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ADAC Stiftung: Erste Hilfe leisten – auch während Corona

Für rund 50 Prozent ist ein Automatischer Externer Defibrillator (AED) kein Begriff
Fazit: hoher Aufklärungsbedarf zum Thema Wiederbelebung

München (ots) Schnelle erste Hilfe ist bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand überlebenswichtig. Durch das Einmaleins der Wiederbelebung “Prüfen, Rufen, Drücken” werden erste lebensrettende Maßnahmen eingeleitet. Allerdings obliegt insbesondere es in Zeiten der Corona-Pandemie der helfenden Person, ob eine Herzdruckmassage durchgeführt wird. Unterstützen kann hier zusätzlich der Einsatz eines Automatisierten Externen Defibrillators.

ADAC Stiftung: Erste Hilfe leisten – auch während Corona / Für rund 50 Prozent ist ein Automatischer Externer Defibrillator (AED) kein Begriff / Fazit: hoher Aufklärungsbedarf zum Thema WiederbelebungQuellenangabe: “obs/ADAC SE/ADAC Stiftung”

“Bei einem Notfall steht grundsätzlich der Eigenschutz immer an erster Stelle und jeder Ersthelfer muss in dieser Zeit selbst entscheiden, welche Maßnahmen er durchführen möchte, erläutert Dr. Andrea David, Vorstand der ADAC Stiftung. “Aber auch in Corona-Zeiten gibt es Möglichkeiten, erste Hilfe zu leisten, der verunfallten Person zur Seite zu stehen und sich gleichzeitig selbst ausreichend zu schützen. Ansprache der Person, Notruf wählen und vor Ort bleiben, bis der Rettungsdienst eingetroffen ist – das geht auch mit einem Sicherheitsabstand von 1,50 Meter.”

Wie wichtig aktive Hilfe ist, zeigen die Zahlen: Über 50.000 Menschen erleiden deutschlandweit außerhalb eines Krankenhauses jährlich einen plötzlichen Herz-Kreislaufstillstand, circa 60 Prozent davon zuhause. Nur jeder zehnte Betroffene überlebt, denn ohne Hilfe kommt es innerhalb von drei bis fünf Minuten zu irreversiblen Schäden am Gehirn, der Rettungsdienst benötigt jedoch durchschnittlich acht bis zehn Minuten zum Einsatzort.

Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte kann jeder mit einer Herzdruckmassage lebensrettende Maßnahmen einleiten – aber nur 42 Prozent der Deutschen helfen. In anderen europäischen Ländern liegt die Quote bei bis zu 75 Prozent. Neben den grundlegenden Maßnahmen “Prüfen, Rufen, Drücken” ist eine zusätzliche Beatmung sinnvoll. Sie sollte aber nur von geschulten Personen durchgeführt werden. Ebenso kann der Einsatz eines AED die Überlebenschancen erhöhen, wenn sichergestellt ist, dass die Herzdruckmassage nur für wenige Sekunden, während der Abgabe des Schocks durch den AED, unterbrochen wird. Wie ein AED funktioniert, zeigt die Grafik.

Die ADAC Stiftung hat eine repräsentative Befragung über das Wissen zum Einsatz von AED im Rahmen der Laienreanimation durchgeführt. Nur für etwas mehr als die Hälfte der befragten Personen ohne medizinische Fachkenntnisse ist AED ein Begriff. Je älter die Befragten sind, desto unbekannter ist der Automatische Externe Defibrillator. Zudem wissen 84 Prozent nicht, wo sich der nächste AED befindet, weder im häuslichen Umfeld noch am Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz. Nur ca. 40 Prozent kennen die richtige Reihenfolge bzw. Priorisierung für Erste-Hilfe-Maßnahmen “Prüfen – Rufen – Drücken – Beatmen – AED”.

“Unsere Befragung zeigt, dass hoher Aufklärungsbedarf zum Thema Automatischer Externer Defibrillator besteht. Unser Ziel ist es daher, weiter über die wichtigsten Erste Hilfe Maßnahmen undden richtigen Einsatz eines AED zusätzlich zur Herzdruckmassage und ggf. Beatmung aufzuklären und damit die Überlebenschancen bei plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillständen zu erhöhen, erklärt Dr. Andrea David.

Die repräsentative Befragung erfolgte im Auftrag der ADAC Stiftung im November 2019 unter 1.033 Teilnehmern des Bilendi Panels nach CAWI (Computer-Aided-Web-Interviewing) . Die ADAC Stiftung hat bereits 2019 die bundesweite Aufklärungs-Kampagne #heldkannjeder – Das Einmaleins der Wiederbelebung zur Laienreanimation durchgeführt.

Ausführliche Informationen zur Befragung
finden Sie unter stiftung.adac.de

ANNE WILL am 24. Mai 2020 um 21:45 Uhr im Ersten:

Milliarden gegen die Krise – wird das Geld richtig investiert?

München (ots) Es sind beispiellose Summen, die die Bundesregierung mobilisiert, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzufedern.

NORDDEUTSCHER RUNDFUNK Anne Will Moderatorin Anne Will führt durch den Sonntagstalk im Ersten. © NDR/Wolfgang Borrs, Quellenangabe: “obs/ARD Das Erste”

Schon jetzt belaufen sich die geplanten Corona-Hilfen auf rund 1,25 Billionen Euro – darin enthalten ist auch das geplante milliardenschwere Hilfspaket für die angeschlagene Lufthansa. Beteiligen will sich die Bundesregierung auch an einem 500-Milliarden-Euro schweren EU-Wiederaufbaufonds. Darüber hinaus soll ein Konjunkturprogramm für die deutsche Wirtschaft auf den Weg gebracht werden. Sind die Hilfsgelder richtig und nachhaltig investiert? Kommen Maßnahmen aus dem geplanten Konjunkturpaket am Ende auch bei Bürgerinnen und Bürgern an? Und wie teuer wird es für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler?

Zu Gast bei Anne Will:

Olaf Scholz (SPD, Vizekanzler und Bundesminister der Finanzen) Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen, Parteivorsitzende) Carsten Linnemann (CDU, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, MIT) Monika Schnitzer (Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung) Reiner Holznagel (Präsident des Bundes der Steuerzahler)

Web: DasErste.de

Ortsrundgänge mit LINKE-Bundestagsabgeordneten Jan Korte

Salzlandkreis. Der LINKE-Bundestagsabgeordnete Jan Korte machte anlässlich seiner jüngsten Wahlkreistour durch den Salzlandkreis unter anderem in Osmarsleben und Cochstedt Station.

Gemeinsam mit dem Osmarslebener Dorfklub-Vorsitzenden Lars Lehmann und dem Cochstedter Ortsbürgermeister Wolfgang Weißbart tauschte sich Korte unter Wahrung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln während der Ortsrundgänge über aktuelle Anliegen und Sorgen der Einwohner aus. Neben diesen Besuchen stand auch ein Gespräch mit Bernburgs Oberbürgermeister Henry Schütze auf dem Programm des Abgeordneten.

Im Mittelpunkt des Meinungsaustausches standen die Folgen der Corona-Pandemie auf die soziale Situation, den Arbeitsmarkt und die Kommunalfinanzen sowie das Vereinsleben.

Im Anschluss an seine Wahlkreistour erklärt Korte: “Die Krise zeigt radikal die Schwächen der herrschenden Bundespolitik der vergangenen drei Jahrzehnte auf, die auf Investitionen verzichtet, unsere Gesundheit der Rendite unterordnet und öffentliche Leistungen privatisiert hat.”

Korte und seine Bundestagsfraktion fordern daher in den zurückliegenden  Sitzungswochen im Bundestag mit Nachdruck ein soziales und ökologisches Konjunktur- und Investitionsprogramm gegen die Corona-Krise. Zur Finanzierung der Krise will DIE LINKE das reichste ein Prozent der Bevölkerung, die Milliardäre und Multimillionäre, über eine gerechte Vermögensabgabe an der Bewältigung der Krise beteiligen.

Denn es dürfe nicht sein, so der Linkspolitiker, dass Geringverdiener, Rentner, Erwerbslose und Familien durch steigende Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit, sowie finanziell klamme Gemeinden und das Vereinsleben, unter den Folgen der Krise leiden, während Konzerne, die über milliardenschwere Rücklagen verfügten, bedingungslos großzügige Staatshilfen bekämen.

