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Deutschland im Corona-Homeoffice: Was ist erlaubt, was nicht?

Viele Arbeitnehmer arbeiten wegen des Coronavirus aktuell aus den eigenen vier Wänden. Nach dem oft sehr kurzfristigen Umzug von Rechner und Büroausstattung starten viele zum ersten Mal in einen Berufsalltag von Zuhause aus. Dabei stellen sich so manche Fragen: Wann muss ich erreichbar sein, gibt es eine Dokumentationspflicht und wie strikt muss die Arbeit vom Privaten getrennt werden? Prof. Dr. Simon A. Fischer, Professor für Wirtschaftsrecht an der SRH Fernhochschule, hat Antworten auf die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit der Telearbeit.

Bildunterschrift: Was im Corona-Homeoffice erlaubt ist und was nichtQuelle (©Alberto Grosescu / AdobeStock) zum Abdruck freigegeben

Arbeiten Sie zurzeit durch das Coronavirus bedingt aus dem Homeoffice? Dann haben Sie sich bestimmt schon gefragt, was bei der Arbeit zuhause erlaubt ist und was nicht. Unser Experte für Arbeitsrecht Prof. Dr. Simon A. Fischer hat die Antworten auf die wichtigsten Fragen kompakt für Sie zusammengestellt.

Mein Arbeitgeber ordnet Homeoffice an: Darf er das?

Eigentlich darf der Arbeitgeber nicht einseitig Arbeit im Homeoffice anordnen. Allerdings haben das die Gerichte bisher nur für „normale“ Umstände entschieden und es vor allem damit begründet, dass der Arbeitnehmer den sozialen Kontakt zu seinen Kollegen verlieren könnte. In der jetzigen Situation muss man das allerdings anders bewerten, denn der direkte und persönliche Kontakt zwischen Kollegen sollte aktuell ohnehin nur dort stattfinden, wo er wirklich notwendig ist, also z.B. in Krankenhäusern und Supermärkten. Hinzu kommt, dass die Zeit im Homeoffice auf wenige Wochen begrenzt sein dürfte. Somit gehe ich davon aus, dass der Arbeitgeber das aktuell darf.

Laptopmangel: Kann der Arbeitgeber die Verwendung des privaten PCs fordern?

Grundsätzlich hat der Arbeitgeber die Arbeitsmittel zu stellen und damit auch den dienstlichen Computer. Es gibt allerdings viele Mitarbeiter, die gerne mit ihren eigenen Geräten arbeiten, da ihnen diese vertrauter sind. Das nennt man BYOD (bring your own device). So zu arbeiten ist möglich, datenschutzrechtlich allerdings kritisch zu sehen und verlangen kann es der Arbeitgeber nicht.

Anforderungen an den Arbeitsplatz zuhause

Auch zuhause sollten, sobald ein Computer bzw. Laptop verwendet wird, die Vorschriften der Arbeitsstättenverordnung zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen eingehalten werden. So müssen die Bildschirme leicht dreh- und neigbar sein, es muss eine vom Laptop getrennte Tastatur eingesetzt werden und so weiter. Eine pragmatische Lösung wäre, die Mitarbeiter zu bitten ihren Desktop PC am Arbeitsplatz abzubauen und mit nach Hause zu nehmen. Viele Arbeitgeber werden ihre Mitarbeiter aber Hals über Kopf und mit einem Laptop unter dem Arm nach Hause geschickt haben. Hier sollte jedenfalls dann nachgebessert werden, wenn die Mitarbeiter nicht sehr bald in das Büro zurückkehren können.

Erreichbarkeit im Homeoffice

Man sollte während der auch sonst üblichen Arbeitszeiten erreichbar sein. Auch wenn der Arbeitnehmer nun von zuhause arbeitet, unterliegt er dem Weisungsrecht des Arbeitgebers. Geht das nicht durchgängig, weil z.B. aufgrund der KITA- und Schulschließungen Kinder zu betreuen sind, sollte man sich bemühen, eine Absprache mit dem Arbeitgeber zu treffen, zu welchen Zeiten man verlässlich erreichbar ist.

Wieviel Dokumentation muss sein?

