Biwer. “Ihnen ist schreckliches Unrecht widerfahren, und sie haben einen Anspruch darauf, zurückzufinden in ein selbstbewusstes und freies und selbstbestimmtes Leben.”

Folgende Unternehmen unterstützen die Pro-bono-Kampagne: Booh! Merchandise & Textildruck GmbH, Filmgerätverleih Pille & Ludwig, Celluloid VFX und RGBalpha, Taikonauten, MDG Filmstudios, Studio71; Sonder – das Regie-Duo, Hey na! Filmproduktion (Produktion und Umsetzung); ProSiebenSat.1, Wall (Medienpartner).

Die Homepage zur Kampagne: www.schweigenmachtschutzlos.de

Experteninterview zu Sauna und Salzinhalation gegen das Coronavirus

Schwäbisch Hall (ots) KLAFS spricht mit Prof. Dr. med. Karl-Ludwig Resch vom Deutschen Institut für Gesundheitsforschung in Bad Elster über mögliche Wirkungen von Sauna-wärme und Trockensalzinhalation gegen das Coronavirus.

Herr Prof. Resch, vielen Dank, dass Sie sich in dieser turbulenten Lage Zeit für unsere Fragen nehmen. Wir werden seit Wochen nahezu überflutet von Meldungen zu COVID-19. Viele Menschen rätseln:

Kann ein Saunabesuch aus medizinischer Sicht tatsächlich etwas bewirken?

KLAFS führt ein Experteninterview rund um die Themen Sauna und Salzinhalation. Quellenangabe: “obs/KLAFS GmbH & Co. KG”

Ja, und zwar in mehrfacher Hinsicht. Zu den wenigen Erkenntnisse, die für das SARS-CoV-2-Virus als gesichert angenommen werden können gehört, dass es sich in aller Regel zunächst im Nasen-Rachenraum einnistet. Nun weiß man auch, dass Coronaviren allgemein und auch das neue Sars-CoV-2-Virus recht wärmeempfindlich sind. Und für die Sauna ist bekannt: “die heiße Luft im Saunaraum wirkt auf die Haut und die Atemwege”¹. Das wird jeder bestätigen können, der einmal ein “richtiges” Aufgussritual miterlebt hat. Es ist also gut vorstellbar, dass bei jedem Saunagang mit jedem Atemzug Viren in den oberen Atemwegen inaktiviert werden.

In welcher Hinsicht könnte ein Saunabesuch noch gut sein in Zeiten von COVID-19?

Der starke Wärmereiz – und auch der übliche deutliche Kältereiz nach jedem Saunagang haben zuverlässig und unmittelbar Auswirkungen auf den Teil unseres Immunsystems, der aktuell besonders wichtig ist, das angeborene oder unspezifische Immunsystem. Hier stürzen sich weiße Blutkörperchen, insbesondere sog. Killerzellen auf “neue” Eindringlinge, also unbekannte Krankheitserreger. Diese Immunzellen arbeiten besonders gut bei erhöhter Körpertemperatur, weshalb die Natur die Entwicklung von Fieber erfunden hat. Man weiß schon recht lange, dass dadurch solche Immunzellen aktiviert werden²,³. Und dies konnte schon unmittelbar nach einem einmaligen Saunabesuch beobachtet werden¹.

Welche Wirkung können, die beim Aufguss in der Sauna hinzugefügten ätherischen Öle haben?

Klar, der Geruch vieler ätherischer Öle wird von den meisten Menschen als angenehm empfunden. Es gibt aber auch wissenschaftliche Untersuchungen, die zeigen, dass ätherische Öle vielfältige und relevante positive Wirkungen auf dieGesundheit haben. Beispielsweise gegen Bakterien und Pilze, aber auch gegenüber Viren und hier konkret gegenüber sog. RNA-Viren, zu denen auch die Coronaviren gehören⁴.

Auch die Salzinhalation in der Sauna kann positive Wirkungen auf den Krankheitsverlauf haben?