Jörg Lemmert
Wahlkreismitarbeiter MdB Jan Korte

MdB Jan Korte
1.Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE
Bürgerbüro Bernburg
Kleine Wilhelmstraße 2b
06406 Bernburg
Tel./Fax.: 03471 /622947

jan.korte.wk@bundestag.de

www.jankorte.de

Zoll-Jahresbilanz 2019

Zoll setzt ausgezeichnete Arbeit auch in Krisenzeiten fort

Bonn (ots) Mit der Jahresbilanz 2019 legt der deutsche Zoll wieder ein beeindruckendes Zeugnis seiner Leistungsfähigkeit vor. Nicht nur bei der Schwarzarbeitsbekämpfung mit einer Steigerung von 10 Prozent bei festgestellten Verstößen gegen den gesetzlichen Mindestlohn, sondern auch bei der Abfertigung von Rekordmengen an Waren zeigt sich, dass der Zoll gut aufgestellt ist.

Kontrollen – Quellenangabe: “obs/Generalzolldirektion/HZA Duisburg”

Bundesfinanzminister Olaf Scholz: “Auf unseren Zoll ist Verlass! Das gilt auch und gerade unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Krise. Der Zoll hat die Unterstützungsleistungen der Bundesregierung in seinem Bereich zügig umgesetzt. Der Zoll unterstützt viele Unternehmen unbürokratisch und sorgt dafür, dass der internationale Warenverkehr auch unter den veränderten Gegebenheiten schnell abgefertigt wird. Dafür ein herzliches Dankeschön an alle Zöllnerinnen und Zöllner, die ihren Dienst auch jetzt zuverlässig und engagiert in allen Aufgabenbereichen leisten.”

Präsidentin Colette Hercher: “Die Ergebnisse des vergangenen Jahres sind erfreulich. Jetzt in der Krise gilt es jedoch, nach vorne zu schauen und alles Notwendige für das Funktionieren unseres Gemeinwesens beizutragen. Dessen ist sich die Zollverwaltung sehr bewusst. Wir alle arbeiten unter den in dieser Zeit geltenden besonderen Bedingungen weiterhin mit Hochdruck daran, die für unsere Unternehmen so wichtigen Lieferketten zuverlässig zu bedienen, die von der Bundesregierung beschlossenen Erleichterungen schnell und adressatengerecht umzusetzen, Zollkriminalität weiterhin zuverlässig zu bekämpfen und nicht zuletzt Steuern zuverlässig zu erheben.”

Die Schwerpunkte der Bilanz 2019 im Einzelnen:

Steuereinnahmen

Mit über 141 Milliarden Euro hat der Zoll 2019 fast 45 Prozent der Steuereinnahmen des Bundes eingenommen. Den größten Anteil an den Einnahmen hatten mit 65,8 Milliarden Euro die Verbrauchsteuern.

Bekämpfung des Rauschgiftschmuggels

Die Zollverwaltung bewegt sich bei der Überwachung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs regelmäßig in einem Spannungsfeld. Einerseits ist es das Ziel, mit einer zügigen Zollabfertigung den für unsere Wirtschaft wichtigen schnellen Warenfluss sicherzustellen. Gleichzeitig sollen die Kontrollen wirksam verhindern, dass zum Schutz der Bevölkerung Waren illegal ins Land gelangen. Nicht zuletzt gilt es, alle Formen der damit zusammenhängenden Kriminalität effektiv zu bekämpfen. Auch im vergangenen Jahr ist es dem Zoll wieder gut gelungen, dieser Stellung gerecht zu werden. Bei über 250 Millionen Zollabfertigungen im Warenverkehr mit Nicht-EU-Staaten im Gesamtwert von über einer Billion Euro stellten die Zöllnerinnen und Zöllner im vergangenen Jahr – neben vielen weiteren Schmuggelgütern – erneut Rekordmengen an Rauschgift sicher. So haben die Kokainsicherstellungen von über 10 Tonnen an den deutschen Häfen ein Rekordniveau erreicht und reihen sich in die Rekordaufgriffe in anderen europäischen Häfen ein. Auch die Sicherstellungen von Heroin, Marihuana, Methylamphetamin und Amphetamine haben sich im Vergleich zum Vorjahr teilweise erheblich erhöht. Bei der sichergestellten Menge Heroin (938 kg) ist eine nahezu fünffache Steigerung zu verzeichnen, die u.a. auf eine Großsicherstellung von 660 kg durch das Zollfahndungsamt Berlin Brandenburg zurückzuführen ist. Die Sicherstellungen bei Ecstasy – hier mit dem Schwerpunkt im Luftverkehr – haben sich mit über 1,6 Millionen Tabletten gegenüber 2018 fast verdreifacht. Auffällig ist, dass weiterhin vermehrt der Postverkehr für den Rauschgiftschmuggel genutzt wird.

Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) überprüfte im Jahr 2019 mehr als 55.000 Arbeitgeber und leitete rund 115.000 Strafverfahren ein. Knapp 116.000 Strafverfahren wurden erfolgreich abgeschlossen. Neben der kontinuierlich fortgesetzten personellen Verstärkung ist die Steigerung bei den Arbeitgeberprüfungen bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit und der illegalen

Beschäftigung auch auf einen zielorientierten Ressourceneinsatz in der FKS zurückzuführen. Dabei wurden rund 10 Prozent mehr Verstöße gegen den gesetzlichen Mindestlohn festgestellt als noch im Jahr 2018. Durch das am 18. Juli 2019 in Kraft getretene Gesetz gegen illegale Beschäftigung und Sozialleistungsmissbrauch hat die FKS zusätzliche Befugnisse erhalten, die sie in die Lage versetzen, noch besser für Ordnung und Fairness auf dem Arbeitsmarkt zu sorgen.

Bekämpfung der Marken- und Produktpiraterie Im vergangenen Jahr erhöhte sich der Wert der beschlagnahmten Waren auf knapp 225 Millionen Euro. Bei leicht rückläufiger Anzahl an festgestellten Fällen und nahezu gleicher Stückzahl an beschlagnahmten Waren, zeigt dies, dass gerade hochpreisige Markenwaren beliebte Fälschungsobjekte sind. Besonders Luxusuhren mit einem Originalwert von mindestens 12.000 Euro je Stück fielen 2019 auf. Mit einem Zuwachs von rund 54 % zum Vorjahr ist der Warenbereich des persönlichen Zubehörs, wie Uhren, Schmuck, Brillen oder Taschen, mit Abstand Spitzenreiter in Hinblick auf die Warenwerte. Betrachtet man allein die Menge beschlagnahmter Waren führen weiterhin Waren wie Maschinen und Werkzeuge, Fahrzeuge einschließlich Zubehör oder auch Verpackungsmaterialien die “Hitliste” an.

Erhalt der Artenvielfalt

Die illegale Ein-, Aus- und Durchfuhr von Tieren und Pflanzen, die dem Artenschutz unterliegen, ist verglichen mit dem Vorjahr leider erneut gestiegen. Bei 1.444 Aufgriffen des Zolls wurden insgesamt 469.520 Stück und 37.965 kg geschützte Tiere und Pflanzen sowie Teile und Erzeugnisse daraus sichergestellt. Im Postverkehr wurden 52% und im Flugverkehr 44 % der Aufgriffe festgestellt. Die hohen Sicherstellungsmengen sind u.a. auf die Großaufgriffe von lebenden Aalen (Glasaale) als auch Aalfleisch zurückzuführen. Der illegale Handel mit Aalen (Europäischer Aal) hat im Jahr 2019 weiter an Bedeutung gewonnen. Der (Ausfuhr-)Schmuggel der streng geschützten Glasaale ist für die Täter besonders lukrativ, weil sie in Asien als Delikatesse gelten und ihnen eine potenzsteigernde Wirkung nachgesagt wird. Die Gewinnmargen sind ähnlich hoch wie beim Drogenhandel.

Eucon spendet 10.000 Atemschutzmasken an die Malteser

Münster, 15. Mai 2020 – 10.000 Mund-Nasen-Schutzmasken nach DIN EN 14683 für Ehrenamtliche und Mitarbeitende hat der Digitalisierungsexperte Eucon Group den Maltesern in Münster gespendet. Die Masken stammen vom Automobilzulieferer Hengst Filtration. Der Spezialist für Filtrationslösungen produziert in seinem Werk in Münster aktuell rund 100.000 Schutzmasken täglich.