Es gibt, auch für Arbeitnehmer, (noch) keine gesetzliche Pflicht, die Arbeitszeit ab der ersten Minute zu dokumentieren. Allerdings ist es sicherlich ratsam, das im Homeoffice selbst zu tun, z.B. um später eine Argumentationsgrundlage zu haben, falls der Arbeitgeber anzweifelt, dass ich auf meine Stunden gekommen bin.

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser

Generell gilt sicherlich: Wenn mein Arbeitgeber mir nicht vertraut, hätte er mich kaum ins Homeoffice geschickt. Wo Vertrauen gut, Kontrolle aber besser ist, hat der Arbeitgeber ein Problem. Er darf ohne das Einverständnis des Arbeitnehmers dessen Wohnung nicht betreten. Auch dürfte eine Arbeitszeitüberwachung, wie sie z.B. durch das Auslesen gewisser Verkehrsdaten möglich sein könnte, nicht zulässig sein. Ich werde jedoch nicht verhindern können, dass mein Vorgesetzter sich hin und wieder einmal telefonisch bei mir meldet und auch meinen Arbeitsstand einer Plausibilitätsprüfung unterzieht.

Schnell die Wäsche aufhängen – oder doch nicht?

Während der Arbeitszeit sind private Tätigkeiten tabu, denn Arbeitszeitbetrug ist ein Kündigungsgrund und sogar strafbar. Allerdings hat man genauso wie im Büro auch zuhause das Recht, die Arbeit im Rahmen von Pausen zu unterbrechen. Da sollte das Aufhängen der Wäsche eigentlich drin sein. Und derjenige, der flexible Arbeitszeiten hat, kann, falls das mit den Socken wieder länger dauert, die Zeit auch einfach hinten dranhängen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie über dieses Thema berichten. Für Interviewanfragen steht Ihnen unser Experte gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Homeoffice

Lea-Anna Hurler

Ansprechpartnerin:

Lea-Anna Hurler
Marketing
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: + 49 (0) 7371 9315-232
E-Mail: lea.hurler@mobile-university.de
Internet: https://www.mobile-university.de

Contorion spendet ca. 8.000 Schutzmasken an Berliner Sozialeinrichtungen

Berlin (ots) Der Onlinehändler Contorion spendet rund 8.000 Atemschutzmasken (FFP3) an Berliner Wohlfahrtsverbände und Krankenhäuser, um sie im Kampf gegen das Corona-Virus zu unterstützen. Jeweils ein Teil der Spende geht an den DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e.V., den Caritasverband für das Erzbistum Berlin, das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg, die Charité Universitätsmedizin Berlin und das Gesundheitsunternehmen Vivantes.

Contorion spendet ca. 8.000 Schutzmasken an Berliner Sozialeinrichtungen / Dr. Frederick Roehder, Geschäftsführer von Contorion, setzt sich für den Kampf gegen das Corona-Virus ein Quellenangabe: “obs/Contorion GmbH/Tiemo Dams”

“Wir bedanken uns für die wertvolle Spende, die dazu beiträgt, unsere medizinischenMitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Behandlung von Covid-19-Patienten zu schützen”, teilt Manuela Zingl, Unternehmenssprecherin der Berliner Charité, mit. Barbara Eschen, Direktorin Diakonie Landesverband, nimmt die Spende dankend an: “Diese gespendeten Masken werden wir an Pflegeeinrichtungen und an Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe weiterleiten, da hier besonders verletzliche Personen durch unsere Dienste versorgt werden. Deshalb: ganz herzlichen Dank für diese großartige Spende an die Firma Contorion. Zugleich aber auch der dringende Appell an die Bundesregierung: Besorgen Sie Schutzausrüstung!”

Gudrun Sturm, Vorstandsvorsitzende des DRK Landesverbands Berliner RotesKreuz e.V., findet ebenfalls dankende Worte: “Ich freue mich sehr über die wichtige Spende. Die Atemschutzmasken werden allen Gliederungen des Berliner Roten Kreuzes zur Verfügung gestellt, darunter natürlich auch unsere besonders geforderten Einsatz- und Rettungsdienste.”