Das natürliche Heilmittel Sole und dessen Anwendung im Bereich der Lunge begeistert mich seit vielen Jahren. Bekannte Effekte des Sole-Aerosols lassen sich logisch und wissenschaftlich plausibel auf das Thema COVID-19 übertragen. Soletröpfchen wirken hygroskopisch, das heißt sie binden Feuchtigkeit aus der Umgebung. In der Lunge funktioniert das so: Lagert sich Salz ab, “zieht” es Wasser durch die Schleimhaut in das Lumen der Lunge. Dadurch wird der in den Bronchien wie Lungenbläschen liegende Schleim verflüssigt, Feinstaubteilchen werden gelöst und damit im wahrsten Sinne des Wortes die Lunge gereinigt. Übrigens hat hier die Technik der Trockensolevernebelung noch einen wichtigen zusätzlichen Vorteil.Wie tief Solepartikel in die Lunge gelangen, hängt entscheidend von ihrer Größe ab. Tröpfchen haben die Tendenz, sich aneinanderzulagern, sodass schnell relativ große Tropfen entstehen, die dann vorwiegend bis ausschließlich in Nase und oberen Anteilen des Rachens hängen bleiben. Moderne Geräte zur Trockensolevernebelung können demgegenüber eine Art SoleFeinstaub erzeugen, mit dem sich Wirkungen bis in die tiefen Bereiche der Lunge realisieren lassen.

Internet unter www.klafs.de

Covid-19: Bundeswehr Zentralkrankenhaus schafft Puffer

Koblenz (ots) Bisher hat die Corona-Krise die deutschen Krankenhäuser noch nicht an ihre Belastungsgrenzen geführt. Damit es erst gar nicht so weit kommt, hat das BundeswehrZentralkrankenhaus (BwZKrhs) in Koblenz die Aula des Hauses zu einer vierten Covid-19 Beatmungsstation umgewandelt. “Sie sehen hier die vierte Stufe eines Versorgungskonzeptes.

Generalarzt Dr. Almut Nolte ist stolz auf die enorme Leistung aller Beteiligten, welche die Aula in nur wenigen Tagen in eine weitere Covid-19 Station verwandelt haben. Quellenangabe: “obs/Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst/Michael Laymann”

Durch die leidvolle Erfahrung unserer Nachbarstaaten haben wir uns damit beschäftigt, was wir tun können, wenn es immer mehr Patienten gibt und die normalen Intensivkapazitäten ausgereizt sind”, erklärt Generalarzt Dr. Almut Nolte, Kommandeurin und Ärztliche Direktorin des Krankenhauses. Für diesen Fall habe man im BundeswehrZentralkrankenhaus ein Stufenkonzept entwickelt, so Dr. Nolte. Das Konzept sieht vor, bei drei voll belegten Covid-19-Intensivstationen immer noch einen Bereich in der Hinterhand zu haben, auf den man ausweichen könnte.

Aufbau der Infrastruktur in kürzester Zeit

Eine COVID-19 Beatmungsstation im BundeswehrZentralkrankenhaus Quellenangabe: “obs/Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst/Michael Laymann”

Ein interdisziplinäres Team hat diese vierte Stufe innerhalb von sechs Arbeitstagen aufgebaut. Das sei eine phänomenale Teamleistung über mehrere Organisationsbereiche und Dienststellen hinweg gewesen, erklärt Dr. Nolte. Aufgrund dessen, dass in der Aula keine Infrastruktur für eine medizinische Abteilung vorhanden gewesen ist, waren hier zu Anfang neben dem militärischen und medizinischen Personal vor allem Handwerker tätig. Hier kam das Bundeswehrdienstleistungszentrum zum Einsatz. Regierungsamtsrätin Astrid Schmitz-Frensch vom Bundeswehrdienstleistungszentrum Koblenz erklärt: “Hier im speziellen Fall waren das Maler, Maurer, Schreiner und Elektriker. Dazu kamen noch die externen Handwerksbetriebe, die sehr gut und sehr schnell gearbeitet haben. Das ging von der Abdeckung des Fußbodens bis zur Errichtung von Trockenbauwänden innerhalb von zwei, drei Tagen. Alles ging Hand in Hand und hat wunderbar funktioniert.”