(V.r.n.l.) Für die Spende von 10.000 Atemschutzmasken für die Malteser in Münster bedankten sich Franziska Heeg (stv. Diözesangeschäftsführerin) und Dr. Gabrielle von Schierstaedt (Diözesanleiterin) bei Sven Krüger (CEO) und Barbara Greissinger (Head of Corporate Communications), die das soziale Engagement der Eucon Group koordiniert. Die unkonventionelle Übergabe fand am Donnerstag unter Einhaltung von Mindestabstand und Hygienevorschriften auf dem Gelände der Diözesangeschäftsstelle statt. Foto: Eucon

Die unkonventionelle Übergabe der Atemschutzmasken fand am Donnerstag in der Diözesangeschäftsstelle der Malteser in Münster statt. Dr. Gabrielle von Schierstaedt, Diözesanleiterin der Malteser im Bistum Münster, bedankte sich herzlich für die Spende, die „genau zur richtigen Zeit kommt“. Für Sven Krüger ist es gerade in Zeiten wie diesen besonders wichtig, dass Unternehmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen: „Mit unserer Spende möchten wir einen Beitrag leisten, das Sozial- und Gesundheitswesen im Kampf gegen das Coronavirus zu unterstützen, und allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz danken. Gleichzeitig liegt es uns am Herzen, die Innovationskraft der Automobilindustrie wertzuschätzen. Die konkrete Idee hatten wir, als wir hörten, dass der Filtrationsspezialist Hengst aus Münster jetzt auch Atemmasken produziert.“

Zum Schutz der Bevölkerung und im Kampf gegen die aktuelle Covid-19-Pandemie sind Ehrenamtliche sowie Mitarbeitende der Malteser derzeit im Dauereinsatz. Sie helfen, Personen auf das Coronavirus zu testen, und errichten Fieberambulanzen sowie Behelfskrankenhäuser, wie in Laer im Kreis Steinfurt. „Die von Eucon gespendeten Atemschutzmasken helfen uns dabei, unseren Einsatz und unsere Angebote unter den strengen Schutzauflagen zu gewährleisten“, sagten Franziska Heeg und Kai Flottmann, die den Krisenstab der Malteser im Bistum Münster leiten. „Jede Woche benötigen wir circa 300 Masken, um die Gefahr der Übertragung zu reduzieren“, erklärte Kai Flottmann. „Gerade jetzt, wo wir auch unseren Fahrdienst und Schulbegleitdienst wieder durchführen, wird jede Maske gebraucht“, ergänzte Franziska Heeg.

Viele Ehrenamtliche und Mitarbeitende der Malteser sind geschult, um Menschen in Not auch unter strengen Schutzauflagen sicher und zuverlässig helfen zu können. „In der Corona-Krise haben wir einige neue Hilfsangebote geschaffen: Mit Einkaufshilfen und Telefonbesuchsdiensten unterstützen wir insbesondere Risikogruppen und Personen in Quarantäne. Angehörige von Demenzkranken erhalten Rat und Hilfe per Telefon und vieles mehr“, sagte Gabrielle von Schierstaedt, erste Ansprechpartnerin aller ehrenamtlichen Malteser im Bistum Münster. Sie sind derzeit mit den hauptamtlichen Maltesern im Einsatz, um den hohen Bedarf an medizinischem und sanitätsdienstlichem Personal zu decken.

Die Eucon Group engagiert sich seit Jahren aktiv für diverse soziale Projekte, etwa im Rahmen der Stiftung Mind & Move Network.

Über die Malteser

Der Malteser Hilfsdienst e.V. ist mit über einer Million Mitgliedern und Förderern einer der großen caritativen Dienstleister in Deutschland. Die katholische Hilfsorganisation ist bundesweit an mehr als 700 Orten vertreten, 30 davon im Bistum Münster, wo sich mehr als 2.800 ehrenamtlich Helfende engagieren. 1953 durch den Malteserorden und den Deutschen Caritasverband in Münster gegründet, steht der christliche Dienst am Bedürftigen im Mittelpunkt der Arbeit. Weitere Details zu den Maltesern im Bistum Münster: www.malteser-muenster.de

Über Eucon

Eucon ist ein digitaler Pionier der Daten- und Prozessintelligenz. Seit 20 Jahren kombiniert das Unternehmen Marktdaten und Expertenwissen mit neuesten Technologien zu intelligenten Automatisierungslösungen. Als Digitalisierungspartner ist Eucon auf die Branchen Automotive, Versicherungen und Real Estate spezialisiert. Auf Basis von modernen Technologien wie Robotic Process Automation (RPA) und Künstlicher Intelligenz (KI) bietet Eucon daten- und technologiebasierte Lösungen. Kunden profitieren von Effizienz- und Kostenvorteilen und realisieren neue Wertschöpfungspotenziale, indem sie ihre Datenschätze gewinnbringend nutzen und Geschäftsprozesse automatisieren. Mit rund 400 Mitarbeitern betreut das Unternehmen 250 Kunden in mehr als 80 Ländern von globalen Niederlassungen in Europa, Nord- und Lateinamerika und im asiatisch-pazifischen Raum.

Web: eucon.com

Eine Aufgabe für den Heimatschutz: Auch Bundeswehrreservisten der RSU-Kompanien im Corona-Hilfseinsatz

Bonn (ots) Seit dem 4. Mai sind Reservisten der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie (RSU) aus Saarlouis im Landkreis St. Wendel (Saarland) im Corona-Hilfseinsatz. Drei Teams sind im Auftrag des Gesundheitsamtes selbstständig unterwegs, um Abstriche bei Kontaktpersonen von Corona-Infizierten zu nehmen und an ein Labor zu liefern. Auch für die Reservisten anderer RSU-Kompanien gibt es Eventualfallpläne für Corona-Hilfseinsätze, beispielsweise in den Bundesländern Hamburg und Bayern.

Nach dem Einsatz sind die Maske, der Schutzanzug und die Schutzhandschuhe “infektiöser Abfall” und müssen speziell verpackt und entsorgt werden. Quellenangabe: “obs/Presse- und Informationszentrum der Streitkräftebasis/Bundeswehr/Rupertus”

Welche Aufgaben aber haben RSU-Kompanien jenseits der Corona-Krise? Die 30 RSU-Kompanien der Bundeswehr sind nichtaktive Bestandteile der Territorialen Reserve für den regionalen Heimatschutz. Sie gehören zur Streitkräftebasis und werden durch das Landeskommando des jeweiligen Bundeslandes geführt. Sie unterstützen die Streitkräfte bei Wach- und Sicherungsaufgaben von militärischen Liegenschaften, Anlagen und Einrichtungen.

Der Abstrich bei Kontaktpersonen erfolgt grundsätzlich im Rachenraum und in der Nase des Betroffenen.Quellenangabe: “obs/Presse- und Informationszentrum der Streitkräftebasis/Bundeswehr/Rupertus”

In den RSU-Kompanien leisten Soldatinnen und Soldaten der Reserve aller Dienstgradgruppen und Teilstreitkräfte freiwillig Dienst mit regionalem Bezug zu ihrem Bundesland. Im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit können die RSU-Kompanien durch die jeweiligen Landeskommandos zu unterstützenden Hilfeleistungen im Katastrophenfall herangezogen werden – wie auch jetzt in der Corona-Krise. Um sich auf solche Einsätze vorzubereiten, bieten RSU-Kompanien jährlich mehrere Ausbildungswochenenden an. Als Pilotprojekt ist in Bayern im Jahr 2019 das erste Landesregiment aufgestellt worden, dass die drei RSU-Kompanien aus Franken führt und organisatorisch zusammenhält.

Web: bundeswehr.org

DIE LINKE: Kipping zum Aktionstag “Wir klagen die CDU an” zum Berliner Mietendeckel

Im Rahmen des Aktionstages “Wir klagen die CDU an” nahm die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Katja Kipping, heute an einer Aktion vor der Parteizentrale der CDU in Berlin teil. Dazu erklärt Kipping:

“Der Berliner Mietendeckel ist ein hervorragendes Mittel gegen zu hohe Mieten. Hätte die CDU die Interessen der Mieterinnen und Mieter im Sinn, würde sie mit uns zusammenarbeiten und eventuelle Unsicherheiten ausräumen. Indem sie stattdessen nach juristischen Schlupflöchern sucht, um ein Gesetz zum Schutz der Mieterinnen und Mieter zu Fall zu bringen, entlarvt sie sich als Lakai der Mietenlobby.

Wir klagen die CDU an, die Interessen der Immobilienkonzerne immer höher als Mieterinteressen zu werten. Deshalb sind wir heute vor die CDU Zentralen gezogen. Jeder darf klagen, niemand muss dafür gemocht werden.

