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Campen nach Corona

Hilfe bei der Suche nach Campingplätzen

Berlin (ots) Das Campingportal camping.info will Campern die Suche nach Campingplätze in Europa während der Corona-Pandemie erleichtern und entwickelt eine neue Filtermöglichkeit, die bisher kein anderes Portal bietet.

Camping und Ferienpark Wulfener Hals. Quellenangabe: “obs/camping.info (Camping und Ferienpark Wulfener Hals)”

Nachdem Anfang Mai die ersten Lockerungen der Corona-Maßnahmen im Tourismus-Bereich bekannt wurden und mit der Öffnung der deutschen Campingplätze bis Pfingsten 2020 gerechnet werden konnte, überrollte die Campingplatzbetreiber eine Welle an Buchungsanfragen. Auch beim Campingportal camping.info hat sich im Mai die Zahl der Nutzer, die auf der Suche nach Campingplätzen sind, verdreifacht. Doch die uneinheitlichen Regelungen in Bezug auf Öffnungsdaten, Hygieneregeln und andere Corona-Maßnahmen stellen die Camper bei der Suche vor eine große Herausforderung. Welcher Platz hat wann geöffnet? Kann ich die Sanitäranlagen benutzen? Ist der Platz schon ausgebucht? Dies sind die häufigsten Fragen, die nicht nur Campingplatzbetreibern erreichen, sondern auch in vielen Foren, Facebookgruppen und beim Kundensupport von camping.info gestellt werden.

Neue Suchfunktion für Camper

Als Online-Campingführer mit mehr als 23.000 gelisteten Campingplätzen in ganz Europa hat camping.info hier den Handlungsbedarf schnell erkannt und eine neue Suchfunktion für Camper entwickelt. Besonders im Hinblick auf die nahenden Reisemöglichkeiten in andere beliebte Campingländer wie Österreich, Kroatien und Frankreich ist die neue Suchfunktion bei der Urlaubsplanung eine große Hilfe. Der suchende Camper kann durch die Aktivierung eines Filters sehen, welche Campingplätze wann öffnen oder geöffnet haben. Zusätzlich kann jeder Campingplatz Informationen zu aktuellen Maßnahmen in verschiedenen Sprachen hinterlegen. Damit weiß der Suchende zum Beispiel gleich, ob auf dem gewählten Platz die Sanitäranlagen geöffnet sind oder ob er sich auf Einschränkungen einstellen muss. Auch, ob ein Platz zu einem gewissen Zeitraum schon ausgebucht ist, kann hier hinterlegt werden. Da jeder Campingplatz seine individuellen Angaben machen kann, wächst die Zahl der Campingplätze im neuen Suchfilter stetig.

Warum ist die Frage nach Sanitäranlagen so wichtig?

Bisher bietet kein anderes Campingportal diese Informationsmöglichkeit und Camper sind oft auf Toiletten und Duschen angewiesen. Die Formen des Campingurlaubs sind vielfältig. Nicht jedes Wohnmobil und nicht jeder Wohnwagen verfügt über eine eigene Dusche, sondern nur über eine Campingtoilette. Zeltcamper oder Camper mit sogenannten Campervans (umgebaute Kastenwagen) haben zum Teil gar keine Sanitäreinrichtungen wie Waschbecken oder Toilette. Den Wunsch nach einem Campingurlaub haben aber alle gemeinsam.

Über camping.info

camping.info mit Sitz in Berlin ist mit über 23.000 Campingplätzen aus 44 europäischen Ländern der meistbesuchte und führende Online-Campingführer im deutschsprachigen Raum. Mit der Website, App und gedruckten Campingführern unterstützt camping.info Campingurlauber bei der Suche und Planung des perfekten Campingurlaubs. Ausgewählte Campingplätze können zudem via Webseite oder App direkt gebucht werden. Mehr als 140.000 User helfen dabei, die Campingplätze regelmäßig zu bewerten. Aktuell enthält die camping.info-Website über 190.000 Gästebewertungen, 222.000 Fotos und 3.200 Videos von Campingplätzen.

Web: www.camping.info

Schülerzeitungspreis “Die Raute” von der Hanns-Seidel-Stiftung ausgeschrieben

Ferber: “Journalistisches Schüler-Engagement belohnen” – Einsendeschlus 31. Juli 2020

München (ots) Für das aktuell laufende Schuljahr hat die Hanns-Seidel-Stiftung wieder ihren Schülerzeitungspreis DIE RAUTE ausgeschrieben. Er ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert, Einsendungen sind bis 31. Juli 2020 möglich. “Der Preis soll die Bedeutung der Schülerpresse herausstellen und das journalistische Engagement der Schülerinnen und Schüler belohnen”, schreibt der Europaabgeordnete und Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, Markus Ferber, im Rahmen der Ausschreibung des Preises an die Schulleitungen.

Schülerzeitungspreis “Die Raute” von der Hanns-Seidel-Stiftung ausgeschrieben / Ferber: “Journalistisches Schüler-Engagement belohnen” – Einsendeschlus 31. Juli 2020 / Auswahl an Schülerzeitungen, die in der Vergangenheit beim Preis “Die Raute” schon teilgenommen haben. Quellenangabe: “obs/Hanns-Seidel-Stiftung/Thomas Plettenberg”

Heute Schülerzeitung – morgen Tageszeitung

Wer heute an einer Schülerzeitung mitarbeitet, kann morgen Redakteur bei einer großen Tageszeitung sein. Der journalistische Werdegang hat oftmals seinen Ursprung in der Schule, schreibbegeisterte Schüler tasten sich an Recherche, Meinungspluralismus und Berufsethos heran. Neben dem Schülerzeitungspreis hat die Hanns-Seidel-Stiftung auch ein Stipendienprogramm für den journalistischen Nachwuchs im Angebot (www.hss.de/stipendium).

DIE RAUTE soll Engagement belohnen

Die Bedeutung der Schülerpresse für den Journalismus von morgen darf nicht unterschätzt werden. Während an Schulen als Erfolgsbarometer die Verkaufszahl zählt, geben Preise wie “DIE RAUTE” den Machern von qualitativ guten Schülerzeitungen einen weiteren Motivationsschub. Die Hanns-Seidel-Stiftung unterstützt die ersten journalistischen Schritte mit dem Preis “DIE RAUTE”. Er ist mit 5.000 Euro dotiert (15×300 Euro und 2×250 Euro Sonderpreise Digital).

Nach dem Einsendeschluss wird sich die Jury unter Vorsitz der stv. Generalsekretärin Stefanie von Winning abstimmen und die Preisträger 2020 auswählen: “Wir vermuten, dass es in diesem Schuljahr wegen dem allgemeinen Unterrichtsausfall weniger Schülerzeitungen geben wird als üblich, aber wir ermutigen alle, die eine Zeitung auf die Beine gestellt haben, diese für den Preis einzureichen.”

Teilnahmeberechtigung und Einsendeschluss

Teilnahmeberechtigt sind Schülerzeitungen von Mittelschulen/Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Förderschulen und Beruflichen Schulen mit FOS/BOS, die im Schuljahr 2019/2020 erschienen sind – auch die aus dem 1. Halbjahr. Die Preise werden in den drei Kategorien “Journalistischer Einzelbeitrag (Artikel)”, “Kreativität und Gestaltung” und “Informationsvielfalt” pro Schularten vergeben. Auch in diesem Jahr gibt es den Sonderpreis Digital, der schulisches Engagement für Online-Schülerzeitungen auszeichnet.

Mitmachen ist einfach: Fünf Exemplare der aktuellen Ausgabe der Schülerzeitung bis zum 31. Juli 2020 zusammen mit dem Teilnahmeformular einsenden (Download unter: www.hss.de/die-raute). Voraussichtlich im November – je nach Pandemielage – werden die Gewinnerteams mit ihren Lehrern in München zur Preisverleihung erwartet und ausgezeichnet.

Gold für innovativen Kurzfilm der Wandertrilogie Allgäu

Internationale Jury vergibt das „Goldene Stadttor“ als höchste Auszeichnung für Splitscreen-Film

v.l. Christa Fredlmeier und Melanie Daiber von der Wandertrilogie Allgäu © Allgäu GmbH

Trotz der Pandemie erreichte den Allgäuer Tourismus eine erfreuliche Nachricht: Das Video der Wandertrilogie Allgäu hat eine internationale Jury überzeugt und wurde mit dem ersten Platz in der Kategorie Tourismusregionen ausgezeichnet: „Das Goldene Stadttor“ bewertet alljährlich die besten Marketing-Ideen im Bereich Film, Präsidentin der Jury ist Regine Sixt. „Wir sind unheimlich stolz auf unseren Preis, zumal wir in einem internationalen Umfeld gewonnen haben“, freut sich Melanie Daiber von der Allgäu GmbH und zuständig für die Wandertrilogie Allgäu. „Unserem Film ist es gelungen, Geschichten zu erzählen und zwar aus einer bisher ungewöhnlichen und ungesehenen Perspektive“. Dafür setzten die Macher eine Splitsceen-Optik ein. Diese teilt den Bildschirm auf, in rechts – links oder oben – unten. Auf der einen Seite ist so beispielsweise eine Landschaftsszene zu sehen, auf der anderen Seite geht die Landschaft mit dem Menschen eine Symbiose ein. Durch diese Symbiosen aus scheinbar nicht zusammenpassenden Bildern wird Faszination und Spannung erzeugt. Und macht Lust aufs Wandern!

Beliebtester Film der Allgäu GmbH

Der Film bedurfte einer langen Gestaltungsphase: Ideen wurden gezeichnet, Schauspieler gesucht und mit Landschaftselementen verbunden. Ideengeber für den Splitfilm war perger&berger (München), umgesetzt wurde er mit Mischfabrik (Ainring) und der Allgäu GmbH. Seit April letzten Jahres ist der Film auf den Social Media Kanälen der Allgäu GmbH, der www.allgaeu.de, auf den Onlineseiten der Wandertrilogie Allgäu Partnern, auf Infoscreens und im Fahrgast TV in Frankfurt und Stuttgart zu sehen. 233 538 mal wurde der Film auf Youtube angeschaut und ist damit übrigens der meist gesehen Film der Allgäu GmbH. Dem Film ist es gelungen, gleichermaßen von der Landschaft wie von Persönlichkeiten zu erzählen und so das Wesentliche der Wandertrilogie Allgäu zusammenzufassen: Der 876 Kilometer lange Fernwanderweg bringt die Landschaft und ihre Geschichten mit dem Menschen zusammen.

