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mal ehrlich … was macht Corona mit uns?

SWR Bürgertalk am Mi., 8.4.2020, 20:15 Uhr live im SWR Fernsehen Bürger*innen, Expert*innen und Politiker*innen im Gespräch mit Florian Weber

Mainz (ots) Mit dem Corona-Virus und den dramatischen Folgen beschäftigt sich die Ausgabe von “mal ehrlich …” am 8. April: “Was macht Corona mit uns?” lautet dann die Frage, die Florian Weber mit seinen Gesprächsgästen diskutiert. Die Sendung wird ohne Studiopublikum stattfinden, kommt live aus der Alten Feuerwache in Mannheim und beginnt, jetzt 90-minütig, bereits um 20:15 Uhr.

SÜDWESTRUNDFUNK mal ehrlich … – Der SWR-Bürgertalk mit Florian Weber Bürgerinnen und Bürger aus dem Südwesten nehmen im Politiktalk ,,mal ehrlich …” zum jeweiligen Thema mit ihren Sichtweisen einen Praxis-Check. dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: “obs/SWR – Südwestrundfunk/Alexander Kluge”

Das Coronavirus breitet sich weiter rasant aus. Die Schutzmaßnahmen in Deutschland werden drastischer. Nicht die großen Banken und Finanzinstitute sind in dieser Krise systemrelevant, sondern viele Berufstätige, die eher fern von Geld und Macht ihrer Arbeit nachgehen. Plötzlich gehören zum Beispiel Pflegerinnen und Pfleger, Erzieherinnen und Erzieher zu den “Schlüsselberufen” in Deutschland. Vor allem in ihren Händen und Köpfen liegt das Funktionieren einer vom Virus massiv bedrohten Gesellschaft. Wie arbeiten Mitglieder von Schlüsselberufen in dieser Corona-Krise? Wie organisiert eine Kommune diesen Ernstfall? Welche gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und medizinischen Folgen hat die Pandemie für uns alle?

90-minütiger Live-Talk startet schon um 20:15 Uhr Mit diesen und weiteren Fragen wendet sich Moderator Florian Weber im SWR Bürgertalk “mal ehrlich … was macht Corona mit uns?” an Betroffene. Prof. Peter Bofinger (Wirtschaftswissenschaftler) und Dr. Frank Bräutigam (ARD-Rechtsexperte) stehen im Gespräch ebenso zur Verfügung wie die Politiker Anne Spiegel, Spitzenkandidatin der Grünen für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, und Steffen Bilger (CDU), Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium.

Die Sendung findet ohne Studiopublikum statt und läuft am 8. April live und bereits ab 20:15 Uhr im SWR Fernsehen. Auch ist die Sendung länger als sonst: 90 Minuten.

Auch die Zuschauerinnen und Zuschauer zuhause können sich aktiv am SWR Bürgertalk beteiligen und den Expertinnen und Experten der Sendung ihre Fragen vorab per Mail zusenden. Ab 1.4. wird dafür unter https://www.swrfernsehen.de/ ein Kontaktformular zur Verfügung stehen.

Mit Wirkung durch die Krise führen

PRECIRE stellt kurzfristig Kommunikationstool für einen Monat kostenfrei bereit.

Aachen (ots) “Stay at home” und “Flatten the curve”! Nie war es wichtiger als in diesen Tagen, Menschen über Kommunikation zu einer gemeinschaftlichen Aktion mit nur einem gemeinsamen Ziel zu bewegen.

Mit Wirkung durch die Krise führen / PRECIRE stellt kurzfristig Kommunikationstool für einen Monat kostenfrei bereit Quellenangabe: “obs/PRECIRE Technologies GmbH”

In Krisenzeiten braucht es Führung. Das gilt für die Politik genauso wie für die Wirtschaft. Wirkungsvolle Kommunikation ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor, um Menschen zu erreichen und zu mobilisieren. Die PRECIRE Technologies GmbH stellt kurzfristig ein Unterstützungsangebot zur Verfügung: das für einen Monat kostenfreie Tool PRECIRE engage hilft Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen, ihre Kommunikation wirkungsvoll und zielführend zu gestalten. Unternehmen, Mitarbeiter und Helfer aus dem Gesundheitswesen können PRECIRE engage sogar ein halbes Jahr ohne zusätzliche Kosten nutzen.

Führen im digitalen Raum

Kommunikation in Unternehmen findet aktuell fast ausschließlich digital statt. Neben Gesprächen in Videokonferenzen und Telefonaten spielt die schriftliche Kommunikation via E-Mail eine Hauptrolle. Ganze Unternehmen und Teams werden in diesen Tagen so gelenkt und informiert. Für Führungskräfte bedeutet diese Einseitigkeit in der Kommunikation eine extreme Herausforderung. Es ist eine Grenzsituation, die weder in den besten Seminaren und Trainings simuliert wurde noch mit jahrelanger Führungserfahrung zu kompensieren ist. Und dennoch wird von allen, die in Führung sind, erwartet, dass sie sich in ihrem Home-Office schnell in die neue Situation hineinfinden. Sie sind verantwortlich für die Aufrechterhaltung des Betriebs, die Kommunikation von einschneidenden Veränderungen, die Motivation der Mitarbeiter und die Erhaltung des Vertrauens von Kunden und Dienstleistern. Das tägliche Meistern der Corona-Krise tangiert nahezu alle Unternehmensbereiche.

Die unterschätzte Wechselwirkung schriftlicher Kommunikation

Wenn Kommunikation plötzlich zu einem wesentlich größeren Teil schriftlich stattfindet, steigt das Risiko, dass Absender und Empfänger nicht das gleiche Verständnis von den Inhalten in ihrer Interaktion haben. Mit E-Mails, Pressemitteilungen und Informationen im Intranet oder Internet können Botschaften in kurzer Zeit einer breiten Empfängerschaft zugänglich gemacht werden. Jederzeit kann darauf über digitale Kommunikationskanäle schnell reagiert werden. Nicht zu unterschätzen ist dabei die Grundstimmung des Schreibers beim Verfassen eines Textes. Allzu oft passiert das unter Zeitdruck oder im Stress. Das hat Auswirkungen auf Wortwahl und Formulierungen, und es kommt zwischen Sender und Empfänger schneller zu Missverständnissen. Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, dass eine Führungskraft und jeder der kommuniziert, eine positive Grundhaltung ausstrahlt und mit dem für Krisenzeiten notwendigen Kommunikationsstil das Team motiviert, steuert und unterstützt. Das gilt für die mündliche wie die schriftliche und für die analoge wie die digitale Kommunikation.

Mit dem richtigen Kommunikationsstil durch die Krise führen

Je länger eine Krise andauert, umso wichtiger ist die nachhaltige Verstärkung der Wirkungskraft einer Person. “Auf vielen Führungskräften lastet in diesen Tagen eine enorme Verantwortung im Krisenmanagement und in der Aufrechterhaltung von Unternehmen. Sie müssen fast ausschließlich auf dem digitalen Wege ihre Mitarbeiter zum erforderlichen Tun bewegen. Die richtige Ansprache zu jeder Zeit ist erfolgskritisch”, so Thomas Belker, CEO von PRECIRE.

Das vor dem Hintergrund der Krise entwickelte Tool PRECIRE engage unterstützt Unternehmen, Organisationen und Individuen in ihrer schriftlichen Kommunikation, unabhängig ob E-Mails, Vorlagen für Reden und Ansprachen oder andere schriftliche Korrespondenzen. “Binnen einer Woche haben wir mit unserem Expertenteam aus Psychologen und Informatikern PRECIRE engage als kurzfristige Maßnahme herausgebracht, um ein schnelles Angebot zu schaffen, das in Deutsch und Englisch verfügbar ist. Es ist uns ein Anliegen, mit unserer Kompetenz einen solidarischen Beitrag zu leisten. Wir stellen gerne das Herzstück unserer Sprachanalyse zur Verfügung, damit Führungskräfte in Unternehmen entlastet werden und in dieser Hochphase der Krise sicher und zielführend ihren Aufgaben nachkommen können. Besonders unterstützen wollen wir mit PRECIRE engage auch den Gesundheitssektor, in dem jetzt ein äußerst hohes Kommunikationsvolumen mit kritischen und sensiblen Inhalten zu verzeichnen ist “, erläutert Thomas Belker.

PRECIRE bietet Sprachanalyse zur Unterstützung von Krisenkommunikation an

Mit der weltweit größten Studie zur Verbindung von Psychologie und KI hat PRECIRE eine Technologie geschaffen, die kommunikative Wirkung objektiv misst. PRECIRE engage fokussiert auf Wirkungsfaktoren, die laut Studien für eine optimale Kommunikation in unsicheren Situationen hilfreich sind: motivierend, unterstützend und zielorientiert.

Das Tool hilft, den richtigen Ton in schriftlicher Kommunikation während der Krise zu treffen. Dafür kopiert der Verfasser den Text aus dem Ursprungsdokument direkt in PRECIRE engage. Entlang der drei Wirkungsfaktoren wird dieser ausgewertet und optimierungsbedürftige Formulierungen und Wörter werden zur Bearbeitung angezeigt.

Zur Nutzung von PRECIRE engage melden sich Interessierte auf der Website https://precire.com/engage/ einmalig an. PRECIRE engage kann dann kostenfrei für einen Monat genutzt werden. Ohne Kündigung verlängert sich die Nutzung um weitere 5 Monate für insgesamt 29,20 Euro. Für Unternehmen aus dem Gesundheits- und Pflegesektor verlängert sich die Nutzung von PRECIRE engage mit einem Gutschein kostenfrei. Die Anmeldung ist bis zum 30. April 2020 möglich.

