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Fast 89.000 Besucher bei Händel in Halle (Saale) Stiftung Händel-Haus zieht positive Jahresbilanz 2019

Das Jahr 2019 war für die Stiftung Händel-Haus ein sehr erfolgreiches Jahr: Die Händel-Festspiele vom 31. Mai bis zum 16. Juni konnten mit rund 58.000 Besuchern den Besucherrekord von 2018 halten, und auch die Museumsangebote stießen auf großes Interesse.

So besuchten fast 30.000 Gäste die Ausstellungen und Veranstaltungen im Händel-Haus und im Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus. Die Besucher kamen aus aller Welt, u. a. aus England, Irland, Frankreich, Malta, Portugal, Tschechien, Norwegen, Mexiko, den USA, Kanada, Indien, Japan, Korea, Indonesien und Australien, um die beiden Museen der Stiftung Händel-Haus aufzusuchen. Die Besucherzahl blieb gegenüber 2018 mit mehr als 30.500 Besuchern, 2017 mit mehr als 31.500 und 2016 mit 30.200 Gästen nahezu konstant. Die stärksten Besuchermonate sind zwar weiterhin die Sommermonate, allerdings nutzen im Vergleich zu vergangenen Jahren immer weniger Menschen diese Monate für den Museumsbesuch. Ein Grund hierfür sind heiße Sommer mit hohen Temperaturen auch in den Ausstellungsräumen, weil diese aufgrund des alten, denkmalgeschützten Hauses nur bedingt klimatisiert werden können. Insgesamt nutzten fast 89.000 Menschen die vielfältigen Angebote der Stiftung Händel-Haus, die von der Ausrichtung der beiden Festivals „HändelFestspiele“ und „Händel im Herbst“, Konzerten im Händel-Haus, offenen Besuchertagen über musikpädagogische Veranstaltungen bis hin zu populärwissenschaftlichen Vortragsreihen reichen.

Die Stiftung Händel-Haus zeigte 2019 neben den Dauerausstellungen „Händel – der Europäer“ und „Historische Musikinstrumente“ im Händel-Haus und der Ausstellung „Musikstadt Halle“ im Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus, auch die Jahresausstellung „Ladies first“. Besucherreiche Tage sind vor allem bekannte Spezialtage wie der Tag der offenen Tür im Herbst und die Museumsnacht Halle-Leipzig im Frühjahr. Am 11. Mai 2019 fanden über 1.100 Menschen die Wege in das Händel-Haus und in das Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus. Erstmalig öffnete das Händel-Haus auch zusätzlich an drei Tagen im Dezember seine Türen kostenfrei für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Halle (Saale). Diese Aktion wurde sehr gut und dankend angenommen.

Das Jahr 2019 war ebenso reich geprägt an Veranstaltungen. Wie die Jahre zuvor präsentierte die Stiftung Händel-Haus über 200 Veranstaltungen und zeigte damit erneut, welche Vielfalt Kultur für Jung und Alt bieten kann. Fast 1.500 Besucher kamen zu den eigenen, kleinen Konzertreihen „Musik im Händel-Haus“, „Focus Bohlenstube“ und dem „Jazz-Sommer“. Eine besonders beliebte Reihe unter den Gästen ist auch die populärwissenschaftliche Vortragsreihe „Musik hinterfragt“, die einmal monatlich mittwochs stattfindet. Aber auch das Seniorenkolleg von Frau Dr. Zauft und das jeden Mittwoch stattfindende musikpädagogische Projekt „Schallspiele“ für Kinder ab sechs Jahre sind, vor allem in den Ferien, sehr beliebt. Insgesamt besuchten über 1.700 Kinder die beiden Museen und ihre Veranstaltungen.

Auch Fremdveranstalter buchen zunehmend gern die historischen Räumlichkeiten im Geburtshaus von Georg Friedrich Händel für verschiedene Veranstaltungen und Events.

Wir danken im Namen der rund 89.000 Besucher unserer Stifterin, der Stadt Halle (Saale), dem Land Sachsen-Anhalt, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Lotto Sachsen-Anhalt und der Saalesparkasse gemeinsam mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung.

