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Covid-19: Bundeswehr Zentralkrankenhaus schafft Puffer

Koblenz (ots) Bisher hat die Corona-Krise die deutschen Krankenhäuser noch nicht an ihre Belastungsgrenzen geführt. Damit es erst gar nicht so weit kommt, hat das BundeswehrZentralkrankenhaus (BwZKrhs) in Koblenz die Aula des Hauses zu einer vierten Covid-19 Beatmungsstation umgewandelt. “Sie sehen hier die vierte Stufe eines Versorgungskonzeptes.

Generalarzt Dr. Almut Nolte ist stolz auf die enorme Leistung aller Beteiligten, welche die Aula in nur wenigen Tagen in eine weitere Covid-19 Station verwandelt haben. Quellenangabe: “obs/Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst/Michael Laymann”

Durch die leidvolle Erfahrung unserer Nachbarstaaten haben wir uns damit beschäftigt, was wir tun können, wenn es immer mehr Patienten gibt und die normalen Intensivkapazitäten ausgereizt sind”, erklärt Generalarzt Dr. Almut Nolte, Kommandeurin und Ärztliche Direktorin des Krankenhauses. Für diesen Fall habe man im BundeswehrZentralkrankenhaus ein Stufenkonzept entwickelt, so Dr. Nolte. Das Konzept sieht vor, bei drei voll belegten Covid-19-Intensivstationen immer noch einen Bereich in der Hinterhand zu haben, auf den man ausweichen könnte.

Aufbau der Infrastruktur in kürzester Zeit

Eine COVID-19 Beatmungsstation im BundeswehrZentralkrankenhaus Quellenangabe: “obs/Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst/Michael Laymann”

Ein interdisziplinäres Team hat diese vierte Stufe innerhalb von sechs Arbeitstagen aufgebaut. Das sei eine phänomenale Teamleistung über mehrere Organisationsbereiche und Dienststellen hinweg gewesen, erklärt Dr. Nolte. Aufgrund dessen, dass in der Aula keine Infrastruktur für eine medizinische Abteilung vorhanden gewesen ist, waren hier zu Anfang neben dem militärischen und medizinischen Personal vor allem Handwerker tätig. Hier kam das Bundeswehrdienstleistungszentrum zum Einsatz. Regierungsamtsrätin Astrid Schmitz-Frensch vom Bundeswehrdienstleistungszentrum Koblenz erklärt: “Hier im speziellen Fall waren das Maler, Maurer, Schreiner und Elektriker. Dazu kamen noch die externen Handwerksbetriebe, die sehr gut und sehr schnell gearbeitet haben. Das ging von der Abdeckung des Fußbodens bis zur Errichtung von Trockenbauwänden innerhalb von zwei, drei Tagen. Alles ging Hand in Hand und hat wunderbar funktioniert.”

Eine eigene kleine Apotheke

Oberstabsapotheker Peter Langer war an der materiellen Ausstattung für die in der Aula neu errichtete Station mit zwanzig Betten maßgeblich beteiligt: “Wir haben die Erstausstattung der Einrichtung mit Arzneimittel und Medizinprodukten gewährleistet, die für den Betrieb benötigt werden. Sofern die Aula in Betrieb geht, stellen wir auch die Folgeversorgung sicher.” Das werde mit dem Personal und Material der Apotheke im BundeswehrZentralkrankenhaus geleistet, so Langer. Tatkräftige Unterstützung bei der Sauerstoffversorgung gab es durch das benachbarte Sanitätsregiment. Und wie in allen Bundeswehrkrankenhäusern sind zurzeit auch im Koblenzer Haus vermehrt Reservistinnen und Reservisten sowie Sanitätsoffizieranwärterinnen und Sanitätsoffizieranwärter tätig, die nun neben der Krankenhaus-Apotheke auch im Bereich der Sauerstofferzeugung die vorhandenen Kräfte unterstützen, erklärt Langer.

Als Facharzt koordinieren können

Oberfeldarzt Dr. Dennis Ritter, Leitender Oberarzt der Klinik Xb im BwZKrhs würde für den Fall, dass die vierte Eskalationsstufe greift, die Leitung über die Station in der Aula übernehmen. “Wenn wir hier zwanzig Beatmungspatienten versorgen müssen, dann bedeutet das natürlich eine enorme Verantwortung auf der einen Seite, auf der anderen Seite muss man als Facharzt auch koordinierend tätig sein.” Immer den Überblick zu bewahren, würde die große Herausforderung werden. Man habe sich im Zusammenhang mit der drohenden Corona-Pandemie sehr früh im Rahmen der Krankenhauseinsatzleitung mit dieser Thematik befasst und überlegt, worauf sich das Krankenhaus einstellen müsse, so Dr. Ritter. So sei man zu dem Schluss gekommen, dass es nötig sei, einen Puffer zu schaffen.

Vierte Stufe der Katastrophenmedizin

Drei Eskalationsstufen mit verschiedenen Intensivbereichen gibt es im Krankenhaus. Und erst wenn all diese belegt sind und immer noch mehr Patienten ins BwZKrhs gebracht werden, dann wird die Station in der Aula genutzt. “Ich hoffe, dass wir nie auf diese Einrichtung zugreifen müssen,” gibt Generalarzt Dr. Nolte zu bedenken. Diese Reserve sei für die Stufe vier in der Katastrophenmedizin vorgesehen. Dabei werde der Anspruch auf Individualmedizin aufgegeben, so Dr. Nolte. Dies komme aber erst zum Tragen, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgereizt sind, erklärt die Kommandeurin des BundeswehrZentralkrankenhauses.

Web: bundeswehr.org

Industrielle Covid-19-Projekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Berlin und Wien (ots) Die ganze Welt hofft auf therapeutische Medikamente und Impfstoffe gegen die von SARS-CoV-2 verursachte Corona-Krankheit Covid-19. Forschende Pharma- und Biotech-Unternehmen in Deutschland,

Standortkarte: Unternehmensprojekte für Impfstoffe und Medikamente gegen Covid-19 in Deutschland, Österreich und der SchweizQuellenangabe: “obs/vfa – Verband forschender Pharma-Unternehmen/vfa / BIO Deutschland / PHARMIG”

Österreich und der Schweiz spielen dabei eine wichtige Rolle. Die gemeinsame interaktive Standortkarte von BIO Deutschland, PHARMIG und vfa zeigt, wo Unternehmen in diesen drei Ländern daran arbeiten. Sie findet sich unter:

- www.vfa.de/corona-karte
- https://www.biodeutschland.org/de/standortkarte-fuer-therapie-und-impfstoffe.html 

Die Karte wird kontinuierlich weiter aktualisiert. Sie erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Unternehmen in den drei Ländern decken das ganze Spektrum der Arzneimittelentwicklung gegen Covid-19 ab:

-  7 Unternehmen arbeiten an Impfstoffen, 
-  5 Unternehmen erproben, ob sich gegen andere Krankheiten zugelassene oder schon weit entwickelte Medikamente auch gegen Covid-19 einsetzen lassen, 
-  15 Unternehmen entwickeln neue Medikamente gegen Covid-19, 
-  12 Unternehmen tragen mit ihren Projekten dazu bei, dass andere Unternehmen Impfstoffe und therapeutische Medikamente entwickeln können.  

Dabei kooperieren sie intensiv untereinander und mit Unternehmen und Forschungsinstituten weltweit, um Kompetenzen, Ideen und technische Ressourcen schnellstens zu bündeln.