Eine eigene kleine Apotheke

Oberstabsapotheker Peter Langer war an der materiellen Ausstattung für die in der Aula neu errichtete Station mit zwanzig Betten maßgeblich beteiligt: “Wir haben die Erstausstattung der Einrichtung mit Arzneimittel und Medizinprodukten gewährleistet, die für den Betrieb benötigt werden. Sofern die Aula in Betrieb geht, stellen wir auch die Folgeversorgung sicher.” Das werde mit dem Personal und Material der Apotheke im BundeswehrZentralkrankenhaus geleistet, so Langer. Tatkräftige Unterstützung bei der Sauerstoffversorgung gab es durch das benachbarte Sanitätsregiment. Und wie in allen Bundeswehrkrankenhäusern sind zurzeit auch im Koblenzer Haus vermehrt Reservistinnen und Reservisten sowie Sanitätsoffizieranwärterinnen und Sanitätsoffizieranwärter tätig, die nun neben der Krankenhaus-Apotheke auch im Bereich der Sauerstofferzeugung die vorhandenen Kräfte unterstützen, erklärt Langer.

Als Facharzt koordinieren können

Oberfeldarzt Dr. Dennis Ritter, Leitender Oberarzt der Klinik Xb im BwZKrhs würde für den Fall, dass die vierte Eskalationsstufe greift, die Leitung über die Station in der Aula übernehmen. “Wenn wir hier zwanzig Beatmungspatienten versorgen müssen, dann bedeutet das natürlich eine enorme Verantwortung auf der einen Seite, auf der anderen Seite muss man als Facharzt auch koordinierend tätig sein.” Immer den Überblick zu bewahren, würde die große Herausforderung werden. Man habe sich im Zusammenhang mit der drohenden Corona-Pandemie sehr früh im Rahmen der Krankenhauseinsatzleitung mit dieser Thematik befasst und überlegt, worauf sich das Krankenhaus einstellen müsse, so Dr. Ritter. So sei man zu dem Schluss gekommen, dass es nötig sei, einen Puffer zu schaffen.

Vierte Stufe der Katastrophenmedizin

Drei Eskalationsstufen mit verschiedenen Intensivbereichen gibt es im Krankenhaus. Und erst wenn all diese belegt sind und immer noch mehr Patienten ins BwZKrhs gebracht werden, dann wird die Station in der Aula genutzt. “Ich hoffe, dass wir nie auf diese Einrichtung zugreifen müssen,” gibt Generalarzt Dr. Nolte zu bedenken. Diese Reserve sei für die Stufe vier in der Katastrophenmedizin vorgesehen. Dabei werde der Anspruch auf Individualmedizin aufgegeben, so Dr. Nolte. Dies komme aber erst zum Tragen, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgereizt sind, erklärt die Kommandeurin des BundeswehrZentralkrankenhauses.

Web: bundeswehr.org

Corona: Mundschutz ist wichtig – Mundhygiene und Mikrosilber sind essenziell

Solingen (ots) Eine wirksame Barriere durch die Mundschleimhaut und ein intaktes orales Immunsystem sind wichtig zum Schutz vor einer Infektion mit Coronaviren, so ein aktuelles Statement chinesischer Wissenschaftler. Diese Aussage ist ernst zu nehmen, wenn die Corona-Maßnahmen gelockert werden. Denn der empfohlene Mundschutz reduziert zwar die Menge freigesetzter Viren, hält diese aber nicht vollständig zurück. Ein schnell durchführbarer Speicheltest diagnostiziert, wie stabil das orale Immunsystem ist; Mundspülungen mit Mikrosilber wirken aktiv gegen Coronaviren.

PerioSafe® Mundgesundheitstest und COViD-19.
Quellenangabe: “obs/dentognostics GmbH”

Die Mundhöhle ist die Haupteintrittspforte für das Coronavirus

Die Mundhöhle ist die wichtigste Eintrittspforte für das Coronavirus SARS-CoV-2. Ausschlaggebend dafür sind die im Mund befindlichen Rezeptoren, die das Virus benötigt, um in den Körper zu gelangen. In den Körperzellen vermehrt sich das Virus und erreicht schließlich die Lunge. Deshalb ist ein gesundes orales Immunsystem eine erste Hürde für die Viren. (1)

aMMP-8 Speicheltest misst die Gesundheit des oralen Immunsystems

Wie gesund das orale Immunsystem ist, bestimmt ein einfacher Speicheltest in nur fünf Minuten.

Der sogenannte aMMP-8 Test misst, ob im Mund Gewebeabbau stattfindet. Wird Kollagen abgebaut, ist die Mundschleimhaut durchlässig für Viren und andere Krankheitserreger.

Der Test wurde von Forschern der Universität Helsinki und deutschen Biotech-Experten entwickelt und hat weltweit in über 400 Studien bewiesen, dass er den Zustand des oralen Immunsystems zuverlässig bestimmt.