Weitere Informationen unter www.precire.com

Trotz Corona-Krise keine Zeit für Lethargie: Mank startet erfolgreich die Produktion von Einwegmasken

Erste Auslieferungen erfolgt – In Kürze auch FFP2 Masken verfügbar

Dernbach/WW. (ots) Mit einem Ausbau und der Steigerung seiner Produktionskapazitäten im Converting-Bereich reagiert das mittelständische Familienunternehmen Mank aus Dernbach im Westerwald auf die besonderen Anforderungen in Zeiten von COVID-19.

Mank Atemschutz Masken bestehen aus Vlies in verschiedenen Lagenzahlen für unterschiedliche Schutzanforderungen. Quellenangabe: “obs/Mank Designed Paper Products”

“Die Ausbreitung der Corona-Pandemie hat zu einer verstärkten Nachfrage von Institutionen, Gemeinden und dem Fachhandel nach Einweg-Hygieneprodukten geführt. Um diesen Bedarf zuverlässig decken zu können, haben wir in den letzten Wochen unseren Maschinenpark umgerüstet und sind jetzt in der Lage, die dringend benötigten Einweg-Schutzmasken in verschiedenen Ausführungen zu produzieren” berichtet Mank Geschäftsführer Lothar Hümmerich.

Anders als bei den derzeit häufig angebotenen genähten Stoffmasken bestehen die Mank Masken aus Vlies in verschiedenen Lagenzahlen für unterschiedliche Schutzanforderungen. Die künftige Produktpalette reicht dabei von der einfachen Mund-Nasen-Schutzmaske (Spuck- und Tröpfchenschutz) in verschiedenen Versionen über eine Variante, die der herkömmlichen OP-Maske gleicht, bis hin zur FFP2 Schutzmaske.

Man ist bei Mank Converting sowohl in punkto Mitarbeiter, als auch beim technischen Know-How sehr gut aufgestellt und hat kurzfristig die Möglichkeit, auch größere Anfragen schnell und zuverlässig zu bedienen. Mank hat sich nicht nur als Hersteller von Tischprodukten aller Art, sondern auch im Converting Segment seit vielen Jahren mit Reinigungs- und Hygieneprodukte für Industrie, Medizin und Handel weltweit einen Namen geschaffen. “Bereits in dieser Woche konnten die ersten Mundschutzmasken aus der Westerwälder Produktion an heimische Unternehmen, wie die Großbäckerei Scheffel und die REWE Märkte Müller ausgeliefert werden”, berichtet Geschäftsführer Lothar Hümmerich.

Um die erhöhte Nachfrage auch mittel- und langfristig decken zu können, wird derzeit der Maschinenpark des Unternehmens für die Produktion der dringend benötigten Einwegmasken weiter umgerüstet und ausgebaut. Der Bedarf an Einweg-Hilfsmitteln, wie Einweg-Handtüchern, Wisch- und Reinigungstüchern für Desinfektionssysteme und Einweg-Bettwäsche für Krankenhäuser, Altenheime und Notfallzentren wächst sprunghaft und kann bereits heute von Mank gedeckt werden. Flexibilität zahlt sich jetzt aus: Mit dem plötzlichen Einbrechen der Absatzzahlen im klassischen Gastronomiegeschäft bei TableTop-Produkten seit Beginn der Corona-Krise macht sich nun die sprichwörtliche Mank Flexibilität bezahlt: “Natürlich sind auch bei uns Kurzarbeit und Produktionsausfälle ein Thema” beschreibt Geschäftsführer Lothar Hümmerich die Situation, “aber durch das zweite stabile Standbein des Unternehmens im Converting-Segment sowie den ebenfalls laufenden Onlineshop Sovieshop.de für Privatkunden besteht eine solide Basis für das Unternehmen!

“Schon immer hat Mank seine Stärken ausgespielt, wenn es galt, besondere Lösungen in besonderen Situationen zu entwickeln. Diese Erfahrung kommt dem mittelständischen Unternehmen aus Dernbach im Westerwald heute erneut zugute.

www.mank.de

Corona.KEX.net – Aktuelle Beschaffungsinitiative von Engpassartikeln zur Bekämpfung des Coronavirus

Aachen (ots) Aachener Konsortium stellt Hilfe bei der Beschaffung von Covid-19 Engpassartikeln zur Verfügung: digitale Plattform zur Bestellung und Lieferung für Krankenhäuser und Pflegestationen zur Behandlung des Coronavirus.

Corona.KEX.net – Aktuelle Beschaffungsinitiative von Engpassartikeln zur Bekämpfung des Coronavirus. Quellenangabe: “obs/KEX Knowledge Exchange AG”

Vor dem in Kürze zu erwartenden Höhepunkt der Covid-19 Pandemie und den damit verbundenen Herausforderungen für das Gesundheitssystem in Deutschland ist die koordinierte Beschaffung und Verteilung von Engpassartikeln wie Schutzkitteln, Desinfektionsmitteln, oder Masken von essentieller Bedeutung. Aktuell können die zuständigen Stellen diese Aufgabe aufgrund von Überlastung jedoch nicht bewältigen. Krankenhäuser etwa meiden Bestandsmeldungen, um einer möglichen Umverteilung solcher zuvorzukommen. Durch die Überlastung der Lieferketten treten mehr und mehr unseriöse Anbieter auf, die aus der aktuellen Krise Profit schlagen wollen. Dies führt zu Ungerechtigkeiten in der Verteilung, weil Waren nicht bedarfsgerecht und zu überhöhten Preisen zugeteilt werden.

Wichtig ist es daher, eine zentrale Koordination von wichtigen medizinischen Gütern, gestützt durch den Einsatz einer digitalen Plattform sicherzustellen, ein professionelles Beschaffungs- und Logistikmanagement aufzubauen und stabile lokale Lieferketten zu organisieren.

Das INC Invention Center mit Sitz auf dem RWTH Aachen Campus ist gerade in dieser schwierigen Zeit in der Lage, durch das Netzwerk von qualifizierten und innovativen Instituten, die Beschaffung wichtiger medizinischer Hilfsmittel, wie Masken und Kitteln aus dem asiatischen Raum kurzfristig zu organisieren. Gemeinsam mit der KEX AG initiierte das INC Invention aus diesem Grund die digitale Plattform Corona.KEX.net. Die digitale Plattform Corona.KEX.net, die die Beschaffung der medizinischen Versorgung digital abbildet, ist ab heute freigegeben. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen können sich ab sofort unter https://corona.kex.net/web/rescuesupply/registrierung/ akkreditieren und ihre Bedarfe anmelden. Die Logistik wird über das Partnernetzwerk Smart Logistik abgewickelt.

Der Bedarfskatalog wird unter Berücksichtigung der aktuellen Lage ständig ausgebaut und ist unter https://corona.kex.net/web/rescuesupply zu finden.

Verantwortlicher Leiter ist Toni Drescher, CEO der KEX Knowledge Exchange AG und Managing Director, INC Invention Center aus Aachen: “Zur Vermeidung von gefährlichen Engpässen in der Versorgung unserer Gesundheitseinrichtungen ist schnelles und entschlossenes Handeln erforderlich. Deshalb haben wir unsere Ressourcen auf dem RWTH Aachen Campus kurzfristig zusammengezogen, um durch Nutzung unseres Netzwerkes den Betroffenen schnelle und effektive Hilfe zukommen zu lassen.”

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen können sich anmelden unter: https://corona.kex.net/web/rescuesupply/registrierung/

Corona-Krise: “Ich halt euch nicht mehr aus!” SOS-Familientipps für konfliktreiche Zeiten

München (ots) Von der Corona-Krise zur Familienkrise ist es nicht weit. Die Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer weltweit hat Tipps für diese Zeit des erhöhten Streitpotentials.

Von der Corona-Krise zur Familienkrise ist es nicht weit. Die Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer weltweit hat Tipps für diese Zeit des erhöhten Streitpotentials. ZVeröffentlichung bitte unter Quellenangabe: “obs/SOS-Kinderdörfer weltweit/Katerina Ilievska”

Den Kindern ist langweilig, die Eltern müssen von zu Hause aus arbeiten und die Nachrichtenflut schürt Ängste. Familien stehen in den kommenden Wochen vor extrem großen Herausforderungen. Nicht alle erleben die Corona-Zeit mit Garten, Balkon, voller Tiefkühltruhe, Netflix-Abo und allen digitalen Möglichkeiten. Viele Familien trifft die Entschleunigung als Vollbremsung mit voller Wucht.

Existenzangst, Isolation und Überforderung machen aus der Corona-Krise schnell eine Familienkrise. Der rasante Anstieg der Scheidungsrate in China liefert bereits trauriges Zeugnis. Auch hierzulande befürchten Expertinnen und Experten, dass sich Konflikte in vielen Familien zuspitzen könnten. “Die lange gemeinsame Zeit auf engem Raum und die Unsicherheit, wie es weitergeht, sind der beste Nährboden für Gefühlsausbrüche und dicke Luft”, so Heidemarie Stuck, Pädagogische Leiterin im SOS-Kinderdorf Moosburg. “Streiten ist etwas völlig Normales. Sich in die Haare zu kriegen, wenn man unterschiedlicher Meinung ist oder die Emotionen hochgehen, muss einem keine Angst machen. Jedoch sollte ein gewisser Punkt nicht überschritten werden.”

Um mit der Situation gut umzugehen, haben die SOS-Kinderdörfer Tipps für Konfliktbewältigung in der Krisenzeit:

1 Geteiltes Leid

Die aktuelle Situation ist herausfordernd. Für Sie genauso wie für Ihr Kind. Stellen Sie sich Ihren eigenen Gefühlen und fragen Sie sich, was Sie verändern möchten. Die gleiche Frage stellen Sie Ihrem Nachwuchs. Vielleicht wollen Sie auch ein Ritual einführen, um sich nicht erst dann auszutauschen, wenn die Stimmung schon leidet. Besprechen Sie zum Beispiel jeden Tag beim Abendessen kurz mit Ihren Kindern, was an dem Tag schön war, was genervt hat oder ob sie etwas bekümmert. Seien Sie offen für die Wünsche Ihres Kindes und zeigen Sie Verständnis. Vielleicht lässt sich ein Kompromiss finden und auch wenn es nicht für alles eine Lösung gibt, tut es gut, Gefühle zu teilen.