Contorion vertreibt als Onlinehändler für Handwerks- und Industriebetriebe eine breite Produktpalette an Werkzeug, Werkstatt- und Baustellenbedarf – unter anderem Schutzkleidung. Dr. Frederick Roehder, Geschäftsführer von Contorion, sah das Unternehmen in der Verantwortung, einen Beitrag zum Kampf gegen das Corona-Virus zu leisten: “Seit mehreren Wochen arbeiten alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Homeoffice. Das ist ein wichtiger Beitrag,um die Ansteckungsrate einzudämmen. Doch wir wollten noch mehr tun!” Er führt aus: “Täglich erfahren wir in den Medien von den ungeheuren Anstrengungen, die das Personal in Kliniken, Pflegeheimen und anderen Einrichtungen täglich leistet.Angesichts der steigenden Infektionszahlen wurde uns klar: Schutzkleidung wird dringend gebraucht.”

Bei den gespendeten Masken handelt es sich um professionelle FFP3-Atemschutzmasken von STIER, der Eigenmarke von Contorion.

Web: contorion.de

Mit Wirkung durch die Krise führen

PRECIRE stellt kurzfristig Kommunikationstool für einen Monat kostenfrei bereit.

Aachen (ots) “Stay at home” und “Flatten the curve”! Nie war es wichtiger als in diesen Tagen, Menschen über Kommunikation zu einer gemeinschaftlichen Aktion mit nur einem gemeinsamen Ziel zu bewegen.

Mit Wirkung durch die Krise führen / PRECIRE stellt kurzfristig Kommunikationstool für einen Monat kostenfrei bereit Quellenangabe: “obs/PRECIRE Technologies GmbH”

In Krisenzeiten braucht es Führung. Das gilt für die Politik genauso wie für die Wirtschaft. Wirkungsvolle Kommunikation ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor, um Menschen zu erreichen und zu mobilisieren. Die PRECIRE Technologies GmbH stellt kurzfristig ein Unterstützungsangebot zur Verfügung: das für einen Monat kostenfreie Tool PRECIRE engage hilft Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen, ihre Kommunikation wirkungsvoll und zielführend zu gestalten. Unternehmen, Mitarbeiter und Helfer aus dem Gesundheitswesen können PRECIRE engage sogar ein halbes Jahr ohne zusätzliche Kosten nutzen.

Führen im digitalen Raum

Kommunikation in Unternehmen findet aktuell fast ausschließlich digital statt. Neben Gesprächen in Videokonferenzen und Telefonaten spielt die schriftliche Kommunikation via E-Mail eine Hauptrolle. Ganze Unternehmen und Teams werden in diesen Tagen so gelenkt und informiert. Für Führungskräfte bedeutet diese Einseitigkeit in der Kommunikation eine extreme Herausforderung. Es ist eine Grenzsituation, die weder in den besten Seminaren und Trainings simuliert wurde noch mit jahrelanger Führungserfahrung zu kompensieren ist. Und dennoch wird von allen, die in Führung sind, erwartet, dass sie sich in ihrem Home-Office schnell in die neue Situation hineinfinden. Sie sind verantwortlich für die Aufrechterhaltung des Betriebs, die Kommunikation von einschneidenden Veränderungen, die Motivation der Mitarbeiter und die Erhaltung des Vertrauens von Kunden und Dienstleistern. Das tägliche Meistern der Corona-Krise tangiert nahezu alle Unternehmensbereiche.

Die unterschätzte Wechselwirkung schriftlicher Kommunikation

Wenn Kommunikation plötzlich zu einem wesentlich größeren Teil schriftlich stattfindet, steigt das Risiko, dass Absender und Empfänger nicht das gleiche Verständnis von den Inhalten in ihrer Interaktion haben. Mit E-Mails, Pressemitteilungen und Informationen im Intranet oder Internet können Botschaften in kurzer Zeit einer breiten Empfängerschaft zugänglich gemacht werden. Jederzeit kann darauf über digitale Kommunikationskanäle schnell reagiert werden. Nicht zu unterschätzen ist dabei die Grundstimmung des Schreibers beim Verfassen eines Textes. Allzu oft passiert das unter Zeitdruck oder im Stress. Das hat Auswirkungen auf Wortwahl und Formulierungen, und es kommt zwischen Sender und Empfänger schneller zu Missverständnissen. Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, dass eine Führungskraft und jeder der kommuniziert, eine positive Grundhaltung ausstrahlt und mit dem für Krisenzeiten notwendigen Kommunikationsstil das Team motiviert, steuert und unterstützt. Das gilt für die mündliche wie die schriftliche und für die analoge wie die digitale Kommunikation.