Weitere Informationen zu Covid-19:

- www.pharmig.at/Covid-19
- www.vfa.de/coronavirus
- https://www.biodeutschland.org/de/nachrichten/corona-spezial.html 

Statische Fassung der Standortkarte:

- www.vfa.de/corona-karte-impfstoffe-medikamente.jpg 

Ford Mustang – das meistverkaufte Sportcoupé der Welt – feiert heute seinen 56. Geburtstag

Köln (ots) Im vergangenen Jahr war die US-Ikone zum fünften Mal in Folge das meistverkaufte Sportcoupé der Welt – Vom Beginn der globalen Verfügbarkeit der aktuellen, sechsten Ford Mustang-Generation im Jahr 2015 bis einschließlich Dezember 2019 wurden weltweit 633.000 Exemplare in 146 Ländern verkauft, davon alleine 102.090 im Jahr 2019 – Die Verkaufszahlen des Ford Mustang legten 2019 in Deutschland um 33 Prozent zu

Ford Mustang – das meistverkaufte Sportcoupé der Welt – feiert heute seinen 56. Geburtstag /Quellenangabe: “obs/Ford-Werke GmbH”

Der Ford Mustang feiert heute seinen 56. Geburtstag und kann zwei Rekorde für sich beanspruchen: Im vergangenen Jahr war die US-Ikone zum fünften Mal in Folge das meistverkaufte Sportcoupé der Welt. Darüber hinaus ist der Ford Mustang Amerikas meistverkaufter Sportwagen der gesamten vergangenen 50 Jahre. “Wir sind stolz auf die wachsende Zahl von Varianten des Ford Mustang, speziell auch mit Blick auf die Performance-Versionen”, sagt Jim Farley, Chief Operating Officer, Ford Motor Company. “Von Schweden bis Shanghai genießen immer mehr Fahrer eines Ford Mustang das unvergleichliche Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Für uns ist es eine große Ehre, dass unser Sportcoupé seit mittlerweile 56 Jahren auf der ganzen Welt eine große Fan-Gemeinde begeistert und dass immer mehr neue Kunden vom Design und von den Fahreigenschaften begeistert sind.”

Absatz-Rekorde rund um den Globus

Gemäß aktueller Fahrzeugzulassungsdaten von IHS Markit wurden vom Beginn der globalen Verfügbarkeit der aktuellen, sechsten Ford Mustang-Generation im Jahr 2015 bis einschließlich Dezember 2019 weltweit 633.000 Exemplare in 146 Ländern verkauft, davon alleine 102.090 im Jahr 2019 – damit war diese Baureihe zum fünften Mail in Folge das meistverkaufte Sportcoupé der Welt. Sportcoupés, wie sie vom Marktforschungs-Institut IHS Markit definiert werden, umfassen zweitürige Sportwagen und entsprechende Cabriolet-Modelle.

Im gleichen Zeitraum (2019) stieg der Mustang-Absatz in Deutschland um 33 Prozent, in Polen um fast 50 Prozent und in Frankreich haben sich die Verkaufszahlen fast verdoppelt. Europaweit verkaufte Ford im vergangenen Jahr rund 9.900 Ford Mustang-Exemplare, das sind drei Prozent mehr als im Vorjahr.*

Ford Mustang und Ford Mustang GT: jeweils als Fastback und als Convertible verfügbar

Der Ford Mustang wird für Kunden in Europa als Fastback (2-türig, 4-Sitzer) und als Convertible (2-türig – mit Stoff-Faltverdeck, 4-Sitzer) angeboten – jeweils wahlweise mit einem 2,3-Liter EcoBoost-Motor (213 kW / 290 PS)** oder, als Mustang GT, mit einem 5,0-Liter-Ti-VCT-V8-Motor (331 kW / 450 PS)**.

Der Mustang EcoBoost bringt seine Kraft über ein 6-Gang-Handschaltgetriebe auf die Straße, für den Mustang GT (V8) stehen wahlweise ein 6-Gang-Handschaltgetriebe oder eine 10-Gang-Automatik zur Verfügung.

Außerdem ist die besonders kraftvolle Sonderedition Ford Mustang BULLITT mit einem leistungsgesteigerten 5,0-Liter-V8-Motor mit 338 kW (460 PS)** in Kombination mit einem 6-Gang-Handschaltgetriebe erhältlich. Bei diesem Modell handelt es sich um ein Fastback mit einzigartigen Außen- und Innenraumdetails. Der Mustang BULLITT ist wahlweise in den Außenfarben “Iridium-Schwarz Mica” oder “Montana-Grün Metallic” verfügbar.

Der Klang seiner leistungsstarken Motoren sorgt für Gänsehaut – wenn man es will. Denn dank der aktiven Klappenauspuff-Anlage mit vier Endrohren und einer cleveren Elektronik kann der Fahrer selbst bestimmen, wie sein Mustang wann klingt. Tief und grollend oder eher leise. So lässt sich zum Beispiel in einer ruhigen Wohngegend die Lautstärke reduzieren.

Der Einstiegspreis in die Ford Mustang-Welt beträgt 41.300 Euro (Fastback, in Kombination mit dem 2,3-Liter-EcoBoost-Motor).

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 22.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925 haben die Ford-Werke mehr als 47 Millionen Fahrzeuge produziert.

web: ford.com

Corona-Krise: Papierproduktion ist systemrelevant

Altpapierversorgung muss sichergestellt bleiben.

Bonn (ots) Die deutsche Papierindustrie begrüßt die von Bund und Ländern getroffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Krise.

Produktion von Wellpappenpapieren / Altpapierversorgung muss sichergestellt bleiben. Quellenangabe: “obs/Verband Deutscher Papierfabriken (VDP)/Werksfoto”

Die Unternehmen der Branche haben alle Maßnahmen ergriffen, um das innerbetriebliche Infektionsrisiko für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu minimieren und so auch die weitere Produktion von Papier, Karton, Pappe und Zellstoff sicherzustellen. Die Papierfabriken befürchten jedoch Produktionsbeschränkungen, falls es zu einschränkenden Maßnahmen der Behörden kommt. Daher hat die deutsche Papierindustrie die Politik in Bund, Ländern und Kommunen aufgefordert, die Herstellung von Papierprodukten, die für die Grundversorgung der Bevölkerung notwendig sind, als systemrelevant einzustufen. Entsprechende Produktionsanlagen müssten durchgehend in die Ausnahmekataloge zur kritischen Infrastruktur einbezogen werden, wie dies auch bei den aktuellen Produktionsbeschränkungen in Italien geschehen ist. Dies ist derzeit in Deutschland noch nicht überall erfolgt.

Auch warnt die Branche davor, dass bekannt gewordene Einschränkungen in der Altpapiersammlung der Kommunen zu Produktionsstörungen führen könnten. Gerade bei der für die Grundversorgung wichtigen Produktion von Verpackungen, aber auch bei der Herstellung von Hygienepapieren, werde in großem Umfang Altpapier eingesetzt. Dies gilt ebenfalls für die Herstellung von Publikationspapieren – insbesondere Zeitungsdruckpapier. Tageszeitungen sind in der gegenwärtigen Krise ein wichtiger Träger verlässlicher lokaler Informationen, auch und gerade für besonders gefährdete ältere Menschen.

www.vdp-online.de

DeutschlandScout.com – Kloster Michaelstein Musikmaschine im Harz

Willkommen bei DeutschlandScout.com

Hallo ich bin Ben, Ihr DeutschlandScout. Ich werde Sie, an viele schöne und historische Orte in Deutschland führen.

Heute befinde ich mich im Kloster Michaelstein bei Blankenburg im Harz. Vor dem Gebäudekomplex für die Musikmaschine des Salomon de Caus. Vom Wasserrad betrieben, Stiftwalzen gesteuert und eine bewegliche Nymphenfigur – Klingende lustige Automaten mit bewegten Figuren galten seit jeher als Attraktion. Ursprünglich ersann Salomon de Caus, Ingenieur und Gartenarchitekt, im frühen 17 ten Jahrhundert für den Heidelberger Schlossgarten eine Musikmaschine. Die Realisierung wurde durch den Dreißigjährigen Krieg verhindert. Eine Rekonstruktion gelang 1998. Erleben Sie die Musikmaschine im neuen Gebäude und lassen sich von dem Klangerlebnis und den sagenhaften Hintergründen begeistern! Vorführungen finden von April bis Oktober an jedem ersten Sonntag im Monat um 15 Uhr und auf Anfrage statt. Ein Besuch lohnt sich.
Ihr DeutschlandScout.

Corona-Virus infiziert Service-Geschäft

smartes Fernservice-Tool schützt Industrie vor Ausfallrisiken – Corona-Virus-Pandemie löst Run auf Fern-Diagnose Tool im Service aus

Eine aktuelle Unternehmensbefragung des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) hat ergeben, dass rund 25 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen bereits die negativen Folgen der Corona-Virus Pandemie spüren. Das neuartige Virus wird damit zu einem Belastungstest für das Geschäftsmodell der Exportnation Deutschland.