2 Eine Pause einlegen

Schaffen Sie zwischendurch bewusst Abstand – so gut es eben in dieser Situation geht. Das kann für jedes Familienmitglied anders aussehen. Ein paar Minuten am offenen Fenster tief durchatmen, mit der Lieblingsmusik im Ohr eine Viertelstunde tanzen oder mit einem guten Buch ins Bett zurückziehen – oft reichen schon kleine Pausen und ein bisschen Zeit für sich allein, um sich zu beruhigen und positivere Gedanken zu fassen.

3 Regeln brechen

Lassen Sie in dieser Ausnahmesituation auch mal Fünfe gerade sein und schrauben Sie Ihren Anspruch runter, Haushalt, Heimschule, Homeoffice und Co perfekt machen zu müssen. Die ganze Familie muss sich derzeit einschränken. Zum Ausgleich darf es in manchen Bereichen ruhig etwas lockerer zugehen – zum Beispiel, wenn der Nachwuchs länger vor dem Fernseher sitzt als normal vereinbart oder Zähneputzen und Naschen in der falschen Reihenfolge ablaufen. Und wenn der Geschirrspüler mal nicht gleich am Abend eingeräumt wird und stattdessen Zeit für ein Familienspiel bleibt – gut so!

4 Aufeinander zugehen

Wenn Sie einen konkreten Kritikpunkt haben, sprechen Sie diesen offen und sachlich an. Frust in sich hineinzufressen vergrößert die Spannung und kann später einen unkontrollierten Ausbruch auslösen.

5 Richtig streiten

Sollte ein Streit losbrechen, versuchen Sie diesen konstruktiv zu führen. Hören Sie den Kindern oder Jugendlichen zu, lassen Sie sie ausreden und erklären Sie Ihre Sicht der Dinge altersgerecht. Sagen Sie klar, was Sie sich wünschen, anstatt Ihr Kind mit Vorwürfen zu konfrontieren. So lernt der Nachwuchs, wie man auf Augenhöhe streitet, ohne den anderen zu verletzten.

6 Sind wir wieder gut?

Je wilder die Fetzen geflogen sind, desto wichtiger ist eine bewusste Versöhnung. Kinder und Jugendliche brauchen die Sicherheit, dass ein Streit keinen Beziehungsabbruch bedeutet. Gehen Sie auf Ihren Nachwuchs zu, wenn sich die Gemüter beruhigt haben. Falls Ihnen noch etwas am Herzen liegt, besprechen Sie es in Ruhe mit Ihrem Kind. Warum haben Sie sich geärgert? Was macht Sie traurig? Was tut Ihnen leid? Entschuldigen Sie sich, falls im Streit harte Worte gefallen sind. Vielleicht auch mal mit einem kleinen Briefchen oder Bild. Danach tut es gut, gemeinsam etwas zu machen, das allen Spaß bringt – etwa das Lieblingsspiel Ihres Kindes zu spielen oder sich bei einem lustigen Film auf der Couch zusammen zu kuscheln.

Spendenkonto:

SOS-Kinderdörfer weltweit 
IBAN: DE81 4306 0967 2222 2000 05 
Stichwort: "Coronahilfe weltweit" 

www.sos-kinderdoerfer.de

Informationen zum neuartigen Coronavirus / Covid-19

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt als Behörde im Geschäftsbereich des  Bundesminsteriums für Gesundheit auf diesen Seiten aktuelle und fachlich gesicherte Informationen rund um das Coronavirus und die Erkrankung Covid-19 bereit. Sie finden hier außerdem wichtige Hygiene- und Verhaltensregeln und -empfehlungen zur Vorbeugung von Infektionen. Alle Informationen werden zur Zeit regelmäßig überprüft, angepasst und ergänzt.

Kontakte auf ein Minimum reduzieren

Deutschlandweit gelten ab sofort Leitlinien der Bundesregierung zur Beschränkung sozialer Kontakte im alltäglichen Miteinander. Sie dienen dem Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen. In manchen Bundesländern, Kreisen und Kommunen gelten zusätzliche Bestimmungen. Bitte informieren Sie sich darüber bei den zuständigen Stellen vor Ort.

Oberstes Ziel jetzt – die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen!

Breitet sich das neuartige Coronavirus ungehindert aus, erkranken in kurzer Zeit so viele Menschen, dass die Krankenhäuser überfüllt werden und die medizinische Versorgung zusammenbrechen kann.

Deshalb zielen derzeit sämtliche Anstrengungen von Regierung, Behörden und des Gesundheitssystems darauf ab, die rasante Zunahme täglicher Neuinfektionen zu verlangsamen.

Durch Anpassung des Verhaltens – möglichst viel zu Hause bleiben, Fachleute sprechen auch  von “sozialer Distanzierung” – können Sie dazu beitragen, dass sich das Virus langsamer verbreitet.

Damit leisten Sie Ihren Beitrag, Menschenleben zu retten und auch ältere und Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen, die von dem Coronavirus stärker betroffen sind als alle anderen.

Darüber hinaus bleibt das Beachten einer guten Hygiene (Richtig Händewaschen, Husten und Niesen) weiterhin von großer Bedeutung.

https://www.infektionsschutz.de

Zum Schutz aller: Fehlinformationen über Corona-Tests ausräumen!

COVID-19 Selbstabstrich-Tests medizinischer Labore sinnvoll und effektiv

Hamburg (ots) In Zeiten von Ungewissheit und Ängsten vor der Infektion mit einem noch neuen Virustyp ist es umso wichtiger, Fehlinformationen auszuräumen und weitere Verunsicherungen zu vermeiden.

Dr. med. Jens Heidrich, Facharzt für Laboratoriumsmedizin, Hämostaseologie und Inhaber des Labors Dr. Heidrich & Kollegen. Quellenangabe: “obs/Labor Dr. Heidrich & Kollegen GmbH MVZ”

Ein großes, mit Missverständnissen behaftetes Thema sind derzeit die Corona-Selbsttests. Hierzu gibt es viele Falschinformationen und -interpretationen in allen öffentlichen Kanälen, so dass eine sachliche und fachliche Aufklärung dringend geboten ist. An erster Stelle gehört dazu diese Information: Die höchste Diagnosesicherheit bieten ausschließlich die SARS-CoV-e/COVID-19-Abstrichtests aus medizinischen Laboren, die aktuell auch zum Selbstabstrich an Patienten mit Indikation gemäß RKI abgegeben und im Labor untersucht werden.

Sind Selbstabstrichtests sinnvoll?

Die Antwort lautet JA – sofern es sich um Selbstabstrich-Tests aus dem Fachlabor handelt, die vorwiegend vom Arzt abgegeben werden. Warum überhaupt so ein Selbstabstrichtest? Die nagende Ungewissheit potenziell Corona-Infizierter führt zu einem extrem hohen und unter Risikoabwägung nicht zu bewältigendem Patienten-Aufkommen in Arzt-Praxen und Fachlaboren. Damit trotzdem alle potenziell infizierten Patienten die Chance auf eine Testung haben, können sich Patienten nach Anruf im Labor und Prüfung der Indikationen (Vorgabe aktuelle Informationen des RKI) an der Labortür ein Selbstabstrich-Kit mit genauer Anleitung zum Abstrich abholen. Auch die Anforderung über das Internet (z. B. www.labor-heidrich.de) ist möglich. Das Abstrich-Set wird dann nach Hause geschickt und kann nach Gebrauch per Post wieder ins Labor geschickt werden oder persönlich vorbeigebracht werden. Es handelt sich hierbei NICHT um einen unzuverlässigen Schnelltest.

Die in den sozialen Medien zum Teil als Kettenbriefe verbreiteten “Tipps” wie “den Atem über mehr als 10 Sekunden anhalten” oder “alle 15 Minuten Wasser trinken” sind ebenso unseriös und ineffektiv wie im Online-Handel angebotene Selbsttests in der Art von Schwangerschaftstests oder sogenannte Antikörpertests. Diese funktionieren derzeit noch nicht zuverlässig. Von allem, was nicht von seriösen Stellen (Arztpraxen, Kliniken, Fachlaboren) als Selbstabstrich-Test angeboten wird, sollte zur eigenen Sicherheit und der Sicherheit der Mitmenschen die Finger gelassen werden.

Wie sicher ist die Methode mit Selbstabstrich?

Die ausgegebenen Corona-Abstrichsets enthalten eine genaue Anleitung und professionelles Diagnosematerial, so dass der Abstrich eigenständig sicher durchgeführt werden kann. Die Analyse erfolgt im Labor nach WHO-Standard.

Prof. Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité Berlin, erklärt dazu: “Es muss natürlich ein koordinierter Patient sein, der in den Spiegel schauen kann, und das auch hinbekommt, wirklich hinter das Gaumensegel zu gehen mit einem Abstrichtupfer.” (http://ots.de/FOdX7U)

Seit fast vier Wochen wendet das Labor Dr. Heidrich & Kollegen die Selbstabstrich-Methode an. Die Rate der positiven Testergebnisse beim Selbstabstrich lag dabei in der 11. Kalenderwoche 2020 bei 8,1 Prozent; bei Proben, die bundesweit von Ärzten durchgeführt wurden, bei 5,2 Prozent. Auch das lässt einen Rückschluss auf die Sicherheit zu. Der Patientenabstrich ist damit genauso wertvoll wie die der Ärzte.

Wer bezahlt den Selbstabstrich-Test?