Dass die Argumente der Gegner des Mietendeckels auf Sand gebaut sind, lässt sich auch mit Zahlen belegen: Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen ist 2019 auf 18.999 gestiegen, 2.293 Wohnungen beziehungsweise 13,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei Mehrfamilienhäusern waren es sogar etwa 20 Prozent mehr als 2018.”

Weitere Infos zum Aktionstag “Wir klagen die CDU an” auf https://www.miete-bezahlbar.de/mitmachen/aktionstag/

Schweigen macht schutzlos – Prominente machen sich stark gegen häusliche Gewalt

Bundesweite Kampagne wirbt für Opferhilfe des WEISSEN RINGS

Mainz (ots) “Schweigen macht schutzlos, mach’ Dich laut” – unter diesem Motto erheben prominente Frauen in einer bundesweiten Kampagne ihre Stimme gegen häusliche Gewalt. Ihre Botschaft, die sie ab diesem Mittwoch im Fernsehen, auf Plakatwänden und in den Sozialen Medien millionenfach verbreiten werden, lautet: Passt auf euch auf, achtet auf eure Mitmenschen, holt Hilfe – meldet euch bei den Opferhelfern des WEISSEN RINGS unter Telefon 116 006!

“Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn ein Mensch übergriffig wird. Niemand sollte einem anderen Menschen ausgeliefert sein. Aus Erfahrung weiß ich: Wer einmal schlägt, tut es sicher ein weiteres Mal.” Katy Karrenbauer, Schauspielerin (Foto: Viktor Strasse)Quellenangabe: “obs/Weisser Ring e.V./Viktor Strasse”

Häusliche Gewalt geschieht in jeder einzelnen Minute des Tages. Betroffen davon sind überwiegend Frauen: Jede dritte Frau in Deutschland hat schon einmal Gewalt erfahren. Das Dunkelfeld ist riesig; der WEISSE RING geht davon aus, dass allenfalls jede fünfte Tat bei der Polizei angezeigt wird. Dabei kann sich die Spirale häuslicher Gewalt bis zum Schlimmsten steigern, wenn sie nicht gestoppt wird: Jede dritte getötete Frau in Deutschland wird von ihrem eigenen Partner umgebracht.

“Wer kein sicheres, liebevolles Zuhause hat, erlebt diese Corona-Zeit gerade als Bedrohung”, sagt Fernsehmoderatorin Marlene Lufen, die die Kampagne gemeinsam mit weiteren Prominenten wie Schauspielerin Katy Karrenbauer, Model & Autorin Marie von den Benken oder Radiomoderatorin Lola Weippert unterstützt. “Deshalb ist es so wichtig, dass wir darüber sprechen, dass wir keine Tabus haben. Wir müssen hinschauen – und helfen!”

Die Opferhelfer des WEISSEN RINGS wissen aus jahrzehntelanger Erfahrung, dass häusliche Gewalt immer dann zunimmt, wenn Familien längere Zeit auf engem Raum zusammen sind und wenn Stressfaktoren die Menschen belasten. Die Coronakrise bietet beides: wochenlanges Zuhausebleiben und Ängste vor wirtschaftlicher Not, Arbeitslosigkeit, Krankheit.

“Wir sind gerade alle zu Hause. Deswegen ist es super wichtig, dass wir unsere Ohren spitzen”, sagt Sängerin Mogli, die ebenfalls mitwirkt bei der Aktion: “Weil wir damit wirklich helfen können!” Im Mittelpunkt der Kampagne steht ein TV-Spot, der ab diesem Mittwoch von den Sendern der ProSiebenSat.1-Gruppe ausgestrahlt wird. Die teilnehmenden Prominenten und weitere Influencer wollen zudem mit dem Spot unter dem Hashtag #machdichlaut das Internet regelrecht fluten. Großflächige Fotos, auf denen die Frauen einen Mund-Nasen-Schutz tragen mit dem Aufdruck “Schweigen macht schutzlos”, werden außerdem auf digitalen Plakatwänden in zahlreichen deutschen Städten zu sehen sein. “Wir gehen davon aus, dass wir mit dieser 360-Grad-Kampagne einen sehr großen Teil der Menschen im Land erreichen werden”, sagen Friedrich-Paul Spielhagen und Daniel Koller, die Initiatoren des Kreativ-Kollektivs “Home Office” und Mitarbeiter der SevenOne Adfactory, des Vermarkters von ProSiebenSat.1 Media SE.

Entstanden ist die Idee zur Kampagne zu Hause im Home-Office, genauer: nach einem Gespräch Spielhagens mit einer Bekannten, die als junges Mädchen häusliche Gewalt erfahren musste. Spielhagen und Koller gründeten kurzerhand das Kreativ-Kollektiv “Das Home Office” und realisierten die Kampagne unter der Schirmherrschaft von Tom Schwarz, Geschäftsführer der SevenOne AdFactory. Der TV-Spot wurde in Brandenburg gedreht, unter strikter Einhaltung aller aktuellen Sicherheits- und Hygienevorschriften. Alle Beteiligten verzichteten auf ein Honorar.

“Wir sind sehr dankbar für diese großartige Unterstützung unserer Arbeit”, sagt Bianca Biwer, Bundesgeschäftsführerin des WEISSEN RINGS in Mainz. Die Mitarbeiter der Opferhilfe verstünden sich als Lotsen, die gemeinsam mit den Betroffenen einen Weg aus der belastenden Situation suchten. “Es ist mir persönlich besonders wichtig zu vermitteln, dass Opfer sexualisierter Gewalt niemals schuld an den Verbrechen sind”, sagt Biwer. “Ihnen ist schreckliches Unrecht widerfahren, und sie haben einen Anspruch darauf, zurückzufinden in ein selbstbewusstes und freies und selbstbestimmtes Leben.”

Folgende Unternehmen unterstützen die Pro-bono-Kampagne: Booh! Merchandise & Textildruck GmbH, Filmgerätverleih Pille & Ludwig, Celluloid VFX und RGBalpha, Taikonauten, MDG Filmstudios, Studio71; Sonder – das Regie-Duo, Hey na! Filmproduktion (Produktion und Umsetzung); ProSiebenSat.1, Wall (Medienpartner).

Die Homepage zur Kampagne: www.schweigenmachtschutzlos.de

“Share Respect. Not Hate.”: ProSieben startet große Anti-Cybermobbing-Kampagne in #GNTM

Unterföhring (ots) “Zum Kotzen”. “Wenn ich das dumme Gesicht sehe, wird mir schlecht”. “Menschlich ein Schwein”. Verletzende Kommentare, abstoßende Bemerkungen und demütigende Posts – wenn “Germany’s next Topmodel” auf ProSieben läuft, bekommen die Kandidatinnen regelmäßig einen Lovestorm – und werden gleichzeitig immer heftiger persönlich beleidigt.

»Zum Kotzen«. »Wenn ich das dumme Gesicht sehe, wird mir schlecht«. »Menschlich ein Schwein«. Verletzende Kommentare, abstoßende Bemerkungen und demuetigende Posts – wenn »Germany’s next Topmodel« auf ProSieben laeuft, bekommen die Kandidatinnen regelmaeßig einen LovestormQuellenangabe: “obs/ProSieben/Martin Bauendahl”

Deswegen startet ProSieben heute während der Ausstrahlung von #GNTM in Kooperation mit der Organisation “Bündnis gegen Cybermobbing” eine große Anti-Cybermobbing-Kampagne mit dem Claim: “Share Respect. Not Hate.“. ProSieben-Pressesprecher Christoph Körfer, verantwortlich für das Community-Management auf den ProSieben-Kanälen: “Der persönliche Hass im Netz nimmt immer weiter zu – quantitativ und qualitativ. Im Dialog mit den #GNTM-Kandidatinnen hat sich ProSieben entschlossen, mit dieser Kampagne ein Zeichen zu setzen.” Uwe Leest, Vorstandsvorsitzender vom Bündnis gegen Cybermobbing: “Gerne unterstützen wir diese Kampagne, es ist Zeit ein Zeichen zu setzen. Cybermobbing ist wie ein Virus, der sich in unsere Gesellschaft ausgebreitet hat und wir tun zu wenig dagegen. Jeder kann Opfer werden und die Zahlen steigen jedes Jahr. Und das Schlimme ist, die Angriffe werden immer intensiver und menschenverachtender. Jeder kann helfen, stehen wir auf und setzen ein Zeichen für Respekt und gegen Hass.” In der Kampagne fordern die #GNTM-Kandidatinnen Larissa, Tamara, Jacky, Maureen, Lijana und Anastasia sowie die ProSieben-Moderatorinnen und Moderatoren Viviane Geppert, Rebecca Mir, Annemarie Carpendale, Stefan Gödde, Christian Düren und Thore Schölermann mehr Respekt auf den sozialen Plattformen. Die Kampagne wird im TV-Programm sowie auf den sozialen Plattformen von ProSieben zu sehen sein. Christoph Körfer: “Über die Kampagne hinaus arbeiten wir natürlich mit den zuständigen Behörden zusammen. Kommentare, die außerhalb des gesetzlichen Rahmens liegen, übergeben wir der Polizei.”