So einfach wie ein Schwangerschaftstest

Der Test ist als Selbsttest mit Ja/Nein Ergebnis für zuhause erhältlich (PerioSafe® Home; Bezugsquelle: https://www.mundgesundheitstest.de) oder als Profiversion für Zahnmediziner und Mediziner mit quantitativer Auswertung (Oralyzer®-Technologie). Ärzte, die den aMMP-8 Profitest anbieten, sind auf der Internetseite https://www.dentognostics.de/praxis-finder zu finden.

Gesundes orales Immunsystem mit Mikrosilber

Mikrosilber reduziert nicht nur die Anzahl schädlicher Bakterien, sondern zeigt auch eine antivirale Wirkung. (2) Eine aktuelle Testreihe in einem deutschen Prüflabor hat gerade die antivirale Wirkung von MicroSilver BG(TM) auf Coronaviren belegt. Die korallenartige Struktur des Silbers haftet mit kleinen Widerhaken Stunden bis Tage an der Mundschleimhaut und setzt kontinuierlich Silberionen frei. Die regelmäßige Anwendung von Mundspülungen mit Mikrosilber (PerioSafe® Mundspülung) kann deshalb die Anzahl der Viren bereits beim Eindringen in die Mundhöhle reduzieren und diese unschädlich machen.

Eine klinische Studie belegt außerdem, dass Silberionen aus der PerioSafe® Zahncreme bis zu 12 Stunden auf schädlichen Bakterien im Mundraum nachweisbar sind und auf diese Weise Plaque und Gewebeabbau an der Mundschleimhaut verringern und die Barrierefunktion der Mundschleimhaut stärken.

Orale Prävention in Corona-Zeiten

Die regelmäßige Bestimmung der Mundgesundheit mit dem aMMP-8 Test und die Anwendung von Mundspüllösung mit Mikrosilber liefern gemeinsam im Zuge der Corona-Pandemie einen wichtigen Baustein bei der Prävention dieser Virusinfektion.

Bezugsquelle: https://www.mundgesundheitstest.de/

Millionen Einweg Community-Masken für die Hansestadt sind ab sofort verfügbar

Hamburger Großhändler PrimeGuest hat vorgesorgt.

Hamburg (ots) Auf die Einführung der Maskenpflicht im Rahmen der Covid-19 Pandemie ist der Hamburger Table Top Großhändler PrimeGuest bestens vorbereitet: “Wir können auf den bevorstehenden Run auf Einweg Behelfsmasken oder Community-Masken unmittelbar reagieren und auf einen Lagerbestand von mehreren Millionen Stück zurückgreifen” meldet PrimeGuest Geschäftsführer Eric Rech.

Die Maskenpflicht kann kommen: Der Hamburger Großhändler PrimeGuest verfügt über einen Bestand von mehreren Millionen Einweg Community-Masken für die Hansestädter. Quellenangabe: “obs/PrimeGuest”

In Anbetracht der Tatsache, dass auch andere Bundesländer vor Einführung der Maskenpflicht stehen, ist diese unmittelbare Verfügbarkeit vor Ort ein echter Vorteil für Unternehmen und Bürger der Hansestadt.

Die derzeit lieferbaren Einweg-Behelfsmasken sind in verschiedenen Varianten vorrätig und stammen aus der Produktion eines Partnerunternehmens in Deutschland. Dieser Hersteller hat bereits mehrere Millionen dieser auch als Alltagsmasken bezeichneten Behelfsmasken im In- und Ausland ausgeliefert. Die Produktion läuft seit Wochen auf Hochtouren und Kapazitäten werden, so Eric Rech, beim Hersteller weiter ausgebaut. So könne mittelfristig auch der Bedarf in anderen Bundesländern abgedeckt werden.

Die Community-Masken des Hamburger Großhändlers bestehen aus einem hydrophoben Vliesmaterial für unterschiedliche Schutzanforderungen. Lieferbar sind derzeit sowohl einfache Behelfsmasken, als auch medizinische OP-Masken und FFP2-Masken. “Unser Produktionspartner verfügt über die entsprechenden Kapazitäten, auch kurzfristig größere Anfragen schnell und zuverlässig zu bedienen” versichert Eric Rech.