Informationen zum Händel-Haus

Stiftung Händel-Haus 0345 / 500 90 221 Große Nikolaistraße 5 stiftung@haendelhaus.de 06118 Halle (Saale) www.haendelhaus.de

Der musikalische Kosmos um den römischen Kardinal Ottoboni

MUSIK IM HÄNDEL-HAUS Samstag, 18. Januar 2020, 18.00 Uhr, Händel-Haus, Kammermusiksaal

Eine Reise nach Rom mit Hanna Herfurtner und dem Ensemble Castor Werke von G. F. Händel, A. Corelli, G. B. Somis, A. Scarlatti und A. Caldara

Hanna Herfurtner (Sopran)
Ensemble Castor:
Petra Samhaber- Eckhardt, Mónika Tóth (Violinen), Peter Trefflinger (Violoncello), Erich Traxler (Cembalo)

Am Samstag, dem 18. Januar 2020, findet um 18.00 Uhr das erste Konzert des Jahres der Reihe Musik im Händel-Haus statt.

Die Sopranistin Hanna Herfurtner und Musiker des Ensembles Castortreten eine musikalische Reise nach Rom an und wandeln auf den Spuren des römischen Kardinals Ottoboni.

Der römische Kardinal Pietro Ottoboni erwarb sich einen besonderen Ruf als Förderer von Musik und Literatur. In seiner privaten Hauskapelle musizierten die bedeutendsten Musiker wie Corelli, Scarlatti und Händel. Das Programm beleuchtet Händels Zeit in Rom und dessen italienische Zeitgenossen, die sich um den Kreis des Kardinal Ottoboni scharten.

Die Begeisterung der Musiker des renommierten Ensembles Castor spürt man in ihren Interpretationen, die sich durch eine besondere Intensität des Ausdrucks sowie durch lebendiges und farbiges Spiel auszeichnet. Kein Wunder, dass die Spezialisten der historischen Aufführungspraxis bereits auf vielen bedeutenden Musikfesten gastierten.

Als Sängerin wird die Sopranistin Hanna Herfurtner zu erleben sein, die u. a. beim Bachfest Leipzig, beim Rheingau Musik Festival, bei der RuhrTriennale, bei den Bregenzer Festspielen, im Wiener Konzerthaus und zu den Händel-Festspielen zu erleben war.

Tickets gibt es für 15 €, ermäßigt 10 € unter 0345 / 500 90 103 und ticket@haendelhaus.de.

Tipp: Die Konzertkarte berechtigt am Konzerttag gleichzeitig zum freien Eintritt in die Ausstellungen des Händel-Hauses.

Stiftung Händel-Haus
Große Nikolaistraße 5
06108 Halle (Saale)

Tel. +49 (0) 345 / 500 90 126
Fax: +49 (0) 345 / 500 90 416

www.Haendelhaus.de

Finissage mit Schatzgeschichte im Städtischen Museum 19. Januar 2020, 15 Uhr Schatzgeschichten bei Wein:

Wie alles begann… 30 Jahre Städtepartnerschaft Halberstadt und Wolfsburg

In den letzten Wochen zeigte das Museum eine besondere Ausstellung, die sich nun ihrem Ende neigt. Im Rahmen des Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Halberstadt und Wolfsburg präsentierten die Fotoclubs aus diesen Städten ihre Bilder, die Bilder ihrer Stadt. Am Ende dieser Ausstellung soll nun noch einmal der Anlass in den Mittelpunkt gerückt werden. Am Sonntag, dem 19. Januar 2020 heißt es dann wieder: Schatzgeschichten bei Wein: Wie alles begann… 30 Jahre Städtepartnerschaft Halberstadt und Wolfsburg.