Allgäu GmbH - Gesellschaft für Standort und Tourismus
Allgäuer Straße 1 | 87435 Kempten | Deutschland | www.allgaeu.de
Tel. +49(0)831/57537-37 | Fax +49(0)831/57537-33 | zehnpfennig@allgaeu.de 

“Filmgorillas”: Neues ZDF-Magazin mit eigenem YouTube-Kanal

Mainz (ots) Auftritt: Filmgorillas! Mit dem Film- und Serienmagazin “Filmgorillas” und dem gleichnamigen YouTube-Kanal geht ZDFkultur in der Filmberichterstattung neue Wege. Im Netz und im TV sprechen Kinoexperte Steven Gätjen, Schauspielerin Maria Ehrich sowie das Cineasten-Ehepaar Silke und Daniel Schröckert über ihr Lieblingsthema.

Steven Gätjen / Quellenangabe: “obs/ZDF/Marcus Höhn”

Die vier leidenschaftlichen Filmfans bahnen sich einen Weg durch den Dschungel aktueller Neustarts und reden sich zu Themen aus der Film- und Serienwelt die Köpfe heiß. Ob Blockbuster, Arthouse, Familienfilm oder die neueste Serie: Die Filmgorillas lieben es, sich gegenseitig von ihren Ansichten zu überzeugen und präsentieren ihre Kino-, Streaming- und TV-Tipps deshalb immer zu zweit -manchmal auch mit Spaß an einem gepflegten Streit.

Zweimal in der Woche, dienstags und donnerstags, jeweils um 16.00 Uhr, laden die Filmgorillas neue Videos auf dem zugehörigen ZDF-YouTube-Kanal hoch. In der Rubrik “Frischfutter” diskutieren sie dienstags die interessantesten Neustarts. Donnerstags greifen die Gorillas in ihren “Streifzügen” relevante Themen aus der Film- und Serienwelt auf. Die Highlights ihrer YouTube-Woche werden im TV-Magazin zusammengefasst, das ab 28. Mai 2020, 0.45 Uhr, immer donnerstags im ZDF ausgestrahlt wird. Auf der Facebook-Seite von ZDFkultur und auf dem Instagram-Kanal von ZDFheute hinterlassen die Gorillas ebenso ihre Spuren.

“Filmgorillas” auf YouTube: https://youtube.com/Filmgorillas

Nicht auf der Welt, sondern in der kritischen Zone. Bist du bereit für eine neue Erdpolitik?

Live-Streaming-Festival zur Eröffnung der Ausstellung “Critical Zones” am ZKM Karlsruhe.

Karlsruhe (ots) Freitag, 22.05. bis Sonntag, 24.05.2020 (Ausstellung: Sa, 23.05.2020 – So, 28.02.2021)

Am Freitag, den 22.05.2020 um 18 Uhr eröffnet das ZKM mit einem Streaming-Festival die Ausstellung Critical Zones.

Nicht auf der Welt, sondern in der kritischen Zone. Bist du bereit für eine neue Erdpolitik? / Live-Streaming-Festival zur Eröffnung der Ausstellung “Critical Zones” am ZKM KarlsruheQuellenangabe: “obs/ZKM Karlsruhe”

Via Website und ZKM-Youtube-Kanal werden live Vorträge, Filme, Theaterstücke, Führungen und Künstlergespräche übertragen. Das Publikum – die Öffentlichkeit – ist in Diskussionspodien und Workshops ebenfalls live dabei. Darüber hinaus wird der Telegram-Kanal fortwährend die Gelegenheit bieten, Fragen zu stellen, Anmerkungen zu geben und zu diskutieren. Gemeinsam denken und sprechen wir über den Zustand unserer Erde und schauen über alle Kanäle des ZKM in den Horizont einer neuen Erdpolitik.

Am Freitagabend laden PETER WEIBEL und BRUNO LATOUR ab 18 Uhr zur Ausstellungseröffnung ein. Die Kuratoren werden in die wissenschaftliche Begrifflichkeit und Philosophie der Critical Zones im Rahmen eines Gesprächs einführen. Sie bringen einen internationalen Kreis an WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen mit: Donna Haraway, Lynn Margulis, Joseph Koerner, Adam G. Riess – um nur einige wenige zu nennen. Mit ihnen geht es durch Feuer, Wasser, Luft und Erde – die Elemente der Erde sind Programm des Eröffnungswochenendes, das sich kritisch mit der Situation der Erde auseinandersetzen möchte.

Als Zentrum der Medien und Künste erforscht das ZKM neue Formen, um nicht nur das analoge Gewohnte in ein gewöhnlich gemachtes Digitales umzusetzen, sondern neue Kommunikationsformen im virtuellen Raum auszubilden. So werden zwei Ausstellungsformen im Stream zu entdecken sein: eine live-Führung im Dialog durch den realen Raum der Ausstellung in den Lichthöfen des ZKM wie auch die virtuelle Ausstellung, die derzeit auf einer digitalen Plattform entsteht und auf die wir zur Eröffnung einladen. Sobald der Besucher bzw. die BesucherIn den digitalen Ausstellungsraum betritt, geht er/sie in Beziehung mit diesem und verändert ihn.

Immer wieder wird die Open Bar in den gestreamten Kanälen von Zoom und Youtube dazu einladen, gemeinsam mit den KünstlerInnen und PhilosophInnen, den KuratorInnen und dem sich zugeschalteten Publikum über die kritische Situation der Erde in dieser kritischen Zeit zu sprechen, zu diskutieren und nachzudenken – nachdem wissenschaftliche Vorträge und Künstlergespräche gehört, Videobotschaften empfangen, bei Podiumsdiskussionen eifrig mitdiskutiert und Filme, die die Situation der Erde betrachten, gesehen wurden.

Feiern, denken, hören und diskutieren Sie mit uns am Live-Streaming-Wochenende unserer Ausstellungseröffnung Critical Zones – Horizonte einer neuen Erdpolitik.

Link zum Livestream auf der Website:

zkm.de/de/livestream

Link zur virtuellen Ausstellung:

zkm.de/critical-zones

Positive Rückmeldungen zum digitalen Angebot der PLATO AG

Die Engineering-Branche zu Gast beim Softwarehersteller

Lübeck (ots) Während die Konferenzen und klassischen Seminare der PLATO AG Corona-bedingt noch ruhen, wurde für Kunden und Interessenten ein Rahmen geschaffen, um sich auch weiterhin in aktuellen und praxisnahen Veranstaltungen zu Themen wie FMEA, Risiko- und Wissensmanagement, Produkt- und Prozessentwicklung zu informieren und fortzubilden.

Das digitale Angebot von PLATO zum Weiterbilden rund um Engineering-Themen / Die Engineering-Branche zu Gast beim Softwarehersteller. Quellenangabe: “obs/PLATO AG/Image by Gerd Altmann, Pixabay”

Bereits im März wurde das internationale Summit kurzerhand von Amsterdam ins Internet verlegt. Die Resonanz war überwältigend.

Die Out-of-Control Webinar-Reihe als Messe-Ersatz

“Mit den Erfahrungen und positiven Rückmeldungen der vergangenen Webinare haben wir uns dafür entschieden, unseren geplanten Messeauftritt auf der internationalen Fachmesse für Qualitätssicherung Anfang Mai zum Out-of-Control-Online-Event umzugestalten”, begründet Swantje Beckmann, Event-Managerin der PLATO AG, die digitale Alternative zum Messestand auf der Control in Stuttgart. “Gerade in dieser besonderen Zeit, in der persönliche Kontakte nicht mehr wie gewohnt stattfinden können, möchten wir Interessenten eine Möglichkeit geben, uns und unsere Software-Lösungen kennenzulernen.”

Unter dem Motto “Drive Change. Rethink Engineering.” wurden vom 5. bis 7. Mai 2020 zahlreiche und neukonzipierte Webinare mit erfahrenen Fachreferenten angeboten. Und auch dieses Mal konnte eine äußerst positive Bilanz gezogen werden. Mehr als 150 Teilnehmer registrierten sich für die 30 Webinare zu 15 unterschiedlichen Themen. Die Dozenten, bestehend aus Kunden, PLATO Produktmanagern, Consultants, Partnern und Vorständen, boten in kurzweiligen Sessions ein abwechslungsreiches, internationales Programm. Die Agenda beinhaltete u.a.

-  Einblicke in die FMEA-Abläufe führender Unternehmen, 
-  Methodenseminare zu Themen wie 8D, Funktionale Sicherheit, FMEA und Wissensmanagement, 
-  Kurz-Seminare zum normenkonformen Arbeiten mit PLATO XERI(TM) und 
-  Neues zu PLATO e1ns und dem Launch der e1ns Cloud.  

Online-Seminar-Angebot bietet jede Menge Vorteile

Seit diesem Frühjahr lassen sich die beliebten Seminare aus dem aktuellen Seminarprogramm in identischer Form als Live-Webinare buchen. PLATO möchte damit die ungebrochen hohe Nachfrage nach Fortbildungsangeboten ausbauen und ergänzen. Durch das neue Angebot, das für kleine Teams von 2 bis 8 Personen buchbar ist, können Teilnehmer die Zeit auch von zu Hause aus nutzen, um sich weiterzubilden. Im aktuellen Programm befinden sich u.a. folgende Themen:

-  FMEA Moderationen 
-  Anwenderseminare zu PLATO e1ns und PLATO SCIO(TM) 
-  Methodenseminare  

Die Live-Webinare sind vergleichbar mit einem vollwertigen Präsenzseminar: Es gibt mehrere Stunden Training mit Zeit für Fragen und individuellen Anliegen und im Anschluss erhalten die Teilnehmer eine umfassende Seminardokumentation und ihr Teilnahmezertifikat. Die Verlagerung des Seminarangebotes in den virtuellen Raum ist sowohl für die Dozenten als auch für die Teilnehmer von Vorteil: Es entfallen Reisekosten und Reisezeit.