Web: prosiebensat1.com

“Händler helfen Händlern” und Jens Spahn

Pro-Bono-Initiative im Digital-Talk mit dem Gesundheitsminister am 11. Mai um 12.30 Uhr

Berlin (ots) Ab Montag dürfen deutschlandweit wieder alle Geschäfte unabhängig von der Größe ihrer Verkaufsfläche die Ladentüren öffnen.

“Händler helfen Händlern” und Jens Spahn: Pro-Bono-Initiative im Digital-Talk mit dem Gesundheitsminister am 11. Mai um 12.30 UhrQuellenangabe: “obs/Pro-Bono-Initiative Händler helfen Händler/haendler-helfen-haendlern.com”

Ob nach wochenlanger Abstinenz der Kaufrausch über die Verbraucher hereinbricht, bleibt fraglich. Bei den geltenden Abstandsregeln, Hygienevorschriften und der Schutzmaskenpflicht kommen nur wenige in Kauflaune. Die Situation im Handel bleibt weiter angespannt, viele Unternehmen stehen vor einer existenziellen Bedrohung. Die Pro-Bono-Initiative “Händler-helfen-Händlern” lädt zum Digital-Talk mit Gesundheitsminister Jens Spahn ein, der sich der Diskussion um die prekäre Lage stellt.

Termin:

Montag, 11. Mai 2020, 12.30 bis 13.30 Uhr

Teilnehmer:

-  Jens Spahn, Gesundheitsminister 
-  Mark Rauschen Geschäftsführer Modehaus L+T 
-  Marcus Diekmann, Geschäftsführer Fahrradhändler Rose Bikes  

Thema: “Handel trifft auf Gesundheitspolitik”

-  Sonderregeln für den Handel: Verkaufsflächen- und Abstandsregelungen, Maskenpflicht. Wie kommt unter den jetzigen Bedingungen der Konsum wieder in Fahrt? 
-  Wie kommen politische Entscheidungsprozesse zustande - wie können Handelsunternehmen agieren und nicht nur reagieren? 
-  Der Fall "Westfleisch" in Coesfeld 
-  Mit welchen Szenarien müssen Handelsunternehmen in den nächsten Wochen rechnen? 
-  Frage der Verhältnismäßigkeit: Was liegt in der Verantwortung des Staates, was sind unternehmerische Pflichten? 
-  Braucht der Handel ein Konjunkturpaket?  

Die Teilnahme ist kostenlos, keine Anmeldung erforderlich.

Über “Händler helfen Händlern”

Die Pro-Bono-Initiative “Händler helfen Händlern” startete am 19. März 2020, als aufgrund der Corona-Pandemie deutschlandweit nicht systemrelevante stationäre Geschäfte ihr Ladentüren schließen mussten. Dazu haben führende mittelständische Handelsunternehmen eine Gruppe auf der Karriereplattform LinkedIn ins Leben gerufen, die betroffene Unternehmer und Unternehmerinnen informiert und untereinander vernetzt. Die Gruppe zählt mittlerweile über 2.500 Mitglieder, darunter Händler, Handels- und Wirtschaftsverbände, Journalisten und Handelsexperten. Händler wie Rose Bikes, BabyOne, MediaMarkt, Saturn, TomTailor und Intersport unterstützen die Initiative.

Mehr Informationen

www.haendler-helfen-haendlern.com

Coronakrise: Sofortfinanzierung für das Studium mit einkommensabhängiger Rückzahlung

Frankfurt (ots) Mit Beträgen ab 1.000 Euro können Studentinnen und Studenten finanzielle Schwierigkeiten in der Coronakrise kurzfristig überbrücken. Dabei entsteht keine fixe Schuldenlast, denn die Rückzahlung orientiert sich am späteren Einkommen.

Mit Beträgen ab 1.000 Euro können Studentinnen und Studenten finanzielle Schwierigkeiten in der Coronakrise kurzfristig überbrücken. Dabei entsteht keine fixe Schuldenlast, denn die Rückzahlung orientiert sich am späteren Einkommen. Quellenangabe: “obs/Deutsche Bildung AG”

Über den Studienfonds der Deutschen Bildung können Studentinnen und Studenten ab sofort auch kleinere Beträge zur Überbrückung in der Coronakrise beantragen. Die Deutsche Bildung, ein Social Business für Studienfinanzierung, hat dazu den Mindestbetrag, der für das Studium beantragt werden kann, auf 1.000 Euro Gesamtsumme gesenkt. “Bei vielen Studentinnen und Studenten ist der Nebenjob weg gebrochen oder die Eltern können nicht mehr im gewohnten Umfang aushelfen”, sagt Anja Hofmann, Vorstandsmitglied der Deutschen Bildung. “Viele jungen Menschen scheuen sich aber, sich jetzt auf hohe Finanzierungsbeträge festzulegen, die mit einer fixen Rückzahlung verbunden sind, zumal die meisten Menschen momentan eher kurzfristig planen”, sagt Hofmann.

Bei der Sofortfinanzierung von 1.000 bis 3.000 Euro zahlen Kundinnen und Kunden 1 bis 3 Prozent ihres späteren Einkommens über maximal 36 Monate an den Studienfonds zurück, der als umgekehrter Generationenvertrag organisiert ist. “Dass die Rückzahlung an Job und Einkommen gebunden ist, gibt in der aktuellen Lage zusätzliche Sicherheit”, sagt Hofmann, denn die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise für baldige Berufseinsteiger seien momentan noch nicht abzusehen.

Die Sofortfinanzierung kann unbürokratisch und schnell online beantragt werden. “Wer an einer staatlich anerkannten Hochschule studiert und bisher gut im Zeitplan liegt, hat sehr gute Chancen, die Finanzierung zu bekommen”, sagt Hofmann. Die persönlichen Konditionen können derzeit in 7 bis 14 Tagen berechnet werden.

“Studenteninnen und Studenten können sich erst einmal schnell und unkompliziert über kleinere Beträge finanzieren und bleiben so flexibel, ohne gleich ihre gesamte Studienfinanzierung planen zu müssen. Damit leistet die Sofortfinanzierung einen Beitrag, Studienabbruch zu verhindern. Auch trägt das Angebot der aktuell unklaren wirtschaftlichen Entwicklung Rechnung, indem die Rückzahlung sich am späteren Einkommen orientiert, wenn dieses vorhanden ist”. Begleitend zur Sofortfinanzierung profitieren studentische Kundinnen und Kunden von inkludierten Trainings, Coaching und Beratung für ein erfolgreiches Studium und optimale berufliche Chancen.

www.deutsche-bildung.de/sofortfinanzierung

DIE LINKE: Der 8. Mai – Nicht nur ein Feiertag 1945

Der 8. Mai 1945 ist für viele Millionen Menschen ein Tag der Befreiung und Hoffnung. Die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht besiegelte das Ende der Nazi-Diktatur. Am 8. Mai 2020 begehen wir dazu den 75. Jahrestag. Es ist an der Zeit, diesen Tag als das zu würdigen, was er ist: Ein Gedenk- und Feiertag.

Die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Katja Kipping und Bernd Riexinger, erklären:

Am 8. Mai 1945 endete das System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Eine Zeit des unaussprechlichen Leides und des millionenfachen Mordes war beendet. Die Alliierten hatten Nazi-Deutschland besiegt. Es war ein gemeinsamer Kampf gegen eine einzigartige Bedrohung grundlegender Werte des Humanismus und Menschlichkeit, gegen Faschismus, Antisemitismus und Rassenwahn.

Es ist ein Tag der Mahnung, aber auch ein Tag der Freude. Es ist ein Tag, der uns allen vor Augen führt, wohin Antisemitismus, Rassenwahn und blinder Gehorsam führen.