Vor 30 Jahren wurde ein Vertrag über eine Städtepartnerschaft zwischen zwei Städten, in zwei Ländern, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten, der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik unterzeichnet.
Im Jahre 1988 nahm die Stadt Wolfsburg Kontakt zur ständigen Vertretung der DDR in Bonn und zum damaligen Staatsratsvorsitzenden der DDR Erich Honecker auf. Immer wieder bemühte sich Wolfsburg und brachte das Thema in zahlreichen Schreiben und bei persönlichen Besuchen zur Sprache. DDR Führung genehmigte schließlich das Vorhaben. So begann die Odyssee der Schreiben und Zuständigkeiten, die eine Kontaktaufnahme mit einer „nichtsozialistischen“ Stadt mit sich brachte. Am 24. Oktober 1989, schon in den Wirren der Wende und des Zusammenbruchs der DDR, konnte der Vertrag in Halberstadt unterzeichnet werden. Seit dem Abschluss des Vertrages ist die gemeinsame Städtepartnerschaft ein Miteinander, das nicht nur auf dem Papier fixiert wurde, eine Partnerschaft, die bis heute wirklich gelebt wird.
An diesem Nachmittag werden Menschen, die am Beginn dieser bis heute gelebten Partnerschaft mit dabei waren aus ihren Erinnerungen erzählen.

Wir möchten Sie herzlich zu dieser Veranstaltung einladen und bitten um Voranmeldung unter Tel. 03941/551474.

http://www.museum-halberstadt.de

Hans Haacke legt die Mechanismen von Machtstrukturen offen

Der Goslarer Kaiserring 2020 geht an den deutschen Konzeptkünstler.

Hans Haacke
Gift Horse, 2014

Goslar. Hans Haacke erhält den Goslarer Kaiserring des Jahres 2020, einen der renommiertesten Kunstpreise der Gegenwart. Das gab Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk heute beim traditionellen Neujahrsempfang in der Goslarer Kaiserpfalz bekannt. Der deutsche Konzeptkünstler gilt als Vorreiter einer aktivistischen, politisch wachen Kunst und wurde erst kürzlich vom Kunstmagazin „Monopol“ zur aktuell einflussreichsten Persönlichkeit der Kunstwelt gekürt. Der Preisträger freut sich über die Auszeichnung und verknüpft bereits einige Erinnerungen mit dem Kaiserring. 1959 habe er als Kunststudent auf der Baustelle der Documenta II in Kassel eine Skulptur von Henry Moore fotografiert, der 16 Jahre später den ersten Kaiserring erhielt. „In meinen alten Tagen amüsieren mich solche Dinge“, erklärt Hans Haacke heute. „Im vergangenen November hatte ich das Vergnügen, in Goslar zu sehen, wie Barbara Kruger in der Stadt der Kaiserpfalz geehrt worden war. Sie ist eine von mir hochgeschätzte Mitstreiterin.“ Hans Haacke wird den Kaiserring am 26. September 2020 in Goslar entgegennehmen.

In ihrer Begründung schreibt die Kaiserring-Jury: „Hans Haacke legt in seinem Werk von Beginn an die Mechanismen von Machtstrukturen und Abhängigkeitsverhältnissen in der Gesellschaft und somit auch in der Kunst offen. Wobei Gesellschaft für ihn nicht nur aus Menschen bestand, sondern auch aus Möwen und Pflanzen. Die verhängnisvollen ideologischen Verschränkungen von Nationalität, Klasse, Ethnie werden in seinen Arbeiten in ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz und eleganten Oberflächlichkeit auf verstörende Weise sichtbar, der Weg des Kapitals in seiner globalen Dominanz unleugbar.“

Self Portrait, Hans Haacke. © Hans Haacke

Hans Haacke
Hans Haacke (*1936 in Köln) lebt und arbeitet in New York. Er verbindet seine künstlerische Praxis stets mit einer kritischen, investigativen Arbeit in den Bereichen Kunst, Ökonomie, Politik und Gesellschaft. Im besten, streitbarsten Sinne setzt er sich immer wieder für eine demokratische Gesellschaft ein, indem er mit seinen Werken Strukturen, Vorgänge und Haltungen offenlegt. Er hatte zahlreiche Einzelausstellungen in renommierten Institutionen wie der Akademie der Künste in Berlin (2006), dem Centre Georges Pompidou in Paris (1989), der Tate Gallery London oder dem New Museum of Contemporary Art in New York (beide 1984) und nahm an so wegweisenden Ausstellungen wie Harald Szeemanns Live in Your Head: When Attitudes Become Form, 1969 teil. Hans Haacke war vier Mal bei den Documenta-Ausstellungen und zwei Mal bei den Skulpturprojekten in Münster vertreten. Für das Reichstagsgebäude in Berlin konzipierte er die Installation Der Bevölkerung, die 2000 eröffnet wurde. Im Jahr 1993 erhielt er für seinen Beitrag im Deutschen Pavillon der Biennale in Venedig den Goldenen Löwen. 1991 wurde er von der College Art Association in New York für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Kaiserring Goslar
Der Goslarer Kaiserring ist einer der weltweit renommiertesten Preise für moderne Kunst. Er wird seit 1975 verliehen. Die ersten Preisträger waren Henry Moore, Max Ernst und Alexander Calder. Ihnen folgten Pioniere der Gegenwartskunst wie Joseph Beuys, Gerhard Richter, Nam June Paik, Christo, Cindy Sherman oder Jenny Holzer. Vor Hans Haacke erhielten in den letzten Jahren unter anderem Andreas Gursky, Bridget Riley, David Lynch, Olafur Eliasson, Wolfgang Tillmans und zuletzt Barbara Kruger den Preis.