Detaillierte Informationen zum Veranstaltungsangebot der PLATO AG sind unter https://www.plato.de/unternehmen/veranstaltungen/ abrufbar.

Baden-Württemberg Stiftung startet virtuelle Expeditionen für junge Nachwuchsforscherteams

Stuttgart/Konstanz/Hamburg (ots) Innovatives Konzept und neueste Technik: Umfangreiches digitales Angebot an Bord erreicht mehr Schülerinnen und Schüler als in den vergangenen Jahren. Das mehrfach ausgezeichnete Forschungs- und Medienschiff ALDEBARAN ist bereits zum fünften Mal auf dem Bodensee unterwegs.

Der Bodensee als digitales Mega-Klassenzimmer: Die Crew des Forschungsschiffs ALDEBARAN streamt live für Baden-Württembergs Schülerinnen und Schüler. Biologin Valeska Diemel (r.) setzt dabei auch eine Unterwasserdrohne ein. Quellenangabe: “obs/Baden-Württemberg Stiftung/ALDEBARAN / BW Stiftung”

Das Forschungsschiff ALDEBARAN startet ab dem 18. Mai zu spannenden Gewässer-Exkursionen auf dem Bodensee – und Schülerinnen und Schüler sind auch in Corona-Zeiten ganz nah dabei, obwohl sie nicht an Bord sein dürfen. Für die Baden-Württemberg Stiftung hat das wissenschaftliche Team der ALDEBARAN ein interaktives Konzept entwickelt, um die einzigartigen Lebensräume und Organismen des drittgrößten Sees Mitteleuropas live kennenzulernen. Dabei kommt modernste Kamera- und Drohnentechnik zum Einsatz, die die Expeditionen erstmals in die Klassenzimmer oder zu den Jugendlichen nach Hause überträgt. Auf diese Weise können deutlich mehr Schülerinnen und Schüler in die Gewässer-Experimente eingebunden werden als in den Jahren zuvor.

“Ich freue mich sehr, dass wir trotz der gegenwärtigen Situation Schülerinnen und Schülern virtuelle Einblicke in die Gewässerforschung ermöglichen”, sagt Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung. “In diesen Tagen ist es besonders wichtig, dass wir die Chancen der Digitalisierung umfassend nutzen und möglichst vielen Kindern ein außergewöhnliches Lernprogramm bieten.”

Ob Nährstoff- und Sedimentanalyse, biologische Vielfalt, Klimawandel oder Mikroplastik: Insgesamt bestehen die Online-Bildungsexpeditionen auf der ALDEBARAN aus zwölf Modulen, die live moderiert direkt und interaktiv zu den Schülerinnen und Schülern und deren Schulen übertragen werden. Organisiert werden die Expeditionen im Auftrag der Stuttgarter Agentur für Bildungskommunikation Klett MINT; sie hat die Entscheidung, das Projekt in diesem Jahr online zu gestalten, mit vorangetrieben und begleitet. Darüber hinaus unterstützen die Expedition auch das Limnologische Institut der Universität Konstanz und das Institut für Seenforschung in Langenargen.

Voll ausgestattetes Forschungsschiff

Erstmals wird mit zehn Kameras, darunter mehrere Drohnen, über und unter Wasser alles gefilmt, was an Bord der ALDEBARAN oder im Wasser passiert und mit aufwendiger Technik live übertragen. Die Schülerinnen und Schüler können sich auch interaktiv in das Geschehen an Bord einbringen, können mit dem Skipper kommunizieren oder den Wissenschaftlern Fragen stellen, wenn sie im hochmodernen schiffseigenen Labor Proben analysieren – oder sogar die Experimente mitbestimmen.

“Bei den digitalen Exkursionen sind wir mit den Schülerinnen und Schülern direkt im Gespräch und zeigen ihnen, wie man auf einem Forschungsschiff arbeitet”, erklärt Frank Schweikert, Projektleiter und Skipper der ALDEBARAN. “Wir holen dafür beispielsweise Ruderfußkrebse unters Mikroskop und entdecken mit der Unterwasserdrohne den Bodensee aus einer anderen Perspektive. So motivieren wir die Jugendlichen, auch künftig eigene wissenschaftliche Projekte anzustoßen und Fragen auf den Grund zu gehen. Sie können damit gleich im Homeschooling starten.”

Umfangreiches digitales Angebot

Durften in den vier Jahren zuvor nur bis zu acht Schülerinnen und Schüler gleichzeitig an Bord des Segelschiffs sein, werden nun durch die digitalen Möglichkeiten mehrere Hundert Jugendliche erreicht. Damit die Expeditionen längerfristig für den Unterricht zur Verfügung stehen, wird der Videostream wie eine Live-Sendung aufgezeichnet und kann auch später jederzeit mit Begleitmaterial von den Schulen abgerufen werden.

Als Teil des Nachwuchsförderprogramms mikro makro mint der Baden-Württemberg Stiftung, das Jugendliche anregen soll, sich mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu beschäftigen, werden die Gewässerexpeditionen in rund 15 Schulen übertragen.

Die ALDEBARAN liegt in Konstanz und wird mit Unterstützung durch die Bodensee Schiffsbetriebe für die Expeditionen vorbereitet. Für die Baden-Württemberg Stiftung wird das segelnde Forschungsschiff vom 18. bis 31. Mai von Konstanz aus zu den täglichen Expeditionen starten.

Web: aldebaran.org

“Share Respect. Not Hate.”: ProSieben startet große Anti-Cybermobbing-Kampagne in #GNTM

Unterföhring (ots) “Zum Kotzen”. “Wenn ich das dumme Gesicht sehe, wird mir schlecht”. “Menschlich ein Schwein”. Verletzende Kommentare, abstoßende Bemerkungen und demütigende Posts – wenn “Germany’s next Topmodel” auf ProSieben läuft, bekommen die Kandidatinnen regelmäßig einen Lovestorm – und werden gleichzeitig immer heftiger persönlich beleidigt.

»Zum Kotzen«. »Wenn ich das dumme Gesicht sehe, wird mir schlecht«. »Menschlich ein Schwein«. Verletzende Kommentare, abstoßende Bemerkungen und demuetigende Posts – wenn »Germany’s next Topmodel« auf ProSieben laeuft, bekommen die Kandidatinnen regelmaeßig einen LovestormQuellenangabe: “obs/ProSieben/Martin Bauendahl”

Deswegen startet ProSieben heute während der Ausstrahlung von #GNTM in Kooperation mit der Organisation “Bündnis gegen Cybermobbing” eine große Anti-Cybermobbing-Kampagne mit dem Claim: “Share Respect. Not Hate.“. ProSieben-Pressesprecher Christoph Körfer, verantwortlich für das Community-Management auf den ProSieben-Kanälen: “Der persönliche Hass im Netz nimmt immer weiter zu – quantitativ und qualitativ. Im Dialog mit den #GNTM-Kandidatinnen hat sich ProSieben entschlossen, mit dieser Kampagne ein Zeichen zu setzen.” Uwe Leest, Vorstandsvorsitzender vom Bündnis gegen Cybermobbing: “Gerne unterstützen wir diese Kampagne, es ist Zeit ein Zeichen zu setzen. Cybermobbing ist wie ein Virus, der sich in unsere Gesellschaft ausgebreitet hat und wir tun zu wenig dagegen. Jeder kann Opfer werden und die Zahlen steigen jedes Jahr. Und das Schlimme ist, die Angriffe werden immer intensiver und menschenverachtender. Jeder kann helfen, stehen wir auf und setzen ein Zeichen für Respekt und gegen Hass.” In der Kampagne fordern die #GNTM-Kandidatinnen Larissa, Tamara, Jacky, Maureen, Lijana und Anastasia sowie die ProSieben-Moderatorinnen und Moderatoren Viviane Geppert, Rebecca Mir, Annemarie Carpendale, Stefan Gödde, Christian Düren und Thore Schölermann mehr Respekt auf den sozialen Plattformen. Die Kampagne wird im TV-Programm sowie auf den sozialen Plattformen von ProSieben zu sehen sein. Christoph Körfer: “Über die Kampagne hinaus arbeiten wir natürlich mit den zuständigen Behörden zusammen. Kommentare, die außerhalb des gesetzlichen Rahmens liegen, übergeben wir der Polizei.”

Web: prosiebensat1.com

“Händler helfen Händlern” und Jens Spahn

Pro-Bono-Initiative im Digital-Talk mit dem Gesundheitsminister am 11. Mai um 12.30 Uhr

Berlin (ots) Ab Montag dürfen deutschlandweit wieder alle Geschäfte unabhängig von der Größe ihrer Verkaufsfläche die Ladentüren öffnen.

“Händler helfen Händlern” und Jens Spahn: Pro-Bono-Initiative im Digital-Talk mit dem Gesundheitsminister am 11. Mai um 12.30 UhrQuellenangabe: “obs/Pro-Bono-Initiative Händler helfen Händler/haendler-helfen-haendlern.com”

Ob nach wochenlanger Abstinenz der Kaufrausch über die Verbraucher hereinbricht, bleibt fraglich. Bei den geltenden Abstandsregeln, Hygienevorschriften und der Schutzmaskenpflicht kommen nur wenige in Kauflaune. Die Situation im Handel bleibt weiter angespannt, viele Unternehmen stehen vor einer existenziellen Bedrohung. Die Pro-Bono-Initiative “Händler-helfen-Händlern” lädt zum Digital-Talk mit Gesundheitsminister Jens Spahn ein, der sich der Diskussion um die prekäre Lage stellt.