Sein Unternehmen sei zudem in der Lage, auch auf die gestiegene Nachfrage nach Einweg-Handtüchern, Wisch- und Reinigungstüchern für Desinfektionssysteme und Einweg-Bettwäsche für Krankenhäuser, Altenheime und Notfallzentren zeitnah zu reagieren, bekräftigt Rech. Für ihn gilt gerade in diesen Zeiten, dass besondere Situationen besondere Lösungen erfordern. Daraus resultiert auch, dass sich in dieser Zeit bei PrimeGuest Umsatzschwerpunkte verschoben haben und die Versorgung der Hamburger mit Community-Masken und Einweg Behelfsmasken auch im angeschlossenen Onlineshop www.serviettendirekt.de einen größeren Raum einnimmt.

www.primeguest.de

www.serviettendirekt.de

Das Nichtrauchertagebuch zur Corona-Krise

Ein Tagebuch zum Mitmachen und Selbstoptimieren

Isernhagen (ots) Für Raucher birgt die Corona-Isolation die einmalige Möglichkeit, dauerhaft auf Zigaretten zu verzichten. Der Ausnahmezustand ist die Grundlage für die Idee eines neuartigen Nichtrauchertagebuchs, das jetzt im CR2-Media-Verlag erschienen ist.

Autorin Dorothea Haase. Quellenangabe: “obs/CR2-Media/Siena Renner”

Verfasst hat das Buch die Autorin Dorothea Haase. “Alle Menschen verbringen aktuell mehr Zeit zu Hause. So ging es mir auch. Ich habe die Zeit genutzt, um mit dem Rauchen aufzuhören. Ich habe das Buch zunächst für mich geschrieben. Jetzt möchte ich diese Erfahrung mit vielen weiteren Betroffenen teilen,” so Haase.

Das Buch bietet magische Tipps und Tricks für den Rauchstopp, energetische Anleitungen, hilfreiche Informationen, nützliche Listen, alternative Beschäftigungsvorschläge und motivierende Sprichwörter für jeden Tag. Es handelt sich um eine Kombination aus einem klassischen Tagebuch und vielen gesammelten, einfachen Tricks, die sich schnell und konkret anwenden lassen.

Die Kinder- und Sachbuchautorin Dorothea Haase ist nun seit vielen Wochen rauchfrei: “Sie sind plötzlich nicht mehr fremdbestimmt und haben viel mehr Energie. Man bekommt mehr Luft. Das Buch ist geschrieben von einer Betroffenen für andere Betroffene. Mir hat es geholfen, über die wichtigen ersten Tage zu kommen und ich hoffe, dass es möglichst vielen anderen genauso hilft wie mir.”

Titel: “Das Nichtraucher Tagebuch zum Selbstausfüllen. Dein Start in ein glückliches, freies Leben ohne Nikotin mit energetischer Unterstützung” ist erschienen im CR2-Media-Verlag.

Es beinhaltet 82 Seiten und kostet 5,90EUR; Bestellbar ist das Buch unter: http://ots.de/sOf6Px

Blickwinkel: Heuschnupfen – was im Kampf gegen Pollen helfen kann

Saarbrücken (ots) Frühlingsgefühle äußern sich für Allergiker auf besondere Art. Statt des Kribbelns im Bauch kribbelt die Nase, die Augen tränen und der Hals kratzt. Dabei werden die Rahmenbedingungen für Heuschnupfen-Geplagte nicht besser: Milder werdende Winter verlängern die Pollensaison, Feinstaub und Abgase belasten die Atemwege zusätzlich. Was kann man tun? Auch abseits von Medikamenten gibt es Methoden, das Leiden zu lindern. CosmosDirekt, der Direktversicherer der Generali in Deutschland, hat einige zusammengestellt

Vorsicht Natur: Wenn der Heuschnupfen die Freude am Frühling trübt. (Fotoquelle: Adobe Stock). Quellenangabe: “obs/CosmosDirekt/CosmosDirekt/Adobe Stock”

Ein Spaziergang durch den Wald, eine Radtour über die Felder oder Toben mit den Kleinen im Garten. Gerade im Frühling und Sommer sind das eigentlich tolle Aktivitäten – nicht so für Allergiker. Sie müssen sich bei jedem Gang aus dem Haus für die Begegnung mit lästigen Störenfrieden rüsten: Pollen. Abseits der Einnahme von Medikamenten gibt es einige Tipps und Tricks, um der Allergie ein Schnippchen zu schlagen.