Funktionsweise von tele-LOOK – smartes Fernservice-Tool schützt Industrie vor Ausfallrisiken / Corona-Virus-Pandemie löst Run auf Fern-Diagnose Tool im Service aus. Quellenangabe: “obs/tele-LOOK”

Schon heute verzichten viele Unternehmen zugunsten der Gesundheit ihrer Mitarbeiter und zur Vermeidung betriebswirtschaftlich unkalkulierbarer Risiken auf Geschäftsreisen – nicht nur in Regionen mit hohem Infektionsaufkommen. Eine weiter fortschreitende Epidemie von Covid-19 belastet aufgrund von Lieferengpässen eine Vielzahl von Industriezweigen. Besonders betroffen von Reisebeschränkungen aber ist die Service-intensive Investitionsgüterindustrie wie der Maschinen- und Anlagenbau, Automobilindustrie, Medizintechnik oder die IT-Industrie. Einen regelrechten Run hat nun eine kleine Software-Schmiede aus Freiburg ausgelöst, die mit Hilfe eines smarten Ferndiagnose-Tools per Smartphone den Vor-Ort-Service vielfach obsolet machen und Industrieunternehmen vor Infektions-, Ausfall- und Kostenrisiken schützen.

Reisebeschränkungen, Personalgefährdung, Haftungsrisiken, reiseunwilliges Personal und Personalausfall durch Quarantänevorschriften sind nur einige Auswirkungen, mit denen die After-Sales-Services der weltweit wichtigsten Industriezweige durch die voranschreitende Corona-Virus Ausbreitung zu kämpfen hat. Die Folgen für den ausbleibenden Service kritischer Produktionssysteme auf unsere ineinandergreifenden Wertschöpfungsnetzwerke wären fatal: Ausfallzeiten oder gar Produktionsstillstand, Produktivitäts- und Umsatzverluste, Personalabwanderung, Konventionalstrafen und Mehrkosten für den Erhalt der Produktionsfähigkeit verursachen Schäden für das eigene Geschäft von (in Summe) existenzbedrohendem Ausmaß. Da diese Folgen womöglich nur die Spitze des Eisbergs darstellen, besteht allenthalben große Unsicherheit, wie man einer unklaren Risikoeinschätzung begegnen soll und wer diese zu verantworten hat. Ein browser-basiertes Ferndiagnose-Tool namens tele-LOOK soll Industrie- und Service-Unternehmen nun dazu verhelfen, Service-Nehmer und Service-Geber digital zu vernetzen und Probleme binnen weniger Minuten zu lösen, als wäre der Kundendienst-Techniker vor Ort. Auf diese Weise können Fehlerdiagnosen, Identifizierung und sofortige Behebung von Bedienfehlern, die Ermittlung von Ersatzteilen oder einfache Reparaturen vollständig digital abgewickelt werden, ganz ohne Infektionsrisiken und – als nicht zu unterschätzender Nebeneffekt – zu einem Bruchteil der üblichen Einsatzkosten. Die Funktionsweise ist simpel: Der Kundendienst-Techniker übermittelt dem Ansprechpartner vor Ort einen Direktlink per SMS. Mit einem Knopfdruck wird via Browser auf dem Mobilgerät die tele-LOOK Webanwendung gestartet und eine audio-visuelle Verbindung mit dem Kundendienst-Techniker aufgebaut. Die integrierte Kamerafunktion des Mobilgerätes überträgt das Bild des Einsatzortes als Live-Stream simultan auf das Display von Service-Nehmer und Service-Geber, was dem Techniker ermöglicht, den Ansprechpartner am Einsatzort Schritt-für-Schritt durch den Diagnose- und Wiederherstellungsprozess zu führen. Ein sogenannter tele-Punkt auf dem Display, den der Techniker vom PC aus fernsteuert, zeigt dem Nutzer wie ein Zeigefinger, was er auf den Bedienelementen der Maschine zu tun hat oder was in welcher Reihenfolge zu prüfen ist. Verständigungsprobleme bei der Fehlerdiagnose und daraus resultierende unnötige Prüfschritte treten so erst gar nicht auf. Auch die Dokumentation für den Einsatzbericht übernimmt das Tool automatisch: auf Knopfdruck löst der Kundendienst-Techniker in der Anwendung Snapshots der wichtigsten Ansichten und Messwerte aus, die DSGVO-konform im deutschen Rechenzentrum in der Cloud abgelegt werden. Nach der digitalen Kundendienst-Session wird aus den gespeicherten Bildern, den relevanten Stammdaten und optionalen Bemerkungen ein PDF-Protokoll erzeugt und per E-Mail an alle prozessbeteiligten Personen übermittelt.

“Die Nutzung von tele-LOOK ermöglicht unserem technischen Service weltweit eine präzise und effiziente Funktions-Diagnose an unseren Maschinen. Es trägt damit wesentlich zur Ressourcen- und Kosteneinsparung unseres Kundendienstes bei”, so Markus Ibach, Leiter Technischer Service der Rauch Landmaschinenfabrik GmbH. “Unsere Techniker können sich unverzüglich ohne Vor-Ort-Besuch mit den notwendigen Ersatzteilen ausstatten, Fahrtzeit und Arbeitszeit sowie Stillstandzeiten werden somit wesentlich reduziert. Als erfreulichen Nebeneffekt verringern wir außerdem Fahrtkosten und Emissionen.”

Für den international tätigen Landmaschinenhersteller Rauch ist ein schneller, professioneller und unkomplizierter Service ein entscheidender Faktor für seinen weltweiten Geschäftserfolg.

Dank digitaler Fernservice-Tools müssen Unternehmen heute keine negativen Auswirkungen des Corona-Virus auf das eigene Service-Geschäft befürchten. “Der Dienst verbindet Unternehmen sofort, d.h. binnen einer Minute, und liefert Sofortlösungen oder fundierte Entscheidungshilfen für die Auftragsvorklärung, die einen Vor-Ort-Besuch beim Kunden in vielen Fällen obsolet machen.

Dies kann auch in der Quarantäne oder aus dem Home-Office durchgeführt werden.

www.tele-look.com

DAS HISTORISCH-TECHNISCHE MUSEUM PEENEMÜNDE

Die Heeresversuchsanstalt Peenemünde war zwischen 1936 und 1945 eines der modernsten Technologiezentren der Welt. Im Oktober 1942 gelang von hier aus der weltweit erste Start einer Rakete ins All.

In der benachbarten Erprobungsstelle der Luftwaffe wurden Flugkörper mit revolutionärer Technik getestet.

Die Forschung diente jedoch von Beginn an nur einem Ziel: Hochtechnologie sollte militärische Überlegenheit schaffen. Nur durch den massiven Einsatz von Zwangsarbeitern, KZ-Häftlingen und Kriegsgefangenen war die Errichtung der Versuchsanstalten und die spätere Massenproduktion der Rakete, welche die Propaganda zynisch “Vergeltungswaffe 2” nannte, in so kurzer Zeit möglich.

Bei der Produktion unter unmenschlichen Bedingungen und beim Beschuss belgischer, englischer und französischer Städte mit der “Wunderwaffe” verloren tausende Menschen ihr Leben. Die Ambivalenz der Nutzung modernster Technologie wird in Peenemünde deutlich wie an kaum einem anderen Ort. Zusammen mit der historischen Entwicklung bildet sie den Schwerpunkt der Ausstellung des Historisch-Technischen Museums Peenemünde, die im Kraftwerk der ehemaligen Heeresversuchsanstalt -dem größten technischen Denkmal Mecklenburg-Vorpommerns -zu besichtigen ist.

Historisch-Technisches Museum Peenemünde GmbH
Im Kraftwerk, 17449 Peenemünde Telefon: +49 38371 505 0Telefax: +49 38371 505 111 E-Mail: htm@peenemuende.de

Museum-Peenemuende.de

Hoher Anspruch an Qualität in der Ausbildung zahlt sich aus

Christopher Vogt MdL besucht Campus Hörakustik

Lübeck (ots) Es ist das weltweit größte Ausbildungs- und Kompetenzzentrum der Hörakustik: der Campus Hörakustik in Lübeck. Aktuell lernen 3.200 Auszubildende dort dieses Gesundheitshandwerk. Am 28. Februar 2020 besuchte der Fraktionsvorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt, den Campus Hörakustik.