Termin:

Montag, 11. Mai 2020, 12.30 bis 13.30 Uhr

Teilnehmer:

-  Jens Spahn, Gesundheitsminister 
-  Mark Rauschen Geschäftsführer Modehaus L+T 
-  Marcus Diekmann, Geschäftsführer Fahrradhändler Rose Bikes  

Thema: “Handel trifft auf Gesundheitspolitik”

-  Sonderregeln für den Handel: Verkaufsflächen- und Abstandsregelungen, Maskenpflicht. Wie kommt unter den jetzigen Bedingungen der Konsum wieder in Fahrt? 
-  Wie kommen politische Entscheidungsprozesse zustande - wie können Handelsunternehmen agieren und nicht nur reagieren? 
-  Der Fall "Westfleisch" in Coesfeld 
-  Mit welchen Szenarien müssen Handelsunternehmen in den nächsten Wochen rechnen? 
-  Frage der Verhältnismäßigkeit: Was liegt in der Verantwortung des Staates, was sind unternehmerische Pflichten? 
-  Braucht der Handel ein Konjunkturpaket?  

Die Teilnahme ist kostenlos, keine Anmeldung erforderlich.

Über “Händler helfen Händlern”

Die Pro-Bono-Initiative “Händler helfen Händlern” startete am 19. März 2020, als aufgrund der Corona-Pandemie deutschlandweit nicht systemrelevante stationäre Geschäfte ihr Ladentüren schließen mussten. Dazu haben führende mittelständische Handelsunternehmen eine Gruppe auf der Karriereplattform LinkedIn ins Leben gerufen, die betroffene Unternehmer und Unternehmerinnen informiert und untereinander vernetzt. Die Gruppe zählt mittlerweile über 2.500 Mitglieder, darunter Händler, Handels- und Wirtschaftsverbände, Journalisten und Handelsexperten. Händler wie Rose Bikes, BabyOne, MediaMarkt, Saturn, TomTailor und Intersport unterstützen die Initiative.

Mehr Informationen

www.haendler-helfen-haendlern.com

“Tatort Internet”: Jeder Zweite war bereits Opfer von Cyberkriminalität

Potsdam (ots) 55 Prozent der Interessenten am bevorstehenden Internetsicherheits-Kurs des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) sind bereits Opfer von Cyberkriminalität geworden. Das hat der Potsdamer Informatikwissenschaftler Prof. Christoph Meinel mitgeteilt.

Der HPI-Direktor leitet den kostenlosen Onlinekurs mit dem Titel “Tatort Internet – Angriffsvektoren und Schutzmaßnahmen”, der am Mittwoch, 13. Mai, startet und sechs Wochen dauert. Anmelden dazu kann man sich auf der Lernplattform openHPI unter https://open.hpi.de/courses/intsec2020. Rund 3.000 Personen haben das laut Institut bereits getan. 654 davon nahmen an der Schnellumfrage vor Kursstart teil.

Onlinekurs geht auch auf Privatsphäre und Nachverfolgung ein

Eines der vielen Themen im aktuellen Gratiskurs ist, wie Smartphones per Bluetooth-Technik registrieren können, welcher Nutzer mit wem Kontakt hatte. “Die jüngsten öffentlichen Diskussionen haben erneut unter Beweis gestellt, wie wichtig solide und breite Kenntnisse in allen Fragen der Internetsicherheit sind”, sagt Kursleiter Prof. Christoph Meinel, der Direktor des Hasso-Plattner-Instituts. Zusammen mit seinem Team will er in dem Gratis-Kurs unter anderem thematisieren, welche Auswirkungen das allgegenwärtige Internet auf die eigene Privatsphäre hat.

“Vielen sind Risiken im Internet immer noch nicht vertraut”

So steht etwa auf dem Lehrprogramm, welche Rolle nicht nur Smartphones, sondern auch das vernetzte Zuhause, das Smart Home, sowie Fitness-Tracker, Gesundheits-Apps, soziale Medien und das “normale” Surfen im Internet dabei spielen. “Viele Menschen sind sich der großen Risiken, die das Internet birgt, noch immer nicht voll bewusst”, stellt der Informatikwissenschaftler fest.

Sein neuer Massive Open Online Course (MOOC) zur Internetsicherheit, dessen Titel wie ein Krimi klingt, will Nutzer dazu bringen, nicht nur ihre physische, sondern auch ihre digitale Identität vor der Gefahr zu schützen, Betrügern zum Opfer zu fallen. “Wir zeigen zum Beispiel, dass dies bestmöglich gelingen kann, wenn man beispielsweise sichere Passwörter erzeugt und verwendet”, unterstreicht Meinel.

Derzeit fühle sich nur etwa ein knappes Drittel der Internetnutzer selbst in der Lage, Geräte wie Smartphone oder Computer ausreichend vor Angriffen durch Internetkriminelle zu schützen, verweist Meinel auf das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom. Sei jedoch Schadsoftware erst einmal auf den Rechner geraten, verbreite sie sich oft rasend schnell und könne sogar ganze Betriebe lahmlegen.

54 Prozent hatten bereits ein Schadprogramm auf dem Rechner

Das bestätigt auch die HPI-Umfrage unter den angemeldeten Kursteilnehmern. Von 654 Antwortenden erklärten 54 Prozent, schon einmal ein Schadprogramm auf ihrem Smartphone oder Computer entdeckt zu haben. 39 Prozent berichteten dem HPI von Passwort-Diebstahl, 21 Prozent von Betrug beim Online-Shopping und vier Prozent von entwendeten Geldbeträgen beim Online-Banking. Mehrfachantworten waren möglich.

“Um derartigen Attacken vorzubeugen, genügen oft einfache Regeln, die jeder Internetnutzer beherzigen sollte”, betont Meinel. Im Kurs bringt er den Teilnehmenden deshalb unter anderem bei, welche unterschiedlichen Arten von Schadsoftware es gibt und durch welche grundsätzlichen Maßnahmen Nutzer sich und den eigenen Rechner schützen können.

“Einem Drittel der Teilnehmenden an unserer Umfrage ist bewusst, dass der Faktor Mensch das größte Gefährdungspotenzial für die Internetsicherheit darstellt”, berichtet der HPI-Direktor. Gleich dahinter rangierten mit 26 Prozent der Nennungen Schadprogramme wie Viren oder Ransomware, also meist per E-Mail-Anhang versandte Software, die beim Öffnen alle Dateien verschlüsselt, um Geld zu erpressen. 17 Prozent entfielen auf Datendiebstahl und Ausspionieren.

Vorkenntnisse seien für die Teilnahme am “Tatort Internet”-Kurs nicht nötig, sagt Meinel: “Eingeladen sind alle, die regelmäßig im Netz unterwegs sind, ob privat oder beruflich”. Bei erfolgreichem Absolvieren des offenen Gratiskurses erhalten die Lernenden ein Zertifikat und eine Teilnahmebescheinigung des renommierten Instituts.

Hintergrund zur interaktiven Bildungsplattform openHPI

Seine interaktiven Internetangebote hat das Hasso-Plattner-Institut als Pionier unter den europäischen Wissenschafts-Institutionen am 5. September 2012 gestartet – auf der Plattform https://open.hpi.de. Sie bietet seitdem einen Gratis-Zugang zu aktuellem Hochschulwissen aus den sich schnell verändernden Gebieten der Informationstechnologie und Innovation. Das geschieht bislang hauptsächlich auf Deutsch, Englisch und Chinesisch. Im Herbst 2017 hat openHPI aber erstmals auch die Online-Übersetzung und Untertitelung eines Kurses in elf Weltsprachen angeboten. Mittlerweile wurden auf openHPI rund 763.000 Kurseinschreibungen registriert. 231.000 Personen aus 180 Ländern gehören auf der Plattform zum festen Nutzerkreis. Er wächst derzeit rasant. Für besonders erfolgreiche Teilnehmer an seinen “Massive Open Online Courses”, kurz MOOCs genannt, stellte das Institut bisher knapp 79.000 Zertifikate aus. Das openHPI-Jahresprogramm für 2020 umfasst zahlreiche Angebote für IT-Einsteiger und Experten. Auch die in der Vergangenheit angebotenen rund 70 Kurse können im Selbststudium nach wie vor genutzt werden – ebenfalls kostenfrei. Studierende können sich für das Absolvieren von openHPI-Kursen jetzt auch Leistungspunkte an ihrer Universität anrechnen lassen. Wer sich Videolektionen aus den Kursen unterwegs auch dann anschauen will, wenn keine Internetverbindung gewährleistet ist, kann zudem die openHPI-App für Android-Mobilgeräte, iPhones oder iPads nutzen.

Web: hpi.de

38 Prozent mehr Reichweite versus Vorjahr: WELT Nachrichtensender auch im April mit großen Zugewinnen

1,7 Prozent Monatsmarktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen

Berlin (ots) Die Corona-Krise hat den deutschen TV-Markt auch im April maßgeblich geprägt. Wie schon im März gab es deutlich mehr Einschalter pro Tag.

WELT Nachrichtensender auch im April mit großen Zugewinnen / 1,7 Prozent Monatsmarktanteil bei den 14- bis 49-JährigenQuellenangabe: “obs/WeltN24 GmbH”

Der Nachrichtensender WELT profitierte wieder überdurchschnittlich stark vom gestiegenen Informationsbedürfnis der Zuschauer: Die Netto-Reichweite stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 38 Prozent auf 5,58 Millionen tägliche Seher.

Das gemeinsam vermarktete Angebot aus WELT Nachrichtensender und seinem Timeshiftsender N24 Doku kam im April bei den 14- bis 49-jährigen Zuschauern auf einen Marktanteil von 1,7 Prozent (April 2019: 1,3 Prozent). Beim Gesamtpublikum (ab 3 Jahre) waren es 1,5 Prozent (April 2019: 1,1 Prozent).

Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die Zuschauer die Live-Berichterstattung in den Nachrichtensendungen auf WELT. Diese erreichten Marktanteile von bis zu 10,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Die Corona-Berichterstattung aus anderen Teilen der Welt stieß ebenfalls auf viel Interesse: Steffen Schwarzkopfs Reportage “Corona-Krise – Epizentrum New York” verbuchte 6,2 Prozent Marktanteil. Am 15. April, dem Tag, als die Verlängerung der Ausgangssperren bis zum 3. Mai bekanntgegeben wurde, erzielte der Nachrichtensender einen Tagesmarktanteil von 3,0 Prozent. Es war einer der höchsten in der Sendergeschichte.

Doch auch in Krisenzeiten wollen sich die Zuschauer nicht ausschließlich mit den neuesten Entwicklungen der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen auf unser tägliches Leben beschäftigen. Vom vielfältigen Angebot an hochwertigen Dokumentationen und Reportagen auf WELT und N24 Doku überzeugte im April besonders die Sendung “PS-Riesen im Einsatz – Landmaschinen” mit 4,1 Prozent Marktanteil.

Web: welt.de

Wille: Pressefreiheit sichert den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Krisenzeiten

Leipzig (ots) Zum 26. Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai erinnert Karola Wille, Vorsitzende des Deutschen Nationalkomitees des International Press Institute (IPI), an das grundlegende Recht der Pressefreiheit und dessen besonderen Wert in der aktuellen Krise.

Wille: Pressefreiheit sichert den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Krisenzeiten / MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK / Prof. Dr. Karola Wille, Intendantin des Mitteldeutschen Rundfunks / © MDR/Kirsten Nijhof,

“Sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert unterrichten und eine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei äußern und verbreiten zu können, ist in Deutschland ein unveräußerliches Grundrecht, das es den Menschen, besonders auch in Krisenzeiten, ermöglicht, Fakten von Meinungsmache, Desinformation und Verschwörungstheorien zu unterscheiden.” Darauf macht die Vorsitzende des Deutschen Nationalkomitees des International Press Institut und MDR-Intendantin, Karola Wille, zum Internationalen Tag der Pressefreiheit aufmerksam und zeigt sich überzeugt, dass Pressefreiheit einen wichtigen Beitrag für die Krisenbewältigung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt leistet.

Wille erinnert daran, dass dieses grundlegende Recht Menschen in vielen Regionen der Welt nach wie vor verwehrt ist. Nach den Feststellungen der IPI-Zentrale in Wien wird die Corona-Pandemie zudem von Regierungen dazu genutzt, Pressefreiheitsrechte aktiv zu beschneiden, kritische Fragen zu unterdrücken und gegen Journalistinnen und Journalisten vorzugehen.

Der kürzlich gestartete COVID-19 Press Freedom Tracker des IPI, der die Angriffe auf die Pressefreiheit sowie auf Journalistinnen und Journalisten in Echtzeit dokumentiert, listet bereits über 160 Vorfälle weltweit, auch innerhalb der Europäischen Union. Krisenbedingte finanzielle Unsicherheiten aufgrund rückläufiger Einnahmen, u.a. durch Werbung, bringen unabhängige Medien zusätzlich unter Druck. “Freier und unabhängiger Journalismus hat in der aktuellen Pandemiesituation, in der Grundrechte von Bürgerinnen und Bürgern eingeschränkt werden, auch für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Kontrolle und Debatte eine gesellschaftlich wichtige Funktion”, so Wille in Leipzig.

Das International Press Institute (IPI) ist ein globales Netzwerk von Redakteuren, Journalisten und Medienmanagern, die sich gemeinsam für einen qualitativ hochwertigen, unabhängigen Journalismus einsetzen. Gemeinsam fördern sie die Bedingungen, unter denen der Journalismus seine öffentliche Funktion erfüllen kann. Die wichtigste davon ist die Fähigkeit der Medien, störungsfrei und ohne Angst vor Vergeltungsmaßnahmen zu agieren. Die Mission des IPI ist es, die Medienfreiheit und den freien Nachrichtenfluss zu verteidigen, wo immer sie bedroht sind.

Web: MDR.de

Neu: Monatliches Video-Update für Agrar-Entscheider: Welche aktuellen Agrartrends sollten Sie kennen?

Tarmstedt (ots) Welche Themen sind in diesen Wochen für die Landwirtschaft und in der Agrarbranche wichtig?

Neu: Monatliches Video-Update für Agrar-Entscheider: Welche aktuellen Agrartrends sollten Sie kennen? Quellenangabe: “obs/Agrar-Trends.de/GMC Marketing GmbH”

Das Team der Website Agrar-Trends.de stellt mit dem “Agrar-Trends Monats-Update” ein neues Video-Format vor, das die wichtigsten Trends des Monats komprimiert und auch für Quereinsteiger verständlich präsentiert.

Im ersten Monats-Update werden die Trends aus dem April 2020 vorgestellt: https://www.youtube.com/watch?v=bfGrAPI54hE

Die Redaktion beschreibt die Mission ihrer Website mit “Wir erklären die Landwirtschaft und wir zeigen Ihnen die wichtigsten Trends der Agrarbranche auf.” Es gebe einen großen Informationsbedarf, erklärt Dirk Gieschen, Initiator der Website: “Die Themen in der Landwirtschaft und der Agrarwelt sind vielschichtig. Besonders die Agrarpolitik befindet sich in einem ständigen Wandel und gleichzeitig entwickelt sich die Branche extrem dynamisch weiter. Dabei greifbare Informationen für die eigenen Planungen oder für Statements zu bekommen, ist eine große Herausforderung gerade für Quereinsteiger in der Branche und für Entscheider, die selbst nicht direkt aus der Landwirtschaft kommen oder in der Branche arbeiten. Diese Informationslücke wollen wir schließen.”

Website bietet detaillierte Informationen

Auf www.agrar-trends.de findet der Nutzer ausführlichere Texte zu den aktuellsten Themen der Agrarwirtschaft: Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf den Agrarmarkt? Welche Chancen ergeben sich daraus für die Landwirte? Welche gesetzlichen Änderungen stehen in der Tierhaltung bevor? Wie entwickelt sich der Ökolandbau? Welche Innovationen in der Landtechnik helfen dem Landwirt? Die Inhalte richten sich an fachlich Interessierte, die nicht aus der Landwirtschaft kommen, aber für ihre Tätigkeit einen schnellen Einblick in bestimmte Themenfelder und Agrartrends benötigen. Dazu gehören Entscheider, Berater und Planer wie beispielsweise Geschäftsführer, Marketingleiter, Mediaplaner, Mitglieder von Gremien wie Aufsichtsräten oder Beiräten, die über Unternehmensstrategien oder Marketingstrategien diskutieren oder Geschäftsberichte und Prognosen erstellen müssen. Auch für Mitarbeiter aus Banken, Verbänden oder der Politik, die sich aus fachlichen Gründen für Agrarthemen interessieren, sind die Inhalte passend aufbereitet. Initiator der Website ist der Agrarexperte Dirk Gieschen. Der Agrarökonom und Agrarjournalist ist seit mehr als 25 Jahren auf die Analyse von Agrartrends sowie auf die Unternehmens- und Strategieberatung in der Agrarbranche spezialisiert.

www.agrar-trends.de
www.gmc-marketing.de

Kreative Lernideen für Kinder: Initiative WIKIGA bringt Kindergarten und Kita nach Hause

Nürnberg (ots) Was bedeutet Homeschooling für Kita- und Kindergartenkinder? Wie sieht ihr Alltag ohne eine externe Betreuung aus? Und wie können Eltern auch die Kleinsten fördern und inspirieren? Mit der neu gegründeten Initiative “WIKIGA – Wie im Kindergarten” gibt der Berliner Kita- und Kindergartenträger KLAX gemeinsam mit dem Schreib- und Kreativwarenhersteller STAEDTLER online Ideen an die Hand, Kinder im Alter von eins bis sechs Jahren zu Hause kreativ und pädagogisch sinnvoll zu beschäftigen.

Fatma aus der KLAX Vorschule in Berlin ist eine der ErzieherInnen, die regelmäßig in WIKIGA-Videos kreative Lernideen für Kita- und Kindergartenkinder teilen. Quellenangabe: “obs/Staedtler/Bildrechte: KLAX”

Damit reagiert WIKIGA auf den steigenden Informationsbedarf von Eltern, die in der Corona-Krise ihre Kinder oft neben beruflichen Verpflichtungen daheim betreuen und die Anregungen durch Kindergärten und Kitas vermissen. Das Angebot soll über die Krise hinaus Bestand haben.

Wie im Kindergarten

Ein selbstgemaltes Memory-Spiel, bunte Papierblüten, ein essbares Mandala: Wer dieser Tage Inspiration für kreative Aktionsspiele und selbstgebastelte Gegenstände sucht, die Kinder nicht nur beschäftigen, sondern in ihrer Entwicklung unterstützen, findet sie online bei WIKIGA. Das Akronym steht für “Wie im Kindergarten” und meint die neue gemeinsame Initiative des Berliner Kita- und Kindergartenträgers KLAX und des Nürnberger Schreib- und Kreativwarenherstellers STAEDTLER. WIKIGA will Kinder ganzheitlich fördern und bringt pädagogisch sinnvolle Lern- und Gestaltungsangebote aus kinderbetreuenden Einrichtungen in Form von Videos direkt und kontaktlos in die Familie nach Hause. Und damit dorthin, wo sich in Zeiten von COVID-19 alles Wesentliche abspielt.

Ein ergänzendes Angebot

Die Teamkonferenz startet und gleichzeitig machen die lieben Kleinen ihrer Langeweile lautstark Luft: Für viele berufstätige Eltern ist das dieser Tage ein vertrautes Szenario. “Die aktuelle Situation ist nicht zuletzt für Eltern eine Herausforderung, die mit der anhaltenden Schließung von Kita und Kindergarten die Betreuung ihrer noch nicht schulpflichtigen Kinder komplett und meist neben dem Homeoffice stemmen müssen”, erläutert Erna Müller, die die Initiative seitens STAEDTLER leitet. Während Schulkinder via Homeschooling an Klasse und Lehrplan angebunden sind, fehlen pädagogisch fundierte Angebote für Kinder im Kita- und Kindergartenalter. “Ein Ersatz für die Lernumgebung eines Kindergartens kann und will WIKIGA nicht sein. Vielmehr versteht sich die Initiative als ergänzendes Programm, das Kinder an das begeisterte Spielen und Lernen mit Kindergarten-Freunden erinnert und Eltern mit sinnvollen Gestaltungsideen in ihrem neuen Alltag unterstützt”, betont Erna Müller.