Die Morde in Hanau und Halle, der Mord an Walther Lübcke und der NSU-Komplex zeigen uns, dass die Ideen dieser gewalttätigen und menschenverachtenden Ideologie weiterhin existiert. Rechtes Gedankengut, Verschwörungsmythen und Antisemitismus erleben eine neue, eine schleichende Renaissance. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir den Tag der Befreiung als einen Tag der Mahnung, des Gedenkens und einen Tag des Mutes begreifen und zelebrieren.

Esther Bejerano, Holocaust-Überlebende, bezeichnete in ihrer Petition ‚8. Mai zum Feiertag machen!‘ diesen Tag als einen „Tag, an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann. Das ist überfällig seit sieben Jahrzehnten.“ Viele Tausend Menschen haben sich ihrem Aufruf bereits angeschlossen. Dies zeigt, welche Bedeutung dieser Tag für viele Menschen in Deutschland hat.

Die Bundesregierung sollte sich der historischen und gesellschaftlichen Dimension dieses Tages bewusst sein und den 75. Tag der Befreiung nutzen, um ein Zeichen gegen rechtes Gedankengut zu setzen und den Tag der Befreiung als einen Gedenktag für Humanität, Toleranz und Demokratie zu würdigen. Wir fordern, dass der Tag der Befreiung in der gesellschaftlichen Erinnerung den Platz bekommt, der ihm gebührt. Es ist an der Zeit, dem Vorbild Berlins zu folgen und den 8. Mai zu einem bundesweiten gesetzlichen Gedenk- und Feiertag zu machen.

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Quelle: https://www.die-linke.de/?id=3665&tx_news_pi1%5Bnews%5D=79148

Covid-19: Bundeswehr Zentralkrankenhaus schafft Puffer

Koblenz (ots) Bisher hat die Corona-Krise die deutschen Krankenhäuser noch nicht an ihre Belastungsgrenzen geführt. Damit es erst gar nicht so weit kommt, hat das BundeswehrZentralkrankenhaus (BwZKrhs) in Koblenz die Aula des Hauses zu einer vierten Covid-19 Beatmungsstation umgewandelt. “Sie sehen hier die vierte Stufe eines Versorgungskonzeptes.

Generalarzt Dr. Almut Nolte ist stolz auf die enorme Leistung aller Beteiligten, welche die Aula in nur wenigen Tagen in eine weitere Covid-19 Station verwandelt haben. Quellenangabe: “obs/Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst/Michael Laymann”

Durch die leidvolle Erfahrung unserer Nachbarstaaten haben wir uns damit beschäftigt, was wir tun können, wenn es immer mehr Patienten gibt und die normalen Intensivkapazitäten ausgereizt sind”, erklärt Generalarzt Dr. Almut Nolte, Kommandeurin und Ärztliche Direktorin des Krankenhauses. Für diesen Fall habe man im BundeswehrZentralkrankenhaus ein Stufenkonzept entwickelt, so Dr. Nolte. Das Konzept sieht vor, bei drei voll belegten Covid-19-Intensivstationen immer noch einen Bereich in der Hinterhand zu haben, auf den man ausweichen könnte.

Aufbau der Infrastruktur in kürzester Zeit

Eine COVID-19 Beatmungsstation im BundeswehrZentralkrankenhaus Quellenangabe: “obs/Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst/Michael Laymann”

Ein interdisziplinäres Team hat diese vierte Stufe innerhalb von sechs Arbeitstagen aufgebaut. Das sei eine phänomenale Teamleistung über mehrere Organisationsbereiche und Dienststellen hinweg gewesen, erklärt Dr. Nolte. Aufgrund dessen, dass in der Aula keine Infrastruktur für eine medizinische Abteilung vorhanden gewesen ist, waren hier zu Anfang neben dem militärischen und medizinischen Personal vor allem Handwerker tätig. Hier kam das Bundeswehrdienstleistungszentrum zum Einsatz. Regierungsamtsrätin Astrid Schmitz-Frensch vom Bundeswehrdienstleistungszentrum Koblenz erklärt: “Hier im speziellen Fall waren das Maler, Maurer, Schreiner und Elektriker. Dazu kamen noch die externen Handwerksbetriebe, die sehr gut und sehr schnell gearbeitet haben. Das ging von der Abdeckung des Fußbodens bis zur Errichtung von Trockenbauwänden innerhalb von zwei, drei Tagen. Alles ging Hand in Hand und hat wunderbar funktioniert.”

Eine eigene kleine Apotheke

Oberstabsapotheker Peter Langer war an der materiellen Ausstattung für die in der Aula neu errichtete Station mit zwanzig Betten maßgeblich beteiligt: “Wir haben die Erstausstattung der Einrichtung mit Arzneimittel und Medizinprodukten gewährleistet, die für den Betrieb benötigt werden. Sofern die Aula in Betrieb geht, stellen wir auch die Folgeversorgung sicher.” Das werde mit dem Personal und Material der Apotheke im BundeswehrZentralkrankenhaus geleistet, so Langer. Tatkräftige Unterstützung bei der Sauerstoffversorgung gab es durch das benachbarte Sanitätsregiment. Und wie in allen Bundeswehrkrankenhäusern sind zurzeit auch im Koblenzer Haus vermehrt Reservistinnen und Reservisten sowie Sanitätsoffizieranwärterinnen und Sanitätsoffizieranwärter tätig, die nun neben der Krankenhaus-Apotheke auch im Bereich der Sauerstofferzeugung die vorhandenen Kräfte unterstützen, erklärt Langer.

Als Facharzt koordinieren können

Oberfeldarzt Dr. Dennis Ritter, Leitender Oberarzt der Klinik Xb im BwZKrhs würde für den Fall, dass die vierte Eskalationsstufe greift, die Leitung über die Station in der Aula übernehmen. “Wenn wir hier zwanzig Beatmungspatienten versorgen müssen, dann bedeutet das natürlich eine enorme Verantwortung auf der einen Seite, auf der anderen Seite muss man als Facharzt auch koordinierend tätig sein.” Immer den Überblick zu bewahren, würde die große Herausforderung werden. Man habe sich im Zusammenhang mit der drohenden Corona-Pandemie sehr früh im Rahmen der Krankenhauseinsatzleitung mit dieser Thematik befasst und überlegt, worauf sich das Krankenhaus einstellen müsse, so Dr. Ritter. So sei man zu dem Schluss gekommen, dass es nötig sei, einen Puffer zu schaffen.

Vierte Stufe der Katastrophenmedizin

Drei Eskalationsstufen mit verschiedenen Intensivbereichen gibt es im Krankenhaus. Und erst wenn all diese belegt sind und immer noch mehr Patienten ins BwZKrhs gebracht werden, dann wird die Station in der Aula genutzt. “Ich hoffe, dass wir nie auf diese Einrichtung zugreifen müssen,” gibt Generalarzt Dr. Nolte zu bedenken. Diese Reserve sei für die Stufe vier in der Katastrophenmedizin vorgesehen. Dabei werde der Anspruch auf Individualmedizin aufgegeben, so Dr. Nolte. Dies komme aber erst zum Tragen, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgereizt sind, erklärt die Kommandeurin des BundeswehrZentralkrankenhauses.

Web: bundeswehr.org

Parrot unterstützt Human Rights Watch mit Bereitstellung von Drohnen und Software

Paris, 5. Mai 2020. Parrot, die führende europäische Drohnengruppe, unterstützt Human Rights Watch: Das französische Unternehmen hilft der Organisation bei deren weltweiten Ermittlungen zum Missbrauch von Menschen. Dafür stellt Parrot seine leistungsstarken ANAFI-Drohnen sowie fortschrittliche Software und technische Unterstützung für die Missionen von Human Rights Watch zur Verfügung.

Erst kürzlich unterstützte Parrot Human Rights Watch im Rahmen einer Untersuchung zu den IS-Gräueltaten in Nordsyrien. Dabei handelte es sich um die Erfassung von Luftbildern und 3D-Daten der al-Hota-Schlucht bei Raqqa, einer mutmaßlichen Massengrabstätte des IS.