Das ist leider ein noch heikles Thema, denn aktuell bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen den Test bei Selbstabstrich nicht. Hintergrund: Gemäß den Richtlinien gehören Abstriche zur ärztlichen Leistung. Maximal ist er abrechnungsfähig, wenn der Patient den Abstrich unter ärztliche Aufsicht selbst durchführt. Die Crux ist, dass die kassenärztlichen Richtlinien und die Gebührenordnung eine Pandemie wie das Corona-Virus nicht berücksichtigen. Krisenregelungen gibt es in diesem Bereich bislang nur unzureichend. Wir Laborärzte kämpfen auch an dieser Front um eine kurzfristige Änderung und Kostenübernahmeerklärung der Selbstabstrich-Tests durch die Krankenkassen zu erreichen”, so Dr. Jens Heidrich aus dem Labor Dr. Heidrich & Kollegen. Ein Appell, der hoffentlich gehört wird.

Denn einerseits sollten die Arztpraxen durch die Selbstabstrich-Tests entlastet und das Gefährdungspotenzial gesenkt werden, andererseits kommen Fachlabore, die darüber Rechnungen an Patienten schreiben müssen, in den Verdacht, sich an der Notsituation zu bereichern. Dr.Jens Heidrich: “Letzteres weisen wir auf das Schärfste von uns. Ein ärztlicher Betrieb muss sich an die ärztliche Gebührenordnung halten. Daher werden für die Selbstabstrich-Tests nach dem 1,15-fachen Satz ca. 150 EUR in Rechnung gestellt. Eine Abrechnung außerhalb der Gebührenordnung ist nicht zulässig.”

Appell an Entscheider

Arztpraxen haben zu Beginn der Krise im Fachlabor angerufen und darum gebeten, ihre Patienten zum Abstrich schicken zu dürfen, damit sie selbst möglichst wenig Kontakt zu potenziell Infizierten haben und nicht Gefahr laufen, ihre Praxis wegen Selbstinfektion schließen zu müssen. Auch das Fachlabor kann so einen Ansturm nicht alleine bewältigen; auch hier besteht die Gefahr, bei infizierten Mitarbeitern das Labor schließen zu müssen, was fatale Auswirkung für die dringend notwendige Labordiagnostik hätte. An die Entscheider im Gesundheitswesen und insbesondere an die Krankenkassen wird daher der Appell gerichtet, über den Sinn effektiver Selbstabstrich-Tests aufzuklären und die Kosten für diese Testungen zu übernehmen.

Web: labor-heidrich.de

Wie schütze ich mich vor dem Corona-Virus? Die wichtigsten Infos und Tipps!

Jetzt das Immunsystem stärken: mit frischer Luft, gesunder Ernährung und ausreichend Schlaf

Baierbrunn (ots) Anmoderation: Das Corona-Virus hat die Welt zur Zeit fest im Griff, täglich steigt die Zahl der Infizierten auch in Deutschland.

Dagmar Ponto hat mit Dr. Andreas Baum telefoniert. Er ist Internist sowie Leiter der medizinischen Fachredaktion der Apotheken Umschau und erklärt unter anderem, wie die Symptome bei einer Corona-Infektion aussehen:

Die wichtigsten Infos und Tipps! / Jetzt das Immunsystem stärken: mit frischer Luft, gesunder Ernährung und ausreichend Schlaf / Dr. Andreas Baum, Internist und Leiter der medizinischen Fachredaktion der Apotheken Umschau / Quellenangabe: “obs/Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen/W&B/André Kirsch”

Sprecherin: Herr Dr. Baum, viele fragen sich, ob sie selbst vielleicht schon mit dem Corona-Virus infiziert sind, ohne es zu merken. Woran kann man das feststellen?

Diejenigen, bei denen die Infektion tatsächlich einen ernsten Verlauf nimmt, die bemerken zum Beispiel oft nach einigen Tagen, nach einer Woche, dass es schlechter wird. Dass zum Fieber, zum trockenen Husten noch Atemnot dazukommt. Ob eine Corona-Infektion tatsächlich vorliegt, das zeigt sich aber auch dann nur durch einen Test.

2) Wie schütze ich mich am besten vor einer Ansteckung?

Das Wichtigste ist natürlich Abstand halten. Eineinhalb bis zwei Meter wären gut, natürlich vor allem von Menschen, die erkältet sind. Man soll niemandem die Hände schütteln. Und vor allem soll man sich wirklich gründlich, mindestens eine halbe Minute lang, die Hände waschen. Mit Seife, auch die Fingerspitzen, auch die Haut zwischen den Fingern nicht vergessen. Erst nach ungefähr einer halben Minute sind die Keime von den Fingern wirklich herunter.

3) Abstand halten ist sicherlich richtig. Aber ist das in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf die viele von uns angewiesen sind, überhaupt möglich?

Daher ist es im Moment auch gerade so wichtig, dass man, wenn es möglich ist, zu Hause arbeitet oder auch auf anderen Wegen zur Arbeit geht – mit dem Fahrrad, mit dem eigenen Auto. Und dass man, wenn man auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, möglichst außerhalb der Stoßzeiten fährt.

4) Man hört immer wieder, dass jüngere Menschen weniger gefährdet sind. Stimmt das?

Ja, da ist etwas dran. Wir wissen inzwischen, dass vor allem ältere Menschen – ab dem Alter von 50, 60 Jahren steigt das Risiko – besonders gefährdet sind. Und auch alle Menschen mit Vorerkrankungen, zum Beispiel Herzkrankheiten, Lungenkrankheiten oder überhaupt mit einem schwachen Immunsystem. Da kann die Infektion tatsächlich einen wirklich schweren Verlauf nehmen bis hin zum Lungenversagen.

5) Heißt das, dass zum Beispiel Enkelkinder sich eine Weile von ihren Großeltern fernhalten sollten?

Das ist absolut sinnvoll im Moment, weil ja gerade alte Menschen ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf haben und auf der anderen Seite Kinder sich auch recht leicht selber anstecken können, weil sie ja oft in größeren Gruppen zusammen sind und engen Kontakt halten. Deswegen ist es vielleicht ganz gut, wenn Oma und Opa jetzt eine Zeitlang auf anderem Weg Kontakt halten, übers Internet per Video-Anruf zum Beispiel.

6) Haben Sie auch noch einen Tipp für uns, was man jetzt für das eigene Immunsystem tun kann?

Alles, was dem Immunsystem gut tut. Bewegung, jeden Tag raus an die frische Luft, einen Spaziergang in der Natur machen. Sich gesund ernähren und – ganz wichtig auch – auf ausreichend Schlaf achten, gerade das ist auch sehr wichtig für ein gut funktionierendes Abwehrsystem.

Vielen Dank Dr. Andreas Baum, Internist und Leiter der medizinischen Fachredaktion der Apotheken Umschau.

Weiterführende Information: Ausführliche, medizinisch fundierte und zuverlässige Informationen zum Thema Coronavirus gibt es auch unter www.apotheken-umschau.de/coronavirus.

Mit Arzneipflanzen gegen Viren:

Dr. Dr. Erwin Häringer, Hausarzt, München: “Bei saisonalen, viralen Atemwegsinfektionen ist die Therapie mit Phytopharmaka eine Behandlungsoption”

“Bei saisonalen, viralen Infektionen der Atemwege ist die Behandlung mit Senfölen immer einen Versuch wert” / Dr. Dr. Erwin Häringer, Hausarzt, München:Quellenangabe: “obs/CGC Cramer-Gesundheits-Consulting GmbH/© T. Weidner/Repha”

Eschborn (ots) Sowohl die alljährlich in der kalten Jahreszeit gehäuft auftretenden akuten Atemwegsinfektionen als auch die aktuelle Ausbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 machen deutlich: Der Bedarf an Wirkstoffen, die gegen Viren helfen können und im besten Falle nicht zu Resistenzen führen, ist sehr groß. Antibiotika wirken bekanntermaßen nicht gegen Viren, sondern nur gegen Bakterien. Viren sind unter anderem deshalb so schwer zu bekämpfen, weil sie innerhalb sehr kurzer Zeit ihre genetische Information verändern können. Daher muss zum Beispiel die Grippe-Schutzimpfung jedes Jahr erneut erfolgen. Im Falle der neuartigen Lungenerkrankung COVID-19 wird ein Impfstoff frühestens für den Sommer 2021 in Aussicht gestellt[1]. “Auf der Suche nach effektiven alternativen Behandlungsansätzen lohnt sich ein Blick in die Natur”, sagt Dr. Dr. Erwin Häringer, Arzt für Naturheilkunde und Allgemeinmedizin, München. Denn verschiedene Pflanzensubstanzen, wie zum Beispiel Gerbstoffe, ätherische Öle oder Senföle zeigten in Laboruntersuchungen eine ausgeprägte antivirale Wirkung. Besonders Senföle zählen heute zu den sehr gut untersuchten, arzneilich wirksamen Pflanzensubstanzen. So belegen Untersuchungen an Lungenzellen an der Universität Gießen, dass pflanzliche Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettich beispielsweise die Vermehrung des Grippevirus H1N1 in menschlichen Lungenzellkulturen fast vollständig hemmen können[2]. Darüber hinaus bekämpfen die Pflanzenstoffe auch die häufigsten Erkältungsviren. “Daher ist bei saisonalen, viralen Infektionen der Atemwege die Behandlung mit Senfölen immer einen Versuch wert”, so Häringer.

Die aktuelle Ausbreitung des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 und die damit verbundene Verunsicherung in der Bevölkerung hat die WHO dazu veranlasst, mit einer Mythenbildung über die neuartige Lungenerkrankung COVID-19 aufzuräumen. Zum Beispiel wird das Gerücht widerlegt, eine Grippeimpfung schütze auch vor dem neuen Coronavirus[3]. Aufgrund ihrer großen Wandlungsfähigkeit können sich Viren innerhalb kürzester Zeit neuen Umweltbedingungen anpassen und zum Beispiel sehr schnell Resistenzen gegenüber möglichen neuen Therapien entwickeln. Das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) weist zudem darauf hin, dass die Entwicklung neuer antiviraler Mittel ohnehin schwer planbar sei, da man nicht vorhersagen könne, welches Virus als nächstes neu auftrete und eine Gefahr für Menschen darstellen werde[4].