WISSEN, WAS STÖRT

Zunächst muss man wissen, auf welche Stoffe genau der eigene Körper allergisch reagiert – und mit welcher Heftigkeit. Einen entsprechenden Test machen spezialisierte Allergologen, HNO-Ärzte und manche Hausärzte. In Absprache mit ihnen kann man auch festlegen, ob eine Sensibilisierung mit dem allergieauslösenden Stoff oder eine passende medikamentöse Therapie zur Linderung der Beschwerden nötig ist. Anschließend gehört der Blick auf den Pollenflugkalender für viele Allergiker zur täglichen Routine: Sie macht den Alltag planbar. Passend für unterwegs gibt es den auch integriert in verschiedenen Allergie-Apps, die die Luftqualität und -zusammensetzung standortgenau angeben können.

BESSER DURCHATMEN

Die Pollenbelastung erreicht in Stadt und Land zu unterschiedlichen Tageszeiten ihren Höhepunkt. Während sie in ländlichen Gegenden morgens am höchsten ist, ist das in der Stadt abends der Fall. Das liegt u. a. daran, dass sich Pollen bei wärmeren Temperaturen besser verbreiten können. In der Stadt speichern Gebäude und Straßen die Wärme tagsüber und lassen sie erst im Laufe der Nacht langsam entweichen. Die niedrigste Pollenkonzentration und somit die beste Zeit zum Lüften liegt in der Stadt zwischen 6:00 und 8:00 Uhr, auf dem Land zwischen 19:00 und 24:00 Uhr. Nachts sollten die Fenster lieber geschlossen bleiben, um zu vermeiden, dass sich die Pollen in der Wohnung verteilen.

Pollen können auch über andere Wege in die Wohnung gelangen: Sie haften an Kleidung, kleben an Schuhsohlen, setzen sich in den Haaren fest. Daher sollte man die Wäsche lieber drinnen als draußen trocknen, keine getragene Kleidung im Schlafzimmer ablegen und die Schuhe an der Wohnungstüre ausziehen. Besser schläft es sich auch mit gewaschenen Haaren. Bei längerem Aufenthalt im Freien sollte möglichst wenig mit ins Haus gebracht werden, damit die Symptome nicht auch drinnen anhalten.

Auch das Wetter kann einen großen Einfluss auf Allergiker haben. Zwar verbessert Regen grundsätzlich die Luftqualität, da er die Luft von Pollen und anderen Schadstoffen reinigt. Bei starkem Regen und Gewitter tritt jedoch ein gegenteiliger Effekt ein: Die Pollen quellen durch den Regen auf, werden aus größerer Höhe auf den Boden geschleudert, platzen dort und geben so eine hohe Konzentration an allergieauslösenden Stoffen, sogenannte Allergene ab, die vom Wind umhergewirbelt und vom Menschen eingeatmet werden. Bei starkem Regen empfiehlt es sich daher, lieber in geschlossenen Räumen zu bleiben und auch nach Abklingen des Regengusses noch ca. 30 Minuten abzuwarten, bis sich die Allergene verzogen haben

ALLERGIE UND SPORT

Während der Heuschnupfenzeit ist der Körper eines Allergikers auf Hochtouren damit beschäftigt, die ungebetenen Eindringlinge zu bekämpfen. Eine zusätzliche Belastung durch Sport im Freien ist in diesen Fällen kontraproduktiv. Im schlimmsten Fall kann dies zu einer Verschlimmerung der Symptome führen. Bei hoher Pollenbelastung sollte man also lieber auf starke körperliche Aktivität im Freien verzichten und den Sport nach innen verlegen. Auch abrupte Wechsel zwischen Ruhe und Belastung sollten vermieden werden, weil die Atemwege empfindlich reagieren könnten. Das heißt: Vor dem Workout das Aufwärmen nicht vergessen und anschließend mit einem Cool-down wieder runterkommen.