Kontakt:
Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Mönchehaus Museums (www.moenchehaus.de) und der Stadt Goslar (www.goslar.de).

TV.Deutschland.Guide – Obscurum Thale – Museum der Hexerei und der dunklen Mächte

Willkommen bei TV.Deutschland.Guide.
Das erste virtuelle TV Studio für Deutschland.
Mein Name ist PIA und ich berichte hier über Business, Politik, Lifestyle, Tourismus, Freizeit und vieles mehr.

Heute berichte ich über das Obscurum Thale im Bahnhofsgebäude Thale. Es ist Deutschlands größtes Museum der Hexerei und der dunklen Mächte. In früheren Jahrhunderten betrachtete man Märchen, Sagen und Gruselgeschichten, welche überliefert wurden als Realität. Dieses faszinierende und einzigartige Museum führt Sie in eine Zeit zurück, in der Zauberei und das “Böse” überall lauerte. Im Glauben der Menschen waren Hexen, Vampire, Werwölfe, Geister und andere Kreaturen der Nacht Bedrohung, welche Tod und Verderben brachten. Finden Sie heraus, wozu man eine Hexenwaage, Drudensteine oder die Leber eines Einhorns brauchte. Wie schützten sich die einfachen Leute vor den wiederkehrenden Toten, die ganze Dörfer auslöschten? Woran erkannte man eine Hexe? Entdecken Sie Schicksale und Namen hinter den Ausstellungsgegenständen. Mit unzähligen Exponaten und deren Geschichte auf über 400 Quadratmeter Fläche – vom “Vampir von Venedig”, Flugsalben und Krötensteinen über das Grauen der Hexenprozesse bis hin zu Abwehrzaubern gegen den bösen Blick, Rezepturen für den Liebeszauber und der wahren Geschichte der “Zombies” finden Sie in dieser einzigartigen Ausstellung vieles, was ungläubiges Staunen aber auch Fassungslosigkeit über das Wesen des Menschen vermittelt. In einem umfangreichen Shop gibt es viel zu sehen und kaufen. Das “Unglaubliche” erwartet Sie im Obscurum Thale.
Ihre Pia. Danke.

Channel Aid rockt mit Bastille die Elbphilharmonie Hamburg

“DAS BESTE, WAS DIE ELPHI JE GESEHEN HAT”/2.100 Besucher und Klicks auf den Livestream unterstützten das Charity-Projekt Channel Aid

Hamburg (ots) Das diesjährige Channel Aid-Konzert verband nicht nur den rockigen Sound der britischen Indieband Bastille mit dem orchestralen Klang des Baltic Sea Philharmonic – es brachte auch das Publikum in der ehrwürdigen “Elphi” zu Standing Ovations und großen Emotionen. Als Support sorgten im Vorfeld die Youtube-Creator Madilyn Bailey und Allie Sherlock schon für Gänsehautmomente im Konzertsaal.