Mit dem richtigen Kommunikationsstil durch die Krise führen

Je länger eine Krise andauert, umso wichtiger ist die nachhaltige Verstärkung der Wirkungskraft einer Person. “Auf vielen Führungskräften lastet in diesen Tagen eine enorme Verantwortung im Krisenmanagement und in der Aufrechterhaltung von Unternehmen. Sie müssen fast ausschließlich auf dem digitalen Wege ihre Mitarbeiter zum erforderlichen Tun bewegen. Die richtige Ansprache zu jeder Zeit ist erfolgskritisch”, so Thomas Belker, CEO von PRECIRE.

Das vor dem Hintergrund der Krise entwickelte Tool PRECIRE engage unterstützt Unternehmen, Organisationen und Individuen in ihrer schriftlichen Kommunikation, unabhängig ob E-Mails, Vorlagen für Reden und Ansprachen oder andere schriftliche Korrespondenzen. “Binnen einer Woche haben wir mit unserem Expertenteam aus Psychologen und Informatikern PRECIRE engage als kurzfristige Maßnahme herausgebracht, um ein schnelles Angebot zu schaffen, das in Deutsch und Englisch verfügbar ist. Es ist uns ein Anliegen, mit unserer Kompetenz einen solidarischen Beitrag zu leisten. Wir stellen gerne das Herzstück unserer Sprachanalyse zur Verfügung, damit Führungskräfte in Unternehmen entlastet werden und in dieser Hochphase der Krise sicher und zielführend ihren Aufgaben nachkommen können. Besonders unterstützen wollen wir mit PRECIRE engage auch den Gesundheitssektor, in dem jetzt ein äußerst hohes Kommunikationsvolumen mit kritischen und sensiblen Inhalten zu verzeichnen ist “, erläutert Thomas Belker.

PRECIRE bietet Sprachanalyse zur Unterstützung von Krisenkommunikation an

Mit der weltweit größten Studie zur Verbindung von Psychologie und KI hat PRECIRE eine Technologie geschaffen, die kommunikative Wirkung objektiv misst. PRECIRE engage fokussiert auf Wirkungsfaktoren, die laut Studien für eine optimale Kommunikation in unsicheren Situationen hilfreich sind: motivierend, unterstützend und zielorientiert.

Das Tool hilft, den richtigen Ton in schriftlicher Kommunikation während der Krise zu treffen. Dafür kopiert der Verfasser den Text aus dem Ursprungsdokument direkt in PRECIRE engage. Entlang der drei Wirkungsfaktoren wird dieser ausgewertet und optimierungsbedürftige Formulierungen und Wörter werden zur Bearbeitung angezeigt.

Zur Nutzung von PRECIRE engage melden sich Interessierte auf der Website https://precire.com/engage/ einmalig an. PRECIRE engage kann dann kostenfrei für einen Monat genutzt werden. Ohne Kündigung verlängert sich die Nutzung um weitere 5 Monate für insgesamt 29,20 Euro. Für Unternehmen aus dem Gesundheits- und Pflegesektor verlängert sich die Nutzung von PRECIRE engage mit einem Gutschein kostenfrei. Die Anmeldung ist bis zum 30. April 2020 möglich.

Weitere Informationen unter www.precire.com

Corona.KEX.net – Aktuelle Beschaffungsinitiative von Engpassartikeln zur Bekämpfung des Coronavirus

Aachen (ots) Aachener Konsortium stellt Hilfe bei der Beschaffung von Covid-19 Engpassartikeln zur Verfügung: digitale Plattform zur Bestellung und Lieferung für Krankenhäuser und Pflegestationen zur Behandlung des Coronavirus.