Bildunterschrift: v.l.n.r. Stephan Fuesers, Studiendirektor Landesberufsschule für Hörakustiker und Hörakustikerinnen, Tobias Windisch, wissenschaftlicher Referent Bereiche Bildung, Hochschule und Wissenschaft sowie Kultur, FDP-Fraktion SH, Oberstudiendirektor Michael Blau, Schulleiter Berufsschule der Handwerkskammer Lübeck, Christopher Vogt MdL, Hans-Jürgen Bührer, biha-Vizepräsident, Jakob Stephan Baschab, biha-Hauptgeschäftsführer und Direktor Akademie für Hörakustik. Copyright: biha, 2020. Quellenangabe: “obs/Bundesinnung der Hörakustiker KdöR/biha”

Das duale Ausbildungskonzept am Campus Hörakustik ist internationales Vorbild für die Aus- und Weiterbildung von Hörakustikern. Jedes Jahr besuchen Audiologen aus teilweise über 40 Nationen den Campus Hörakustik in Lübeck, um sich über die Ausbildungsmethoden und -inhalte zu informieren und sich dort nach aktuellstem deutschem Standard weiterzubilden. Der Campus Hörakustik, bestehend aus der Akademie für Hörakustik (afh) und der Bundesoffenen Landesberufsschule für Hörakustiker und Hörakustikerinnen (LBS), ist die größte Bildungseinrichtung der Hörakustik dieser Art weltweit. Besonders die praktische Weiterbildung, für die umfangreiche und ausgezeichnete Ressourcen zur Verfügung stehen, ist international Alleinstellungsmerkmal.

Während sich in anderen Ländern vor allem HNO-Ärzte oder Audiologen dem Thema Schwerhörigkeit annehmen, versorgen in Deutschland 15.000 speziell ausgebildete Hörakustiker Hörgeminderte mit digitalen, individuell angepassten Hörsystemen. Die Auszubildenden kommen aus dem gesamten Bundesgebiet an den Campus Hörakustik, so kann ein einheitlicher, hoher Qualitätsstandard in der Ausbildung und dadurch in der Hörsystemversorgung gewährleistet werden – das ist gelebter Verbraucherschutz.

Beim Rundgang über den Campus Hörakustik informierte sich Christopher Vogt über die Hörakustik im Allgemeinen und die duale Ausbildung im Besonderen.

Besonders von dem hohen Qualitätsstandard am Campus Hörakustik zeigte sich der Fraktionsvorsitzende überzeugt: “Die Hörakustiker leisten eine hochqualitative Hilfsmittelversorgung in Deutschland. Darüber hinaus ist ihr duales Ausbildungssystem weltweit vorbildhaft”, so Vogt. “Ich bin stolz, dass Schleswig-Holstein mit dem Campus Hörakustik ein international renommiertes Kompetenzzentrum hat, das Besucher aus aller Welt zu uns in den Norden zieht.”

Er freue sich über die bundesweite Anerkennung, die der Campus Hörakustik erfahre. “Der Campus steht für ein ausgesprochen vielfältiges, durchlässiges Bildungsangebot und ein anhaltend hohes Engagement der dualen Partner und Wirtschaft für den Ausbildungsstandort Lübeck. Das ist zukunftsweisend.”, so die Botschaft von Vogt.

Dieser hohe Anspruch an die Qualität macht sich bemerkbar: Erst kürzlich erhielten Hörakustiker in der bundesweit größten Versichertenbefragung der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) Bestnoten von den Versicherten. Ca. 90 Prozent gaben an, “sehr zufrieden” oder “zufrieden” mit der individuellen Versorgungssituation zu sein. Für solch hohe Zufriedenheitswerte legt die hohe Qualität der Lehre am Campus Hörakustik den Grundstein.

Hintergrund zum Hörakustiker-Handwerk

In Deutschland gibt es etwa 5,4 Millionen Menschen mit einer indizierten Schwerhörigkeit. Schwerhörigkeit zählt zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen. Mit über 6.700 Hörakustiker-Betrieben und ca. 15.000 Hörakustikern versorgt das Hörakustiker-Handwerk bereits ca. 3,7 Millionen Menschen in Deutschland mit modernsten Hörsystemen. Die Bundesinnung der Hörakustiker (biha) KdöR vertritt die Interessen der Hörakustiker in Deutschland.

Neben der Erstversorgung des Kunden ist der Hörakustiker auch für die begleitende Feinanpassung mit wiederholten Überprüfungen und Nachstellungen der Hörsystemfunktionen u.v.m. zuständig. Er berät zu Gehörschutz, Tinnitus und allem rund ums Hören.

biha.de

Warnstedter Mühle bei Thale im Harz

Die Warnstedter Mühle bei Thale.
Wer sich dem Ort Warnstedt aus Richtung Osten nähert, sieht schon von Weitem auf einer Anhöhe am Ortsrand das Wahrzeichen dieser Siedlung im nördlichen Harzvorland.


Dort steht auf einem gut einsehbaren Areal eine der klassischen Windmühlen, wie sie einstmals z.B. zum Mahlen von Getreide verwendet wurden. Der Mühlenverein Warnstedt hat sich den Erhalt dieses historischen Bauwerks zur Aufgabe gemacht. Anläßlich des Mühlentages lädt der Verein zur Besichtigung der Warnstedter Mühle ein. An diesem Tag haben Sie die Möglichkeit, einen Blick ins Innere dieses Gebäudes und auf die dortige Technik aus vorindustrieller Zeit zu werfen. Der Standort der Mühle eignet sich außerdem gut für eine Aussicht auf die Teufelsmauer zwischen Thale und Warnstedt.

Smart Meter: Tipps für Verbraucher Vergleich von Kosten und Sparpotenzial

Smart Meter können beim Energiesparen helfen
Mieter mit freier Auswahl bis Ende 2020

Berlin (ots) Mieter und Eigentümer können mit Smart Metern ihren Energieverbrauch und ihre CO2-Emssionen deutlich senken. Darauf weist die Kampagne “Meine Heizung kann mehr” (www.meine-heizung.de) der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online hin.

www.co2online.de | Phil Dera / Quellenangabe: “obs/co2online gGmbH”

Beim Einsatz von Smart Metern ist allerdings einiges zu beachten. Wichtig ist vor allem, die laufenden und einmaligen Kosten für ein Smart Meter zu prüfen – und mit dem persönlichen Sparpotenzial zu vergleichen.

Sparpotenzial bei Strom übersteigt Kosten für Smart Meter häufig

Ein Strom-Smart-Meter für einen durchschnittlichen Haushalt mit vier Personen im Einfamilienhaus kostet pro Jahr in der Regel maximal 60 Euro. Das Sparpotenzial liegt laut Studien im Schnitt bei 60 bis 150 Euro. Pro Haushalt können zwischen 100 und 260 kg CO2 vermieden werden.

Das persönliche Sparpotenzial beim Stromverbrauch kann allerdings auch kleiner sein. Dann rechnet sich ein Smart Meter womöglich nicht. Prüfen können Mieter und Eigentümer ihr Stromsparpotenzial zum Beispiel auf https://www.co2online.de/smart-meter. Außerdem sind zusätzliche Kosten möglich: vor allem durch einen Umbau des Zählerkastens. Das ist laut Verbraucherzentrale bei etwa einem Viertel aller Haushalte nötig.

Mit flexiblen Stromtarifen ist das Sparpotenzial von Smart Metern noch größer – vor allem für Nutzer von Wärmepumpen, Elektroautos, Stromspeichern oder anderen Geräten, die viel Strom verbrauchen. Solche Tarife sind allerdings noch vergleichsweise selten und nicht alle Smart Meter dafür geeignet.

Mieter können Smart Meter bis Ende 2020 frei wählen

Wer Eigentümer oder Mieter einer Wohnung oder eines Hauses ist, kann auch freiwillig ein Smart Meter einbauen lassen. Mieter können das für Strom noch bis Ende des Jahres selbst entscheiden. Danach ist es Sache des Vermieters.

Für den freiwilligen Einbau eines Smart Meters gibt es zwei Ansprechpartner:

Messstellenbetreiber mit Smart-Meter-Angebot oder – Stromanbieter mit Tarifen inklusive Smart Meter.

Allerdings gelten bei einem solchen freiwilligen Wechsel keine gesetzlichen Preisobergrenzen für Smart Meter. Für Umbauten am Zählerkasten oder andere Zusatzleistungen gelten generell keine Preisobergrenzen.

Smart Meter: Schnittstellen wichtig – auch Option für Erdgas

Bei der Auswahl eines Messstellenbetreibers oder Stromtarifs mit Smart Meter sollten Eigentümer und Mieter auch auf Schnittstellen achten. Denn nur wenige Smart Meter lassen sich bisher mit anderen Geräten wie privaten Ladesäulen für Elektroautos, Wärmepumpen oder Smart-Home-Zentralen verbinden.