Channel Aid rockt mit Bastille die Elbphilharmonie Hamburg /”DAS BESTE, WAS DIE ELPHI JE GESEHEN HAT” Quellenangabe: “obs/FABS Foundation/Beau Colburn”

Sie haben bereits mit millionenfachen YouTube-Clicks Weltruhm erlangt. Am Sonnabend fegten anlässlich des Charity-Konzerts “Channel Aid” die britische Band Bastille, das Baltic Sea Philharmonic und der London Gospel Choir das Publikum von den Stühlen – mit einem 20-Lied-starken Kompendium alter und neuer Songs, dirigiert von einem Kristjan Järvi in Bestlaune. Eröffnet wurde das Konzert mit dem Song Doom Days aus dem gleichnamigen aktuellen Album der Band. Mit der Darbietung von Wild World, dem titelgebenden Stück des letzten Albums, verschmolzen die Künstler allesamt zur fließenden Einheit par Excellence und die Zuschauer lauschten staunend dem diesjährigen Channel-Aid-Geschehen im großen Saal. Der Song The Anchor brachte zur Mitte des Konzerts schließlich eine explosive Stimmung auf die Bühne selbst, die eine spannende Facette auch von Kristjan Järvi zu Tage brachte, der sich kaum auf seinem Dirigenten-Podest halten konnte – und so wechselten das gesamte Konzert über Momente typischer Indierock-Manier mit stimmungsvollen Klassikelementen und en-point-gesetzten Gospelmelodien. Besonders eindrucksvoll schaffte das ein Song der neuen Platte Doom Days, als das Orchester die ersten Töne des Tracks Another Place einstimmte und damit beinahe eine opereske Atmosphäre schuf, in die Sänger Dan Smith so professionell wie seelenvoll einstimmte.

Es war ein Fest. Ein rundum gelungenes, emotional aufgeladenes und professionell umgesetztes Konzert, für das sich Bastille-Sänger Dan Smith mehr als einmal bedankte. Ein Konzert, das die restlos ausverkauften Reihen und das Publikum lückenlos zu bewegenden Standing-Ovations trieb – ein beinahe ebenso mysteriöser Anblick, teilten sich die Elbphilharmonie für dieses Ausnahmekonzert doch dezibel-begeisterte Teenies mit älterem Semester, Röckgören mit Klassik-Abonnenten, Bastille-Fans mit Orchesterliebhabern und Järvi-Kennern. Nach zwei Zugaben (während denen Dan Smith seinem Künstlerkompanion Kristjan Järvi ein vielsagendes Lächeln zuwarf) und eines exzeptionell gespielten Heavy Weight Of Living verabschiedete sich der Frontmann mit einem charmanten Gute Nacht und auf Wiedersehen ins Dunkel der überwältigt applaudierenden Elbphilharmonie.

Das Konzert am Sonnabend war nicht nur für die zahlreichen, auch namhaften Gäste in der Elbphilharmonie, sondern auch für Channel Aid-Veranstalter Fabian Narkus selber das “beste Konzert, das die Elphi je gesehen hat. Mit diesem Event haben wir Channel Aid auf ein anderes Level gehoben.” Auch außerhalb der Elbphilharmonie Hamburg erreichte das Konzert neue Fans. Ab 20 Uhr wurde es auf dem YouTube-Kanal channel-aid.tv live gestreamt, so dass auch Fans ohne Ticket dabei sein konnten. Geld für den guten Zweck sammeln und das über Clicks bei YouTube ist die Idee hinter dem Projekt “Channel Aid”, das immer neue Musikvideos präsentiert.

Nach dem Konzert ging es zur großen Aftershow-Party in die Hamburger Fischauktionshalle. Für Stimmung sorgten dort neben dem Hamburger DJ Kai Schwarz auch die bekannte Mercedes-Benz Markenbotschafterin DJane Dominique Jardin und die Party Pupils. Getanzt wurde bis 4 Uhr morgens und auch die Band Bastille tanzte entspannt und begeistert bis in den Morgengrauen mit.

www.channel-aid.com

“Willkommen 2020” im ZDF – Silvester live vom Brandenburger Tor

Mainz (ots) Großer Silvester-Countdown im ZDF: Andrea Kiewel und Johannes B. Kerner melden sich am Dienstag, 31. Dezember 2019, ab 20.15 Uhr live aus Berlin mit “Willkommen 2020” zum größten und längsten Silvester-Countdown im deutschen Fernsehen.