Senföle wirken 3fach – gegen Viren, Bakterien und entzündungshemmend

Verschiedene Pflanzen produzieren Stoffe, mit denen sie sich selbst wirkungsvoll gegen Viren, Bakterien und Pilze verteidigen. Zu diesen Stoffen zählen beispielsweise Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettich. Senföle werden in der Naturmedizin bereits seit Jahrhunderten bei Infektionen der Atem- und Harnwege eingesetzt. Hinsichtlich ihrer Wirkung gegen Viren zeigten bereits wissenschaftliche Untersuchungen in den 1950er Jahren, dass die Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettich die Vermehrung von Influenza-Viren wirkungsvoll hemmen können[5,6].

Neben den Grippeviren (H1N1) als Verursacher der echten Virusgrippe sind etwa 200 verschiedene Arten von Viren bekannt, die Erkältungskrankheiten auslösen können. Dazu gehören unter anderem auch Coronaviren oder Rhinoviren. Bei den Rhinoviren konnten die Gießener Wissenschaftler ebenfalls in Laboruntersuchungen zeigen, dass die Senfölkombination die Vermehrung der getesteten Erreger hemmen kann[2]. Die Senföle bekämpfen zudem nicht nur Viren, sondern wirken ebenso antibakteriell[7-13] und entzündungshemmend[14-22]. Aufgrund dieser 3ach-Wirkung der Pflanzenstoffe – antiviral, antibakteriell und entzündungshemmend – werden unangenehme Erkältungsbeschwerden schnell gelindert und möglichen bakteriellen Superinfektionen entgegengewirkt.

“Aufgrund des umfassenden Wirkmechanismus der Senföle wird bei Viren und Bakterien die Entwicklung möglicher Resistenzmechanismen gegen diese Pflanzenstoffe deutlich erschwert. Weitere Untersuchungen sind daher von großem Interesse und wurden bereits begonnen”, erklärt Häringer.

“Bloß nicht anstecken” – was kann man noch tun?

Die Sorge sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 anzustecken, treibt aktuell viele Menschen um. Wie verhalte ich mich im Alltag, um eine Übertragung von Viren zu vermeiden? Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt auf der Seite www.infektionsschutz.de entsprechende Ratschläge. Generell werden die Maßnahmen empfohlen, die grundsätzlich bei allen ansteckenden Krankheiten, wie zum Beispiel der Influenza und anderen Atemwegserkrankungen, ratsam sind. Dazu zählen unter anderem das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette (in ein Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen), eine gute Händehygiene (Hände mehrmals am Tag gründlich einseifen und Abwaschen; jeweils etwa 20-30 Sekunden lang) sowie Abstandhalten zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter). Bei Begrüßungen sollte zudem auf das Händeschütteln verzichtet werden. Akut Erkrankte sollten möglichst zu Hause bleiben, um sich auszukurieren, damit das Virus nicht weiterverbreitet wird.

cgc-pr.com

Corona-Krise: Rose Bikes priorisiert Solidarität statt Profit

Bocholt (ots) Der Bocholter Mittelständler Rose Bikes GmbH greift in der aktuellen Situation zu drastischen, innerbetriebliche Maßnahmen, um einen Beitrag zu leisten, die exponentielle Verbreitung des Covid-19 Virus einzudämmen. Geschäftsführer Thorsten Heckrath-Rose fordert gelebte Solidarität mit den Schwächeren der Gesellschaft und stellt wirtschaftliche Interessen des Unternehmens hinter soziale Verantwortung.

Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus: Rose Bikes stellt u.a. in Logistik und Produktion auf ein Mehrschichtsystem um, um die Anzahl der Mitarbeiter je Schicht und Ansteckungsgefahren zu reduzieren.Quellenangabe: “obs/ROSE Bikes GmbH/Rose Bikes”

“Gemeinsam mit unserem Management haben wir entschieden, dass wir in der aktuellen Situation wirtschaftliche Interessen konsequent hinter unsere soziale Verantwortung stellen. Dieser Schritt fällt uns als mittelständisches Unternehmen sehr schwer, wir sind aber davon überzeugt, dass dieses unsere Pflicht ist”, erklärt Thorsten Heckrath-Rose. “Ich bin mir sicher, dass wir alle gestärkt aus dieser Krise hervorgehen werden, wenn jeder seinen Beitrag leistet und wir schnell und umfassend agieren”, ergänzt Geschäftsführer Marcus Diekmann.

Rose Bikes sieht sich in der gesellschaftlichen Verantwortung, gemeinsam mit den Mitarbeitern schnell und beherzt zu handeln. Insbesondere dann, wenn der Staat aktuell nicht ausreichend schnell agieren kann und sich mit konsequenten und verbindlichen Regelungen schwertut. Daher hat der Bocholter Fahrradspezialist bereits vor der Entscheidung der Landesregierung, Schulen und Kindergärten zu schließen, Regelungen vereinbart, die allen Mitarbeitenden mehr Freiheiten für die Regelung privater Betreuungs- und Versorgungsaufgaben einräumt.

“Seitens der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spüren wir deutlich den Wunsch nach Transparenz und Hinweisen zum Umgang mit der Krise. Fehlende und unklare Informationen führen nur zu Verunsicherung. Daher haben wir ganz proaktiv Handlungsanweisungen an unsere Belegschaft gegeben”, erklärt Thorsten Heckrath-Rose. Der Bike-Direktversender hat innerbetriebliche Maßnahmen ergriffen, die den Mitarbeitern Sicherheit für die kommenden Wochen gibt, das Infektionsrisiko reduzieren und gleichzeitig den wirtschaftlichen Betrieb des Unternehmens in einer der Situation angemessenen Form aufrecht erhält:

   1) Verpflichtende Verlegung von Terminen auf digitale 
      Kommunikationswege, wie z. B. Videokonferenzen.
   2) Den Mitarbeitern in der Verwaltung wird angeordnet, in allen 
      Bereichen, in denen es möglich ist, von zuhause aus zu arbeiten
      und zeitgleich die Anzahl der Mitarbeitenden in den Büros zu 
      reduzieren.
   3) Angebot einer kulanten Minusstundenregelung, die Mitarbeiter 
      für sich nutzen können.
   4) Die Logistik und Produktion wird ab Mittwoch, 18. März 2020 auf
      ein Mehrschichtsystem umgestellt, außerdem werden die 
      Reinigungsintervalle erhöht. Dadurch wird die Anzahl der 
      Mitarbeiter je Schicht und somit auch Begegnungspunkte und 
      Ansteckungsgefahren reduziert.
   5) Alle Mitarbeiter in den Stores an den Standorten Bocholt, 
      München und Posthausen wurden sensibilisiert, ausreichend 
      Abstand zu den Kundinnen und Kunden einzuhalten. Auch die 
      Hygienevorschriften wurden erweitert, so werden zum Beispiel 
      Pager, mit denen Termine organisiert werden, nach jeder 
      Benutzung ausreichend desinfiziert. Dies gilt ebenso für 
      Fahrradgriffe und Displays nach den Probefahrten. 
      Desinfektionsspender stehen auch den Kunden in den Stores zur 
      Verfügung. 

Außerdem hat Rose Bikes die Eröffnung des neuen Flagshipstores in der Schweiz am Zürichsee, die für den 2. April 2020 geplant war, aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres verschoben.

Alle Mitarbeiter wurden sensibilisiert, sich freiwillig im Rahmen der Möglichkeiten zu isolieren, verschiebbare, öffentliche Aktivitäten temporär zu unterlassen und sich um Betreuung bzw. Unterstützung von Kindern, Hilfebedürftigen und Älteren zu kümmern. Das Unternehmen stellt gegenüber den Mitarbeitenden klar, dass sich eine großflächige Ausbreitung kaum mehr verhindern lässt, aber die Geschwindigkeit dieser deutlich beeinflusst und positiv verlangsamt werden kann. Damit könne der Wissenschaft, Ärzten und Krankenhäusern und anderen unterstützenden Einrichtungen mehr Zeit verschafft werden.

Auch die Rose Bikes Mitarbeiter leisten ihren Beitrag. So haben zum Beispiel bereits die ersten Mitarbeiter angeboten, ihre Überstunden für Kolleginnen und Kollegen zu spenden, die diese aktuell für Kinderbetreuung nutzen.

“Wir rufen auch alle anderen Unternehmen auf, schnell konsequente Maßnahmen in diesen schwierigen Zeiten umzusetzen”, so Thorsten Heckrath-Rose.

Über ROSE Bikes GmbH

Die ROSE Bikes GmbH ist Radexperte mit über 110-jähriger Tradition. Der Fokus des Familienunternehmens, das heute über 450 Mitarbeiter beschäftigt, liegt auf individuellen, nach Kundenwünschen gebauten Fahrrädern. Die Wunschbikes werden von Hand und in Qualitätsarbeit am Hauptsitz in Bocholt im Münsterland montiert und europaweit ausgeliefert. Im Onlineshop sowie in den Stores in Bocholt, München und Posthausen lassen sich die Räder mithilfe des digitalen Bike-Konfigurators einfach zusammenstellen. Neben kompletten Bikes bietet ROSE zudem Einzelteile, Zubehör und Bekleidung an. ROSE Bikes erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018/2019 einen Gesamtumsatz von rund 102 Millionen Euro.

Weitere Informationen: https://www.rosebikes.de/

COVID-19: Fallzahlen in Deutschland und weltweit

Fallzahlen weltweit

Regionen mit COVID-19-Fällen, weltweit (PDF, 140 KB, Datei ist nicht barrierefrei)
Stand: 13.03.2020 15:00 Uhr (online aktualisiert um 20:20 Uhr)

Die tagesaktuellen Fallzahlen in China nach Provinzen und Städten sowie weltweit sind auch auf den Internetseiten der Weltgesundheitsorganisation abrufbar.