Corona.KEX.net – Aktuelle Beschaffungsinitiative von Engpassartikeln zur Bekämpfung des Coronavirus. Quellenangabe: “obs/KEX Knowledge Exchange AG”

Vor dem in Kürze zu erwartenden Höhepunkt der Covid-19 Pandemie und den damit verbundenen Herausforderungen für das Gesundheitssystem in Deutschland ist die koordinierte Beschaffung und Verteilung von Engpassartikeln wie Schutzkitteln, Desinfektionsmitteln, oder Masken von essentieller Bedeutung. Aktuell können die zuständigen Stellen diese Aufgabe aufgrund von Überlastung jedoch nicht bewältigen. Krankenhäuser etwa meiden Bestandsmeldungen, um einer möglichen Umverteilung solcher zuvorzukommen. Durch die Überlastung der Lieferketten treten mehr und mehr unseriöse Anbieter auf, die aus der aktuellen Krise Profit schlagen wollen. Dies führt zu Ungerechtigkeiten in der Verteilung, weil Waren nicht bedarfsgerecht und zu überhöhten Preisen zugeteilt werden.

Wichtig ist es daher, eine zentrale Koordination von wichtigen medizinischen Gütern, gestützt durch den Einsatz einer digitalen Plattform sicherzustellen, ein professionelles Beschaffungs- und Logistikmanagement aufzubauen und stabile lokale Lieferketten zu organisieren.

Das INC Invention Center mit Sitz auf dem RWTH Aachen Campus ist gerade in dieser schwierigen Zeit in der Lage, durch das Netzwerk von qualifizierten und innovativen Instituten, die Beschaffung wichtiger medizinischer Hilfsmittel, wie Masken und Kitteln aus dem asiatischen Raum kurzfristig zu organisieren. Gemeinsam mit der KEX AG initiierte das INC Invention aus diesem Grund die digitale Plattform Corona.KEX.net. Die digitale Plattform Corona.KEX.net, die die Beschaffung der medizinischen Versorgung digital abbildet, ist ab heute freigegeben. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen können sich ab sofort unter https://corona.kex.net/web/rescuesupply/registrierung/ akkreditieren und ihre Bedarfe anmelden. Die Logistik wird über das Partnernetzwerk Smart Logistik abgewickelt.

Der Bedarfskatalog wird unter Berücksichtigung der aktuellen Lage ständig ausgebaut und ist unter https://corona.kex.net/web/rescuesupply zu finden.

Verantwortlicher Leiter ist Toni Drescher, CEO der KEX Knowledge Exchange AG und Managing Director, INC Invention Center aus Aachen: “Zur Vermeidung von gefährlichen Engpässen in der Versorgung unserer Gesundheitseinrichtungen ist schnelles und entschlossenes Handeln erforderlich. Deshalb haben wir unsere Ressourcen auf dem RWTH Aachen Campus kurzfristig zusammengezogen, um durch Nutzung unseres Netzwerkes den Betroffenen schnelle und effektive Hilfe zukommen zu lassen.”

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen können sich anmelden unter: https://corona.kex.net/web/rescuesupply/registrierung/

Corona-Crash: Künstliche Intelligenz des Robo-Advisors Minveo reagiert frühzeitig

München (ots) Die Corona-Krise und der Ölpreisschock haben zum schnellsten Stimmungsumschwung an den Börsen aller Zeiten geführt, die Intensität und Geschwindigkeit des Abfalls vieler Indizes weltweit ist historisch. Viele private und vor allem professionelle Investoren haben den geeigneten Zeitpunkt zur Sicherung ihrer Anlagen verpasst, entsprechend hoch sind die Verluste.

Corona-Crash: Künstliche Intelligenz des Robo-Advisors Minveo reagiertQuellenangabe: “obs/Minveo AG”

Nach anfänglichen, leichten Schwankungen ab dem 20.02.2020 sind die meisten Indizes wie S&P 500 oder DAX am 04.03.2020 schlagartig ins Minus gedreht. Wer zu diesem Zeitpunkt investiert war, hat den größten Teil der Verluste erlitten. Wer die Risiken zuvor erkannt und konsequent reagiert hat, hatte eine Chance, einen Großteil der Anlage zu sichern. Daran müssen sich klassische Vermögensverwalter wie ebenfalls Robo-Advisor messen lassen.