Andrea Kiewel und Johannes B. Kerner / Quellenangabe: “obs/ZDF/Marcus Höhn”

Die beiden Moderatoren führen durch den Abend und präsentieren ein hochkarätiges Musikprogramm aus nationalen und internationalen Stars. Bereits zum 25. Mal füllt sich die Partymeile vor dem Brandenburger Tor, um das neue Jahr willkommen zu heißen.

Mit dabei sind unter anderen die schwedische Rock- und Popband Mando Diao, der US-Sänger Justin Jesso, der mit “Getting Closer” das Jahr 2019 musikalisch geprägt hat, die deutsche Sängerin und Songwriterin Kerstin Ott mit all ihren Hits. Die britische Boyband East17 liefert Party pur, und die Berliner Rockmusiker von Karat dürfen im Jubiläumsjahr, 30 Jahre Mauerfall, natürlich nicht fehlen. Viele weitere Künstler sorgen für Stimmung und Partygefühl am Brandenburger Tor.

Im Anschluss, ab 0.55 Uhr, feiert die “ZDF-Kultnacht” zu Silvester musikalisch das Jahrzehnt der 90er mit Highlights aus den Sparten Rock, Pop und Schlager. Mit dabei sind unter anderen Meat Loaf, La Bouche, Dr. Alban, Jennifer Paige, Elton John, Wet Wet Wet, Enrique Iglesias, Tina Turner, die Prinzen, Paul Young, Lisa Stansfield, BAP, Caught In The Act, Joe Cocker, Andru Donalds, Rednex und Geri Halliwell.

Ab 3.15 Uhr präsentiert die ZDF-Kultnacht unter dem Motto “Let’s have a party!” ein musikalisches Feuerwerk der größten Fetenhits und bekanntesten Partyklassiker aus fünf Jahrzehnten. Mit dabei sind unter anderen die Les Humphries Singers, Modern Talking, Cher, Village People, Boney M., Andrea Berg, T. Rex, Ricky Martin, The Lords, DJ Ötzi, Kylie Minogue, Status Quo, Drafi Deutscher, The Weather Girls, Shocking Blue, Inner Circle, Dieter Thomas Kuhn und Opus.

www.ZDF.de

Meisterwerke II – Schwarzkunst – Radierungen von Anthonie Waterloo

Aus der Kupferstichsammlung der Welterbestadt Quedlinburg nur noch bis 6. Januar 2020 in einer Sonderausstellung der Lyonel-Feininger-Galerie zu sehen.

Die Lyonel-Feininger-Galerie zeigt „Meisterwerke II – Schwarzkunst. Die Radierungen von Anthonie Waterloo aus der Kupferstichsammlung der Welterbestadt Quedlinburg“. Die Werke sind noch bis 6. Januar 2020 in einer Sonderausstellung zu sehen.

Das 17. Jahrhundert war in den Niederlanden ein wahrhaft Goldenes Zeitalter, das Weltkünstler wie Rembrandt oder Jan Vermeer hervorbrachte. Dort arbeiteten zeitweise um die 700 Künstler, organisiert in den Gilden.
Einer von ihnen war Anthonie Waterloo (1609–1690).
Von Waterloo sind nur wenige Gemälde erhalten geblieben. Sein Hauptwerk besteht aus 136 Radierungen mit Landschaftsdarstellungen, die erstmals in der heute zu eröffnenden Ausstellung komplett gezeigt werden. „Besonders stolz bin ich, da dieses, bis auf drei Arbeiten vollständige graphische Werk Waterloos aus den Sammlungen der Städtischen Museen der Welterbestadt Quedlinburg stammt“, freut sich Oberbürgermeister Frank Ruch anlässlich der Vernissage. „Es ist Teil unserer etwa 5.000 Werke umfassenden Kupferstichsammlung.“