Fallzahlen in Deutschland

Stand: 13.3.2020, 15:00 Uhr (online aktualisiert um 18:45 Uhr)

Bis zum 13.3.2020 sind in Deutschland 3.062 laborbestätigte COVID-19-Fälle bekannt geworden, das sind 693 Fälle mehr als am Vortag. Davon wurden 2.576 COVID-19-Fälle elektronisch an das RKI übermittelt.

Die Darstellung der übermittelten COVID-19-Fälle in Deutschland nach Landkreis und Bundesland ist im Situationsbericht zu finden.

BundeslandZahl be­stä­tig­ter Fälle
(darunter Todes­fälle)
davon elek­tro­nisch über­mittelt
(darunter Todes­fälle)
Beson­ders be­trof­fene Gebiete in Deutsch­land
Baden-Württemberg454 (1)401 (1)
Bayern558 (1)412
Berlin174174
Brandenburg4444
Bremen4242
Hamburg9999
Hessen14894
Mecklenburg-Vorpommern3321
Niedersachsen230134
Nordrhein-Westfalen936 (3)887 (3)Landkreis Heinsberg
Rheinland-Pfalz102102
Saarland4030
Sachsen8346
Sachsen-Anhalt4229
Schleswig-Holstein4845
Thüringen2916
Gesamt3.062 (5)2.576 (4)

Hinweis zur Tabelle: Bislang wurden hier die Fälle aufgelistet, die dem RKI übermittelt worden sind oder die von Bundesländern bzw. Kommunen öffentlich bestätigt waren (“Zahl bestätigter Fälle”, siehe 1. Spalte). Mit der steigenden Zahl der Fälle in Deutschland können diese Fallzahlen nicht mehr manuell aktualisiert und qualitätsgesichert berichtet werden. Daher werden voraussichtlich ab Kalenderwoche 12 ausschließlich die dem RKI von den Gesundheitsämtern übers Bundesland elektronisch übermittelten Fälle dargestellt. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das RKI kann es Abweichungen zu den z.B. von den Bundesländern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Die Meldedaten aktualisiert das RKI voraussichtlich täglich am frühen Abend.

Informationen zum COVID-19-Geschehen im Landkreis Heinsberg, NRW

Der Landkreis Heinsberg, NRW, berichtet aktuell mehrere Hundert bestätigte COVID-19-Fälle. Weitere Fälle mit wahrscheinlichem Infektionsort Heinsberg sind in anderen Landkreisen NRWs, weiteren Bundesländern und auch dem europäischen Ausland aufgetreten. Personen, die wissen oder vermuten, dass sie mit einer an COVID-19 erkrankten Personen einen ungeschützten, direkten Kontakt hatten, sollten sich an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Siehe auch: Grundsätzliche Optionen für Maßnahmen zur Kontaktreduzierung in Gebieten, in denen vermehrt COVID-19-Fälle bekannt wurden.

https://www.rki.de

Coronavirus macht vor der Online-Partnersuche keinen Halt

Hannover (ots)Eine neue Umfrage der Dating-Plattform Gleichklang.de. zeigt, dass 50 % der Befragten sich durch das Coronavirus in ihrer Partnersuche beeinflusst sehen.

@ public domain. Quellenangabe: “obs/Gleichklang Limited”

Häufigster beschriebener Einfluss war eine Absage oder Reduktion von Treffen.

Umfrage

Die Online-Partnervermittlung www.Gleichklang.de hat 300 Mitglieder gebeten, in einem freien Text zu schildern, ob und wie das Coronavirus ihre Partnersuche beeinflusse.

Die freien Texte der Befragten wurden qualitativ ausgewertet und verschiedenen Kategorien zugewiesen.

Ergebnisse

50 % der Befragte wählten Formulierungen, wie "kein Einfluss", "absolut kein Einfluss", "beeinflusst meine Partnersuche nicht", "keine Auswirkungen". 
Von diesen 50 % gaben aber 18 % durch Formulierungen, wie "noch nicht" oder "bisher nicht" zu verstehen, dass sie es für möglich halten, dass sich die Situation ändern könnte. 
16 % verwandten demgegenüber Formulierungen, wie Hysterie, Panikmache oder Manipulation und gaben damit ihrer Ansicht Ausdruck, dass alles übertrieben werde. 
Von den 50 % der Befragten, die einen Einfluss des Coronavirus auf Ihre Partnersuche angaben, wurden folgende Einflüsse benannt: 
32 % wollen Treffen absagen, verschieben oder wenigstens reduzieren 
30 % geben an, bei Treffen besondere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen zu wollen, wie räumliche Distanz, keine Hand geben, Verzicht auf Zärtlichkeiten oder auch Begegnungen an ruhigen Orten 
26 % erleben eine innere Verunsicherung, Angst und Ratlosigkeit, wie sie sich verhalten sollten 
18 % vermeiden bereits jetzt Zugfahrten oder Fahrten mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln zu Verabredungen 
18 % haben die Partnersuche vorerst ganz zurückgestellt 
16 % fokussieren sich auf eine Vertiefung des Austausches auf der Online-Ebene 
8 % haben bereits Absagen von Online-Kontakten für Treffen erhalten oder befürchten solche Absagen 

Die Zahlen addieren sich nicht zu 100 %, weil Mehrfachzuweisungen möglich waren.

Resümee

Psychologe Dr. Guido F. Gebauer, der für Gleichklang die Befragung durchführte, gelangt zu dem Schluss, dass der Coronavirus vor der Partnersuche nicht halt mache. Ganz offensichtlich seien alle Bereiche des täglichen Lebens, die mit menschlichen Begegnungen zu tun hätten, betroffen. Dies beschränke sich keineswegs auf Veranstaltungen, Restaurants oder andere belebte Örtlichkeiten. Die aktuelle Umfrage zeige, dass bei 50 % der Befragten bei ihrer Partnersuche ein Prozess der sozialen Distanzierung und der besonderen Vorsicht eingesetzt habe.

Umgekehrt deuteten bei einem Teil derjenigen, die sich derzeit als nicht beeinflusst beschrieben, Formulierungen, wie “noch nicht” oder “bisher nicht”, bereits jetzt an, dass sich dies künftig ändern könnte. Der Anzahl der Personen werde vermutlich zunehmen, die aufgrund des Coronavirus soziale Distanzierung und besondere Vorsicht bei der Partnersuche praktizierten. Insgesamt lasse sich vorwiegend eine deutliche Tendenz erkennen, reale Begegnungen zu verschieben, zu reduzieren oder diese nur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu gestalten. Es gebe unter den Befragten aber ebenfalls einen nicht unerheblichen Anteil von Personen, die ihre Partnersuche erst einmal sogar ganz aussetzen wollen. Womöglich werde diese Anteil bei Zunahme der Coronaausbreitung weiter anwachsen. Abzuwarten bleibe, inwiefern der bereits jetzt von einigen Personen benannte Übergang zu einer vertieften Online-Kommunikation an der Stelle von Treffen als Kompensation gegenüber den Vereinsamungs-Effekten von sozialer Distanzierung künftig zunehmen werde.

Anmerkung – Die Erhebung erfolgte über einen freien Text, um die Ergebnisse nicht durch Vorlage vorgefertigter Fragen zu beeinflussen. Nach der Formulierung des eigenen freien Textes wurden den Teilnehmern weitere Fragen gestellt. Mit wachsendem Stichprobenumfang wird demnächst eine Gesamtauswertung erfolgen.

www. gleichklang.de

Lieferengpässe bei Arzneimitteln haben sich erneut verdoppelt – auch ohne Einfluss des Coronavirus’

Berlin (ots) Die Lieferengpässe bei Arzneimitteln haben sich im Jahr 2019 auf 18,0 Millionen Packungen fast verdoppelt – nach 9,3 Millionen Medikamenten im Jahr 2018. Im Jahr 2017 waren es sogar nur 4,7 Millionen Arzneimittel gewesen. Die Gesamtzahl der in den Apotheken auf Rezept abgegebenen Medikamente ist derweil in allen drei Jahren bei etwa 650 Millionen konstant geblieben.

“Lieferengpässe bei Arzneimitteln sind leider schon seit Jahren ein großes Problem für die Versorgung von Millionen Patienten”, sagt Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Quellenangabe: “obs/ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände”

Das ergibt eine Auswertung des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts (DAPI) auf Basis von Abrechnungen der Apotheken mit den gesetzlichen Krankenkassen. Dabei werden nur Rabattarzneimittel berücksichtigt, weil dort das Rezept entsprechend gekennzeichnet ist, so dass das wahre Ausmaß von Lieferengpässen sogar noch unterschätzt wird. In der Rangliste der Nichtverfügbarkeiten im Jahr 2019 liegt Candesartan (Blutdrucksenker) mit 1,8 Mio. Packungen vor Allopurinol (Gichtmittel) mit 0,8 Mio., Valsartan (Blutdrucksenker) mit 0,8 Mio., Venlafaxin (Antidepressivum) mit 0,7 Mio. und Diclofenac (Schmerzmittel) mit 0,7 Mio.

“Lieferengpässe bei Arzneimitteln sind leider schon seit Jahren ein großes Problem für die Versorgung von Millionen Patienten”, sagt Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: “Mit dem neuen, traurigen Rekordniveau an Lieferengpässen zeigt sich immer mehr, dass Apotheker als Krisenmanager agieren müssen, wenn sie ihre Patienten wenigstens mit Alternativpräparaten versorgen wollen. Dass die Apotheken in der derzeitigen Coronavirus-Krise die Desinfektionsmittel nun auch noch selbst herstellen müssen, ist ein zusätzlicher Belastungsfaktor. Bei diesem enormen Mehraufwand, der in den Apotheken viel Zeit kostet und Personal bindet, muss nun endlich auch über eine Vergütung gesprochen werden. Die Krankenkassen können nicht länger ignorieren, was die Apotheken zusätzlich für ihre Versicherten leisten.” Schmidt weiter: “Gerade während der Coronavirus-Epidemie zeigt sich, dass die Apotheken vor Ort ihre hohe Verantwortung für die Versorgung der Menschen wahrnehmen, indem sie schnell, persönlich und kompetent beraten, begleiten und handeln.”