Die Welt spielerisch entdecken

Langeweile, Sehnsucht und Monotonie – auch Kinder vermissen das gemeinschaftliche, fördernde und kreative Umfeld ihrer Kita oder ihres Kindergartens, weiß KLAX-Geschäftsführerin Antje Bostelmann. “Umso wichtiger ist es, Kinder zu Hause mit Aktivitäten zu beschäftigen, die sie in ihrer Entwicklung fördern, die Welt spielerisch entdecken lassen und damit unterschiedliche Zugänge zu ihrem Alltagsleben eröffnen.” Alle Spiel- und Lernangebote von WIKIGA stehen unter einem wochenübergreifenden Thema und orientieren sich an den KLAX-Bildungsbereichen “Atelier”, “Körper”, “Musik”, “Universum” und “Gesellschaft” mit jeweils eigenen Lernzielen, die Schlüsselkompetenzen wie Toleranz und Kreativität vermitteln. So sensibilisiert der Bildungsbereich “Körper” für eine gesunde Lebensweise. Im “Atelier” geben Kinder der Welt ein individuelles Gesicht. Die von KLAX-PädagogInnen im Vorfeld erprobten Ideen und Aktivitäten sind nachhaltig, aktuell und gut umsetzbar. Sie machen aus Kindern Entdecker und verfolgen ein kontextübergreifendes Verstehen. Zum Beispiel, wenn Kinder bei der Erstellung eines Küken-Memorys nicht nur lernen, wie Baby-Flamingos aussehen, sondern anhand von Fotos erkennen: Nicht nur Tierkinder verändern ihr Aussehen. Auch jedes Familienmitglied wächst und verändert sich im Lauf der Zeit. “Wie schaffe ich ein Umfeld, in dem sich mein Kind optimal entfalten kann? Diese Frage treibt Eltern um. Wir möchten ihnen pädagogische Sicherheit geben”, unterstreicht Antje Bostelmann.

Geburt einer Marke

Auch nach Corona soll WIKIGA weiter Bestand haben. Erna Müller: “Wir sind sicher, der Bedarf an Angeboten wie diesen ebbt nicht ab. Im Gegenteil: Die aktuelle Situation sensibilisiert Eltern mehr denn je dafür, wie wichtig eine sinnvolle und fördernde Gestaltung von Betreuungszeit ist. Und die möchten wir weiter mit fundierten und überraschenden Ideen formen.”

Mehr Informationen zur Initiative “WIKIGA – Wie im Kindergarten”: www.wikiga.de

Corona-Effekt: 68 Prozent der Beschäftigten wollen nach der Krise nicht dauerhaft zurück ins Büro

Jena (ots) 41 Prozent der Beschäftigten arbeiten derzeit von zu Hause. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen ESET-Studie “Veränderung der Arbeitswelt durch Corona”, die im Auftrag des europäischen IT-Sicherheitsherstellers von YouGov im April 2020 durchgeführt wurde.

Laut einer aktuellen ESET-Studie wünschen sich 68 Prozent der Beschäftigten eine Lockerung der Regelungen.Quellenangabe: “obs/ESET Deutschland GmbH”

Doch wie sieht es nach der Corona-Krise aus? 68 Prozent der Beschäftigten wünschen sich eine Lockerung der Regelungen. Sie wollen entweder mindestens einen Tag in der Woche von zu Hause arbeiten (29 Prozent), flexibel entscheiden können, ob sie im Heimbüro oder in der Dienststelle tätig sind (31 Prozent). Acht Prozent der Mitarbeiter können sich sogar ein Arbeitsleben ohne festen Arbeitsplatz im Firmengebäude vorstellen. Die Ergebnisse zeigen: Das Thema Digitalisierung ist auch nach Ende der Ausnahmesituation dringlicher denn je. Unternehmen kommen auf Dauer nicht umhin, ihren Mitarbeitern ein verändertes Arbeitsumfeld zu bieten. Das bedeutet, dass das Thema IT-Sicherheit schnellstmöglich wieder auf die Unternehmensagenda zu setzen, damit Heimarbeitsplätze nicht zu “trojanischen Pferden” für den Schutz von Firmendaten werden. Auch hier zeigt die Studie einen großen Nachholbedarf nach der Krise.

“Die Corona-Krise hat die Digitalisierung in den Unternehmen beschleunigt und auch vielen Mitarbeitern ungewohnte Freiheiten in ihrer Arbeitswelt eingeräumt. Beim Thema IT-Sicherheit sehen wir bei Firmen noch einen gravierenden Nachholbedarf”, erklärt Holger Suhl, Country Manager DACH bei ESET. “Nicht einmal jeder Dritte hat für die Arbeit in den heimischen vier Wänden eine volle technische Ausstattung und IT-Richtlinien von seinem Arbeitgeber erhalten, 14 Prozent nutzen für berufliche Zwecke ihre privaten Geräte – nicht nur aus Sicht der Datensicherheit ein GAU.”

Anzahl der Heimarbeit ist rasant gestiegen

Fast die Hälfte der Beschäftigten (41 Prozent) sind derzeit von zu Hause tätig. Davon wurden fast 70 Prozent erst durch die aktuelle Situation ins Home-Office geschickt. “Es mussten von einem Tag auf den anderen Infrastrukturen geschaffen werden, die es Mitarbeitern erlauben, in den eigenen vier Wänden zu arbeiten. Improvisieren stand auf der Tagesordnung. Das gilt es, für die Zukunft auf stabile Füße zu stellen”, so Suhl.

Rüstzeug für das Arbeiten von zu Hause häufig nur unzureichend

Nur 27 Prozent der Befragten wurden von ihrem Arbeitgeber mit kompletter Technik und Verhaltensrichtlinien für die Arbeit im Home-Office ausgestattet. Ein Viertel hat keinen IT-Leitfaden bekommen, was es im Heimbüro zu beachten gilt. “Die Ergebnisse sind erschreckend. Gerade der Einsatz einer VPN-Software sowie einer Multi-Faktor-Authentifizierung ist essenziell, um die Zuverlässigkeit des Unternehmensnetzwerks sicherzustellen. Benutzername und Passwort reichen in dieser Situation bei weitem nicht mehr aus”, erklärt Holger Suhl. Überraschend: Rund 30 Prozent der Befragten haben gar keine technische Ausstattung erhalten (16 Prozent) oder nutzen ihre privaten Geräte für berufliche Zwecke (14 Prozent). “Mit Blick auf die Datensicherheit und die Sicherheit des Unternehmensnetzwerks ist das grob fahrlässig. Im Schadensfall ist es zweifelhaft, ob zum Beispiel eine Cyberversicherung hier einspringt.”

Und nach den Beschränkungen? Beschäftigte sind gespalten

Fast jeder Dritte möchte nach dem Ende der Corona-Krise wieder dauerhaft zurück ins Büro. Ganze acht Prozent wollen gar nicht mehr zurück ins Büro. 60 Prozent der Beschäftigten wünschen sich eine Lockerung der Regelungen. Sie wollen entweder mindestens einen Tag in der Woche im Home-Office tätig sein (29 Prozent) oder flexibel entscheiden können, ob sie von zu Hause oder im Büro arbeiten (31 Prozent). “Unternehmen, die vor Corona strikt gegen Home-Office waren, werden zukünftig umdenken und ihren Mitarbeitern flexible Arbeitsmodelle einräumen müssen. Nach gut einem Monat im Home-Office ist es an der Zeit, die Absicherung der Arbeitsplätze in den eigenen vier Wänden in den Fokus zu rücken. Hierbei ist ein sicherer Zugriff auf das Firmennetzwerk durch Multi-Faktor-Authentifizierung elementar”, so Suhl.

http://www.ESET.de

Logistik ganz oben auf der Agenda Tag der Logistik im Internet erzielt hohe Reichweiten

Bremen (ots) In der Corona-Krise wird sichtbar, was schon seit 13 Jahren die Botschaft des Aktionstages “Tag der Logistik” ist: Logistik und Supply Chain-Management sind systemrelevant und sichern die Versorgung unserer Gesellschaft. Während sonst in ganz Deutschland und vielen anderen Ländern Unternehmen die Türen ihrer Betriebe geöffnet haben, um der breiten Öffentlichkeit einen Einblick zu gewähren, wurde der Aktionstag dieses Jahr vollständig ins Netz verlegt.

Logistik ganz oben auf der Agenda / Tag der Logistik im Internet erzielt hohe Reichweiten Quellenangabe: “obs/BVL Bundesvereinigung Logistik e.V./Medienbüro am Reichstag”

75 virtuelle Veranstaltungen waren im Angebot, außerdem gab es Videos, Stories und Hashtag-Kampagnen in den sozialen Netzwerken. Über alle Social Media-Plattformen erreichte gestern der Hashtag #tagderlogistik rund 800.000 Menschen. Allein die Tweets des Accounts @tagderlogistik wurden in den Timelines von 5.000 Menschen angezeigt. Die Interaktionsquote lag bei 3,7 Prozent. Immer wieder tauchte #tagderlogistik in den Twitter-Trends für Deutschland auf, den beliebtesten Themen bei Twitter.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und der parlamentarische Staatssekretär Steffen Bilger nutzten den Tag der Logistik, um die Aktion “Logistik hilft” offiziell zu starten, unter anderem per Live-Stream aus dem Rhenus Logistics Center Großbeeren bei Berlin. Schon im Morgenmagazin der ARD war Scheuer zum Thema zu Gast. Ziel der Aktion ist es, die Situation für Lkw-Fahrer an Rampen, Grenzen und auf den Rasthöfen zu verbessern. Bilger trat zudem in der Internet-Live-Sendung “Fernfahrer TV” auf und diskutierte über Video-Chat mit drei Fahrern und einem Unternehmer.