Für die Mission stellte Parrot ANAFI-Drohnen zur Verfügung und assistierte bei Fragen zum Fliegen und zur Technik. Das gefährliche Terrain und die steilen Klippen von al-Hota machten es für die Ermittler von Human Rights Watch notwendig, Drohnen einzusetzen, um am Grund der Schlucht Bilder zu machen. Die von den Drohnen aufgenommenen Daten wurden auch dazu verwendet, mit der Software Pix4D Mapper ein topographisches 3D-Modell der al-Hota-Schlucht zu erstellen. Diese 3D-Karten können für weitere Untersuchungen unter der Wasseroberfläche verwendet werden.

„Human Rights Watch leistet in der ganzen Welt unglaublich wichtige Arbeit“, so Henri Seydoux, Vorstand und CEO von Parrot. „Es ist uns eine Ehre, die Grenzen für den Einsatz unserer Technologie zu erweitern, um die Organisation bei ihren Missionen zu unterstützen.”

Dies ist die zweite Mission, die Parrot mit fortschrittlicher Drohnentechnologie und Software unterstützt. Drohnen haben sich für Fachleute in vielen Bereichen als wichtiges Werkzeug erwiesen, um sicher in Gebiete vorzudringen, die sonst für Menschen undurchdringlich sind, um schnell und effizient wertvolle Daten zu sammeln.

Die Untersuchung von Human Rights Watch, die 2017 begann, führte zu einem umfassenden Bericht, der heute veröffentlicht wurde. Unter dem Titel ” Into the Abyss: The al-Hota Mass Grave in Northern Syria” (https://www.hrw.org/news/2020/05/04/abyss) untersucht der Report, ob die al-Hota-Schlucht während der IS-Kontrolle in diesem Gebiet als Massengrab genutzt wurde.

Als Ergebnis der Untersuchung fordert Human Rights Watch die lokalen Behörden auf, al-Hota und andere mutmaßliche Massengräber in Syrien als Tatorte zu behandeln, die Opfer am Grund der Schlucht zu identifizieren, die Familien der Getöteten zu benachrichtigen und diejenigen, die Gräueltaten begangen haben, zur Rechenschaft zu ziehen.

Sehen Sie hier das exklusive Filmmaterial der ANAFI über die Schlucht: https://www.youtube.com/watch?v=4sK4RJBlorw&feature=emb_logo

web: www.parrot.com

Sonderzahlung für Corona-Arbeit

Johanniter: Finanzierung des Arbeitgeberanteils für soziale Unternehmen unrealistisch

Berlin (ots) Für ihren besonderen Einsatz in der Altenpflege unter Corona-Bedingungen sollen Beschäftigte eine Sonderzahlung erhalten. Die Johanniter sprechen sich in der aktuellen Diskussion gegen einen Arbeitgeberanteil für Sozialunternehmen aus.

Der aktuelle Vorschlag der Bundesregierung lautet, dass zwei Drittel dieser Sonderzahlungen über die Pflegeversicherung finanziert werden sollen. Um den bereits festgelegten steuer- und sozialversicherungsabgabenfreien Betrag in Höhe von maximal 1.500 Euro pro Beschäftigtem möglichst voll auszuschöpfen, sollen die Bundesländer und die Arbeitgeber das letzte Drittel gemeinsam aufbringen.

Dazu sagt Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe: “Wir erleben hautnah die gesellschaftliche Bedeutung von Menschen in systemrelevanten Berufen. Zu Recht wird daher über Sonderzahlungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Altenpflege debattiert. Jedoch ist der aktuelle Vorschlag, die Arbeitgeber anteilig an der Finanzierung der Sonderzahlung zu beteiligen, mit Blick auf die Sozialwirtschaft nicht realistisch. Gemeinnützige Träger verfügen aufgrund ihrer Rechtsform grundsätzlich nicht über geeignete Rücklagen und sind bereits jetzt durch Mehrbelastungen erheblich beschwert.”

Ein solcher Arbeitgeberanteil könne weder von gemeinnützigen Sozialunternehmen ausgezahlt, noch könnten solche Zahlungen in Zukunft erwirtschaftet werden. “Damit werde man der besonderen Bedeutung der Beschäftigten, die sie für die Bewältigung der Corona-Pandemie haben, nicht gerecht”, so Lüssem weiter. Die Johanniter plädieren deshalb für eine einheitliche Übernahme des letzten Drittels der Sonderzahlung durch die Bundesländer.

Über die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit rund 25.000 Beschäftigten, mehr als 40.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,2 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland.

Web: johanniter.de

ANNE WILL am 3. Mai 2020 um 21:45 Uhr im Ersten

Raus aus dem Corona-Stillstand – hat die Regierung hierfür den richtigen Plan?

München (ots) Die Diskussionen über den richtigen Weg aus der Corona-Krise halten an. Schon jetzt sind die wirtschaftlichen Folgen dramatisch.

NORDDEUTSCHER RUNDFUNK Anne Will Moderatorin Anne Will führt durch den Sonntagstalk im Ersten. © NDR/Wolfgang Borrs, Quellenangabe: “obs/ARD Das Erste”

Die Bundesregierung rechnet mit der schwersten Rezession der Nachkriegsgeschichte. Gleichzeitig bleibt die Sorge, dass zu große Lockerungen eine zweite Infektionswelle auslösen könnten. Milliardenschwere Hilfsprogramme sollen die wirtschaftlichen Folgen der Krise abfedern, aber wird das Geld richtig investiert? Wie gerecht ist es, dass Unternehmen trotz Staatshilfen Dividenden und Boni zahlen wollen? Werden die Lasten in der Krise gerecht verteilt?

Zu Gast bei Anne Will:

Olaf Scholz (SPD, Vizekanzler und Bundesminister der Finanzen)
Markus Söder (CSU, Bayerischer Ministerpräsident und 
Parteivorsitzender)
Hildegard Müller (Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie, 
VDA)
Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen, Parteivorsitzender)
Jutta Allmendinger (Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für 
Sozialforschung, WZB) 

ANNE WILL – politisch denken, persönlich fragen

Web: DasErste.de

ADAC Clubmobile ab sofort kostenlos für berechtigtes medizinisches Personal

ADAC Autovermietung bietet Mietwagen an, die über das Förderprogramm der Bundesregierung bezahlt werden.

München (ots) Die ADAC Autovermietung wirkt ab sofort an einem Förderprogramm der Bundesregierung mit, das berechtigten Mitarbeitern von Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Corona-Testlaboren zu Gute kommt. An über 260 Standorten in Deutschland sind für die Mediziner Mittelklasse-Kombis und Vans aus der ADAC-eigenen Vermietflotte zur Anmietung verfügbar.

Die ADAC Clubmobile können an 260 Stationen in Deutschland abgeholt werden / ADAC Clubmobile ab sofort kostenlos für berechtigtes medizinisches Personal Quellenangabe: “obs/ADAC SE/ADAC Autovermietung”

Mit dem Förderprogramm will die Bundesregierung medizinisches Personal systemrelevanter Einrichtungen während der Coronakrise beim täglichen Weg von und zur Arbeit unterstützen. Dafür hat der Bund bis zum 26. Juni 2020 zehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Ab sofort können berechtigte Personen die Clubmobile bei der ADAC Autovermietung reservieren:

-  Per Mail unter privatkundengeschaeft@adac.de 
-  Unter der Telefonnummer 089 76 76 47 62 (Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr) 
-  Alle Informationen hierzu sind auch unter https://autovermietung.adac.de/clubmobil/foerderprogramm abrufbar  

Um ein Fahrzeug anzumieten, muss lediglich die Berechtigung nachgewiesen und eine Abtretungserklärung ausgefüllt werden. Die Formulare sind unter https://www.bav.bund.de/ verfügbar. Der Mietprozess ist so gestaltet, dass für die Mediziner selbst keine Kosten und möglichst wenig bürokratischer Aufwand anfallen. Die ADAC Autovermietung übernimmt die komplette Abwicklung und rechnet die entstandenen Kosten direkt über das Förderprogramm ab.

Ein ADAC Clubmobil wird kostenfrei für einen Monat an 260 Stationen bundesweit persönlich übergeben, 125 Freikilometer pro Tag sind eingeschlossen. Der Versicherungsschutz (Haftpflicht und Kasko mit einer Selbstbeteiligung von 175 Euro) ist inkludiert. Jungfahrer sind zulässig, Zusatzfahrer hingegen nicht. Die Kosten für Treibstoffe werden nicht übernommen.

Das Stationsverzeichnis ist ebenfalls unter https://autovermietung.adac.de/clubmobil/foerderprogramm/ verfügbar.