Möglich ist der Einsatz von Smart Metern auch für Erdgas. Die Kosten für deren Einbau sind höher, das durchschnittliche Sparpotenzial allerdings auch. Für Wasser und Fernwärme sind Smart-Meter-Angebote für Privathaushalte dagegen noch selten.

Smart Meter selber machen

Für mehr Überblick beim Strom- oder Gasverbrauch ist ein Smart Meter nicht unbedingt nötig. Die Daten können auch auf anderen Wegen erfasst und ausgewertet werden.

Am einfachsten ist das Ablesen per Hand. Voraussetzung dafür ist ein Zugang zum Stromzähler. Apps wie der EnergieCheck von co2online erleichtern das Ablesen, Speichern und Auswerten der Zählerstände.

Für das automatische Ablesen an einem herkömmlichen oder digitalen Stromzähler können Sensoren mit Übertragungseinheit angebracht werden.

Die Daten landen dann auf einem Display, in einem Speicher oder direkt in einer Online-Anwendung. Bei nach 2008 installierten Gaszählern gibt es eine entsprechende Schnittstelle.
Wer keinen Zugang zum Stromzähler hat, kann den Sicherungskasten nutzen:

Elektriker können darin manuelle oder automatische Lösungen installieren zum Beispiel Stromkabel-Sensoren oder Hutschienenzähler.

Für das Auswerten von Zählerständen bieten sich auch unabhängige Online-Portale wie das Energiesparkonto (https://www.energiesparkonto.de) an.

Dort lassen sich Daten importieren und Veränderungen beim Stromverbrauch sichtbar machen.

NORTEC 2020 findet großen Anklang in der Industrie und Digitalwirtschaft

Hamburg (ots) Gespannt wurde auf die NORTEC 2020 mit dem Leitmotiv ‘Zukunft? Läuft!’ geblickt. Rund 430 Aussteller begeisterten rund 10.000 Besucher auf der Fachmesse für Produktion mit Campus für den Mittelstand.

NORTEC 2020 findet großen Anklang in der Industrie und Digitalwirtschaft Quellenangabe: “obs/Hamburg Messe und Congress GmbH/HMC / Rolf Otzipka”

Der erste Branchentreffpunkt im neuen Jahr fand in einer Zeit statt, in der sich insbesondere der Maschinen- und Anlagenbau in einem radikalen Strukturwandel befindet. Schlagworte wie digitale Transformation, internationale Handelsstreitigkeiten oder die vielerorts spürbare Konjunkturdelle beschreiben die aktuelle Marktlage. In Hamburg wurden die Ärmel hochgekrempelt und die Branche präsentierte sich selbstbewusst in ihrer ganzen Produktions- und Servicevielfalt.

Die Teilnehmer nutzten die NORTEC zur Erschließung neuer Geschäftsfelder sowie zum branchenübergreifenden Austausch in Zeiten der Industrie 4.0. Die Aussteller präsentierten alle Stationen entlang der Wertschöpfung moderner Produktion sowie die Potenziale durch digitale Technologien. Im Fokus der viertägigen Branchenveranstaltung standen die Bedürfnisse von klein- und mittelständischen Unternehmen sowie die fundierte Beratung zu Topthemen wie künstliche Intelligenz, additive Fertigung, Robotik oder Automation.

“In Zeiten der Industrie 4.0 und immer kürzeren Innovationszyklen ist die Branche aufgerufen, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und mit neuen Kooperationen wertvolle Perspektiven für ihren Erfolg zu erschließen. Die NORTEC bildet dafür die ideale Plattform. Wir freuen uns, dass unser neues Format aus Fachmesse und Campus für den Mittelstand so gut im Markt ankommt”, resümiert Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH.

Die positive Resonanz der Branchenvertreter auf das neue Format der NORTEC zeigt sich auch in den Ergebnissen der Besucherbefragung: Rund 80 Prozent bewerteten die NORTEC mit ‘sehr gut’ oder ‘gut’ und würden sie weiterempfehlen. 93 Prozent der Besucher lobten den umfassenden Überblick über Neuheiten, Trends und Innovationen sowie die zahlreichen Möglichkeiten zu Fachgesprächen und Erfahrungsaustausch.

Die nächste NORTEC findet vom 25. bis 28. Januar 2022 statt. Weitere Informationen unter www.nortec-hamburg.de

Tradition und Innovation: Ford elektrifiziert im 70. Rosenmontagszug die gesamte Bagagewagen-Flotte

Köln (ots) Die diesjährige Karnevalssession ist für die Ford-Werke eine ganz Besondere. Denn es stehen gleich zwei Jubiläen an: Zum einen geht Ford in seine 70. Session als Mobilitätspartner des Kölner Karnevals und stellt zum 70. Mal in Folge die Bagagewagen beim Rosenmontagszug. Doch Ford stellt nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch die Fahrer – womit wir beim zweiten Jubiläum wären. Seit dem Jahr 2000, also seit 20 Jahren, übernehmen Ford-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter beim ‘Zoch’ die ehrenamtlichen Chauffeur-Dienste und fahren die Bagagewagen.

Bei der traditionellen Wagenübergabe im Kölner Karnevalsmuseum zeigt Ford-Werke-Chef Gunnar Herrmann (links) dem Kölner Dreigestirn Prinz Christian II. (Mitte), Bauer Frank und Jungfrau Griet sowie dem Kinderdreigestirn Kinderprinz Vincent I., Kinderbauer Emil und Kinderjungfrau Darleen den neuen Ford Transit Custom Plug-in-Hybrid, der beim diesjährigen Rosenmontagszug als einer von 55 Bagagewagen die Kamelle transportiert. Quellenangabe: “obs/Ford-Werke GmbH/Friedrich Stark”

Auf dieses doppelte Jubiläum verwies Ford-Werke-Chef Gunnar Herrmann auch bei der traditionellen Wagenübergabe an das Festkomitee des Kölner Karnevals im Karnevalsmuseum. “Zwei Jubiläen in einem Jahr erlebt man nur selten, selbst im Karneval”, sagte Herrmann. “Unsere treue Partnerschaft mit dem Festkomitee des Kölner Karnevals belegt, wie eng wir als Unternehmen mit dem Karneval verbunden, und wie tief wir in der Stadt Köln und ihrem Brauchtum verwurzelt sind.”

Ford sorgt schon seit 1951 dafür, dass ‘d’r Zoch’ auch wirklich ‘kütt’ und die Jecken am Straßenrand mit Kamelle und Strüßjer versorgt werden. In den Genuss in den Top-Modellen von Ford chauffiert zu werden, kam das Dreigestirn allerdings erst mehr als ein Jahrzehnt später. 1965, als Ford als offizieller Fahrzeugsponsor für das Festkomitee des Kölner Karnevals einstieg, waren die Tollitäten noch in einem Ford Taunus 20M Cabrio unterwegs. Bei der diesjährigen Wagenübergabe freuten sich Prinz Christian II., Bauer Frank und Jungfrau Griet über die Schlüssel zu ihren drei Ford Galaxy.

Bei den Bagagewagen fällt die Wahl hingegen seit mehr als 50 Jahren auf das gleiche Erfolgsmodell, den Ford Transit. Doch in diesem Jahr setzt Ford dabei auf alternative Antriebssysteme und elektrifiziert die komplette Flotte im Rosenmontagszug. Von den 55 eingesetzten Bagagewagen fahren 25 Transit Custom Plug-in-Hybride im ‘Zoch’ ausschließlich elektrisch. Die restlichen 30 sind Mild-Hybrid-Varianten. Damit führt Ford die Elektrifizierung des Rosenmontagszugs fort, die der Kölner Autohersteller im vergangenen Jahr mit dem Einsatz von drei von Ford in Köln-Niehl produzierten StreetScooter WORK XL begonnen hatte.

Emissionsfreie Mobilität in der Innenstadt

“Wir verbinden beim Rosenmontagszug Tradition mit Innovation und zeigen mit unserer elektrisierten Flotte, wie wir uns emissionsfreie Mobilität in der Innenstadt – auch im Lieferverkehr – vorstellen”, sagte Gunnar Herrmann. “Und wenn dabei noch Kamelle und Strüßjer transportiert werden, ist das doch umso schöner.”