Mehr Informationen unter www.abda.de

Informationen der Stadt Halle (Saale) zum Corona-Virus

10. März 2020 (2): Mit der Feststellung der ersten beiden bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus erweitert die Stadt Halle (Saale) ihre Maßnahmen für alle in der Stadt geplanten Veranstaltungen.

Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand und die Leiterin des Fachbereiches Gesundheit, Dr. Christine Gröger, erläutern die Maßnahmen in einem Videoclip. Der Beitrag kann auf der Internetseite www.halle.de unterAktuelle Clips abgerufen werden.

  • Alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern sind untersagt.
  • Für alle Veranstaltungen ab 200 Besuchern, die unter die Versammlungsstättenverordnung fallen, gelten zudem folgende Auflagen:
                – Es gilt eine namentliche Dokumentationspflicht für alle Teilnehmer über ihren Gesundheitszustand,
                  mögliche Aufenthalte in Risikogebieten und Kontakte mit bereits Infizierten.
                – Dieses Dokument ist im Vorfeld der Veranstaltung auszufüllen.
                – Ein Musterformular des Gesundheitsamtes zur Dokumentation können Sie hier herunterladen.
  • Gesundheitsfragebogen Veranstaltungen (PDF | 54 KB)
  • Veranstaltungsteilnehmer, die eine der Fragen mit „Ja“ beantworten, werden aufgefordert, eine Teilnahme an der Veranstaltung zu überdenken.
  • Bei zwei „Ja“-Antworten wird von einer Teilnahme an der Veranstaltung dringend abgeraten. Grundlage hierfür sind die Richtlinien des Robert-Koch-Instituts.
  • Das Gesundheitsamt der Stadt Halle (Saale) empfiehlt zudem, bei allen Veranstaltungen erhöhte Hygienemaßnahmen, z.B. Desinfektionsmöglichkeiten, vorzuhalten.

Die Auflagen der Stadt Halle (Saale) und des zuständigen Fachbereichs Gesundheit ergehen auf Basis des § 28 Abs. 1, S. 2 in Verbindung § 16 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz).
Mit der Untersagung soll die Weiterverbreitung des Virus Corona SARS-CoV-2 im Stadtgebiet von Halle (Saale) verhindert oder verringert werden. Infektionsketten sollen nach Möglichkeit unterbrochen werden. 

https://www.halle.de

Drogerieprodukt, nicht Droge: Investor Frank Otto setzt auf Hanf

Hamburg/Düsseldorf (ots) Das Investment in Hanf hat sich gelohnt: Die CannaCare Health GmbH aus Düsseldorf, deren Mehrheitsgesellschafter der Hamburger Medienunternehmer Frank Otto ist, wird jetzt mit ihren CBD-Ölen in 2200 ROSSMANN-Drogeriemärkten gelistet.

Investor Frank Otto / CannaCare Health GmbH Quellenangabe: “obs/CannaCare Health GmbH/Andreas Laible”

Seit Februar 2020 steht das aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnene Cannabisöl unter der Handelsmarke CANOBO bundesweit in den Regalen der Filialen von ROSSMANN und die Nachfrage übertrifft deutlich die Erwartungen. Die Kunden haben die Wahl zwischen Produktvarianten mit einer Konzentration von 2,75 und 5 Prozent Cannabidiol (kurz CBD). (www.rossmann.de/de/marken/canobo/c/online-dachmarke_5954053)

CBD ist der nicht psychoaktive Bestandteil der Hanfpflanze. Es macht weder high noch abhängig und wird von der WHO als unbedenklich und gesundheitsfördernd eingestuft. Die unter dem Markennamen CANOBO vertriebenen Öle sind als Nahrungsergänzungsmittel klassifiziert, seine Nutzer schätzen die schnell einsetzenden wohltuenden Effekte. Die einen nehmen es zur Stressreduktion oder um besser einzuschlafen, andere um Jetlag abzumildern – so wie der viel reisende Unternehmer Frank Otto. Und auch eine unterstützende Wirkung auf das Immunsystem wird CBD-Ölen nachgesagt.

Die CannaCare Health GmbH ist einer der führenden deutschen Hersteller und Großhändler von hochwertigen Cannabidiol-Präparaten und wird in Kürze im Zuge ihrer derzeitigen Expansion den Firmensitz nach Hamburg verlegen. Seit 2018 beliefert das Unternehmen Apotheken mit seinen Produkten, darunter das CANOBO extra CBD-Öl mit einem natürlichen Wirkstoffgehalt von 10 Prozent. Für die gesamte Produktpalette gilt: Die von fachlich versierten Personen erteilte Bescheinigung der Verkehrsfähigkeit als Nahrungsergänzungsmittel steht dafür, dass eng gefasste gesetzliche Regeln eingehalten werden (www.canobo.de/pages/qualitaetsversprechen).

“Das hat ROSSMANN überzeugt”, so Investor Frank Otto. Und auch, dass die CannaCare Health GmbH nur auf Erzeuger vertraut, die CBD nach strengsten Maßstäben produzieren, um Qualitätssicherheit zu gewährleisten. “Denn das tun nicht alle Wettbewerber. Bei CannaCare wird jede Charge penibel auf Reinheit, CBD-Gehalt, THC- Gehalt, Pestizide und Schwermetalle geprüft.” Neben den CBD-Ölen vertreibt das Unternehmen bei ROSSMANN ebenfalls ein Muskelgel (CANOBO-AKTIV) mit dem wohltuenden Wirkstoff, das den Anwender optimal bei der Regeneration nach sportlichen Aktivitäten unterstützt. Weitere Produkte in den Bereichen Nahrungsergänzung, Kosmetik und Wellness sind in der Pipeline. Angesichts dieser Entwicklung kann Investor Otto ruhig schlafen. Und das sogar ohne CBD.

www.cannacare-health.de

App zum Reaktions-Check:

Gehirnerschütterungen im Sport müssen “schnell erkannt und ernst genommen werden”

Bonn (ots) ZNS – Hannelore Kohl Stiftung bietet kostenlose Erweiterung der Gehirn-Erschütterungs-Test-App (GET-App) für Mannschaftssportarten an.

Pressekonferenz zur Vorstellung der GET-App am 27.02.2020 in Berlin. Podium (v.l.): Dr. Axel Gänsslen, Natalie Kühn, Prof. Dr. Peter Vajkoczy, Sven Felski, André Rankel, Jörg von Ameln. Moderation: Helga Lüngen
Quellenangabe: “obs/ZNS – Hannelore Kohl Stiftung/Monique Wüstenhagen”

Die Gefahr besteht im Fußball und Eishockey ebenso wie im Handball, American Football oder Basketball: In all den beliebten Mannschaftssportarten erleiden die Spieler*innen hin und wieder eine Gehirnerschütterung. Oft wird die Verletzung unterschätzt, obwohl eine nicht erkannte Gehirnerschütterung lebenslange gesundheitliche Folgen haben kann. Die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung hat nun die 2016 veröffentlichte Gehirn-Erschütterungs-Test-App (kurz: GET-App) weiterentwickelt. Die App ist kostenlos und unterstützt Vereine bei der Früherkennung von Gehirnerschütterungen.

Die neue Trainerversion der GET-App, die am Donnerstag in Berlin-Hohenschönhausen vorgestellt wurde, richtet sich gezielt an Trainer*innen und Betreuer*innen im Mannschaftssport – auch und gerade im Breiten- und Jugendsport. Die Erweiterung erlaubt es erstmals, Baseline-Werte für ein gesamtes Team zu speichern, um im Notfall sofort darauf zurückgreifen und Veränderungen erkennen zu können (Baseline = Ruhewert, der vor der Saison erhoben wird).

“Seitdem wir die GET-App veröffentlicht haben, wurde aus dem Kreis der Trainerinnen und Trainer wiederholt der Wunsch geäußert, die Einzelnutzung auf Mannschaften auszuweiten”, sagt Helga Lüngen, Geschäftsführerin der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung. “Wenn so eine Anregung von der Basis kommt, ist sie für uns Auftrag und Verpflichtung zugleich.”

Unter Mitarbeit von Dr. Axel Gänsslen, der zu den Initiatoren der Kampagne ‘Schütz deinen Kopf’ gehört, wurde die App entsprechend weiterentwickelt. “Das Ziel der App ist es, dass wir auch einem Nicht-Mediziner ermöglichen, festzustellen, ob es eine Gehirnerschütterung sein könnte”, erklärt der Unfallchirurg. Im integrierten Notfalltest werden die Symptome innerhalb von wenigen Minuten abgefragt, ergänzt durch einen Reaktions- und Gleichgewichtstest.

Als Mannschaftsarzt des Eishockey-Erstligisten Grizzlys Wolfsburg hat Gänsslen immer wieder mit Gehirnerschütterungen zu tun. “Das Problem, das wir im Sport haben: Der Spieler will weiterspielen”, weiß der Mediziner und unterstreicht: “Wenn der Verdacht einer Gehirnerschütterung besteht, müssen wir die Spieler vor sich selbst – und den Ansprüchen des Umfelds – schützen.”

Welche Auswirkungen eine Gehirnerschütterung haben kann, weiß André Rankel aus eigener Erfahrung. Der Kapitän der Eisbären Berlin erlitt in seiner Karriere mehrfach Kopfverletzungen und fiel länger aus. “Die Gesundheit muss immer an erster Stelle stehen”, fordert der 34-Jährige. “Es ist wirklich wichtig, dass Ärzte, Physiotherapeuten und Trainer den Sportler beschützen und ihm helfen, eine Lösung zu finden. Eine Gehirnerschütterung ist eine gefährliche Verletzung.”