Zur Sammlung
Zu verdanken hat die Welterbestadt die Kupferstichsammlung dem Quedlinburger Stadtrat Friedrich Besser (1840–1905). Er war leidenschaftlicher Sammler von grafischen Werken aus dem 18. und 19. Jahrhundert und vermachte seine Sammlung testamentarisch seiner Stadt. Quedlinburg beauftragte im Jahr 1926 den Zeichenlehrer, Kunstwissenschaftler und Maler Johannes Spitzmann (1884–1961) sogar mit einer Erweiterung des Bestandes. Spitzmann, der selbst immer wieder Quedlinburg malte und sich vom Harz inspirieren ließ, kaufte im Auftrag der Stadt für das damals frisch eröffnete Städtische Museum im Schloss weitere Arbeiten an, und die Sammlung wurde mit zeitgenössischer Kunst aufgestockt. Große Künstler des 20. Jahrhunderts wie Max Liebermann und Max Beckmann, Ernst Barlach und Willy Jaeckel, Max Slevogt und Willi Geiger kamen hinzu. Heute umfasst die Kupferstichsammlung der Welterbestadt wie gesagt etwa 5000 Druckgrafiken.

Zur Kooperation
Am 5. Oktober 2017 wurde mit Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Welterbestadt Quedlinburg und der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt/Lyonel-Feininger-Galerie der Grundstein gelegt, diese etwa 5000 Werke der Welterbestadt durch die Lyonel-Feininger-Galerie, die sich als „Museum für grafische Künste“ zu einem Spezialmuseum ausbaut, fachlich betreuen zu lassen.
Mit den Radierungen Anthonie Waterloos wurde begonnen. Die nun kunsthistorisch erschlossenen, digitalisierten und durch diese Ausstellung und den Katalog veröffentlichten Werke stellen einen ersten großen Schritt in diesem Generationenprojekt dar.

Miner’s Rock Open Air 2020: LEA zu Gast in Goslar

Der zweite Abend des MINER’S ROCK Open Air wird weiblich: LEA besucht die Kumpels in Goslar. LEA gehört mit Hits wie „Leiser“, „Immer wenn wir uns sehn“ oder „110“ längst zu den erfolgreichsten deutschen Pop-Künstlerinnen. Und auch in nächster Zeit geht es Schlag auf Schlag.

Anfang 2020 veröffentlicht LEA ihre neue Single „Treppenhaus“ und ihr drittes Album kündigt sich für die 2. Hälfte des Jahres kommenden an. Am heutigen Freitag startet in ganz Deutschland der Vorverkauf für die Open Air-Shows in 2020.

Es sind diese leisen, nachdenklichen und intimen Momente, welche ein LEA-Konzert zu einem unvergleichlichen Erlebnis machen. Nach ihrer ausverkauften ZWISCHEN MEINEN ZEILEN TOUR im Frühjahr 2019 und einem unvergesslichen Festivalsommer darf sich die stetig wachsende Fangemeinde auf das nächste Jahr freuen.

Auch am 15. August werden bis zu 3.500 Besucherinnen und Besucher erwartet, um eine „Fünffach-Schicht“ an nur einem Abend zusammen zu feiern. „Mit LEA haben wir unsere bisher erfolgreichste Künstlerin zum Rammelsberg locken können. Weit über 100 Mio. Youtube-Views und über 200 Mio. Abrufe bei Spotify sprechen eine sehr deutliche Sprache“, so Christian Burgart für das Team des MINER’S ROCK. „Das MINER’S ROCK lässt sich nicht fassen oder festlegen, wir erfinden Musik am Berg gerne neu und probieren etwas aus. Mit LEA probieren wir nun einfach mal ein Treffen zwischen Charts und Erz und sind uns sicher, dass es gelingt.“

Tickets für das Pop-Event des Jahres unter freiem Himmel gibt es ab sofort für nur 39 Euro zzgl. VVK-Gebühr zu erwerben. Dieser Preis ist nur möglich, weil wir ganz viele Unterstützer gewinnen konnten, uns bei der Neuauflage des Open Airs zu unterstützen und weil wir wollen, dass viele Besucher den Weg an unseren besonderen Ort antreten.

Wichtig zu wissen:

MINER’S ROCK OPEN AIR am 15. August 2020 mit LEA

Einlass: 17:00 Uhr
Beginn des Musikprogramms: 18:00 Uhr
Ende des Abends: gegen 22:00 Uhr

Tickets gibt es ab sofort im Shop des MINER‘S ROCK unter www.miners-rock.de, bei der Tourist-Information am Marktplatz und in den Geschäftsstellen der Goslarschen Zeitung sowie natürlich bei Völkerball selbst.