Ford stellt dem Festkomitee, der Interessenvertretung der 110 Kölner Karnevalsgesellschaften, in diesem Jahr insgesamt 70 Fahrzeuge zur Verfügung: sieben Ford Galaxy für das Dreigestirn und Vertreter des Festkomitees, fünf Ford Tourneo als Shuttlefahrzeuge sowie die 55 Ford Transit Custom als Bagagewagen für den Rosenmontagszug. Und auch in dieser Session sind wieder 70 Ford-Beschäftigte beim Rosenmontagszug im ehrenamtlichen Einsatz. Sie fahren nicht nur die Bagagewagen, sondern kümmern sich als Mechatroniker auch um etwaige Pannen.

Diese großzügige und engagierte Unterstützung von Ford weiß Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees, natürlich sehr zu schätzen: „Ford ist ein fester und wichtiger Bestandteil von unserem Fastelovend und macht den Kölner Zoch erst möglich. Ich freue mich, dass wir auch in dieser Session eine so große Zahl an ehrenamtlichen Helfern im Zoch dabei haben. Als Ausdruck unserer Wertschätzung für diese Partnerschaft möchte ich Ford heute die Fördermitgliedschaft im Festkomitee Kölner Karneval anbieten. Ford und das immaterielle Kulturerbe Kölner Karneval gehören fest zusammen, auch in der Zukunft.“

Bei der Wagenübergabe im Kölner Karnevalsmuseum nahmen außer Mitgliedern des Festkomitees auch das Kölner Kinderdreigestirn 2020 und Bürgermeister Hans-Werner Bartsch als Vertreter der Stadt teil. Der Bürgermeister betonte, wie sehr die Stadt Köln die Partnerschaft von Ford und Festkomitee begrüßt. “Ford und der Karneval sind wahre Aushängeschilder unserer Stadt, für die Köln weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist”, sagte Bartsch. “Wir sind sehr froh, dass Ford als echt kölsche Institution den Karneval so engagiert unterstützt. Und, dass der Rosenmontagszug dabei zunehmend auf alternative Antriebskonzepte setzt, freut uns natürlich umso mehr.”

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Fiesta WRC von M-Sport Ford starten mit spektakulärem neuem Design in die Rallye-Weltmeisterschaft 2020

Köln (ots) Knapp zwei Wochen vor dem offiziellen Start der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2020 enthüllt M-Sport Ford das rundum neue Design, mit dem die Fiesta WRC des Teams in dieser Saison an den Start gehen werden.

Knapp zwei Wochen vor dem offiziellen Start der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2020 enthüllt M-Sport Ford das rundum neue Design, mit dem die Fiesta WRC des Teams in dieser Saison an den Start gehen werden.Quellenangabe: “obs/Ford-Werke GmbH”

Für die Lackierung der von einem rund 380 PS starken Ford EcoBoost-Vierzylinder mit 1,6 Liter Hubraum angetriebenen Turbo-Allradler zeichnet erneut Grafik-Designer Phil Dixon verantwortlich. Der Brite ist ebenso wie das Team M-Sport Ford in der britischen Grafschaft Cumbria beheimatet. Seine Fahrzeug-Designs genießen bei Rallye-Fans seit langem Kult-Status.

Das neue Erscheinungsbild des Fiesta WRC knüpft nahtlos an diese Tradition an. Quellenangabe: “obs/Ford-Werke GmbH”

Das neue Erscheinungsbild des Fiesta WRC knüpft nahtlos an diese Tradition an. Damit dürfte das World Rally Car, das auf der in Köln-Niehl produzierten Kompakt-Baureihe basiert, erneut zum Publikumsliebling avancieren. Hierfür ließ sich Dixon von Print-Designs aus den 1990er-Jahren inspirieren. Das Resultat: Die Ford Fiesta WRC von Esapekka Lappi/Janne Ferm und Teemu Suninen/Jarmo Lehtinen erstrahlen im modernen Retro-Look. Bei neun ausgewählten WM-Läufen schickt das Team zudem einen identisch gestalteten dritten Ford Fiesta WRC für das britische Nachwuchstalent Gus Greensmith und Beifahrer Elliott Edmondson ins Rennen. Mit dem neuen Design spannt M-Sport gekonnt den Bogen von der Vergangenheit zur Zukunft. Für diese Saison fühlt sich das Team gut gewappnet – unter anderem setzt sie auf eine der jüngsten Fahrer-Paarungen in der Rallye-Weltmeisterschaft. Die diesjährige Saison beginnt am 23. Januar mit der legendären Rallye Monte-Carlo.

Im neuen Dekor des Fiesta WRC dominiert die Grundfarbe Weiß, die Dixon gekonnt mit blauen und grünen Akzenten kombiniert. Diese symbolisieren die enge Partnerschaft mit Ford sowie die nochmals intensivierte Unterstützung durch Castrol. Die verstärkte Zusammenarbeit zwischen M-Sport und dem Spezialisten für Industrie- und Fahrzeug-Schmierstoffe wurde durch die enge weltweite Kooperation erleichtert, die Ford und Castrol miteinander verbindet. Auch die übrigen Team-Partner – die meisten davon seit langer Zeit an Bord – sind auf der Karosserie des Fiesta WRC prominent vertreten, darunter MS-RT, Michelin, Sparco, OZ Racing, NGK, Lazer, Stilo, Acronis, Endless, Audes und Eibach sowie SWP.

An der britischen Teambasis hat die Crew um Geschäftsführer Malcolm Wilson wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Das neue M-Sport Evaluation Centre – in dem das offizielle Fotoshooting für den Ford Fiesta WRC 2020 stattfand – befindet sich aktuell im Bau und nimmt rasch Gestalt an. Die Fertigstellung ist für den Herbst geplant. Bereits im vergangenen Jahr eröffnete das Traditionsteam dort seine neue, 2,5 Kilometer lange State-of-the-Art-Teststrecke. Derzeit treiben die Experten von Northern Developments den Bau des 10.723 Quadratmeter großen Werkstattbereichs voran. Hierfür haben sie bereits 550 Tonnen Stahl für das strukturelle Grundgerüst installiert und die Außenmauern hochgezogen. Die Investitionen in das Entwicklungszentrum am Rande des Nationalparks Lake District markiert den Beginn einer neuen Ära für M-Sport und wurde durch Subventionen durch das britische Regierungsprogramm für regionales Wachstum sowie einen Fonds des CLEP (Cumbria Local Enterprise Partnership) unterstützt.

“Meine grundlegende Inspiration stammt von dem Escort RS Cosworth, den François Delecour 1995 fuhr”, bekennt Grafik-Designer Phil Dixon und erklärt: “Weiße Autos kommen immer gut an, und angesichts des verstärkten Engagements von Castrol passte das Farbschema perfekt. Insgesamt zeigt das Design leichte Anklänge an die frühen bis mittleren 1990er-Jahre. Muster und Mode dieser Ära sind aktuell viel zu sehen. Deshalb hat es mich interessiert, etwas in diesem Stil zu kreieren und gleichzeitig aktuelle Trends aufzunehmen und einen für die heutige Zeit relevanten Look zu schaffen.”

Teamchef Richard Millener lobt Dixons Entwurf: “Phil besitzt großes Talent. Seine Designs gehören Jahr für Jahr zu den Favoriten der Fans. Für diese Saison hat er ein bisschen Nostalgiegefühle eingefangen und sie in etwas absolut Modernes und Neuartiges überführt. Ich halte die diesjährige Lackierung für eine seiner besten Arbeiten überhaupt.”

Auch M-Sport Geschäftsführer Malcolm Wilson schwärmt vom neuen Auftritt der World Rally Cars: “Ich finde es großartig, dass unsere enge Verbundenheit zu Ford ebenso deutlich zum Ausdruck kommt wie die stärkere Unterstützung durch Castrol”, betont der 63-jährige Brite. “Auch viele andere Partner sind deutlich hervorgehoben. Wie jeder Rallye-Fan freue ich mich darauf, die neue Lackierung auf der Strecke zu erleben. Das Team hat wirklich fantastische Arbeit geleistet. Der Rallye-Sport bildet das Herz unseres Unternehmens und wir haben ein Team aufgebaut, auf das ich extrem stolz bin. Um weiterhin erfolgreich zu bleiben, stellen wir uns dennoch breiter auf, und das neue M-Sport Evaluation Centre gibt uns die Möglichkeit dazu.”

Mit Blick auf das neue Test- und Entwicklungszentrum schwärmt Malcolm Wilson: “Wir bauen eine großartige Anlage, auf der die Top-Adressen aus der Automobilindustrie und dem Motorsport alle Möglichkeiten vorfinden werden – von der Konzept-Erstellung bis zur Produktion. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir bei M-Sport etwas Besonderes besitzen. Die neue Anlage nutzt dieses außergewöhnliche Potenzial und positioniert Dovenby Hall als herausragendes Zentrum für Entwicklungskompetenz.”