Eishockey-Spieler Rankel hält die GET-App daher ebenso wie Basketballer Johannes Thiemann für sinnvoll. “Man will sein Team einfach nicht im Stich lassen und deshalb weiterspielen”, sagt der Center von Pokalsieger ALBA Berlin. “Wenn man jedoch nicht weiß, ob man eine Gehirnerschütterung hat oder nicht, ist das gefährlich und nicht gesund. Daher ist es extrem gut, wenn die App als Indikator dienen kann.”

Im November 2019 zog sich Thiemann in der EuroLeague eine Gehirnerschütterung zu, der Nationalspieler fiel wochenlang aus. “Ich habe die Gehirnerschütterung ein bisschen unterschätzt”, gesteht der 26-Jährige rückblickend ein. “Ich dachte, dass ich nach ein paar Tagen wieder spielen kann, aber es ist anders gekommen. Der Heilungsverlauf hat mir gezeigt, dass eine Gehirnerschütterung eine deutlich ernstere Verletzung ist als ich vorher angenommen hatte.”

Mit der GET-App will die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung die notwendige Früherkennung erleichtern. “Das Handling ist sehr einfach und ohne großen Aufwand am Spielfeldrand möglich”, wirbt Lüngen. Sie betont: “Gehirnerschütterungen müssen schnell erkannt und ernst genommen werden.” Das fordert auch Prof. Dr. Peter Vajkoczy. “Eine Gehirnerschütterung wird gerne verharmlost. Umso wichtiger ist es, eine Sensibilisierung für dieses unterschätzte Krankheitsbild zu erreichen.”

Gerade im Breitensport sowie im Kinder- und Jugendbereich sei es jedoch, warnt der Direktor der Klinik für Neurochirurgie an der Berliner Charité, “noch sehr viel wahrscheinlicher als im Profisport, eine Gehirnerschütterung zu übersehen.” Er betont jedoch ebenso wie Medizinerkollege Gänsslen: “Die App ist ein Hinweisinstrument, kein Diagnoseinstrument.” Bestätigt die GET-App den Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma, sei sofort ein Arzt aufzusuchen.

Neben der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung setzten sich die Willy Robert Pitzer Stiftung und die gesetzliche Unfallversicherung VBG für die Weiterentwicklung der GET-App ein. “Als Partnerin des Sports ist die VBG bestrebt, Sportlerinnen und Sportler bei der Gesunderhaltung bestmöglich zu unterstützen”, sagt Norbert Moser, Koordinator Präventionsfeld Sport der VBG. Die GET-App steht sowohl für iOS- als auch für Android-Geräte zur Verfügung.

www.hannelore-kohl-stiftung.de
www.schuetzdeinenkopf.de

Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus

Der gemeinsame Krisenstab von BMI und BMG hat am Dienstag zum dritten Mal getagt und weitere Beschlüsse gefasst. Der Export von medizinischer Schutzausrüstung (Atemmasken, Handschuhe, Schutzanzüge etc.) ins Ausland wird verboten. Das BMG ist für die zentrale Beschaffung von medizinischer Schutzausrüstung für Arztpraxen, Krankenhäuser sowie für Bundesbehörden verantwortlich. Heute Vormittag hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sich mit den Spitzen des Gesundheitswesens im Ministerium getroffen, um den gemeinsamen Einsatz gegen die Ausbreitung des Coronavirus abzustimmen.

Um 13 Uhr hat der Minister eine Regierungserklärung zur Bekämpfung des Coronavirus abgegeben. Für den Nachmittag ist ein Treffen mit den Gesundheitsministern der Länder geplant.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de

Information des Gesundheitsamtes zur aktuellen Situation im Landkreis Harz – Coronaviren

Aktuell ist im Landkreis Harz kein tatsächlicher Fall einer COVID-Erkrankung bekannt. Sowohl im Gesundheitsamt als auch zunehmend in vielen Arztpraxen erfolgen Abstrichuntersuchungen bei Patienten.

Während bis vor ca. einer Woche Menschen im Vordergrund standen, die von einer Reise nach China zurückgekehrt waren, hat sich nun der Fokus auf Rückkehrer aus Italien verlagert.

Im Anbetracht der epidemiologischen Situation muss damit gerechnet werden, dass früher oder später auch im Landkreis Harz Erkrankungsfälle nachgewiesen werden.

Problematisch für die Beurteilung von Fällen ist die Tatsache, dass jahreszeitlich bedingt im Territorium ohnehin gehäuft Erkältungskrankheiten vorkommen, die sich im Erscheinungsbild nicht von einer Infektion durch das neue Coronavirus unterscheiden lassen. So werden derzeit auch Fälle von echter Virusgrippe – Influenza – nachgewiesen. Gleichzeitig kursieren offensichtlich auch verschiedene andere Erreger von Erkältungskrankheiten.

Im Landkreis Harz beteiligen sich etliche Kindereinrichtungen auch an einem Erfassungssystem zur Häufigkeit der wegen Erkältungskrankheiten fehlenden Kinder. Diese zeigt, dass die Zahl von Infektionen hier bereits in der 7. Kalenderwoche hoch gewesen ist.

Um dieser Situation gerecht zu werden, hat das Gesundheitsamt Empfehlungen zu allgemeinen Verhaltensregeln zusammengestellt und diese auf der Internetseite des Landkreises Harz unter www.kreis-hz.de veröffentlicht. Dabei geht es um Händehygiene, Husten- und Nies-Etikette, Empfehlungen für Menschen, die aus Risiko-Gebieten zurückkehren sowie auch Hinweise für Ärzte.

Für Fragen zum Thema ist das Gesundheitsamt des Landkreises wie folgt zu erreichen:

Telefon: 03941/59 70 23 02, – 23 20, – 23 82 während der üblichen Dienstzeiten und

zusätzlich von Montag – Freitag bis 18 Uhr sowie an den Wochenenden von 9 bis 18 Uhr Telefon: 0160 90 63 16 00 Telefon: 0171 18 20 40 4

https://www.wernigerode.de

Coronavirus in Deutschland: Deutsche Arzt AG stellt Videodienst kostenlos bereit

Essen (ots) Aktuell gibt es in Deutschland laborbestätigte Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus. Neben der Behandlung der Betroffenen zählt die Unterbrechung der Infektionskette jetzt zu den dringendsten Maßnahmen. Die Deutsche Arzt AG möchte mit ihrer Videosprechstunde einen aktiven Beitrag dazu leisten, die Ausbreitung des Virus mit allen Mitteln zu verhindern. Darum stellt das Essener Unternehmen Arztpraxen den Videodienst sprechstunde.online für zunächst drei Monate kostenlos zur Verfügung.

Deutsche Arzt AG stellt Videodienst kostenlos bereit.
Quellenangabe: “obs/Deutsche Arzt AG”

Die Nachfrage nach kontaktlosen Ersteinschätzungen ist groß, seit selbst Bundesgesundheitsminister Jens Spahn von einer drohenden Epidemie spricht. Mittlerweile werden potenziell infizierte Personen aufgefordert, keine Arztpraxis aufzusuchen, sondern im Verdachtsfall den Arzt anzurufen und das weitere Vorgehen gemeinsam zu besprechen.

Schnelle Ersteinschätzung per Computer, Tablet oder Smartphone

Um niedergelassene Ärzte in Deutschland zu schützen, sie gleichzeitig aber dabei zu unterstützen, die Kommunikation mit ihren Patienten aufrecht zu halten, öffnet die Deutsche Arzt AG ab sofort ihre Lösung für die Videosprechstunde zur kostenlosen Nutzung. Dieses Angebot gilt zunächst für drei Monate, dem Zeitraum, der aktuell für die Akutphase des Virus geschätzt wird.

Der Nutzen des Videotools sprechstunde.online ist für alle Beteiligten hoch: Der Betroffene erhält schnelle Hilfe in einer für ihn schwierigen Situation. Insbesondere der Hausarzt kann seinem Versorgungsauftrag nachkommen, ohne andere Patienten, sein Team und sich selbst einem Infektionsrisiko auszusetzen. Konkret läuft die Ersteinschätzung eines Coronavirusverdachts wie folgt: Ruft ein Patient mit Verdacht auf eine Infizierung mit dem Virus an, wird ein Termin für die Onlinesprechstunde vereinbart und die entsprechenden Login-Daten werden übermittelt. Der betroffene Patient loggt sich über seinen Computer, sein Tablet oder sein Smartphone von zuhause aus in den geschützten Onlinebereich der sprechstunde.online seines Arztes ein. Arzt und Patient führen ein ausführliches Anamnesegespräch, indem der Arzt z. B. die klassischen Symptome sowie die Temperatur abfragt. Liegt ein Anfangsverdacht vor, kann der Arzt die weiteren Schritte einleiten.

Einfach online registrieren – ohne Risiko, ohne Kosten

Interessierte Ärzte können sich für die sprechstunde.online ab sofort kostenlos auf der Website https://www.sprechstunde.online/ registrieren.

Im Anmeldeprozess werden einige Basisdaten und Angaben zur Praxis abgefragt. Anwender werden ferner gebeten, im optionalen Feld “Krankheiten” den Eintrag Coronavirus (Covid-19) auszuwählen, damit sie automatisch der 3-monatigen Aktion zugeordnet werden können. Es entsteht kein Folge-Abonnement und keine Zahlungsverpflichtung gegenüber der Deutschen Arzt AG.

Über sprechstunde.online

Sprechstunde.online ist ein etablierter KBV-zertifizierter Videodienst für Ärzte und Behandler. Die Anwendung hat sich bereits in großen Pilotprojekten mit Partnern wie der Bundeswehr bewährt und wurde seinerzeit in einer Entwicklungspartnerschaft mit dem Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) entwickelt. Zudem ist sprechstunde.online vollständig in das BVOU Patientenportal Orthinform integriert. Über eine einfache Arztsuche können Patienten Ärzte finden und eine Videosprechstunde buchen.