Echte Krise – oder doch wieder nicht?

Investoren mussten unter hohem Zeitdruck die Turbulenzen als gängige Schwankungen – oder als tiefgreifende Krise einordnen. Die Informationslage ist in solchen Situationen vielschichtig und oft unvollständig. Die Märkte waren bis dahin im langjährigen Höhenrausch. Die faktenbasierte Ableitung von Investitionsentscheidungen ist schwieriger geworden, die Versuchung emotionsgetriebener und oberflächlicher Entscheidungen hingegen größer. Auf der anderen Seite versprechen intelligente Algorithmen eine umfassende, schnelle und vor allem emotionsfreie Analyse großer Datenmengen – gerade in solchen unübersichtlichen Situationen. Kurz, die bessere Anlageentscheidung.

Objektive, quantitative und automatisierte Entscheidungen durch künstliche Intelligenz

Ein solches, proprietäres Risikomanagement auf Basis künstlicher Intelligenz setzt die Minveo AG ein. Das Minveo System hat in der aktuellen Krise frühzeitig für einzelne Märkte Risiken identifiziert und Positionen gesichert. Die Warnung vor signifikanten Risiken in sämtlichen verbleibenden Märkten erfolgte am 27.02.2020 und führte zum Verkauf aller übrigen Aktienpositionen in Bruchteilen von Sekunden. Seitdem liegt die Aktienquote in allen Kundendepots bei 0%.

Im aktuellen Krisenzeitraum vom 20. Februar bis 20. März 2020 konnten so die Verluste von Minveo je nach Anlagestrategie auf 1,86% in der defensivsten (5% Aktien, 95% Anleihen, 0% Rohstoffe) bis 5,79% in der offensivsten (75% Aktien, 10% Anleihen, 15% Rohstoffe) Anlagestrategie begrenzt werden. Zum Vergleich: Die aus aktiven Mischfonds bestehenden Morningstar Vergleichsindizes erzielten im selben Zeitraum einen Verlust zwischen 12,42% (defensiv) und 23,57% (aggressiv).

“Vom jetzt erreichten Vorsprung profitieren unsere Kunden und Partner”

“Solche extremen Ereignisse kommen alle 5 bis 10 Jahre vor. Genau auf ein derartiges Szenario haben wir den Fokus bei der Entwicklung unseres Systems gelegt.” kommentiert Johannes Schubert, Gründer und COO von Minveo. Mathias Gehrke, CEO von Minveo, fügt hinzu: “Vom jetzt erreichten Vorsprung profitieren unsere Kunden und Partner mit einer späteren Outperformance. Von geschonten Nerven profitieren sie bereits heute.”

Statt vorprogrammierte, starre Heuristiken anzuwenden, entwickelt sich das Minveo System mit Hilfe selbstlernender Algorithmen und Korrekturen des Wealth Management Teams kontinuierlich weiter. Es wertet dazu täglich eine breite Palette von 23 Variablen an tagesaktuellen Kursdaten, eine Reihe an Live- und Vergangenheitsdaten, wie etwa makroökonomische Indikatoren der einzelnen Märkte und Regionen, sowie Preis- und Währungsdaten aus. Solch große Datenmengen und tägliche Analysen kann kein Team bzw. keine Abteilung in der notwendigen Tiefe und vor allem in der benötigten Geschwindigkeit stemmen. Die Technologien Big Data und Machine Learning jedoch leisten ebendies. Und helfen, wesentliche Veränderungen an den Märkten rechtzeitig zu erkennen.

Die Minveo AG aus München wurde 2015 gegründet und kombiniert langjährige Finanzexpertise in der Vermögensverwaltung mit innovativer Technologie zu einem aktiven, Big Data-basierten und anspruchsvollen Vermögens-Management. Neben einer onlinebasierten Geldanlage für Privatkunden bietet Minveo im Schwerpunkt institutionellen Anlegern wie Banken und Vermögensverwaltern effiziente Technologielösungen für ihre Kunden- und Depotverwaltung. Das B2B-Angebot finden Interessenten auf www.partner.minveo.de.