DIE LINKE: Tag der Arbeit: Arbeitsrechte gelten auch in der Krise

Die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Katja Kipping (Foto) und Bernd Riexinger, erklären zum Internationalen Tag der Arbeit:

Häufig wird der 1. Mai als Tag der Arbeit bezeichnet, tatsächlich ist der 1. Mai ein Tag des Arbeitskampfes. Dieser Feier- und Gedenktag erinnert an die Kämpfe, die Arbeiterinnen und Arbeiter für ihre Rechte schon gefochten haben: für Arbeitszeitverkürzung, höhere Löhne und Mitbestimmung. Und damit erinnert er uns, was wir gemeinsam erkämpfen können.

Zur Geschichte des 1. Mais gehört ein Streik in den USA vor 134 Jahren. Arbeiterinnen und Arbeiter kämpften schon damals für den 8-Stunden Tag. 8 Stunden Arbeit, 8 Stunden Freizeit und Erholung, 8 Stunden Ruhe, ein damals revolutionäres Konzept, das jedoch in den folgenden Dekaden in zahlreichen Ländern und Berufsbereichen erkämpft wurde.

Dieses Jahr findet auch der 1. Mai unter dem tiefen Eindruck der Coronakrise statt. Dass er gerade in Zeiten der Krise ein sehr wichtiger Feiertag ist, sehen wir besonders an den Reformen des Arbeitsrechts.

Denn was viele vor einigen Wochen noch für schwer vorstellbar gehalten haben, ist im Windschatten dieser Krise von der Regierung durchgesetzt worden: Arbeitszeiten von bis zu zwölf Stunden täglich, sind jetzt in den so hoch gelobten systemrelevanten Berufen wieder möglich.

Gemeinsam mit den Gewerkschaften kämpfen wir für bessere statt schlechtere Bedingungen. Konkret fordern wir 500 Euro mehr Lohn und einen besseren Personalschlüssel in der Pflege, allgemeinverbindliche Tarifverträge im Einzelhandel, ein Ende der sachgrundlosen Befristung und 13 Euro Mindestlohn.

Auch deshalb wird DIE LINKE diesen 1. Mai – unter strenger Beachtung des Infektionsschutzes – begehen. Wir zeigen, dass wir auch in der Krise gemeinsam für unsere Rechte kämpfen. Mit kreativen Aktionen im virtuellen Raum und mit kreativen Aktionen, bei denen Mindestabstand in kleinen Gruppen gewahrt wird, auf der Straße. Wir stellen uns gemeinsam dagegen, dass die Kosten der Krise auf die Arbeiterinnen und Arbeiter abgewälzt werden.

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Quelle: https://www.die-linke.de/?id=3665&tx_news_pi1%5Bnews%5D=79100

Kreative Lernideen für Kinder: Initiative WIKIGA bringt Kindergarten und Kita nach Hause

Nürnberg (ots) Was bedeutet Homeschooling für Kita- und Kindergartenkinder? Wie sieht ihr Alltag ohne eine externe Betreuung aus? Und wie können Eltern auch die Kleinsten fördern und inspirieren? Mit der neu gegründeten Initiative “WIKIGA – Wie im Kindergarten” gibt der Berliner Kita- und Kindergartenträger KLAX gemeinsam mit dem Schreib- und Kreativwarenhersteller STAEDTLER online Ideen an die Hand, Kinder im Alter von eins bis sechs Jahren zu Hause kreativ und pädagogisch sinnvoll zu beschäftigen.

Fatma aus der KLAX Vorschule in Berlin ist eine der ErzieherInnen, die regelmäßig in WIKIGA-Videos kreative Lernideen für Kita- und Kindergartenkinder teilen. Quellenangabe: “obs/Staedtler/Bildrechte: KLAX”

Damit reagiert WIKIGA auf den steigenden Informationsbedarf von Eltern, die in der Corona-Krise ihre Kinder oft neben beruflichen Verpflichtungen daheim betreuen und die Anregungen durch Kindergärten und Kitas vermissen. Das Angebot soll über die Krise hinaus Bestand haben.

Wie im Kindergarten

Ein selbstgemaltes Memory-Spiel, bunte Papierblüten, ein essbares Mandala: Wer dieser Tage Inspiration für kreative Aktionsspiele und selbstgebastelte Gegenstände sucht, die Kinder nicht nur beschäftigen, sondern in ihrer Entwicklung unterstützen, findet sie online bei WIKIGA. Das Akronym steht für “Wie im Kindergarten” und meint die neue gemeinsame Initiative des Berliner Kita- und Kindergartenträgers KLAX und des Nürnberger Schreib- und Kreativwarenherstellers STAEDTLER. WIKIGA will Kinder ganzheitlich fördern und bringt pädagogisch sinnvolle Lern- und Gestaltungsangebote aus kinderbetreuenden Einrichtungen in Form von Videos direkt und kontaktlos in die Familie nach Hause. Und damit dorthin, wo sich in Zeiten von COVID-19 alles Wesentliche abspielt.

Ein ergänzendes Angebot

Die Teamkonferenz startet und gleichzeitig machen die lieben Kleinen ihrer Langeweile lautstark Luft: Für viele berufstätige Eltern ist das dieser Tage ein vertrautes Szenario. “Die aktuelle Situation ist nicht zuletzt für Eltern eine Herausforderung, die mit der anhaltenden Schließung von Kita und Kindergarten die Betreuung ihrer noch nicht schulpflichtigen Kinder komplett und meist neben dem Homeoffice stemmen müssen”, erläutert Erna Müller, die die Initiative seitens STAEDTLER leitet. Während Schulkinder via Homeschooling an Klasse und Lehrplan angebunden sind, fehlen pädagogisch fundierte Angebote für Kinder im Kita- und Kindergartenalter. “Ein Ersatz für die Lernumgebung eines Kindergartens kann und will WIKIGA nicht sein. Vielmehr versteht sich die Initiative als ergänzendes Programm, das Kinder an das begeisterte Spielen und Lernen mit Kindergarten-Freunden erinnert und Eltern mit sinnvollen Gestaltungsideen in ihrem neuen Alltag unterstützt”, betont Erna Müller.

Die Welt spielerisch entdecken

Langeweile, Sehnsucht und Monotonie – auch Kinder vermissen das gemeinschaftliche, fördernde und kreative Umfeld ihrer Kita oder ihres Kindergartens, weiß KLAX-Geschäftsführerin Antje Bostelmann. “Umso wichtiger ist es, Kinder zu Hause mit Aktivitäten zu beschäftigen, die sie in ihrer Entwicklung fördern, die Welt spielerisch entdecken lassen und damit unterschiedliche Zugänge zu ihrem Alltagsleben eröffnen.” Alle Spiel- und Lernangebote von WIKIGA stehen unter einem wochenübergreifenden Thema und orientieren sich an den KLAX-Bildungsbereichen “Atelier”, “Körper”, “Musik”, “Universum” und “Gesellschaft” mit jeweils eigenen Lernzielen, die Schlüsselkompetenzen wie Toleranz und Kreativität vermitteln. So sensibilisiert der Bildungsbereich “Körper” für eine gesunde Lebensweise. Im “Atelier” geben Kinder der Welt ein individuelles Gesicht. Die von KLAX-PädagogInnen im Vorfeld erprobten Ideen und Aktivitäten sind nachhaltig, aktuell und gut umsetzbar. Sie machen aus Kindern Entdecker und verfolgen ein kontextübergreifendes Verstehen. Zum Beispiel, wenn Kinder bei der Erstellung eines Küken-Memorys nicht nur lernen, wie Baby-Flamingos aussehen, sondern anhand von Fotos erkennen: Nicht nur Tierkinder verändern ihr Aussehen. Auch jedes Familienmitglied wächst und verändert sich im Lauf der Zeit. “Wie schaffe ich ein Umfeld, in dem sich mein Kind optimal entfalten kann? Diese Frage treibt Eltern um. Wir möchten ihnen pädagogische Sicherheit geben”, unterstreicht Antje Bostelmann.

Geburt einer Marke

Auch nach Corona soll WIKIGA weiter Bestand haben. Erna Müller: “Wir sind sicher, der Bedarf an Angeboten wie diesen ebbt nicht ab. Im Gegenteil: Die aktuelle Situation sensibilisiert Eltern mehr denn je dafür, wie wichtig eine sinnvolle und fördernde Gestaltung von Betreuungszeit ist. Und die möchten wir weiter mit fundierten und überraschenden Ideen formen.”

Mehr Informationen zur Initiative “WIKIGA – Wie im Kindergarten”: www.wikiga.de