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NATO-Einsatzverbände – Minenjagdboot “Fulda” bis Sommer ins Mittelmeer

Kiel (ots) Am Mittwoch, dem 8. Januar 2020 wird das Minenjagdboot “Fulda” um 13 Uhr den Heimathafen Kiel verlassen.

Am 05. August 2016 lief das Minenjagdboot FULDA in den Sophia Einsatz aus.

Das Boot untersteht in den kommenden fünfeinhalb Monaten dem Ständigen NATO-Minenabwehrverband SNMCMG2 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 2), den das Bündnis im Mittelmeer und im Schwarzen Meer einsetzt und der von den NATO-Partnern dauerhaft mit Schiffen und Booten besetzt wird.

Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Mario Bewert (32) macht sich die rund 40-köpfige Besatzung zunächst auf den annähernd zwei Wochen dauernden Transit und wird sich Mitte Januar dem Verband anschließen. “Die wichtigste Aufgabe am Anfang wird es sein, dass sich die ‘Fulda’ schnell in die SNMCMG2 einreiht, um die Handlungsfähigkeit dieses Verbands als Teil der Eingreifkräfte NATO Response Force zu beweisen”, betont Geschwaderkommandeur Fregattenkapitän Christian Meister (42). Die SNMCMG2 trainiert alle Aspekte der Minenkampfführung, ist mit Minenlegern, Minenabwehrfahrzeugen und Führungsschiffen in ständiger Einsatzbereitschaft.

Das Minenjagdboot “Fulda” hat in den vergangenen Monaten ein forderndes Einsatzausbildungsprogramm absolviert. Die Besatzung wurde im Oktober durch das Minenabwehr-Zentrum MOST (Mine Countermeasure Vessels Operational Sea Training) der belgisch-niederländischen Minenkriegsschule als einsatzklar zertifiziert und hat zuletzt im November die ABC-Abwehrfähigkeitsüberprüfung in Kiel gemeistert. Mit der “Fulda” entsendet das 3.Minensuchgeschwader erneut und zuverlässig auf höchstem Standard ausgebildete Minenjäger zur NATO.

Das Boot mit der Rumpfnummer M1058 ist ein Minenjagdboot der Frankenthal-Klasse. Diese Einheiten suchen mit Sonaranlagen unter Wasser nach Objekten und können sie mit ferngelenkten Drohnen identifizieren und zerstören. Wo die Technik an ihre Grenzen stößt, setzen die Jäger auch Minentaucher ein – beispielsweise in flachem Wasser, in Häfen, oder dort, wo Minen in der Nähe von Pipelines oder Unterwasserkabeln liegen. Zum Schutz vor dem Ansprechverhalten von Minen sind die Boote aus amagnetischem Stahl gefertigt und unterdrücken aktiv die Magnetfelder, die die eigenen elektronischen Anlagen erzeugen. Außerdem können sie auf extrem leise Schleichfahrt gehen und geben kaum Unterwasserschall ab. Die Boote können selbst Seeminen legen, um Wasserstraßen zu sperren oder eigene Gewässer gegen andere Schiffe zu schützen.

Boot und Besatzung werden für die Dauer des NATO-Deployments dem Marinehauptquartier Allied Maritime Command in Northwood (Großbritannien) unterstellt. Sie werden kurz vor der Kieler Woche 2020 in Kiel zurückerwartet.

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Weltpremiere: Revolution in der Tiefgarage – Volkswagen lässt die Laderoboter los

Wolfsburg (ots) Volkswagen erlaubt einen Blick in die Zukunft, in der die Suche nach Ladeplätzen für E-Autos ein Ende hat. Der mobile Laderoboter der Volkswagen Group Components übernimmt diese Aufgabe – und fährt vollkommen autonom zum E-Auto.

Der mobile Laderoboter der Volkswagen Group Components bringt einen Anhänger als fahrbaren Energiespeicher zum Fahrzeug* / Weltpremiere: Revolution in der Tiefgarage – Volkswagen lässt die Laderoboter los Quellenangabe: “obs/Volkswagen Konzern Komponente/Volkswagen Group Components”

Gestartet via App oder Car-to-X-Kommunikation steuert der Laderoboter eigenständig das zu ladende Fahrzeug an und kommuniziert mit diesem. Vom Öffnen der Ladeklappe, über das Anschließen des Steckers bis hin zum Entkoppeln – der gesamte Ladevorgang verläuft ohne jegliche menschliche Beteiligung. Der Clou: Der mobile Roboter bringt einen Anhänger als fahrbaren Energiespeicher zum Fahrzeug, schließt diesen an und lädt damit die Batterie des E-Fahrzeugs auf. Der bewegliche Energiespeicher verbleibt während des Ladevorgangs beim Auto. Der Roboter kümmert sich unterdessen um das Laden weiterer E-Fahrzeuge. Ist der Ladeservice beendet, holt er den mobilen Energiespeicher eigenständig ab und bringt ihn zurück an die Ladestation.

“Der mobile Laderoboter kann eine Revolution beim Laden zum Beispiel in Parkhäusern, auf Parkplätzen oder in Tiefgaragen auslösen. Denn mit ihm bringen wir die Ladeinfrastruktur einfach zum Auto und nicht umgekehrt. Wir elektrifizieren damit auf einen Schlag ohne aufwändige infrastrukturelle Einzelmaßnahmen nahezu jeden Parkplatz”, fasst Mark Möller, Entwicklungschef der Volkswagen Group Components, zusammen. “Es ist eine visionäre Studie, die aber durchaus schnell Realität werden kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen”, so Möller weiter. Die Volkswagen Group Components forscht an unterschiedlichen Ansätzen zum Aufbau der Ladeinfrastruktur und hat bereits einige Produkte erfolgreich entwickelt. So gehören bereits die flexible Schnellladesäule und eine DC-Wallbox zur künftigen Ladefamilie. Im Mittelpunkt der Forschung stehen kundengerechte, intelligente und flexible Ladeansätze. Weitere innovative Produkte wie der Laderoboter befinden sich in der Entwicklung.

Autonom, kompakt und flexibel

Die Studie besteht aus einem kompakten, selbst fahrenden Roboter und flexibel beweglichen Energiespeichern, sogenannten Akkuwaggons. Diese verfügen voll aufgeladen über einen Energiegehalt von jeweils zirka 25 kWh. Ein Laderoboter kann mehrere der Akkuwaggons gleichzeitig bewegen. Auf Abruf via App oder Car-to-X-Kommunikation bringt er einen Energiespeicher zum E-Fahrzeug und schließt diesen eigenständig an. Am Fahrzeug ermöglicht der Akkuwagon mit integrierter Ladeelektronik das DC-Schnellladen mit bis zu 50 kW.

Der autonom fahrende Roboter ist ausgestattet mit Kameras, Laserscannern und Ultraschallsensoren. Die Kombination dieser Systeme ermöglicht ihm nicht nur, den Ladevorgang vollkommen eigenständig abzuwickeln, sondern auch, sich frei im Parkraum zu bewegen, mögliche Hindernisse zu erkennen und auf diese zu reagieren. Je nach Größe des Parkareals oder der Tiefgarage können mehrere Laderoboter parallel eingesetzt und so viele Fahrzeuge zeitgleich bedient werden.

Jeder Parkplatz kann zum flexiblen Ladepunkt werden

Für den mobilen Laderoboter sind vielfältige Anwendungsmöglichkeiten denkbar. Denn er ist nicht nur ein Roboterarm, der ein Auto mit einer fest verankerten Ladesäule verbindet. Stattdessen haben Fahrerinnen und Fahrer freie Parkplatzwahl – unabhängig von einer gegebenenfalls vorhandenen Ladesäule. Der Roboter bringt die Ladesäule in Form des mobilen Energiespeichers direkt zum Fahrzeug. Für Betreiber von Parkplätzen, Parkhäusern und Tiefgaragen kann somit jeder Stellplatz schnell und einfach elektrifiziert werden. “In diesem Ansatz steckt ein enormes wirtschaftliches Potenzial”, sagt Möller. “Denn nicht nur der bauliche Aufwand für den Aufbau einer Ladeinfrastruktur, sondern auch die Kosten können durch den Einsatz der Roboter deutlich reduziert werden.”