Bei den meisten Events wurde auch das veränderte Image, der neue, positive Blick der Öffentlichkeit auf die Logistik deutlich. In einem Video-Podcast von Amazon mit vier Paketzustellern der “letzten Meile” sagte einer der Teilnehmer: “Man fühlt sich auch besser. Ich komme nun nach Hause und habe das Gefühl etwas Wichtiges getan zu haben.” Weitere Highlights unter den vielen spannenden Online-Events waren Facebook- bzw. Instagram-Stories von Auszubildenden der Logistikdienstleistungsunternehmen BLG Logistics und F.W. Neukirch. Virtuelle Rundgänge beim FIR an der RWTH Aachen und durch das Innovationslabor Hybride Dienstleistungen in der Logistik in Dortmund zeigten Beispiele aus der der Logistikforschung.

“Wir freuen uns, dass viele Unternehmen und Institute diesen neuen, digitalen Weg mutig mitgegangen sind und ihr Angebot so kurzfristig auf virtuelle Veranstaltungen umgestellt haben. So konnten wir gemeinsam auch in diesem Jahr Logistik und Supply Chain-Management ihre verdiente Bühne geben, trotz Corona. Dafür danken wir ganz herzlich allen, die mitgemacht haben”, sagt Prof. Thomas Wimmer, Vorsitzender des Vorstands der BVL. Wimmer selbst hielt am Nachmittag bei der Online-Konferenz des Hellenic Institute for Logistics Management einen Fachvortrag zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Logistik in Europa.

Tatsächlich war es für viele engagierte Unternehmen und Organisationen eine Premiere, sie nutzten die Gelegenheit mutig, um erstmalig mit Formaten wie einem Webinar, einer Videokonferenz oder einer Facebook-Watch-Party mit der breiten Öffentlichkeit zu interagieren.

Für den nächsten Tag der Logistik wünscht sich die Initiatorin BVL eine Mischung aus realen Unternehmensbesuchen und virtuellen Angeboten. Termin dafür ist der 15. April 2021.

Die Logistik ist ein Berufsfeld mit Zukunft und der drittgrößte Wirtschaftsbereich in Deutschland. Insgesamt erzielte er im Jahr 2019 einen Umsatz von 279 Mrd. Euro. Rund 3,2 Millionen Menschen sind in Logistik und Supply Chain-Management beschäftigt.

web: bvl.de

Stadt Thale – zusammen stark – auch in Krisenzeiten

Die Bodetal Tourismus GmbH hat jetzt einen Marktplatz online für Gewerbetreibende im gesamten Bodetal eröffnet:

www.bodetal-lokal.de

Seit Ostern kann jeder Einzelhändler, Gastronom, Handwerker oder Kunstschaffende des Bodetals sich listen lassen und jeder kann erfahren, wie er z. B. Dienstleistungen erhält.

 „Die Internet-Plattform soll in dieser doch für Jeden krisenbehafteten Zeit einerseits den Unternehmen helfen trotzdem am Markt ihren Stand zu behalten und gleichzeitig den Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu den Dienstleistungen ermöglichen.“ sagt Ronny Große, Geschäftsführer der Bodetal Tourismus GmbH (BTG).

Ronny Große

Geschäftsführer
Intendant Harzer Bergtheater & Waldbühne Altenbrak

Achtung: Veranstaltungshighlights und Tickets über Tel.: 0 39 47 / 77 680 22 oder www.tickets.bodetal.de

Karliczek: Neue WHO-Studie Solidarity vernetzt weltweite Forschung gegen Corona

Berlin (ots) Deutsche Forschungseinrichtungen beteiligen sich aktiv an der Medikamenten-Studie Solidarity der WHO gegen COVID-19

Karliczek: Neue WHO-Studie Solidarity vernetzt weltweite Forschung gegen Corona.Quellenangabe: “obs/Bundesministerium für Bildung und Forschung/Hans-Joachim Rickel”

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Initiative für eine groß angelegte Studie im Kampf gegen das Corona-Virus aufgenommen.

Die Studie Solidarity hat zum Ziel, für die Behandlung von COVID-19 weltweit das Wissen zu verbessern und zusammenzuführen. Im Mittelpunkt steht dabei, ob und wie bereits bekannte Medikamente gegen COVID-19 helfen können. Auch deutsche Forschungseinrichtungen nehmen nun an der Studie teil.

Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: “Überall auf der Welt und auch in Deutschland gibt es bereits Heilversuche und frühe klinische Studien, bei denen bekannte Medikamente nun auch gegen COVID-19 eingesetzt werden. Die Frage ist aber, ob sie auch gegen COVID-19 wirklich an breiter Front helfen. Die Studie Solidarity wird dazu wichtige Erkenntnisse zu Tage fördern, die Hunderttausenden von Erkrankten in aller Welt helfen könnten. Sie ist ein wichtiger Schritt der medizinischen Forschung im Kampf gegen Corona.

Ich bin der WHO sehr dankbar, dass sie diese internationale Studie ins Leben gerufen hat. Solche großen Studien mit einer möglichst großen Zahl an Patientinnen und Patienten sind jetzt besonders wichtig. Je größer die Studien, je größer die Zahl der Orte, an denen sie durchgeführt werden, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse.

Mein ausdrücklicher Dank gilt auch den Forscherinnen und Forschern in Deutschland, die sich jetzt aktiv an der Studie mit beteiligen.

Wir haben weltweit nur im Rahmen internationaler Kooperationen die Chance, der schrecklichen Corona-Pandemie auf der ganzen Welt Herr zu werden. Globale Herausforderungen erfordern globale Lösungen.

Die WHO-Studie Solidarity ist dazu ein wertvoller Beitrag. Sie stellt eine weltweite Verbesserung und Vernetzung unseres Wissens sicher. Nur gemeinsam können wir unsere Stärke gegen das Virus richtig ausspielen. Das gilt für den weltweiten Verbund mit unseren Partnern in der WHO genauso wie für den Verbund mit unseren Partnern in der EU.

-  Remdesivir, ein antiviraler Wirkstoff, der ursprünglich gegen Ebola entwickelt wurde, aber gegen Ebola nicht ausreichend Wirkung zeigte. In Tierversuchen war er gegen Coronaviren wirksam. 
-  Als zweites Medikament werden die Malaria-Wirkstoffe Chloroquin und Hydroxychloroquin getestet, die in vitro eine Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2 zeigten. 
-  Des Weiteren soll eine Kombination aus zwei HIV-Medikamenten, Lopinavir und Ritonavir, getestet werden. 
-  Sowie als vierter Arm eine Kombination dieser HIV-Wirkstoffe mit Interferon-beta, einem Botenstoff des Immunsystems, der Abwehrreaktionen von Zellen gegen eine Virusinfektion stimuliert.  

Die Studie ist aber flexibel. Sollte sich herausstellen, dass weitere Medikamente möglicherweise auch wirksam gegen COVID-19 sind, werden sie in die Studie einbezogen.

Weitere Informationen:

https://www.bmbf.de/de/informationsportal-zum-coronavirus-11164.html

Ein Ratgeber für sicheres Online-Shopping – So erkennen Sie Fakeshops

Berlin (ots) Das Einkaufen via Internet ist für die meisten Menschen vertraut und zu einer normalen Alltagshandlung geworden. Insbesondere große und renommierte Online-Shops gelten als sicher und vertrauenswürdig und verfügen über verschiedene Gütesiegel.

© Gorodenkoff – stock.adobe.com Quellenangabe: “obs/DIQP Deutsches Institut für Qualitätsstandards und -prüfung e.V./© Gorodenkoff – stock.adobe.com”

Dennoch gibt es auch zahlreiche unseriöse Seiten, die auf den ersten Blick von echten Verkaufsportalen nicht leicht zu unterscheiden sind. Sie werden als sogenannte Fakeshops (engl.: fake = Fälschung) bezeichnet, Plattformen im Internet, die mit betrügerischen Absichten verbunden sind. Dubiose Händler nutzen dabei vielfältige unterschiedliche Optionen. Es ist möglich, dass die gekaufte Ware entweder gar nicht existiert oder lediglich in Form eines billigen Plagiates.

Fakeshops lassen sich meist anhand einiger typischer Charakteristika erkennen, die sie von seriösen und echten Online-Shops unterscheiden.

1) Die Internetseite weist einen ungewöhnlichen Domainnamen auf, der meistens nichts mit dem Produkt oder dem Herstellernamen zu tun hat.

2) Der Preis der Ware ist oft wesentlich günstiger als im regulären Handel. Hier ist jedoch Vorsicht geboten. Erfahrene Anbieter nutzen auch besondere Lockangebote und offerieren Produkte zum handelsüblichen Preis, um keinen Verdacht zu erregen.

3) Gelegentlich enthält die Seite zahlreiche Rechtschreib- und Grammatikfehler.

4) Das Impressum weist fehlerhafte oder unvollständige Angaben auf. Entweder fehlt die Anschrift oder der Verweis auf das Handelsregister. Häufig ist das Impressum auch gar nicht vorhanden.

5) Die angebotene Ware ist grundsätzlich und ohne Ausnahme immer vorrätig.

6) Gütesiegel werden einrfach in den Text hineinmontiert. Oftmals existiert ein solches Siegel auch überhaupt nicht oder dei Siegel lassen sich nicht anklicken.

7) Zahlungen müssen stets per Vorkasse geleistet werden.

8) Für den Zahlungsvorgang wird oft eine privat wirkende Bankverbindung angegeben.