Aufgrund akuter Lage: TIMOCOM erweitert Zugang zu Europas führender Frachten- und Lagerbörse

IT-Unternehmen leistet Beitrag zur Sicherstellung von Lieferketten

Erkrath (ots) Der Betreiber von Europas führender Frachtenbörse, das IT-Unternehmen TIMOCOM, erweitert in Zeiten der Krise die Zugangsmöglichkeiten zu seinem Logistiksystem. “Wir möchten unseren Beitrag dazu leisten, dass die Versorgung der Bevölkerung und die Aufrechterhaltung der Lieferketten auch unter den gegenwärtigen Ausnahmebedingungen sichergestellt werden können”, sagt TIMOCOM Geschäftsführer Tim Thiermann.

Quellenangabe: “obs/TIMOCOM GmbH/©Ondra – stock.adobe.com”
* IP-Beschränkungen bis auf Weiteres aufgehoben 
* Bisher bereits über 5.000 Umstellungen erfolgt 
* Lieferengpässe sollen durch Zugriff auf täglich bis zu 750.000 Fracht- und 
  Laderaumangebote aus ganz Europa vermieden werden 

Kunden können ab sofort per Umstellung ihrer IP-gebundenen Lizenz ortsunabhängig, nach Prüfung, ihre Transport- und Logistikgeschäfte auch aus dem Homeoffice steuern. Darüber hinaus öffnet TIMOCOM sein Netzwerk aus mehr als 43.000 Unternehmen für all diejenigen, denen aktuell ein belastbares Netz aus Transport- und Logistikpartnern fehlt, um ihre Kunden weiterhin mit dringend benötigten Gütern zu versorgen.

Sicherung der Lieferkette schnell und unbürokratisch

“Auch hier wird unsere Unterstützung schnell und unbürokratisch erfolgen”, bekräftigt Thiermann. Wer sich jetzt neu anmeldet, nutzt das System von TIMOCOM für das gesamte kommende Quartal gebührenfrei und ohne Vertragsbindung. Gerade bei kurzfristigen Lieferengpässen oder -ausfällen sowie Bedarf an Lagerflächen kann damit schnell aus dem schon bestehenden Kundennetzwerk Ersatz gefunden werden.

Bis zu 750.000 Fracht- und Laderaumangebote werden täglich europaweit bei TIMOCOM eingestellt und verarbeitet. Darüber hinaus sind in der Lagerbörse über 7.000 Logistik- und Lagerflächen verfügbar. “Wir sind als IT-Dienstleister der Logistikbranche seit mehr als 20 Jahren nah am Geschehen. Auch wir sehen, vor welchen Herausforderungen unsere Kunden aktuell stehen”, so Thiermann. “In dieser Situation brauchen wir unkomplizierte und unmittelbare Lösungen, die dazu beitragen, die logistische Versorgung weiterhin zu sichern.”

Der Bedarf an Logistikleistungen sei derzeit europaweit enorm. Gleichzeitig müssten viele Unternehmen auf das Arbeiten im Homeoffice umstellen. Thiermann: “Für uns war sofort klar: Wir möchten schnell und vor allem effektiv helfen.” Von der Umstellungsmöglichkeit auf das Homeoffice haben bis heute bereits mehr als 5.000 Nutzer aus ganz Europa Gebrauch gemacht. Wegen der immensen Nachfrage stellt TIMOCOM aktuell diesen Service verstärkt zur Verfügung.

Möglichkeiten, ortsunabhängig und schnell eine Lösung zu finden, wenn Frachten bewegt oder Waren gelagert werden müssen, sind mit bestehenden Mitteln, Prozessen und Systemen der Logistikbranche vorhanden. Auch TIMOCOM möchte in dieser akuten Lage unterstützen. Tim Thiermann ergänzt: “Diese Bewährungsprobe können wir gemeinsam lösen. Ich bin davon überzeugt, dass wir dies mit vereinten Kräften und den verfügbaren Mitteln auch schaffen werden.”

Mehr Informationen finden Sie unter www.timocom.de/we-trust-in-logistics.