Durch seine kompakte Bauform eignet sich der Laderoboter perfekt für Anwendungen in begrenzten Parkräumen ohne Ladeinfrastruktur wie zum Beispiel Tiefgaragen. Möller weiter: “Auch das vielfach bekannte Problem der von einem anderen Fahrzeug blockierten Ladesäule wird es mit unserem Konzept nicht mehr geben. Sie wählen einfach wie gewohnt einen beliebigen Parkplatz. Den Rest erledigt unser elektronischer Helfer.”

Der mobile Laderoboter ist eine Studie der Volkswagen Group Components, die damit einen Blick in die Zukunft der Ladeinfrastruktur ermöglicht. Für einen möglichen Marktstart des Laderoboters gibt es noch keinen Termin.

Volkswagen engagiert sich auf verschiedenen Ebenen für den Aufbau der Ladeinfrastruktur. Zusammen mit seinen Händlern baut das Unternehmen bis 2025 insgesamt 36.000 Ladepunkte in ganz Europa auf. Ein Großteil davon wird öffentlich verfügbar sein. Mit dem ID.Charger kommt eine eigene Wallbox für das Laden zu Hause auf den Markt. Und über das Joint Venture IONITY beteiligt sich Volkswagen am Aufbau von 400 Schnellladeparks an europäischen Autobahnen. Mittelfristig soll das Laden eines E-Autos genauso einfach werden wie das Laden eines Smartphones.

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Der mobile Laderoboter im Video unter: https://youtu.be/yMC1H__xL3Y

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Bilder und Video finden Sie auch unter www.volkswagen-newsroom.com

Sodawerk Ciech in Stassfurt

Das Sodawerk Staßfurt ist ein deutscher Hersteller von Ammoniaksoda und Natron.

Es beschäftigt sich seit 130 Jahren mit der Herstellung der Ammoniaksoda unter Nutzung der Kalkstein- und Steinsalzvorkommen. Im Jahr 2007 wurde das Werk durch die Firma Ciech übernommen und ein Jahr später wurde die neue Produktionsanlage für die Herstellung von Schwersoda in Betrieb genommen. Es ist neben der Remondis-Müllverbrennungsanlage und der TechniSat Teledigital GmbH die wichtigste Produktionseinheit in Staßfurt-Nord.

Schleuse Rothensee bei Magdeburg

Die Schleuse Rothensee ist Teil des Wasserstraßenkreuzes Magdeburg und liegt im Rothenseer Verbindungskanal.

Dieser verbindet den Mittellandkanal mit den Magdeburger Häfen und der Elbe. Die Schleuse ersetzt das Schiffshebewerk Rothensee, das nicht mehr den Anforderungen der heutigen Binnenschifffahrt entspricht. Sie ist als Sparschleuse konzipiert, damit der durch die Schleusungen entstehende Wasserverlust geringer gehalten wird. Die Schleusenkammer ist circa 12,50 Meter breit und 190 Meter lang. Sie hat eine vom Elbwasserstand abhängige Fallhöhe von 10,45 bis 18,46 Meter. Das Obertor ist ein 5,10 Meter hohes Zugsegmenttor. Das Unterhaupt verschließt wegen der stark wechselnden Elbwasserstände ein fast 22 Meter hohes Stemmtor. Gebaut wurde die Schleuse in der Zeit vom April 1997 bis Mai 2001.

KÜS Trend-Tacho: Kfz-Wartung und Service – Das Internet auf dem Vormarsch!

Werkstätten bleiben Ansprechpartner Nummer 1 – Internet häufiger von jungen Fahrern genutzt

Losheim am See (ots) Die ersten Ansprechpartner bei Fragen zu Service, Reparatur und Wartung bleiben die Werkstätten. 40 % der Autofahrer fragen bei der freien Werkstatt an, 31 % wenden sich an die Vertragswerkstatt. Allerdings sind es hier besonders die älteren Fahrzeugnutzer, die sich an die Werkstätten wenden. Insgesamt 13 % fragen im Bekanntenkreis nach und nur 11 % bemühen das Internet. Wobei auch hier eine Altersverschiebung festzustellen ist, denn besonders junge Pkw-Fahrer nutzen verstärkt das Netz und vertrauen auf die Ratschläge von Freunden und Familie.

KÜS Trend-Tacho: Kfz-Wartung und Service – Das Internet auf dem Vormarsch!Quellenangabe: “obs/KÜS-Bundesgeschäftsstelle”

Worüber wird sich im Internet informiert? Hauptsächlich Reifen (66 %), Autoteile (48 %) und Zubehör (40 %). Dabei wird das Netz vor allem aus Preisfindungsgründen genutzt: 64 % wollen Preise vergleichen und 58 % den günstigsten Preis finden. Weniger interessant ist, ein Teilehändler (10 %) oder eine Werkstatt für den Einbau zu finden (9 %). Bei der Suche nach einer guten Werkstatt wird weitaus mehr auf Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis gehört (75 %), als im Netz zu suchen (25 %). Dennoch wird Bewertungen im Netz vertraut, sodass Werkstätten sich aktiv um ihre Netz-Reputation kümmern sollten. Auch hier sind es besonders die jüngeren Generationen, die sich von Online-Rezensionen beeinflussen lassen.

Und was wird dann tatsächlich online gekauft? Bereits 28 % der Befragten haben Reifen im Netz bestellt. 26 % haben schon Verschleißteile und Autoteile für einfache Reparaturen geordert. 49 % haben allerdings bisher noch nichts im Internet bestellt. Die Bereitschaft online Teile zu kaufen ist bei jüngeren Fahrern deutlich höher.

Das gilt auch für die Buchung von Werkstattleistungen. Bisher haben 14 % schon mal online gebucht und würden das wieder tun. Allein 43 % davon sind Personen unter 29 Jahren. Es steckt viel Potenzial für die Werkstätten darin, die Buchung ihrer Dienstleistungen im Netz anzubieten, denn weitere 44 % der Pkw-Fahrer können sich das vorstellen. Auch wenn hier erneut die jungen Autofahrer im besonderen Maße Interesse zeigen, sind die Werte durchgängig in allen Altersklassen hoch. Es gibt also viele potenzielle Kunden. Beliebt bei bisherigen Buchungen waren folgende Services: Reifenwechsel (45 %), HU/AU-Termine (44 %) und Inspektionen (32 %).

Kümmern sich Werkstätten bereits jetzt um einen guten Ruf und das Angebot von Teilen und Servicedienstleistungen im Netz, ist das eine sinnvolle Investition in die Zukunft.

Der Trend-Tacho wird für die Prüforganisation KÜS und das Fachmagazin kfz-betrieb vom Kölner Institut BBE Automotive GmbH erstellt. Es handelt sich um eine Mixed-Mode-Befragung, telefonisch (CATI) von 300 Personen und online (CAWI) von 700 Personen. Zielpersonen sind Pkw-Fahrer, die im Haushalt für Fragen rund um das Auto mitverantwortlich sind. Die Befragung wurde im November 2019 durchgeführt. Die Gewichtung der Befragungsergebnisse erfolgt mit den KBA-Daten (Bestandsanteile Pkw-Marken, Alterssegmente).

KÜS
Herr Hans-Georg Marmit
Tel.: 06872/9016-380
E-Mail: presse@kues.de

Förderturm für Wetterschacht in Ilberstedt im Salzlandkreis

Der Förderturm vom Wetterschacht am Bahnhof Ilberstedt .

Dieser gehört zum nördlichen Teil der Lagerstätte. Gröna, Bernburg, Kalirevier Staßfurt. Der alte Förderturm dient heute nur noch als Wetterschacht, also der Belüftung der Kammern in etwa einem halben Kilometer Tiefe. Dort unten wird heute Steinsalz durch Das Steinsalzbergwerk Bernburg gewonnen. Es gilt als eines der reinsten in ganz Deutschland. Ilberstedt ist eine Gemeinde im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt. Sie gehört der Verbandsgemeinde Saale-Wipper an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Güsten hat. Im Jahr 1990 hatte Ilberstedt noch mehr als 1.600 Einwohner, heute sind es nur noch knapp 1.200. Im Jahr 1952 waren es noch doppelt so viele gewesen. Ilberstedt senkt sich nach Berechnungen der Steinsalzbergwerke Bernburg, jährlich um 28 Zentimeter und die Senkungsgeschwindigkeiten nehmen derzeit zu.