BESSER ESSEN

Was viele nicht wissen: Die Allergene von Pollen können jenen in Lebensmitteln sehr ähnlich sein. So ähnlich, dass das Immunsystem sie nicht unterscheiden kann. Dieses als Kreuzallergie bekannte Phänomen führt dazu, dass Betroffene beim Verzehr von rohen Äpfeln, Nüssen oder anderem Kern- und Steinobst einen Juckreiz an Gaumen, auf der Zunge oder den Lippen verspüren. Kreuzallergien entstehen am häufigsten aus einer Allergie gegen sogenannte Frühblüher wie Birke, Erle oder Hasel. Ganz verzichten müssen Allergiker aber nicht unbedingt. Die Verträglichkeit von Äpfeln kann von der Sorte abhängen. Als Grundregel gilt: Alte Apfelsorten werden von Allergikern tendenziell besser vertragen. Zudem zerstört Hitze die allergieauslösende Komponente des Apfels. Deshalb vertragen viele Allergiker Apfelkuchen oder Apfelmus meist ohne Probleme.

DEN POLLEN ENTFLIEHEN

Wenn die aktuellen Reiseeinschränkungen wieder gelockert sind, lohnt sich ein Urlaub am Meer oder in den Bergen – denn so kann man der Pollenbelastung gut entkommen. Das Hochgebirge ab 2.000 Metern eignet sich generell zum Aufatmen, weil dort weniger Bäume gedeihen. Und weil die Gräserblüte in den Alpen zwar intensiv, aber sehr kurz ist, ist die Luft in Höhen ab 1.400 Metern ab Juli vergleichsweise pollenarm. Auch in Deutschland kann man allergiefreundlich Urlaub machen: Die Stiftung ECARF (European Center für Allergy Research Foundation) hat heilklimatische Kurorte zertifiziert, die sich für Allergiker eignen, z. B. die Nordseeinseln Borkum und Helgoland. Ein paar Regeln gibt es beim Reisen dennoch: Gräser- und Getreideallergiker sollten nicht von April bis Juni in Mittelmeerländer reisen, gleiches gilt für Nordeuropa in Juni und Juli. Für Birkenpollenallergiker ist Skandinavien mit seinen vielen Birken bis in den Sommer hinein tabu. Dafür finden sie Südwesteuropa, am südwestlichen Mittelmeer oder auf den Kanarischen Inseln pollenarme Luft. Und: Am meisten lohnt sich der Urlaub grundsätzlich dann, wenn man durch die Auswahl des Zeitraums der stärksten Pollenflugzeit zu Hause aus dem Weg gehen kann.

www.cosmosdirekt.de
www.generali.de

Industrielle Covid-19-Projekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Berlin und Wien (ots) Die ganze Welt hofft auf therapeutische Medikamente und Impfstoffe gegen die von SARS-CoV-2 verursachte Corona-Krankheit Covid-19. Forschende Pharma- und Biotech-Unternehmen in Deutschland,

Standortkarte: Unternehmensprojekte für Impfstoffe und Medikamente gegen Covid-19 in Deutschland, Österreich und der SchweizQuellenangabe: “obs/vfa – Verband forschender Pharma-Unternehmen/vfa / BIO Deutschland / PHARMIG”

Österreich und der Schweiz spielen dabei eine wichtige Rolle. Die gemeinsame interaktive Standortkarte von BIO Deutschland, PHARMIG und vfa zeigt, wo Unternehmen in diesen drei Ländern daran arbeiten. Sie findet sich unter:

- www.vfa.de/corona-karte
- https://www.biodeutschland.org/de/standortkarte-fuer-therapie-und-impfstoffe.html 

Die Karte wird kontinuierlich weiter aktualisiert. Sie erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Unternehmen in den drei Ländern decken das ganze Spektrum der Arzneimittelentwicklung gegen Covid-19 ab:

-  7 Unternehmen arbeiten an Impfstoffen, 
-  5 Unternehmen erproben, ob sich gegen andere Krankheiten zugelassene oder schon weit entwickelte Medikamente auch gegen Covid-19 einsetzen lassen, 
-  15 Unternehmen entwickeln neue Medikamente gegen Covid-19, 
-  12 Unternehmen tragen mit ihren Projekten dazu bei, dass andere Unternehmen Impfstoffe und therapeutische Medikamente entwickeln können.  

Dabei kooperieren sie intensiv untereinander und mit Unternehmen und Forschungsinstituten weltweit, um Kompetenzen, Ideen und technische Ressourcen schnellstens zu bündeln.

Weitere Informationen zu Covid-19:

- www.pharmig.at/Covid-19
- www.vfa.de/coronavirus
- https://www.biodeutschland.org/de/nachrichten/corona-spezial.html 

Statische Fassung der Standortkarte:

- www.vfa.de/corona-karte-impfstoffe-medikamente.jpg