Gefälschte Kundenbewertungen erkennen

Viele Kaufinteressenten nutzen Kundenbewertungen, um sich ein Bild über ein Produkt und dessen Qualität zu machen. Auch Hinweise über eine erfolgreiche und zuverlässige Kaufabwicklung sind regelmäßiger Bestandteil solcher Bewertungen. Sollten Beurteilungen ausschließlich in hohem Maße lobend ausfallen und die Darstellungen übertrieben begeistert wirken, ist Vorsicht geboten. Meist sind hier verschiedene Ursachen möglich, die unterschiedlich motivierte Hintergründe haben. Einer davon ist ein Fakeshop, der sich so ein seriöses Image verschaffen möchte. Eine andere Möglichkeit sind gekaufte Bewertungen, die nichts mit echten Käufen und einer authentischen Meinung zum Produkt zu tun haben. Hier versuchen häufig Händler durch den Anreiz in Form von positiven Fake-Bewertungen ihre Verkaufszahlen anzukurbeln. Beides ist verwerflich, allerdings beziehen sich nicht automatisch alle Formen gekaufter Kundenmeinungen auf einen Fakeshop. Die Bewertungen können demnach ein Hinweis sein, müssen es aber nicht.

Verbraucherschützer warnen davor, sich bei einem Kauf auf die Beurteilungen Dritter zu verlassen und diese als Indikator für Authentizität zu nehmen. Für den Laien ist es sehr kompliziert, eine echte von einer gefälschten Bewertung zu unterscheiden. Es ist immer sicherer, vermeintliche Meinungsäußerungen anderer Kunden anzuzweifeln. Das gilt nicht nur für die Verkaufsseite selbst, sondern auch für anlockende Beurteilungen in den Social Media. Wenn beispielsweise auf Facebook oder Twitter positive Kundenbewertungen zu beliebten Produkten stehen, die mit einem Link zu einer Verkaufsseite verknüpft sind, kann auch hier das Lockangebot eines Fakeshops dahinterstehen.

So schützen Sie sich vor einem Fakeshop

Grundsätzlich ist es immer hilfreich, jeden Online-Shop, der noch nicht bekannt ist, vor einem ersten Einkauf genau zu prüfen. Dabei gilt es bei der Suche nach bestimmten Produkten im Netz darauf zu achten, wie eine damit verbundene Verkaufsseite konzipiert ist. Während noch vor wenigen Jahren Fakeshops an schlecht gemachten Internetseiten und einer auffälligen URL zu erkennen waren, gehen viele Betrüger heute deutlich professioneller vor. Selbst die Internetadresse verfügt meist über das sichere und zertifizierte https, das im Gegensatz zum früher üblichen http auf eine verschlüsselte Übertragung der Daten hinweist. Auch die Seitengestaltung lässt häufig keine Ungereimtheiten mehr erkennen.

Kaufinteressenten sollten auf der Seite stets nach einen Blick in das Impressum werfen. Bei GmbHs und Aktiengesellschaften finden Sie im Impressum eine Handelsregisternummer. Diese können auf dem Handelsregisterportal von Bund und Ländern (handelsregister.de) kostenfrei prüfen.

Darüber hinaus ist es sinnvoll mittels Suchmaschine nach der angegebenen Firmenadresse zu recherchieren und eventuell eingetragene Verlinkungen zu prüfen. Auch während der Kaufabwicklung kann das Prozedere jederzeit abgebrochen werden. Wenn keine Kontaktmöglichkeit zum Händler benannt ist, die Kaufabwicklung eine nur unzureichende Gestaltung aufweist und die Daten der Bankabwicklung unseriös wirken, sollte keine Zahlung vorgenommen werden. Dies gilt auch dann, wenn sichere Zahlungsoptionen, wie beispielsweise PayPal oder Kauf auf Rechnung, fehlen.

Seriöse Gütesiegel wie solche vom DIQP Deutsches Institut für Qualitätsstandards und -prüfung e.V. (https://www.diqp.eu ) sind klickbar und verweisen auf die Seite des Siegelgebers. Dort finden Sie weitere Informationen zum Gütesiegel und dem Siegelinhaber.

Grundsätzlich sollten Sie nach Möglichkeit auf eine Zahlung per Vorkasse verzichten und besser auf eine andere Zahlungsart setzen. Eine gesundes Mißtrauen ist beim Online-Shopping grundsätzlich sinnvoll.

Was kann ich machen, wenn es zu spät ist?

Nicht immer gelingt es rechtzeitig, einen Fakeshop zu erkennen. Wenn bereits eine Zahlung getätigt wurde, kann nur versucht werden, hier zeitnah zu intervenieren. Im Fall einer Überweisung bedeutet dies die Kontaktaufnahme mit der Bank und den Versuch, die bereits geleistete Zahlung zu stoppen. In der Regel ist dies wenn überhaupt nur, noch sehr zeitnah nach der Transaktion realisieren.

Sollte der Betrag per Kreditkarte bezahlt worden sein, gilt es umgehend den Dienstleister zu kontaktieren, damit die Zahlung gestoppt werden kann.

Parallel ist es wichtig, bei der Polizei Anzeige zu erstatten. Leider befinden sich zahlreiche Fakeshop-Betrüger im Ausland, sodass eine strafrechtliche Verfolgung deutlich erschwert wird. Dennoch ist die Anzeige sehr wichtig, mindestens, um dafür Sorge zu tragen, dass der Fakeshop gelöscht werden kann. Grundsätzlich ist es entscheidend, die zugehörigen Unterlagen aufzubewahren, die von der Polizei im weiteren Verlauf benötigt werden. Dazu gehören vor allem Screenshots von der Verkaufsseite, der E-Mail-Wechsel, die Unterlagen der Kaufabwicklung sowie der Nachweis der Überweisung. Wer sich nicht sicher ist, ob es sich bei dem verdächtigen Online-Portal auch wirklich um einen Fakeshop handelt, kann die Ausdrucke von einer Verbraucherzentrale prüfen lassen.

web: sqc-cert.de

Gottesdienste an Karfreitag und Ostern per YouTube und Telefon

Frankfurt (ots) Ostern ist das höchste kirchliche Fest im Jahreskalender. Und Ostern ohne Gottesdienst ist nicht vorstellbar. Doch in Zeiten von Corona ist manches anders: Gotteshäuser bleiben praktisch überall auf der Welt geschlossen. Deshalb müssen die Kirchen andere Wege gehen. Die Neuapostolische Kirche bietet derzeit ihre Gottesdienste jeweils sonntags über Fernsehen und Streamingdienste an – so auch am Ostersonntag.

In Zeiten der Corona-Pandemie werden die Gottesdienste der Neuapostolischen Kirche per Internet ausgestrahlt. Quellenangabe: “obs/Neuapostolische Kirche Westdeutschland/Jendral/Neuapostolische Kirche”

An Ostersonntag, 12. April 2020, wird es nur einen einzigen Gottesdienst der Neuapostolischen Kirche geben – den aber weltweit für alle. Stammapostel Jean-Luc Schneider, geistliches Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche, wird diesen durchführen. So kommt die Kirche zu den Gläubigen und mit ihr der Gottesdienst ins eigene Wohnzimmer.

Sendezentrum ist der kircheneigene Bischoff Verlag in Neu-Isenburg bei Frankfurt am Main. Der Festgottesdienst wird über YouTube, Telefon und dem südafrikanischen Fernsehkanal NAC-TV auf allen Kontinenten ausgestrahlt. Er beginnt um 10 Uhr morgens (MEZ/CET Sommerzeit), Sendebeginn ist eine Viertelstunde vorher.

Gläubige weltweit sind herzlich eingeladen, an diesem Gottesdienst teilzuhaben. Wegen der vielen unterschiedlichen Zeitzonen wird dies entweder live oder zeitversetzt geschehen. Auf diesem Gebiet ist die Neuapostolische Kirche erfahren: Schon jahrzehntelang finden weltweite Übertragungen per Satellit statt, zum Beispiel von Neujahrs- oder Pfingstgottesdiensten. Vom Prinzip her geschieht am diesjährigen Ostergottesdienst dasselbe, nur dass diesmal das Signal über das Internet übermittelt wird, also über YouTube, Facebook, IPTV und andere Kanäle.

Übersetzung in viele Sprachen

Da die Neuapostolische Kirche weltweit verbreitet ist, werden zentrale Gottesdienste immer auch in mehrere Sprachen übersetzt. Stammapostel Jean-Luc Schneider wird die Predigt in deutscher Sprache halten; sie wird dann Satz für Satz ins Englische übersetzt. Weitere Sprachen kommen hinzu: Dolmetscher übersetzen in den im Bischoff Verlag zur Verfügung stehenden Übersetzerkabinen in die Sprachen Französisch, Portugiesisch und Spanisch sowie in die deutsche Gebärdensprache. An den Zentralstellen der Gebietskirchen weltweit werden noch weitere Übersetzungen hinzugemischt, je nachdem, welche Sprache benötigt wird.

“Ein außerordentliches Projekt, das hohe Anforderungen an die Technik stellt”, sagt Peter Johanning, Kirchensprecher der Neuapostolischen Kirche International.

Gottesdienste an Karfreitag

Auch an Karfreitag bietet die Neuapostolische Kirche Videogottesdienste per Internet an. Diese werden dezentral – wie seit einigen Wochen an jedem Sonntag – in den YouTube-Kanälen der örtlichen Landeskirchen angeboten:

NAK Berlin-Brandenburg

https://youtube.com/c/NeuapostolischeKircheBerlinBrandenburg

NAK Nord- und Ostdeutschland

http://www.youtube.com/c/NeuapostolischeKircheNordundOstdeutschland

NAK Süddeutschland

https://www.youtube.com/c/NAKSueddeutschland

NAK Westdeutschland

http://www.youtube.com/c/NeuapostolischeKircheWestdeutschland

Die Neuapostolische Kirche

Die Neuapostolische Kirche (NAK) ist eine weltweit verbreitete, christliche Kirche. Zum neuapostolischen Glauben bekennen sich derzeit weltweit neun Millionen Menschen.

In Deutschland ist die Neuapostolische Kirche mit etwa 335.000 Mitgliedern nach der Katholischen Kirche, der Evangelischen Kirche und den Orthodoxen Kirchen die viertgrößte christliche Kirche.